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AT526453A2 - Wanddurchführungseinheit und Außenwandgitter mit einer Abtropfleiste - Google Patents

Wanddurchführungseinheit und Außenwandgitter mit einer Abtropfleiste Download PDF

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AT526453A2
AT526453A2 ATA50622/2023A AT506222023A AT526453A2 AT 526453 A2 AT526453 A2 AT 526453A2 AT 506222023 A AT506222023 A AT 506222023A AT 526453 A2 AT526453 A2 AT 526453A2
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AT
Austria
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wall
grille
drip
unit
duct element
Prior art date
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ATA50622/2023A
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English (en)
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Stiebel Eltron Gmbh & Co Kg
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Abstract

Wanddurchführungseinheit (100) für einen Anschluss an ein Haustechnikgerät, wie eine Wärmepumpe, Lüftungskompaktgerät oder Lüftungsgerät, die in eine Öffnung einer Gebäudewand einsetzbar ist, bestehend aus wenigstens einem Wanddurchführungselement (110) mit einem Strömungskanal, zum Führen von Außenluft oder Fortluft, einer Schlauchaufnahme und einem Außenwandgitter (200) dadurch gekennzeichnet, dass die Wanddurchführungseinheit (100) eine Abtropfleiste (210) aufweist, wobei die Abtropfleiste (210) einstückig ausgebildet ist und eine Kantung zum Auffangen und Führen von Wassertropfen aufweist.

Description

Wanddurchführungseinheit und Außenwandgitter mit einer Abtropfleiste
Die Erfindung betrifft eine Wanddurchführungseinheit zum Anschluss eines Haustechnikgeräts, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 und ein Außenwandgitter mit den Merkmalen des Oberbegriffs 6.
Haustechnikgeräte, insbesondere Wärmepumpen, Lüftungskompaktgeräte und Lüftungsgeräte, die innerhalb von Gebäuden aufgestellt werden, benötigen eine Wanddurchführung von innen nach außen bzw. von außen nach innen durch die Gebäudewand, durch die die benötigte Außenluft zugeführt bzw. die Fortluft abgeführt werden kann. Dazu wird ein Ende der Luftleitung an einer Wärmepumpe, an einem Lüftungskompaktgerät oder an einem Lüftungsgerät und das andere Ende an einer Wanddurchführung befestigt. An diesen Wanddurchführungen befinden sich auf der Gebäudeinnenseite ein Luftschlauch zur Verbindung zu dem Haustechnikgerät und auf der Gebäudeaußenseite Schutzgitter, zum Beispiel zum Schutz vor Kleintieren. Solche Schutzgitter weisen üblicherweise eine Abtropfleiste
auf.
Aus der Schritt DE 102020134043 A1 sind Außenwandgitter für Wanddurchführungseinheiten bekannt. Die dort gezeigten Außenwandgitter weisen eine Abtropfleiste auf. Dabei handelt es sich um eine Leiste auf der Gebäudeaußenseite, welche unterhalb des Außenwandgitters angeordnet ist, die dafür sorgen soll, dass das Wasser vom Außenwandgitter und auch herauslaufendes Wasser aus der Wanddurchführung nach unten ablaufen bzw. abtropfen kann, ohne dass der Putz der Wand verdreckt wird. Schmutzige Tropfen, beispielsweise mit Grünspan, Staub oder mit anderweitigen Verschmutzungen behaftet, werden von dem Putz ferngehalten.
Die aus dem Stand der Technik bekannten Abtropfleisten weisen das Problem auf, dass bei größeren Mengen an Regenwasser die Tropfen seitlich, rechts und links von der Abtropfleiste, heruntertropfen und nicht über die nach vorne geneigte Leiste. Des Weiteren sind die Abtropfleisten im rechten Winkel zum Außenwandgitter angebracht, welches die genannte Problematik, dass das Wasser seitlich heruntertropft und nicht nach vorne, verstärkt. Durch das seitliche Heruntertropfen wird die Hauswand, insbesondere der Putz, von den verschmutzten Regentropfen verdreckt.
Um Abhilfe zu schaffen, werden Formteile aus einem Kunststoff rechts und links auf die Abtropfleiste aufgesetzt. Diese Tropfschutzkappen werden nach der vollständigen Montage der Wanddurchführung auf die Abtropfleiste aufgesteckt. Bei den Tropfschutzkappen handelt es sich um etwa ein Zentimeter breite Kunststoffteile, welche einen Schlitz aufweisen zum Aufstecken auf den beiden Seiten der Abtropfleiste. Eine nach unten hin kleiner werdender Kante, ist zum Führen des Wassers vorgesehen.
In der Praxis zeigt sich, dass die Tropfschutzkappen häufig nicht richtig und vollständig aufgesteckt oder sogar vom Monteur oder Installateur ganz vergessen werden. Durch eine nicht richtige Montage der Tropfschutzkappen, besteht die Gefahr, dass durch Regen und Wind die Tropfschutzkappen ab- und herunterfallen.
Resultierend durch das Fehlen der Tropfschutzkappen, entstehen nach kurzer Zeit gebäudeaußenseitig an den Seiten der Wanddurchführung Streifen am Putz der
Hauswand von den herunterlaufenden und verschmutzten Regentropfen.
Bei der Herstellung und dem Aufbau von Fertighäusern ist es wichtig, dass so viele Teile, wie es nur möglich ist, vorkonfektioniert und hergestellt werden. Sind viele Teile und Baugruppen in der Vorfertigung produziert worden, ist der Aufbau und die Montage des Fertighauses am Bestimmungsort deutlich einfacher und schneller und somit auch kostengünstiger.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Wanddurchführung für den Anschluss eines Haustechnikgeräts vorzusehen, welche eine festmontierte und einstückige Abtropfleiste aufweist, welche auch bei größeren Mengen an Regen die Regentropfen von der Hauswand und somit von dem Putz sicher fernhält und die Abtropfleiste in der Vorfertigung an der Wanddurchführung vollständig montiert
werden kann.
Diese Aufgabe wird durch eine Wanddurchführungseinheit mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch das Außenwandgitter aus Anspruch 6 gelöst. Vorteilhafte
Ausführungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Bei in Gebäuden aufgestellten Haustechnikgeräten, wie Wärmepumpen, Lüftungskompaktgeräten oder Lüftungsgeräten, bedarf es einer Wanddurchführung durch die Gebäudewand. Für diese Haustechnikgeräte bedarf es Außenluft von
außerhalb des Gebäudes oder Fortluft muss aus dem Gebäude herausbefördert 2
werden. Für diesen Zweck werden Wanddurchführungseinheiten in Gebäudewände eingesetzt. An den Wanddurchführungseinheiten befinden sich im Wesentlichen auf der Gebäudeinnenseite ein Luftschlauch zur Verbindung zu dem Haustechnikgerät und auf der Gebäudeaußenseite Schutzgitter, zum Beispiel zum Schutz vor Kleintieren und Witterungseinflüssen. Die Wanddurchführungseinheit wird
üblicherweise in die Gebäudewand eingesetzt und ringsherum abgedichtet.
Die Wanddurchführungseinheit ist vorzugsweise als Block bzw. quaderförmig ausgebildet. Dabei besteht die Wanddurchführungseinheit aus einem Wanddurchführungselement, einen Halterahmen für Gitter und einem Außenwandgitter. Das Wanddurchführungselement wird Üblicherweise aus expandiertem Polystyrol (EPS) oder expandiertem Polypropylen (EPP) hergestellt.
An dem Wanddurchführungselement sind gebäudeaußenseitig Befestigungspunkte vorhanden, um ein Außenwandgitter und/oder einen Halterahmen für ein
Außenwandgitter aufzunehmen.
Im Wesentlichen sind zwischen zwei Außenwandgittern zu unterscheiden. Eines dieser Gitter ist ein Kleintierschutzgitter, welches ausschließlich bei einer Installation der Wanddurchführungseinheit im Keller in Kombination mit einem Lichtschacht eingesetzt wird. Dieses Gitter ist umlaufend größer als das Wanddurchführungselement ausgeführt, damit es als Anschlag für die Einschubtiefe in der Gebäudewand gilt. Diese Kombination des Kleintierschutzgitters mit dem Wanddurchführungselement kann auch beispielsweise im Massivbau oder bei einem
anderen Bauvorhaben mit Sonderfassaden eingesetzt werden.
Bei einem anderen Außenwandgitter handelt es sich um eine Kombination aus einem Halterahmen, einem Kleintierschutzgitter und einem Wetterschutzgitter. Diese Kombination wird üblicherweise im Erdgeschoss, im Obergeschoss und bei einem Einsatz im Keller verwendet, wo die Außenwand des Kellers am Hang steht und aus dem Erdreich herausragt. Dazu ist an dem Halterahmen ein Kleintierschutzgitter vorgesehen und darauf wird ein Wetterschutzgitter fixiert.
Die erfindungsgemäße Abtropfleiste wird an dem unteren Bereich des Außenwandgitters fixiert. In der vorteilhaften Ausführung findet die Fixierung mit Nieten an mindestens zwei, insbesondere drei, Stellen statt. Die Abtropfleiste wird in
der bevorzugten Ausführungsform aus einem, insbesondere zwischen 0,5 mm und 5
3
mm, dicken Aluminium, Edelstahl oder Stahl einteilig hergestellt und anschließend über ein Biegeverfahren in die abschließende Form gebracht. Dazu wird die Grundform der Abtropfleiste aus einem Stück Aluminium, Edelstahl oder Stahl geschnitten und alle Konturen und Formen über ein Biegeverfahren hergestellt. In der abschließenden Form sind Kantungen an den Seiten des Außenwandgitters, wobei es eine seitliche und eine hintere Kantung gibt. Die hintere Kantung schließt bündig mit dem Außenwandgitter ab und die seitliche Kantung sorgt dafür, dass kein Wasser seitlich herabtropfen kann. Die Kantungen sorgen dafür, dass das Wasser aufgefangen wird und geführt ablaufen kann, ohne dass es seitlich heruntertropft. Bei der Herstellung werden die Kantungen in Form gebogen und der anschließend aufgebrachte Lack sorgt dafür, dass die möglichen Luftspalte zwischen den einzelnen hochgebogenen Kantungen und dem Außenwandgitter wasserdicht verschlossen werden. Innerhalb der Kantungen ergibt sich ein Plateau, zum Auffangen und Weiterführen der Wassertropfen. Das Plateau selbst ist mit einem Neigungswinkel zwischen 2 Grad und 20 Grad, insbesondere aber zwischen 5 Grad und 15 Grad, in Richtung Boden ausgestaltet und weist eine Tiefe zwischen 10 mm und 30 mm, insbesondere aber zwischen 18 mm und 22 mm, auf. Als Tiefe ist die Richtung gemeint zwischen dem Beginn einer hervorstehenden Absenkung und der hinteren Kantung bzw. in Strömungsrichtung, in der die Fortluft oder Abluft führt. Auch die hervorstehende Absenkung wird über ein Biegeverfahren in die abschließende Form gebracht. Die hervorstehende Absenkung führt das Wasser fort und hält es von dem Putz fern. Die gewählten Winkel der Absenkung sind so gewählt, dass das Wasser auch sicher abtropfen kann und nicht aufgrund des Kapillareffektes zurückläuft. Dabei ist die hervorstehende Absenkung in zwei unterschiedlichen Winkeln gebogen.
Die hervorstehende Absenkung der Abtropfleiste hat eine Tiefe zwischen 18 mm und
20 mm
Vorteile und Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert:
Fig. 1 zeigt die Wanddurchführungseinheit mit einem Wetterschutzgitter mit Blick auf die gebäudeaußenseitige Ansicht
Fig. 2 zeigt die Wanddurchführungseinheit mit Blick auf die
gebäudeinnenseitige Ansicht
Fig. 3 zeigt das Wetterschutzgitter mit Abtropfleiste
Fig. 4 zeigt einen Ausschnitt des Wetterschutzgitters mit Blick auf die Abtropfleiste
Fig. 5 zeigt das Wetterschutzgitter mit Abtropfleiste in der seitlichen Schnittansicht
Fig. 6 zeigt die Abtropfleiste einzeln
Die Figur 1 zeigt eine Wanddurchführungseinheit 100 bestehend aus einem Wanddurchführungselement 110 und einem Außenwandgitter 200 mit Abtropfleiste 210 gemäß Erfindung. Bei dem Außenwandgitter 200 handelt es sich um ein Wetterschutzgitter bei dem es sich üblicherweise um eine Kombination aus einem Halterahmen, einem innenliegenden und integriertem Kleintierschutzgitter und dem darauf fixierten Wetterschutzgitter handelt. Diese Kombination wird in der Regel im Erdgeschoss, im Obergeschoss und bei einem Einsatz im Keller verwendet, wo die Außenwand des Kellers am Hang steht und aus dem Erdreich herausragt. Das Außenwandgitter 200 weist im unteren Bereich eine Abtropfkante 201 auf, welche so ausgelegt ist, dass das herunterlaufende Wasser von dem Außenwandgitter 200 auf die Abtropfleiste 210 abtropfen kann. Das Wanddurchführungselement 110 ist insbesondere aus EPS mit einer Raumdichte von 50kg/m®* hergestellt, damit die Wärmeleitung von der Gebäudeaußenseite zur Gebäudeinnenseite unterbrochen
wird.
In Figur 2 zeigt die Rückseite der Wanddurchführungseinheit 100. An dieser gebäudeinnenliegenden Seite wird bei einer Wanddurchführungseinheit 100 der Luftschlauch zu einem _Haustechnikgerät, insbesondere Wärmepumpe, Lüftungskompaktgerät oder Lüftungsgerät, angeschlossen. Dabei wird das erste Ende über die Schlauchaufnahme 130 aufgenommen und über die Schlauchbefestigungen 131 verbunden und das zweite Ende führt zu einem Haustechnikgerät. In den Schlauchbefestigungen 131 sind Dübel zur Aufnahme von Stockschrauben vorgesehen. Die Stockschrauben werden in die Dübel eingedreht,
5
der Luftschlauch wird darauf aufgesetzt, fügt sich in die Schlauchaufnahme 130 und über Rändelmuttern abschließend fixiert. Im Inneren des Wanddurchführungselements 110 ist ein Strömungskanal 120 ausgebildet. Die Strömungsrichtung kann für die Außenluft von der Gebäudeaußenseite her zur Gebäudeinnenseite hin erfolgen. Für die Fortluft ist die Strömungsrichtung umgekehrt. Die Abtropfleiste 210 steht seitlich über und ist somit länger als das Wanddurchführungselement 110 breit ist. Dies hat den Vorteil, dass auch Wassertropfen, die rechts oder links am Rahmen seitlich herunterlaufen,
aufgefangen werden.
Die Figur 3 zeigt ein Außenwandgitter 200, hier als Wetterschutzgitter ausgebildet, mit der erfindungsgemäßen Abtropfleiste 210. Das Außenwandgitter besteht im Wesentlichen aus einem Rahmen 203, Lamellen 202 und der Abtropfkante 201. Im unteren Bereich des Außenwandgitters 200 ist die Abtropfleiste 210 befestigt. An der Abtropfleiste 210 befindet eine hervorstehende Absenkung 213. Die hervorstehende Absenkung 213 sorgt dafür, dass das Wasser abläuft und vom Putz der Hauswand ferngehalten wird.
Die Figur 4 zeigt einen Ausschnitt aus Figur 3 und stellt die Kantung 211, in bevorzugter Ausführung, detaillierter dar. Die Kantung 211 schützt vor seitlich und nach hinten herunterlaufendem Wasser und ist einteilig mit der Abtropfleiste 210 gefertigt. Die hintere Kantung 211a und die seitlichen Kantung 211b werden über ein Biegeverfahren in die gezeigte Position gebogen. Der anschließend aufgetragene Lack, sorgt dafür, dass zwischen der hinteren Kantung 211a und seitlichen Kantung 211b kein Wasser durchlaufen kann und ein möglicher Luftspalt zwischen der hinteren Kantung 211a und der seitlichen Kantung 211b und zwischen dem Außenwandgitter 200 und der hinteren Kantung 211a verschlossen wird. Das von der Kantung 211 umgebene und leicht nach unten, Richtung Boden, geneigte Plateau, sorgt dafür, dass das Wasser aufgefangen wird und innerhalb der Kantungen 211
geführt und direkt ablaufen kann.
Die Figur 5 zeigt das Außenwandgitter 200 mit Abtropfleiste 210 in der seitlichen Schnittansicht. Das Wasser läuft von oben, über die Lamellen und von der Abtropfkante 201 auf das Plateau 212 herunter und wird dann von der Kantung 211 geführt und kann auf dem Boden herabtropfen. Die Abtropfleiste 210 wird mit Nieten an dem Außenwandgitter 200 anhand der Befestigungspunkte 214 befestigt. 6
In Figur 6 wird die erfindungsgemäße Abtropfleiste 210 in bevorzugter Ausführungsform einzeln dargestellt. Zur Befestigung der Abtropfleiste 210 an dem Außenwandgitter 200 werden mindestens zwei Befestigungspunkte 214 benötigt. In der bevorzugten Ausführungsform werden drei Befestigungspunkte 214 verwendet. Die Befestigung der Abtropfleiste 210 an dem Außenwandgitter 200 erfolgt über Nieten. Die Abtropfleiste 210 wird in der bevorzugten Ausführungsform aus Aluminium einteilig hergestellt, aber auch Materialien wie Edelstahl oder Stahl sind möglich, und anschließend über ein Biegeverfahren in die abschließende und gezeigte Form gebracht. Dazu wird die Grundform der Abtropfleiste aus einem Stück Aluminium, Edelstahl oder Stahl geschnitten und alle Konturen und Formen über ein Biegeverfahren hergestellt.
Bezugszeichenliste
100 Wanddurchführungseinheit 110 Wanddurchführungselement 120 Strömungskanal
130 Schlauchaufnahme
131 Schlauchbefestigung
200 Außenwandgitter
201 Abtropfkante
202 Lamellen
203 Rahmen
210 Abtropfleiste
211 Kantung
211a hintere Kantung
211b seitliche Kantung
212 Plateau
213 hervorstehende Absenkung 213a obere Bereich
213b untere Bereich
214 Befestigungspunkt
220 Boden

Claims (14)

Patentansprüche
1. Wanddurchführungseinheit (100) für einen Anschluss an ein Haustechnikgerät, wie eine Wärmepumpe, ein Lüftungskompaktgerät oder ein Lüftungsgerät, die in eine
Öffnung einer Gebäudewand einsetzbar ist, bestehend aus wenigstens:
- einem Wanddurchführungselement (110) mit einem Strömungskanal (120), zum Führen von Außenluft oder Fortluft, - einer Schlauchaufnahme (130), zur Aufnahme eines Luftschlauches und - mindestens einem Außenwandgitter (200) dadurch gekennzeichnet,
dass die Wanddurchführungseinheit (100) eine Abtropfleiste (210) aufweist, wobei die Abtropfleiste (210) einstückig ausgebildet ist und eine Kantung (211) zum Auffangen und Führen von Wassertropfen aufweist.
2. Wanddurchführungseinheit (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Abtropfleiste (210) an dem Außenwandgitter (200) der Wanddurchführungseinheit (100) mit mindestens zwei Befestigungspunkten (214) befestigt ist.
3. Wanddurchführungseinheit (100) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Abtropfleiste (210) ein Plateau (212) aufweist, wobei das Plateau (212)
einen rechten Winkel oder einen Neigungswinkel zur Horizontalen aufweist.
4. Wanddurchführungseinheit (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Abtropfleiste (210) eine hervorstehende Absenkung (213) aufweist, die als Ablauf der Wassertropfen dient.
5. Wanddurchführungseinheit (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die hervorstehende Absenkung (213) der Abtropfleiste (210) eine Tiefe zwischen 10mm und 30 mm, insbesondere aber zwischen 18 mm und 20 mm,
aufweist.
6. Außenwandgitter (200) für ein Wanddurchführungselement (110) für einen Anschluss an ein Haustechnikgerät,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Außenwandgitter (200) einen Neigungswinkel im Boden (220) und Befestigungspunkte (214) aufweist, an der eine einstückige Abtropfleiste (210) befestigt ist.
7. Außenwandgitter (200) für ein Wanddurchführungselement (110) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abtropfleiste (210) eine Kantung (211) aufweist, wobei die Kantung (211) die Abtropfleiste (210) zumindest teilweise umgibt und mit der Abtropfleiste (210) eine Einheit ergibt.
8. Außenwandgitter (200) für ein Wanddurchführungselement (110) nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abtropfleiste (210) einen Lack aufweist, der zwischen der hinteren Kantung (211a) und dem Außenwandgitter (200) sowie zwischen der hinteren Kantung (211a) und der seitlichen Kantung (211b) als Dichtung dient.
9. Außenwandgitter (200) für ein Wanddurchführungselement (110) nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abtropfleiste (210) an mindestens zwei Befestigungspunkten (214) an dem Außenwandgitter (200) befestigt ist.
10. Außenwandgitter (200) für ein Wanddurchführungselement (110) nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, 10
11718
dass die hervorstehende Absenkung (213) der Abtropfleiste (210) eine Tiefe zwischen 10 mm und 30 mm, insbesondere aber zwischen 18 mm und 20 mm,
aufweist.
11. Außenwandgitter (200) für ein Wanddurchführungselement (110) nach einem der Ansprüche 6 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Plateau eine Tiefe zwischen 10 mm und 30 mm, insbesondere aber
zwischen 18 mm und 22 mm, aufweist.
12. Außenwandgitter (200) für ein Wanddurchführungselement (110) nach einem der Ansprüche 6 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die hervorstehende Absenkung (213) an zwei Stellen gebogen ist, wobei der untere Bereich (213b) einen betragsmäßig größeren Winkel zum Plateau aufweist als
der Winkel des oberen Bereiches (213a) zum Plateau ist.
13. Außenwandgitter (200) für ein Wanddurchführungselement (110) nach einem der Ansprüche 6 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abtropfleiste (210) aus Aluminium, Edelstahl oder Stahl besteht und eine Dicke zwischen 0,5 mm und 5 mm, insbesondere aber zwischen 0,8 mm und 1,2
mm, aufweist.
14. Außenwandgitter (200) für ein Wanddurchführungselement (110) nach einem der Ansprüche 6 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abtropfleiste (210) von der einen seitlichen Kantung (211b) zur anderen seitlichen Kantung (211b) breiter als das Außenwandgitter (200) ist.
11
ATA50622/2023A 2022-09-07 2023-08-02 Wanddurchführungseinheit und Außenwandgitter mit einer Abtropfleiste AT526453A2 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102020134043A1 (de) 2020-12-17 2022-06-23 Stiebel Eltron Gmbh & Co. Kg Wanddurchführungseinheit für den Anschluss eines Haustechnikgeräts

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