DE2360300A1 - Trockenrasierapparat - Google Patents
TrockenrasierapparatInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B19/00—Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
- B26B19/02—Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers of the reciprocating-cutter type
- B26B19/04—Cutting heads therefor; Cutters therefor; Securing equipment thereof
- B26B19/10—Cutting heads therefor; Cutters therefor; Securing equipment thereof involving two or more different types of reciprocating cutting elements, e.g. a pair of toothed shearing elements combined with a pair of perforated cutting elements or a combined toothed and perforated cutting assembly
- B26B19/107—Cutting heads therefor; Cutters therefor; Securing equipment thereof involving two or more different types of reciprocating cutting elements, e.g. a pair of toothed shearing elements combined with a pair of perforated cutting elements or a combined toothed and perforated cutting assembly with means for selectively engaging the drive for a fixed-position secondary cutting unit
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Description
2380300
PHN, 6656.
jw/weel/ry-. 13-9-'75.
ι ■ HV Philips' Glosilampenfobnekeq
/-iNo. PHN- 6636
.r-VCM,?. Dez. "ΛΓ"
.r-VCM,?. Dez. "ΛΓ"
"Trocfcenrasierapparat" * .
Die.Erfindung bezieht sich auf einen Trockenräsierapparat
mit einen elektrischen Motor, der einen Stator und einen Anker enthält, sowie Hit einer Vorrichtung zum Bin- und Ausschälten
der Antriebsverbinduiig zwischen dem hin- und herbewegliehen'
Kesser eines eingebauten Langhaarschneiders und dem Anker
des Motors 1 welche Vorrichtung mindestens ein in der Wand des Gehäuses
des Rasierapparates vorgesehenes von Hand zu betätigendes
Bedienungse lerne nt umfasst, das mit der deni Innern des Gehäuses
zugewandten Kante mit einem ständig mit dem Messer gekuppelten'
Antriebsmittel für den hin- und hergehenden Antrieb desselben vom
Motor zusammenarbeitet*
Aus der schweizerischen !Patentschrift 484.726 ist ein
Troekeniasierapparat der obengenannten Art bekannt und mit einem
409826/0737
-2- PHN. 6636.
Vibratormotor versehen. Dieser bekannte Trockenrasierapparat hat
einen Langhaarschneider, der vom Vibratormotor, der auch das Untermesser
des Scherkopfes antreibt, angetrieben werden kann. In der
Wand des Gehäuses dieses Rasierapparates ist ein von Hand zu betätigendes
Bedienungselement in Form eines Schiebeknopfes vorgesehen.
Durch Hin- und Herschieben kann durch den Schiebeknopf der Antrieb des Langhaarschneiders ein- bzw. ausgeschaltet werden.
Dazu arbeitet der Schiebeknopf mit der zum Innern des Gehäuses gerichteten
Kante mit einem vom Vibratormotor anzutreibenden Antriebsmittel'
in Form einer Antriebsstange zusammen. Die Antriebestange
ist an einem der Enden mit einer Kurbel gelenkig verbunden, die auf einer int Gehäuse des Rasierapparates gelagerten Achse befestigt
ist. In geringein Abstand von dieser Kurbel tragt die Achse eine
zweite Kurbel, die mit dem hin— und herzubewegenden Unterinesser
des Langhaarsehneiders in Eingriff ist. Die Antriebsstange ist an dem der Kurbel gegenüberliegenden Ende mit einem Lager versehen,
das mit einem auf dem Anker des Motors.befestigten Stift zusammenarbeitet.
Bei der Kupplung zwischen dem Motor und dem ünterme'sser
des.Langhaarschneiders dreht sich der Stift im Lager und treibt
damit die Antriebsstange in hin- und hergehender Richtung an und auf diese Weise über die erste Kurbel die im Gehäuse gelagerte Achse
und die zweite Kurbel auch das Untermesser. Bei aufgehobener Kupplung zwischen dem Motor und* dem Untermesser befindet das Lager in der
Antriebsstange sich in einigem Abstand vom Stift des Motors und das
Lager sowie der Stift sind auf diese Weise entkuppelt. Die Antriebsstange wird von einer Druckfeder ständig in einer Richtung belastet,
die einer derartigen Drehung der Antriebsstange un seine Verbindung
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-3- PHN. 6636.
mit der-Kurbel entspricht, dass das Lager vom Stift weggedrückt wird.
Der Schiebeknopf trägt an der Innenseite einen Rocken, der mit einer
am Gehäuse befestigten Blattfeder zusammenarbeitet, welche Feder
wieder mit der Antriebsstange zusammenarbeitet und diese in einer
Richtung, die der Belastungsrichtung der zuerstgenannten Druckfeder
entgegengesetzt, ist, belasten kann. Durch Verschiebung des
Schiebeknopfes wird die Blattfeder derart gebogen, dass das.mit
dem Lager versehene Ende der Antriebsstange verschoben und/mit dem
Stift auf dem Motor.in.Eingriff gebracht wird.
Die Erfindung bezweckt nun, einen Trockenrasierapparat der eingangs erwähnten Art zu schaffen mit einer weniger verwickelten
Kupplungsvorrichtung zum Ein- und Ausschalten des Antriebs zwischen
dem Messexr eines' eingebauten Langhaarschneiders und dem Anker des
Motors und ist dadurch gekennzeichnet, dass-, das Antriebsmittel
aus einem Antriebshebel besteht, der ausser mit dem Messer auch
ständig mit dem Anker des Motors gekuppelt und mit einem ersten Lagerteil versehen ist, dass weiter das bewegliche Bedienungselement
mit einem zweiten gegenüber dem Gehäuse,verstellbaren
Lagerteil zusammenarbeitet und dass die beiden Lagerteile eine
auseinandernehmbare Scharnierlagerung für den HeTDeI bilden, wobei
der zweite Lagerteil bei hergestellter Bewegungsbeziehung zwischen
den Kesser und dem Anker den festen Stützpunkt der Scharnierlagerung
bildet und bei nicht hergestellter Bewegungsbeziehung die beiden
Lagerteile lose voneinander sind. ■ .----".··
Is Obenstehenden wird unter einem Hebel ein Maschinen-teil
verstanden, der um einen festen Stützpunkt scharnierbar ist, wobei eine in geringem Anstand vom festen Stützpunkt verursachte ■
409826/0737 : .,
-4- ' PHIT. 6636,
Drehung- des Antriebshebels um den Stützpunkt an einem anderen Punkt des Antriebshebels zum Antreiben eines anderen Maschinenteils
benutzt wird.
Die Vereinfachung, die durch die Erfindung erzielt wird, ist insbesondere dem Umstand zu verdanken, dass das Antriebsmittel
gegenüber dem Anker nicht verschiebbar zu sein braucht, wie dies bei dem bekannten Rasierapparat notwendig ist,
sondern, dass ausschliesslich eine Verschiebung zwischen dem Bedienungsmittel
und dem damit zusammenarbeitenden verschiebbaren' Lagerteil des Antriebshebels erforderlich ist.
Vorzugsweise wird bei einem Trockenrasierapparat
der eingangs erwähnten Art, der mit einem Vibratormotor mit einem Schwinganker versehen ist, eine Ausführungsform der Erfindung benutzt,
die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Scharnierachse
der Scharnierlagerung sich parallel zur Schvingachse des Ankers erstreckt und dass der Antriebshebel unmittelbar mit dem Messer
sowie dem Anker in Eingriff ist.
Vorzugsweise wird dabei eine Ausführungsform verwendet,
die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Scharnierachse im wesentlichen mit der Schwingachse des Ankers zusammenfällt.
Dadurch werden Schiebetewegungen im Scharnierlager vermieden, so
dass wenig Verschleiss und Arbeitsverlust im Scharnierlager auftritt.
Eine andere Ausführungsforra trt'gt zu einem stabilen
Aufbau der Vorrichtung· zum Ein- und Ausschalten des Langhaarschneidermessers
bei und wird dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebshebel mit dein Arker drehbar verbunden ist und sit einen
AO9826/0737
BAD ORfGINAL
BAD ORfGINAL
-5- PHN. 66^6.
freien Ende verschiebbar mittels einer Kupplung mit dem Kesser
zusammenarbeitet, wobei ein mit den einen dieser zwei Teile- fest
verbundener Teil mit einem Schlitz im anderen Teil zusammenarbeitet.
An der Ankerseite des Antriebshebels ist axt einfachen Kitteln ein
gutes und stabiles Lager verwirklichbar, das die. erforderlichen
Kräfte und Momente aufnehmen kann. Dies ist 3.n der Seite des Langhaars
chneiders nicht möglich, da dann immer Schiefstellkräfte und
andere konstruktive Schwierigkeiten entstehen, da das Unternesser nur sehr dünn ist...
Selbstverständlich ist es günstig, wenn bei laufendem Motor eines Trockenrasie-rapparates und bei nicht eingeschalteter
Bewegungsbesiehung zwischen Motor und Langhaarschneider die beiden
obengenannten Lagerteile, die zusammen die genannte auseinandernehmbare
Scharnierlagerung für den Hebel bilden, möglichst ge- .
ringe relative Bewegungen gegenüber einander machen. Im Hinblick
darauf ist eine veitere Ausführungsforn nach der Erfindung von Bedeutung,
die dadurch gekennzeichnet i"st, dass die Scharnierachse
zwischen den Punkten liegt, an denen der Antriebshebel mit dem Messer bzw* dem Anker in Eingriff ist*
Im Hinblick auf die Verwendung einer möglichst geringen Anzahl von Einzelteilen ist eine andere Ausführungsfora der Erfindung
von Bedeutimg, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der zweite Lagerteil mit dem Bedienungseleaient ein Ganzes bildet.
Bei einer folgenden Alisführungsform der Erfindung besteht das Bedienungselenient aus einer Kipptaste, die um eine Kippachse etv?a zwischen seinen Enden und parallel zur Aussenseite des
umringenden Teils des Gehäuses kippbar ist und durch einen bistabilen
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BAD ORIGJNAL
jiwi!aaö: cms -
-6- PKN. 66-6.
Federmechanismus belastet wird und dadurch zwei stabile Kipplagen
hat. . ;
Wieder eine folgende Ausführungsforn weist das Kennzeichen
auf,' dass das Bedienungselement aus einem Drehknopf besteht,
der um. eine Achse in wesentlichen senkrecht auf dem umringenden
Teil des Gehäuses drehbar ist.
Eine weitere Ausführungsform weist das Kennzeichen auf, dass der erste Lagerteil aus einen Scharnierstift und der
zweite Lagerteil aus einem Lager für dienen Scharnierstift besteht.
Insbesondere im Hinblick auf die auftretenden Probier«
bei der Montage" eines Trockenrasierapparates mit einem Vibratormotor
und ausgebildet nach einer obengenannten Ausführungsforsi,
wobei der Antriebshebel mit dem Anker drehbar verbunden ist, ist •eine weitere Ausführungsform von Bedeutung, die d&durch gekennzeichnet
wird, dass der Vibratormotor an der dem Antriebshebel
zugewandten Seite einen mit dem Gestell des Motors fest verbundenen
herausragenden Teil aufweist, und der Antriebshebel eine
entsprechende Aussparung hat, wobei der herausragende Teil des Motors in die Ausnehmung des Antriebshebels ragt und der Querschnitt
der Ausnehmung soviel grosser ist als der Querschnitt des herausragenden Teils, dass der Antriebshebel gegenüber dem Anker
beschränkt drehbar ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen
dargestellt und werden in folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht durch einen Vibrator-Trockenrasierapparat
nit einer Kippt.ast-e zum Sin- und Ausschalten
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-7- FHN. 6636.
des eingebauten Langhaarschneiders teilweise geschnitten,
Fig. 2 eine Vorderansieht zum Teil durch den Trockenrasierapparat
nach Fig.' 1 zum Teil geschnitten",
Fig.. 3 eine detaillierte -Darstellung der Fig. 1, wobei
sich die Kipptaste in der Einschaltungsstellung für den Langhaarschneider befindet,
Fig. 4 eine detaillierte Ansicht der Fig» 3, wobei der Antriebshebel in der mittleren sowie in den beiden äussersten
Lagen dargestellt ist, zur Erläuterung der Art und V.'ei'se, wie die
beiden Lagerteile der auseinandernehmbaren Scharnierlagerung zusammenarbeiten,
' Fig. 5 eine detaillierte Darstellung der Fig. 4>
nun jedoch die Kipptaste in der.anderen Stellung,
Fig. 6 eine Ansicht der detaillierten Darstellung nach Fig. 5 mi"b dsm Antriebshebel in der mittleren sowie in den
beiden äussersten Lagen,
Fig. 7 eine zum Teil geschnittene Seitenansicht durch
den Trockenrasierapparat nach den Fig. T und 2, nun jedoch mit einem anderen Bedienungselenent zum Ein- und Ausschalten des eingebauten Langhaarschneiders, '
Fig. 8 eine Vorderansicht des Trockenrasierapparates
nach Fig. 7 zum Teil im Schnitts ·
Fig. 9 eine ähnliche· Ansicht· wie Fig0 4 nun jedoch
mit einem Bedienungselement in Form eines Drehknopfes, · --
Fig. fO die gleiche Ansicht wie Fig. 9 wobei sich der
Drehknopf in der Lege befindet, in der der Antrieb des Unternessers
des Langhaarschneiders ausgeschaltet ist.,
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-8- PHN. 66^6.
In den jeweiligen Figuren werden für entsprechende Teile
die gleichen Bezugszeichen verwendet.
Der Trockenrasierapparat Λ_ nach Fig. 1 hat einen elektrischen
Motor J2, Es ist ein "Vibratormotor mit einem Stator 3 und
einem Schwinganker 4· Der Stator hat ein Statorblechpaket 5» auf
dem zwei Statorspulen 6 angeordnet sind, von denen eine in Fig. 1 ersiclitlich ist.
Zur Lagerung des.Ankers 4 sind auf dem Blechpaket 5
mit Hilfe von Bolzen 7 und Kuttern 8 zwei Gestellplatten 9 und 10
befestigt. Der Anker 4 umfasst ein Ankerblechpaket 11, das in einem
Nylonkörper 12 angeordnet ist. Der Anker 4 ist um einen Lagerzapfen
schwingbar. In den Nylonkörper 12 des Ankers 4 ist eine aus Bronze
bestehende Lagerbüchse 14 gepresst, der Lagerzapfen 13 ist in die
beiden Gestellplatten 9 und 10 gepresst/ Der Motor 2_ ist in dem aus
zwei Teilen 15 und 16 bestehenden Gehäuse des Rasierapparates J_ angeordnet.
Auf dem Gehäuse ist ein Scherkopf 17 angeordnet, in dem
eine dünne durchlöcherte Scherfolie 18 gewölbt mit Hilfe einer Anzahl Nocken 19 aufgehängt ist. Mit der Scherfolie arbeitet ein Unier-Eesser
20 zusamnen, das einen Rahmen 21 und eine Anzahl darin angeordneter
Klingen 22 enthält. Im Rahmen 21 ist die Achse 23 angebracht,
auf der ein Kupplungsteil 24 des TJntemessers drehbar und schiebbar
beweglich ist. Zum Antrieb des Untermessers 20 arbeitet der Kupplungsteil
24 mit dem gabelförmigen Ende 25 des Nylonkörpers 12 des
Schwingankers 4 zusammen. Im gabelförmigen Ende ist eine Druckfeder
26 angeordnet, die das UntermeGser 20 gegen die Scherfolie 18 gedruckt
hält.
Der eingebaute Langhaarschneider umfasst ein still-
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-9- FHN. 6656.
stehendes, mit dem Gehäuseteil 16 des Rasierapparates verbundenes
Obermesser 27 und ein gegenüber demselben hiii- und herbewegliches
Messer 28.
Die Vorrichtung zun Ein- und Ausschalten der Ah-
triebsbezichung zwischen dem Untermesser 28 des Langhaarschneiders
und-den Anker 4 des Kotors umfasst ein im.Gehäuseteil 16 angeordnetes
und von Hand zu betätigendes Bedienungseleiüerri; in Form einer Kipptaste
29. Diese arbeitet mit einem Antriebshebel 30 zusammen, der
mit dem Untermesser 28 einerseits und mit dent Anker 4 andererseits
ständig gekuppelt ist. Die Kipptaste 29 arbeitet mit der dem Innern
des Gehäuses des Rasierapparates 1 zugewandten Kante mit dem Antriebshebel 30 zusammen. Auf dein Antriebshebel 30' ist ein erster
Lagerteil in* Form-eines Scharnierstiftes 3"" angeordnet. Die Kipptaste
29 hat zwei mit dein Scharnierstift 3'' zusammenarbeitende
Lagernocken 52, von denen einer in der Figur ersichtlich ist. Der
Scharnierstift 31 und die Hocken 32 bilden eine auseinandernehmbare
Scharnierlagerung für den Hebel, Dabei bilden die Kocken 5? bei
hergestellter Bewegungsbeziehung zwischen dea. Kesser 28 und dem Anker 4 den festen Stützpunkt der Scliarnierlagerung für den Antriebshebel
30. In Fig. 1 sind die Lagerteile miteinander"-in Eingriff,
die Kipptaste 29 kann sich jedoch axich in einer anderen Lage befinden, wobei die Lagerteile lose voneinander sind. Dazu ist die:
Kipptaste 29 um auf beiden Seiten derselben vorgesehene Lagerstifte
35 kippbar. Dadurch, ist die Kipptaste um eine Kippachse etwa
zwischen den Enden und parallel zur Aussenseite des umringenden Teils
des Gehäuseteils 16 kippbar. Mit Hilfe der Feder 34 wird die Kipptaste derart belastet, dass diese"zwei stabile Kipplagen aufweist.
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-10- . ■ PHH. 66$6.
Die Stifte 33 und die Feder 34 sind in Ausnehmungen in einer Platte
35- vorgesehen, die an der Innenseite des Gehäuseteils 16 angeordnet
ist; siehe dazu auch Fig. 2. Die Feder 34 belastet die Kipptaste derart, dass bei der in Fig. 1 dargestellten Lage die Kipptaste
gegen einen Anschlag 36 der Platte 35 drückt und in der anderen Lage
die Kipptaste gegen einen Anschlag 37 drückt.
Die Scharnierachse der Scharnierlagerung geht durch die Mitte des Stiftes 31 und erstreckt sich parallel zu der Schwingachse
des Ankers, die durch die Kitte des Lagerzapfens 13 geht-, v.'eite:
ist der Antriebshebel 30 mit dem Messer sowie dem Anker unmittelbar
in Eingriff. Das Untermesser 28 ist dazu mit einen gabelförmigen
Teil 38 versehen, der zwei gebogene Zungen 39 enthält. Zwischen den
Zungen 39 des Unternessers 28 liegt das Ende 40 des Antriebshebels,
das mit einer Einkerbung 4-1 versehen ist,, und dessen Seiten 42 et-vas
zylinderförmig abgerundet sind. An der Ankerseite ist das Ende 43
des Antriebshebels 30 rait Hilfe eines mit einem Kopf 44 versehenen
metallenen Scharnierstiftes 45 mit dem Anker drehbar verbunden. Die
Achse des Stiftes 31 fällt fasst mit der des Lagerzapfens 13 zusammen
und liegt zwischen den Punkten in der llähe der Enden 40 und
43 des Antriebshebels 30, wo dieser am Untermesser 20 des Langhaarschneiders
und an Anker 4 des Motors angreift.
Die Hocken 32 sowie die Stifte 33 bilden mit der aus
Kunststoff hergestellten Kipptaste 29 ein Ganzes.
Der Vibratormotor 2_ hat an der dem Antriebshebel zugewandten
Seite einen mit dem Gestell des Kotors verbundenen herausragenden
Teil 46-des Lagerzapfens I3. Damit arbeitet eine Ausnehmung
47 im Antriebshebel 30 zusannen. Der herausragenäe Teil 46 ragt in
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-11- PHN. 6636'.
236 G 3 OO -13-9-Ί3.
die Ausnehmung 47 des Antriebshebels und der Querschnitt der Ausnehmung
ist um so viel grosser als der des herausragenden Teils 46,
dass der Antriebshebel gegenüber dem Anker beschränk+ drehbar ist.
Selbstverständlich muss die-Ausnehmung 47 so gross sein, dass.in
Betrieb des Rasierapparates bei gegebenenfalls eingeschalteten! Langhaarschneider die richtige Wirkung des Antriebs des Langhaarschneiders
nicht gehemmt wird. Der Antriebshebel 30 wird auf dem
Anker 4 angeordnet bevor der Motor im Gehäuse des Rasierapparates,
angebracht wird. In diesem Zustand kann der Hebel 30 gegenüber dem
Anker nur beschränkt bewegen. Dies ist vorteilhaft bei der Montage, weil sonst beim Anordnen des Motors im Gehäuse des Rasierapparates
keine Gewissheit in bezug auf die Lage des Antriebshebels gegenüber
dem Anker besteht, wodurch beim Erhalten einer richtigen Lage des Antriebshebels im montierten Apparat Schwierigkeiten .entstehen.
Der in den Fig.' 7 und 8 dargestellte Trockenrasierapparat
entspricht fast dem, der in den Figuren T und 2 dargestellt'
ist mit Ausnahme der Tatsache, dass das Bedienungselement anders·-
ist und auf die Form des mit dem !Bedienungselement zusammenarbeitenden
Teils des Antriehshebels 30· Das Bedienungseleiuent 48 besteht
nun aus einem Drehknopf, der um eine Achse, die im wesentlichen
senkrecht auf dem umringenden Teil des Gehäuseteils 16 des Rasierapparates steht, drehbar ist. Der Antriebshebel 30 ist wieder sit
einem Scharnie-rstift 49 versehen,· der eine etwas andere Form hat
als der Scharnierstift 3I beim Rasierapparat nach Fig.-1 und 2. Der
Scharnierstift 49s hat, wie besser ersichtlich ist in den Fig. 8 .und
9 sowie 10, π ;:i wesentlichen einen rechteckigen Querschnitt :nit abgerundeten
Querkp.nten. Iia Drehknopf 40 befindet sich eine Ausnehmung
409 8 26/0737
-12- PHIT. 6636.
50 ebenfalls rechteckigez- Form, siehe wieder Fig. 8 - 10. Die Breite
der Ausnehmung 50 entspricht der grössen Abmessung des Querschnitts
des Scharnierstiftes 49ι während die Länge der Ausnehmung wesentlich
grosser ist. Der Drehknopf 48 umfasst einen im Gehäuseteil 16 gelagerten
Teil 51» eier mit einer rings herumlaufenden Rille 52 und
einer Flügel 53 zum Betätigen des Bedienungsknopfes versehen ist.
In der Rille 52 liegen die beiden Enden eines im wesentlichen U-förraigen
Biegefeder 55· Diese U—förmige Feder, die um eine Erhöhung 56. in der Wand des Gehäuseteils 16 liegt, dient zum Fixieren des
Drehknopfes 48 im Gehäuse d.h. zur Vermeidung da\'on, dass dieser
herausfällt, sowie zum Verursachen eines gewissen Reibungsnoraentes
beim Drehen des Knopfes 48, wodurch vermieden wird, dass durch Schwingungen der Drehknopf unerwünschte Bewegungen durchführen könnte.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten des Langhaarschneiders des Rasierapparates nach den Fig. 1 und
wird an Hand der Fig. 3-6 erläutert.
Die Fig. 3 und 4 beziehen sich auf den eingeschalteten
Zustand des Langhaarschneiders 28. Die Kipptaste 29 befindet sich
in einer derart gekippten Lage, do.ss die beiden Nocken 32, die sich
an der dem Innern des Rasierapparates J_ zugewandten Seite der Kipptaste
29 befinden, mit dem Scharnierstift 31 <ies Antriebshebels 30
in Eingriff sind. Die beiden Nocken 32 und der Stift 31 bildet also
eine Scharnierlagerung für den Hebel 30, wobei die Nocken 32 als
fester Stützpunkt für den Hebel dient. In diesem Zustand wird das Ende 43 öes Hebels 30 vom Stift 45 hin- und hergehend angetrieben,
wodurch am anderen Ende 40 ebenfalls eine hin- und hergehende Bewegung
erzeugt wird. Der Hebel 30 nacht eine Schwingbewegung um der.
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-13- PHxJ-. GGjG.
Scharnierstift 31 zwischen den Hocken 32. Die Bewegung des Scharnierstiftes
31 ist jedoch nicht ausschliesslich eine schwingende,
weil die Achse des Scharnierstiftes 31 und die des Lagerzapfens
des Vibratormotors 2 nicht völlig miteinander zusammenfallen, im
I!
Hinblick auf das gewünschte Übersetzungsverhältnis des Hebels 30.
Am Ende 34 erfolgt der Antrieb des Untermessers 28 spielfrei, weil
die Querabmessung am Ende 40 derart gewählt ist, dass bei Montage
desselben z\iischen den Zungen 39 des Unteriaessers 28 der Schlitz
etwas verkleinert wird, und zwar dadurch, dass die Seiten 42, die
eine abgerundete Form haben, einigermassen zwischen den Zungen 39
geklemmt werden. ■ -\ ■ v r ~ . ' .
Wird nun, wie in den'Fig. 5 und 6 dargestellt', die
Kipptaste 39 in die andere Lage gebracht, so sind der Scharnier-
stift 31 und die Nocken 32 nicht länger miteinander in Eingriff.
Das Ende 43 <les Hebels 30 macht die gleiche schwingende Bewegung,
die vom Stift 45 aufgedrängt wird, wie in den vorstehenden beiden Figuren. Das Ende 40 macht nun jedoch nur eine leichte Schaukelbewegung
zwischen den Zungen 39 des Unternessers 28, das infolge der Reibung zwischen diesem Messer und dem damit zusammenarbeitenden
Oberiaesser 29 stillsteht. Der Scharnierstift 31 führt auf diese
Weise eine Schwingbewegung aus um eine Mitte, die etwa an der Stelle dex' Mitte der abgerundeten- Seiten 42 liegt. Damit aufs neue der
Antrieb des Untermessers 28 eingeschaltet wird, muss die Kipptaste
29 wieder in die Lage gebracht werden, wie diese in den Fig. 3 und
dargestellt ist. Dazu ist es notwendig» dass die Teile der auseinandernehmbaren
Scharnierlagerung für den Antriebshebel 30 d.h. den Scharnierstift 31 und die beiden l'ocken 3I .wieder in die richtige
4098 26/0737
-14- PUN, bfbb.
15-9-'75»"
Beziehung zueinander gebracht werden können. Der Scharnierstift
ist deswegen am Ende mit einem kegelförmigen Suchrand 57 versehen.
Die Abmessungen des Scharnierstiftes 31 ι des Suchrandes 57 und des ·
Raumes zwischen den Nocken 32 sind derart aufeinander abgestimmt,
dass immer beim Einschalten des Antriebes des Unterniessers .28 der
Stift 31 zwischen die Nocken 32 geraten wird.
An Hand der Fig. 9 und 10 wird die Wirkungsweise der
Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten des Langhaarschneiders bei:r.
Rasierapparat nach den Fig. 7 und 8 beschrieben.
Die Fig. 9 zeigt die Situation, in der der Antrieb'dc-«
Untermessers 28 eingeschaltet ist. Der Scharnierstift 49 arbeitet
nun mit den abgerundeten Seiten 50 roit den Seiten 59 der Ausnehmung
50 zusammen. Der Antriebshebel 30 macht eine Schwingcawegung, die
d'er aus Fig. 6 entspricht. Die Ausnehmung 50 im Drehknopf 48 ist
so gross, dass der Scharnierstift 49 die Schwingbewegung urn das
Ende 40 des Antriebshebels 30 völlig frei durchführen kann.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die in den
Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele. So umfasst die Erfindung
namentlich auch Ausbildungen, bei denen statt eines Vibratornotors ein drehender Motor verwendet wird. Dabei wird der Antriebshebel mit
einem Mechanismus angetrieben werden rriüssen, der die Drehbewegung
der Motorwelle in eine hin- und hergehende Bewegung am linde 43 des
.Hebels umwandelt. Derartigen Mechanismen sind in der Technik allgemein
bekannt und können beispielsweise aus einem Kurbel-Schlitznechanisaus
bestehen der unmittelbar nit dem Ende 43 des Hebels zr.sarnnenarbeitet,
oder aus einen zweiten schwingenden Hebel, der am einen Ende mittels eines Kurbsl-SchlitzE&chariisnms vom sich drehenden Anker
409826/0737
BAD
BAD
-15- ■ PHH. 6 b ^ 5.
• - ' 15-9.-'75.
des Elektromotors· angetrieben und mit den anderen hin- und hergehen-.den
Ende das Ende 43 des Antriebshebels JO antreibt.
Auch sind Bedienungselemente anderer Formen als die,·
welche in den Zeichnungen beschrieben wurden, denkbar, sowohl
Kipptasten als auch Drehknöpfe können auf eine andere· Art-und Weise
ausgebildet sein; es ist jedoch ebenfalls möglich, andere Bedienungselemente zu wählen, vle einen oder mehrere Druckknöpfe, Schiebeknöpfe
usw.
409826/0737
Claims (1)
- "-16- PHN. 6636.15-9-'73.*5 *5 K Π *5 Π RPATENTANSPRÜCHE :(1·) Trockenrasxerapparat mit einem elektrischen Motor, der einen Stator und einen Anker enthält, sowie mit einer Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten der Antriebsbeziehung zwischen einem hin- und herbeweglichen Messer eines eingebauten Langhaarschneiders und dem Anker des Motors, welche Vorrichtung mindestens ein in der Wand des Gehäuses des Rasierapparates vorgesehenes von Hand zu betätigendes Bedienungselement enthält, das mit der dem Innern des Gehäuses zugewandten Kante mit einem ständig mit dem Messer gekuppelten Antriebsmittel für den hin- und hergehenden Antrieb desselben vom Motor zusammenarbeitet, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsmittel aus einem Antriebshebel besteht, der ausser mit dem Kesser auch ständig mit dem Anker des Motors gekuppelt und mit einem ersten Lagerteil versehen ist, dass weiter das. (die) bewegliche^) Bedienungselement(e) zusammenarbeitet(-en) mit einem zweiten gegenüber dein Gehäuse verstellbaren Lagerteil und dass die beiden Lagerteile eine auseinandernehmbare Scharnierlagerung für den Hebel bilden, wobei der zweite Lagerteil bei hergestellter Bewegungsbeziehung zwischen dem Messer und dem Anker den festen Stützpunkt der Seharnierlagerung bildet und. bei nicht hergestellter Bewegungsbeziehung die beiden Lagerteile lose voneinander sind. 2, Trockenrasxerapparat nach Anspruch 1, mit- einem Vibratormotor mit einem Schwinganker, dadurch gekennzeichnet, dass die Scharnierachse der Scharnierlagerung sich parallel zur Schwingachse des Ankers erstreckt und dass der Antriebshebel unmittelbar nit den Messer sowie dem Anker in Eingriff ist.
3· Trockenrasierapparat nach Anspruch 2, dadurch gekenn-40982 67 0737-17- · PHN.zeichne-t, dass die Scharhierachse im wesentlichen mit der. Schwingachse des Ankers zusammenfällt.4. Trockenrasierapparat nach Anspruch 2 oder 5> dadurch gekennzeichnet, "dass der Antriebshebel mit dem Anker drehbar verbunden ist und mit einem freien Ende verschiebbar zusammenarbeitet mit dem Messer und zwar mittels einer Kupplung, wobei ein mit dem einen dieser zwei TeTIe fest verbundener Teil mit einem Schlitz im anderentTeil zusammenarbeitet.5. Trockenräsierapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Scharnierachse zwischen den"Punkten liegt, an denen der Antriebshebel mit dem Messer bzw. dem Anker in Eingriff ist. ""■■"■ ■ '6. Trockenrasierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Lagerteil mit dem (den) Bedienungselement (en) ein Ganzes bildet.7. Trockenrasierapparat nach Anspruch 1 t dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienungselement aus einer Kipptaste besteht, die um eine Kippachse etwa in der Mitte zwischen "den Enden kippbar ist und sich parallel zur Aussenseite des umgebenden Teils des Gehäuses erstreckt und die durch einen "bistabilen Federmechanismus belastet wird und dadurch zwei stabile Kipplagen hat. . ·8. Trockenrasierapparat nach Anspruch 1', dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienungselement aus einen Drehknopf besteht, der um eine Achse im wesentlichen senkrecht auf dein umgebenden Teil des Gehäuses drehbar ist. < . .9 β Trockenrasierapparat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass" der erste Lagerteil aus eineia Scharnierstift und der-18- PHN, 66)6.13-9-I73.zweite .Lagerteil aus einem Lager für diesen Scharnierstift besteht. 10. . ' Trockenrasierapparat nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, dass der" Vibratormotor an der dem Antriebshebel zugewandten Seite einen mit dem Gestell des Motors fest verbundenen herausragenden Teil aufweist und der Antriebshebel eine entsprechende Ausnehmung, wobei der herausragende Teil des Motors in die' Ausnehmung des Antriebshebels ragt und der Querschnitt der Ausnehmung um soviel grosser ist als der des herausragenden Teils, dass der Antriebshebel· gegenüber dem Anker beschränkt drehbar ist.408826/0737L e e r s e i t e
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