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DE2357360A1 - Rundfunk- oder fernsehempfangsgeraet - Google Patents

Rundfunk- oder fernsehempfangsgeraet

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Publication number
DE2357360A1
DE2357360A1 DE19732357360 DE2357360A DE2357360A1 DE 2357360 A1 DE2357360 A1 DE 2357360A1 DE 19732357360 DE19732357360 DE 19732357360 DE 2357360 A DE2357360 A DE 2357360A DE 2357360 A1 DE2357360 A1 DE 2357360A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
station
memory
selection
selection matrix
inputs
Prior art date
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Granted
Application number
DE19732357360
Other languages
English (en)
Other versions
DE2357360B2 (de
DE2357360C3 (de
Inventor
Lothar Grohmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DE19732357360 priority Critical patent/DE2357360C3/de
Priority claimed from DE19732357360 external-priority patent/DE2357360C3/de
Priority to NL7414565A priority patent/NL7414565A/xx
Priority to GB4885874A priority patent/GB1471712A/en
Priority to AT911574A priority patent/AT353322B/de
Priority to FR7437895A priority patent/FR2251956B1/fr
Publication of DE2357360A1 publication Critical patent/DE2357360A1/de
Publication of DE2357360B2 publication Critical patent/DE2357360B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2357360C3 publication Critical patent/DE2357360C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J5/00Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
    • H03J5/02Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with variable tuning element having a number of predetermined settings and adjustable to a desired one of these settings
    • H03J5/0245Discontinuous tuning using an electrical variable impedance element, e.g. a voltage variable reactive diode, in which no corresponding analogue value either exists or is preset, i.e. the tuning information is only available in a digital form
    • H03J5/0254Discontinuous tuning using an electrical variable impedance element, e.g. a voltage variable reactive diode, in which no corresponding analogue value either exists or is preset, i.e. the tuning information is only available in a digital form the digital values being transfered to a D/A converter
    • H03J5/0263Discontinuous tuning using an electrical variable impedance element, e.g. a voltage variable reactive diode, in which no corresponding analogue value either exists or is preset, i.e. the tuning information is only available in a digital form the digital values being transfered to a D/A converter the digital values being held in an auxiliary non erasable memory
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J7/00Automatic frequency control; Automatic scanning over a band of frequencies
    • H03J7/18Automatic scanning over a band of frequencies
    • H03J7/20Automatic scanning over a band of frequencies where the scanning is accomplished by varying the electrical characteristics of a non-mechanically adjustable element
    • H03J7/28Automatic scanning over a band of frequencies where the scanning is accomplished by varying the electrical characteristics of a non-mechanically adjustable element using counters or frequency dividers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Circuits Of Receivers In General (AREA)
  • Channel Selection Circuits, Automatic Tuning Circuits (AREA)

Description

Standard Elektrik Lorenz AG
Stuttgart
L. Grohmann-4
Rundfunk- oder Fernsehempfangsgerät
Die Erfindung bezieht sich auf ein Rundfunk- oder Fernsehempfangsgerät mit mittels Kapazitätsdioden abstimmbaren Hochfrequenzschwingkreisen, mit einer Suchlaufanordnung, deren Abstimmspannungsgenerator einen Impulsgenerator, einen aus Halbleiter-Flip-Flops gebildeten und Paralleleingänge aufweisenden umlaufenden Zähler und einen Digital-Analog-Wandler enthält, ferner mit einer Stationsspeichervorrichtung, die eine Stationswählervorrichtung mit mehreren Stationswahlschaltern, die außerdem für jeden Stationswahlschalter einen Stationsspeicher und die eine von den Stationswahlschaltern einstellbare Auswahlmatrix enthält.
Die Suchlaufanordnung eines derartigen Empfangsgerätes" erzeugt selbsttätig eine sägezahnähnliche Abstimmspannung, die den gesamten Abstimmumfang für die Kapazitätsdioden erfaßt«. Beim Empfang eines Senders, für den die im Empfangsgerät eingestellten Empfangskriterien erfüllt sind, wird der Impulsgenerator stillgesetzt o'der der Impulsfluß unterbrochen, so daß die Abstimmspannung nun konstant bleibt. Will die Bedienungsperson einen bestimmten Sender empfangen, muß sie sich jeweils durch erneutes Starten des Suchlaufes von Suchlaufstop zu Suchlaufstop an den gewünschten Sender herantasten. Deshalb sind in derartigen Empfangsgeräten Stationswahlschalter, insbesondere Stationstasten, mit zugehörigen Stationsspeichern vorgesehen, in die ein Sender beliebig lange eingespeichert werden kann. Die Bedienungsperson wählt mit Hilfe der Suchlaufabstimmung oder -einer Handabstimmung den gewünschten Sender aus, betätigt
25. Oktober 1973
Ir/wie
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die Stationstaste, mit der der Sender künftig abgerufen werden soll und löst einmalig einen Einspeichervorgang aus. Bei einem bekannten derartigen Empfangsgerät (Funkschau 1971, Seiten 535 bis 577 und 587 his 589). enthält die Stations speichervorrichtung eine Ringkernspeichermatrix, in dem jede Ringkernreihe einen Stationsspeicher darstellt.
Für Empfangsgeräte, für die ein sehr gedrängter räumlicher Aufbau und die einem scharfen Wettbewerk unterliegen, wie dies beispielsweise bei Autoradios der Fall ist, ist eine Ringkernspeichermatrix ein sehr großvolumiges und gleichzeitig nreisungünstiges Bauteil, dessen Verwendung in derartigen Empfangsgeräten deshalb nicht geeignet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Empfangsgerät der eingangs genannten Art anzugeben, in dem die Stationsspeichervorrichtung wenig Raum beansprucht und billig herzustellen ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß jeder Stationsspeicher aus einer der einzuspeichernden Stellenzahl entsprechenden Anzahl Speicher-Flip-Flops besteht, daß die Auswahlmatrix eine Schaltungsanordnung von Halbleiterschaltern ist, daß der umlaufende Zähler einen Eingang für einen Setzbefehl aufweist und daß wenigstens die Stationsspeicher auch im ausgeschalteten Zustand des Empfangsgerätes an eine Versorgungsspannungsquelle angeschlossen sind.
Besteht die Auswahlmatrix aus einer der einzuspeichernden Stellenzahl entsprechenden Anzahl Multiplexschaltungen, erhält die Stationsspeichervorrichtung einen besonders einfachen und-übersichtlichen Aufbau, die leicht in einer preiswerten integrierten Schaltung ausgeführt werden kann.
Mit den in der Erfindung angegebenen Maßnahmen wird es erst möglich, die Stationsspeichervorrichtung zusammen mit dem umlaufenden Zähler auf einem gemeinsamen Halbleiterplättchen anzuordnen.
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Die Stationsspeichervorrichtung beansprucht dadurch keinen zusätzlichen Raum. Außerdem ist die erfindungsgemäße Anordnung so allgemein gehalten, daß sie in der gleichen Ausführung für viele unterschiedlich ausgebildete Empfangsgeräte der eingangs genannten Art verwendbar ist. Dadurch ist vorteilhaft gewährleistet, daß sie in einer großen Stückzahl als integrierter Schaltungsbaustein entsprechend preisgünstig hergestellt werden kann.
Nachfolgend wird die Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen und anhand der Zeichnung näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 die Blockschaltungsdarstellung eines Rundfunkempfangsgerätes mit einer Stationsspeichervorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 ein Multiplexerschaltung
Fig. 3 die Blockschaltungsdarstellung eines Autoradios gemäß der Erfindung mit einem den digitalen Suchlaufzähler und die elektronischen Schaltungselemente der Stationsspeichervorrichtung enthalten LSI-Baustein .
Das Rundfunkempfangsgerät, das in Figur 1 als ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einem Blockschema dargestellt ist, besteht aus einem mit Kapazitäts-dioden abstimmbaren Hochfrequenzteil 1, einem Zwisehenfrequenz- und Demodulationsteil 2, einem Niederfrequenzteil 3 mit einem Lautsprecher 4. Außerdem enthält das Empfangsgerät eine Suchlaufanordnung 5 und eine Stationsspeichervorrichtung 6. In der Suchlaufanordnung bildet ein Digital-Analog-Wandler 7 aus dem Zählerstand an den η Ausgängen Q.. bis Q eines umlaufenden digitalen Zählers 8 eine Abstimmspannung für die Kapazitätsdioden im Hochfrequenzteil 1 des Empfängers. Die Taktimpulse eines Impulsgenerators 9 schalten
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den digitalen Zähler schrittweise weiter, bis das Hochfrequenzteil auf einen Sender abgestimmt ist, für den alle im oder am Empfangsgerät eingestellten Empfangskriterien, insbesondere eine ausreichende Empfangsfeldstärke an der Antenne 10 erfüllt sind und eine diese Empfangskriterien überwachende Start-Stop-Schaltung 11 den Impulsgenerator anhält.
Mit einer Starttaste 12 wird die Startstopschaltung rückgestellt, der Impulsgenerator freigegeben und damit der Suchlauf bis zum Empfang des nächsten, die Empfangsbedingungen erfüllenden Senders fortgesetzt.
Die Stationsspeichervorrichtung enthält neben m Stationswahlschaltern 13.. bis 13 für die Auswahl der gespeicherten Abstim— mung von m Sendern ebensoviel Stationsspeicher 14- bis 14 sowie eine Auswahlmatrix 15 mit η Ausgängen Y1 bis Y , m.n Eingängen E-1 bis E und ρ Auswahleingänge G1 bis G . Die Eingänge D1 bis D der Stationsspeicher 14.. bis 14 sind über η Leitungen 16 an die Ausgänge Q1 bis Q des digitalen Zählers 8 angeschlossen. In jedem Stationsspeicher ist für jeden Ausgang des digitalen Zählers ein Speicher-Flip-Flop vorgesehen. Jeder Ausgang X der Stationsspeicher ist mit einem der Eingänge E11 bis E der Auswahlmatrix 15 über eine Leitung 17 verbunden. Abhängig von der Anordnung der Halbleiterschalter, aus denen die Auswahlmatrix gebildet ist, und der Art der Signale an den Auswahleingängen G1 bis G , verbindet die Auswahlmatrix eine bestimmte Gruppe ihrer Eingänge mit ihren η Ausgängen Y1 bis Y , die über η Leitungen 18 an η Paralleleingänge A1 bis A des digitalen Zählers angeschlossen sind. Jedem Stationsspeicher ist eine Gruppe der Eingänge der Auswahlschaltung zugeordnet. Zwischen die Auswahleingänge der Auswahlmatrix 15 und die m Stationsschalter 13.J bis 13m ist ein Codewandler 19 geschaltet, der den von den Stationsschaltern dargestellten 1-aus-m-Code in eine Binärzahl für die Auswahlmatrix 15 umwandelt. Außerdem ist an jeden Stationsschalter 13<j bis 13 eine Speicherleitung 20 für den Speicherbefehl an die Speichereingänge 5 der zugehörigen Stationsspeicher angeschlossen. In die Speicherleitungen 20 ist eine
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Torschaltung 21 eingeschaltet, die die Speicherleitungen nur im geschlossenen Zustand eines Speicherschalters 22 durchschaltet. . .
Der an den Ausgängen Q1 bis Q des digitalen Zählers 8 abgebildete Zählerstand dieses Zählers liegt auch dauernd an den Eingängen sämtlicher m Stationsspeicher, ohne den Inhalt der Stationsspeicher zu beeinflussen. Erst beim Betätigen der Speichertaste 22 erhält der Umspexchereingang S des Stations-Speichers (z. B. 14.,) , dessen zugehöriger Stationsschalter (z. B. 132) geschlossen ist, einen Speicherimpuls und speichert das an seinen Eingängen D1 bis D liegende, den augenblicklichen Zählerstand beschreibende Bitwort ein. Dieses Bitwort erscheint als neuer Speicherinhalt an den Ausgängen X1 bis X des Stationsspeichers. In der Auswahlmatrix 15 sind durch das von dem geschlossenen Stationsschalter (13 ) eingestellte und über den Codewandler 19 an die Auswahlgänge G1 bis G der Auswahlmatrix 15· geleitete Auswahlsignal die Ausgänge Y1 bis Y mit der Eingangsgruppe (z. B. E12 E J) , an die der Stationsspeicher (142) mit dem soeben eingespeicherten Bitwort angeschlossen ist, verbunden. Deshalb liegt dieses Bitwort über die Leitungen 18 auch wieder an den Paralleleingängen A1 bis A des digitalen Zählers 8, ohne diesen zu beeinflussen. Erst wenn ein Abrufschalter 23 geschlossen wird und dadurch ein Setzbefehl an einen Setzeingang P des digitalen Zählers gelangt, wird der digitale Zähler 8 aus jedem augenblicklichen Zählerstand heraus in den Zählerstand gesetzt, der dem zum Zeitpunkt des Setzbefehls an den Ausgängen Y1 bis Y der Auswahlmatrix abgebildeten Bitwort identisch ist.
In dieser Weise können bis zu m Sender, auf die sich die Suchlaufanordnung einstellte, in die Stations speicher 14.. bis 14 entsprechend der Wahl der Bedienungsperson gespeichert und beliebig oft und in beliebiger Reihenfolge von der Bedienungsperson abgerufen werden. Damit der Speicherinhalt der Stations-
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speicher im ausgeschalteten Zustand des Empfangsgerätes nicht verlorengeht, wird nur ein Teil des Empfangsgerätes ausgeschaltet, z. B. die Blöcke 1, 2, 3 und 5. In einem anderen Ausführungsbeispiel der'Erfindung sind wenigstens die Stationsspeicher unabschaltbar mit der Stromquelle verbunden. In dem in Figur i dargestellten Ausführungsbeispiel ist wenigstens für die Stationsspeicher innerhalb des Empfangsgerätes eine unabschaltbare Batterie vorgesehen.
Die Stations schalter 13.. bis 13 können als sich gegenseitig auslösende Schalter eines Stationstastensatzes 13 ausgebildet sein, dessen Tasten in einer betätigten Stellung den zugehörigen Stationsspeicher vorwählen. Mit einem zusätzlichen Betriebsartenschalter können z. B. die Betriebsarten "Tastenwahl" und "Suchlauf" und gegebenenfalls "Suchlauf - Aus" eingestellt werden und mit einer, jeweils in die Ruhelage zurückfedernden Zug- und Drucktaste, die die Schalter 22 und 23 enthält, die Betriebsarten "Speichern" und "Start" gewählt werden.
In einer für integrierte Schaltungen besonders vorteilhaften Ausbildung besteht die Auswahlmatrix 15 aus η Multiplexerschaltungen mit je wenigstens m Eingängen E1 bis E und einem Ausgang Y. Eine derartige Multiplexerschaltung ist in Figur 2 dargestellt. Ihre Wirkungsweise kann mit der einer Schaltebene 25 eines m-stufigen Schalters verglichen werden. Die "Stellung des Schaltarms 26", d. h. der mit dem Ausgang zu verbindende Eingang wird von dem Auswahlsignal an den Wahleingängen G- bis G einer in der Multiplexerschaltung enthaltenen Auswahlschaltung 27 ausgewählt.
Das in Figur 3 in einer Blockform dargestellte Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Empfangsgerätes ist ein Autoradio, das im wesentlichen dem in Figur 1 dargestellten Empfangsgerät entspricht. Der umlaufende digitale Zähler 8 der Suchlaufanordnung enthält beispielsweise zehn bistabile Zähl-Flip-Flops,
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was 1024 mögliche Zahlerstellung ergibt, und hat dementsprechend zehn Ausgänge Q1 bis Q10 und zehn Paralleleingänge A1 bis A10, von denen die Ausgänge Q1, Q2 und Q10 sowie die entsprechenden Eingänge A1, A_ und A10 in der Zeichnung dargestellt sind.
Im dargestellten Beispiel ist der digitale Zähler 8 in einer integrierten Schaltungstechnik auf dem Chip eines großintegrierten Schaltungsbausteins (LSI-Baustein) 30 angeordnet, auf dem sich außerdem z. B. acht Stationsspeicher 14- bis 14g, eine aus einem Zehnfachmultiplexer gebildete Auswahlmatrix 15, eine schaltbare Decoderschaltung 31 und ein speichernder Codewandler 32 befinden-, ebenfalls in integrierter Schaltungstechnik. An den Eingängen Z1 bis Z« des LSI-Bausteins 30 sind acht Stationsschalter anschließbar. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind jedoch nur vier Stationsschalter 13 , 13.., 13T, 13_ angeschlossen. Diese sind z. B. mit einer Wellenschaltertaste gekoppelt und in einer betätigten Raststellung der entsprechenden Wellenschaltertaste geschlossen. Durch einen rückfedernden Überhub einer gedrückten Wellenschaltertaste wird z. B. der Abrufschalter 13 zusätzlich kurzzeitig geschlossen, wodurch der digitale Zähler 8 mit dem am Ausgang der Auswahlmatrix .15 befindlichen Bitwort gesetzt wird.
Jeder Stationsspeicher besteht aus zehn Speicher-Flip-Flops 33.. bis 331O, die bei einem ümspeicherbefehl am Takteingang das Bit jeweils des Ausgangs des digitalen Zählers, mit dem sie verbunden sind, speichern. Der Ümspeicherbefehl wird in der schaltbaren Dekodierschaltung 31 durch den geschlossenen Speicherschalter 22 gebildet und in die von dem betätigten Stationsschalter ausgewählte Speicherleitung 20 geleitet.
Der Abruf einer in einem Bitwort gespeicherten Zählerstellung aus einem Stationsspeicher für einen geänderten Sender kann in
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einem Ausführungsbeispiel auch durch Antippen einer Stationstaste geschehen. Das der betätigten Stationstaste entsprechende Auswahlsignal wird im speichernden Codewandler 32 bis zum Betätigen einer anderen Stationstaste festgehalten und an den Ausgängen B1 bis B~ des LSI-Bausteins 30 im Binärzahlencode angezeigt. An diese Ausgänge ist beispielsweise ein Codewandler 34, der die Binärzahl in die entsprechende Zehnerzahl umwandelt und eine Stationsanzeigevorrichtung 35 angeschlossen.
An die den Ausgängen Q1 bis Q1- des digitalen Zählers entsprechenden Anschlüsse des LSI-Bausteins 30 ist der Digital-Analog-Wandler 7 der Suchlaufanordnung des Empfängers und ein Codewandler 36 für eine Skalenanzeigevorrichtung 37 angeschlossen. Die Skalenanzeigevorrichtung kann beispielsweise ein Leuchtdiodenband längs einer Frequenz- oder Stationsskala sein.
Der LSI-Baustein 30 enthält wenigstens zwei Anschlüsse 38~und 39 für den Anschluß an die Pole einer Stromversorgungsquelle 40, insbesondere der Autobatterie. Die Anschlüsse 38 und 39 bleiben dauernd mit der Batterie verbunden, auch im ausgeschalteten Zustand des Empfangsgerätes und bei abgeschalteter Elektrik des Kraftfahrzeuges, in dem das Empfangsgerät befestigt ist. Die Schaltungsanordnung des LSI-Bausteins 30 kann derart ausgebildet sein, daß ihr Stromverbrauch im Ruhezustand geringer.ist als der Selbstentladestrom der Kfz-Batterie und sie praktisch für die Kfz-Batterie keine Belastung darstellt.
Der LSI-Baustein 3O ist in seinen Abmessungen nicht oder nicht wesentlich größer als ein Zählerbaustein für den umlaufenden digitalen Zähler 8 allein, so daß für die Stationsspeicher und die zugehörigen Auswahlschaltungen kein zusätzlicher Raum beansprucht wird. Die Anordnung des digitalen Zählers 8 in dem dauernd bestromten LSI-Baustein bringt insbesondere noch den wesentlichen Vorteil mit sich, daß beim Ausschalten des Empfangsgerätes die im digitalen Zähler von einem Suchlauf abge-
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stellte ZählerStellung erhalten bleibt. Beim Wiedereinschalten des Empfangsgerätes wird der zuletzt eingestellte Sender selbsttätig wieder eingestellt.
3 Patentansprüche 2 Blatt Zeichnungen
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Claims (1)

  1. L. Grohmann-4 - Ui -
    Patentansprüche
    J Rundfunk- oder Fernsehempfangsgerät mit mittels Kapazitätsdioden abstimmbaren Hochfrequenzschwingkreisen, mit einer Suchlaufanordnung, deren Abstimmspannungsgenerator einen Impulsgenerator, einen aus Halbleiterzähl-Flip-Flops gebildeten und Paralleleingänge aufweisenden umlaufenden Zähler und einen Digital-Analog-Wandler enthält, ferner mit einer Stationsspeichervorrichtung, die eine Stationswählervorrichtung mit mehreren Stationswahlschaltern, die außerdem für jeden Stationswahlschalter einen Stationsspeicher und die eine von den Stationswahlschaltern einstellbare Auswahlmatrix enthält, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stationsspeieher (14) aus einer der einzuspeichernden Stellenzahl η entsprechenden Anzahl Speicher-Flip-Flops (33) besteht, daß die Auswahlmatrix (15) eine Schaltungsanordnung von Halbleiterschaltern ist, daß der umlaufende Zähler (8) einen Eingang (P) für einen Setzbefehl aufweist und daß wenigstens die Stationsspeicher auch im ausgeschalteten Zustand des Empfangsgerätes an eine VersorgungsSpannungsquelle (24) angeschlossen sind.
    2. Empfangsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahlmatrix (15) aus einer der einzuspeichernden Stellenzahl entsprechenden Anzahl Multiplexerschaltungen besteht.
    3. Empfangsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Stationswählervorrichtung (13) und die Datenauswahleingänge (G) der Auswahlmatrix (15) ein Codewandler (19) geschaltet ist.
    25. Oktober 1973
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    *1
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DE19732357360 1973-11-16 1973-11-16 Rundfunk- oder Fernsehempfangsgerät Expired DE2357360C3 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732357360 DE2357360C3 (de) 1973-11-16 Rundfunk- oder Fernsehempfangsgerät
NL7414565A NL7414565A (nl) 1973-11-16 1974-11-08 Radio- of televisieontvanger.
GB4885874A GB1471712A (en) 1973-11-16 1974-11-12 Radio or television receiver with an automatic station finding arrangement
AT911574A AT353322B (de) 1973-11-16 1974-11-14 Stationsspeichervorrichtung
FR7437895A FR2251956B1 (de) 1973-11-16 1974-11-18

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DE2357360A1 true DE2357360A1 (de) 1975-05-22
DE2357360B2 DE2357360B2 (de) 1977-06-30
DE2357360C3 DE2357360C3 (de) 1978-02-09

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Also Published As

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AT353322B (de) 1979-11-12
NL7414565A (nl) 1975-05-21
FR2251956A1 (de) 1975-06-13
DE2357360B2 (de) 1977-06-30
FR2251956B1 (de) 1979-08-24
ATA911574A (de) 1979-04-15

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Legal Events

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