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DE2356961A1 - Verfahren zur messung der frequenzabweichung eines senders und schaltung zu seiner durchfuehrung - Google Patents

Verfahren zur messung der frequenzabweichung eines senders und schaltung zu seiner durchfuehrung

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Publication number
DE2356961A1
DE2356961A1 DE2356961A DE2356961A DE2356961A1 DE 2356961 A1 DE2356961 A1 DE 2356961A1 DE 2356961 A DE2356961 A DE 2356961A DE 2356961 A DE2356961 A DE 2356961A DE 2356961 A1 DE2356961 A1 DE 2356961A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
circuit arrangement
time
transmitter
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2356961A
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Dipl Ing Pflueger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schlumberger Overseas SA
Original Assignee
Schlumberger Overseas SA
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Filing date
Publication date
Application filed by Schlumberger Overseas SA filed Critical Schlumberger Overseas SA
Publication of DE2356961A1 publication Critical patent/DE2356961A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R23/00Arrangements for measuring frequencies; Arrangements for analysing frequency spectra
    • G01R23/02Arrangements for measuring frequency, e.g. pulse repetition rate; Arrangements for measuring period of current or voltage
    • G01R23/10Arrangements for measuring frequency, e.g. pulse repetition rate; Arrangements for measuring period of current or voltage by converting frequency into a train of pulses, which are then counted, i.e. converting the signal into a square wave

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Frequencies, Analyzing Spectra (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Transmission In General (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Messung der Frequenzabweichung eines Senders und zu seiner Durchführung bestimmte Schaltkreise.
Es sind zahlreiche Verfahren und Schaltungen bekannt, mit denen eine Frequenzmessung durchgeführt werden kann. Im Prinzip beruhen sie auf einem Vergleich der zu messenden Frequenz mit einer bekannten Frequenz. Im einfachsten Falle geht man so vor, daß von der bekannten Frequenz ein Zeitintervall abgeleitet wird und gezählt wird, wie oft innerhalb dieses Zeitintervalls ein Periodenwechsel der zu messenden Frequenz^ erfolgts DT-OS 1 801 405.
Man kann auch umgekehrt vorgehen, indem die unbekannte Frequenz das Zeitintervall bestimmt und die in dieses Intervall fallenden Perioden der bekannten Frequenz ausgezählt werden: DT-OS 2 038 033.
Die beiden einander äquivalenten Methoden sollen nachstehend als "Periodenauszählverfahren" bezeichnet werden; bei beiden ist unabdingbar eine frequenzstabile Hilfsfrequenz erforderlich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Periodenauszählverfahren anzugeben, mit dem in rationeller Weise die Abweichung einer Senderfrequenz von der ihr zugeteilten Frequenz bestimmt werden kann. Diese Aufgabe stellt sich dort, wo eine
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Vielzahl öffentlicher, militärischer und kommerzieller Funk-. Stationen gleichzeitig in Betrieb sein können, die bezüglich ihrer Daten von Zeit zu Zeit überprüft werden müssen, um den Funkverkehr möglichst störungsfrei abwickeln zu können. Mithin ist nicht nur eine einzige Frequenz zu messen, sondern es sollen viele Frequenzen innerhalb kurzer Zeit geprüft werden. Erschwerend kommt hinzu, daß viele solcher Funkstationen mit Frequenzmodulation und nur zeitweise arbeiten, so daß für die Messung jeder einzelnen Frequenz nur minimale Zeit zur Verfügung steht.
Das Periodenauszählverfahren zur Messung der Frequenzabweichung eines Senders von der ihm zugeteilten Sollfreq-uenz unta: Verwendung einer frequenzstabilen Hilfsfrequenz wird zur Lösung dieser Aufgabe gemäß der Erfindung so ausgeführt, daß die zu messende Frequenz mit einer entsprechend der Sollfrequenz einstellbaren, aber stabilen Oszillatorfrequenz zu einer Zwischenfrequenz umgesetzt wird, welche dieselbe Absolutabweichung aufweist wie die zu messende Frequenz, daß die Zwischenfrequenz während eines von der Hilfsfrequenz abgeleiteten Zeititäf-Intervalls ausgezählt und die (positive oder negative) Abweichung des Zählergebnisses von einer vorgegebenen, dem numerischem Sollwert der Zwischenfrequenz entsprechenden Zahl als Meßergebnis erfaßt wird.
Bei diesem Verfahren hat man es also mit vier Frequenzen zu tuns
der zu messenen Senderfrequenz,
der einstellbaren Oszillatorfrequenz, der Zwischenfrequenz, deren Sollwert ein für allemal
festgelegt ist, und
der zeitintervallbestimmten Hilfsfrequenz.
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Der hieraus resultierende scheinbare schaltungstechnische Aufwand erweist sich als gerechtfertigt, wenn man die erzielbaren Vorteile in Betracht zieht. Für alle zu messenden Frequenzen nämlich*bleiben die Schaltungskomponenten unverändert mit Ausnahme des Oszillators? der Oszillator aber ist seinerseits ein im Handel erhältliches Gerät, nämlich ein sogenannter Freguenzsynthetisator, der sehr stabile und zugleich sehr genau einstellbare Frequenzen liefert. Von diesem Oszillator kann man auch die zeitintervallbestimmende Hilfsfrequenz mit gleicher Konstanz ableiten.
Die Auswertung läßt sich dann sehr vereinfachen, indem man einen Vorwärts-Rückwärts-Zähler verwendet, der - ausgehend von dem numerischen Wert der Soll-Zwischenfrequenz - leergezählt wird und bei Überschreiten der Nullzählung wieder aufwärts zählt. Der nach einer Sekunde verbleibende Zählstand gibt dann sofort numerisch die (negative oder positive) Frequenzabweichung ab. Diese Art der Auszählung ist an sich bekannt aus der DT-AS 1 227 940.
Damit eine etwaige Frequenzmodulation ausgemittelt wird, wählt man das Meßzeitintervall um mindestens eine Größenordnung über der Periodendauer der niedrigsten zu erwartenden Modulationsfrequenz; dabei wird der Modulationshub zweckmäßig getrennt, aber gleichzeitig gemessen.
Das Zeitintervall muß nicht notwendig ein einziger zusammenhängender Abschnitt sein; es kommt nämlich vor, daß ein Sender kürzere Zeit in Betrieb ist als einem ganzen Zeitintervall entspricht, oder daß der empfangene Pegel zeitweilig unter den Rauschpegel fällt, oder daß im sogenannten Fl- oder F6-Betrieb der Sender mit mehreren, dicht beieinander!legenden Frequenzen wechsel?
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weise .sendet. In all diesen Fällen ist es möglich, das Zeitintervall aus Teilabschnitten zusammenzufügen, wobei die Steuerung durch den Pegel des empfangenen Senders erfolgt.
Die Verwendung eines in Stufen umgeschalteten Oszillators zur Erzeugung der Oszillatorfrequenz bedingt notwendigerweise, daß ein stabiler Zustand des Systems erst nach einer gewissen Einschwingzeit erreicht wird. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird daher vorgesehen, daß die Messung erst nach Erreichen des stabilen Zustands, also nach einigen Zeitkonstanten des "trägsten" Elements in der Meßschaltung, eingeleitet wird. Der Meßwert kann dann aber noch bis in das Zeitintervall der nächsten Messung hinein gespeichert bleien, so daß die zur Auswertung - etwa zum Ausdrucken der gemessenen Werte - zur Verfügung stehende Zeit nahezu gleich dem Meßzeitintervall bleibt.
Besondere Schaltungseinzelheiten, die für die Zwecke der Erfindung als vorteilhaft angesehen werden, ergeben sich aus den beigefügten Unteransprüchen.
Der Gegenstand der Erfindung soll nachstehend näher erläutert werden, wobei auf die Zeichnungen bezug genommen wird. Dargestellt sind:
in Fig. ein Blockschaltbild einer bevorzugten
Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens,
in Fig. 2 ein Blockschaltbild einer Schaltungsanordnung zur Messung von Sendern, die im F6-Betrieb arbeiten, und
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in Fig. 3 ein Blockschaltbild einer Anordnung, welche das Prinzip der verzögerten Messung anzuwenden gestattet.
In der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1 wird die zu messende Senderfrequenz f-, beispielsweise von einer Antenne kommend, zunächst einem Mischer 1 zugeführt, wo sie mit der von einem Oszillator erzeugten Frequenz fQ zu der Zwischen- -■--frequenz f„ umgesetzt wird, die im Ausführüngsbeispiel den Sollwert von 10,7 MHz haben soll. Die Frequenz fQ wird von einer quarzstabilen Normalfrequenz abgeleitet und selbstverständlich so gewählt, daß sich die Frequenz f„ nur dann ergibt, wenn f„ genau die zugeteilte Frequenz ist. Abweichungen infolge Fehlabstimmüngen des Senders oder infolge Frequenzmodulation schlagen sich deshalb in entsprechenden Abweichungen der Zwischenfrequenz f„ nieder. Aus diesem Grunde muß das nachgeschaltete Filter 2 in Form eines Bandpasses eine solche Bandr breite haben, daß alle diese Abweichungen noch durchgelassen werden.
Die Zwischenfrequenz tritt natürlich nur dann auf, wenn der Sender in Betrieb ist, das heitjß, eine Frequenz fg vorhanden ist. Nur dann ist die Messung sinnvoll; andernfalls würde nur der Rauschpegel erfaßt. Aus diesem Grunde ist es sinnvoll, einen Amplitudenschwellenschaltkreis 3 vorzusehen, der die eigentliche Meßanordnung erst dann in Betrieb setzt, wenn der Pegel der Frequenz f„ eine gegebenenfalls einstellbare Amplitudenschwelle übersteigt. Ein Torschaltkreis 4 1st vorgesehen, der erst dann Öffnet, wenn ein Ausgangssignal des Schwellenschaltkreises .3 vorhanden ist.
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Der Zähler 5 bildet das eigentliche Meßorgan. Es handelt sich hier um einen Vorwärts-Riickwärts-Zähler, der vor Beginn der Messung über den Setzeingang N auf den numerischen Nominalwert der Frequenz f„ gesetzt wird, im angegebenen Beispiel also, da es sich um einen achtstelligen Zähler handelt, auf 1Ο7ΟΟΟΟΟ.
Mitteis der Zeitvorwahlstufe 6 wird eine quarzgenaue Vorgabe des Meßzeitinte*valls eingestellt. Die Ableitung der Zeiteinheiten von beispielsweise einer Sekunde, aber auch je nach Anwendungsfall nur 0,1 oder bis zu 10 Sekunden aus der quarzstabilisierten Hilfsfrequenz f„ ist an sich bekannt und braucht deshalb nicht näher erläutert zu werden; selbstverständlich können die Frequenzen fQ und f~ miteinander phasenverriegelt sein.
. Die Antiegsflanke des Zeitvorwahlimpulses öffnet das Tor 7, an dem die Frequenz f„ liegt. Es sei angenommen, daß die Zeitvorwahl auf eine Sekunde eingestellt ist und f„ - 1O,692 MHz beträgt. Dann ist der Zählerstand nach Ablauf der einen Sekunde des Meßzeitintervalls IO 7OQ 0OO - 10 692 000 ist » 8000, entspricht also dem numerischem Wert der Frequenzabweichung von tc, da f„ als konstant angenommen werden kann.
Die Abfall flanke des Zeitintervallimpulsesewirkt die Verschiebung des Zählerstandes in einen Speicher 9 mit einer der maximalen Frequenzabweichung entsprechenden Anzahl von Stellen. Gleichzeitig erscheint der Zählerstand in der Anzeigeeinheit 11. · Koma-Verschiebungen sind am Zähler 5 und am Speicher 9 je nach dem vorgewählten Zeitintervall vorzunehmen; würde also eine Messung nur während O,l Sekunde vorgenommen, müßte das Koma um eine Stelle nach rechts verschoben werden, und umgekehrt für eine Vorwahl eines Zeitintervalles von 10 Sekunden müßte das Korfla um eine Stelle nach links verschoben werden . Derartige Gleitkommaschaltungen sind an sich bekannt und brauchen deshalb nicht näher erläutert zu werden, über einen Digital-Analog-Wandler 10 kann
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schließlich mit, dem Anzeigewert ein gegebenenfalls schreibendes Meßwerk gesteuert werden.
i/ieiin die Frequenz f - über 10,7 MHz liegt, ist der Zähl er· vor Ablauf des gewählten Zeitintervalls leer gezählt. Im Augenblick der Zählung "Null" erscheint ein Signal am Ausgang der Erkennungseinheit 8,und am Steuereingang U wird der Zähler vom Rückzählbetrieb auf Vorwärtszählen umgeschaltet. Mithin wird während des verbleibenden Abschnitts des Zeitintervalls der Zähler wieder vollgezählt, und zwar mit der Frequenz f. Man erkennt,, daß der Zählstand am Ende wiederum die Frequenzabweichung numerisch angibt. Mit dem Impuls aus der Erkennungseinheit 8 wird fefner das Vorzeichen der Anzeigeeinheit "Minus" auf "Plus" umgeschaltet.
Die Löschung von Zähler 5 und Speicher 9 erfolgt in konvehtlorieller Weise, und eine nähere Erläuterung der Schaltungseinzelheiten ist nicht erforderlich.
,Zur Messung des Frequenzhubes wird die Frequenz f„ über einen Begrenzerverstärker 12 einem f -Demodulator 13 mit nachfolgendem Spitzengleichrichter 14 in konventioneller Bauweise zugeführt. Am Ausgang des Spitzengleichric.hters erscheint ein Demodulationshüb entsprechendes Analogsignal. Ein Analog-Digital-Wandler 15 digitalisiertidas Signal, und der Ausgangswert gelangt an einen Speicher 16. Gleichzeitig wird er einem Vergleichsschaltkreis 17 zugeführt, dessen anderer Eingang mit dem äugen- ■ blicklichen Speicherinhalt beaufschlagt ist. Der Speichereingang wird vom Ausgangssignal des-Vergleicnsschaltkreises nur dann
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geöffnet, wenn der gespeicherte Augenblickswert kleiner ist
als der Augenblickswert am Ausgang des Analog-Digital-Wandlers 15. Auf diese Weise ist der Peicherendwert am Ende einer mittels der Zeitvorwahl 18 einstellbaren Meßperiode proportional dem
höchsten Hub während dieser Periode, und dieser Wert wird mittels einer Anzeigeeinheit 19 wiedergegeben. Ähnlich wie bei
der Messung' der Frequenzabweichung kann über einen Digital-Analog-iiandler auch hier ein ein gegebenenfalls schreibendes
Meßwerk angeschlossen werden. Falls erwünscht, kann der Gleich—' richter 14 umschaltbar für positive bzw. negative Analog-Signale ausgelegt werden, und beide können getrennt nacheinander oder parallel gemessen werden. Es versteht sich, daß die Zeitvorwahleinheiten 6 und 18 kombiniert werden können, und daß auch die Messung des Modulationshubes von dem Vorhandensein des f bzw. f -Pegels abhängig gemacht, werden kann, wie in dem Blockschaltbild durch die Verbindung vom Schwellenschaltkreis 3 zur ZextVorwahleinheit 18 angedeutet.
Fig. 2 zeigt eine Schaltungsanordnung, mit der ein Sender überprüft werden kann, welcher im sogenannten F6-3etrieb arbeitet, Dabei ist dem Sender eine bestimmte Frequenz zugeteilt, und innerhalb des zugeteilten Bandes sendet der Sender auf vier diskreten Frequenzen, die mit einer Genauigkeit von wenigen Hz eingehalten werden müssen. Solche Sender finden Anwendung für den Fernschreibverkehr.
Man erkennt wiederum den Mischer 1, dem die zu überprüfende Senderfrequenz f„ und die Oszillatorfrequenz f,, geliefert von einem Frequenzsynthetisator 32 als Oszillator zugeführt werden. Das Filter 2 ist so ausgelegt, daß das zugeteilte Frequenzband durchgelassen wird. Es folgt die Begrenzerstufe 12, die auch
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schon nach der in Fig. 1 gezeigten Schaltung Anwendung fand. Auf den Begrenzer 12 erfolgt wiederum die Torschaltung 7 mit dem nachgeschalteten Vorwärts-Rückwärts-Zähler 5. Das Tor 7 ist als UND-Gatter ausgebildet mit drei Eingängen. Am zweiten Eingang liegt das Binärsignal vom Ausgang eines ersten !Comparators 40. Der Komparator 4O vergleicht das der Frequenz entsprechende vom Frequenzdiskriminator 30 zugeführte Analog-Signal mit zwei Schwellenwerten, geliefert von einer Vergleichsspannung s quelle 42, und gibt dann ein binäres Durchlaßsteuersignal an das Tor 7, wenn die vom Diskriminator 30 erfaßte Einzelfrequenz innerhalb der Größe liegt, die bestimmt ist durch die obere und untere Schwelle von der Spannungsquelle 42. Für jede diskrete Senderfrequenz ist ein eigener Komparator mit eigener Vergleichsspannungsquelle vorgesehen, wie in der Zeichnung angedeutet. Auch die übrigen Organe, bis auf den Taktgeber 34, der mit dem Oszillator 32 phasenverriegelt ist, und der Steuerung 46, sind alle Komponenten für jede diskrete Frequenz gesondert vorgesehen.
Der Binärausgang des Koraparators 40 liegt ferner am einen Eingang eines UND-Gatters 36, an dessen anderem Eingang der Auswärtsgang des Taktgebers 34 liegt. Der Ausgang des UND-Gatters 36 ist verbunden mit dem Eingang der Zeitvorwahlstufe
Mit der Steuerung 44 werden der Zähler 5 und die Zeit vorwahlschaltung 6 voreingestellt, wobei sowohl die Zeitvorwahleinheit 6 als auch der Zähler 5 auf einen vorgebenen numerischen Wert gestellt werden, von dem aus abwärts gezählt wird. Wenn der Zähler der Zeitvorwahl stufe 6 leergezählt wprden
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ist, erscheint ein Impuls am Ausgang, der die Steuerung 46 beaufschlagt. Erst wenn die Steuerung 46 diesen Impuls von · allen vier Zeitvorwahleinheiten 6 erhalten hat, ergibt sich ein Auslöseimpuls für die Steuerung 44, mit dem zugleich die Einspeicherung .in dem Speicher 9 bewirkt wird, aus der dann der Meßwert in die Anzeigeeinheit 11 übertragen werden kann.
Hier kann also mit ein- und derselben Einstellung des Oszillators 32 die Abweichung aller vier diskreten Frequenzen bestimmt werden, welche dem Sender mit der zugeteilten Frequenz £_ zugeordnet sind.
Die Wirkungsweise dieser Schaltungsanordnung ergibt sich ohne weiteres aus den. vorstehenden. Zu erwähnen ist nur, daß die Zeitvorwahleinheit 6 nur solange einen Öffnungsimpuls an das Tor 7 liefert, solange der Komparator 40 ein binäres Öffnungssignal abgibt. Infolgedessen wird der Vorwärts-Rückwärts-Zähler 5 von den Impulsen am Ausgang der Begrikerstufe 12 nur solange angesteuert, solange tatsächlich die diskrete Frequenz innerhalb der von der Spannungsquelle 42 gelieferten Grenzwerte vorhanden ist. Entsprechendes gilt für die übrigen drei gleichartig aufgebauten Schaltungen. Auf diese WEise kann man den im Effektmodus' arbeitenden Sender hinsichtlich aller vier diskreten Frequenzen überprüfen. Entsprechendes gilt natürlich auch für den sogenannten Fl-Betrieb, bei dem der Sender mit nur zwei diskreten Frequenzen arbeitet.
Fig. 3 zeigt eine Modifikation der Schaltungsanordnung nach. Figuren 1 und 2. Die am Eingang des Mischers 1 liegende Frequenz f_ wird wieder mit der vom Oszillator 32 kommenden Frequenz f0 gemischt und dem Filter 2 zugeführt. Die gesamte
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Schaltungsanordnung besitzt eine gewisse Zeitkonstante, und entweder die Zeitkonstante des Filters 2 oder des Oszillators 32 überwiegt. Da der Oszillator 32 stufenweise umgeschaltet werdensoll, ist eine korrekte Messung eigentlich erst dann möglich, wenn sie nach einer gewissen Verzögerungszeit beginnt. Zu diesem Zweck ist ein Steuerschaltkreis 50 vorgesehen, von dem aus der Oszillator 32 stufenweise umgeschaltet wird. Die üiuschaltbeiehle folgen einander beispielsweise mit Abständen entsprechend dem Meßzeitintervall von einer Sekunde. Auf das Euter folgen die Schaltungskomponenten, die unter Bezugnahme auf Figuren 1 und 2 näher erläutert wurden, und der Einfachheit halber in Fig. 3 als "Meßorgan 60" zusammengefaßt dargestellt sind. Von dem Steuerschaltkreis 50 führt eine Steuerleitung zum Meßorgan 60, und auf dieser Leitung erscheint ein gegenüber dem jeweiligen Umschaltbefehl an den Oszillator 32 um beispielsweise 0,9 Sekunden verzögertes Entsperrsignal. Erst nach einer derartigen Verzögerung beginnt die Messung. Das Entsperrsignal hat eine solche Dauer, daß es spätestens mit dem nächsten Umschaltbefehl für den Oszillator 32 endet, also beispielsweise eine Dauer von 0,1 Sekunden. Das Meßorgan 60 seinerseits kann aber den innerhalb des auf 0,1 Sekundeverkürzten Meßintervalls gemessenen viert während einer ganzen Sekunde speichern,, zu welchem Zweck der Speicher 62 vorgesehenwerden kann. Im Speicher steht mithin das korrekte von Einschwingvorgängen unbeeinflußte Meßsignal ebensolange zur Verfügung, wie durch das Zeitintervall zwischen zwei Umschaltbefehlen an den Oszillator 32 definiert ist.
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Es versteht sich, daß die Meßzeitdauer von IO % des Zeitintervalls zwischen zwei Umsehaltbefehlen keineswegs zwingend ist. Man wird allerdings bestrebt sein, die Meßzeit auf ein Minimum zu beschränken. Da man damit rechnen kann, daß die Einschwingvorgänge etwa nach einer Zeit abgeklungen sind, die dem Fünffachen der längsten Zeitkonstante entspricht und im allgemeinen für die Messung selbst nur ein Bruchteil des letztgenannten Intervalls erforderlich ist, ist der,tfert von 10 % ziemlich realistisch. Natürlich kommt es auch darauf an, welche Meßgenauigkeit gefordert ist, um die Zählung auf 100 Hz oder 10 Hz oder auch 1 Hz genau ausführen zu können; entsprechend wird man das MeßzeitIntervall zu 0,01, 0, 1 oder auf 1 Sekunde wählen müssen.
- Patentansprüche -
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Claims (12)

-! 13 - P a t e η t a η s ρ r ü c h e
1.1 Periodenauszählverfahren zur Messung der Frequenzabweichung eines Senders von der ihm zugeteilten Soll-Frequenz Unter Verwendung einer frequenzstabilen Hilfsfrequenz, dadurch gekennzeichnet, daß die zu messende Frequenz mit einer entsprechend der Soll-Frequenz einstellbaren, aber stabilen· Oszillatorfrequenz zu einer .einen vorgegebenen Sollwert aufweisenden Zwischenfrequenz umgesetzt wird,,welche dieselbe Absolutabweichung aufweist wie die zumessende Frequenz, daß die Zwischenfrequenz während eines von der Hilfsfrequenz abgeleiteten ZeitintervalIs ausgezählt und die positive oder negative Abweichung des Zählergebnisses*von einer voggebbaren, dem numerischen Sollwert der Zwischenfrequenz entsprechenden Zahl als Meßergebnis erfaßt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Messung eines frequenzmodulierten Senders das von der Hilfsfrequenz abgeleitete Zeitintervall um mindestens eine Größenordnung über der Periodendauer der niedrigsten Modulationsfrequenz liegt, und daß der Frequenzhub der Frequenzmodufetion gesondert gemessen wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auszählen der Zwischenfrequenz nur während Zeitperioden erfolgt, in denen die Sendefrequenz einen vorgegebenen Schwellenpegel übersteigt, und daß die Zählung beendet wird, wenn die Summe der Zeitperioden gleich dem v.on der Hilfsfrequenz abgeleiteten Zeitintervall ist.
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4. Vafahren nach Anspruch 3 zur Messung eines Senders, der wechselweise nahe beieinanderliegende Spmgfrequenzen aussendet, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung nur einer Oszillatorfrequenz die Zwischenfrequenz bezüglich der einzelnen Sprungfrequenzen diskriminiert wird und jede einzelne Sprung-Zwischenfrequenz getsint gemessen wird.
5. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen an sich bekannten Vorwärts-Rückwärts-Zähler (3), an dessen Zähleingang die Zwischenfrequenz liegt und der auf den numerischen Sollwert derselben vac Beginn eines Zeitintervalls für die Messung eingestellt ist, von wo aus rückwärts gezählt und - bei überschreiten der Zählung Null - wieder vorwärtsgezählt wird.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine von der Überschreitung der Null-Zählung gesteuerte Vorzeichenanzeige für das Zählergebnis.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 zur Durchführung des Verfahrens nach Ansprucn 3f gekennzeichnet durch einen an sich bekannten, von dem Pegel der Senderfrequenz gesteuerten Torschalt· kreis vor dem Zählereingang.
8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem Zählerausgang über einen Digital-Analog-ifandler ein Analoganzeigegerät nachgeschaltet ist.
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9. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch.einen mit der demodulierten Zwischen frequenz beau f schädigten Analog-Digitäl-iYandler, dessen Ausgang an einen Speicherschaltkreis zur Registrierung und digitalen Anzeige des jeweils höcKfcen, während einer beliebig wählbaren Zeitdauer 'auftretenden Frequenzhubes angeschlossen ist.
10. Schaltungsanordnung nachAnspruch 9, gekennzeichnet durch einen Vergleichsschaltkreis für den Vergleich des augenblicklichen Speicherinhalts mit dem Ausgangswert des Analog-Digital-Wandler s und die Öffnung des Speicherschaltkreiseingangs nur für Digitalwerte, die höher sind als der augenblickliche Speicherinhalt.
11. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine oder mehrere von zeitlichen Auftreten einer oder mehrerer bestimmter Sprungfrequenzen abhängig gesteuerte Torschaltungen für die intervallweise Aufsummierung von Bruchteilen zur eingestellten Zeitdauer.
12. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei sprunghaft veränderbarer Oszillatorfrequenz ein' Steuerschaltkreis vorgesehen ist," der den Meßvorgang um mindestens die Ein— schwingzeit der Schaltungsanordnung verzögert.
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DE2356961A 1972-11-21 1973-11-15 Verfahren zur messung der frequenzabweichung eines senders und schaltung zu seiner durchfuehrung Pending DE2356961A1 (de)

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