DE2356782A1 - Vorrichtung zum entlueften von pfannengedeckten daechern - Google Patents
Vorrichtung zum entlueften von pfannengedeckten daechernInfo
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Description
DIPL.-IN6. DR. IUR. DIPL.-ΙΝΘ.
VOLKER BUSSE DiETRICH BUSSE
4 5 Osnabrück , 12. November 1973
MDSERSTRASSE 2O/84 L/Th
Wilhelm Helling
4501 Borgloh, Kirchstr_^
Vorrichtung zum Entlüften von"pfarinengedeckten
Dächern
Im Interesse eines guten Wohnklimas besteht das Bestreben, für eine wirkungsvolle Dachbelüftung Sorge zu tragen. Hierbei
bietet die Einleitung der Zuluft im Traufenbereich des Daches normalerweise keine Schwierigkeiten, während bei der
Ableitung der Luft bzw. Entlüftung des Daches im Firstbereich eine Reihe von Paktoren zu beachten sind, die bislang das
Entstehen allen Anforderungen gerecht werdender Lösungen verhinderten. So sind beispielsweise durch Anordnung von Lüftungsschlitzen
und -öffnungen als Entlüftungspfannen ausgebildete Firstziegel bzw. -pfannen bekannt, die aber in hohem
Maße störanfällig sind, da sie keine Sicherheit gegen Witterungseintritt, insbesondere das Eindringen von Schlagregen
oder Flugschnee, sowie gegen das Eindringen von Fremdkörpern
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und Getier gewährleisten und in besonderem Maße gegenüber äußerer Beschädigungen anfällig sind, sowie außerdem wegen ihrer geringen
Lüftungsquerschnitte nur eine beschränkte Wirkung haben.
Die Erfindung schafft hier Abhilfe und erreicht dies bei pfannengedeckten
Dächern im wesentlichen dadurch, daß im Überlappungsbereich zwischen oberster Pfannenreihe und Firstpfannenreihe
ein einen Luftdurchtritt von innen nach außen zulassender und eine Sperre gegen Witterungseintritt bildender leistenförmiger
Entlüftungskörper angeordnet ist.' Ein in dieser Weise angeordneter besonderer Entlüftungskörper befindet sich unter
physikalischen Gesichtspunkten in einer für eine Abführung der Luft sehr günstigen Lage und ermöglicht eine gleichmäßige Entlüftung
über die gesamte Dachlänge, wobei die Lüftungsquerschnitte dieses nur einer Luftabfuhr dienenden Entlüftungskörpers
in keiner Weise beschränkt sind, so daß eine für eine wirksame Entlüftung optimale Auslegung möglich ist. Durch seine
Anordnung im Überlappungsbereich zwischen oberster Pfannenreihe und Firstpfannenreihe stört der Entlüftungskörper nicht das
architektonische Erscheinungsbild des.Daches und ist gegen Witterungseintritt
jeglicher Art und gegen äußere Beschädigungen sicher. Die Vorrichtung nach der Erfindung ist bei allen üblichen
Dachneigungen und nicht nur für Satteldächer, sondern ζ. B. auch für.Pult- und Walmdächer anwendbar und ermöglicht
wegen der erreichten intensiven Entlüftung eine erhebliche Verringerung der Maß-nahmen zur Wärmeisolation des Daches>
da durch die mittels der Vorrichtung nach der Erfindung erreichte inten-
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; 2 3 5 β 7 β 2
sive Dachbelüftung insbesondere einer Aufheizung des Daches im Sommer wirkungsvoll entgegengewirkt wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Entlüftungskörper
durch eine einstückig stranggepreßte Kunststoff-Profilleiste gebildet sein, die auf die gewünschte Länge geschnitten wird. Im
auf die oberste Pfannenreihe aufgesetzten Zustand ist der Entlüftungskörper gegenüber dieser an seiner Unterseite abgedichtet.
Hierzu ist nicht die Verwendung .einer Mörtel- od. dgl. anzurührenden
Masse.zur Ausfüllung bestehender Hohlräume erforderlich, vielmehr kann die Abdichtung einfach durch satte Anlage des Entlüftungskörpers
an den Pfannen .oder, auch durch eine formbare Dichtung
auf trockenem Wege erreicht werden. Durch entsprechende Anpassung des Entlüftungskörpers an das Pfannenprofil bzw. Formgebung
oder Verformung der Dichtung ist es darüberhinaus möglich, den Entlüftungskörper bei allen üblichen Dachpfannenmodellen zu
verwenden.
Der Entlüftungskörper bzw. die Profilleiste kann die Form eines Hohlkörpers mit Labyrinth- Lufteintritts- und -austrittsöffnungen
besitzen, die einerseits den Luftstrom durch den Entlüftungskörper begünstigen und andererseits eine Sperre gegen Witterungseintritt bilden. Die Montage dieses Hohlkörpers gestaltet sich
denkbar einfach, indem er auf den obersten Rand der obersten Pfannenreihe aufgesetzt und in seinem obersten Kantenbereich an
den Firstpfannen zur Anlage gebracht wird.
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*5 O CC
L Ο D O
Eine besonders einfache Ausführungsform der Erfindung zeichnet
sich dadurch aus, daß der Entluftungskörper die Form einer Kammleiste
für eine Aufnahme der erhöhten Teile der Pfannen der obersten Pfannenreihe mittels der Ausnehmungen des Kammblattes be
sitzt und der Kammrücken unter Ausbildung einer Sperrwand abgewinkelt
und mit Abstand von der Innenfläche der Firstpfannenreihe aiu Dachstuhl gehalten ist. Hierbei kann die Kammleiste
mittels einer mit dem Dachstuhl fest verbundenen Befestigungsleiste
mit stegförmigen Eingriffshaken gehalten sein, die den abgewinkelten Kammrücken untergreifen. Die Eingriffshaken können
an beiden Seiten der Befestigungsleiste für einen Eingriff mit dem Kammrücken je einer Kammleiste vorgesehen sein, so daß je
ein'die Form einer Kammleiste aufweisender Entlüftungskörper an
den beiden Seiten der Firstpfannenreihe durch ein und diesselbe Befestigungsleiste gehalten werden kann. Zwei beiderseits der
senkrechten Längsmittelebene des Dachstuhls im Überlappungsbereich zwischen oberster Pfannenreihe und Firstpfannenreihe zu
installierende Entlüftungskörper können aber auch spiegelbildlich zueinander angeordnet und durch einstückig angeformte Befestigungsstege
miteinander verbunden sein, so daß die beiden Entlüftungskörper einschließlich ihrer Befestigungsstege als ein
einziges einstückig stranggepreßtes und entsprechend nachbearbeitetes oder formgespritztes Kunststoff-Profilteil hergestellt
werden können.
Weitere Merkmale und Vorteile des Gegenstands der Erfindung ergeben
sich aus den Ansprüchen und der nachstehenden Beschrei-
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.bung mehrerer in der Zeichnung schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen teilweisen Querschnitt durch ein Dach mit eingesetzter
Entlüftungsvorrichtung nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 ■ ein Teilstück der Entlüftungsvorrichtung nach Fig.
1 in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 3 einen teilweisen Querschnitt durch ein Dach mit eingesetzter
Entlüftungsvorrichtung nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. k ein Teilstück der Entlüftungsvorrichtung nach Fig.
3 in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 5 einen teilweisen Querschnitt durch ein Dach mit
eingesetzter Entlüftungsvorrichtung nach einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung und
Fig. 6 . ein Teilstück der Entlüftungsvorrichtung nach Fig. 5 in schaubildlicher Darstellung.
In Fig. 1 ist bei 1 der Dachstuhl mit der obersten Dachlatte 2 an einer Dachseite zur Befestigung der'Dachpfannen bzw. -ziegel
und Firstbalken 3 veranschaulicht, über einer Stützlatte 4, die
leiterartig mit senkrechten Verbindungsstegen ausgebildet sein kann, ist eine Firstpfannenreihe 5 angeordnet, von der eine
Firstpfanne 6 teilweise zur Darstellung kommt. An der Dachlatte 2 ist in üblicher Weise die oberste Pfannenreihe 7 angebracht,
von der eine Pfanne 8 teilweise zur Darstellung kommt. Die Pfannen 8 besitzen in üblicher Weise einen rinnenförmigen Querschnitt
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mit in Richtung der Dachschräge verlaufenden erhöhten Teilen 9j
an denen die unteren Firstpfannenränder anliegen.
Im Überlappungsbereich zwischen der obersten Pfannenreihe 7 und der Firstpfannenreihe 5 ist ein als Ganzes mit 10 bezeichneter
leistenförraiger Entlüftungskörper auf die erhöhten Pfannenteile 9 der Pfannenreihe 7 aufgesetzt und stützt sich.mit seiner äußeren
oberen Kante 11 an der Innenfläche der Firstpfannenreihe 5 ab. Entlang der Unterseite des Entlüftungskörpers 10 erstreckt
sich eine Dichtung 13 in Form einer Leiste aus weich-elastischem Schaumstoff, die sich dank ihres geringen Verformungswiderstands
auf den erhöhten Pfannenteilen 9 stark und auf den rinnenrartig vertieften Bereichen 12 der Pfannen 8 weniger oder nur geringfügig
zusammendrückt, so daß der Entlüftungskörper 10 an seiner Unterseite durchgehend gegenüber den Pfannen 8 abgedichtet ist.
Die Dichtung 13 ist somit auf einfache Weise zur Anpassung an unterschiedliche Pfannenquerschnitte formbar und kann z. B. auch
aus einem dauerplastischen Kunststoff od. dgl. bestehen, der leict
zur Anpassung an den Hohlraum zwischen der Unterseite des Entlüftungskörpers 10 und dem vertieften Bereich 12 der Dachpfanne
8 formgebend bearbeitet bzw. verformt werden kann. Ein v/eiterer
Entluftungskörper 10 kann in entsprechender Weise an der anderen
Dachseite im uberlappungsberd.cn zwischen oberster Pfannenreihe
und Firstpfannenreihe angeordnet sein.
Der Entlüftungskörper 10 ist, wie insbesondere Fig. 2 zeigt, durch eine geschlossene Profilleiste I1I mit Labyrinth-Luftein-
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tritts- und -austrittsöffnungen 15 bzw. 16 gebildet. Die Profilleiste
1*J kann aus einem einstückig stranggegreßten Kunststoff-Hohlkörper
bestehen, der auf entsprechende Länge oder aneinanderzureihende Längen geschnitten ist, wobei die Stirnseiten der
Profilleiste 14 entsprechend der Darstellung in Fig. 2 offen
sind. Anstelle voneinander getrennter, in den Hohlkörper eingearbeiteter Lufteintritts- und -austrittsöffnungen 15 bzw. 16
können auch im wesentlichen durchgehende Lufteintritts- und ^austrittssehlitze vorgesehen sein. Von den'beiden einander gegenüberliegenden
Wänden 17 und 18 der Profilleiste 14 geht je ein einstückig angeformter lelstenförmiger Ansatz 19 bzw. 20
aus, die zur Ausbildung eines Labyrinthweges der Luft gegeneinander
versetzt sind und eine Sperre gegen Witterungseintritt bilden. Die Lufteintrittsöffnungen 15 befinden sich in der Wand
17, während die Luftaustrittsöffnungen 16 in einer rechtwinklig
dazu stehenden Wand 21 der Profilleiste 14 vorgesehen sind.
Im eingebauten Zustand der Profilleiste I^ liegen die Luftein-.trittsoffnungen
15 in für einen Eintritt der Luft günstiger Weise im höchstgelegenen Bereich der Profilleiste 14, während
die Luftaustrittsöffnungen .16 demgegenüber tiefer geü^en sind.
Die Luft strömt hierbei aufgrund 'der leistenförmigen Ansätze
19 und 20 ehem strömungsgünstigen Labyrinthweg folgend durch
die Profilleiste I1I und die rinnenartig vertieften Bereiche 12
der Dachpfannen 8 ins Freie, wie es durch den Pfeil 22 in Fig. 1 angedeutet ist. Hierdurch wird eine großflächige Entlüftung
über die gesamte Dachlänge erreicht, während.der Entlüftungskörper gleichzeitig geschützt angeordnet ist und in durch die
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leiotenförmigen Ansätze 19, 20 begünstigter Weise vor allem auch
eine Sperre gegen Witterungseintritt, z. B. in-Form von Wasser
oder Schnee, bildet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und k besteht der'
Entlüftungskörper 10 aus einer einstückig stranggepreßten, als
Ganzes mit 23 bezeichneten Kunststoff-Profilleiste von kammähnlicher
Grundgestalt, wie insbesondere Fig. Ί zeigt. In das Kammblatt
2k sind Ausnehmungen 25 eingearbeitet, die den Abmessungen der erhöhten Teile 9 der Pfannen 8 angepaßt und in den Abständen
der erhöhten Pfannenteile 9 entsprechenden Abständen vorgesehen sind. Der Kammrücken 26 ist unter Ausbildung einer Sperrwand 27
gegen Witterungseintritt nach oben und in Richtung zum Kammblatt
24 abgewinkelt bzw. gebogen.
Zur Befestigung der Kammleiste 23 ist eine Befestigungsleiste 28 vorgesehen, die aus einem Formspritzteil oder ebenfalls aus
einem einstückig stranggepreßten, entsprechend nachbearbeiteten Kunststoffprofilteil bestehen kann. Die Befestigungsleiste 28
besitzt einen flachen, längsverlaufenden unteren Steg 29, der an den Firstbalken 3 angenagelt ist, wie es in Fig. 3 bei 30
veranschaulicht ist, und einen flachen, längsverlaufenden oberen
Steg 36, an dem sich gemäß der Darstellung in Fig. 3 die Firstpfannen 6 der Firstpfannenreihe 5 abstützen. Die Stege 29,36
sind durch mit Abstand voneinander angeordnete senkrechte Stege 31 miteinander verbunden. An die Verbindungsstege 31 sind zu
beiden Seiten waagerechte stegförmige Eingriffshaken 32 angeformt,
von denen in Fig. 3 nur die linken voll zur Darstellung
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kommen. Diese Eingriffshaken 32 untergreifen mit Ihren freien
Enden den abgewinkelten Kammrücken 26 der Kammleiste 23 und halten diese mit einem Abstand e von etwa IO bis 20 mm von der Innenfläche
der Firstpfannenreihe 5* Hierbei kann der Bogen des Kammrückens 26 durch die Eingriffshaken 32 geringfügig einge-'
drückt werden, wodurch die Kammleiste 23 durch Klemmwirkung rüttel
frei in Ihrer Lage gehalten wird.
Im aus Fig., 3 ersichtl-Ichen Einbauzustand .im überlappungsbereich
zwischen der obersten Pfannenreihe 7 und der Firstpfannenreihe
5 nehmen die Ausnehmungen 25 der Kammleiste 23 die erhöhten
Pfannenteile 9 unter enger Anlage auf, während die nicht ausgenommenen
Teile des Kammblattes 24 an den rinnenartig vertieften
Bereichen 12 der Pfannen 8 anliegen, so daß die Kammleiste 23
insgesamt an ihrer Unterseite gegenüber den Pfannen 8 der obersten
Pfannenreihe 7 abgedichtet Ist. Die Luft entströmt in Richtung
der in Fig;. 3 eingezeichneten Pfeile 33 und ?4 oben durch
den Spalt e bzw.. die rinnenartig vertieften Bereiche 12 der
Pfannen 8 Ins Freie, während die Sperrwand 27 der Kammleiste 24
einem Witterungseintritt entgegenwirkt. Auf der rechten Seite der in Fig. 3 bei 35 angedeuteten senkrechten Längsmittelebene des
Dachstuhls. 1 Ist eine weitere Kammleiste in entsprechender Weise spiegelbildlich zur Kammleiste 23 angeordnet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 und 6 ist eine Entlüftungsvorrichtung
als einstückig stranggepreßtes Kunststoff-Profilteil
mit zwei spiegelbildlich zueinander angeordneten Entlüftungskörpern
10 in Form von Kammlelsterc 37 und 38 vorgesehen,
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die durch einstückig angeformte bzw. durch Ausstanzungen gebildet Befestigungsstege 39 miteinander verbunden sind. Mittels der Befestigungsstege
39 können die Kammleisten 37 und 38 gegebenenfalls gleichzeitig mit einer formgespritzten oder stranggepreßten
und nachbearbeiteten Kunststoff-Abstützung 40 für die Firstpfannenreihe
5j bestehend aus einer flachen unteren Befestigungsieist
41, einer oberen Auflagerleiste 42 und mit Abstand voneinander angeordneten senkrechten Verbindungsstegen 43 zv/ischen den Leiste
41 und 42, auf den. Firstbalken 3 des Dachstühls 1 in der Weise
aufgenagelt werden, daß der wiederum unter Ausbildung einer Sperr wand 44, 44' abgewinkelte Kammrücken 45,45' mit einem Abstand e
von etwa 10 bis 20 mm von der Innenfläche der Firstpfannenreihe 5 gehalten ist.
Im eingebauten Zustand der Vorrichtung nach Fig. 5, in dem die
Kammleisten 37,38 beiderseits der senkrechten Längsmittelebene des Dachstuhls 1 liegen, strömt die Luft in Richtung der Pfeile 4i
und 47 oben durch den Spalt e zwischen der Innenfläche der Firstpfannenreihe 5 und einem im wesentlichen parallel zu dieser verlaufenden
Bereich 48, 48' des abgewinkelten Kammrückens 45,45' bzw. durch die rinnenartig vertieften Bereiche 12 der Dachpfannen
8 der obersten Dachpfannenreihe 7 ins Freie. Wie im Falle des Ausführungsbeispiels nach den Fig. 3 und 4 liegen die Entlüftungskörper bzw. Kammleisten 37, 38 aufgrund der entsprechend dem
Pfannenprofil eingearbeiteten bzw. ausgestanzten Ausnehmungen 49
im Kammblatt 50 eng an den Pfannen 8 an und sind somit an ihrer
Unterseite gegenüber diesen abgedichtet. Einem Wifcfcerungseintritt,
insbesondere dem Eindringen von Schlagregen oder Flugscfinee % wird
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durch die Sperrwand 44,44· im Verein mit dem gegenüber dieser
nach außen abgewinkelten Bereich 48, 48' des Kainmrückens 45,45
entgegengewirkt. ' .
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Claims (1)
- - 12 Patentansprüche:1.) Vorrichtung zum Entlüften von pfannengedeckten Dächern, dadurch gekennzeichnet, daß im Überlappungsbereich zwischen oberster Pfannenreihe (7) und Pirstpfannenreihe (5) ein einen Luftdurchtritt von innen nach außen zulassender und eine Sperre gegen Witterungseintritt bildender leistenförmiger Entlüftungskörper (10) angeordnet ist.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch1 gekennzeichnet, daß der Entlüftungskörper (10) durch eine einstückig stranggepreßte Kunststoff-Profilleiste (l4;23;37;38) gebildet ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß der Entlüftungskörper (10) im auf die oberste Pfannenreihe (8) aufgesetzten Zustand gegenüber dieser an seiner Unterseite abgedichtet ist.i\. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Entlüftungskörper (10) mit einer die rinnenartig vertieften Bereiche (12) der Pfannen (8) ausfüllenden, formbaren Dichtung (13) auf die oberste Pfannenreihe (7) aufgesetzt ist.5. Vorrichtung nach'Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (13) aus einer Schaumstoffleiste besteht und sich über die gesamte Länge des Entlüftungskörpers (lo) an dessen Unterseite erstreckt.509822/0032■6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Entlüftungskörper (10) die Form eines Hohlkörpers mit Labyrinth-Lufteintritts- und -austrittsöffnungen (15,16) besitzt. ·7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß von zumindest einer der einander gegenüberliegenden Wände (17,18) des den Entlüftungskörper (10) bildenden Hohlkörpers mindestens ein leistenförmiger Ansatz (19,20) ausgeht.8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, daß der Entlüftungskörper (lo) die Form einer Kammleiste (23;37;38) für eine Aufnahme der erhöhten Teile (9) der Pfannen (8) der obersten Pfannenreihe (7) mittels der Ausnehmungen (25;^9) des Kammblattes (24;50) besitzt, und der Kammrücken (26;45;i»5') unter Ausbildung einer Sperrwand (27^jHV) abgewinkelt und mit Abstand von der Innenfläche der Firstpfannenreihe (5) am Dachstuhl (1) gehalten ist.9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammleiste (23) mittels einer mit dem Dachstuhl (1) fest verbundenen Befestigungsleiste (28) mit stegförmigen Eingriffshaken (32) gehalten ist, die den abgewinkelten Kammrücken (26) untergreifen.10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffshaken (32) an beiden Seiten der Befestigungsleiste (28) für einen Eingriff mit dem Kammrücken (26) je einer Kamm-509 822/0032leiste (23) vorgesehen sind.11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch zwei spiegelbildlich zueinander angeordnete EnU-lüftungskörper (10), die durch einstückig angeformte Befestigungsstege (39) miteinander verbunden sind.509822/0032.45· Leerseite
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