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DE235819C - - Google Patents

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Publication number
DE235819C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
file
roller
spring
plate
plates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT235819D
Other languages
English (en)
Publication of DE235819C publication Critical patent/DE235819C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D73/00Making files or rasps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 235819 KLASSE 49 tf. GRUPPE
JAMES NEILL in SHEFFIELD, Engl.
Feilenhaumaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Februar 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Feilenhaumaschinen, die Feilen und ähnliche Werkzeuge aus einem dünnen Metallkörper von rechteckigem Querschnitt mit Feilzähnen von weitem Abstand herstellen, wie sie bisher meist durch eine Riffelwalze oder ähnliche, drehbewegliche Schneidwerkzeuge hervorgebracht wurden.
Beim Einarbeiten derartiger Feilenzähne mit
ίο einer gewöhnlichen Feilenhaumaschine hat man beobachtet, daß das Werkzeug die Neigung hat, die Zahnlücken auf der einen Seite der Feile ein wenig tiefer einzuschneiden als auf der anderen Seite. Hierdurch wird die Rohfeile gezwungen, sich nach der einen oder anderen Seite hin ein wenig zu biegen oder zu drehen und von der geraden Linie abzuweichen. Diese Abweichungen von der geraden Linie können überdies durch Unregelmäßigkeiten in der Dicke oder Zähigkeit des Metalls der Rohfeile hervorgerufen werden.
Durch die Erfindung soll nun eine Einrichtung geboten werden, mittels der jede Abweichung der in Arbeit befindlichen Feile angezeigt wird, so daß man sofort beim Auftreten einer solchen Unregelmäßigkeit Abhilfe schaffen kann.
Diese Einrichtung besteht in der Hauptsache aus einer in der Bewegungsbahn der Rohfeile liegenden Rolle, die mit Rändern versehen ist, deren Abstand untereinander genau der Feilenbreite entspricht. Diese Rolle ist frei drehbar gelagert, so daß die unter ihr durchgeführte Rohfeile, die sich beim Einhauen der Zähne streckt, die Rolle drehen kann und dadurch der Bewegung der Feile keinen Widerstand bietet. Die Rolle ist in einem Schlitten gelagert, der durch Schrauben an der die Rohfeile während ihrer Bearbeitung tragenden und stützenden Unterlage befestigt wird. Die Rohfeile geht zwischen den Enden der Rolle hindurch, die nach beiden Richtungen eine Längsbewegung ausführt; in der gewöhnlichen Mittellage wird sie durch Federn gehalten, die mit einem Anschlag oder einer Begrenzung zusammenwirken, welche die Einwärtsbewegung einer dieser Federn begrenzt; der Druck dieser Federn wirkt gegen die Enden der Rolle. Ihre Längsverschiebung wird auf einen Zeiger übertragen, der sich an einer Skala entlang bewegt. Sobald die Feile auf den einen Rand der Rolle einen stärkeren Druck ausübt als auf den andern, erfolgt eine Verschiebung der Rolle in ihrer Längsrichtung, und diese Bewegung wird sofort der Bedienung sichtbar, um Maßnahmen zu treffen, damit ein genaues Hauen der Feilenzähne gesichert und ein Biegen oder Drehen der Rohfeile abgestellt wird.
Die an einer Feilenhaumaschine angebrachte neue Einrichtung der im vorstehenden angegebenen Art ist durch die Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht einer Feilenhaumaschine mit der neuen Vorrichtung.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht dieser Vorrichtung allein, in größerem Maßstabe dargestellt.
Fig. 3 ist eine Draufsicht und
Fig. 4 eine Unteransicht dieser Vorrichtung.
Fig. 5 ist ein Schnitt durch einen Teil der Vorrichtung und
Fig. 6 ein Längsschnitt durch die Rolle oder Spindel.
In der Zeichnung bezeichnet α das Gestell der Feilenhaumaschine, b die. Schlagvorrichtung mit dem Hauwerkzeug c am unteren Ende. Der das Werkstück tragende Schlitten wird von der schrägen Unterlage f getragen und sein Vorschub erfolgt in bekannter Weise durch Getriebe. Der Schlitten h1 von halbkreisförmigem Querschnitt hat eine Aussparung für die geschmiedete Feile, die mit ihrem einen Ende
ίο gegen das Ende der Aussparung stößt, während das andere Ende der Feile für die Verlängerung durch das schneidende Werkzeug frei bleibt. Die seitlichen Wände der Aussparung dienen dazu, eine seitliche Verschiebung des Schmiedestückes zu verhindern. . Am Schlitten ist eine Winkelplatte h durch einen Schraubenbolzen befestigt, der zugleich dazu dient, einen Handgriff, der in Fig. 3 punktiert und mit g bezeichnet ist, festzuspannen; durch diesen Griff wird der Schlitten verschoben, um die, Ungleichmäßigkeit der Tiefe des Feilenhiebes zu beseitigen. Die Winkelplatte h ist mit Wangen A3 an beiden. Seiten versehen, durch die ein Bolzen A4 als Drehzapfen für die Seitenplatten i quer hindurchgeht, an deren äußerem Ende eine unter Federwirkung stehende Rolle i1 getragen wird. Diese Rolle hat zu beiden Seiten Flanschen oder Ringe i2, zwischen denen die Rohfeile hindurchgeht, wie in Fig. 3 und 5 mit punktierten Linien angegeben ist. Die geschmiedete Feile ist in den Fig. 1 und 5 in vollen Linien gezeichnet.
Die Enden der Rolle i\ sind in den Platten i gelagert (Fig. 6). Die Außenflächen der Flansche i2 haben von den Innenflächen der Platten i genügenden Abstand, um eine Verschiebung der Rolle in ihrer Längsrichtung zu gestatten. Gegen die Stirnenden der Achsschenkel der Rolle i1 drücken die Stellschrauben j, j1, von denen die erste durch Stellmuttern k gegen das freie Ende der Feder k1 angedrückt wird, während die gegenüberliegende Stellschraube j1 in eine Gewindebohrung des Blockes j2 eingeschraubt ist, der bei /3 an einer der Platten i seinen Drehpunkt hat. Die Muttern k dienen zugleich als Anschlag gegen die Außenfläche der zugehörigen Platte i, wodurch die Einwärtsbewegung der Feder k1 begrenzt wird (Fig. 3 und 4). Der Block j2 hat einen Schlitz jl, in den das eine Ende einer Feder k2 eingreift; das andere Ende dieser Feder wird von einem Block oder Vorsprung k3 an der Außenseite der Platte i getragen. Die Feder k1 ist in gleicher Weise an einem Block k12 auf der Außenseite der gegenüberliegenden Platte i befestigt. Die Feder k1 ist stärker als die Feder k2 ; da jedoch ihre Einwärtsbewegung durch die Muttern k begrenzt ist, wie oben beschrieben, so ist ihre Wirkung darauf beschränkt, die Rolle i1 in ihre normale oder, Mittelstellung zurückzudrücken,, wenn diese Rolle nach der Seite dieser Feder k1 hin verschoben worden ist. Die Feder k2 auf der anderen Seite kann dagegen der Längsbewegung der Rolle in der einen wie in der. anderen Richtung folgen, und diese Eigenschaft wird, wie nachbeschrieben, dazu benutzt, die von der Rohfeile etwa ausgeführte Richtung der Biegung oder Drehung anzuzeigen.
I bezeichnet ein Paßstück oder einen Zwischenbolzen, der die beiden Platten i in Abstand hält und durch Muttern I1 festgestellt wird. ■
An der den Block j2 tragenden Platte i ist eine Platte m befestigt, deren Oberfläche mit einer Skala oder mit Merkzeichen versehen ist (m1, Fig. 3); über diese Skala bewegt sich ein am Block j2 sitzender Zeiger; dieser Block ist bei js an der Platte i drehbar befestigt. Wenn die Rolle i1 nach rechts oder links sich verschiebt, wird sich der Zeiger m2 unter der Wirkung der gegen den Block j%\ wirkenden Feder k2 über die Fläche der Platte m hinbewegen. Um die Platten i, wenn erforderlich, zu heben, ist ein unter Federwirkung stehender Bolzen n, in Führungen n1 gehalten, an der Außenseite einer der. Platten i angebracht; das innere Ende dieses Bolzens greift in einen Ausschnitt eines der Seitenteile des Vor- go sprungs hs der Platte h,. Muß die Rolle gehoben werden, zieht man den Bolzen η nach außen, die Platte h wird freigegeben, die Platten i werden zurückgedreht und stehen nicht mehr im Wege.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Feilenhaumaschine, gekennzeichnet durch eine in ihrer Achsenrichtung gegen Federn verschiebbare Rolle (i1), durch deren Ränder (i2) die Feile hindurchgeht und bei seitlicher Krümmung die Rolle und damit ein Zeigerwerk bewegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT235819D Active DE235819C (de)

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