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DE1214727B - Verfahren zur Synchronisierung von PCM-UEbertragungssystemen - Google Patents

Verfahren zur Synchronisierung von PCM-UEbertragungssystemen

Info

Publication number
DE1214727B
DE1214727B DEN25788A DEN0025788A DE1214727B DE 1214727 B DE1214727 B DE 1214727B DE N25788 A DEN25788 A DE N25788A DE N0025788 A DEN0025788 A DE N0025788A DE 1214727 B DE1214727 B DE 1214727B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
synchronization
channel
pulse
frame
flip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN25788A
Other languages
English (en)
Inventor
Sukehiro Ito
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NEC Corp
Original Assignee
Nippon Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nippon Electric Co Ltd filed Critical Nippon Electric Co Ltd
Publication of DE1214727B publication Critical patent/DE1214727B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J3/00Time-division multiplex systems
    • H04J3/02Details
    • H04J3/06Synchronising arrangements
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J3/00Time-division multiplex systems
    • H04J3/02Details
    • H04J3/06Synchronising arrangements
    • H04J3/0602Systems characterised by the synchronising information used
    • H04J3/0605Special codes used as synchronising signal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Synchronisation In Digital Transmission Systems (AREA)
  • Time-Division Multiplex Systems (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H03k
Deutsche Kl.: 21 al - 36/12
Nummer: 1214 727
Aktenzeichen: N 25788 VIII a/21 al
Anmeldetag: 6. November 1964
Auslegetag: 21. April 1966
In bekannten Zeitmultiplex-PCM-Übertragungssystemen wird der Synchronismus zwischen Sender und Empfänger dadurch hergestellt, daß man eine Rahmensynchronisierungsimpulsreihe verwendet, die aus einer speziellen Kombination von binären Codeelementen gebildet und in die PCM-Pulsreihe eingefügt ist. Nach einem früheren Vorschlag wird eine Rahmensynchronisierungsimpulsgruppe, die eine spezielle Kombination von binären Codeelementen hat, deren Anzahl der Zahl der Impulsgruppen eines Kanals gleich ist, beim Beginn und am Ende jedes Rahmens gesendet. Nach einem anderen früheren Vorschlag wird zwischen benachbarten Pulsrahmen ein einzelnen Impuls eingefügt, der abwechselnd den Zustand 1 oder 0 annimmt. Der erste Vorschlag hat den Vorteil, daß ein gestörter Synchronismus sehr schnell festgestellt werden kann, jedoch hat dieser Vorschlag den Nachteil, daß der Synchronismus gestört wird, wenn Impulse in der empfangenen PCM-Impulsreihe auftreten, die das gleiche Muster wie die Synchronisierungsimpulsgruppen haben. Der zweite Vorschlag hat diesen Nachteil nicht. Aber er hat den Nachteil, daß es relativ lange Zeit dauert, um den Synchronismus wiederherzustellen. Bei einem drahtlosen Übertragungsweg, insbesondere einem über lange Entfernungen (z. B. eine Überhorizontmikrowellenverbindung), ist eine Unterbrechung des Weges wegen des Auftretens des Fadings nicht zu vermeiden. Es ist deshalb wichtig, in einem Zeitmultiplex-PCM-Ubertragungssystem über weite Entfernungen sicherzustellen, daß der Synchronismus schnell wiederhergestellt wird trotz der Tendenz, daß Ausfälle infolge von Unterbrechungen im Übertragungsweg auftreten; d. h. in anderen Worten, es wird dringend ein Synchronisiersystem benötigt, das schnell und sicher eine Abweichung von der Synchronisierung anzeigt. Noch genauer gesagt: Es wird ein System benötigt, das sehr schnell eine Abweichung von der Synchronisierung feststellen kann und das nicht unbeabsichtigt anspricht durch Aufnehmen eines falschen Synchronisierungsimpulses, der in der PCM-Pulsreihe auftreten kann, oder aus Geräuschen, die während eines Fadings vorherrschen, und/oder durch eine Störung durch irgendeinen Fehler, der in den echten Synchronisierungszug durch ein Geräusch eingefügt wird. Weiterhin soll mit dem System die Synchronisierung sehr schnell wiederhergestellt und die Wiederherstellung nach einem Abweichen bestätigt werden. Kein bisher bekanntes System konnte diese Forderungen erfüllen, da es unmöglich war, gleichzeitig diese Forderungen mit den bekannten Synchronisierungssystemen zu erfüllen.
Verfahren zur Synchronisierung von
PCM-Ubertragungssystemen
Anmelder:
Nippon Electric Company Limited, Tokio
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Ciaessen, Patentanwalt,
Stuttgart W, Rotebühlstr. 70
Als Erfinder benannt:
Sukehiro Ito, Tokio
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 7. November 1963 (60 066)
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Synchronisierung yon PCM-Übertragungssystemen, insbesondere zur Übertragung über drahtlose Wege, zu schaffen, das schnell und sicher ein Abweichen von der Synchronisierung feststellt und die Synchronisierung sehr schnell wiederherstellt. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß für jeden Impulsrahmen sowohl eine Synchronisierzeichengruppe mit der Breite einer Kanalinformation für die Kontrolle der Rahmensynchronisierung als auch je Kanal und Synchronisierzeichengruppe ein einzelnes Synchronisierzeichen für die Kontrolle der Kanalsynchronisierung verwendet wird und daß für die Synchronisierzeichengruppe eine Codekombination gewählt wird, die in den Informationssignalen nicht enthalten ist, und daß die Codewerte der einzelnen Synchronisierzeichen nach einem vorgegebenen Schema wechseln.
Die Erfindung wird nun an Hand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Anordnung der Synchronisierungsimpulse zwischen den Impulsen eines Zeitmultiplex-PCM-Systems,
F i g. 2 die Schaltung, zum Teil in Blockform, einer Sendestelle für Zeitmultiplex-PCM-Übertragung,
F i g. 3 Wellenformen, die bei der Sendestelle nach F i g. 2 auftreten,
F i g. 4 die Schaltung, zum Teil in Blockform, eines entsprechenden Empfängers und
F i g. 5 Wellenformen, die im Empfänger auftreten.
609 559/370
3 4
An Hand der F i g. 1 soil nun die grundsätzliche binationen und allen Quantisierungsstufen aufzu-
Arbeitsweise beschrieben werden. Auf der Sender- stellen; d. h. in anderen Worten, die Codekombination,
seite eines Zeitmultiplex-PCM-Übertragungssystems die der Rahmensynchronisierungsimpulsgruppe zuge-
werden Sprachsignale, die eine Frequenz zwischen ordnet ist, wird niemals für eine der Codekombi-
300 und 3400 Hz haben, üblicherweise mit einer 5 nationen verwendet, die einen abgetasteten Wert in
Frequenz von 8 kHz abgetastet, und die so ab- allen Kanälen darstellen.
getasteten Werte werden in eine endliche Zahl von Dadurch kann die Rahmensynchronisierung zwi-
Quantisierungsstufen quantisiert. Obwohl es von den sehen Sender und Empfänger durch Feststellung der
Qualitätsforderungen für das übertragene Signal speziellen Codekombination auf der Empfängerseite
abhängig ist, werden üblicherweise 127 Quantisie- io aufrechterhalten werden.
rungsstufen verwendet, wenn eine bekannte nicht- Bei dem in F i g. 1 dargestellten Beispiel zeigt die
lineare Quantisierung angewendet wird. Es ist deshalb Feststellung einer Codekombination 1111111 an, daß
möglich, die durch die Quantisierung eines ab- die Informationen vom ersten bis zum letzten Kanal in
getasteten Wertes eines bestimmten Kanals erhaltene richtiger Reihenfolge folgen werden.
Information durch eine Gruppe von sieben Impulsen 15 Bekannte Systeme, die nur eine solche Rahmensyn-
oder durch einen 7-Bit-Binärcode zu übertragen, in chronisierungsimpulsgruppe verwenden, um den Syn-
einem Zeitabschnitt von 7 TO (Bitintervall TO). Wenn chronismus aufrechtzuerhalten, können den Syn-
die Bitpositionen, wie sie in der F i g. 1 von links nach chronismus nach einer Unterbrechung nicht so schnell
rechts mit 1,2, ..., 8 (n +1), ... numeriert sind, ver- wiederherstellen. Das ist dadurch begründet, daß dann,
wendet werden, dann wird der abgetastete Wert für 20 wenn die Ziffern am Ende einer 7-Bit-Binärcodegruppe
den ersten Kanal CJiI von der 9. bis zur 15. Bit- im /c-ten Kanal im Zustand 1 sind und mehr als
position übertragen, der abgetastete Wert für den 7 — 1 Stellen am Beginn der nächsten Kanalinforma-
zweiten Kanal CH2 von der 17. bis zur 23. Bit- tionsimpulsgruppe des (Ic + l)-ten Kanals ebenfalls im
position und schließlich der abgetastete Wert für den Zustand 1 sind, der Detektor für die Rahmensynchro-
n-ten Kanal Ch η in der (8n + l)-ten bis (8w + 7)-ten 25 msierungsimpulsgruppe irrtümlich auf diese Impulse
Bitposition, usw. ansprechen wird. Da die Wahrscheinlichkeit für ein
In einem Zeitmultiplex-PCM-Nachrichtensystem, solches Zusammentreffen relativ hoch ist, ist die Wahr-
in dem, wie oben beschrieben, die Information jedes scheinlichkeit einer falschen Synchronisierungsfest-
Kanals zyklisch nacheinander mit einem binären stellung entsprechend groß. Da die Sprachsignale in
oder N-nären Code mit einer Mehrzahl von Bits 30 jedem Kanal nur eine Frequenzkomponente zwischen
übertragen wird, ist es notwendig, die Rahmen- 300 und 3400 Hz haben und die Abtastfrequenz 8 kHz
synchronisation zwischen Sender und Empfänger beträgt, kann dieselbe Codekombination in einem
aufrechtzuerhalten, um die empfangenen Codewerte bestimmten Kanal nicht mehr als etwa 27mal
richtig decodieren und auf die entsprechenden Emp- (8 kHz: 300 Hz) nacheinander auftreten. Jedoch wird
fangskanäle verteilen zu können. Eine Aufrecht- 35 die gleiche Codekombination alle 125 Mikrosekunden
erhaltung der Rahmensynchronisierung erlaubt dem wiederholt für die Rahmensynchronisierungsimpuls-
Empfänger, festzustellen, welcher Teil einer Serie gruppe, wie es in der F i g. 1 bei der ersten und der
von empfangenen Codeelementen der Codeelement- 8(72 +1) + 1-ten Bitposition dargestellt ist. Es ist des-
gruppe entspricht, die die Information eines bestimmten deshalb möglich, im Empfänger festzustellen, daß die
Kanals darstellt. 40 Rahmensynchronisierung erhalten wurde, indem man
Wenn solche Multiplex-Telefonsignale über einen beobachtet, ob der Zustand 1 für ein Intervall von drahtlosen Weg übertragen werden sollen, kann die 7 Bits aufrechterhalten wurde und mehr als 27mal alle Synchronisierung sehr leicht verlorengehen infolge 125 Mikrosekunden wiederholt wird. Man benötigt eines Leitungsfehlers oder durch eine Unterbrechung, deshalb wenigstens 27mal 125 Mikrosekunden, d. h. die durch Fading od. dgl. hervorgerufen wird. Wenn 45 etwa 3,4 Millisekunden, um eine Wiederherstellung der solche Signale entweder über Drahtleitungen oder über Rahmensynchronisierung bestätigt zu bekommen. Koaxialkabel übertragen werden, ist dieses Problem Eine solche Bestätigung kann erreicht werden, indem nicht so schwierig. Jedoch kann festgestellt werden, man jeder Rahmensynchronisierungsimpulsgruppe die daß es für drahtlose Systeme unbedingt wichtig ist, ein gleiche Zahl von Ziffern gibt, wie sie jede der Kanalin-Synchronisierungssystem zu haben, mit dem sehr 50 f ormationsgruppen hat, und indem man der Rahmenschnell Abweichungen festgestellt werden können und synchronisierungsgruppe eine Codekombination gibt, der Synchronismus wiederhergestellt werden kann, die niemals als Kanalinformationsimpulsgruppe aufwenn ein Fehler aufgetreten ist. treten kann.
Entsprechend wird gemäß der Erfindung vorge- Gemäß der Erfindung werden nicht nur die Rahmenschlagen, der Rahmensynchronisierungsimpulsgruppe 55 synchronisierungsimpulsgruppen, wie sie oben bedieselbe Zahl von Codeelementen zu geben, wie sie schrieben sind, sondern auch noch einzelne Synchronidem abgetasteten Wert eines Kanals entspricht, und sierungsimpulse von der Dauer eines Bits zwischen die dieser Rahmensynchronisierungsimpulsgruppe eine Codekombinationen benachbarter Kanäle eingefügt, spezielle Kombination von binären Codeelementen zu Diese einzelnen Synchronisierungsimpulse nehmen abgeben. In der F i g. 1 sind die erste bis siebente Bit- 60 wechselnd den Zustand 0 und 1 an und verhindern so stelle der Rahmensynchronisierungsimpulsgruppe MK den obenerwähnten Mangel bei drahtloser Überzugeordnet, die die Codekombination 1111111 hat. tragung, wo plötzliche Unterbrechungen der Leitung Wenn ein abgetasteter Wert unter Verwendung von sehr oft durch Fading od. dgl. auftreten.
127 Quantisierungsstufen quantisiert wird, ist es In F ig. 1 sind die 8., die 16., ..., die 8(n + l)-te, ... möglich, für die Rahmensynchronisierungsimpuls- 65 Bitposition den einzelnen Synchronisierungsimpulsen gruppe eine spezielle Codekombination aus den 27 zugeordnet. Diese werden im nachfolgenden als Kanaloder 128 Codekombinationen zu wählen und eine synchronisierungsimpulse bezeichnet. Der Zustand Korrespondenz zwischen den übrigen 127 Codekom- dieser Kanalsynchronisierungsimpulse ändert sich ab-
wechselnd in solch einer Weise, daß der Zustand 0 an der 8. Bitposition ist, der Zustand 1 an der 16. Bitposition und (wenn η eine gerade Zahl und entsprechend η +1 eine ungerade Zahl ist) 0 und 1 an den 8(w+l)-ten und 8 (n +1) + 8)-ten Bitpositionen liegen. Es ist nicht unbedingt notwendig, daß die Kanalsynchronisierungsimpulse aufeinanderfolgend wechseln, sondern sie können irgendein wiederkehrendes Muster haben, das geprüft werden kann, wie z. B. 110, 001, 011,100, 010, 0110, 1001, 111 usw.
In der nachfolgenden Beschreibung wird jedoch der Fall angenommen, daß die Werte der Kanalsynchronisierungsimpulse abwechselnd »0« und »1« sind.
Zu diesem Zweck sind gemäß der Erfindung Mittel vorgesehen, um auf der Empfangsseite diese »0«- und »1 «-Impulse festzustellen, wenn nach einer plötzlichen Unterbrechung die Verbindung wiederhergestellt ist und bei dieser Unterbrechung die Synchronisierung verlorengegangen ist.
Diese abwechselnden Impulse treten nach jeweils einem Zeitabschnitt von 8 Bits (8 TO) auf. Die Feststellung kann entweder mit analogen Mitteln (z. B. durch die Verwendung von Resonanzmitteln, die auf die Wiederholungsfrequenz der Kanalsynchronisierungsimpulse eingestellt sind) oder durch digitale Mittel (z. B. durch Überwachung einer Koinzidenz zwischen den empfangenen PCM-Impulsen und Impulsen, die getrennt im Empfänger erzeugt werden, entsprechend der vorgeschriebenen Anordnung der Kanalsynchronisierungsimpulse, die festgestellt werden sollen) durchgeführt werden. Da es sehr selten ist, daß alle Impulse an einer bestimmten Stelle in den Kanälen mit gerader Ziffer im Zustand 0 und weiterhin alle Impulse an derselben Stelle in den Kanälen ungerader Ziffern im Zustand 1 sind (oder daß alle diese Impulse im umgekehrten Zustand sind), ist es möglich, die Kanalsynchronisierungsimpulse ohne Fehler festzustellen, nachdem der empfangene PCM-Impuls für ein Abtastintervall von 125 Mikrosekunden überwacht ist. Wenn überdies die Kanalzahl η eine gerade Zahl ist, dann sind die Kanalsynchronisierungsimpulse bei jedem zweiten Abtastintervall umgekehrt, wie man es aus der F i g. 1 entnehmen kann. Es ist nahezu unmöglich, daß alle Impulse an einer speziellen Stelle in jedem Kanal sich in der gleichen Weise umkehren. Die Kanalsynchronisierungsimpulse können deshalb ohne Fehler festgestellt werden, nachdem der empfangene PCM-Impulszug zwei oder drei Abtastzeiten überwacht wurde. Wenn die Kanalsynchronisierungsimpulse so festgestellt sind und damit die Grenzen jedes Kanals festgelegt sind, dann kann die festgestellte, bestimmte Codekombination keine falsche Rahmensynchronisierungsimpulsgruppe sein.
Es ist aus obigem ersichtlich, daß es mit der Erfindung möglich ist, die für eine komplette Wiederherstellung des Synchronismus benötigte Zeit wesentlich zu kürzen, wenn der Synchronismus während einer Unterbrechung der Übertragungsleitung verlorengegangen ist, im Vergleich zu einem System, bei dem nur eine Rahmensynchronisierungsimpulsgruppe^verwendet wird.
Wenn in dem Vorhergehenden angenommen ist, daß jede Kanalinformationsimpulsgruppe aus einem siebenziffrigen Binärcode besteht, ist die Erfindung doch auch anwendbar, wenn die Kanalinformationimpulsgruppe aus weniger oder mehr als 7 Bits besteht; die Zahl ist nur abhängig von der geforderten Qualität für die übertragene Information. Außerdem können die binären Codeelemente zur Frequenz-, Phasen- oder Amplitudenmodulation der Trägerwelle selbst gebraucht werden, oder nachdem sie in einen N-nären Code umgewandelt sind. Weiterhin brauchen die Binärcodeelemente den Zustand 0 oder 1 nicht während der ganzen Bitzeit einzunehmen, sondern können auch den Zustand 0 oder 1 nur für den Bruchteil einer Bitzeit und den Zustand 0 für den Rest der Bitzeit haben.
In der F i g. 2 ist ein Sender für ein drahtloses Nachrichtensystem mit 240 Kanälen dargestellt, welches nach der Erfindung arbeitet. Die Sprachsignale vom ersten bis zum 240. Kanal CiTl bis CH240 werden in dem Abtaster 31 in zyklischer Weise abgetastet, beginnend mit dem ersten Kanal CHl in Abhängigkeit von den Kanalsteuersignalen Dl bis D 240, die vom Kanalsteuersignal- und Rahmensynchronisierungsmipuls-Steuerimpuls-Generator 32 erzeugt werden. Dieser Generator wird im nachfolgenden nur noch als Kanalsteuerimpulsgenerator bezeichnet. Die Sprachsignale eines bestimmten Kanals werden deshalb mit einer Wiederholungsfrequenz von 8 kHz abgetastet, d. h. in Abständen von jeweils 125 Mikrosekunden. Die abgetasteten Signale erscheinen dann im Abtaster 31 im Zeitvielfach, der an seinem Ausgang einen zeitvielfachamplitudenmodulierten Impulszug abgibt (im anschließenden PAM-Impulszug genannt). Dieser PAM-Impulszug wird an den Coder 33 angelegt, in dem die Impulse in 127 Stufen quantisiert werden, gesteuert durch ein Bittaktsignal A, das vom Bittaktsignalgenerator 34 erzeugt wird, und gleichzeitig als Kanalimpulsgruppe codiert, die eine solche Kombination von einem siebenstelligen Binärcode hat, die von dem speziellen Code (1111111) für die Rahmensynchronisierungsimpulsgruppe abweicht.
Der PAM-Impulszug ist also in einen PCM-Kanalinformationsimpulszug F umgewandelt. Das Bittaktsignal A wird verwendet, um den Sender zu synchronisieren. Bei dieser Anordnung, in der der Rahmensyn- · chronisierungsimpulsgruppe derselbe Zeitabschnitt zugeordnet ist wie einer Kanalinformationsimpulsgruppe, die aus einem siebenstelligen Binärcode besteht und in der die Kanalsynchronisierungsimpulse, die jeweils die Dauer von 1 Bit haben, zwischen der Rahmensynchronisierungsimpulsgruppe und der nächsten vorangehenden und folgenden Kanalinformationsgruppe und auch zwischen den einzelnen Kanalinformationsgruppen liegen, ist die Frequenz des Bittaktsignals A
8 kHz · (240 + 1) · (7 + 1) = 15,424 MHz,
und die Bitdauer beträgt etwa 65 Millimikrosekunden. Das Bittaktsignal A wird ebenfalls an den Kanaltaktsignal- und Kanalsynchronisierungsimpulsgenerator 35 angelegt (im nachfolgenden nur noch Kanaltaktsignalgenerator genannt), um ein Kanaltaktsignal B und den Kanalsynchronisierungszug C mit dem Wert 1 zu erzeugen. Das Kanaltaktsignal B soll wenigstens den Beginn der Zeitintervalle festlegen, die den Rahmensynchronisierungsimpulsgruppen und den Kanalinformationsimpulsgruppen zugeordnet sind. Das Kanaltaktsignal B wird an den Coder 33 angelegt, um den Zeitpunkt festzulegen, an dem der PAM-Impulszug quantisiert und codiert werden soll, und wird an den Kanalsteuersignalgenerator 32 angelegt, um die Kanalsteuersignale Dl bis D 240 zu erzeugen, und weiterhin an einen Rahmensynchronisierungsimpulsgenerator 36 zusammen mit einem Rahmensynchronisierungsim-
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puls-Steuerimpulszug E, der vom Kanalsteuerimpuls- Der Kanalsteuersignalgenerator 32 enthält eine erste generator 32 abgegeben wird und der die Zeitintervalle vierstellige Flip-Flop-Gruppe 3205, die aus den vier festlegt, die den Rahmensynchrorusierungsimpuls- binären Flip-Flop-Kreisen 3201, 3202, 3203 und 3204 gruppen zugeordnet sind, um einen Rahmensynchroni- besteht und die schrittweise durch die aufeinandersierungsimpulszug G zu erzeugen. Die im Zeitmultiplex 5 folgenden Kanaltaktimpulse B gesteuert werden, die vorliegenden PCM-Kanalinformationsimpulsgruppen, über die Leitung 355 anliegen. Er enthält weiter eine die Kanalsynchronisierungsimpulse C mit dem Wert 1 erste Matrix 3206, die durch die Ausgangssignale der und die Rahmensynchronisierungsimpulsgruppe Gwer- ersten Flip-Flop-Gruppe 3205 gesteuert wird, die sich den in einem Synchronisierungssignalüberlagerer 37 in in Perioden von 2-, A-, 8- oder 16mal der Wiedereinen PCM-Impulszug H übergeführt, der der Dar- io holungsperiode der Kanaltaktimpulse B ändern, mit stellung nach F ig. 1 entspricht. Der PCM-ImpulszugiT einem Intervall von 8 Bits (das im nachfolgenden als wird an den Sender 38 angelegt, um eine Trägerwelle in Kanalintervall bezeichnet wird). Auf die Matrix wirkt Amplitude, Phase oder Phasenumkehrmodulation zu weiterhin das Kanaltaktsignal B selbst ein. Die logimodulieren. Die modulierte Trägerwelle wird von der sehen Produkte werden an eine erste Gruppe von AusAntenne 39 ausgesendet. 15 gangsleitungen 3207, die aus 16 Leitungen besteht, als Der Bittaktsignalgenerator 34 enthält einen Oszil- Ausgangssignale mit einer Wiederholungsfrequenz von lator mit großer Frequenzstabilität, der zweckmäßiger- 16 Kanalintervallen übertragen, die eine Dauer von weise quarzgesteuert ist, und einen Impulsfonnerkreis, 4 Bitintervallen (4TO) haben und zyklisch um ein um das Ausgangssignal des Oszillators in ein Bittakt- Kanalintervall verschoben sind, wie es z. B. bei dem signal^ oder einen rechteckförmigen Impulszug um- 20 ersten und zweiten Kanalsteuersignal in Fig. 2Dl zuformen, wie er in Fig. 3A dargestellt ist. Die den und 2D2 dargestellt ist. Der Generator 32 enthält einzelnen Wellenformen bzw. Signalen in F i g. 3 züge- weiterhin eine zweite vierstellige Flip-Flop-Gruppe ordneten Buchstaben erscheinen ebenfalls in der 3215, die aus den vier binären Flip-Flop-Kreisen 3211, F i g. 2, um die Stellen anzugeben, an denen diese 3212,3213 und 3214 besteht und schrittweise durch den Signale auftreten. Das Bittaktsignal hat im Ausfüh- 25 Ausgang 1 des vierten Flip-Flop-Kreises 3204 der rungsbeispiel eine Wiederholungsfrequenz von ersten Gruppe gesteuert wird, sowie eine zweite Matrix 15,424 MHz und legt die Grenzen der einzelnen Bit- 3216, die mit den Ausgängen der zweiten Flip-Floppositionen in dem PCM-Impulszug H durch die Vor- Gruppe 3215 verbunden ist, die ihre Signale in Periderkanten der Impulse bzw. durch die Zeitpunkte fest, öden von 32, 64, 128 und 256 Kanalintervallen wechin denen das Bittaktsignal A vom Zustand 0 in den 30 sein, um das logische Produkt zwischen diesen Aus-Zustand 1 übergeht. Der Kanaltaktsignalgenerator 35 sagen zu bilden und über eine zweite Gruppe 3217 von enthält einen ersten FHp-Flop-Kreis 351, der durch die 16 Leitungen solche Ausgangssignale mit einer Wieder-Bittaktsignale A gesteuert wird, einen zweiten Flip- holungsperiode von 256 Kanalintervallen abzugeben, Flop-Kreis 352, der durch den Ausgang 1 der ersten die eine Dauer von 16 Kanalintervallen haben und Flip-Flop-Stufe 351 gesteuert wird, einen dritten Flip- 35 zyklisch um 16 Kanalintervalle versetzt sind.
Flop-Kreis 353, gesteuert durch den Ausgang 1 des Weiterhin enthält dieser Generator 32 noch eine zweiten Flip-Flop-Kreises 352, einen vierten Flip-Flop- dritte Matrix 3220, die von den Ausgängen der ersten Kreis 354, gesteuert durch den Ausgang 0 des dritten und zweiten Matrix 3206 und 3216 gesteuert wird, um Fhp-Flop-Kreises 352, eine Kanaltaktsignalausgangs- die logischen Produkte aus diesen beiden Ausgängen leitung 355, um vom Ausgang 1 der dritten Flip-Flop- 40 zu bilden und über die 241 Kanalsteuersignal-Ausgangs-Stufe 353 das Kanaltaktsignal B abzuleiten, eine leitungen 32-1 bis 32-241 solche Ausgangssignale mit UND-Torschaltung 356 mit vier Eingängen, die mit einer Wiederholungsfrequenz von 8 kHz oder einer den Ausgängen 0 der vier Flip-Flop-Kreise 351 bis 354 Wiederholungsperiode von 241 Kanalintervallen abzuverbunden ist, und eine Kanalsynchronisierungsim- geben, die jeweils die Dauer eines 4-Bit-Intervalls ATO puls-Ausgangsleitung 357, über die das Ausgangs- 45 haben und zyklisch um ein Kanalintervall versetzt sind, signal der UND-Torschaltung 356 als Kanalsynchroni- Das erste, das zweite, das 240. und das 241. Kanalsierungsimpulsfolge C mit dem Wert 1 abgegeben wird. steuersignal, die über die entsprechend numerierten Die Ausgänge 0 und 1 des ersten Flip-Flop-Kreises 351 Ausgänge abgegeben werden, sind in den F i g. 2Dl, nehmen abwechselnd die Zustände 0 und 1 mit einer 2 D 2, 2 D 240 bzw. 2 D 241 dargestellt.
Periode von 2 Bits ein, die Ausgänge 0 und 1 der 50 Zur Beschreibung der Arbeitsweise des oben erklärzweiten Flip-Flop-Stufe 352 mit einer Periode von ten Teiles des Kanalsteuersignalgenerators 32 wird an-4 Bits und die Ausgänge 0 und 1 der dritten Flip-Flop- genommen, daß zum Beginn die erste und zweite Flip-Stufe 353 mit einer Periode von 8 Bits. Deshalb hat das Flop-Gruppe 3205 und 3215 zurückgestellt sind, so Kanaltaktsignal B, wie auch in F i g. 2 B gezeigt, eine daß die Ausgänge 0 und 1 in den Zuständen 0 bzw. 1 Periode von 8 Bitzeiten und legt die Zeit für den Beginn 55 sind. Wenn ein Impuls des Kanaltaktsignals B den jeder PCM-Kanalinformationsimpulsgruppe durch die Kanalsteuersignalgenerator 32 erreicht, schaltet die Vorderkante seiner Impulse fest. Der Ausgang 0 des Vorderkante davon nur den ersten Flip-Flop-Kreis 32 vierten Flip-Flop-Kreises 354 nimmt den Zustand 0 der ersten Gruppe, so daß die Ausgänge 0 und 1 in den und 1 jeweils alle 16 Bits ein. Daraus ergibt sich, daß Zustand 1 bzw. 0 wechseln.
die Kanalsynchronisierungsimpulse mit dem Wert 1 60 Diese° Ausgänge 0 und 1 des Flip-Flop-Kreises 3201
nach jeweils 16 Bits auftreten oder in einem Zeitinter- werden, nachdem sie diesen Zustand für ein Intervall
vall, das die PCM-Kanalinf ormationsimpulsgruppen von 8 Bits eingenommen haben, durch die Vorder-
von zwei Kanälen enthält, und zwar nur für die Dauer flanke des nächsten Impulses des Kanaltaktsignals B in
eines Bits oder einer Einheitzeit direkt vor dem Beginn den ursprünglichen Zustand 0 und 1 zurückgestellt,
der KanaHnformationsimpulse des nächsten folgenden 65 und dieses Kippen wiederholt sich mit einer Periode
Kanals. Der Kanalsynchronisierungsimpulszug C gibt von zwei Kanalintervallen. Da die zweiten bis vierten
so die Impulse 1 von den Kanalsynchronisierungs- Flip-Flop-Kreise 3202 bis 3204 der ersten Gruppe
impulsen, die schon an Hand der F i g. 1 erläutert sind. jeweils in dem Augenblick kippen, wenn der Ausgang 1
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der vorhergehenden Flip-Flop-Stufe vom Zustand 0 in Eine Reihe von logischen Kreisen in der dritten den Zustand 1 kippt, werden die 0- und 1-Ausgänge Matrix 3220 leitet (während der Impuls auf der ersten dieser Flip-Flop-Kreise 3202 bis 3204 zur Zeit der An- Ausgangsleitung der Leitungsgruppe 3217 im Zukunft des zweiten, des vierten und des achten Kanal- stand 1 ist) die Impulse von der 1. bis 15. Ausgangstaktimpulses umgeschaltet und nehmen abwechselnd 5 leitung der ersten Gruppe 3207 zur 1. bis 15. Kanaldie Zustände 1 und 0 für Perioden von 4, 8 und Steuersignal-Ausgangsleitung 32-1 bis 32-15 als 1. bis 16 Kanalintervallen ein. Daraus folgt, daß nach der 15. Kanalsteuersignale Dl bis D 15. Der erste Impuls Ankunft des 16. Kanaltaktimpulses die erste Flip-Flop- des ersten Kanalsteuersignals Dl ist also der gleiche Gruppe 3205 in den Zustand geschaltet ist, der dem wie der erste Impuls auf der ersten Ausgangsleitung Ruhezustand vor der Ankunft des ersten Kanaltakt- io der ersten Gruppe 3207 (oder ein Impuls, dessen Vorimpulses entspricht, und diese Arbeitsweise wird auch derkante zu der Zeit liegt, zu der die Vorderkante des bei den folgenden Kanaltaktimpulsen in der gleichen ersten der Kanaltaktimpulse B auftritt und den Zu-Weise durchgeführt. Deshalb ist der allgemeine Zu- stand 1 für ein Intervall von 4 Bits (4 TO) einnimmt), stand aller Ausgänge der ersten Flip-Flop-Kreisgruppe Der erste Impuls des zweiten Kanalsteuersignals D 2 ist
3205 und des Kanaltaktsignals B, durch das die erste 15 der gleiche wie der erste Impuls auf der zweiten AusMatrix 3206 beeinflußt wird, ungeändert für ein halbes gangsleitung der ersten Gruppe 3207, usw.
Kanalintervall, entsprechend dem Kanaltaktsignal B, Nachdem der erste Impuls auf der 15. Ausgangsund nimmt während einer Dauer von 16 Kanalinter- leitung der ersten Gruppe 3207 als erster Impuls des vallen niemals den gleichen Zustand ein, sondern 15. Kanalsteuersignals D 15 abgegeben wurde, ändert nimmt für ein halbes Kanalintervall denselben Zu- 20 sich das Ausgangssignal auf der ersten Ausgangsstand ein, der 16 Kanalintervalle vorher auch schon leitung 3217 der zweiten Gruppe vom Zustand 1 in den vorhanden war. Zustand 0, und das Ausgangssignal auf der zweiten
Da die logischen Ausgangskreise der ersten Matrix Ausgangsleitung der zweiten Gruppe 3217 kippt in den
3206 ihre entsprechenden Ausgangssignale nur ab- Zustand 1 und bleibt in diesem Zustand für 16 Kanalgeben, wenn sie mit bestimmten Kombinationen von 25 Intervalle. Während dieser Zeit werden die Ausgangs-Eingangssignalen gesteuert werden, liefert die erste signale auf der 16., 1., 2., ... und 15. Ausgangsleitung Matrix 3206 über die 16 Ausgangsleitungen der ersten der ersten Gruppe 3205 an die 16. bis 31. Kanalsteuer-Gruppe 3207 die Impulszüge, die eine gemeinsame signal-Ausgangsleitungen 32-16 bis 32-31 als 16. bis Wiederholungsperiode von 16 Kanalintervallen haben 31. Kanalsteuersignal D16 bis D31 angelegt. Auf diese und den Zustand 1 für ein halbes Kanalintervall (4-Bit- 30 Weise werden die Ausgangssignale auf den 16 AusIntervall TO) einnehmen und bei denen die Zeit des gangsleitungen der ersten Gruppe 3207 in der dritten Überganges vom Zustand 0 in den Zustand 1 von Matrix 3220 durch die Ausgangssignale auf der zweiten einem zum anderen um jeweils ein Kanalintervall ver- Ausgangsleitungsgruppe 3217 gesteuert, um die 240 setzt ist. Kanalsteuersignale Dl bis D 240 zu erzeugen.
Die Impulse der 1. bis 16. Ausgangsleitung sind in 35 Ein Kanalintervall nach der Erzeugung des 240. Ka-
Koinzidenz mit den Vorderkanten des 1. bis 16. oder nalsteuersignals D240, das in der Fig. 3D240
des 17. bis 39. oder des (16n + l)-ten bis (16(ra + l))-ten dargestellt ist, wird ein Impulssteuersignal D 241 auf
Kanaltaktsignalimpulses B. der 241. Ausgangsleitung 32-241 der dritten Matrix
Der erste Flip-Flop-Kreis 3211 der zweiten Gruppe 3220 in Abhängigkeit von einem Ausgangssignal auf wird so lange nicht gekippt, bis der Ausgang 1 des 40 der zweiten Ausgangsleitung der ersten Gruppe 3207 vierten Flip-Flop-Kreises 3204 der ersten Gruppe vom erzeugt. Dieses Steuersignal D 241 wird über eine be-Zustand 0 in den Zustand 1 übergeht (bis zum Auf- kannte Verzögerungsanordnung 3221 zur Erzeugung treten der Vorderkante des 16. Kanaltaktsignalim- einer Verzögerung um ein 5-Bit-Intervall geführt und pulses B). Daraus ergibt sich, daß die Ausgänge 0 und 1 bildet einen Rahmensynchromsierungs-Steuerimpuls-E1, dieses Flip-Flop-Kreises 3211 abwechselnd den Zu- 45 der in F i g. 3 E dargestellt ist und auf der Rahmensynstand 1 und 0 mit einer Periode von 32 Kanalinter- chronisierungs-Ausgangsleitung 3222 auftritt. Dieser vallen einnehmen. In gleicher Weise variieren die Aus- Steuerimpuls E wird auch als Rückstellimpuls an alle gangssignale des zweiten bis vierten Flip-Flop-Kreises Flip-Flop-Kreise der ersten und zweiten Gruppe 3205 3212 bis 3214 der zweiten Gruppe mit Perioden von 64, und 3215 angelegt, um sie in die Ruhelage zurückzu-128 und 256 Kanalintervallen. Auf diese Weise kehrt 5° stellen. Der Kanalsteuersignalgenerator 32 wiederholt die zweite Flip-Flop-Gruppe 3215 alle 256 oder seine schon erwähnte Arbeitsweise, sobald der nächste 162 Kanalintervalle in den ursprünglichen Zustand zu- Kanaltaktimpuls B auftritt (nachdem die Flip-Floprück. Daraus folgt, daß der allgemeine Zustand aller Kreise 3205 und 3215 zurückgestellt sind). Die 1. bis Ausgänge der zweiten Flip-Flop-Kreisgruppe 3215 alle 240. Kanalsteuersignale Dl bis £>240 erscheinen nach-16 Kanalintervalle geändert wird. Die zweite Matrix 55 einander auf der 1. bis 240. Kanalsteuersignal-Aus- 3216, die ihre Signale von den Ausgängen der Flip- gangsleitung 32-1 bis 32-240 (sie haben eine gemein-Flop-Gruppe 3215 erhält, liefert über die erste Aus- same Wiederholungsperiode von 241 Kanalintervallen gangsleitung der Gruppe 3217 ein Ausgangssignal im oder 125 Mikrösekunden und eine Dauer von 4 Bits). Zustand 1 vom Zeitpunkt der Rückstellung bis zum Diese Ausgangssignale sind von einem Kanal zum Auftreten der Vorderkante des 16. Kanaltaktim- 60 anderen im gleichen Abstand zeitlich versetzt, mit Auspulses B. Die Matrix liefert über die zweite Leitung nähme des ersten Kanalsteuersignals D1, das vom der Gruppe 3217 ein Ausgangssignal, das vom Zu- 240. Kanalsteuersignal D 240 einen Abstand von zwei stand 0 in den Zustand 1 kippt, wenn die Vorderkante Kanalintervallen hat.
des 16. Kanaltaktimpulses auftritt, und bleibt in diesem Der Abtaster 31 tastet mit der Hilfe der angelegten
Zustand 1 für 16 Kanalintervalle. Die 3. bis 16. Aus- 65 1. bis 240. Kanalsteuersignale Dl bis Z>240 die über
gangsleitung werden in ähnlicher Weise gesteuert und die Kanäle CH1 bis CH240 angelegten Sprachsignale
sind jeweils im Zustand 1 für voneinander verschiedene ab. Das Sprachsignal jedes dieser Kanäle wird alle
16 Kanalintervalle. 125 Mikrösekunden oder mit einer Wiederholungs-
1Ϊ 12
-frequenz νρη8 kHz■" atigetastet. Zur gleiphenZeit veranlaßt der .Abtaster 31, -daß "die abgetasteten Signale deji Ralimpnsynclirpmsierungsimpuisgrüpp'eh'und "den einen PAM-Impulszug bilden. In diesem Zusammen- benachbarten Kanannformationägfüppen auf. Es werhangt sei, noch darauf hingewiesen, daß:kein PAM-Im- den weiterhin "erste und zweite "Kanalbezugsimpülspuls während des. Intervalls von einem Kanal zwischen 5 züge K' und K" erzeugt, die eine doppelt so lange dem PAM-Impuls vom .240., Kanal und dem darauf- Wiederholungsperiode hab'en wie die ZwiscKehkanalfolgenden PAM-Impuls des ersten Kanals vorliegt. . impulse $T und .dem "Kahalsynchrpnisierungsimpuis-
AIs Coder 33 kann eine beliebige bekannte Schial- zug C(Fig."3) bzw. einemlmpulszugmifehtgegeiige-
tung eingesetzt werden, wie.sie z, B. in den »Procee- setzter Phase entsprechen.
dings of thel. R. p.< <, Ausgabe August 1953, auf den io Die Kanalsynchro'nisierurigs-Bezugsimp'ulseii' und
Seiten 1053 bis 1Q58 beschrieben ist.· . K". werden"gemeinsam mit den empfangenenPCMim-
Bei der Anordnung .ist die Zeit, die benötigt wird, pulsen"!, an einen Kanälsynchronismüs-Fehlersignal-
um einen PÄM-Impulszug in einen. PCM-Kanalinf or- Generatör.55 angelegt, der die zwei'Kanalsynchronis-
mationsimpulszug durch Quantisierung und Codie- müs-Bezu'gsirnpulse" K! "und K" mit" den empfangenen
rung umzuwandeln^ ,ein Kanaiintervall. Die V1 order- 15 PQM-Impulsen L vergleicht.
kanten der. Zeitintervalle, die den einzelnen PCM- . Wenn"die.Efgebnisse'des Vergleichs "zeigen, daß' die
Kanalinformationsgruppen zugeordnet sind, Hegen Wahrsche/nHchkeit für. einen "Kanalsyrichrönismüs
hinter den entsprechenden, Vorderkanten der Impulse sehr' germg ist, wird ein'Kanalsynchronismüs-Fehler-
der entsprechenden Kanalsteuersignale um ein Kanal- signal erzeugt. Es wirdJedoch" kein Känälsynchforiis-
interYall zurück. Die schraffierten. Teile in 4er F i g· ,3 F 20 mus-Fehlersigqal erzeugt, wenn" die WahrscheinHchkeit
stellen Impulse dar, die entweder den Zustand Ooderi für den Synchronismus' sehr groß ist und festgestellt
.eimehnien können, abhängig von dem Pegel"der ent- wird, daß der Kanalsy^nchronismus aufrechterhalten
sprechenden PÄM-Impulse. _ : ,·. .. - ,. wird. Wenn"die Vorderkanten, der Impulse des .Känal-
Der Rahmensynchrpnisierungsimpulsgenerator 36 taktsignals /in Koinzidenz"mit'derh Beginn'der'Zeit-
enthäh: eine UND.-Torschaltung 361/mit zwei Ein- 25 Intervalle sind, "die. den 'Ränmensynchrönisierun|&-
■gängen,an.die das Kanaltaktsignal B und die Rahmen- mpursgpppen"und~den Ka^
synchronisierungs-Steuerirnpulse.e^.angelegt werden, empfangenen"PCM-Zug'L zugeordnet' sind, dann, ist
sowie· einen, monpstabilen , Multivibrator 362,; der die Währschemlichk'eit fur'einen"Synchronismus sehr
,einen Impujs erzeugt, der eine Dauer von 7 Bite hat. "gut. s JD^s Känalsynchrpmsmüs-Fenlersigriäl wird'an
Das Ausgangssignal/des Multivibrators 362",sind"die 30 den KanaTsynchronisieruÄgssignalgenefätor 54 "an^-
fiahmensyncnronisierungsimpuisejG, die über die Aas- legt, der die yorderk'antendes'KänältaTitsignäls /und
jgangsleitung 363 abgegeben werden. Jeder. Impute der "des ,ersten "und"zweiten KafialsyncTifonfsiefungsHBe-
Gruppe G besteht aus ,einem breiten· Impuls, des&ß: zügsinipülses K'~ und iT''um"ein"l-Bit-IntervaUTO ver-
Vprderkanfe "gegenübex der Vorderkante des Zjeitintsr- schiebt, wenn auch ein. Rahmensynchronisierüngs-
Taiig, ^das. dem 240. "Impuls zugeprdnet k\, um efete 35 Fehlersignai"angelegt ist. Die verschobenen erste"ri und
;Kanalbreite verzögert ist und für ein 7-Bit-Intervälli ie " zweiten KanalsynchrÖnisiefuägs-Bezügsimpüjise K' und
Zustand 1, ist. \ ... . ..■ . - ,■-".'. Z" ·-werden mit den'empfangenen PCM-lf^pulsen L
.; Der Synchronisiersignaiüberlagerer 37. enthält eine vergHchen, und die Arbeiteweise wird wiederholt, bis
ODER-Torschaltung 371 mit drei Eingängen, an die "der Kanälsyhchröms'mus Wieder "erreicht ist.
4er PCM-KanaiinfQrmationsiEttptiijziig F„ „die Rähr-'4o Auf' diese Weise werdenTäie vier Arten der Äus-
Tnensynchromsierungsimpulse G und die Kanalsyn- gangsimpulse J,*K, K' jxnä_K" des Kärialsynchrönisie-
•chronisierungsitnpulse C angelegt weiden. Sie- gibt rungssignälgenefätors 54 irinerHalb kurzer'Zeit mit" den
■einen PCM-Impulszüg H in Äb-MrigEg^erft von diesen. .empfaügenen PCM-ImpiilseriX synchronisiert. "Das
angelegten Impulsen ab. ,. ., · :. Kanaltaktsignal / und dife' ZwischenkahalimpülseTC
In. der Fig. 4,i$t der mit.dem; oben beschriebenen. '45 "(die "in vollständigem Kanalsynchronismus sind)"ünd
Sender für ein ZeitmultiplexrPCM-System zusammen- das Taktslghal f, das^ im Bitsynchronismus ist, werden
arbeitende .Empfänger dargesteilt. Dfeser Empfänger änemenRahmehs'ynchrömsierungs-FeHrersignäl-Gene-
empfängt die vom, Sender, ausgesendeten Signale über rätor 56 angelegt. Der "Generator"56 überwacht "den
eine Antenne 50 und dernoduKert die so empfarigenen. empfangenen PCM-'ImpüIszüg L,.,der" auch an" diesen
Hochfreqyenzsignaie in einena Demodlplator 51. Das;'so angelegt.wird,~und erzeugt einen!impuls desRahmen-
'demodulierte, Signali (s; F.ig„ 5X) w&d teilweise an. ' synchronisierungs-PeststelHmpüIszbges N ..nur nach
■einen BUtaktfre'quenzdetektor 5?; angeiegt„_ mn die Bite- BmpTangjeder Rahmensynchroni'sierüngsimpursgruppe
ta.ktfrequenz abzunehmen. Diese Komponente wirf "öder jeder Kombination von 7-Impülsen 1 vom Beginn
"gebraucht, um die Frequenz und;die Phase der Aush "eines Zeitintervalls, das' dein siebensfelHgen" Code im
gangsschwingungen zu steuern, die in emem Generator "55" enjpfangenen PCM-Iinpulszug L"zugeordnet ist.
.53.als Bittaktsignal erzeugt werden. Das mti Empfänger Weiterhin, wird" der' empfangene PCM-impulszug L
erzeugte Signal soll im vollen Synchrordsnius mit dm "zusammen mit den Blt: und Kanältaktsignälen/und J
'Bitpositionen in dem empfangenen und demodulierten " die "schön in entsprechendem" Synchronismus sind," är
Signal L sein. Das ,Bittaktsignal wird dann an einen "einen Decoder 57 angelegt, "indem jede^ siebensteHige
KanalsynchronisierungssignälgenerätQr· 54 angelegt. 60 CÖdeelemeiitgruppe, die in dem" empfangenen PCM-
: Dieser Generator erzeugt in Abhängigkeit von'dem " Impulszüg L enthalten ist, in bekannter Weise in eins
Bittäktsignal I ein Kanaltaktsignal / sowie Zwisciten- analoge Spannung decödiert wird','die Her Cödekombi
kanalimpulszüge K, die aus Impulsen'bestehen, deren "nation entspricht." Der empfangene PCM:Impulszüg 1
Vorderkanten um ein Bitintervall TO vor der Yorder- wird nach einer Verzögerung (in diesem Fall 8 TOJ, dii
kante des Kanaltaktsignals./ Hegen und die Dauer '65 für die Decodierung benotigt wird'^ in einen Zeitniülti
eines Bitintervalls TO haben sowie'eine Wiederholungs- : plex-PAM-Impülszüg übergeführt", der an den" Impuls
periode von^acht BitintervaUen 8 Γ0. Bei Kanalsyn- verteiler"58' angelegt wird, in "dem'die PÄM:Karial
chronismus treten diese Impulse zwischen benach- informationspulse, die in dem Impulszüg enthalte]
sind.'äüfdierentsprechenden-Kanäle verteilt werden, ,U\— 4), dann maß'angenommen werden, daß die
"gesteuert durch Kanalverteüüngssignale'O-l bis.:Q-240, Rahmensynchronisierung verlorengegangen ist, und
die vom Känalverteilu'ngssignärsteuergenerator 58 ab- ,der Rahmensynchronisierungs-Fehlersignal-Geuerator
'gegeben werden. Unr eine richtige Verteilung sicherzu- 56"erzeugt ein Rahmensynchronisierungs-Fenlersignal.
stellen, muß ein'Rahmensynchronismüs* zwischen den 5 "Dieses veranlaßt die obengenannte Rahmensynchro-
PÄM-Impulsen und den Kanalverteilungssignälen 0-1 nisierungswiederherstellung. -Zur:,gleichen,-Zeit wird
bis 0-240 aufrechte'rhälten.werden, d.h. .wenn eine das Rahmensynchrornsierungs-penlersignal an den
Analögspännungdes ersten Kanals in dem PAM-Im- Verteiler 58 angelegt, um -eine Übertragung der de-
pulszüg an den Verteiler 58 angelegt ist, muß das modulierten Sprachsignale zu _den entsprechenden
' Kanalverteilungssignal 0-1 für den ersten Kanal gleich- io Kanälen zu verhindern. Wenn die- Rahmensynchro-
zeitlg angelegt sein. Entsprechendes gilt für die anderen nisierung wiederhergestellt ist, wird der erste Rahmen-
"Kanäle.. Unreine richtige Verteilung der decodierten synchronisierungs-BezugsimpulsP, der 125 Mikro-
Iiiformätionen auf die entsprechenden Kanäle, zu- ge- Sekunden nach der Rückstellung des Kanalverteiler-
währleilsten,auch wenn eine Rahmensynchronisierung ,signalgenerators59"auftritt, mit dem·;entsprechenden
vorliegt und "ein Rahfnensynchronisierungs-Fehler- 15 ,Impuls der Rahmensynchronisierurigs-Festste'llimpulse
signal in noch später zu beschreibender Weise angelegt JV, verglichen. Wenn diese Impulse, koinzidieren, ist
ist, kann ein' Rähmensynchronisierungs-FeststelUm- dadurch die Wiederherstellung der Rahrrlensynchro-
p'üls JV (der in" dem' Rahmensynchronisierungs-Fehler- ..nisierung bestätigt,' und das Fehlersignal wird beendet.
signal-Genefatof 56 als Resultat der Feststellung einer Dann' wird · das Kanalyerteiler-Rückstellsignal nicht
Rähmensynchronisierungsimpulsgruppe erzeugt wird) 20 länger erzeugt, und die Arbeitsweise des Empfängers
"selbst als Känälverteilungs-Rückstellimpuls an d'en verläuft wieder normal, und die Verteilung-der Sp'rach-
Kanalv'eTCeilüngSgeneTätor 59 angelegt werden, :um alle ' signale vom Verteiler 58 auf die entsprechenden Kanäle
Stromkreise"" darin zurückzustellen, die für die Erzbu- "wird dort weiter durchgeführt.
"güngder 'Känälverteilungssignale O7I bis Ö-240 vorge- , Der obenerwähnte, vorgegebene Wert *7,der dazu
sehen' sind.: Na'ch dem 8-Bit-Interväll.8 TO, das nach 25 dient, um bei. kurzzeitigen Ausfällen\keinen.* Verlust
der Rückstellung für die Decodierung im Decoder.57 der." Synchronisierung anzuzeigen, wird· in der'fol-
"benötigt wird, beginnt "der Kanalverteiluiigssignal- genäen Weise'festgelegt. Die Bittaktsignalgeneratoren
gehe'rat'qf 59^die'Kanalverteilungssignale.in der richti- des Senders.μηα. Empfängers· sind, wie schon oben
"gen Reihenfolge zu erzeugen. .Die Kanalyeiteilüngs- beschrieben, Oszillatoren, ■ die eine·-sehr hohe Fre-
"signa'le werden so an'den Vert6ilerrkreis 58 in Koinzi- 30 quenzstabihtät haben, z. B. quarzgesteuerte' Oszilla-
denz mit" den entsprechenden Analö'gsignälen der tpren mit einer .Frequenzstabilität von 5 ·. ICb5, die-mit
Kanäle' angelegt^ und die Rahmensynchronisierung ist bekannten Mitteln "leicht erreicht werden-kann.
"so wiederheTgestellt. .. .... . .' Da die' Frequenz des Bittaktsignals A oder / etwa
Die Arbeitsweise'des Empfängers'nach F ig. 4 wird 15,4 ,MHz ist,;istderBereieh der Frequenzverschiebung
jetzt'an Kaftd"der Wellenfafmen'in Fig. 5 erläutert,- 35. etwa. 765 Hz. Wenn'die-Oszillatoren im Sender und
Um die Überwachung der" Rahmensynchronisierung ' Empfän'ger'unabhängig voneinander eingeschaltet
"und die' Feststellung" eines Verlustes der Rähmensyh- "werden, hat man eine'minimale-Zeit von etwa 650 Mi-
' chfönislefüng darzustellen und weiterhin . wie das krosekunden· (Kehrwert von 2 · 765 Hz) zwischen der
System" arbeitet," um' ein Rahmensynchronisierungs- Zeit; in der die Phasen der Bittaktsignale A und / (die
Fehlef signal zu'erzeugen, das verwendet wird,1 um die 40 als .Basis fijr die Arbeitsweise des 'Senders und'des
■Rahmensynchronisierung wiederherzustellen und diese -Empfängers dienen) in Vollständiger Phasenkoinzidenz
zu bestätigen. _.. .sind, und der Zeit; in'der sie·-vollständig außer Syn-
" Der ' Kanalverteilungssignalgerierator 59 erzeugt .chronismus:sind,.; Wenn; also die Verbindung zwischen
' durch den' 240. 'K'änalverteilungssignalimpuls 0-240 '- Sender Und-Empfänger durch eine· plötzliche Störung
"'einen : RahfHensynchronisierungs-Bezugsimpuls P in· 45 unterbrochen ist, kann ;ein korrekter Synchronismus
dem Zeitintervall, das" dem 240.. Kanal zugeordnet ist. zwischen Sender'und Empfänger für wenigstens
Wenn "die "Kanalverteilungssignale ö-l bis" 0-240 und 650 Mikfosekunden, vom Augenblick der Unter-
' der empfangene ' PCM-Impulszug L im Rahmen- brechung, an; 'aufrechterhalten werden. Die Rähmen-
synchronismus'sind, dann erscheint der Rahmen- synchronisierung-Bezügsimpulse P treten nicht mit
syn'chrönisierungs-BezügsimpulsPjedesmaldann,wenn 50 den 'im Rahmensynchronisierungs-Fehlersignai-Ge-
die 'Rahmensynchronisierungsimpulsgruppe des1 emp- nerator56" erzeugten Rahmensynehronisierungs-Fest-
fangenen" PCM-Impulszoiges L an den Ausgang'des ,Stellimpulsen in 'Koinzidenz auf,,wenn eine plötzliche
' Demodulators 5l· angelegt ist. Diese Rahmensynchro- Unterbrechung, des Übertragungsweges, durch Fading
nisie'rungs-Bezugsimpulse P werden an den Rahmen- ;-verutsacht, 'stattfindet (dieses tritt oft in drahtlosen
syrichfö'tiisierungs-Fehlersignal-Generator 56 abgelegt- 55 Übertragüngswegen auf) oder wenn eine· Rahmen-
"ü'nd werderi'mit dem entsprechenden Rahmensynchro- synchroüisierungsimpulsgrüppe den -Empfänger -er-
nisierungs-FeststeHimp'uls JVverghchen.' Jedesmal, wenn xeicht, die die Cödekombination" der Rahmensynchro-
. die Impulse P und JV in "Koinzidenz sind, wird.die nisierüngsimpulsgruppe enthält, ■ als Ergebnis einer
' Ranriiensyncnronisierung als in Ordnung festgestellt, vergrößerten Geräuschspannung, die auf Grund des
" und es'wird Icein Rahmensynchronisierungs-Fehler- '60 'Absinkens des Eingangs vor und nach, der plötzlichen
signälimpuls erzeugt. Wenn- jedoch ein Rahmen- Unterbrechung auftritt. Auch wenn die Impulse P
■synchronisierungs-BezugsimpulsP nicht-^gleichzeitig -und JV den Generator56 nicht irr Koinzidenz er-
' mit dem Rähmensynchronisierungs-Feststellimpuls JV reichen, ist die Erzeugung eines Rahmensynchroni-
äüftritt, dann beginnt "der Rähmensynchronisierungs- . sierjings-Fehlersignals in diesen Fällen nicht erwünscht,
" Fehlersignal-Generator 56 die Zahl' der Zeiten zu 65 da dadurch 'eine Synchronismuswiederherstellungs-
"zählen," an "denen diese Impulse nicht in Koinzidenz arbeit eingeleitet wird, obwohrder Synchronismus noch
' auftreten."Jedesmal, wenn die gezählte Zahl einen vor- in Ordnung ist und entweder eine falsche Synchroni-
r gegebenen Wert U erreicht (im Ausführüngsbeispiel sierüngsimpulsgruppe empfangen ist oder die plötz-
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liehe Unterbrechung weniger als 650 Mikrosekunden haben zu denen von den entsprechenden Ausgängen 1 betragen hat. Deshalb soll ein Rahmensynchroni- umgekehrte Phase. Die UND-Torschaltung 5406 gibt sierungs-Fehlersignal erst dann erzeugt werden, wenn über die Leitung 5422 die Zwischenkanalimpulse K die Zahl der Zeiten, an denen die Impulse P und N ab, die eine Wiederholungsperiode von 8 TO, eine nicht in Koinzidenz sind, einen vorgegebenen Wert U 5 Dauer von TO haben und deren Vorderkanten um erreicht. Der Wert U soll in diesem Fall 5 sein, da die eine Zeit TO vor die Vorderkante der Impulse des Zeit von 650 Mikrosekunden etwa fünf Rahmen- Kanaltaktsignals / versetzt sind. Dieser Zwischenintervallen entspricht. Beim Ausführungsbeispiel ist kanalimpulszug K wird auch noch an die UND-Torjedoch für den Wert U die Zahl 4 gewählt, um die schaltungen 5407 und 5408 mit zwei Eingängen anSicherheit der Arbeitsweise zu erhöhen. Auf diese io gelegt, an deren andere Eingänge die Ausgänge 0 Weise ist es möglich, einen Verlust der Rahmen- bzw. 1 der vierten Flip-Flop-Stufe 5405 angelegt sind, synchronisierung mit der größten Schnelligkeit fest- Diese vierte Flip-Flop-Stufe 5405 wird vom Ausgang 0 zustellen. der dritten Flip-Fiop-Stuf e 5404 gesteuert. Die Aus-
Der Bittaktfrequenzdetektor 52 enthält ein nicht gangssignale von diesen beiden Ausgängen der Flipdargestelltes Bandpaßfilter, dessen Mittenfrequenz die 15 Flop-Stufe 5405 haben eine Wiederholungsperiode von
Bittaktfrequenz (15,424MHz) ist und aus dem emp- 16TO, eine Dauer von ZTO und untereinander ent-
fangenen PCM-Impulszug L ein Signal von der Bit- gegengesetzte Phasen. Die UND-Torschaltungen 5407
frequenz herauszieht. Der Bittaktsignalgenerator 53 und 5408 geben deshalb die Kanalsynchronismus-
enthält einen nicht dargestellten Oszillator mit einer Bezugsimpulse über die Leitungen 5423 bzw. 5424 ab, Frequenz von 15,424MHz und eine nicht dargestellte ao die eine Wiederholungsperiode von 16TO (oder zwei
automatische Phasenkontrolleinrichtung, um das Aus- Kanalintervalle) haben und eine Dauer von TO und
gangssignal des Oszillators mit dem Ausgangssignal untereinander um ein Kanalintervall versetzt sind,
des Bittaktfrequenzdetektors 52 zu vergleichen, so daß Wenn der Kanalsynchronismus in Ordnung ist, koin-
das Oszillator-Ausgangssignal vollständig in Frequenz zidieren die Impulse des Impulszuges K' mit den
und Phase mit den Bitpositionen des empfangenen 25 Kanalsynchronisierungsimpulsen 1, die im empfan-
PCM-Impulszuges L übereinstimmt. Der Taktgene- genen PCM-Impulszug L enthalten sind,
rator 53 gibt über die Leitung 531 das Bittakt- Die Impulse des Impulszuges K" haben zu diesen
signal J ab, das vollständig mit den Bitpositionen des Kanalsynchronisierungsimpulsen umgekehrte Phase,
empfangenen PCM-Impulszuges L in Synchronismus DerKanalsynchronisierungs-Fehlersignal-Generator
ist. 30 55 enthält eine NICHT-UND-Torschaltung 551, an
Der Kanalsynchronisiersignalgenerator 54 enthält deren Inhibitionseingang der empfangene PCM-Imeinen Teil 5401 zur Erzeugung des Kanalsynchroni- pulszug L und an deren zweiten Eingang der erste sierungssignals, der wiederum vier Flip-Flop-Kreise Kanalsynchronisierungs-BezugsimpulszugiT angelegt 5402, 5403, 5404, 5405 und die UND-Torschaltungen ist, sowie eine UND-Torschaltung 552, an die der 5406, 5407 und 5408 enthält. Dieser Teil 5401 erzeugt 35 empfangene PCM-Impulszug L und der zweite Kanalin Abhängigkeit von dem angelegten Bittaktsignal / synchronisierungs-Bezugsimpulszug K" angelegt wird, das Kanaltaktsignal /, den Zwischenkanalimpulszug K Eine ODER-Torschaltung 553 ist mit den Ausgängen und den ersten und zweiten Kanalsynchronisierungs- der Torschaltungen 551 und 552 verbunden. Diese Bezugsimpulszug K' und K". Der Generator 54 ent- Torschaltungen überwachen die Kanalsynchronisiehält weiterhin einen Kanalsynchronisierungs-Einstell- 40 rung durch Vergleich des empfangenen PCM-Impulsteil 5411, der aus den UND-Torschaltungen 5412 und zuges L mit den zwei Kanalsynchronisierungs-Bezugs-5413, einem UND-NICHT-Tor 5414 und den Flip- impulszügen K' und K".
Flop-Kreisen 5415 und 5416 besteht. Der Teil 5411 Die Flip-Flop-Schaltungen 554 und 555 sind vorverschiebt in Abhängigkeit von dem Bittaktsignal I gesehen, um ein Kanalsynchronismus-Fehlersignal zu und den Kanal- und Rahmensynchronisierungs- 45 erzeugen, wenn sich bei der Überwachung ergibt, daß Fehlersignalen die Vorderkante jedes Impulses der die Kanalsynchronisierung verlorengegangen ist. Die obengenannten vier Ausgangssignale des Kanalsyn- drei Flip-Flop-Schaltungen 556, 557 und 558 sind vorchronisierungs-Signalerzeugungsteiles 5401 um ein Bit- gesehen, um Rückstellimpulse an die zwei binären Intervall. Flip-Flop-Kreise 554 und 555 mit einer Wieder-
Im Teil 5401 ist das Bittaktsignal / über die Lei- 50 holungsperiode von 16 Kanalintervallen anzulegen, tung531 an den ersten Flip-Flop-Kreis 5402 angelegt um dadurch die Erzeugung des Kanalsynchronismus- und liefert vom Ausgang 1 des Flip-Flop-Kreises 5402 Fehlersignals zu beenden. Der Ausgang der NICHT-an den zweiten Flip-Flop-Kreis 5403 eine Impulsreihe, UND-Torschaltung 551 nimmt den Zustand 1 nur deren Wiederholungsperiode ein 2-Bit-Intervall27O dann an, wenn der empfangene PCM-Impulszug L ist. Der Ausgang 1 des Flip-Flop-Kreises 5403, an dem 55 an den Stellen den Zustand 0 hat, an denen er bei die Signale mit einer Periode von vier Bitintervallen Synchronismus den Zustand 1 haben sollte. Der Aus-4TO auftreten, ist mit dem dritten Flip-Flop-Kreis 5404 gang der UND-Torschaltung 552 nimmt den Zustand 1 verbunden. Dieser dritte Flip-Flop-Kreis 5404 gibt über nur dann an, wenn im empfangenen PCM-Impulszug seinen Ausgang 1 das Kanaltaktsignal / zur Leitung der Zustand 1 an den Stellen aufgenommen wird, an 5421, das eine Wiederholungsperiode von acht Bit- 60 denen er 0 sein sollte, und zwar an der Stelle der intervallen 8 TO (oder ein Kanalintervall) hat und aus Kanalsynchronisierungsimpulse. Der Ausgang der Impulsen mit der Dauer von vier Bitintervallen 4 TO ODER-Schaltung 553, der entweder das Ausgangsbesteht, signal der NICHT-UND-Schaltung 551 oder der
Die Ausgänge 0 der ersten drei Flip-Flop-Kreise UND-Torschaltung 552 weitergibt, ist ein »Aus-der-
5402 bis 5404, an denen Signale mit den Wieder- 6g Kanalsynchronisierung-heraus «-Anzeigeimpuls, der den
holungsperioden von ITO, ATO und ZTO auftreten, Zustand 1 nur dann annimmt, wenn der Zustand des
sind an die UND-Torschaltung 5406 mit drei Ein- empfangenen Impulszuges L an den Zeitpunkten, an
gangen angelegt, die Signale an diesen Ausgängen denen ein Kanalsynchronisierungsimpuls auftreten
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soll, nicht mit dem angenommenen Zustand des Ausgang 1 des Flip-Flop-Kreises 5415 gesteuert wird, Kanalsynchronisierungsimpulses übereinstimmt. Wenn der normalerweise im Zustand 1 ist, ist im normalen die Kanalsynchronisierung jedoch in Ordnung ist, Betriebszustand offen, so daß das Bittaktsignal/ d. h. in anderen Worten, wenn der erste Kanalsyn- durchlaufen kann. Es ist aber geschlossen, wenn der chronisierungs-Bezugsimpuls K' in Koinzidenz mit 5 Ausgang 1 des Flip-Flop-Kreises 5415 in den Zudem Zeitpunkt des Eintreffens von Kanalsynchroni- stand 0 schaltet, um das Durchlaufen des nächsten sierungsimpulsen mit dem Wert 1 im empfangenen Impulses des Bittaktsignals I zu verhindern (gezählt PCM-Impulszug L übereinstimmt, dann ist die Wahr- von dem Impuls, der bei dem Schließen der UND-scheinlichkeit für das Auftreten eines Impulses, der Torschaltung 5412 aufgetreten ist, oder von dem, der eine »Außersynchronisierung« anzeigt, sehr gering. Die io den Flip-Flop-Kreis 5415 betätigt hat).
Wahrscheinlichkeit steigt jedoch, wenn die Kanal- Die Hinterkante des nächsten oder zweiten Imsynchronisierung verlorengegangen ist. Der »keine pulses steuert den Flip-Flop-Kreis 5415 so, daß der Kanalsynchronisierung« anzeigende Impuls wird an Ausgang 1 wieder den Wert 1 einnimmt. Daraufhin die Flip-Flop-Schaltung 554 angelegt. Da der Aus- öffnet die Torschaltung 5412 wieder, um das Bittaktgang 1 der Flip-Flop-Schaltung 554 die nächste Flip- 15 signal / durchzulassen. Der Ausgang 1 des Flip-Flop-Flop-Schaltung 555 steuert, wird der zweite Impuls, Kreises 5415 ist auch als Rückstellimpuls an den der »Außersynchronisierung« anzeigt, den Ausgang 0 Flip-Flop-Kreis 5416 angelegt, so daß der Ausgang 1 der Flip-Flop-Schaltung 555 in den Zustand 1 bringen. des Kreises 5415 beim Wechsel vom Zustand 0 in den
Gleichzeitig zählen die drei Flip-Flop-Kreise 556 Zustand 1 den Flip-Flop-Kreis 5416 zurückstellen
bis 558 die Kanalsynchronisierungs-Bezugsimpulse 20 kann, so daß an seinem Ausgang 0 wieder ein Signal
Kl" und stellen die Flip-Flop-Kreise 554 und 555 über mit dem Wert 0 anliegt.
den Ausgang 0 des dritten Flip-Flop-Kreises 558 zu- Auf diese Weise verhindert der Kanalsynchroni-
rück. Daraus ergibt sich, daß die Flip-Flop-Kreise 554 sierungs-Einstellteil 5411, nachdem er durch einen
und 555 mit einer Wiederholungsperiode von 16 Kanal- Impuls des Bittaktsignals I betätigt wurde, daß der
Intervallen zurückgestellt werden, da die Kanalsynchro- 25 zweite Impuls zum Kanalsynchronisierungssignal-
nisierungs-Bezugsimpulse K' und K" mit einer gemein- Erzeugungsteil 5401 gelangt. Der Einstellteil 5411 kehrt
samen Wiederholungsperiode von zwei Kanalinter- dann in die normale, nicht betätigte Lage zurück, in
vallen gesteuert werden, und daß, wenn wenigstens Abhängigkeit von der Hinterkante dieses zweiten
zwei Impulse, die »Außersynchronisierung« anzeigen, Impulses vom Bittaktsignal I. Da ein Impuls des Bit-
innerhalb dieser 16 Kanalintervalle erzeugt werden, 30 taktsignals I, das an den Kanalsynchronisierungs-
der Ausgang 0 des Flip-Flop-Kreises 555 in den Zu- signal-Erzeugungsteil 5401 angelegt wird, unterdrückt
stand 1 kippt und daß dieses Signal zur Kanalsynchro- wurde, werden die Vorderkanten der vier Ausgangs-
nisierungs-Fehlersignalausgangsleitung 559 als Fehler- signale des Teiles 5401 um ein Bittaktintervall TO ver-
impuls geführt wird. zögert, verglichen mit den Zeitpunkten, an denen die
Im Kanalsynchronisierungsimpulsgenerator 54 be- 35 Vorderkante normalerweise auftreten sollte. Von ginnt die Arbeitsweise des Kanalsynchronisierungs- diesen vier Ausgangssignalen werden die Kanal-Einstellteiles 5411 nur, wenn sowohl das Kanalsyn- synchronisierungs-Bezugsimpulszüge K' und K" wiechronisierungsals auch das Rahmensynchronisie- der im Generator 55 mit den Kanalsynchronisierungsrungs-Fehlersignal vorliegen. Bei dieser Arbeitsweise impulsen im empfangenen PC M-Impulszug L verist es nicht notwendig, eine Kanalsynchronismus- 40 glichen. Auf diese Weise wird jede der Vorderkanten wiederherstellung zu veranlassen, wenn nur ein Kanal- der vier Ausgangssignale des Kanalsynchronisierungssynchronismus-Fehlersignalimpuls in Abhängigkeit signalgenerators 54 um ein Bitintervall TO (im Maxivon Geräusch auf dem Übertragungsweg usw. erzeugt mum 15mal) verschoben, bis die Kanalsynchroniist, obwohl die Rahmensynchronisierung in Ordnung sierung wiederhergestellt ist und das Kanalsynchroniist. In dem Kanalsynchronisierungs-Einstellteil 5411 45 sierungs-Fehlersignal verschwindet. Die Zeitbeziehung erzeugt die UND-Schaltung 5413 ein Ausgangssignal 1, zwischen dem empfangenen PCM-Impulszug L und um den Flip-Flop-Kreis 5416 nur dann zu betätigen, den vier Ausgangssignalen J, K, K' und K" des Kanalwenn ein Kanalsynchronisierungs-Fehlersignal und synchronisierungssignalgenerators 54 ist in F i g. 5 ein Rahmensynchronisierungs-Fehlersignal gleichzeitig dargestellt, nachdem die Synchronisierung wiederauf den Leitungen 559 und 5631 anliegen. Wenn diese 50 hergestellt ist.
beiden Signale vorliegen, nimmt der Ausgang 0 der Die schraffierten Teile zeigen dabei die Impulse an, Flip-Flop-Schaltung 5416 den Zustand 1 ein, und die entweder den Zustand 0 oder 1 einnehmen, entdieses Ausgangssignal wird an einen der Eingänge sprechend den Sprachsignalen in den verschiedenen der UND-NICHT-Torschaltung 5414 angelegt. Daraus Kanälen, die vom Sender übertragen werden. Die ergibt sich, daß das Ausgangssignal der UND-NICHT- 55 Zeit, die für die Wiederherstellung der Kanalsynch.ro-Torschaltung 5414, an deren anderem Eingang das nisierung benötigt wird, ist sehr kurz. Die Zeit, die Bittaktsignal / liegt, vom Zustand 1 in den Zustand 0 zur Feststellung eines Verlustes der Kanalsynchroniwechselt, wenn die Vorderkante eines Impulses des sierung notwendig ist, d. h. das Zeitintervall zwischen Bittaktsignals / auftritt, wenn der Ausgang 0 des dem Zeitpunkt des wirklichen Verlustes der Synchro-Flip-Flop-Kreises 5416 vom Zustand 0 in den Zu- 60 nisierung oder dem Zeitpunkt, an dem ein Impuls stand 1 wechselt, oder vom Zustand 1 in den Zustand 0 des empfangenen Kanalsynchronisierungsimpulszuges zurückschaltet, wenn die Hinterkante des gleichen nicht mehr in Koinzidenz mit dem Impuls des ersten Impulses auftritt. Der Ausgang 1 des Flip-Flop- Kanalsynchronisierungs-Referenzimpulszuges K' ist, Kreises 5415, der durch den Ausgang der UND- und dem Zeitpunkt der Erzeugung des Kanalsynchro-NICHT-Torschaltung 5414 gesteuert ist, schaltet in 65 nisierungs-Fehlersignals entspricht dem Zeitintervall den Zustand 0, wenn der Ausgang der UND-NICHT- vom Verlust der Kanalsynchronisierung bis zur Er-Torschaltung 5414 vom Zustand 0 in den Zustand 1 zeugung des zweiten »Außersynchronisierung« anzurückkippt. Die UND-Torschaltung 5412, die vom zeigenden Impulses, da das Kanalsynchronisierungs-
Fehlersignal mit dem zweiten »Außerkanalsynchroni- erzeugt, der aus Impulsen besteht, die den Zustand 1 sierunge-Anzeigeimpuls zusammentrifft. Dieses Zeit- für ein Intervall von 2 Bits (2TO) am Ende jeder Intervall überschreitet, obwohl es abhängig vom Zu- Rahmensynchronisierungsimpulsgruppe einnehmen, stand der Kanalinformationsimpulsgruppen ist, keine An dieser Stelle sei nochmal daran erinnert, daß nur zwei Abtastintervalle, wie es schon vorher erwähnt 5 die Rahmensynchronisierungsimpulsgruppe und keine wurde. Da die Zeit für die Verschiebung der Impulse der Kanalinformationsgruppe sieben aufeinanderdes ersten und zweiten Kanalsynchronisierungs- folgende Impulse mit dem Wert 1 in dem empfangenen Bezugsimpulszuges K' und K" maximal ein ΙΟ-Bit- PCM-Impulszug L hat. Daraus folgt, daß die Rah-Intervall beträgt, benötigt man im Maximum 251 Mi- mensynchronisierungs-Feststellimpulse JV mit einer krosekunden vom Zeitpunkt des Verlustes der Kanal- io Wiederholungsperiode von einem Rahmenintervall synchronisierung bis zur Vollendung der Verschiebung erzeugt werden und an den Rahmensynchronider Kanalsynchronisierungs-Bezugsimpulszüge K' und sierungs-Überwachungsteil 5611 angelegt werden. K" um 1 Bit. Die Zeit, die weiterhin benötigt wird, Nimmt man nun an, daß ein Verlust der Rahmenum die Kanalsynchronisierung wiederherzustellen, synchronisierung festgestellt ist und ein Rahmenbeträgt, obwohl sie von der Zahl der Bits abhängig 15 synchronisierungs-Fehlersignal durch den Rahmenist, um die die Kanalsynchronisierungs-Bezugsimpuls- synchronisierungs-Überwachungsteil 5611 erzeugt wurzüge K' und K" verschoben werden müssen, nur de, dessen Arbeitsweise im nachfolgenden noch genau 3,8 Millisekunden, auch wenn die Zahl der Ver- beschrieben wird, dann ist die UND-Torschaltung Schiebungen das Maximum von 15 Bits beträgt. In 5618, an die die Impulse JV und das Rahmensynchrodiesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß 20 nisierungs-Fehlersignal angelegt werden, offen, um die Wahrscheinlichkeit für eine solche lange Wieder- einen Impuls des Impulszuges JV zu dem Kanalherstellzeit sehr gering ist. verteilungssignalgenerator 59 als Rückstellimpuls für
Der Rahmensynchronisierungs-Fehlersignal-Gene- die Kanalverteilung durchzulassen,
rator 56 enthält einen Rahmensynchronisierungs-Fest- Der Kanalverteilungssignalgenerator 59 enthält einen stellungsteil 5601, der laufend den empfangenen 25 ein Kanalverteilungssignal erzeugenden Teil 591, der PCM-Impulszug L überwacht, um einen Rahmen- den gleichen Aufbau und die gleiche Arbeitsweise wie synchromsierungs-Fetstellimpuls JV zu erzeugen, wenn der Kanalsynchronisierungssignalgenerator 32 im Seneine Rahmensynchronisierungsimpulsgruppe empfan- der (F i g. 2) hat, ausgenommen die Verzögerungsgen ist. Der Feststellteil 5601 enthält eine UND-Tor- anordnung 3221 und den Rahmensynchronisierungsschaltung 5602 mit drei Eingängen, von denen einer 30 impuls-Steuerimpulsleiter 3222, Der Teil 591 wird ein Inhibitionseingang ist, und vier Flip-Flop-Kreise durch das Kanaltaktsignal / und das Ausgangssignal 5603, 5604, 5605 und 5606. Der Generator 56 enthält einer ODER-Schaltung 595 in gleicher Weise wie der weiterhin einen Rahmensynchronisierungs-Überwa- Kanalsteuersignalgenerator 32 des Senders gesteuert chungsteil 5611, der laufend die Rahmensynchroni- und zurückgestellt.
sierungs-Feststellimpulse JV mit den Impulsen ver- 35 Der Teil 591 liefert an die Ausgangsleitungen 59-1 gleicht, die im Empfänger erzeugt werden und in der bis 59-241 die Kanalverteilungs- und die zusätzlichen Zeitlage den Rahmensynchronisierungsimpulsgruppen Signale 0-1 bis 0-241 (die den Kanalsteuersignalen D-I entsprechen sollen. Der Teil 5611 überwacht die bis D-241 entsprechen). An die Verzögerungsanord-Rahmensynchronisierung zwischen dem Sender und nungen592 und 593 werden die 240. und 241. Kanaldem Empfänger und erzeugt, wenn die Rahmensyn- 40 Verteilungssignale 0-240 bzw. 0-241 angelegt und verchronisierung verlorengegangen ist und diese Tat- zögern diese Signale um ein 4-Bit-Intervall 4 TO.
sache bestätigt wurde, ein Rahmensynchronisierungs- Es ist dann noch eine Verzögerungsanordnung 594 Fehlersignal. Dieser Überwachungsteil 5611 erhält vorgesehen, an die die Kanalverteilungssignal-Rückeine UND-Schaltung 5612 mit drei Eingängen, eine Stellimpulse angelegt werden, um diese Impulse um NICHT-UND-Torschaltung 5613, eine UND-Tor- 45 ein 6-Bit-Intervall 6TO zu verzögern. Die ODER-Torschaltung 5614 mit zwei Eingängen, drei Flip-Flop- schaltung 595 gibt die Ausgangssignale der VerKreise 5615, 5616 und 5617 und eine weitere UND- zögerungsanordnungen 593 und 594 zum Kanalver-Torschaltung 5618 mit zwei Eingängen. teiler-Signalerzeugungsteil 591 als Rückstellimpulse.
Im Feststellteil 5601 empfängt die UND-Torschal- Es soll jetzt noch beschrieben werden, wie die
tung 5602 über den Inhibitionseingang die Zwischen- 50 Rahmensynchronisierung im Kanalverteilungssignal-
kanalimpulse K. An die beiden übrigen Eingänge generator 59 nach der Erzeugung eines Fehlersignals
werden der empfangene PCM-Impulszug L und das wiederhergestellt wird. Wenn die Rahmensynchroni-
Bittaktsignal / angelegt. sierung verloren ist, wird der PAM-Impulszug, der
Der Ausgang der UND-Torschaltung 5602 ist des- von dem empfangenen PCM-Impulszug L im Decoder
halb ein schmaler Impulszug M, der aus all den 55 57 mit einer Verzögerung von einem 8-Bit-Intervall
»1 «-Impulsen in den empfangenen PCM-Impulszug L 8 TO abgeleitet ist, durch den Verteiler 58 nicht auf die
besteht, die nicht koinzident mit den Kanalsynchro- richtigen Kanäle verteilt. Die Sprachsignale werden
nisierungsimpulsen sind und die auf die ersten Hälften nicht zu den verkehrten Kanälen CH1 bis CH240
ihrer Dauer gepreßt sind. Der Impulszug M mit den gesendet, da sie durch das Rahmensynchronisierungs-
schmalen Impulsen wird dann in den vier Flip-Flop- 60 Fehlersignal, das an den Verteiler 58 angelegt ist,
Kreisen 5603 bis 5606 gezählt. Da jede Vorderkante gesperrt werden. Die erste Rahmensynchronisierungs-
des Kanaltaktsignalimpulses / den Flip-Flop-Kreis impulsgruppe, die nach dem Auftreten eines Rahmen-
5603 schaltet und die übrigen Flip-Flop-Kreise 5604, fehlersignals empfangen wird, veranlaßt, daß ein Puls
5605 und 5606 zurückstellt, wird am Ausgang 0 der der Rahmensynchronisierungs-FeststelHmpulse JV auf letzten Flip-Flop-Stufe 5606 nach dem Auftreten 65 der Ausgangsseite der UND-Schaltung 5618 als Kanal-
der Rahmensynchronisierungsimpulsgruppe, die eine verteilungssignal-Rückstenimpuls auftritt, wenn an
Kombination von sieben Impulsen mit dem Wert 1 den Verteiler 58 der PAM-K analinformationsimpuls ist, der Rahmensynchronisierungs-FeststeUimpulszugJV des 240. Kanals angelegt ist, der der Rahmensynchro-
21 22
nisierungsimpulsgruppe um ein Kanalintervall vor- mus beginnt, wird als erstes das Sprachsignal des
hergeht. ersten Kanals übertragen. Weiterhin wird die Tor-
Der Kanalverteilungssignal-RücksteUimpuls wird schaltung 5618 gesperrt, um zu verhindern, daß ein an die Verzögerungsanordnung 594 angelegt, in der Kanalverteilungssignal-Zurückstellimpuls zu dem Kaeine Verzögerung von 6TO ereicht wird, und von da 5 nalverteilungssignalgenerator 59 gelangt. Es wird daüber die ODER-Schaltung 595 an den Kanalver- mit verhindert, daß der Kanalverteilungssignalgeneteilungssignal-Erzeugungsteil 591, um diesen zurück- rator durch einen falschen Rahmensynchronisierungszustellen. Der zu diesem Zeitpunkt an den Verteiler 58 Feststellimpuls zurückgestellt wird, der durch eine angelegte PAM-Impuls ist die Rahmensynchroni- falsche Rahmensynchronisierungsimpulsgruppe erzeugt sierungsimpulsgruppe, die im Decoder 57 decodiert io werden kann, die z. B. auf Geräuschspannungen usw. war. Der Kanalverteilungssignal-Erzeugungsteil 591 beruht. Nachdem die Wiederherstellung der Rahmenwird dann durch das Kanaltaktsignal / so gesteuert, synchronisierung bestätigt ist, wird der 241. oder daß das erste Kanalverteilungssignal 0-1 in Koinzidenz zusätzliche Kanalverteilungssignalimpuls 0-241, der mit der Vorderkante des ersten Impulses des Signals J über die Ausgangsleitung 59-241 in den Generator 59 auftritt, das nach der Rückstellung erscheint. 15 kommt, in der Verzögerungsanordnung 593 um 4TO
Da das Kanaltaktsignal / schon im Kanalsyn- verzögert und dann als Rückstellimpuls R über die chronismus ist, wird der PAM-Kanalinformations- ODER-Schaltung 595 an den Kanalverteilungssignalimpuls des ersten Kanals gleichzeitig mit dem ersten Erzeugerteil 591 angelegt, um diesen zurückzustellen. Kanalverteilungssignal 0-1 an den Verteiler 58 an- Zur Erleichterung der Verständlichkeit ist die Arbeitsgelegt. Auf diese Weise ist der Rahmensynchronismus 20 weise bei der Wiederherstellung der Rahmensynchroder Kanalverteilungssignale 0-1 bis 0-241 in Ordnung nisierung und bei der Bestätigung dieser Wiederhergebracht und könnte nun die PAM-Kanalinfor- stellung zuerst beschrieben worden. Um die gesamte mationsimpulse richtig auf die entsprechenden Kanäle Arbeitsweise des Systems zu verstehen, muß nun noch verteilen. Das Rahmensynchronisierungs-Fehlersignal die Feststellung und Bestätigung für den Verlust der ist noch vorhanden und verhindert eine wirkliche 25 Rahmensynchronisierung beschrieben werden. Diese Übertragung der Sprachsignale auf die entsprechenden Vorgänge liegen zeitlich vor der Wiederherstellung Kanäle. Das 240. Kanalverteilungssignal 0-240, das und Bestätigung der Rahmensynchronisierung.
als 240. Kanalverteilungsimpuls nach der Rück- Wenn der Rahmensynchronismus besteht, gibt der stellung des Kanalverteilungssignal-Erzeugungsteiles Kanalverteilungssignalgenerator 59 die Rahmensyn-
591 auftritt und an die Ausgangsleitung 59-240 an- 3° chronisierungs-Bezugsimpulse P an den Rahmensyngelegt ist, wird auch an die Verzögerungsanordnung chronisierungs-Überwachungsteil5611 jedesmal dann
592 angelegt, in der es um die Zeit4r<9 verzögert ab, wenn eine Rahmensynchronisierungsimpulsgruppe wird. Wenn der Kanalverteilungssignal-Erzeugungs- in dem empfangenen PCM-Impulszug L mit einer teil 591 schon im Rahmensynchronismus ist, dann ist Wiederholungsperiode von einem Rahmenintervall ein Impuls aus dem Rahmensynchronisierungs-Be- 35 auftritt. Die Bezugsimpulse P werden nicht nur an die zugsimpuls P, der die Ausgangsimpulse aus der Ver- UND-Torschaltung 5614 mit zwei Eingängen, sonzögerungsanordnung 592 darstellt, in Koinzidenz mit dem auch an die UND-Torschaltung 5612 mit drei der Rahmensynchronisierungsimpulsgruppe des emp- Eingängen angelegt. Da diese UND-Torschaltung 5612 fangenen PCM-Impulszuges L, die ein Rahmeninter- auch mit dem Ausgang 1 des Flip-Flop-Kreises 5617 vall nach der Rahmensynchronisierungsimpulsgruppe 40 (der im Zustand 1 ist, wenn eine Rahmensynchroniempfangen ist, die den Kanalverteilungssignal-Er- sierung besteht) und mit den ZwischenkanalimpulseniT zeugungsteil 591 zurückgestellt hat. Der Impuls des verbunden ist, erzeugt sie Impulse des I-Bit-Intervall-Impulszuges P ist dann in Koinzidenz mit den Im- impulszuges Q mit einer Wiederholungsperiode von pulsen des Rahmensynchronismus-Feststellimpulszu- einem Rahmenintervall während des Bitintervalls ges N. 45 zwischen der Rahmensynchronisierungsimpulsgruppe
Zur Bestätigung der Rahmensynchronisierung in und der ersten Kanalinf ormationsimpulsgruppe. Dieser
dem Rahmensynchronisierungs-ÜberwachungsteilSöll 1-Bit-Intervallimpulszug Q wird an einen der Eingänge
wird an die UND-Torschaltung 5614 mit zwei Ein- der NICHT-UND-Torschaltung 5613 angelegt, an
gangen ein Rahmensynchronisierungs-Bezugsimpuls P deren anderen Eingang, den Inhibitionseingang, die
und ein Rahmensynchronisierungs-Feststellimpuls N 5° Rahmensynchronisierungs-Feststellimpulse N angelegt
angelegt. Wenn die Rahmensynchronisierung im sind.
Kanalverteilungssignalgenerator 59 besteht, dann sind Wenn die Rahmensynchronisierung besteht, sind
die P- und JV-Impulse in Koinzidenz, und die Rahmen- die entsprechenden Impulse der Impulszüge Q und N
synchronisierungs-Feststellimpulse JV können durch in Koinzidenz, und die NICHT-UND-Torschaltung
die UND-Torschaltung 5614 hindurchgehen. Dadurch 55 5613 gibt kein Ausgangssignal ab. Wenn keine
ist die Wiederherstellung der Rahmensynchroni- Rahmensynchronisierung besteht oder wenn die
sierung bestätigt. Der Impuls N, der durch die UND- Rahmensynchronisierungsimpulsgruppe durch z. B.
Torschaltung 5614 hindurchgegangen ist und damit eine plötzliche Unterbrechung des Übertragungsweges
die Wiederherstellung der Rahmensynchronisierung nicht auftritt, sind die Impulszüge Q und N an der
bestätigt, stellt die Flip-Flop-Kreise 5615 bis 5617 60 NICHT-UN D-Schaltung nicht in Koinzidenz. Dann
zurück, um den Ausgang 0 des letzten Flip-Flop- können die Impulse des 1-Bit-Intervallimpulszuges Q
Kreises 5617 in den Zustand 0 zu bringen, wodurch durch die NICHT-UND-Torschaltung 5613 weiter-
das Rahmensynchronisierungs-Fehlersignal beendet gegeben werden und steuern den Flip-Flop-Kreis 5615.
wird. Wenn das Rahmensynchronisierungs-Fehler- Wenn die Rahmensynchronisierung weiter gestört ist
signal verschwindet, beginnt der Verteiler 58, die 65 oder wenn der Weg unterbrochen bleibt, gelangen die
Sprachsignale auf die entsprechenden Kanäle zu Impulse des 1-Bit-Intervallimpulszuges Q mit einer
übertragen. Da diese Übertragung ein Rahmenintervall Wiederholungsperiode von einem Rahmenintervall
nach der Wiederherstellung des Rahmensynchronis- fortlaufend über die NICHT-UND-Torschaltung 5613

Claims (1)

  1. 23 24
    und steuern, die Flip-Flop-Kreise 5615 bis 5617, bis Verlust der Rahmensynchronisieruag bestätigt ist, bedie Vorderkante des vierten Impulses des 1-Bit-Inter- ginnt die Wiederherstellung der Synchronisierung, vallimpulszuges Q (gezählt vom ersten dieser Impulse, Wenn die Kanalsynchronisierung zu diesem Zeitpunkt der durch die NICHT-UND-Torschaltung 5613 hin- ebenfalls verloren ist, dann wird zuerst die Kanaldurchgelassen wurde) den letzten Flip-Flop-Kreis 5617 5 synchronisierung wiederhergestellt, und die dafür bekippt, so daß am Ausgang 0 jetzt der Zustand 1 an- nötigte Zeit beträgt maximal 3,8 Millisekunden. Nachliegt. Es wird dann das Rahmensynchronismus- dem die Kanalsynchronisierung wiederhergestellt ist, Fehlersignal über die Ausgatigsleitung 5631 aus- beginnt die Rahmensynchronisierung. Dafür wird gesendet. Wenn sich durch die Beendigung der Unter- maximal ein Rahmenintervall oder 125 Mikrosekunden brechung des Übertragungsweges usw. ergibt, daß io benötigt. Nach der Wiederherstellung der Rahmendie Rahmensynchronisierungs-Bezugsimpulse P und synchronisierung braucht man noch ein Zeitintervall die Rahmensynchronisierungs-Feststellimpulse N die von einem Rahmen zur Bestätigung der Wiederher-UND-Torschaltung 5614 in Koinzidenz erreichen, stellung. Daraus ergibt sich, daß die maximale Gebevor der vierte Impuls des 1-Bit-Intervallimpuls- samtzeit, die nach der Bestätigung des Verlustes der zuges Q durchgelassen wurde, gelangt ein Rahmen- 15 Synchronisierung bis zur vollständigen Wiederhersynchronisierungs-Feststelhmpuls JV durch die UND- stellung benötigt wird, etwa 4 Millisekunden beträgt. Torschaltung 56 und stellt sofort die Flip-Flop-Kreise Das Synchronisiersystem nach der Erfindung be- 5615 bis 5617 zurück und verhindert damit die Er- nötigt eine etwas aufwendigere Installation im Verzeugung eines Rahmensynchronisierungs-Fehlersignals. gleich zu den bekannten Synchronisierungssystemen.
    Die für die Erzeugung eines Rahmensynchronismus- 20 Man erhält jedoch gute Resultate, wenn man es bei Fehlersignals nach dem Verlust der Synchronisierung einem Zeitmultiplex-PCM-System mit drahtloser Übererforderliche Zeit beträgt drei bis vier Rahmeninter- tragung verwendet, insbesondere bei einer Übertragung valle und ist abhängig von der Zeit der Übertragung über lange Entfernungen, z. B. über eine Überhorizontdes ersten Impulses Q durch die NICHT-UND-Tor- Mikrowellen-Verbindung. Das etwas aufwendigere schaltung 5613. Obwohl das Synchronisierungssystem 25 System ist gerechtfertigt, da es innerhalb einer kurzen im Empfänger vom Sender getrennt ist, wird es niemals Zeit mit großer Genauigkeit den Verlust der Synchronifehlerhaft einen Verlust der Synchronisierung fest- sierung bestätigen und die Synchronisierung wiederstellen, wenn eine plötzliche Unterbrechung des Über- herstellen kann.
    tragungsweges innerhalb von vier Rahmenintervallen Es sei darauf hingewiesen, daß die Informations-
    beendet ist, denn während dieser Zeit kann das Syn- 30 signale, die übertragen werden, nicht unbedingt TeIe-
    chronisierungssystem nach der Erfindung einen korrek- fonsignale sein müssen, wie es oben beschrieben ist,
    ten Synchronismus aufrechterhalten, ohne ein Rahmen- sondern daß es auch andere analoge Werte sein können,
    fehlersignal zu erzeugen. wie z. B. Werte, die man von einem Fernmeßinstru-
    Wenn der Verlust der Synchronisierung oder eine ment erhält, Videosignale, Frequenz-Multiplex-Tele-
    Unterbrechung länger als vier Rahmenintervalle 35 grafiesignale.
    dauert, dann geht die Rahmensynchronisierung ver- Weiterhin muß die Zahl der Bits einer Kanal-PCM-
    loren, und es tritt ein Rahmensynchronisierungs- Impulsgruppe nicht unbedingt 7 sein, sondern kann
    Fehlersignal auf. Wenn die NICHT-UND-Torschal- jeden anderen Wert einnehmen, der von der Natur der
    tung 5613 den Verlust der Synchronisierung feststellt Informationssignale abhängt und von der Qualität des
    und die Flip-Flop-Kreise 5615 bis 5617 diesen Verlust 40 Übertragungsweges.
    der Synchronisierung bestätigt und ein Rahmensyn- Weiterhin müssen die Kanalsynchronisierungsim-
    chronisierungs-Fehlersignal abgegeben haben, dann pulse nicht unbedingt am Ende jeder Rahmensynchro-
    tritt am Ausgang 1 der letzten Flip-Flop-Stufe 5617 nisierungsgruppe und jeder PCM-Kanalinformations-
    der Zustand 0 auf, und die UND-Torschaltung 5612 impulsgruppe placiert werden, sondern können auch
    wird gesperrt, um weiteres Schalten der Flip-Flop- 45 vor oder zwischen diese Impulsgruppen gelegt werden.
    Kreise 5615 bis 5617 zu verhindern, bis die Rahmen- Weiterhin muß die Dauer jedes Einheitsimpulses nicht
    synchronisierung wiederhergestellt ist. unbedingt dem ihm zugeordneten Zeitintervall ent-
    Das Rahmensynchronisierungs-Fehlersignal wird sprechen, sondern kann auch halb so groß sein oder
    weiterhin über die Leitung 5631 an den Verteiler 58 einen anderen Bruchteil dieses Zeitintervalls betragen,
    angelegt, um zu verhindern, daß Sprachsignale an 50 „ .... u
    falsche Kanäle übertragen werden. Weiterhin wird das Patentansprüche:
    Rahmensynchronisierungs-Fehlersignal an die UND- 1. Verfahren zur Synchronisierung von PCM-
    Torschaltung 5413 angelegt und öffnet sie, damit das Übertragungssystemen, insbesondere für Über-
    Kanalsynchronisierungs-Fehlersignal hindurchgelassen tragungen über drahtlose Wege, dadurch ge-
    werden kann, um die Wiederherstellung der Kanal- 55 kennzeichnet, daß für jeden Impulsrahmen
    synchronisierung zu ermöglichen. Das Rahmensyn- sowohl eine Synchronisierzeichengruppe mit der
    chronisierungs-Fehlersignal öffnet weiterhin die UND- Breite einer Kanalinformation für die Kontrolle
    Torschaltung 5618, damit ein Rahmensynchronisie- der Rahmensynchronisierung als auch je Kanal
    rungs-Feststellimpuls N den Kanalverteilungs-Signal- und Synchronisierzeichengruppe ein einzelnes Syn-
    erzeugungsteil 591 zurückstellen kann. 60 chronisierzeichen für die Kontrolle der Kanal-
    Zum Abschluß soll noch an Hand eines Beispiels die synchronisierung verwendet wird und daß für die
    kurze Zeit erläutert werden, die notwendig ist, um den Synchronisierzeichengruppe eine Codekombination
    Verlust der Rahmensynchronisierung zu bestätigen gewählt wird, die in den Informationssignalen nicht
    und die Rahmensynchronisierung wiederherzustellen. enthalten ist, und daß die Codewerte der einzelnen
    Wie schon oben erwähnt, ist die maximale Zeit, die 65 Synchronisierzeichen nach einem vorgegebenen
    zwischen dem Auftreten des Verlustes der Rahmen- Schema wechseln.
    synchronisierung und der Bestätigung liegt, gleich vier 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
    Rahmenintervalle oder 0,5 Millisekunden. Wenn der zeichnet, daß beim Verlust der Synchronisierung
    zuerst die Kanalsynchronisierung und danach die Rahmensynchronisierung wiederhergestellt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach Wiederherstellung der Synchronisierung ein Bestätigungsvorgang für das Vorhandensein der Synchronisierung durchgeführt wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rahmen- oder Kanalsynchronisierungs-Fehlersignal, das die Wiederherstellung der Synchronisierung einleitet, erst dann abgegeben wird, wenn das Synchronisiersignal an den erwarteten Stellen eine vorgegebene Anzahl von Malen nicht aufgetreten ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    609 559/370 4.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEN25788A 1963-11-07 1964-11-06 Verfahren zur Synchronisierung von PCM-UEbertragungssystemen Pending DE1214727B (de)

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