[go: up one dir, main page]

DE2359947A1 - Zeitsteuerung eines pulsamplitudenampfaengers fuer mehrkanalempfang - Google Patents

Zeitsteuerung eines pulsamplitudenampfaengers fuer mehrkanalempfang

Info

Publication number
DE2359947A1
DE2359947A1 DE2359947A DE2359947A DE2359947A1 DE 2359947 A1 DE2359947 A1 DE 2359947A1 DE 2359947 A DE2359947 A DE 2359947A DE 2359947 A DE2359947 A DE 2359947A DE 2359947 A1 DE2359947 A1 DE 2359947A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
digital
filter
sampling
signals
code elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2359947A
Other languages
English (en)
Inventor
Maurice Karnaugh
Gerald Kevin Mcauliffe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Publication of DE2359947A1 publication Critical patent/DE2359947A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J3/00Time-division multiplex systems
    • H04J3/02Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Synchronisation In Digital Transmission Systems (AREA)
  • Time-Division Multiplex Systems (AREA)
  • Analogue/Digital Conversion (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

Böblingen, den 29. November 1973 ker - zi
Anmelderin: International Business Machines
Corporation, Armonk. N.Y, 10504
Amtliches Aktenzeichen: Neuanmeldung Aktenzeichen der AnmelderinJ VO 972 043
Zeitsteuerung eines Pulsamplitudenempfängers für Mehrkanalempfang _____
Die Erfindung betrifft Verfahren und Schaltungsanordnungen zur Zeitsteuerung eines Pulsamplitudenempfängers für die_Aufnahme von Datensignalen über eine Vielzahl von überträgungskanälen entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. -
Bei derartigen Empfängern werden einlaufende amplitudenmodulierte Analogdatensignaie abgetastet und in eine digitale Godeform zur weiteren Verarbeitung umgewandelt. Insbesondere kommt dabei das Problem der zeitrichtigen Abtastung zum Tragen. Der empfangsseitige Abtaster sollte dabei selbsttätig und vorzugsweise autonom zum sendeseitigen'Äbtaster arbeiten.
Grundsätzlich ist nach dem Stande der Technik die zeitliche Einstellung des Abtasters eines Pulsamplitudenempfängers im Gleichlauf mit den sendeseitigen Abtastfunktionen bekannt. Wenn nur ein einziger Übertragungskanal pro Abtaster im Empfänger bedient werden soll, ist kein besonderes Problem gegeben. Wenn jedoch mehrere Zeitmultlplexkanale mittels einer geineinsamen Vorrichtung im Empfänger bedient werden sollen, ergeben sich ernsthafte
409827/1070
zeitliche Schwierigkeiten und damit verbundene Fehlermöglichkeiterv. Als Beispiel eines Lösungsweges für diese Probleme sei das US-Patent 3 632 888 genannt. Nach diesem Patent ist jedoch noch nicht die weiterführende Möglichkeit eines gemeinsamen Analog/Digital-Konverters für mehrere ankommende Kanäle unter Vermeidung von individuellen Konvertern pro Kanal vorgesehen. Die vorliegende Erfindung soll die Verwendung eines einzigen Konverters für eine Vielzahl einlaufender Kanäle anstelle individueller Konverter pro Kanal ermöglichen. Sämtliche einlaufenden Kanäle sollen dabei in einer nicht zu schnellen Folge abgetastet werden. Die einzelnen Kanäle werden mittels eines Kommutators abgetastet, dessen Umlaufgeschwindigkeit konstant und unabhängig von zeitlichen Variationen der sendeseitigen Abtastungen ist.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung der Zeit-Steuerung eines Pulsamplitudenempfängers mit dem Ziel, die Ableitung synchroner Ausgangssignale von einer Vielzahl voneinander unabhängiger Eingangssignale zu ermöglichen, wobei die einzelnen Eingangssignale sowohl untereinander als auch in bezug auf die Abtastfunktionen des Empfängers nicht synchron.sein müssen; ein gemeinsamer Analog/Digital-Konverter für sämtliche Kanäle und eine digitale Verarbeitungseinrichtung zur Eliminierung der gegebenen zeitlichen Fehlermöglichkeiten sollen dabei vorkehrbar sein.
Die Lösung dieser Erfindung ist im Patentanspruch 1 gekennzeichnet. Vorteilhafte Ausgestaltungen des beschriebenen Verfahrens und Schaltungsanordnungen zur Durchführung sind in den Unteransprüchen erläutert.
Die verwendete digitale Verarbeitungseinrichtung bietet für jeden Eingabekanal je einen digitalen Filtersatz mit abgestuften Verzögerungszeiten an, wobei jeder einzelne Filtersatz als selektiver Signalpfad durch den Empfänger hindurch betrachtet werden kann. Vor dem Eintritt in die digitale Verarbeitungseinrichtung werder die einlaufenden Signale abgetastet und zwar mit einer Abtastfolgefrequenz, die ein Vielfaches oder im wesentlichen ein Vielfaches der originären Datenabtastfrequenz auf der Sendeseite ist. Die ab-
YO 972 043 40982 7/1070
2359347
getasteten Signale werden mit Hilfe eines Zeitfehlerbestimmungsverfahrens analysiert und durch die den einzelnen Kanälen zugeordneten Filter weitergeleitet. Beim Austritt aus den Filtern werden dann diet Signale durch ein abzählendes Äbtasttor geleitet, das seinerseits Ausgangssignale mit der angenäherten sendeseitigen Abtastfolgefrequenz abgibt. Die Filterkoeffizienten werden dabei so bemessen, daß die auftretenden SignalSpitzenwerte gegenüber den Ausgabeabtastfunktionen des Empfängers um den vorbestimmten Zeitfehlerwert phasenverschoben werden, wobei das jeweilige Filter seinerseits die notwendige Verzögerung zur korrekten Phasenhaltung des Empfängerausgangssignals beiträgt. Die Filtereinstellungen werden laufend auf den erforderlichen Stand gebracht und dabei die Filterkoeffizienten automatisch wenn nötig verändert. Die Filtereinstellungen werden dabei jeweils durchgeführt, bevor das einzelne Filter in Funktion tritt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fign. IA und IB das Übersichtsschaltbild eines digitalen Pulsamplituden-Übertragungssystems nach den Grundsätzen der vorliegenden Erfindung,
Fign. 2 bis 4 Schaubilder zu Erläuterung der Funktionen unter
verschiedenen Bedingungen,
Fig. 5 das Schaltbild eines gemäß Fig. 1 verwendbaren
digitalen Filters und
Fig. 6 das Schaltbild einer anderen Ausführungsform
eines solchen Filters.
In den Fign. IA und IB ist ein Pulsamplituden-Übertragungssystem dargestellt, mit dessen Hilfe mehrere analoge Eingangsimpulsfοlgesignale S1, S3...βχ sendeseitig unter Zuhilfenahme von Abtasttoren 10, die unter Steuerung durch Abtasttaktgeber 12 stehen, übertra-
972 043 4098.2 7/1070
gen werden. Diese Abtasttore 10 arbeiten voneinander unabhängig, jedoch mit ungefähr der gleichen Abtastfolgefrequenz. Z.B. können die steuernden Abtasttaktgeber 12 mit einer Nominalfrequenz von 2400 Impulsen pro Sekunde arbeiten. Diese Taktgeber brauchen jedoch nicht untereinander phasengleich zu sein. Jeder einzelne Taktgeber 12 kann gewissen geringfügigen Frequenzabweichungen unterworfen sein, die die Zeitlage der übertragenen Impulse gegenüber den über die anderen Abtasttore übertragenen Impulsen und gegenüber einer Nominaltaktgabe in der einen oder anderen Richtung langsam abweichen lassen.
Jedes Mal, wenn ein Abtasttor 10 schließt und wieder öffnet, erzeugt es einen Impuls mit einer Amplitude, die proportional der Amplitude des abgetasteten Signals zum AbtastZeitpunkt ist. Die so erzeugten Impulse werden zur entsprechenden Amplitudenmodulation einer Trägerwelle benutzt, was seinerseits im einzelnen nicht dargestellt ist. Die amplitudenmodulierten Träger der einzelnen Pulsamplituden-Sender laufen über einzelne Kanäle 20 zu einem gemeinsamen Pulsamplituden-Empfänger, der Informationen von allen vorgesehenen Sendern empfängt. Dem Fachmann bekannte Einzelheiten eines solchen Empfängers werden hier nicht näher erläutert; beschrieben werden nur die Einrichtungen des Empfängers, die zum eigentlichen Gegenstand der vorliegenden Erfindung gehören.
über die Kanäle 20 empfangene pulsamplitudenmodulierte Signale werden über einen Kommutator 22, der ein Eingangsabtasttor bildet, einem gemeinsamen Analog/Digital-Konverter 24 zugeführt. Der Kommutator 22 tastet nacheinander die einzelnen Kanäle 20 ab. Er wird durch einen Kommutatorzeitgeber 2 6 angetrieben und zwar mit einer Frequenz, die dafür sorgt, daß jeder Kanal 2O mit einer Folgefrequenz abgetastet wird, die einem vorgegebenen Vielfachen der Nominalabtastfrequenz auf der Sendeseite entspricht und die nicht kleiner ist als das Doppelte der Bandbreite des übertragenen Signals. Wenn jeder sendeseitige Taktgeber 12 sein zugehöriges Abtasttor 10 mit einer Nominalfolgefrequenz von 2400 pro Sekunde betätigt, dann sollte der Kommutator 22 im Empfänger jeden der einlaufenden Kanäle 20 z.B. mit einer vier Mal so großen Folge-
YO 972 043 A 09827/ 10 7 0
frequenz abtasten, d.h. 9600 mal pro Sekunde. Wenn beispielsweise zehn Kanäle 20 durch den Kommutator 22 bedient werden sollen, dann muß die Abtastfolgefrequenz des Zeitgebers 26 für alle zehn Kanäle 96000 pro Sekunde sein. Der Konverter 24 muß so ausgelegt sein, daß er amplitudenmodulierte Eingangsimpulse mit einer Folgefrequenz yon 96000 pro Sekunde verarbeiten kann.
Der Kommutator 22 sorgt für gleichbleibende Zeitlücken zwischen den dem Konverter 24 zugeführten Abtastsignalen. Damit wird verhütet, daß Signale, von verschiedenen Kanälen gleichzeitig in den Konverter einlaufen können. Das Ausgangssignal des Konverters 24 wird über einen zweiten Kommutator 28, der entweder durch oder zumindest im Gleichlauf mit dem Kommutatorzeitgeber 26 betrieben wird, den Empfängerkanälen 30 einer digitalen Verarbeitungsein- ' richtung zugeführt. Je ein solcher Empfängerkanal 30 ist je einem der ankommenden Kanäle 20 von den einzelnen Sendern zugeordnet* Die jeweiligen Ausgangssignale des Konverters 24 sind digitalcodierte Signale, die dem Konverter zugeführte amplitudenmodulierte Signale wiedergeben. Jeder Eingangsimpuls kann z.B. durch einen 10- oder 12-Bit-Ausgangscode dargestellt werden, der mit Hilfe der Verarbeitungseinrichtung 32 weiterbehandelt wird. Digi- ' talcodierte Signale wie z.B. S ' entsprechen dabei den analogen Eingangssignalen wie z.B. S , wobei im wesentlichen vier digitale Codeelemente des Signals S,1 jedem einzelnen Datenimpuls im Signal S entsprechen.
Die beiden Kommutatoren 22 und 28 sind als getrennte Baueinheiten dargestellt, die zur Verbindung des Konverters 24 mit den Empfängerkanälen 30 im Synchronismus mit den über die Kanäle 20 zugeführten Signalen dienen. Diese Kommutatoren können jedoch auch durch interne Kreise der digitalen Verarbeitungseinrichtung 32 gebildet werden. Dies soll im einzelnen nicht näher erläutert werden, da solche Möglichkeiten zum bekannten Fachwissen gehören.
Im folgenden soll die Beschreibung darauf gerichtet werden, wie die Verarbeitungseinrichtung 32 ein gegebenes digitales Eingangs-
YO 972 043
409827/107Ö
signal wie z.B. S ' vom gemeinsamen Konverter 2 4 über den zugehörigen Kanal 3O weiterbehandelt. Dabei ist es dem Verständnis dienlich, die Verarbeitungseinrichtung 32 als eine Gruppe diskreter Baueinheiten zu betrachten. Es soll jedoch immer die Gesamtheit mehrerer solcher Baueinheiten im Sinne des Erfindungsgegenstandes im Auge behalten bleiben. Ein üblicher, allgemein verwendbarer Rechner soll entsprechend programmiert die erforderlichen Funktionen zeitmultiplex durchführen.
Wenn das Signal S ' in die Datenverarbeitungseinrichtung 32 einläuft, wird zuerst die Trägerfrequenz und die Phasenlage des Signals S ' bestimmt und das Signal synchron demoduliert, um die datentragenden Grundbandimpulse wiederzugewinnen. Siehe dazu Block 34 in Fig. IA. Die speziellen Methoden zur Wiedergewinnung des Trägers und zur Demodulation hängen dabei von der sendeseitig verwendeten Modulation ab, z.B. von der doppelten Seitenbandmodulation, einer solchen mit unterdrücktem Träger, Restseitenbandmodulation, Einseitenbandmodulation usw. Alle diese Verfahren sind bereits gut bekannt.(Siehe z.B. das Buch "Data Transmission" von Bennet und Davey, McGraw-Hill, New York, 19 65.) Während nach der herkömmlichen Technik zumeist mit Analogfiltern und nachfolgender Signalverarbeitung gearbeitet wird, ist ebenfalls eine digitale Filterung und Verarbeitung von digitalen Abtastsignalen mittels digitaler Verarbeitungseinrichtungen möglich geworden. Somit ist kein spezielles, noch nicht bekanntes Gerät zur Demodulation des Signals S' erforderlich.
Es wird unterstellt, daß die einzelnen Abtastungen des Signals S. mittels der Kommutatoren 22 und 28 phasenungleich mit den originären Abtastungen des Signals S. im Sender sind. Dies ist der Regelfall. Sehr selten könnte es natürlich vorkommen, daß ein Impuls in einem der Kanäle 20 zeitlich so liegt, daß er seinen Spitzenwert genau bei der Abtastung des zugehörigen Kanals durch den Kommutator 22 erreicht. Noch seltener wird eine solche Abtastung mit einer bestimmten der vier Abtastungen pro über den Kanal 20 übertragenen Impulse zusammenfallen. An dieser Stelle soll
YO 972 O43
A09827/1070
daran erinnert werden, daß für jeden Kanal 20 je vier Empfängerabtastungen pro Abtastung im Sender angenommen wurden. Diese Zahl vier ist jedoch nur als Beispiel zur Erläuterung zu betrachten. Dabei werden die digitalen Codeelemente, die der Konverter 24 aufgrund der Kanalabtastung mittels des Kommutators 22 abgibt, im allgemeinen nicht die Spitzenwerte der über die Kanäle 20 übertragenen Signalimpulse aufweisen.
Beim dargestellten Beispiel ist statt dessen die Zeit zu bestimmen, zu der ein Spitzenwert zu erwarten ist. Dies erfolgt durch Interpolation innerhalb je einer Gruppe von vier Digitalwerten, die in gleichen Abständen, den Abtastperioden, jeweils über einen Impuls verteilt sind. Gemäß Fig. 2 wird ein Impuls P, dessen Amplitude einem im Sender abgetasteten Signalwert entspricht, in digitaler Form durch vier digitale Codeelemente wiedergegeben, die ihrerseits den vier mit X-Kreuzen bezeichneten Punkten auf der dargestellten Amplituden/Zeitfunktion des Impulses P entsprechen. Dabei sind die aufeinanderfolgenden 1. bis 4. Abtastungen auf der Zeitachse bezeichnet.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel wird jede 2. Abtastung als Bezugspunkt zur Bestimmung des Zeitfehlers E eines Impulses P festgelegt. Während der Impuls P seine Spitze nach der 2. Abtastung erreicht, ist E ein Mass für die zeitliche Lage der Impulsspitze nach der 2. Abtastung. E ist dabei positiv. Wenn die Impulsspitze vor der 2. Abtastung gemäß Fig. 4 z.B. liegt, dann ist der Zeitfehler E negativ. Die den vier Abtastungen zugeschriebenen Zahlen 1. bis 4. entsprechen den vier Stellungen eines Ausgangsabtasters 50 gemäß Fig. IB, der Teil der Verarbeitungseinrichtung 32 ist. Normalerweise wird dieser Ausgangsabtaster 50 in regulären Invervallen über seine vier Stellungen durchgeschaltet; unter bestimmten Bedingungen, die noch erläutert werden, wird diese Ausgangsabtastung jedoch um 1 beschleunigt oder verzögert, wobei zuweilen einer der Abtastwerte ausgelassen oder doppelt durchgegeben wird. Die Bedeutung dieser Abtastvariationen wird noch erläutert. Die digitalen Codeelemente des synchronisierten Ausgangssignals .
YO 972 043
4 0 9 8 2 7 / 1 0 7 Q
S " werden jeweils nur über die vierte Abtaststellung des Ausgangsabtasters 50 abgegeben. Erforderliche Variationen werden anhand der Figuren 3 und 4 beschrieben.
In Fig. 2, die einen typischen Fall der Abtastfehlerbestimmung darstellt, hat der Impuls P eine Spitze, die um eine Zeit E gegenüber der zweiten Abtastung verzögert liegt. Es wird vorausgesetzt, da,ß bei der gewählten Fehlerkorrekturbestimmung der Wert von E niemals den Wert T, den periodischen Abstand zweier aufeinanderfolgender Abtastungen, überschreitet. E hat gemäß Fig. 2 einen Verzögerungswert, der zwischen O und 0,9 T liegt. Dies ist der gewöhnliche Fall. Die Differenz L = 2T-E ist ein zusätzlicher Wert, die auf den betrachteten Impuls P zur Anwendung zu bringen ist, um dessen Spitzenwert über den Ausgangsabtaster in dessen 4. Abtaststellung hinausgelangen zu lassen. Zur Vereinfachung soll in der vorliegenden Beschreibung angenommen werden, daß dies die abzumessende Zeit zur Erlangung ausreichenden Gleichlaufs ist.
Verschiedene Funktionen sind seitens der Anordnung durchzuführen. Zuerst muß festgestellt werden, wann der Impuls P seinen Spitzenwert erreicht, und der Zeitfehler E ermittelt werden. Dann ist durch Interpolation der Spitzenwert zu ermitteln und schließlich ist der Durchlauf dieses Wertes durch die Anordnung soweit zu verzögern, daß der ermittelte Spitzenwert in Synchronismus mit der Modulo-4-Abtastung den Ausgang erreicht. Diese Funktionen sollen nunmehr anhand der Figuren IA und IB beschrieben werden.
Die Verzögerung der digitalisierten Abtastimpulse auf ihrem Wege zum Ausgangsabtaster 50 und die Ermittlung des Spitzenwertes der einzelnen Impulse durch Interpolation werden durch digitale Filter Fl und F2 durchgeführt, die abwechssind in Übereinstimmung mit den Signalbedingungen angewählt werden. Der interne Aufbau solcher Filter soll beschrieben werden. Je ein Filter wird jeweils wirksam für die Durchgabe der Signale, wenn es dnrch einen Filterschalter 48 mit zwei Positionen angeschaltet wird. Gemäß der Dar-
YO 9 72 04 3
409827/ 107Ö
stellung von Fig. IB ist das Filter 2 gerade eingesetzt. Sein Partner, das Filter Fl, kann Signale durchlassen und ein seinem Filtergang entsprechendes Ausgangssignal abgeben; dieses Ausgangssignal wird jedoch nicht benutzt, bevor der Schalter 48 umgeschaltet ist. Das durch den Schalter 48 angeschaltete Filter soll kurz als "arbeitendes Filter" und das andere Filter als "nächstes Filter" bezeichnet werden. Entsprechend der Darstellung ist F2 das arbeitende Filter und Fl das nächste Filter.
Jedes der beiden Filter Fl und F2 wird mit Koeffizienten von den Filterkoeffizientenspeichern 33 bis 35 gemäß Fig. IA gespeist. Jeder dieser Speicher enthält einen aktuellen Koeffizieritensatz. Im beschriebenen Ausführungsbeispiel besteht jeder dieser Koeffizientensätze aus einem Paar von Koeffizienten. Der Weg, diese Koeffizienten zu bestimmen, ist durch die Arbeitsbedingungen der Gesamtanordnung gegeben» Für jeden der zugeführten digitalen Abtastimpuläe erzeugt jedes der beiden Filter seinem Filtergang entsprechend eine Folge von digitalen Ausgangsimpulsen» Nur einer dieser Impulse ist als signifikantes Codeelement zu betrachten; nämlich der, der dann auftritt, wenn der Ausgangsabtaster 50 seine 4. Position erreicht. Wenn das Filter ordnungsgemäß arbeitet, ist dieses eine Codeelement das, das dem Spitzenwert des Impulses entspricht, der seinerseits beim Schließen des Abtasters 10 am entsprechenden Kanal 20 auf der Sendeseite abgegeben wJxdL Somit arbeitet das Filter einerseits als Verzögerungsglied und anderer- . seits als Interpolator. Das Ausgangssignal S " besteht aus codierten Spitzenwerten, die zeitlich so synchronisiert sind,- daß sie ohne störende Verzerrungen, ausgewertet werden können»
Die digitalen Filter Fl und F2 sind nach der Fachwelt wohlbekannten Grundsätzen auszulegen«(Es wird hierzu z.B. auf das Buch "Digital Processing of Signals" von Gold und Rader, McGraw-Hill, New York, 19 69 hingewiesen«) Jedes der beiden Filter hat einen im wesentlichen flachen Amplitudenverlauf und einen linearen Phasengang für alle Frequenzen von Hull bis zu einer vernünftigen oberen Grenze. Der Gang eines solchen Filters ist mathematisch durch die folgende
YO 972 043
Gleichung auszudrücken:
ü
F(Z) = -
z = exp(ST)ist die übliche z-Transformationsvariable und der Exponentenausdruck z~ entspricht einer Verzögerung T in Sekunden.
Eine direkte Ausführungsform eines solchen Filters mit den Koeffizienten A und A_ als Multiplikatoren ist in Fig. 5 dargestellt. Rl und R2 sind zwei aufeinanderfolgende Schieberegisterstufen. Das Aus gangs signal von Rl mit A. multipliziert wird einem inversen Addierer 36 am Eingang des Filters zugeführt und des weiteren einem Addierer 37 am Filterausgang. Das Ausgangssignal von R2 wird direkt dem Addierer 37 zugeführt und des weiteren mit A2 multipliziert dem inversen Addierer 36. Das Aus gangs signal des inversen Addierers 36 wird Rl zugeleitet und mit A2 multipliziert dem Addierer 37. Das Ausgangssignal des Addierers 37 entspricht der Funktion F(z)I. I ist das in das Filter eingegebene Signal.
Ein Äquivalent zu diesem Filter ist in Fig. 6 dargestellt. Die Koeffizienten p. und p„ sind die Pole der vorgenannten Filterfunktion F(z). Das Eingangssignal mit der Funktion I wird parallel in einen Addierer 38 und die erste Stufe RO eines dreistufigen Schieberegisters eingegeben. Dem Addierer 38 wird des weiteren das Ausgangssignal der zweiten Schieberegisterstufe Rl zugeführt.» Das kombinierte Ausgangssignal mit p. multipliziert wird in einen inversen Addierer 39 eingegeben, der von diesem Produktsignal der Inhalt der ersten Schieberegisterstufe RO subtrahiert und die Differenz gleichzeitig der zweiten Schieberegisterstufe Rl und einem zweiten Addierer 40 zuführt. Dieser Addierer 40 empfängt über seinen anderen Eingang das Ausgangssignal der dritten Schieberegisterstufe R2. Das Ausgangssignal des Addierers 40 wiederum wird/mit P2 multipliziert, einem zweiten inversen Adßi„.„ 41 zugeführt, der vom zugeführten Produktsignal das Ausgangssignal von Rl subtrahiert und die Differenz R2 und dem Ausgang
YO 972 043
409827/1070
-' il -
des Filters zuführt. Diese Ausführungsform des Filters verwendet zwar mehr Schieberregisteraufwand, benötigt jedoch weniger Multiplikationen als die Form gemäß Fig. 5. Der Filtergang ist mathematisch wie folgt auszudrücken:
ρ -ζ" ρ,-ζ"1 F(z) = -^ r · ^ -τ ·
Selbstverständlich können die angegebenen Filterfunktionen mathematisch innerhalb der Verarbeitungseinrichtung 32 durchgeführt werden. Die Werte der Koeffizienten Αχ und A2 können unter Angabe einer oberen Grenz-Kreisfrequenz ω0 und des Zeitfehlers als Bruch E/2T gemäß Fig. 2 bestimmt werden. Der Bruch E/2T möge als 6 bezeichnet werden. Der Wert A2 ergibt sich aus der folgenden Gleichung:
Darin sind:
C2 = (2-6) (3-26) (1- cos ü>0T)
C1 = -26(2-6)-2(l-46+262)cos (DqT+2 (1-6) 2COS 2ü>oT
C0 = -6(1-26) (1- cos O0T)
A1 wird bestimmt aus der Gleichung:
(1-O)A1 = δ - (2-6) A2.
Diese Gleichung wird gelöst durch Gleichsetzung des Wertes L· mit 2T-E bei der Frequenz Null= Die weiter obenstehend ange gebene quadratische Gleichung wird gelöst durch Gleichsetzung des Wertes L mit 2T-E bei der Kreisfrequenz ωο· Diese beiden Bedingungen sind ausreichend für die Bestimmung der beiden Filterkoeffizienten A und A0. Zwischen ω = O imd ω = au vssia
YO 9 72 043
409827/ 1070
dicht über ω = ω0 hinausgehend weicht das Filter nur leicht von der erwünschten Charakteristik ab. Diese auftretende Abweichung ist jedoch als ausreichend klein für den betrachteten Fall bestätigt worden. Die richtige Auslegung des Filters hängt von der geeigneten Wahl von ω0 ab und von einer ausreichend hohen Abtastfolgefrequenz l/T entsprechend der Bandbreite der zu verarbeitenden Signale.
Die Pole ρ^ und p_ werden auf wohlbekannte Weise aus F(z) durch Einsetzen
bestimmt.
Einsetzen der errechneten Werte A. und A9 in die Funktion F(z)
Praktisch hat es sich als ausreichend erwiesen, wenn die Filter mit gestuften Ε-Werten in Stufen von O,IT zwischen O und 0,9T ausgelegt werden, womit sich ein Korrekturwert L in Stufen von O,IT zwischen 1,1T und 2,OT ergibt. Die Koeffizientenspeicher 33 bis 35 gemäß Fig. IA enthalten Koeffizientenpaare A1, A2 oder P1, p2 je nach Filtertyp (Fig. 5 oder Fig. 6) entsprechend der unten angegebenen Tabelle. Zehn Wertepaare sind für das behandelte Ausführungsbeispiel angegeben. Das Wirksammachen je eines solchen Wertepaars bei der Signalverarbeitung gemäß Fig. 5 oder Fig. 6 ergibt jeweils ein Filter mit der erforderlichen Korrektur L.
In der nachstehenden Tabelle sind Wertepaare für A., A0, ρ , ρ» angegeben für eine maximale Korrektur L gemäß Fig. 2 von 2T; die Zeitfehler E sind dabei zwischen 0 und O,9T in Stufen von O, IT erfaßt. Die Korrektur L ist jeweils die Differenz zwischen 2T und E unter Vernachlässigung der zweiten und weiteren Dezimalstellen hinter dem Komma.
YO 972 043
409827/1070
0 2Τ ' 0 0 ■ο 0
0,1T 1,9Τ 0,07649 -0,01163 -0,1527 0,07616
0,2Τ 1,8Τ 0,1563 -0,02142 -0,2441 0,08777
0,3Τ 1? 0,2401 -0,02924 «0,320 0,0888
0,4Τ 1,6Τ 0,3284 ■=■0,03485 -0,4128 0,08442
0,5Τ 1,5Τ 0,422 -0,3798 »0,4982 0,07624
0,6Τ 1ί4Τ 0,5215 -0,03826 -0,5867 0,06552
0,7Τ 1,3Τ 0,6279 -0,03525 -0,6798 0,05185
0,8Τ 1,2Τ 0,7423 =0,02837 -0/7788 0,03643
0,9Τ Ι,ΙΤ 0,8659 '-0,1692 -0,885 0,01912
Entsprechend dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung erfolgt die Auswahl der Filterkoeffizienten automatisch im Zuge der durchgeführten Zeitfehlerbestimmung. Die den Filtern Fl und F2 gemäß Fig. IB zugeführten digitalen Signalimpulse werden gleichzeitig auch einem als Zeitfehlerbestimmung bezeichneten Block 42 zugeleitet, der den Zeitfehler E nach Pig«, 2 für Gruppen von vier zueinandergehörigen, aufeinanderfolgenden Signalamplitudenwerten berechnet. Solche Zeitfehlerermittlungen aus Signalwerten sind bereits druckschriftlich bekannt,. Ei» entsprechendes Verfahren ist im Artikel "Timing Recovery in PAM Systems" von Gitlin und Salz im Bell Systems Technical Journal, Band 50, Mai-Juni 1971 auf den Seiten 1645 - 16β9 beschriebeno Bei einer · solchen Methode werden die Punkte bestimmt? bei denen die Ableitung einer Signalwellenform durch Null gehto
Bei anderen Anwendungen wird ein ermittelter Zeltfehler E der Phaseneinstellung von Modems oder ähnlichen Einrichtungen zugeführt» Beim betrachteten Ausführungsbeispiel eines Pulsamplituden-Empfängers ist jedoch das Eingangsorgan, der Kommutator-22 in Fig„ IA, fest in seinem Umlauf vorgegeben! dahar muß der be- ■ rechnete Zeitfehler E anderweitig sinnvoll verw@Edst werden. Beim vorliegenden Aus£ührungsfo@ispi®l wird E als Eingangssignal
YO 972 043
einem Filterwähler 43 zugeführt, der damit von E abhängige Funktionen durchführt. Wenn ein vorliegender Ε-Wert wesentlich vom nächst vorangegangenen Ε-Wert abweicht, d.h., daß E von einem zum nächsten Abtastpunkt mit der Periode T abweicht, gibt der Filterwähler 43 ein Filterwechselsignal ab. Mit diesem wird unter anderem der bereits erwähnte Filterschalter 48 umgeschaltet; das bisherige nicht angeschaltete "nächste Filter" wird nun "arbeitendes Filter". Des weiteren schaltet das Filterwechselsignal einen zweiten doppelpoligen Schalter 45 um. Dieser Schalter ist als symbolische Verkörperung eines Auswahlvorganges zu betrachten, der durch die internen Funktionskreise der Verarbeitungseinrichtung 32 durchgeführt werden kann.
Mit Hilfe des Schalters 45 bewirkt der Filterwähler 43 eine abwechselnde Einstellung von Koeffizientenwählern 46 und 47 nach Fig. IA. Diese Koeffizientenwähler selektieren gespeicherte Koeffizienten aus den Filterkoeffizientenspeichern 33 bis 35. Das Filter Fl wird dabei mit Koeffizienten über den Koeffizientenwähler 46 gespeist. Ähnliches gilt für das Filter F2 und den Koeffizientenwähler 47. Dabei wird jeweils nur über einen der beiden Koeffizien'enwähler e abgerufen. Mit Hilfe des Schalters 45 wird seitens des Filterwählers 43 immer nur einer der beiden Koeffizientenwähler aktiviert. Entsprechend der Darstellung in der Fig. IB ist F2 gerade das "arbeitende Filter"; es empfängt seine Koeffizienten über die Einstellung des Koeffizientenwählers 47. Das "nächste Filter" ist im gegebenen Fall Fl; es empfängt seine Koeffizienten über den Koeffizientenwähler 46. Immer dann, wenn ein Filterwechselsignal gegeben wird, d.h. wenn der Zeitfehler E einen Stufenwechsel mitmacht, wird das "nächste Filter" das "arbeitende Filter", die Schalter 48 und 45 schalten um und das bisherige "arbeitende Filter" wird nun "nächstes Filter". Das aktuell arbeitende Filter arbeitet mit den Koeffizienten, die vor seinem Aufruf als "arbeitendes Filter" eingestellt wurden.
Der Grund für die Vorkehrung eines zweitem Filters Ir Reserve-YO 972 043
409827/107Ö
stellung als "nächstes Filter" ist, weil eine gewisse Zeit für jedes Filter benötigt wird, um zuverlässig nach einem Koeffizientenwechsel arbeiten zu können. Gewöhnlich verändert sich der Zeitfehler E so langsam, daß der nächste Stufenwert, den er einnimmt, gut vorausgesagt werden kann. Damit ist es möglich, in vernünftigen Schritten die Filterwechsel durchzuführen. Dabei erfolgen die Arbeitsfunktionen des jeweils neu angeschalteten "arbeitenden Filters" als eine Fortsetzung von Filterfunktionen, die bereits in der Reservestellung als "nächstes Filter" am Laufen waren. Damit werden Funktionslücken beim Filterwechsel vermieden.
Der Ausgangsabtaster 50 wurde bereits genannt. Dieser, als Schalter dargestellt, wird durch einen Modulo-4-Abtastzähler 52 und einen Taktgeber 54 angetrieben, wobei der letztgenannte Taktimpulse mit der vierfachen Folgefrequenz der Signalabtastungen abgibt. Der Zähler 52 läßt den Abtaster 50 während jedes Zählzyklus nacheinander die 1. bis 4. Position einnehmen. Zuweilen wird es jedoch notwendig, eine abgewandelte zählweise durchzuführen.
Entsprechend Fig. 3 möge zum Beispiel angenommen werden, daß der Taktgeber auf der Sendeseite ein wenig langsamer läuft als der Taktgeber 54 im Empfänger. Es muß unter Umständen erwartet werden, daß der Zeitfehler E den maximal korrigierbaren Wert aufgrund der bloßen Auswahl von Filterkoeffizienten überschreitet. Beim beschriebenen Ausführungsbeispiel liegen die möglichen Größen für die Korrektur L zwischen 2,OT und 1,1T. Wenn E eventuell einen Wert von 0,9T überschreitet und T erreicht, muß etwas anderes getan werden, als den nächst kleineren Wert für L zu wählen. Um dieser Forderung zu entsprechen, sorgt der Filterwähler 43 für eine Koeffizientenwahl in der Art, daß die Korrektur L gleich 2,OT gemacht wird; diese geänderte Funktionsweise wird bereits eingeleitet, wenn der Zeitfehler E O,95T überschreitet. Die Zeitfehlerbestimmung 42 gibt bei der Feststellung, daß E O,95T überschreitet, ein 1-Subtraktionssignal an den
YO 972 043
409827/1070
Modulo-4-Abtastzähler 52 und vermindert dessen Zählstand um 1. Damit wird die Zeit, die erforderlich ist, um die 4. Abtastposition zu erreichen, um ein Intervall der Länge T verlängert. Somit sind nunmehr, wie anhand von Fig. 3 erläutert ist, fünf Zählungen anstelle der üblichen vier erforderlich, um ein synchronisiertes Ausgangscodeelement auszugeben. Diese Zähländerung ist erforderlich in Anpassung an den neuen Wert der Korrektur L. Diese Sonderzählungsbedingung wird nur auf zeitweiliger Basis durchgeführt; die übliche Modulo-4-Zählung wird nach der beschriebenen Korrektur wieder fortgeführt.
Wenn der sendeseitige Taktgeber etwas schneller läuft als der Taktgeber im Empfänger, dann wird der Zeitfehler E laufend kleiner und kann gelegentlich negativ werden, d.h. die Impulsspitze liegt schon vor der 2. Abtastzeit. Eine solche Bedingtang ist in Fig. 4 dargestellt. Dafür ist auch die bloße Auswahl von Filterkoeffizienten nicht mehr ausreichend. Wenn der nächste Filterwechsel aufgerufen wird, gibt die Zeitfehlerbestimmung 42 zusätzlich ein 1-Addiersignal an den Zähler 52, womit die Zeit bis zum Erreichen der 4. Position verkürzt wird. Damit wird die 4. Position bereits mit nur drei Abtastungen anstelle mit den üblichen vier erreicht. Danach wird wieder c.\if die übliche Modulo-4-Zählung zurückgegangen.
Ϊ0 972 043
L 0 S 8 2 7 / 1 0 V 0

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    1. Verfahren zur Zeitsteuerung eines Pulsamplitudenempfängers
    für die Aufnahme von Datensignalen über eine Vielzahl von übertragungskanälen mit einer gegenüber der Sendeseite . empfangsseitig autonomen zeitlichen Abtastung, wobei zumindest ein Teil der Empfangsfunktionen mit einer digitalen Datenverarbeitungseinrichtung durchgeführt wird, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Verfahrensschritte s
    a) Abtastung der über die vorgesehenen Kanäle (20) einlaufenden Datensignale (S) mit einer empfangsseitigen Abtastfolgefrequenz, die ®in Vielfaches der nominalen sendeseitigen Abtastfolgefrequenz beträgt, mit der amplitudenmodulierte Datenimpulse (P) über die einzelnen Kanäle (20) übermittelt werden.
    b) Abtastung jedes der einzelnen empfangen Datenimpulse (P) mit mehreren (vier) Abtastungen in einer Folge gleich langer Abtastperioden (T) pro Datenimpuls (P) < >
    c) Bestimmung eines Zeitfehlers (E) aus in der vorgegebenen Folge von den empfangenen Datenimpulsen (P) abgetasteten und mittels Analog/Digital-Konvertiaxung abgeleiteten primären digitalen Codeelementen (Signale Se), wobei der Zeitfehler (E) gleich der Zeitdifferenz zwischen der Lage des Spitzenwertes und der einer vorgegebenen (2o) Abtastung der einzelnen empfangenen Datenimpulse (P) ist»
    d) Ermittlung sekundärer digitaler Codeelemente nach einer Amplituden/Zeitfunktion (F(z)). aus dem bestimmten Zeitfehler (E) und den analog/digital-konvertierten primären Codeelementen (Signale S!) jedes einzelnen abgetasteten Datenimpulses (P) mittels mindestens eines durch die vorgesehene Datenverarbeitungseinrichtung (32) gegebenen Digitalfilters (Fl, F2),
    YO 9 72 043
    /. η α R ? 7 /1 η 7 η
    wobei dieses Digitalfilter (Fl, F2) für jede zugeführte Gruppe von primären Codeelementen (Signale S') korrigierte digitale Codeelemente abgibt, deren je eines pro Gruppe der Amplitude des Spitzenwerts eines zugehörigen sendeseitig übermittelten Datenimpulses (P) entspricht.
    e) Zeitliche Auswahl nur der die Spitzenwertamplituden der aufeinanderfolgenden Datenimpulse (P) wiedergebenden Codeelemente und deren Abgabe über die den einzelnen Kanälen (20) zugeordneten Empfängerausgänge als Avisgangssignale (S").
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden empfangenen Datenimpuls (P) während der Digitalfilterung die Ermittlung der zugehörigen Spitzenwertamplitude unter Durchführung einer Amplitudeninterpolation zwischen den primären Codeelementen (Signale S!) des Datenimpulses (P) erfolgt und
    daß des weiteren während der Digitalfilterung eine Verzögerung der Abgabe der Spitzenwertariiplituäe des Datenimpul es (P) für die sich anschließende zeitliche Auswahl an den Empfängerausgangen erfolgt.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Durchführung der Digitalfilterung empirisch festgelegte Filterkoeffizienten (A., ä~ oder ρ , p2) in der vorgesehenen Datenverarbeitungseinrichtung (32) gespeichert bereitgehalten werden, welche in Abhängigkeit vom jeweils bestimmten Zeitfehler (E) ausgewählt und bei der Filterung verwendet werden.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die der Digitalfilterung zugrundeliegende Amplituden/Zeitfunktion (F(z)) nach folgender Gleichung gegeben ist:
    YO 9 72 043
    £fl98?7 / 1 070
    Α,+Α,ζ"1
    F(z)
    Α,+Α.ζ"1 + ζ*
    ^1
    1 +
    —k
    worin ζ einer Zeitverzögerimg kT von k Abtastperioden
    (T) und A und A- den jeweils ausgewählten Filterkoeffizienten entsprechen.
    Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die der Digitalfilterung zugrundeliegende Amplituden/ Zeitfunktion (F<z)) nach folgender Gleichung gegeben ist:
    (P,-z""1) , Cp2-Z"1)
    F(z) = —±- l
    (1-P1Z"1) Cl-P2Z"1)
    worin ζ c einer Zeitverzögerung kT von k Abtastperioden (T) und ρ und p2 den jeweils ausgexfählten Filterkoeffizienten entsprechen«,
    ο Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
    daß beim Auftreten eines Zeitfehlers (E), der gleich oder größer als eine vorgegebene Abtastperiode (T) ist, bei der Ermittlung der Größe und Lage sowie der zeitlichen Auswahl der Spitzenwertasaplitude mindestens ein zusätzlicher Abtastschritt (gemäß Fig.. 3) durchgeführt wird.
    7. Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche/dadurch gekennzeichnet,
    daß beim Auftreten eines negativen Zeitfehlers (E), wenn der" zu ermittelnde Spitzenwert früher als die für die Zeitfehlerbestimrnung vorgegebene (2«) Abtastung gemäß - Anspruch I c) liegt, bei der Ermittlung der Größe und Lage sowie der seitlichen Auswahl der Spitzenwertamplitude mindestens ein Abtastschritt (gemäß Fig= 4) unterdrückt wird ο
    YO 9 72 043
    4 0 9 8 2 7/1070
    8. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorgenannten Ansprüche, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Merkmale:
    a) Eingangs-Kommutator (22),
    der mit gegenüber den über die angeschlossenen Übertragungskanäle (20) einlaufenden Datenimpulsen (P) vielfacher, jedoch autonomer Abtastfolgefrequenz und mit unabhängiger Phasenlage die angeschlossenen Übertragungskanäle (2O) aufeinanderfolgend abtastet und der einem allen Übertragungskanälen (20) gemeinsam vorgesehenen Analog/Digital-Konverter (24) eine Abtastimpuls folge zuführt,
    aus der der Analog/Digital-Konverter (24) eine Folge von primären digitalen Codeelementen (Signale S') ableitet, deren jeweils mehrere (vier) Codeelemente je einem mehrfach abgetasteten Datenimpuls (P) entsprechen.
    b) Dem Analog/Digital-Konverter (24) nachgeschalteter zweiter Kommutator (28),
    der mit dem Eingangs-Kommutator (22) gleichläuft und der an seinen Ausgängen die primären digitalen Codeelemente (Signale S1), pro Übertragungskanal (20) separiert, auf den Übertragungskanälen (2O) zugeordnete Empfängerkanäle (30) verteilt.
    c) Anordnungen zur Zeitfehlerbestimmung (42) aus den über die Empfängerkanäle (30) verteilten primären digitalen Codeelementen (Signale S'), wobei der Zeitfehler (E) jeweils gleich der Zeitdifferenz zwischen der Lage des Spitzenwertes und der einer vorgegebenen (2.) Abtastung der einzelnen empfangenen Datenimpulse (P) ist.
    d) Digitalfilter (Fl, F2),
    denen vom Analog/Digital-Konverter (24) über die Empfängerkanäle (30) pro abgetasteten Datenimpuls (P) eine vorgegebene Gruppe von (vier) primären Codeelementen (Signals1) zugeführt wird und
    YO 972 043
    40982 7/10 70
    welche aus diesen Gruppen von (vier) primären Codeelementen (Signale S1) nach den vorgegebenen Filtergängen Gruppen sekundärer digitaler Codeelemente abnehmbar machen, die jeweils unter anderen die Spitzenwertamplitude des zugehörigen abgetasteten Datenimpulses (P) enthalten,
    wobei die Spitzenwertamplituden in einer definierten Zeitlage in bezug auf die Kommutatorumläufe verfügbar sind.
    e) Durch Modulo(-4-)Zählung gesteuerte Ausgangsabtaster (50) zur Auswahl der Spitzenwertamplituden der pro Übertragungskanal (20) aufeinanderfolgenden Datenimpulse (P) und zur Abgabe dieser Spitzenwertamplituden als Aüsgangssignale (S") an den den einzelnen Übertragungskanälen (20) zugeordenten Empfängerausgangen,
    9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
    daß das pro übertragungskanal (20) verwendete Digitalfilter (Fl; F2) für die Spitzenwertermittlung durch die jeweils gewählten Filterkoeffizienten (A , A3; p,, P2) definierte Durchlaufzeiten aufweist und daß für jedes Digitalfilter (Fl, F2) ein durch die zugehörige Anordnung zur Zeitfehlerbestimmung (42) gesteuerter Koeffizientenwähler (46, 47) zur Auswahl der als gespeicherte Digitalwerte in Koeffizientenspeichern (33 bis 35) bereitgehaltenen Filterkoeffizienten (A1, A„; ρ , P2) vorgesehen ist.
    10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet,
    daß Vorkehrungen (Addition 1, Subtraktion 1) in der Anordnung zur Zeitfehlerbestimmung (42) zur beschleunigten oder verzögerten Fortschaltung eines zugehörigen Modulo(-4-)Zählers (52) für jeden Ausgangsabtaster (50) für die Fälle vorgesehen sind,
    YO 972 043 .
    409827/1070
    daß entweder ein ermittelter Zeitfehler (E) gleich oder größer als eine vorgegebene Abtastperiode (T) ist, oder daß ein negativer Zeitfehler (E) auftritt, wenn ein zu ermittelnder Spitzenwert früher als die für die Zeitfehlerbestimmung vorgegebene (2.) Abtastung liegt.
    11. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 8-10, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Digitalfilter (Fi, F2) pro Übertragungskanal (20) paarig vorgesehen sind, deren jeweils nur eines für die Signalfilterung arbeitet, wohingegen das andere Filter ("nächste Filter") bei einem größer oder kleiner werdenden Zeitfehler bereits auf den nächst zu erwartenden Zeitfehlerwert voreinstellbar und danach anschließend als arbeitendes Filter anschaltbar ist.
    YO 972 043
    409827/1070
DE2359947A 1972-12-29 1973-12-01 Zeitsteuerung eines pulsamplitudenampfaengers fuer mehrkanalempfang Pending DE2359947A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US00319129A US3851252A (en) 1972-12-29 1972-12-29 Timing recovery in a digitally implemented data receiver

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2359947A1 true DE2359947A1 (de) 1974-07-04

Family

ID=23240973

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2359947A Pending DE2359947A1 (de) 1972-12-29 1973-12-01 Zeitsteuerung eines pulsamplitudenampfaengers fuer mehrkanalempfang

Country Status (7)

Country Link
US (1) US3851252A (de)
JP (1) JPS522242B2 (de)
CA (1) CA1005917A (de)
DE (1) DE2359947A1 (de)
FR (1) FR2212704B1 (de)
GB (1) GB1444409A (de)
IT (1) IT1001143B (de)

Families Citing this family (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5034967A (en) * 1988-11-14 1991-07-23 Datapoint Corporation Metastable-free digital synchronizer with low phase error
US5008879B1 (en) * 1988-11-14 2000-05-30 Datapoint Corp Lan with interoperative multiple operational capabilities
US5050189A (en) * 1988-11-14 1991-09-17 Datapoint Corporation Multibit amplitude and phase modulation transceiver for LAN
US5048014A (en) * 1988-12-30 1991-09-10 Datapoint Corporation Dynamic network reconfiguration technique for directed-token expanded-address LAN
JP3255179B2 (ja) * 1992-02-14 2002-02-12 ソニー株式会社 データ検出装置
US5418789A (en) * 1992-10-14 1995-05-23 International Business Machines Corporation Fast communication link bit error rate estimator
US5673293A (en) * 1994-09-08 1997-09-30 Hitachi America, Ltd. Method and apparatus for demodulating QAM and VSB signals
US5648923A (en) * 1995-03-02 1997-07-15 Hitachi America, Ltd. Nyquist filter for use in a joint VSB/QAM demodulator
US5768311A (en) * 1995-12-22 1998-06-16 Paradyne Corporation Interpolation system for fixed sample rate signal processing
US6973144B1 (en) * 2000-09-12 2005-12-06 Lucent Technologies Inc. Apparatus and method for channel estimation used for link adaption with error feedback
US6763229B2 (en) * 2001-05-02 2004-07-13 Koninklijke Philips Electronics N.V. Timing recovery switching for an adaptive digital broadband beamforming (antenna diversity) for ATSC terrestrial DTV based on segment sync detection

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS507415B1 (de) * 1965-11-09 1975-03-25
US3484591A (en) * 1966-07-18 1969-12-16 Hewlett Packard Co Extended bandwidth signal-to-noise ratio enhancement methods and means
DE1265247B (de) * 1966-12-08 1968-04-04 Siemens Ag Zeitmultiplex-UEbertragungsverfahren fuer die UEbertragung einer Mehrzahl von binaeren Nachrichten in einem transparenten Kanal
US3522546A (en) * 1968-02-29 1970-08-04 Bell Telephone Labor Inc Digital filters
US3742360A (en) * 1969-11-18 1973-06-26 Milgo Electronic Corp Automatic equalizer circuit
US3668315A (en) * 1970-05-15 1972-06-06 Hughes Aircraft Co Receiver timing and synchronization system
JPS5023926B1 (de) * 1970-09-03 1975-08-12
US3651316A (en) * 1970-10-09 1972-03-21 North American Rockwell Automatic transversal equalizer system
US3746800A (en) * 1971-08-16 1973-07-17 Rixon Clock recovery system
US3757296A (en) * 1971-11-15 1973-09-04 North American Rockwell Digit error detector

Also Published As

Publication number Publication date
FR2212704B1 (de) 1976-06-25
GB1444409A (en) 1976-07-28
JPS522242B2 (de) 1977-01-20
FR2212704A1 (de) 1974-07-26
CA1005917A (en) 1977-02-22
IT1001143B (it) 1976-04-20
US3851252A (en) 1974-11-26
JPS4999210A (de) 1974-09-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2735945C2 (de) Schaltungsanordnung für die Trägersynchronisierung von kohärenten Phasendemodulatoren
DE60216055T2 (de) Verfahren zur symboltaktsynchronisation in kommunikationssystemen
EP0529421B1 (de) Verfahren und Anordnung zur Synchronisation eines Empfängers in einem Mehrkanalübertragungssystem auf den Sender des Systems
DE2633082A1 (de) Quadratur-amplitudenmodulation-(qam)empfaenger
CH668874A5 (de) Verfahren zum betrieb einer datenuebertragungsanlage.
DE1292167B (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur UEbertragung digitaler Nachrichten
DE2359947A1 (de) Zeitsteuerung eines pulsamplitudenampfaengers fuer mehrkanalempfang
DE4306080A1 (de)
DE2114250B2 (de) Verfahren zur automatischen Einstellung eines Transversalfilters zur Impulsentzerrung
DE2529995B2 (de) Synchronisierverfahren für die Anwendung eines Burstes in einem TDMA-Nachrichtenübertragungssystem
DE2452997B2 (de) Verfahren und anordnung zur funkuebertragung von binaeren informationssignalen
DE1116749B (de) Verfahren zur Verschleierung von Nachrichtensignalen
DE2422134A1 (de) Modem fuer die multiplex-datenuebertragung
DE937474C (de) Empfangsanordnung fuer ein Mehrkanal-Nachrichtenuebertragungs-verfahren mit Impulsphasenmodulation
DE2155958B2 (de) Schaltungsanordnung zur Ent zerrung eines Signals
DE1214727B (de) Verfahren zur Synchronisierung von PCM-UEbertragungssystemen
DE102004024938A1 (de) Taktungsregenerierungsschleife mit nichtganzzahliger Länge
DE2060375B2 (de) Empfänger für frequenzumgetastete Signale
DE1272351B (de) Verfahren zum Umsetzen zeitlich gestaffelter Informationen in gleichzeitig auftretende, frequenzgestaffelte Informationen oder umgekehrt
DE2828602B1 (de) Verfahren zum UEbertragen von Daten in einem synchronen Datennetz
DE2438478A1 (de) Einrichtung zur erzeugung von abfrageimpulsen in einer bilduebertragungsanlage
DE1069199B (de) Mehrkanall - Nachrichtenübertragungssystem
DE2703700C2 (de) Verfahren zur Zeitmultiplex-Funkübertragung von Impulsgruppen
DE2626192A1 (de) Schnelle bestimmung der koeffizientenwerte eines transversalentzerrers
DE1292698B (de) Schaltungsanordnung zum Entzerren von Fernschreibzeichen beim UEbertragen der Zeitmultiplexsignale mehrerer synchroner Zeitmultiplex-Gruppenleitungen ueber eine einzige Zeitmultiplex-Hauptleitung

Legal Events

Date Code Title Description
OHJ Non-payment of the annual fee