DE2359730C3 - Abfallverbre mungseinrichtung - Google Patents
Abfallverbre mungseinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abfallverbrennungseinrichtung mit vorgeschalteter Zerkleinerungsvorrichtung
für den Abfall mit einem Feuerungsrost, auf dem Grobabfälle verbrennen, und einer Brennkammer
für den zerkleinerten Feinabfal! über dem Feiserungs*
730 2
rost, wobei die Brennkammer mil eigener Luftversorgung
versehen ist und wobei unverbninnic und
unvollslftndig verbrannte Anteile des Feinnbfalls auf den Feuerungsrost gelangen und ausbrennen.
Eine Abfall verbrcnnungseinriehlung dieser ArI ist
bereits in einer alleren Anmeldung (DT-OS 2J 32 6b 1)
vorgeschlagen worden. Bei diesem alleren Vorsehlag wird der zerkleinerte Feinabfall in die Brennkammer
oberhalb des Feuerungsrostes mittels Tragluft eingeblasen, wonach die Brennkammer mil eigener Luftversorgung
versehen ist. Bei diesem älteren Vorschlag wird also ein Teil der zu verbrennenden Abfälle in der
Schwebe über dem Feuerungsrost verbrannt.
Zur Verbrennung von Müll auf Feuerungsrosten ist ein relativ hoher Luftüberschuß erforderlich, um
einerseits gelegentliche Schlackenschmclzcn im Rostbett und andererseits Strähnen unverbrannier Gase und
damit zusammenhängende Korrosion zu vermeiden. Dieser hohe Luftüberschuß ist auch erforderlich, um
eine Verbrennung von zerkleinertem Feinabfall in der
Schwebe über dem Feuerungsrost durchführen zu können. Ein höherer Luflüberschuß führt aber andererseits
zu einem entsprechend größeren Abgaswärmeverlust und somit zu einer geringeren Ausnutzung der
Verbrennungswärme.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abfallverbrennungseinrichiung der eingangs
erläuterten Art zu schaffen, bei de. sämtliche in einem Einzugsgebiet anfallenden Abfallstoffe mit
höherem Wirkungsgrad, d.h. mit einem geringeren Energie- und Bauaufwand verbrannt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Brennkammer als Zyklonbrennkammer ausgebildet
und deren Feuerungsraum unabhängig von dem Feuerungsraum oberhalb des Feuerungsrostes ist.
Hierdurch ist es möglich, sämtliche Abfallstoffe in einer Abfallverbiennungseinrichtung zu verbrennen, da
die groben Teile auf dem Feuerungsrost verbrannt werden, während die feineren Teile in der unabhängigen
Zyklonbrennkammer verbrannt werden. Ein wesentlicher Vorteil der Anordnung einer zusätzlichen Zyklon·
brennkammer mit Abscheidewirkung besteht gegenüber einer Anlage mit Verbrennung in der Schwebe
darin, daß wesentlich geringere Mengen an Staub. Sand und Metallteilchen von den Verbrennungsgasen mitge
rissen werden, die an den nachgeschaltetcn Kesselhcizflächen
zu Erosionen und Verschmutzungen und generell zu hohem Staubgehalt im Abgas führen. Dieser
Vorteil beruht darauf, daß durch die Verbrennung des Feinabfalls in einer getrennten Brennkammer die
Rostfeuerung mit geringerem Luftdurchsatz gefahren werden kann. Bei bekannten Einrichtungen mit einer
Schwebeverbrennung sind zur Behebung der erläuterten Mängel Magnet-, Zentrifugal- und Windsichter in
der Förderleitung zwischen der Einrichtung zum Zerkleinern und der Brennkammer eingeschaltet, doch
wird außer Staub, Sand und Metallischen auch ein erheblicher Anteil an brennbaren Faserstoffen abgeschieden,
da diese durch Feuchtigkeit oder Verfilzung an den schwereren Teilen anlagern. Durch die
erfindungsgemäße Anordnung einer Zyklonbrennkammer
mit Abscheidewirkung für schwere Teile ist der erwähnte zusätzliche Aufwand nicht erforderlich und
außerdem werden die Verluste an brennbaren Matcria lien, die durch die Vorabscheidung bei Vorrichtungen
mit Verbrennung in der Schwebe entstehen, vermieden.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Anordnung einer Zyklonbrennkammer besieht darin, daß in einer
.solchen Zyklonbrennkammer die Abfallstoff^· im turbulenten
Luft-Staubgemisch mit niedrigerem l.ufltibcr·
.schuö und deshalb ii höherer Temperatur als bei
Rostfeuerungon verbrannt werden. Der niedrigere Gesamt-I-ufti'ibersdnif] ergibt einen geringeren Abgaswiirmeverlust
und führt außerdem /ti kleineren Buugröücn der nachgesdialteien Aggregate, wie
Kessel, Elektrofilter, Saugzug und Kamin. Außerdem ist es mit Hilfe einer Zyklonbrennkainmcr in einfacher
Weise möglich, diejenigen Teile, die im turbulenten I.iif(gemisch innerhalb der Brennkammer nicht oder nur
unvollständig verbrennen, abzutrennen, so daß sie auf
dem feuerungsrost weiterbrennen können, Bei einer Zyklonbrennkammer ist es außerdem möglich mit hoher
Luflgcschwindigkeil zu arbeiten, woraus sich eine
schnelle und vollkommene Verbrennung der feineren Teile bei hoher Vcrbrenmingstemperaturund niedrigem
I. uf (Überschuß ergibt.
Wegen der hohen Verbrenniingstemperatur, die in
der Zyklonbrennkammer aufgrund des niedrigeren Luftubcrschusses und der konzentrierten Verbrennung
ur/iclbar ist, ist es möglich, den festen Abfallstoffen
flüssige Abfälle, wie /. B. Klärschlamm oder flüssige Industrieabfall in Form von Wasser-Öl-Gemiscben
bei/.umischen, was die niedrigeren Temperaluren bei einer Schwebeverbrennung über dem Feuerungsrost
nicht erlauben wurden. Diese Beimischung kann direkt in die Zyklonbrennkammer hinein oder in die
Zufuhrungsleitung der Abfallstoffe vor der Zcrkleincrung.seinrichiung
erfolgen.
Ls ist zwar aus der Zeilschrift »Aufbereitungstecbnik«,
Nr. 5, 1967, S. 271, linke Spalte bekannt, zur Verbrennung von festen oder flüssigen Abfallteilchen
einen Zyklonverdampfer zu verwenden, doch ergibt sich '^hieraus nicht die Anordnung einer Zyklonbrennkammer
oberhalb eines Verbrennungsiosles eirer Abfallverbrennungseinrichiung.
Gemäß eine weiteren Ausgestaltung der Hrfindung
kann ein zusätzlicher Feuerungsrost, oberhalb dem die .Zyklonbrennkammer angeordnet ist, als Transportein
richtung für die Beförderung der aus der Zyklonbrennkammer ausgeschiedenen schwereren Abfallteile auf
den für die Verbrennung von Grobabfall vorgesehenen Feuerungsrost dienen. Der Feuerungsrost unterhalb der
Zyklonbrcnnkammer, der mit Unterwindzonen ausgebildet sein kann, stellt demnach in bezug auf den
Feuerungsrost, auf den die Grobabfälle gelangen, einen Hilfs-Feuerungsrost dar, auf dem zwar die abgeschiedenen
schwereren Teile weiterbrennen, aber nicht vollständig ausbrennen, so daß sie auf dem Feuerungsrost
für Grobabfälle vollständig ausbrennen können. Diese Ausgestaltung empfiehlt veh dann, wenn eine
einstufige Zerkleineriingseinrichtung der Abfallverbrenniingseinrichtung
vorgeschaltet ist, die mit wenig Energie betrieben wird, so daß der Anteil der in der
Zyklonbrennkammer abgeschiedenen Abfallteile verhältnismäßig hoch ist. Hierdurch wird der Vorteil
besonders genutzt, der sich aus der erfindungsgemäßen Ausbildung grundsätzlich ergibt und darin besteht, daß
die Zerkleinerung der Abfallstoffe im Gegensatz zu einer Schwebeverbrennung nicht so weit durchgeführt
werden muß, daß alle Abfallstoffe in der Schwebe verbrannt werden können, sondern es genügt, eine
einstufige Zerkleinerung mit nachfolgender Unterteilung in zwei Fraktionen, wobei die eine Grobfraktion
dem Feuerungsrost zugeführt wird, während die andere Feinfraktion in die Zyklonbrennkammer gelangt.
Es sind verschiedene Ausführungsformen und Anord-
!Hingen dei Zyklonnrcnnkammcr möglich, die mit cuv<i
horizontaler oder vertikaler Achse angeordnet sein
kann. Außerdem können mehrere Zyklonbrennkammern in Parallel , Boxer- odci lickennnordnung
vorgesehen sein, um die Verbrennungslcisiiing entsprechend
z.u erhöhen.
Ausführurigsbeispiele der (.IrHn(Jung sind in der
Zeichnung beispielsweise dargestellt In dieser zeigt
Fig. 1 eine Feuerungsanlage mich der Erfindung mit
einer waagerecht über einem Feuerungsrost angeordneten Zyklonbrennkammer.
[ig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles I in
Fig. 1.
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie JM-Il! in Fig, I,
I·' i g, 4 eine schematische Darstellung mit einer gegenüber Fig. I geänderten Ausgestaltung und
Anordnung der Zyklonbrennkamnier über dem Feuerungsrost,
wobei die übrigen zum Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Teile weggelassen sind,
F i g. 5 einen Schnitt der Linie V-V in F i g. 4,
, Fig.b eine weitere, abgeänderte Ausführungsform und
, Fig.b eine weitere, abgeänderte Ausführungsform und
Fig. 7a bis 9b jeweils schematiche .Seitenansichten
und Draufsichten auf verschiedeneMelirfachanordnungen
von Zyklonbrcnnkammern.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, gelangen die Abfallstoffe,
nachfolgend auch Müll genannt, übtr die Trichterschurre
1 beispielsweise auf ein regelbares Förderband 4 oder eine Schwingrinne, von wo der Müll einer
Zerkleinerungseinrichtung 5 zugeführt wird. Der zerkleinerte Müll gelangt durch «in Sieb oder eine
Sichteinrichtung 6 über einen Trichter 7 in eine Förderleitung 14. Grobabfal!, der nicht zerkleinert
werden kann, wird von der Zerkleinerung.seinrichtung 5
über einen Trichter 8 ausgeschieden und entweder wegtransportiert oder über eine Schurre 10 und eine
Beschickungseinrichtung 11 dem Feuerungsrost 2b zugeführt.
Die zum Transport des zerkleinerten Feinmülls erforderliche Tragluft wird entweder mittels eines
Injektors oder Schleuse 15 hinter der Zcrkleinerungseinrichtung 5 oder über eine Leitung 13 vor der
Zerkleinerungseinrichtung zugeführt. Ms Tragluft kann Kaltluft aus einer Leitung 12 und/oder Heißluft aus
einer Leitung 37 verwendet werden, um in der Zerkleinerungseinrichtung oder hinter dieser eine
Vortrocknung des Mülls z.u erzielen. Die Förderleitung 14 mündet entweder in eine Leitung 21 oder 22. Wie in
Verbindung mit den F i g. 2 und 3 hervorgeht, wird der Feinmüfl mit der Tragluft durch die Leitung 21 am
Umfang einer horizontal angeordneten Zyklonbrsnnkammer
16 in tangentialcr Richtung durch einen Längsschlitz 20 emgeblasen, der auch der Zuführung der
Verbrennungsluft durch die leitung 37 dient. Die Leitung 22 führt die Tragluft mit dem Feinabfal! an
einem Stirnende der Zyklonbrennkaiiimcr 16 in axialer
Richtung ein. Dabei ist zur Erzielung einer Spiralströmung die Leitung 22 bogenförmig gekrümmt.
Die Zyklonbrennkammer 16 besteht aus zwei gegeneinander versetzten Spira!schalen 17 und 18, die
so zueinander angeordnet sind, tlaß im oberen Bei eich
ein Längsschlitz 20 und im unteren Bereich ein Längsschlitz 19 entsteht, aus demdie aufgrund der in der
Zyklonbrennkammer 16 ausgebildeten Spiralsirömung
abgeschiedenen schwereren urwerbrannten oder unvollständig
verbrannten Teile ausgetragen werden.
Die Zyklonbrennkammer 16 if>t mit horizontaler oder
mit etwa horizontaler Achse über dem Feuerungsrost 25
angeordnet, auf dem der durch eine Beschickungseinrichtung 11 zugeführte Grobabfall verbrannt wird.
Das durch die Leitung 21 oder 22 in die Zyklonbrennkammer 16 eingeführte Gemisch aus Feinabfall und
Tragluft vermischt sich mit der durch den Längsschlitz 20 über die Leitung 37 zugeführten Verbrennungsluft
und wird in der Zyklonbrennkammer gezündet und verbrannt. Die schwereren Teile, die aufgrund der in der
Zyklonbrennkammer 16 herrschenden Spiralströmung gegen die Zyklonwand prallen, werden durch den
unleren Längsschlitz 19 ausgetragen. Diese Teile können noch unverbrannt oder nur teilweise verbrannt
sein und fallen auf den vorderen Bereich des Feuerungsrostes 25, auf dem sie ausbrennen.
Die in der Zyklonbrennkammer 16 entstandenen Verbrennungsgase gelangen über eine zentrale Austrittsöffnung
23 am Ende der Zyklonbrennkammer in eine Hauptbrennkammer 24, in die auch die Verbrennungsgase
vom Feuerungsrosl 25 gelangen.
Die Verbrennungsgase durchströmen dann der Reihe nach in bekannter Weise den Strahlraum 31 eines
Kessels.
Aus den Fig.4 und 5 ist eine andere Anordnung einer Zyklonbrennkjmmer 16' ersichtlich, die mit
vertikaler Achse über dem Feuerungsrost 25 angeordnet ist. Bei dieser Anordnung wird der Feinabfall und die
Tragluft durch die Leitung 14 in die Leitung 21 eingeführt, die in einen Längsschlitz 20' der zylindrischen
Zyklonbrennkammerwand 39 einmündet, die sich oben und unlen bis auf öffnungen 40 und 41 verjüngt.
Die durch den Schlitz 20' eintretende Luft bewegt sich auf einer .spiraligen Bahn 42 nach oben, wobei der
mitgeführte Feinmüll zündet und verbrennt. Die Verbrennungsgase treten durch die Öffnung 40 in die
Hauptbrennkammer 24 ein, während die schwereren unverbrannten oder unvollständig verbrannten Teile
aus der unteren Öffnung 41 auf den vorderen Bereich des Feuerungsrostes 25 fallen. Die Verbrennungsgase
vom Feuerungsrost treffen oberhalb der öffnung 4ö mit
den Gasen der Zyklonbrennkammer zusammen.
Gemäß Fig.6 ist eine Zyklonbrennkammer 16
entsprechend der Ausgestaltung nach Fig. 1 mit horizontal liegendet Hauptachse über einen zusätzlichen
Feuerungsrost 43 angeordnet, welcher die aus der Zyklonbrennkammer 16 durch den Längsschlitz 19
ausgetragenen unverbrannten oder unvollständig verbrannten groben Teile aufnimmt und sie auf dem
Feuerungsrost 25 fördert. Die Fig.6 veranschaulicht
die Möglichkeit, eine bereits vorhandene Müllrostfeuerung durch zusätzlichen Einbau einer oder mehrerer
Zyklonbrennkammern 16 und dazugehöriger Transporteinrichtungen zu erweitern und damit die Müllverbrennungsleistung
der vorhandenen Restfeuerung zu steigern.
Die F i g. 7a und 7b zeigen mehrere Zyklonbrennkammern
16 entsprechend der Ausgestaltung nach Fig. 1, wobei die Zyklonbrennkammern in einer
Parallelanordnung vorgesehen sind.
Die F i g. 8a und 8b zeigen eine Boxer-Anordnung, bei der zwei Zyklonbrennkammern entsprechend der
Anordnung nach F i g. 1 parallel nebeneinander angeordnet sind, denen zwei weitere parallel angeordnete
Zyklonbrennkammern entsprechend der Anordnung nach Fig.6gegenüberliegen.
Die F i g. 9a und 9b zeigen eine weitere Anordnungsmöglichkeit von Zyklonbrennkam/nern 16. Hier sind die
einzelnen Zyklonbrc-nnkammern in den Ecken einer im Querschnitt etwa quadratischen Hauptbrennkammer 24
vorgesehen und bilden somit eine Eckenanordnung. Die Achsen 48 der einzelnen Zyklonbrennkammern 16
liegen dabei als Tangenten an einem gedachten Kreis 49 im Zentrum der Hauptbrennkammer 24 oder auch auf
unterschiedlichen Ebenen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen ■1 ■«
•r. '"
#■
Claims (7)
1. Abfallverbrennungseinnchtung mil vorgeschalteler
Zerkleinerungsvorrichtung für den Abfall mil einem Feuerungsrost, auf dem Grcbabfälle verbrennen,
und einer Brennkammer für zerkleinerten Fcinnbfiill über dem Feuerungsrost, wobei die
Brennkammer mit eigener Luftversorgung versehen ist und wobei unvcrbrannlc und unvollständig
verbrannte Anteile des Feinabfalls auf den Feuerungsrost gelangen und ausbrennen, dadurch
gekcn Ii zeichnet, dal3 die Brennkammer als
Zyklonbrennkammer (16,16') ausgebildet und deren
Feucrungsraum unabhängig von dem Feuerungsraum oberhalb des Feuerungsrostes (25,43) ist.
2. Einrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
daß ein zusätzlicher Feuerungsrost (43), oberhalb dem die Zyklonbrennkammer (16) an-
«geordnet ist, als Transporteinrichtung für die Beförderung der aus der Zyklonbrcnnkammcr (16)
ausgeschiedenen schwereren Abfiillteile auf den für
die Verbrennung von Grobanfall vorgesehenen Feuerungsrost (25) dient (Fig. 6).
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, da(3 die Zyklonbrennkammer (16)
mit etwa horizontaler Achse angeordnet ist und neben einer zentralen Austrittsöffnung (23) einen
Längsschlitz (19) im unteren Bereich des Mantels für den Austrag der gröberen oder schwereren Abfallteile
aufweist.
4. Hinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zyklonbrennkammer (16) einen
über nahezu den gesamten zylindrischen Mantel verlaufenden Längsschlitz (20) für die Einführung
von Verbrennungsluft und gegebenenfalls für die Einführung von mit Tragluft vermischter Feinabfälle
aufweist.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zyklonbrennkammer (16)
aus zwei mittig versetzten Zylinder- oder Spiralschalen (17, 18) besteht, die zwischen sich im oberen
itiereich den Längsschlitz (20) für die Einführung der
Verbrennungsluft und gegebenenfalls der mit Trag-Juft vermischten Feinabfälle und im unteren Bereich
den Längsschlitz (19) für den Austrag der gröberen oder schwereren Teile belassen.
6. Einrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch ,gekennzeichnet, daß die Zyklonbrennkammer (16)
frnit senkrechter Achse über dem Feuerungsrost (25) angeordnet ist, eine oder mehrere tangentiale
Zuführungen (20') für die Feinabfälle und Verbrennungsluft, eine obere Öffnung (40) für den Austritt
der Verbrennungsgase und eine untere öffnung (4i) für den Austritt der schwereren, unverbrannten oder
unvollständig verbrannten Anteile aufweist.
7. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere Zyklonbrennkammern (16) in Parallel-, Boxer- oder Eckenanordnung vorgesehen sind.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732359730 DE2359730C3 (de) | 1973-11-30 | Abfallverbre mungseinrichtung | |
| US05/518,867 US3955512A (en) | 1973-11-30 | 1974-10-29 | Refuse incinerator |
| SU7402074281A SU579949A3 (ru) | 1973-11-30 | 1974-11-05 | Установка дл сжигани отходов |
| FR7437057A FR2253186B1 (de) | 1973-11-30 | 1974-11-08 | |
| CA214,752A CA1015220A (en) | 1973-11-30 | 1974-11-27 | Refuse incinerator |
| GB51695/74A GB1479043A (en) | 1973-11-30 | 1974-11-29 | Apparatus for burning refuse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732359730 DE2359730C3 (de) | 1973-11-30 | Abfallverbre mungseinrichtung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2359730A1 DE2359730A1 (de) | 1975-06-05 |
| DE2359730B2 DE2359730B2 (de) | 1976-06-24 |
| DE2359730C3 true DE2359730C3 (de) | 1977-02-10 |
Family
ID=
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