DE2355649C3 - Tauchgießvorrichtung und -verfahren zur Herstellung von Elektrodengittern für Bleiakkumulatoren - Google Patents
Tauchgießvorrichtung und -verfahren zur Herstellung von Elektrodengittern für BleiakkumulatorenInfo
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Description
55
Die Erfindung betrifft eine Tauchgießvorrichtung und ein Tauchgießverfahren zur Herstellung von Elektrodengittern
für Bleiakkumulatoren mit zumindest teilweise porösen Formen.
Aus der FR-PS 14 88 705, der französischen Offenlegungsschrift
20 98 166 und der US-PS 16 36 242 sind Gießwalzen für die Herstellung von Akkumulatorengittern
und entsprechende Verfahrensweisen bekannt, bei denen die Schmelze in den Formhohlräumen der Gießwalzen
zu den gewünschten Gußstücken erstarren gelassen und die Gußstücke anschließend aus den Formhohlräumen
abgelöst und entfernt werden. Die Gießwalzen tauchen hierbei nicht in ein Schmelzbad ein,
sondern es wird die Schmelze der Gießwalze seitlich bzw. von oben zugeführt. Die Zuführung der Schmelze
in die Gitter-Hohlräume erfolgt auf Grund der Schwerkraft der Schmelze. 1st der hydrostatische Druck der
Schmelzzuführung gering, ist ein vollständiges, d.h. formgetreues Ausgießen der Gitterhohlräume nicht
sichergestellt. Da die Formhohlräumwände nicht gasdurchlässig ausgebildet sind und demnach beim Gießen
Luft nicht durch die Formhohlraumwände verdrängt werden kann, ist ein formgetreues Ausgießen schon aus
diesem Grunde nicht möglich. Die Oberfläche der Formlinge, die nach derartigen Verfahren und mit derartigen
Vorrichtungen gegossen werden, ist meist rauh und die Abmessung der Formlinge ungenau, so daß in
vielen Fällen eine Nachbehandlung des Formlings zum Beispiel Nachschleifen, Nachschneiden oder -fräsen unumgänglich
ist.
Aus der CH-PS 5 00 793 sind Vorrichtungen und Verfahren zum Tauchgießen bekannt, bei denen poröse
Formen Verwendung finden. Gußstücke werden hergestellt, indem die Gießform in ein Schmelzbad eingetaucht
wird, wodurch auf Grund des hydrostatischen Schmelzdruckes Schmelze in den Formhohlraum eindringt
und diese dort auf Grund ihrer Schwerkraft nach dem Ziehen der Gießform aus der Schmelze im Formhohlraum
verbleibt. Ein exaktes Tauchgießen von sehr komplizierten Formhohlräumen ist nicht möglich, und
es können nur einfache Formen formgetreu tauchgegossen werden, wenn die Gießform tief in das Schmelzbad
eingetaucht wird, um dann den für ein formgetreues Gießen erforderlichen hohen hydrostatischen
Schmelzdruck zu erhalten, der die Schmelze in sämtliche Bereiche der Gießform drückt. Bei einem tiefen
Eintauchen aber bleibt an der relativ kalten Gießform auch außerhalb des Formhohlraumes Schmelze an der
Form haften. Diese Schmelze kann nur aufwendig zurückgewonnen werden und steht demnach für einen
weiteren Tauchgießvorgang nicht mehr zur Verfügung.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung der eingangs genannten Art, mit der selbst
kompliziert ausgebildete Elektrodengitter für Bleiakkumulatoren sehr schnell und dennoch formgetreu tauchgegossen
werden können.
Zur Lösung der Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die Formen aus einem inneren, an eine Kühldruckgasquelle
angeschlossenen, porösen Metallkörper und einer äußeren, undurchlässigen, schlecht wärmeleitenden
Schicht bestehen, in denen die durch die Schicht hindurchgehenden Formhohlräume angeordnet sind,
und daß der poröse Metallkörper und die äußere Oberfläche der undurchlässigen Schicht Erhebungen und
Vertiefungen in solcher Anordnung und Dimensionierung aufweisen, daß die Schmelze nicht vollständig in
die Vertiefungen eindringen und sich beim Austauchen der Form leicht von den Erhebungen lösen kann.
Durch die an den porösen Metallkörper angeschlossene Kühldruckgasquelle bzw. Vakuumquelle kann das
Innere der Form unter die Verfestigungstemperatur der Schmelze rasch abgekühlt und die Schmelze in die
Hohlräume der in das Schmelzbad eingetauchten Form eingesaugt werden. Hierbei braucht die Gießvorrichtung
nicht tief in das Schmelzbad eingetaucht zu werden, d. h. das Eintauchen erfolgt schnell. Da zudem das
Verfestigen des Schmelzmaterials an der kühlen, porösen Formhohlraumwand wenig Zeit in Anspruch
nimmt, ist insgesamt ein einzelner Tauchgießvorgang sehr schnell durchführbar, ohne daß die Formwiederga-
be des Formlings beeinträchtigt wird. Da nur die Erhebungen auf die Temperatur der Schmelze aufgeheizt
werden müssen, wird dem Schmelzbad keine wesentliche Wärmemenge durch Wärmeleitung entzogen. Eine
gute Wärmeisolation zwischen dem heißen Schmelzbad und dem relativ kühlen Innenraum der Form ist für ein
rasches und exaktes Tauchgießen von großer Bedeutung. Die Schmelze kann auf Grund ihrer hohen Oberflächenspannung
und der erfindungsgemäßen Ausbildung die Vertiefungen der äußeren Oberfläche der undurchlässigen
Schicht nicht ausfüllen, wodurch Lufträume als isolierende Polster gebildet werden. Hierbei ist
die effektive, durch die Luftpolster gebildete Wärmeleitfähigkeit der Schicht steuerbar, indem die Anzahl
bzw. der Bereich der die Schmelze berührenden Erhebungen erhöht oder vermindert wird. Die Anzahl oder
der Bereich der Erhebungen kann qf-er über die äußere
Räche einer einzigen Form variiert werden, um unterschiedliche effektive Wärmeleitfähigkeiten auf verschiedenen
Teilen derselben Form zu erhalten. Erfindungsgemäß ist die effektive Wärmeleitfähigkeit der
äußeren Schicht in einem Maße durch Ausgestaltung des äußeren Oberflächenbereiches steuerbar, daß selbst
wärmeleitende Materialien wie z. B. Kupfer als äußere Schicht verwendet werden können. Weiter ist es von
Vorteil, daß die Erhebungen durch das heiße Schmelzbad selbst aufgeheizt werden können, so daß zusätzliche
äußere Heizeinrichtungen entbehrlich sind. Heiße Erhebungen haben den Vorteil, daß im wesentlichen
kein Schmelzmaterial sich an diesen verfestigt bzw. an diesen haften bleibt und im Falle einer lokalen Verfestigung
die Schmelze leicht ablösbar ist und diese für einen neuen Tauchgießvorgang verwendet werden
kann.
Die erfindungsgemäße Tauchgießvorrichtung findet vorzugsweise bei einem Verfahren Verwendung, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß
a) ein Kühlgas in den porösen Metallkörper und durch die Wände der Formhohlräume geführt
wird, bis die Hohlraumwände unter die Verfestigungstemperatur des geschmolzenen Metalls abgekühlt
sind, daß
b) die Form in die Schmelze bis zu einer Teife eingetaucht wird, bei der die Schmelze nur die Vorsprünge
berührt, daß
c) ein Vakuum an den porösen Metallkörper angelegt wird, so daß die Schmelze in die Hohlräume
gesaugt wird, daß
d) die Form aus der Schmelze herausgenommen wird, wobei das geschmolzene Metall sich von der
äußeren Oberfläche der Schicht ablöst, so daß aus der Schmelze nur das in den Hohlräumen verfestigte
Metall entfernt wird, und daß
e) das Gußstück aus den Hohlräumen herausgelöst wird.
Elektrodengitter aus niedrig legiertem Blei mit einer
feinen Struktur und einer hohen Festigkeit können insbesondere dann erhalten werden, wenn die in die Hohlräume
gesaugte Bleilegierungsschmelze abgeschreckt und das aus den Hohlräumen herausgelöste Gußstück
einer Auslagerungshärtung ausgesetzt wird.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispieles
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben; in dieser zeigt
F i g. 1 eine Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Tauchgießvorrichtung längs der Linie 1-1 der F i g. 2,
F i g. 2 eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Tauchgießvorrichtung, und
F i g. 3 eine vergrößerte Schnittansicht längs der Linie 3-3 der F i g. 2.
Gemäß den F i g. 1 bis 3 ist eine Form 2 einer Tauchgießvorrichtung
trommeiförmig ausgebildet und weist
Formhohlräume 4 auf, die einem Elektrodengitter einer Batterie entsprechen. Die Form 2 umfaßt einen porösen
Metallkörper 6, der aus gesintertem puiverförmigem Materia! hergestellt ist, und eine äußere, undurchlässige,
schlecht wärmeleitende Schicht 8, die den ge-
<o samten porösen Metallkörper 6 mit Ausnahme der
Gießöffnungen der Formhohlräume 4 abdeckt. Die undurchlässige, aufheizbare Schicht 8 weist eine äußere
Oberfläche mit einer Vielzahl von Erhebungen 13 und Vertiefungen 12 auf. Die Vertiefungen 12 können durch
1S Anreißen oder Ätzen, beispielsweise nach dem Halbtonverfahren,
hergestellt sein. Ein mechanisches Einreißen der Vertiefungen 12 in die Schicht 8 ist auf Grund
der einfachen Durchführbarkeit aes Bearbeitungsvorganges und dessen leichter Steuerbarkeit bevorzugt.
Die Vertiefungen 12 können als parallele Streifen oder gegebenenfalls als Kreuzmuster vorgesehen sein. Eine
Druckluftkammer 14 hinter den Formhohlräumen 4 ermöglicht die Einführung von Kühldruckluft in den porösen
Metallkörper 6. Die Kühlluft tritt durch die Wän-
de des Hohlraumes 4 und kühlt dadurch den Hohlraum. Eine Vakuumkammer 16 hinter den Formhohlräumen 4
unmittelbar über der Schmelze 18 ermöglicht das Ansaugen von Schmelze 18 in die Hohlräume 4, wenn die
Form 2 zu flach für ein freies Strömen der Schmelze in die Hohlräume eingetaucht ist. Die Kühlluft der Druckluftkammer
14, die den Formhohlraum 4 kühlt, indem dieser über die Kammer 14 gedreht wird und die kühle,
unter Druck stehende Luft durch die porösen Wände der Formhohlräume 4 entweicht, kann auch zu einem
Ausblasen bzw. Herauslösen des Gußstückes aus den Hohlräumen 4 verwendet werden.
Gemäß Zeichnung kann ein Gießbetrieb kontinuierlich durchgeführt werden. Die Form 2 ist geringfügig in
die Schmelze 18 eingetaucht, wobei nur die Erhebun-
gen 13 zwischen den Vertiefungen 12 mit der Schmelze
in Berührung stehen und deren geringe Masse dadurch selbst ohne die Unterstützung von zusätzlichen Heizeinrichtungen
20 schnell auf eine Temperatur aufgeheizt wird, bei der Metall aus der Schmelze, selbst
wenn es geringfügig verfestigt ist, an der äußeren Oberfläche der Schicht 8 nicht haften bleibt, nachdem
die Form die Schmelze 18 verlassen hat. Diese Temperatur wird als Ablösetemperafji· bezeichnet. Sind zusätzliche
Heizeinrichtungen 20 vorgesehen, kann eine
erfindungsgemäße Tauchgießvorrichtung in bezug auf verschiedene Schmelzlegierungen, verschiedene Materialien
für die Schicht 8 und verschiedene Trommelgeschwindigkeiten flexibler benützt '.verden.
Die Wärmeleitfähigkeit der äußeren Schicht wird niedrig gehalten, indem das Schmelznietall daran gehindert
wird, die Vertiefungen 12 zu füllen, während sich die Form in der Schmelze befindet. Ein Füllen der
Vertiefungen mit Schmelze hängt von einer Anzahl von Faktoren ab einschließlich der Temperatur der Schicht,
der Temperatur der Schmelze, der Breite und der Tiefe der Vertiefungen sowie der Eintauchtiefe der Schmelze.
Die Form 2 wird in die Schmelze 18 bis zu einer Tiefe eingetaucht, die nicht ausreicht, daß der hydrostatische
Druck der Schmelze diese vollständig in die Ver-
fa5 tiefungen 12 drückt. Eintauchtiefen von weniger als
3,2 min und bevorzugt von etwa 1,6 mm werden für diesen Zweck als optimal angesehen. Beim Arbeiten mit
Bleilegierungsschmelze mit einer Temperatur von etwa
30°C über deren Erstarrungstemperaturbereich sind Vertiefungsbreiten von weniger als etwa 0,75 mm erforderlich,
um das Eindringen von Schmelze in die Vertiefungen bei einer Eintauchtiefe von weniger als
3,2 mm zu verhindern.
Stehen die Hohlräume 4 mit ihren Gießöffnungen mit der Schmelze 18 in Verbindung, wird ein Vakuum
an die Kammer 16 angelegt, um Schmelze 18 in die gekühlten Formhohlräume 4 aufzusaugen, wo diese unmittelbar
erstarrt. Liegt die Schmelztemperatur etwa 300C über dem Schmelzen-Erstarrungspunkt oder innerhalb
des Schmelzen-Erstarrungsbereiches, wird das in die Formhohlräume eingedrungene Schmelzenmaterial
ausreichend abgeschreckt. Dieses Abschrecken wird insbesondere bei auslagerungshärtbaren bzw. vergütbaren
Elektrodengittern vorgenommen. Auf Grund der niedrigeren Anfangstemperatur der Schicht 8 steigt
deren Temperatur an, während sich die Schicht 8 in der Schmelze 18 befindet. Da die Schicht mit der Schmelze
18 nur sehr kurz mit einer sehr geringen Oberfläche in Berührung steht, geht wenig Wärme aus der Schmelze
durch die Schicht 8 verloren. Eine gewisse Verfestigung der Schmelze 18 kann als ein Film auf den Erhebungen
13 auftreten. Dieser Film haftet dann aber so wenig an, daß er auf Grund seines Eigengewichtes zurück in die
Schmelze 18 zurückfällt, unmittelbar nachdem die Form 2 die Schmelze an der Stelle 22 verlassen hat.
Somit ist praktisch das einzige Metall, das effektiv die Schmelze 18 verläßt, das in den Hohlräumen 4 verfedungsfall
werden auslagerungshärtbare Balterie-Elektrodengitter
mit einem geringen Antimongehalt hergestellt. Die Trommelform ist aus einem porösen gesinterten
Bronzezylinder aufgebaut, der mit einer Schicht aus undurchlässigem Kupfer mit einer Dicke von etwa
1 mm beschichtet worden ist. Ein Formhohlraum entsprechend des in der Zeichnung dargestellten Gitter;
ist durch die Kupfer-Schicht in den porösen Bronzezylinder bis in eine Tiefe von etwa 0,75 mm in das poröse
Bronzematerial geschnitten bzw. gefräst. Eine Vielzahl von Vertiefungen mit einer Breite von etwa 0,38 mir
und einer Tiefe von 0,18 mm sind in die Kupferschichi mit einer Dichte von 6,5 Vertiefungen pro cm eingerissen.
Die Form 2 wird etwa 1,6 mm in eine Bleilegie rungsschmelze mit einer Temperatur von etwa 3400C
eingetaucht, die 0,05% Antimon enthält, worauf die Drehung beginnt. Luft bei Raumtemperatur mit einen'
Druck von etwa 4,2 kg/cm2 wird durch die poröser Wände des Hohlraumes etwa 15 Sekunden lang ge
drückt, wenn diese über der Kammer 14 vorbeilaufen Dadurch wird der Hohlraum unter die Solidustempera·
tür der Schmelze abgekühlt. Befindet sich die Trommeloberfläche während ihrer Drehung mit dei
Schmelze in Berührung, heizen sich die Spitzen der Er hebungen schnell auf die Ablösetemperatur auf. Dei
restliche Teil der Schicht wird nur geringfügig durcl Wärmeleitung aufgeheizt. Ein Vakuum von etwa 12,f
bis 25 cm Wassersäule wird in der Kammer 16 auf rechterhalten. Dreht sich die Form 2 unter die Kammei
stiete Metall. Durch den Überdruck in der Luftkammer 30 16· wird geschmolzenes Metall in die Formhohlräumf
14 wird das Gußstück 24 aus der Form ausgestoßen und das Kühlen des Hohlraumes 4 für einen nächsten
Gießvorgang begonnen. Die Gußstücke 24 werden beispielsweise durch ein Förderband 26 aufgenommen und
abtransportiert.
Bei einem besonderen erfindungsgemäßen Anweneingesaugt.
Die Berührung der Oberfläche mit dei Schmelze dauert nur etwa '/2 Sekunde. Das in der
Formhohlräumen verfestigte Metall wird bei einer Dre hung der Form mitgenommen und als Gußstück 24 au
dem Formhohlraum ausgeblasen, wenn dieser sich übe die Luftkammer 14 gedreht hat.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Tauchgießvorrichtung zur Herstellung von
Elektrodengittern für Bleiakkumulatoren mit zumindest teilweise porösen Formen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Formen (2) aus einem inneren, an eine Kühldruckgasquelle angeschlossenen,
porösen Metallkörper (6) und einer äußeren, undurchlässigen, schlecht wärmeleitenden Schicht
(8) bestehen, in denen die durch die Schicht (8) hindurchgehenden Formhohlräume (4) angeordnet
sind, und daß der poröse Metallkörper (6) und die äußere Oberfläche der undurchlässigen Schicht (8)
Erhebungen (13) und Vertiefungen (12) in solcher Anordnung und Dimensionierung aufweisen, daß
die Schmelze nicht vollständig in die Vertiefungen eindringen und sich beim Austauchen der Form
leicht von den Erhebungen lösen kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
daß die Vertiefungen (12) streifenförmig sind und sich dazwischen die Erhebungen (13) rükkenartig
erstrecken.
3. Verfahren zur Herstellung von Elektrodengittern für Bleiakkumulatoren mittels der Vorrichtung
nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
a) ein Kühlgas in den porösen Metallkörper (6) und durch die Wände der Formhohlräume (4)
geführt wird, bis die Hohlraumwände unter die 3" Verfestigungstemperatur des geschmolzenen
Metalls (18) abgekühlt sind, daß
b) die Form (2) in die Schmelze bis zu einer Tiefe eingetaucht wird, bei der die Schmelze nur die
Vorsprünge (13) berührt, daß
c) ein Vakuum an den porösen Metallkörper (6) angelegt wird, so daß die Schmelze in die Hohlräume
(4) gesaugt wird, daß
d) die Form (2) aus der Schmelze herausgenommen wird, wobei das geschmolzene Metall sich
von der äußeren Oberfläche der Schicht (8) ablöst, so daß aus der Schmelze nur das in den
Hohlräumen verfestigte Metall entfernt wird, und daß
e) das Gußstück aus den Hohlräumen (4) herausgelöst wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Hohlräume (4) gesaugte
Bleilegierungsschmelze (18) abgeschreckt wird, und daß das aus den Hohlräumen herausgelöste Gußstück
(24) einer Auslagerungshärtung ausgesetzt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732355649 DE2355649C3 (de) | 1973-11-07 | Tauchgießvorrichtung und -verfahren zur Herstellung von Elektrodengittern für Bleiakkumulatoren |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US30435372A | 1972-11-07 | 1972-11-07 | |
| DE19732355649 DE2355649C3 (de) | 1973-11-07 | Tauchgießvorrichtung und -verfahren zur Herstellung von Elektrodengittern für Bleiakkumulatoren |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2355649A1 DE2355649A1 (de) | 1974-05-16 |
| DE2355649B2 DE2355649B2 (de) | 1975-07-31 |
| DE2355649C3 true DE2355649C3 (de) | 1976-03-25 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4224078A1 (de) * | 1992-07-21 | 1994-01-27 | Hagen Batterie Ag | Gittergießform zum Gießen von Akkumulatoren-Bleigittern und Verfahren zu deren Herstellung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4224078A1 (de) * | 1992-07-21 | 1994-01-27 | Hagen Batterie Ag | Gittergießform zum Gießen von Akkumulatoren-Bleigittern und Verfahren zu deren Herstellung |
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