DE2355020A1 - Fernrohr - Google Patents
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Description
Patentanwalt
g. Walter J
7 Stuttgart N, Menzelstraße 40
Patentanwalt . Λ η η ft η ρ
. Dipl.-Ing. Walter Jackisch M J J ■ H / 5
■■-.-■■ -. . . . tNqv.
Ing." Karl VOCKENHUBER, 1180 Wien, Pötzleinsdorferstraße 118
Fernrohr
Die Erfindung betrifft ein Fernrohr, insbesondere Zielfernrohr für Feuerwaffen,
mit einem Gehäuse, wobei im optischen Strahlengang ein Strahlenteiler zum
Ablenken zumindest eines Teils des vom Fernrohrobjektiv einfallenden Lichtes auf eine
im Gehäuse vorgesehene Öffnung vorgesehen ist.
Derartige Fernrohre sind schon lange bekannt, wobei das im optischen System
des Fernrohres abgelenkte Licht einer am Fernrohr montierten Kamera zugeführt wurde. Um jedoch die Kamera am Fernrohr anbringen zu können, mußte vorher das
Kameraobjektiv abgeschraubt werden, dann erst konnte die Fixierung der Kamera am
Fernrohr mittels ihres Objektivgewindes erfolgen Diese Einrichtung hatte aber wesentliche
Nachteile. Es konnten nämlich nur teurere Kameras, die eben meist für Objektiv-.^
wechsel geeignet waren, am Fernrohr aufgesetzt werden. Kameras, deren Objektiv nicht
abgenommen werden konnte, wie dies bei den meisten billigeren Kameras der Fall ist,
fanden auch keine Anwendung. Ein zweiter entscheidender Nachteil war der, daß beim
abwechselnden Photographieren durch das Fernrohr oder mit der Kamera allein, diese
erst kompliziert und zeitaufwendig vom Fernrohr abgenommen oder auf dieses aufge-
409820/0334 . '
setzt werden mußte, so daß ein eventuell sich kurzzeitig bietender " Schnappschuß" durch
die Montagezeit für die Kamera verloren ging.
Durch die Erfindung werden die oben geschilderten- Nachteile vermieden, indem
im Bereich der Gehäuseöffnung eine, vorzugsweise verstellbare, Orientierungseinrichtung
vorgesehen ist, in welche eine Kamera derart einsetzbar ist, daß die optische Achse
des Kameraobjektivs mit der optischen Achse des im Fernrohr abgelenkten Lichtstrahles
flachtet, wobei im abgelenkten Lichtstrahlengang ein Kollimator od. dgl. angeordnet ist,
um. einen nahezu parallelen, aus der Gehäuseöffnung austretenden Strahlengang zu erzielen.
Durch die Anordnung eines Kollimators wird dem Kameraobjektiv ein annähernd paralleler Strahlengang zugeführt, sodaß bei Aufnahmen von Beobachtungsobjekten aus
größeren Entfernungen ( wie dies ja bei Fernrohren üblich ist ) auf alle Fälle eine scharfe
Abbildung entsteht. Es ist also nicht notwendig, falls überhaupt möglich, vor dem Ansetzen
der Kamera am Fernrohr diese zu präparieren, indem das Kameraobjektiv afog·.
aommen wird. Dadurch ergibt sich aber gleichzeitig ein unbegrenztes Anwendungsgebiet
für Kameras, die an diesem Fernrohr angesetzt werden können. E'ne besonders vorteil
hafte Anwendung ergibt sich in Verbindung mit der in letzter Zeit am Markt erhältlichen
" Pocket Instamatic " — Kamera, die besonders klein in der Form ist und bei überlegter
Anbringung fast nicht über den Umfang eines mittelgroßen Zielfernrohres hinausragt -
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird vorgeschlagen,
daß eine, vorzugsweise mit der Orientierungseinrichtung verbundene, Tasteinrichtung
für die Kamera vorgesehen ist, durch welche Tasteinrichtung der Strahlenteiler in den
Objektivstrahlengang des Fernrohrs einschaltbar ist. Die Tasteinrichtung kann in einfachster
Form als mit dem Strahlenteilertrager gelenkig verbundener Fühlhebel ausgebildet
sein, der durch eine Feder belastet den Strahlenteiler in seiner aus dem Objektivstrahlengang
des Fernrohrs ausgeschalteten Stellung hält und gleichzeitig aus der Orientierungseinrichtung
bei nicht angesteckter Kamera hinausragt.
Um zu vermeiden, daß Fremdlicht in die zusätzliche Öffnung am Fernrohr bei
niehtangebrachter Kamera in den Objektivstrahlengang eintritt, wird gemäß einer Weiter-
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" 3 \ 235502Q
bildung der Erfindung vorgeschlagen, daß ein, vorzugsweise vom in der "fluhelage befindlichen
Strahlenteiler gebildeter Deckel zum Verschließen der Gehäuseöffnung am Fernrohr
vorgesehen ist, der durch die oder einer weiteren Tasteinrichtung für die Kamera
steuerbar ist.
Bei Aufnahmen durch das Fernrohr ist es vor allem notwendig, die Belichtungsfaktoren
an der Kamera richtig einzustellen. Weist die Kamera eine Belichtungsnießeinrichtung
mit Innenmessung auf, so sind weitere Vorkehrungen nicht notwendig, da ohnehin
die vom eingeschalteten Strahlenteiler auf den Film fallende Lichtmenge zum Einstellen
derBelichtungsfaktorenmaßgebend ist. Anders verhält sich die Sachlage bei Kameras
mit Belichtungsmesser für Außenlicht. Da gewöhnlich der den Meßstrahl empfangende
Teil der Kamera an der Objektivseite liegt, würde der lichtelektrische Wandler
der Meßeinrichtung direkt auf das Fernrohrgehäuse gerichtet sein und daher wenig Licht
empfangen. Es wird deshalb vorgeschlagen, daß ein zusätzliches optisches System, beispielsweise
ein Lichtleiter, am Fernrohr vorgesehen ist, das das vom Objekt kommende
Licht dem Belichtungsmesser der Kamera zuführt. Dabei kann allerdings das Meßergebnis
durch das vorherrschende Umlicht verfälscht werden. Es ist deshalb vorteilhaft, eine
Abdeckeinriclitung für das Umlicht im Bereich der Orientierungs einrichtung für die Kamera
anzubringen.
Da die vom Hauptstrahlengang des Fernrohres über den Strahlenteiler der
Kamera zugeführte Lichtmenge durch Lichtverluste, entstanden im Objektiv des Fernrohres,
geschwächt wurde, ist es zweckmäßig, auch die dem Belichtungsmesser über das
zusätzliche optische System zugeführte Lichtmenge abzuschwächen, um wieder eine richtige
Belichtung zu erzielen. Bei billigeren Kameras mit einer Öffnung von 1 : 11 oder
1 : 8 würde sich von Anfang an die Blende ohnehin auf die größte, einstellbare Öffnung
weiten, so daß in jedem Fall die bestmögliche Belichtung des photographischen Bildes gegeben
ist. Bei empfindlicheren Kameras aber könnte es vorkommen, daß durch die vom
zusätzlichen optischen System zugeführte Lichtmenge im Belichtungsmesser eine Blendeneinstellung resultieren würde, die der dem Kameraobjektiv zukommenden Lichtmenge
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nicht entspricht. Das heißt, daß sich beispielsweise die Blende nicht so weit öffnen würde,
als dies durch den mit Lichtverlusten behafteten, dem Kameraobjektiv zugeführten
Objektstrahl erforderlieh wäre. Die Folge wäre eine Unterbelichtung des aufgenonmie- nen
Bildes. Um dies jedoch zu vermeiden, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß am Fernrohr, vorzugsweise mit der Orientierungseinrichtung verbunden, eine Einrichtung
zum Eingeben eines Wertes entsprechend der maximal einstellbaren Öffnung der angesetzten
Kamera vorgesehen ist, durch die eine das Licht im optischen Zusatzsystem schwächende Einrichtung, vorzugsweise ein Graufilter, steuerbar ist. Da bei den im Handel
bekannten " Instamatic " - Kameras die Öffnung der Blende fix ist und nur die Verschlußzeit
eingestellt werden braucht, ergibt sich mit einer derartigen Ausführung ein besonderer Vorteil. Da dem Kamerabedienenden die Öffnung der Blende seiner Kamera
ja bekannt ist, braucht er nur das entsprechende Graufilter über die Eingabeeinrichtimg
ins zusätzliche optische System zu schalten, um eine richtig belichtete Aufnahme zu erhalten.
Die durch das Graufilter korrigierte Blendenöffnung könnte beispielsweise etwa um einen Blendensprung größer sein, als die unkorrigierte Einstellung.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich an Hand der Beschreibung
des in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles. Die Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Fernrohr mit aufgesetzter Kamera in Verbindung mit
einem Gewehr. Die Fig. 2 und 3 zeigen Schnitte der Einrichtung aus Fig. 1 nach den Linien
II - II bzw. m - ΙΠ. Die Fig. 4 zeigt eine weitere Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen
Fernrohres nach der Linie IV-IV aus der Fig. 2.
Ih der Fig. 1 ist ein Gewehr 1 mit einem Zielfernrohr 2 schematisch dargestellt,
an welchem Fernrohr 2 eine Kamera 3 aufgesetzt ist. Nähere Einzelheiten des Fenvrohres zeigt die Fig. 2, wobei auf. die Darstellung des Gewehres der Einfachheit
halber verzichtet wurde. Im Inneren des Fernrohres 2 ist ein um eine Achse 4 schwenkbarer
Spiegelträger 5 vorgesehen, auf dem ein halbdurchlässiger Umlenkspiegel 6 montiert
ist, um das vom Objektiv eintretende Licht teilweise dem nicht im einzelnen dargestellten
Fernrohrokular und teilweise dem Kameraobjektiv zuzuführen. Es sei an dier
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ser Stelle erwähnt, daß als Strahlenteiler nicht unbedingt ein Spiegel Anwendung finden
muß, es könnte beispielsweise ein Prisma diese Aufgabe erfüllen. Der Spiegelträger 5
wird in der Ruhelage durch eine Schenkelfeder 7 in einer Stellung gehalten, in der er den
Strahlengang im Fernrohr nicht beeinflußt. Gleichzeitig'ragt in dieser Ruhestellung
ein mit dem Spiegelträger 5 gelenkig verbundener Tastschieber 8 in eine Orientierungseinrichtung 9 für eine Kamera 3„ Die Orientierungseinrichtung 9 kann jeweils der verwendeten
Kamera über einen verstellbaren Winkel 10 angepaßt werden. Setzt man die
Kamera 3 in die OrientierungseiiirieMnng 9 ein, wird sie dort von einer Feder 11 in
ihrer Lage fixiert. Beim Einsetzen der Kamera 3 drückt sie den Tastschieber 8 - bezogen
auf die Fig. 2 - nach unten,, ivobei der Spiegel 6 in den Fernrohrstrahlengang entgegen
der Wirkung der Schenkelfeder 7 geschaltet wird. Die Kraft der Sehenkelfeder 7
ist geringer bemessen als die Kraft der Fixierfeder 11, die Kamera 3 kann also nicht
durch den Taster 8 ausgestoßen werden«, Gleichzeitig mit der Umschaltung des Spiegels
6 in seine Arbeitsstellung hat dieser eine Öffnung 12 im Fernrohr 2 freigegebens durch
welche bei in Arbeitsstellung befindlichen Spiegel das vom Objekt eintreffende Licht teilweise
dem Kameraobjektiv zugeführt wird ( Fig. 4). In der Ruhestellung ist die Öffnung
12 durch den Spiegelträger 5 verdeekts so daß kein Fremdlicht in das Fernrohr einrohr
eintreffen kann.
Da die Kamera 3 mitsamt ihrem Objektiv 13 an das Fernrohr angesteckt wird,
ist es notwendig, die dem Kameraobjektiv zugeführten Lichtstrahlen nahezu parallel zur
optischen Achse aus dem Fernrohr austreten zu lassen, um trotzdem eine scharfe Abbildung
zu erzielen. Dazu ist im Bereich der Austrittsöffnung 12 ein Kollimator 14 angeordnet.
Es ist klar, daß an Stelle des Kollimators 14 jede andere beliebige optische Einrichtung
Verwendung finden kann, um den abgelenkten Strahlengang parallel dem Kameraobjektiv
zuzufahren. Mit Hufe dieser Einrichtung kann jede beliebige Kamera am Fernrohr
angesetzt werden, wobei ohne vorherige Einstellung am Fernrohr oder ander Kamera
eine scharfe Abbildung gewährleistet ist. -
Sollte die Kamera 3 die Belichtungsmessung, im Innenmeßverfahren durchfüh-
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ren, dann sind keine zusätzlichen Vorkehrungen notwendig, um den Belichtungsmesser
das Licht vom Objekt her zuzuführen. Anders ist dies der Fall, wenn der Belichtungsmesser
der Kamera im Außeiilichtmeßverfahren funktioniert. Da der Belichtungsmesser'
genau auf das Fernrohrgehäuse gerichtet ists würden sich natürlich falsche Belichtungsfaktoren einstellen. Gemäß der Erfindung wird dem dadurch Abhilfe geschaffen, daß dem
Belichtungsmesser 15 das Objektlicht über ein Prisma 16 und einem Glasstab 17 zugeführt
wird ( Fig. 4). Das Prisma 16 ist dabei nur aus dem Grund angeordnet, um das eintreffende
Licht nicht durch die, besonders bei Zielfernrohren objektiv- und okularseitig auftretende Verdickung des Fernrohrdurchmessers zu beeinflussen. Gegen Umlicht ist
der Belichtungsmesser durch Seitenwandungen 18 ( Fig. 3 ) abgeschirmt.
Bei hochempfindlichen Kameras mit einer Öffnung von etwa 1 : 5, 6 und unterhalb
davon wäre es aber möglich, daß sich die Blende auf einen kleineren Öffnungsdurch-Eiesser
einstellen würde, als der durch das Fernrolirobjektiv eintreffenden Lichtstärke
überhaupt entspricht. Durch Lichtverluste im Objektiv oder am Strahlenteiler wird es
nämlich notwendig, daß bei diesen empfindlichen Kameras eine große Blendenöffnung eingestellt
wird, um ein richtig belichtetes Photo zu erhalten. Dazu ist im zusätzlichen vom
Lichtstab 17 und Prisma 16 gebildeten optischen System eine Einstellvorrichtung für die
maximal zur Verfügung stehende Öffnung vorgesehen, welche Einrichtung mit einer Anzahl
von Graufiltern vesfounden ist ( Fig. 3 und 4 ). Die Einstellvorrichtung 19 besteht im
wesentlichen aus einem sektorförmigen Teil, der in der Orientierungseinrichtung 9 geführt
ist. Sie weist im gegenständlichen Fall drei Graufilter 20 auf, die in den Strahlengang
des optischen Systems 16,17 schaltbar sind. Je nachdem, welche größtmögliche Öffnung
die Blende der angesetzten Kamera hat, ist ein weniger oder mehr lichtdurchlässiges
Graufilter vor dem Glasstab 17 geschaltet. So ist beispielsweise der Öffnung 1 : 5,6
das hellste Filter, der Öffnung 1 : 2,8 das dunkelste Graufilter zugeordnet. Die Stellung
der Graufilter im Strahlengang wird durch eine Kugelraste 21 fixiert. Eine Marke 22 an
der Orientierungseinrichtung zeigt an, welches Graufilter gerade eingeschaltet ist. Mit
Hilfe dieser Graufilter wird also in Abhängigkeit von der größten einstellbaren Blenden-
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öffnung der Kamera dem Belichtungsmesser immer jene dosierte Lichtmenge zugefiihrt,
daß die Einstellung der notwendigen Blendenöffnung um etwa einen Blendensprung erhöht
ist, obwohl dies zwar durch die vorhandene Lichtstärke vom" Objekt nicht, durch die Lichtverluste
im Fernrohr aber schon erforderlieh ist. Bei der Verwendung von weniger empfindlicheren
Kameras ist die Einstellvorrichtung, in eine Stellung " O " bringbar, bei
welcher der zusätzliche Strahlengang 16,17 vonkeinem Graufilter beeinflußt wird.
Die Kamera 3 bzw. die Orientierungseinrichtung 9 ist am Fernrohr so angeordnet,
daß deren längste Körperächse mit der optischen Achse des Fernrohres fluchtet.
Dadurch ragen die Umrißkanten der Kamera und der Orientierungs einrichtung minimal
über den Umfang des Fernrohrs hinaus, das gesamte System wird dadurch sehr kompakt
und handlich.
409820/033U
Claims (8)
- Patentanwalt _ ο .Dipl.-ina- Waiter Jackisch I Ol (17 Stuttgart N, Menzelstraße 40 J^ J J «PatentansprücheFernrohr, insbesondere Zielfernrohr für Feuerwaffen, mit einem Gehäuse, wobei im optischen Strahlengang ein Strahlenteiler zum Ablenken zumindest eines Teils des vom Fernrohrobjektiv einfallenden Lichtes auf eine im Gehäuse vorgesehene Öffnung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Gehäuseöffnung (12 ) eine, vorzugsweise verstellbare, Orientierungseinrichtung (9-11) vorgesehen ist, in welche eine Kamera (3) derart einsetzbar ist, daß die optische Achse des Kameraobjektivs (13 ) mit der optischen Achse des im Fernrohr (2) abgelenkten Lichtstrahles fluchtet, wobei im abgelenkten Lichtstrahlengang ein Kollimator (14) od. dgl. angeordnet ist, um einen nahezu parallelen, aus der Gehäuseöffnung (12) austretenden Strahlengang zu erzielen.
- 2. Fernrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine, vorzugsweise mit der Orientierungseinrichtung (9) verbundene, Tasteinrichtung (8) für die Kamera (3 ) vorgesehen ist, durch welche Tasteinrichtung der Strahlenteiler (6) in den Objektivstrahlengang des Fernrohrs einschaltbar ist.
- 3. Fernrohr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein, vorzugsweise vom in der Ruhelage befindlichen Strahlenteiler (6) gebildeter Deckel (5) zum Verschlieesen der Gehäuseöffnung am Fernrohr (2) vorgesehen ist, der durch die oder einer weiteren Tasteinrichtung für die Kamera steuerbar ist.
- 4. - Fernrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei eine mit einem Belichtungsmesser für Außenlicht ausgestattete Kamera in die Orientierungsemrichtung eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzliches optisches System (16,17 ^beispielsweise ein Lichtleiter am Fernrohr (2 ) vorgesehen ist, das das vom Objekt kommende Licht dem Belichtungsmesser (15) der Ksmera (3) zuführt.
- 5. Fernrohr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Orientierungseinrichtung (9 ) eine Abdeckeinrichtung (18) für das auf den Belichtungsmesser (15 ) fallende Umlicht aufweist.
- 6. Fernrohr nach einem der Ansprüche 4afer 5, dadurch gekennzeichnet, daß am. 409820/0334Fernrohr (2), vorzugsweise mit der Orientierungseinrichtimg (9) verbunden, eine Einrichtung (19) zum Eiiigeben eines Wertes entsprechend der maximal einstellbaren Öffnung der angesetzten Kamera vorgesehen ist, durch die eine das lacht im optischen Zusatz system (16,17) schwächende Einrichtung (20), vorzugsweise ein Graufilter, steuerbar ist.
- 7. Fernrohr nach einem der Ansprüche 1 bis. 6, dadurch"gekennzeichnet, daß die Orientierungseinrichtung (9) mit der eingesetzten Kamera (3) zum überwiegenden Teil ihres Volumens innerhalb der durch die Umfangsteile des Fernrohres größeren Durchmessers, wie Okular bzw. Vorderteil des Objektivs, gegebenen Grenze liegt.
- 8. Fernrohr nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die längste ■Körperachse der aus der Orientierimgseinrichtung (9 )und der Kamera (3) gebildeten Einheit mit der optischen Achse des Fernrohres (2 ) fluchtet. ·■■■·"409820/0334
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