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DE235896C - - Google Patents

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Publication number
DE235896C
DE235896C DENDAT235896D DE235896DA DE235896C DE 235896 C DE235896 C DE 235896C DE NDAT235896 D DENDAT235896 D DE NDAT235896D DE 235896D A DE235896D A DE 235896DA DE 235896 C DE235896 C DE 235896C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pliers
workpiece
knocking
zinc
pipe
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT235896D
Other languages
English (en)
Publication of DE235896C publication Critical patent/DE235896C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C2/00Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
    • C23C2/34Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor characterised by the shape of the material to be treated
    • C23C2/36Elongated material
    • C23C2/38Wires; Tubes
    • C23C2/385Tubes of specific length

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coating With Molten Metal (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV^ 235896-KLASSE 48 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. März 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein automatisch arbeitender Zieh-, Ausklopf- und Kühlapparat zum Überziehen stangenartiger Hohlkörper, wie Rohre usw., oder fassonierter Stangen, deren 5 Oberflächen 'nicht überall von außen abgestreift werden können, mit einer Metallschicht, wie Zink, Zinn, Blei usw., oder einer anderen Masse, wie Asphalt, Teer usw., zwecks Rostschutzes, Isolation usw.
ίο Es sind bereits Apparate bekannt geworden zum Verzinken von Rohren; mit diesen Apparaten können jedoch lediglich Stangenhohlkörper behandelt werden, nicht aber fassonierte Stangen. Bei dieser bekannten Vorrichtung wird das Rohr, um die eigene Achse sich drehend, aus dem Zinkbade herausgezogen, und nach diesem Vorgang hört die Behandlungdes Werkstückes auf. Es ist offenbar vom Erfinder angenommen, daß durch das Drehen des Werkstückes während des Herausziehens aus dem Zinkbade ein geringerer Zinkverbrauch hervorgerufen wird. Diese Annahme ist irrig, indem bei der drehenden Bewegung mehr Zink mitgerissen wird; denn die Zentrifugalkraft läßt beim Drehen des Rohres dem Zink nicht genügend Zeit, aus dem Rohre auszulaufen bzw. abzutropfen. Man hat deshalb die verschiedensten Vorrichtungen entworfen, um das überschüssige Zink aus dem Innern des Rohres zu entfernen, und zwar u. a. dadurch, daß ein Dampfstrahl in das Rohr eingeführt wurde, ferner, daß man Auswischer hindurchgezogen hat. Diese Vorrichtungen hatten wohl einen Erfolg bezüglich Zinkersparnis, erforderten aber andererseits Mehrausgaben für Einrichtung, Material und Arbeitslöhne.
Bei dem Gegenstande der Erfindung wird in einfacher und zuverlässiger Weise das überschüssige Zink aus dem Innern des Rohres dadurch gewonnen, daß das Rohr mit seinem unteren Ende über einen Rost geführt wird und sich selbsttätig ausklopft. Hierdurch ist es ermöglicht, auch fassonierte Stangen, deren Oberflächen nicht überall von außen abgerieben werden können, von dem überschüssigen Zink in einfachster Weise zu befreien. Die Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung bietet somit den bisher bekannten Einrichtungen gegenüber wesentliche Neuerungen und Vorzüge.
Der neue Apparat ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längenschnitt des vollständigen Apparates mit einem davor liegenden Zinkbade.
Fig. 2 zeigt die Anlage im Schnitt.
Fig. 3 stellt einen Grundriß dar.
Fig. 4 und 5 zeigen die rechte Seite der Fig. 1 und 3 in größerem Maßstabe.
In Fig. 6 und 7 ist ein Rohrende, welches auf dem Ausklopfrost entlanggezogen wird, dargestellt, während in
Fig. 8 eine Ausklopfvorrichtung für Rohre und fassonierte Stangen dargestellt ist, wenn diese, nachdem sie aus dem Zinkbade gezogen sind, freihängend fortbewegt werden.
Der Arbeitsvorgang, bei welchem das Ver-
zinken von Rohren vorausgesetzt ist, ist folgender : · Das Rohr 5 wird an einem Ende aus dem Zinkbade 4 herausgehoben, in die Vorrichtung 6 zum Abstreifen der Außenfläche gelegt, mittels einer besonders gebauten, an einem Querstück befestigten Zange gefaßt und mit diesem Ende durch die zwei endlosen Ketten 7 auf der schrägen Bahn 8 des Apparates hochgezogen bzw. auf der geraden oberen Bahn 9 weiter fortbewegt. Nachdem das untere Ende des Rohres die Abstreifvorrichtung für die äußeren Flächen durchwandert hat, fällt es auf den Ausklopfrost 10 und klopft sich infolge der eigenen Schwere und der großen Schräglage durch Gegenschlagen gegen die Roststäbe,, selbsttätig aus, so daß das im Innern des Rohres als überschüssig verbliebene Zink vollkommen heraustropft (s. Fig. 6) und in der Rinne 11 unterhalb des Rostes 10 sich ansammelt. Tritt an Stelle der schrägen Lage der Rohre eine Fortbewegung in senkrechter Lage, so wird das Ausklopfen der Rohre, wie in Fig. 8 dargestellt, durch eine umlaufende Ausklopfwelle 12 mit den Klopfarmen 13 bewerkstelligt. Vorrichtungen zum Abklopfen des überflüssigen Überzugmetalls sind an sich bekannt, doch sind diese nicht so einfach wie beim Gegenstande der Erfindung.
Nachdem das Rohr 5 das Ende der Ausklopffläche erreicht hat, gelangt es auf die schräge Pritsche 14. Diese Pritsche nimmt in der Ruhestellung eine wagerechte Lage ein und ist in dieser Lage etwas höher gelegen als der Wasserkasten 15 (Fig. 2). Das Niedergehen der Pritsche in die Schräglage zur Aufnahme des ankommenden Rohres wird durch den Seilzug 16 veranlaßt. Dieser Seilzug ist an einem Rollschlitten 17 (Fig. ι und 4) befestigt. Der Schlitten wird von dem Zangenquerstück, an welchem das Rohr eingehängt ist, bis zur selbsttätigen Auslösvorrichtung 18 (Fig. 1) mitgenommen. Im Augenblick der Auslösung der Zange bewegt sich die Pritsche 14 mit dem aufliegenden Rohre in die ursprüngliche wagerechte Lage zurück; das Rohr selbst kommt auf einer beim Aufsetzen der Pritsche durch Hebelwerk sich bildenden schrägen Fläche in Bewegung und rollt selbsttätig in den Wasserkasten 15. Aus dem Wasserkasten wird das Rohr durch die sich drehende Welle 19, auf welcher mehrere Fördersterne 20 aufgekeilt sind, herausgehoben und rollt fertig verzinkt und abgekühlt auf einen bereitstehenden Wagen. Die Zange mit Querstück dagegen fällt durch die schräge Fläche 21 nach dem Förderbande 22 und gelangt so selbsttätig zur Verwendungsstelle zurück, wo das Einhängen eines neuen Werkstückes in die Zange und mit dieser in die Kette 7 von Hand erfolgt. Der Apparat ermöglicht auf diese Weise gleichzeitig einen stetigen Betrieb, indem nach jedem gezogenen Rohre ein weiteres aus dem Zinkbade entnommen werden kann und jedes Rohr der Reihenfolge nach seinem Bestimmungsort zuwandert.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Selbsttätiger Zieh-, Ausklopf- und Kühlapparat zum Überziehen von stangenartigen Hohlkörpern, wie Rohren usw., oder fassonierten Stangen mit einer Schicht von Metall, wie Zink, Zinn, Blei usw., oder von einer anderen Masse, wie Asphalt, Teer usw., zwecks Rostschutzes, Isolation usw.,
■ gekennzeichnet durch eine schräge (8) und gerade Bahn (9) mit endlosen Ketten (7, 7) und einer Zange zum Ziehen Und Fortbewegen der Werkstücke (5) mit dem unteren freien Ende über einen Ausklopfrost nach einer selbsttätig wirkenden schwingenden Pritsche (14), die das Werkstück an den Wasserkasten (15) abgibt, worauf die Zange mittels der schrägen Fläche (21) und des Förderbandes (22) zur Verwendungsstelle zurückgeführt wird, woselbst ein neues Werkstück von Hand in die Zange und mit dieser in die Kette eingehängt wird.
2. Bei dem Apparat nach Anspruch 1 die Anordnung einer besonderen Ausklopfvorrichtung (12, 13), sofern das Werkstück auf den Bahnen (8, 9) freihängend, weiterbewegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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