DE235586C - - Google Patents
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- DE235586C DE235586C DENDAT235586D DE235586DA DE235586C DE 235586 C DE235586 C DE 235586C DE NDAT235586 D DENDAT235586 D DE NDAT235586D DE 235586D A DE235586D A DE 235586DA DE 235586 C DE235586 C DE 235586C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
- D02G3/00—Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
- D02G3/02—Yarns or threads characterised by the material or by the materials from which they are made
- D02G3/14—Horse-hair threads
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JKi 235586 -KLASSE 76 c. GRUPPE
REINHOLD GRABEIN in FORST i. d. Lausitz.
verarbeitet werden.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Vorbereitung des zu spinnenden
Roßhaarguts.
Das Roßhaargut hat bei seiner Verarbeitung zu Fäden bzw. zu Geweben den Nachteil,
sich bei wiederholtem Hin- und Herbiegen allmählich herauszuarbeiten ; insbesondere tritt
diese Erscheinung da auf, wenn kurzes Roßhaargut in bekannter Weise zusammen mit
ίο einem oder mehreren Umwickelfäden versehen
wird. Je kürzer die Roßhaarstücke sind, um so mehr tritt dieses Herausarbeiten der Roßhaarstücke
hervor. Um diesen Nachteil zu vermeiden, hat man die Enden der Roßhaarfäden durch Erwärmen mit einer Kugel oder
mit einem Haken versehen. Aber beim Zerschneiden des Roßhaargewebes fallen naturgemäß
diese Enden fort, so daß das Herausarbeiten nicht verhindert werden kann.
In Gemäßheit der Erfindung wird nun das Herausarbeiten der Roßhaare dadurch vermieden,
daß die Roßhaare gekräuselt werden, bevor sie zu einem endlosen Faden versponnen
werden. Infolge der Kräuselung der einzelnen Roßhaarstücke legen sich die einzelnen Roßhaare
spiralisch ineinander und umgreifen sich auf diese Weise gegenseitig. Beim Verbiegen
des Gewebes ist ein Herausarbeiten nunmehr ausgeschlossen, da die einzelnen spiralischen
Windungen beim Verbiegen sich zusammenziehen und infolgedessen die anderen Roßhaare
nur noch fester umgriffen werden. Dieses Kräuseln der Roßhaare zu dem vorbeschriebenen
Zwecke hat naturgemäß nichts mit dem Kräuseln von Polstergut, um dasselbe voluminöser
zu machen, zu tun. Ebensowenig kommt auch das Kräuseln von minderwertigem. Gut,
beispielsweise in Form von Kammzug, in Betracht, da dieses Gut nur zu dem Zwecke gekräuselt
wird, um es als wertvollere Wolle erscheinen zu lassen. Nach der Erfindung dient dagegen das Kräuseln der einzelnen,
weiterhin zu verspinnenden Roßhaare dazu, das Herausarbeiten der einzelnen Roßhaarstücke
zu verhindern und gleichzeitig eine erhöhte Elastizität des fertigen Gewebes herbeizuführen.
Um das Roßhaar in Gemäßheit der Erfindung zu wellen, wird dasselbe vorteilhaft,
nachdem es aus dem Roßhaarbündel hervorgezogen ist, unter Anwendung von Wärme gewellt.
In den Fig. 1 und 2 sind zwei beispielsweise Anordnungen, die zur Ausführung des neuen
Verfahrens dienen, vorgesehen.
In Fig. ι wird der Roßhaarfaden, bevor er in die Vorschubwalze gelangt, mittels eines
Hämmerchens α in die Kerbe b eines vorteilhaft mit Dampf geheizten Rohres c eingedrückt.
Das Hämmerchen α erhält seinen Antrieb von der Vorschubwalze d, so daß die Wellung in
regelmäßigen Abständen und in Abhängigkeit von dem Vorschübe selbst erfolgt.
In Fig. 2 ist eine andere Vorrichtung zum Wellen vorgesehen. Dort ist ein Sternrad angeordnet,
dessen Sternzähne ebenfalls in die Kerbe eines vorteilhaft mit Dampf geheizten
Rohres eingreifen. Das Sternrad e ist federnd gelagert, so daß trotz des Eingreifens der einzelnen
Sternzähne in die Kerbe eine Drehung möglich ist.
Statt dieser beiden Ausführungsformen können auch beliebige andere Vorrichtungen zum
Wellen des Roßhaares benutzt werden, jedoch muß darauf Rücksicht genommen werden, daß
eine bleibende Formänderung des Roßhaarfadens vorteilhaft unter Anwendung von Wärme erfolgt. Andernfalls tritt die beabsichtigte
Wirkung nicht auf, sondern es tritt lediglich eine Rauhung des Roßhaarfadens ein,
welche das Sichheraüsarbeiten des Fadens aus dem fertigen Gewebe unterstützt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Vorbereitung von Roßhaaren, die zu endlosen Roßhaarfäden verarbeitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Roßhaare bzw. Roßhaarstücke eine wellenförmige Gestalt erhalten, um sich bei der nachfolgenden Verspinnung gegenseitig spiralisch zu umgreifen und dadurch Halt zu geben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE235586C true DE235586C (de) |
Family
ID=495344
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT235586D Active DE235586C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE235586C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7264767B2 (en) | 2000-07-21 | 2007-09-04 | Norddeutsche Affinerie Aktiengesellschaft | Method and device for reducing the oxygen content of a copper melt |
-
0
- DE DENDAT235586D patent/DE235586C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7264767B2 (en) | 2000-07-21 | 2007-09-04 | Norddeutsche Affinerie Aktiengesellschaft | Method and device for reducing the oxygen content of a copper melt |
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