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DE235579C - - Google Patents

Info

Publication number
DE235579C
DE235579C DENDAT235579D DE235579DA DE235579C DE 235579 C DE235579 C DE 235579C DE NDAT235579 D DENDAT235579 D DE NDAT235579D DE 235579D A DE235579D A DE 235579DA DE 235579 C DE235579 C DE 235579C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
pawl
stop
disc
loose
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT235579D
Other languages
English (en)
Publication of DE235579C publication Critical patent/DE235579C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/26Automatic clutches actuated entirely mechanically acting at definite angular position or disengaging after consecutive definite number of rotations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES'
Den Erfindungsgegenstand bildet ein Getriebe, durch welches die Bewegung eines oder mehrerer Glieder einer Kupplung in regelmäßig wiederkehrenden Zeitabschnitten auf ein aus einem oder mehreren Gliedern bestehendes anderes Getriebe übertragen wird. Diese Bewegungsübertragung kann in mannigfacher Weise benutzt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes gezeigt, und zwar ist
Fig. ι eine Seitenansicht desselben an einer Schraubenschneidmaschine.
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht der Teile in ihrer Stellung zueinander während der Bewegung. ►
Fig. 3 ist eine ähnliche Ansicht; sie zeigt die Teile in dem Augenblicke des Freikommens einer Hubscheibe von der Klinke.
Fig. 4 ist eine Ansicht von oben auf die Teile der Fig. 2.
Der Erfindungsgegenstand ist besonders zur
Verwendung in Getrieben geeignet, bei denen eine plötzlich wirkende, schnelle und entschiedene Bewegung von Teilen gewünscht wird, oder wo durch einen Ruck oder Schlag eine bestimmte Wirkung von Teilen erzielt werden soll.
Wenn auch der Erfindungsgegenstand bei Maschinen aller Art Verwendung finden kann, so ist er doch zur Bewegung der Antriebsvorrichtung einer automatischen Schraubenschneidmaschine am geeignetsten zu verwenden, weil er eine so plötzliche und entschiedene Bewegung der Teile erreicht, daß man den Endpunkt der Einwirkung der Schraubenschneidbacken auf das Werkstück auf das Genaueste bestimmen kann. Aus diesem Grunde ist eine solche Maschine als Beispiel für die Verwendung des Erfindungsgegenstandes gewählt worden, es ist jedoch nur so viel von der Maschine gezeichnet worden, als zum vollen Verständnisse des Wesens der vorliegenden Erfindung notwendig erscheint.
Auf der Hubwelle 8 einer Schraubenschneidmaschine ist eine Hubscheibe 9 angeordnet.
Der Träger 10 besitzt die Drehachse für einen an ihm bei 12 drehbar befestigten Hebel 11. Das obere Ende dieses Hebels ist in üblicher Weise gegabelt und führt zwischen
Gabelenden die
bungskupplung.
Ausrückmuffe 13
semen einer Rei-
Die anderen Teile dieser Kupplung sind in der Zeichnung nicht dargestellt worden, und es wird von einer Beschreibung dieser Teile abgesehen. Hierbei möge bemerkt werden, daß eine Bewegung unter Reibung kuppelt und demselben eine Wechselbewegung erteilt; die anderen Kupplungsglieder drehen sich dabei während des Arbeitens der Maschine beständig auf der Spindel, auf welche Muffe 13 aufgekeilt ist.
Ein Konsol 15 ist an der Unterseite des Spindelträgers 10 oder an einem anderen Teile des Maschinengestelles befestigt und dient als Träger einer Klinke 16, die sich um einen Zapfen 17 dreht.
Ein Anschlagstift 18 wird, wie gezeichnet, von der Klinke 16 gehalten, indem er mit seinem mit Schraubengewinde versehenen Teile durch eine mit Gewinde versehene Öffnung eines Ansatzes 19 der Klinke 16 hindurchtritt. Die Schraube kann dabei mittels einer gegen das Ende des Ansatzes 19 sich legenden Stellmutter 20 in beliebiger Stellung festgelegt werden. Ein Klinkenhebel 21 sitzt auf der Welle 8 und dreht sich zugleich mit der Scheibe 9. Dies kann auf verschiedene Weise erreicht werden. Wie dargestellt, ist der Hebel 21 auf der Welle 8 in der Nähe des äußeren Umfanges der Scheibe 9 mittels der Stellschraube 22 lösbar befestigt, Er ragt über den Umfang der Scheibe 9 hinaus und trägt in der Nähe seines äußeren Endes
. eine schräge Fläche 23, die sich gegen den Stift 18 legt.
Ein Anschlag 24 auf dem Hebel 21 begrenzt
35. die Bewegung eines anderen Hebels, wie nachfolgend beschrieben ist.
In der dargestellten Ausführungsform geht die Schraube 22 durch den genannten Anschlag 24 hindurch. Eine Scheibe 25 einer Spannvorrichtung sitzt auf dem Zapfen 26 am Hebel 21, der einen Arm 28 trägt. Ein anderer Hebel 27 sitzt lose auf der Welle 8; dieser Hebel erstreckt sich radial zur Scheibe 9 über ihren Umfang hinaus und hat einen Flansch 29 auf der dem. Hauptteil des Hebels gegenüberliegenden Seite der Scheibe 9. Der Flansch zeigt einen Einschnitt, in welchem der Umfang der Scheibe 9 läuft.
Eine Feder 30 ist mit ihrem einen Ende am Arm 28 befestigt, und ihr anderes Ende steht in Verbindung mit einem Zugglied 31, dessen anderes Ende an dem Hebel 27 befestigt ist. Das Ende der Klinke 16 ist zu einer Nase 32 ausgestaltet, die den Hebel 27 in der Nähe seiner oberen Vorderkante angreift.
. Der Anlauf 33 am Flansch 29 des Hebels 27 kann nach Wunsch abschraubbar oder in beliebiger anderer Art angeordnet werden. Wie in der Zeichnung dargestellt, ist dieser Anlauf 33 umstellbar, d. h. die Anlaufspitze (Fig. 4) kann nach vorn bzw. um 180 ° gedreht nach hinten gestellt werden, so daß die von dem Anlauf durch Hebel 11 aus- und einrückbare Kupplung nach jeder gewünschten Seite hin ein- bzw. auszurücken ist. Die diagonal angeordneten Befestigungsschrauben des Anlaufs und eine passende Fläche am Hebelflansch 29 zur Aufnahme . eines an der Unterseite des Anlaufstückes 33 befindlichen Ansatzes ermöglichen eine Befestigung des Anlaufstückes 33 sowohl in der gezeichneten als auch in der um 180 ° gedrehten Stellung.
Bei der Bewegung der Vorrichtung wird Scheibe 9 gedreht und dabei der mit derselben verschraubte Hebel 21 und der Hebel 27, der von der Feder 30 an dem Anschlag 24 des Hebels 21 anliegend gehalten wird, mitgenommen. Diese gleichzeitige Bewegung der Hebel 21 und 27 mit der Scheibe 9 erfolgt so lange, bis sich die Oberkante des Anlaufs 33 gegen die Nase 32 der Klinke 16 legt und der Hebel 27 dadurch festgehalten wird. Bei der sich weiter vollziehenden Drehung der Scheibe 9 zusammen mit Hebel 21 gleitet der Anschlagstift 18 der Klinke 16 mit seiner Spitze auf der schrägen Fläche 23 des Hebels 21. Dadurch wird die Klinke 16 allmählich hochgedrückt, bis der Stift 18 die höchste Stelle der Gleitfläche 23 erreicht hat; alsdann läßt die Klinke 32 den Anlauf 33 und somit den Hebel 27 frei. Da während der gemeinsamen Drehung der Scheibe 9 mit dem Hebel 21 bis zum Löslassen des Hebels 27 von der Klinke 16 eine gleichzeitige Spannung der Feder 30 erfolgt und somit ein Zug auf den Hebel 27 in der Richtung nach dem Hebel 21 bzw. nach dessen Anschlag 24 zu ausgeübt wird, so schnellt der Hebel 27 nach seinem Freiwerden von der Sperrklinke 16 dem Hebel 21 nach, bis er gegen den Anschlag 24 schlägt. Bei diesem Nachschnellen trifft der Anlauf 33 das äußerste Ende des Ausrückhebels 11 der Kupplung und erteilt somit der Ausrückvorrichtung der Kupplung eine schnelle und plötzliche Bewegung, die außerordentlich geeignet ist, die Kupplung zu lösen, während die Arbeitsmaschine ein Schraubengewinde schneidet oder eine ähnliche Arbeit verrichtet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum schnellen und plötzlichen Ein- bzw. Ausrücken von Kupplungen, z. B. für die schneidenden Werkzeuge von Schraubenschneidmaschinen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß bei Drehung einer mit einem festen Hebel (21) versehenen und auf der Welle (8) sitzenden Hubscheibe (9), die neben einem lose auf dieser Welle (8) angebrachten Hebel (27) angeordnet ist, letzterer gegen einen Anschlag (24) des Hebels (21) durch eine Feder (30) gedrückt wird, wenn der lose Hebel (27) von einer Klinke (16)
    freigegeben ist, die durch einen auf einer schrägen Fläche (23) des Hebels (21) gleitenden Anschlagstift (18) beeinflußt wird, wobei während der inzwischen erfolgten Drehung der Scheibe (9) die Feder (30) des losen Hebels (27) so weit gespannt wird, daß sie ein Nachschnellen des losen Hebels (27) auf den festen Hebel (21) zu beim Freiwerden von der Klinke (18) bewirkt und dabei zugleich durch einen Anschlag (33) an dem Hebel (27) die Ein- und Ausrückkupplung mittels des Hebels (11) plötzlich bewegt.
    Hierzu 1 Blatt, Zeichnungen!
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