DE1522313A1 - Zubehoer fuer eine Kamera - Google Patents
Zubehoer fuer eine KameraInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B19/00—Cameras
- G03B19/02—Still-picture cameras
- G03B19/04—Roll-film cameras
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-
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
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- G03B17/12—Bodies with means for supporting objectives, supplementary lenses, filters, masks, or turrets
- G03B17/14—Bodies with means for supporting objectives, supplementary lenses, filters, masks, or turrets interchangeably
Landscapes
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Description
Die Erfindung be-zieht sich auf einen Zubehörteil für eine
Kamera, wobei dieser Zubehörteil ein Gehäuse aufweist, welches ein mit einer Öffnung versehenes Ende hat, mit welchem dieses
Gehäuse in lösbarer Weise an einer Kamera vor der Filmebene
der Kamera befestigt werden kann, wobei dieses Gehäuse eine zweite gegenüberliegende Öffnung aufweist, in die in ausbaubarer
Weise ein Objektiv eingesetzt werden kann, so dass dieses
Objektiv vor der lilmebene angeordnet werden kann, wobei dieses
Objektiv ein Bild eines Objektes auf die Kämera-lilmebehe
fokussieren kann»
In den letzten Jahren haben sich die sogenannten Gummi-Mnsen
durchgesetzt. Derartige linsen haben eine veränderlich/Brennweite» notwendigerweise enthalten jedoch derartige Gummi~
Xiinsen eine groooe Anzahl von Elementen, um eine konstante
Bildebene aufrechtzuerhalten, wenn die Abstände der Elemente
009110/0310
Sei-
,verschoben werden, um die Brennweite der Kombination zu
verändern* Sa müssen Kompensationen und Kompromisse durchgeführt
werden und die komplizierte mechanische Verbindung der beweglichen Komponenten, die erforderlich ist, um diese
komplexen Bewegungen der Elemente zu erreichen, führen zu einer unhandlichen und sperrigen, schweren und teuren Vorrichtung·
Die grosse Anzahl von Linsen, die in handelsüblich
' erhältlichen Gummi-linsensystemen erforderlich ist, führt
zu Problemen hinsichtlich der Liohtstärke und der Linsenempfindlichkeit,
wobei derartige Linsensysteme üblicherweise auf ein Öffnungsverhältnis von 1:2,8 oder,weniger beschränkt
sind. Obwohl derartige Linsensysteme als Systeme betrachtet werden können, mit denen eine unendliche Anzahl von Brennweiteneinstellungen möglich ist, ist üblicherweise der Schärfenbereich begrenzt. Ein derartiges Linsensystem, bei dem dies
nioht der Fall ist, wird ausserordentlich unförmig und unhandlich.
Der Einstellbereich derartiger Systeme ist ganz all-'
gemein begrenzt.
Es ist auch bereits bekannt, Kameras mit Wechselobjektiven
zu bestücken, von denen jedes eine andere Brennweite hat. Diese Wechselobjektive sind von der Kamera getrennte Einheiten,
die an der Kameraöffnung in ausbaubarer Weiae befestigt
werden können. Diese Objektive können auch an einem Revolverkopf
angeordnet sein, so dass diese Objektive wahlweise in • die Aufnähmestellung hineingeschwenkt werden können. Eine
Vermehrung der Objektive let selbstverständlich touer und
009830/0810 neoMom,
0^ eine
- ■■■·■. / - 3 - ·■
eine Kamera, die mit einem Objektivrevolver ausgerüstet
ist, an dem mehrere Objektive angeordnet sind, ist nicht leicht zu handhaben und eine derartige. Kamera ist sperrig
und unhandlich. Jedes Mal, wenn eine andere Yergrösserung
erforderlich ist, muss das Objektiv ausgewechselt werden
und dies ist ebenfalls nachteilig.
Es ist auch bereits eine Kamera bekannt, bei der eine negative
Linse vorgesehen ist, die hinter dem Objektiv angeordnet werden kann. Die Verwendung der negativen Linse ist jedoch
lediglich nur dann möglich, wenn das Objektiv von der Kamera
abgenommen wird, ■ '_
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein
Kamerazubehörteil zu schaffen, mit welchem es auf einfachste Weise möglich ist,, die Brennweite des Objektives über einen
weiten Einstellbereich zu verstellen»
Erfindungsgemäss weist das Zubehörteilgehäuse Einrichtungen
auf, mit denen eine oder mehrere negative Linsen in entfernbarer Weise in axial fluchtender Lage zwischen den Öffnungen
.des Zubehörteilgehäuses angeordnet werden können. Ein Objektiv
kann im zweiten Ende des Zubehörteilgehäuses in axialer Flucht
mit dem ersten Ende angeordnet sein und dieses Objektiv kann
±ia Gehäuse axial einstellbar sein und zwar zwischen einer
Stellung in der Iahe des ersten Endes und einer Stellung
oamö/oa-10'
BAD ORIGINAL
.der sich in einer gewissen Entfernung vom ersten Ende des
Zubehörteiles und damit von der Filmebene der Kamera "befindet. Das Objektiv kann Einrichtungen haben, die eine Anordnung
einer negativen Linse in axialer Flucht zwischen dem Objektiv und der Filmebene verhindern, wenn-sioh.das Objektiv in einer
Stellung in der-Nähe des ersten Endes des Gehäuses befindet.
Das Zubehörteilgehäuse kann eine Anzahl von negativen linsen
aufweisen, wobei jede Linse eine andere Breohkraft hat und
" wobei diese negativen Linsen einzeln in eine fluchtende Lage
zwischen den Öffnungen des Gehäuses bringbar sind, so dass diese Linsen hinter dem Objektiv und vor der Filmebene angeordnet
werden können, wenn das Objektiv herausgezogen ist. Zweckmässigerweise können mehr als eine negative Linse gleichzeitig
in die fluchtende Lage zwischen den beiden Enden des Gehäuses gebracht werden. Die negativen Linsen können an einem
Arm montiert sein, der am Zubehörteilgehäuse schwenkbar derart
gelagert ist, dass sich dieser Arm um eine" Achse -dreht,-'die
parallel gegenüber der Objektivachae versetzt ist* Das Zut>e_
hörgehäuse kann einen Eintritt und üie führungen aufweisen.
Ea kann ein Schieber vorgesehen sein, der eine oder mehrere
negative Linsen trägt und dieser Schieber kann in diese fiffnung einsetzbar sein, so dass die Linsen in die fluchtende
Lage zwischen Objektiv und Filmebene gebracht werden können.
Die negativen Linsen können aber auch an einem Rad montiert sein, welches drehbar angeordnet ist, wobei die Drehachse
des Hades parallel zur Objektivachse versetzt ist und dieses Rad kann ferner eine Öffnung zum Durchtritt des Kameraobjektives
aufweisen.
003820/0210
-' ' Weitere
SAD ORfGJNAL
Weitere Ziele, -Vorteile' und Merkmale der Erfindung sollen
unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung dargelegt
werden, in denen "bevorzugte Ausfiihrungsheispiele der Erfindung
dargestellt sind» Es zeigen:
Pig. 1 eine schematische Darstellung zur Erläuterung der
Erfindung, ■
fig. 2 eine Horizontalschnittansicht einer Kamera, teilweise in schematiseher Darstellung, welche ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung zeigt,
Fig. 3 eine Schnittansieht» genommen längs der Linie 3-3
der Pig.'2, gesehen in Richtung der Pfeile, welche
weitere Einzelheiten der Montage der negativen Linsen
zeigt, :
Fig. 4 und 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung,
wobei die Fig. 4 negative Linsen zeigt, die an einer Revolverscheibe befestigt sind und wobei FIg, 5 eine
horizontale Schnittansieht der Kamera ist, welche das
in die Kamera eingesetzte Revolverrad zeigt,
Fig. 6 und 7 ein weiteres Aueführungobeiapiel der Erfindung,
wobei Fig* 6 die negativen Linsen zeigt, die an einem
auswechselbaren Schieber befestigt aind und wobei Fig. 7 die Anordnung des Schiebers in der Kamera zeigt,
00903 07 0210
mm Q m
■ Fig. 8 eine horizontale Schnittansicht einer Kamera, welche
ein weiteres Ausfittirungsbeispiel der Erfindung zeigt,
. 9 und 10 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung,
wobei Mg, 9 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, ist und fig. 10 eine Öchnittansicht, genommen längs
der Linie 10-10· der Fig* 9,
Mg.11 ein weiteres Ausfiüirungsbeispiel der Erfindung mit
einer Sohieberhalterung der negativen Linsen, wie sie
in Pig. 6 dargestellt ist
und
Pig.12 Ms 15 weitere Ansichten von Ausführungsbeispieleii.
Es sei nun auf Fig. 1 Bezug genommen. OA ist die optische
Achse der positiven Linse 10. Wie in der oberen Hälfte der Figur dargestellt, empfängt die Linse 10 Lichtstrahlen von
der linken Seite und fükussiert die parallelen Strahlen auf
einen Punkt der optischen Achse, der mit P bezeichnet ist,
12 ist eine Blenda, welche die Eintrittsstrahlung auf den
üblichen oder beatkorrigierten Teil der Linse beschränkt, so dass ein Bild eines entfernten Gegenstandes, von welchem
die parallelen Lichtstrahlen ausgehen, in einer Abbildungs-
oder Filmebene in scharfex* form erzeugt werden kann. Diese
Abbildung^- oder Filmebene ist bei 1 hinter dem Brennpunkt F
angeordnet. P atollt die swelte Hauptebene der Linse 10 dar
und dor aViπ band, der don innerun Aohaenabaohnitt OA von F
609830/0310 ^0 0RIGINÄL
trennt, soll als Brennweite der Linse 10 bezeichnet werden.
Es ist bekannt, dass, wenn eine negative Linse zwischen die positive Linse und deren Brennpunkt eingesetzt wird, das
parallele Licht des entfernten Gegenstandes, welches in die positive Linse eintritt, dann in einem neuen Punkt fokussiert wird, der in der optischen Achse liegt und dessen Abstand
von der Brechkraft der negativen Linse abhängt und vom Abstand zwischen negativer Linse und positiver Linse. Die Wirkung ist die,, dass die zweite Hauptebene der positiven Linse dadurch dichter zum Objekt hin verlegt wird, so dass die effektive Brennweite der positiven Linse verlängert wird. Dieses optische Gesetz wird in vorteilhafter Weise bei der Erfindung angewendet.
parallele Licht des entfernten Gegenstandes, welches in die positive Linse eintritt, dann in einem neuen Punkt fokussiert wird, der in der optischen Achse liegt und dessen Abstand
von der Brechkraft der negativen Linse abhängt und vom Abstand zwischen negativer Linse und positiver Linse. Die Wirkung ist die,, dass die zweite Hauptebene der positiven Linse dadurch dichter zum Objekt hin verlegt wird, so dass die effektive Brennweite der positiven Linse verlängert wird. Dieses optische Gesetz wird in vorteilhafter Weise bei der Erfindung angewendet.
Es sei auf die untere Hälfte der Hg. 1 Bezug genommen. Es
ist zu erkennen, dass die positive Linse 10 in eine neue
Einstellung längs· der optischen Achse OA bewegt wurde, die
dichter beim entferntenObjekt liegt, so dass die von diesem Objekt kommenden parallelen Lichtstrahlen normalerweise bei f fokussiert würden. Es wurde jedoch die negative Linse 14 in die von der positiven Linse 10 unbesetzte Stelle eingefügt. Die negative Linse liegt innerhalb der Brennweite der positiven Linse 10 und lenkt die Lichtstrahlen vom Punkt F1 zu
einer Stelle ab, die vor dem Punkt I*' liegt und naher bei der Bildebene I. Beim dargestellten Beispiel wurde die Linse 14 derart ausgewählt, dass diese eine Brechkraft hat, welche
ist zu erkennen, dass die positive Linse 10 in eine neue
Einstellung längs· der optischen Achse OA bewegt wurde, die
dichter beim entferntenObjekt liegt, so dass die von diesem Objekt kommenden parallelen Lichtstrahlen normalerweise bei f fokussiert würden. Es wurde jedoch die negative Linse 14 in die von der positiven Linse 10 unbesetzte Stelle eingefügt. Die negative Linse liegt innerhalb der Brennweite der positiven Linse 10 und lenkt die Lichtstrahlen vom Punkt F1 zu
einer Stelle ab, die vor dem Punkt I*' liegt und naher bei der Bildebene I. Beim dargestellten Beispiel wurde die Linse 14 derart ausgewählt, dass diese eine Brechkraft hat, welche
003070210 das
BAD ORfGlNAL
f ij
das parallele Licht, das sie von. der positiven Linse erhält,
im Punkt 1 fokussiert. Daraus ergibt sich, dass durch diese
Kombination ein Bild des entfernten Gegenstandes in der Bildebene 1 erzeugt wird. Da sich jedoch die" zweite Hauptebene
dieser Kombination nicht an der Stelle P sondern an der Stelle P1 befindet, wurde die effektive Brennweite dieser Kombination von der Länge "a" in eine Länge verändert, die grosser als das Doppelte von "a" ist. Diese Länge ist mit "b" gekennzeichnet. Für einen gegebenen Gesiehtsfeldwinkel ist die
Grosse des Bildes, welches mit einem Objektiv erzeugt werden kann, dem Abstand des Filmes vom zweiten Hauptpunkt des Objektives proportional, d. h. die Grosse ist proportional der Brennweite des Objektives. Deshalb erzeugt die Verwendung
der negativen Linse 14 ein Bild in der Ebene I, welches um
mehr als das Doppelte gegenüber dem Bild vergrössert ist,
welches in der Ebene I lediglich durch die positive Linse
erzeugt wird. Es sei bemerkt, dass das in der vorstehenden
Diskussion betrachtete Objekt, welches photograph!ert werden soll, weit entfernt ist, so dass die betrachteten Lichtstrahlen als Lichtstrahlen angesehen werden können, die von Unendlich ausgehen. Jede Änderung des Gesichtsfeldwinkels, die sich
deshalb theoretisch aus der Verschiebung der positiven Linse ergeben kann, ist deshalb derart gering, dass diese vernachlässigt werden kann.
dieser Kombination nicht an der Stelle P sondern an der Stelle P1 befindet, wurde die effektive Brennweite dieser Kombination von der Länge "a" in eine Länge verändert, die grosser als das Doppelte von "a" ist. Diese Länge ist mit "b" gekennzeichnet. Für einen gegebenen Gesiehtsfeldwinkel ist die
Grosse des Bildes, welches mit einem Objektiv erzeugt werden kann, dem Abstand des Filmes vom zweiten Hauptpunkt des Objektives proportional, d. h. die Grosse ist proportional der Brennweite des Objektives. Deshalb erzeugt die Verwendung
der negativen Linse 14 ein Bild in der Ebene I, welches um
mehr als das Doppelte gegenüber dem Bild vergrössert ist,
welches in der Ebene I lediglich durch die positive Linse
erzeugt wird. Es sei bemerkt, dass das in der vorstehenden
Diskussion betrachtete Objekt, welches photograph!ert werden soll, weit entfernt ist, so dass die betrachteten Lichtstrahlen als Lichtstrahlen angesehen werden können, die von Unendlich ausgehen. Jede Änderung des Gesichtsfeldwinkels, die sich
deshalb theoretisch aus der Verschiebung der positiven Linse ergeben kann, ist deshalb derart gering, dass diese vernachlässigt werden kann.
Wenn die Breohkraft der Linse 14 geändert wird, so wird ebenfalls
der Brennpunkt des optischen Systems geändert und des-
009830/0218
halb BAD ORIGINAL
• - 9 -
halb die Vergrösserung des Bildes in der Ebene I, Die Tergrösserung
kann deshalb grosstenteiIs eine Funktion der
Brechkraft der negativen Linse sein und Änderungen der Vergrösserungen
können erhalten werden, während die hintere Brennweite des Systems konstant gehalten wird. In diesem
Fall.ist eine gewisse Einstellung der positiven linse 10
erforderlich, um eine genaue Brennpunkteinstellung zu erzielen.
Wahlweise kann aber auch die negative Linse axial
eingestellt werdeil und zwar um die geringe Strecke, die
erforderlich ist, um für jede der verschiedenen möglichen Vergrösserungen eine Scharfeinstellung zu erzielen»
Es wird deshalb ein optisches System für eine Kamera geschaffen,
welches eine positive Linse mit normaler Brennweite aufweist, die im axialen Abstand von der Filmebene angeordnet
werden kann. Die Kamera wird weiterhin mit einer Anzahl von negativen Linsen versehen. Jede dieser negativen Linsen weist
eine verschiedene Brechkraft auf. Diese Linsen werden derart angeordnet, dass sie wahlweise in die optische Achse der
Kamera zwischen der positiven Linse und der Filmebene einge-r
sohaltet werden können» wenn es erwünscht ist, ein vergrössertes
Bild des Objektes herzustellen.Die Einrichtungen, die zur
Halterung der negativen Linnen und zur Einbringung dieser
Linsen in eine fluchtende Lage hinter die positive Linse und
in der optischen Achse der positiven Linoe verwendet werden
können, können irgendeine von verschiedenen Auuführungaformen
haben. In den FIg, 2 und 3 ist beispielaweiae eine bevorzugte
BAD ORIGINAL
000630/0210
- ίο -
Auaführungsform der Erfindung dargestellt. Bei dieser Ausführungsform
wird ein aus mehreren Elementen "bestehendes Objektiv 20 verwendet, welches in einem Rohr 22 angeordnet·
ist. Das Objektiv 20 entspricht der positiven Linse 10 der Fig. 1. Die Anzahl der Elemente des Objektives ist vermehrt,
so dass durch eine entsprechende Auswahl der Linsenkrümmungen, der Abstände und der Brechungsindices ein Objektiv erzielt
wird, bei welchem das Koma, die sphärische und chromatische Aberration, der Astigmatismus usw., wie es an sich üblich
ist, korrigiert ist. Das Objektiv 20 kann als gut korrigiertes Objektiv mit normaler Brennweite betrachtet werden, d. h. die
Brennweite entspricht etwa der Diagonallänge des Hegativfilmbildes
und das Objektiv hat ein Öffnungsverhältnis von 1:2 oder besser. Die Erfindung ist jedoch nicht auf ein Objektiv
mit einer vorbestimmten Brennweite oder mit einem vorbestimmten Öffnungsverhältnis beschränkt. Das Rohr 22 ist axial verschieblich
inneinem zweiten Rohr 24 gelagert. Das Rohr 24 ist in eine Öffnung im Kameragehäuse eingeschraubt, das allgemein
mit 26 bezeichnet ist. Das äussere Ende des Rohres 22
ist vorzugsweise bei 28 nach ausseil erweitert oder in anderer Weise mit Einrichtungen versehen, um die Bewegung des Objektives
20 nach innen zu begrenzen. Das erweiterte; Ende 28 dient zur Einstellung des Objektivs im richtigen Abstand
vom Film 30>
wenn das Objektivin seiner■ normalen Breunweiten-Bteilung
verwendet wird. Mit ;>2 und 34. sind an sich bekannte
Mimspulen bezeichnet, auf denen der Film.angeordnet ist und
ea Bind die üblichen Betätigungaeiiiriohtuiigen vorgesehen,
0QÖ830/0SMÖ
.■■■..■...■■■-. mit
BAD ORIGINAL
mit denen ein Mimbild auf einmal in der optischen Achse OA
des Objektives 20 angeordnet wird. 36 ist der übliche MImebenenrollverSchluss.
Es sei bemerkt, dass jeder beliebige andere Verschluss an jeder beliebigen anderen Stelle verwendet
werden kann. 38 ist eine Zusatzlinse oder ein Tilter, Der
Teil 38 kann über einen Schlitz 40 in der Oberseite der Kamera
eingeführt werden und zwischen dem Objektiv 20 und der Mimebene
angeordnet werden, wenn dies erforderlich sein sollte.
Bei 42 und 44 ist ein Paar negativer Linsen dargestellt* Diese ■
Linse 42 hat eine andere Brechkraft als die Linse 44· Wie
Mg. 3 zeigt, ist jede der negativen Linsen 42 und 44 in gleiöher
Weise auf einem Träger 46 angeordnet. Das untere Ende des Trägers 46 ist an einer Welle 48 befestigt, die sich durch eine
geeignete Öffnung in der Vorderwandung der Kamera 26 hindurch erstreckt. Diese Öffnung bildet ein Lager für diese Welle.
Auf der Aussenseite der Vorderwandung des Kameragehäuses 26 ist an der Welle 48 ein Hebel 50 oder eine andere Einrichtung
befestigt, mit dem eine der negativen Linsen aus der BShe- lage,
die in Mg. 3 ausgezogen dargestellt ist, in eine Lage
bewegt werden kann, in der diese Linse axial fluchtend zum
Objektiv ausgerichtet ist. Diese Stellung ist in Mg. 3 gestrichelt gezeigt. Bei 51 sind Vorrichtungen vorgesehen, welche
die Schwenkbewegung des Trägers 46 derart begrenzen, dass eine
ausgefluchtete Lage der negativen Linse zur optisohen Achse }
■■■■.-. ι
dea Objektivs 20 sichergestellt ist. Bei 52 können ebenfalls
Anschläge vorgesehen sein, gegen die sich die Träger 46 anlegen können, wenn die negativen Linsen nicht verwendet werden»
00Ö830/0210 wie
BAD ORIGINAL
Wie in den Pig·. 2 und 3 gezeigt, sind die negativen Linsen,
■wenn sie sich in ihrer Ruhestellung befinden, ausreichend
weit von der optischen Achse-OA des Objektives 20 entfernt,
so dass diese Linsen die axiale Bewegung des Rohres 22 nicht
behindern, die erforderlich ist, um das Objektiv 20 gegenüber der 3?ilmebene (Fig. 2) einzustellen. Wenn es gewünscht
ist, ein vergrössertes Bild des Objektes in dieser Ebene zu erhalten, so wird das Rohr 22 um einen Abstand herausgezogen,
der genügt, dass eine der negativen Linsen 42 oder 44 in die fluchtende Stellung zwischen dem Objektiv und der Mlmebene
bewegt wird; Dies wird durch eine Verdrehung des Hebels 50 durchgeführt. Das Rohr 22 wird dann durch eine Einwärts- oder
Auswärtsbewegung eingestellt, bis im nicht dargestellten Sucher ein scharfes Bild sichtbar ist, welches anzeigt, dass sich
das Objektiv im richtigen Abstand von der negativen Linse befindet.
Wenn das Objektiv 20 ein Objektiv mit normaler Brennweite
von beispielsweise 50 mm ist und ein Öffnungsverhältnis von etwa 1:2 hat und wenn die negative Linse 42 eine Linse mit
einer Brennweite von -50 mm ist und die negative Linse 44 eine Linse mit einer Brennweite von -25 mm, so kann die in
den Mg. 2 und 3 dargestellte Kamera als eine Kamera betraohtet
werden, die ein Multifokal-Objektiv hat. Wenn das Objektiv für sich verwendet wird, so ergibt sich eine Brennweite
von 50 mm bei einem Öffnungsverhältnis von-,Ii2-. Wenn
das Objektiv 20 in Kombination mit der negativen Linse 42
000030/0210
verwendet
- verwendet wird, ergibt sich, ein Objektiv mit einer Brennweite
von 100 mm und einem Öffnungsverhältnis f/4. Wenn das
Objektiv 20 in Verbindung mit der. negativen Linse 44 verwendet
wird, so ergibt sich ein Objektiv mit einer Brennweite von
150 mm und einem Öffnungsverhältnis f/6, Im dargestellteil
Ausführungsbeispiel wurde angenommen, dass mit der Kamera ein Bildformat von 24 χ 36 mm erzeugt wird.-Wenn das Objektiv
20 ein Objektiv mit einer Brennweite von 75 mm und mit einer Öffnung von f/2,8 ist und wenn angenommen wird, dass mit der
Kamera Negative im lormat 2 l/4 Zoll χ 2 1/4 Zoll erzeugt
werden, dann kann die negative Linse 42 eine -75 ^10-- Linse
und die negative Linse 44 eine -37 1/2 mm Linse sein. Dem
iPhotographen steht dann die Auswahl zwischen einer Optik mit 75 mm und einem Öffnungsverhältnis von f/2,8 und einer mit
150 mm und einem Öffnungsverhältnis von f/5>6 und einer mit
225 mm Brennweite und einem Öffnungsverhältnis von f/8,4
zur Verfügung, ·
Die im Vorstehenden gemachten Angaben sind lediglich beispielsweise
zur Erläuterung der Erfindung gegeben und es kann jede beliebige andere Kombination von Brennweiten und
Öffnungsverhältnissen gewählt und durch eine geeignete Auslegung
der negativen und der Objektiv-Linsen erzielt werden.
Es sei bemerkt, dass jede beliebige Anzahl von Trägern 46
vorgesehen sein kann, wobei jeder Träger eine oder mehrere
negative Linsen aufweist, no -dass durch eine entsprechende
Verschwenkung eines Trägers eine ausgwählte Linse aus einer
83oyo2io 1ίβ:.1ιΘ
BADORIGiNAL
Reihe von negativen Linsen in der optischen Achse des Objektives
angeordnet werden kann, um eine beliebige Anzahl von verschiedenen Yergrösserungen zu erhalten. Es liegt im lahmen
der- Erfindung, die Träger derart auszubilden und anzuordnen, dass mehr als eine negative Linse gleichzeitig in die fluchtende
Lage gegenüber dem Objektiv gebracht werden können, wobei eine hinter der anderen liegt, so dass weitere Vergrösserungen
des Bildes auf dem Film 30 erzielt werden, können. G-emäss der Erfindung ist es durch die richtige Auswahl der
Breohkraft und der Anzahl der negativen Linsen und auch durch die Auswahl des Abstandes dieser Linsen von der Pilmebene
und voneinander möglich, ein optisches System zu schaffen, welches Äquivalent-Brennweiten aufweist, die in einem Bereich
liegen, der sich von der normalen Brennweite des Objektivs ohne negative Linsen bis zur zehnfachen oder noch höheren
Yergrösserung erstreckt. Die Länge der Rohre 22 und 24 wird
durch die Wahl der Brechkraft der negativen Linsen 42 und und durch die Brennweite des Objektives bestimmt. Die Längen
dieser Rohre sind derart gewählt, dass es möglich ist, das Objektiv soharf gegenüber der Pilmebene zu fokussieren und
ist entweder allein oder mit irgendeiner der negativen Linsen
zusammen verwendbar»
Im dargestellten Ausführungsbeispiel wurde ein Objektiv besohrleben,
welches im Inneren eines Paares von teleskopartig mit Reibung ineinandergreifenden Rohren angeordnet iat. Es
aei bemerkt, dass jede beliebige andere Anordnung, mit der
009830/0210 elue
BAD ORIGINAL
eine axiale Bewegung des Objektives erzielt wird, verwendet
werden kann. Andere Einrichtungen zur Erzielung einer derartigen Bewegung weisen beispielsweise eine Balgenanordnung auf
oder eine Zahnstangen- und Eitzelanordnung oder auch eine Schraubenverbindung
zwischen den teleskopartig ineinandergeschobenen Rohren» . -
Anstatt die Träger der negativen Linsen derart anzuordnen,
dsfess diese in ihre entsprechende rechtwinklige Stellung zur
optischen Achse des Objektives verschwenkbar sind, können andere
Vorrichtungen verwendet werden, um diese Linsen in die ·
fluchtende Lage mit der optischen Achse und aus dieser heraus
zu bewegen. So können beispielsweise, wie die Fig. 4 und 5
zeigen, drei negative Linsen 58, 60 und 62 von einem Revolver
66oder von einem Rad 66 getragen werden. Dieser Revolver ist mittels eines Zapfens 64 drehbar gelagert, der zwischen der
Vorderwandung des Kameragehäuses 26 und der Wandung 68 angeordnet ist. Die Wandung 68 bildet eine Seite der Mlmspulenkammer.
Der Revolver 66 weist eine vergrösaerte Öffnung bei 56 auf, die gross genug ist, um einen Durchtritt des Rohres
22 zu ermöglichen. Es sei bemerkt, dass beliebige andere
Einrichtungen zur Halterung des Rades verwendet werden können» Die Achse des Zapfens 64, um die der Revolver 66 drehbar ist,
ist parallel zur optischen Achse J)A der Kamera angeordnet. Die Öffnung 56 und die negativen Linsen 58, 60 oder 62 sind
in einem derartigen Abstand von diesem Zapfen angebracht, dass
jede dieser öffnungen oder Linsen wahlweise in die koaxial
009830/0210
fluchtende
fluchtende Lage in der optischen Achse des Objektives 20
durch eine Drehung des Revolvers 66 gebracht werden kann. Me Drehung des Revolvers kann innjeder beliebigen üblichen
Weise erfolgen. Bei dem in den Pig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein Ritzel 70 am Zapfen 64 befestigt
und dieses Ritzel kämmt mit einem zweiten Ritzel 72, das an einer Welle 74 befestigt ist,, so dass dieses Ritzel durch
eine Drehung der Welle 74 gedreht werden kann. Die Welle 74 erstreckt sich durch eine Öffnung in.der Vorderwandung der
Kamera und am äusseren Ende dieser Welle ist ein Betätigungsknopf 76 befestigt. Durch eine Drehung des Knopfes 76 kann
eine ausgewählte negative Linse oder die Öffnung 56 in die
fluchtende Lage mit dem Objektiv gebracht werden. Es können
geeignete Anzeigevorrichtungen an der Vorderwandung des Kameragehäuses
26 vorgesehen sein und am Knopf 76 kann ein geeigneter Zeiger angebracht sein, der mit der Skala zusammenwirkt,
um die Vergrösserung anzuzeigen, auf die der Revolver 66 eingestellt ist. Nicht dargestellte Schalt- oder Arretiereinriohtungen
können vorgesehen sein, wie beispielsweise ein von einer leder beaufschlagter Spfen, der in.Aussparungen 78 einrastet,
die im Revolver 66 vorgesehen sind, um eine genau axial fluchtende Lage der negativen Linsen und/i>der der Öffnung
56 mit dem Objektiv 20 sicherzustellen. Wie bereits ausgeführt,
kann die Öffnung 56 genügend gross sein, so dass, Memo, diese in-flucht zum Objektiv liegt, das Objektiv und
dessen Halterungsrohr 22 durch das Rad oder durch den Revolver hindurch geschoben werden kann, um das Objektiv in seiner normalen
Brennpunktlage anzuordnen»
009830/0210 BAD original"
' Anstatt
-"17 -
-■ Anstatt die negativen Linsen auf verschwenkbaren Halterungen
(Fig. 2 und 3) oder auf verdrehbaren Halterungen (Pig. 4 und 5) anzuordnen, können-andere geeignete Einrichtungen verwendet
werden. Beispielsweise kann die Kamera derart eingerichtet
sein, dass diese einen Schieber 90 aufnehmen kann, in dem eine
oder mehrere negative linsen befestigt sind. Bs sei auf Fig.
Bezug genommen. In lig. 6 ist ein Schieber 90 dargestellt,
der drei negative Linsen 92, 94» 96 aufweist'. Jede dieser
Linsen hat eine verschiedene Brechkraft. Dieser Schieber weist ferner eine Aussparung 98 auf, mittels welcher der Schieber
in üblicher Weise,zum Einsetzen durch eine geeignete Öffnung
in der Seite oder in der Oberseite der Kamera ergriffen werden
kann und weiterhin kann sich der Schieber gegen einen Rand
oder eine Führung anlegen, welohe die negativen Linsen in einem
konstanten Abstand von der Pilmebene halten, wobei dieser Abstand
der hinteren Brennweite des Objektivs 20 entspricht. Ein federbeaufschlagter Zapfen oder federbeaufschlagte Zähne,
die nicht dargestellt sind, können vorgesehen sein, um in Aussparungen 91 einzurasten, die in geeigneter Weise angeordnet'
sind, um die negativen Linsen in der Achse OA und in fluchtender
Lage zwischen dem Objektiv 20 und der Filmebene zu
zentrieren»
Wie Fig. 7 zeigt, ist das Objektiv 20 mittels eines Rohres 22*
teleskopartig innerhalb eines Rohres 24' angeordnet, welches dem Rohr 24 dor Fig. 2 entspricht. Das Rohr 24' kann an einem
Ende ein Auoaejigewinde aufweisen, bo daas dieses Rohr in abnehm-
or.q.Nal
009830/0210
barer
barer Weise in der Öffnung des. Kameragehäuses. 26" angeordnet
.w.erden kann. Weiterhin weist dieses Rohr 24' ein Paar von
fluchtenden Sohlitzen 100 und 102 auf, .die eine derartige Abmessung haben, dass diese den Schieber 90 aufnehmen können,
um die negativen Linsen rechtwinklig zur optischen Achse OA in dieser anzuordnen. Das Rohr 22' ist ausreichend lang, so
dass mit diesem Rohr das. Objektiv 20 innerhalb der Öffnung des Kameragehäuses 26 in seiner normalen Brennpunktsteilung angeordnet
werden kann. Wenn die negativen Linsen mit einem Zubehörteil kombiniert sind, ist es nicht erforderlich, dass diese
in einem Abstand angeordnet sind, der dem hinteren Brennpunkt des Objektives in seiner normalen Brennpunktlage entspricht.
Jedoch sind die negativen Linsen nichtsdestoweniger in einer gemeinsamen Ebene angeordnet und zwar in einer, die sich in
einem festen Abstand von der Mimebene befindet, so dass die Bildyergrösserung immer noch im wesentlichen eine Funktion
der Brechkraft der ausgewählten negativen Linse ist. Das Objektiv 20 kann wiederum durch eine Einwärts- und Auswärtsbewegung
des Rohres 22' eingestellt werden. Dabei erfolgt diese Einstellbewegung über die geringe Strecke, die erforderlioh
ist, um eine Scharfeinstellung des vergrösserten Bildes auf dem Film zu erzielen»
Wie bereits ausgeführt, kann der Sohieber 90 auch innerhalb
des Kameragehäuses angeordnet sein. In diesem Fall kann der Sohieber 90 eine Öffnung haben, deren Durchmesser ausreichend
gross.ist, so daoa das Rohr 22' und das Objektiv 20 durch
Q099307Ö21Ö-
diesea
■ . ' BAD ORIGINAL
dieses Rohr hindurch geführt werden kann, wie es bei dem in ·
den Pig. 4 und 5 gezeigten Ausführungsbeispiel der Fall ist.
Andererseits kann aber auch eine derartige Anordnung getroffen
sein, bei welcher das Rohr 24' mit einem Revolverkopf aus-.gerüstet
ist, der dem Rad 66 entspricht, das in den Pig. 4
und 5 dargestellt ist. Viele andere Anordnungen sind möglich, um negative Linsen anzuordnen und/oder zu betätigen, um diese
Linsen in eine axial fluchtende Lage zum Objektiv zu bringen
oder um diese Linsen aus dieser axial fluchtenden Lage heraus
zu bewegen, wobei diese Linsen als ein Zubehörteil für die
Kamera ausgebildet sein können oder einen festen Bestandteil der Kamera bilden können. Alle diese möglichen Anordnungen
und Ausführungsformen liegen im Rahmen der Erfindung*
Wie beschrieben, ist eine gewisse axiale Einstellung dea Objektives
erforderlich, wenn die negative Linse zum Objektiv fluchtend angeordnet ist. Diese axiale Einstellung dient zur
Sohrafeinstellung des Bildes in der lilmebene. Bs ist jedoch
auch möglich, die Stellung des Objektives in einem konstanten Abstand von der Pilmebene für jede der verschiedenen Brechungskräfte der negativen Linsen.zu halten, wenn gewisse Kompensationsfaktoren
eingeführt werden.
Es sei auf Pig. 8 Bezug genommen. In Pig. 8 ist ein weiteres
Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In einem Kameragehäuse
26 ist ein Rad oder Revolver 66' angeordnet. Dieser
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, Revolver
BAD ORIGINAL
Revolver entspricht dem'Revolver 66 des in den Pig. 4 und 5
. gezeigten Ausführungsbeispiels und ist an der Kamerawandüng in gleicher Weise drehbar gelagert. Innerhalb der Kameraöffnung
ist ein Paar von teleskopartig ineinander geschobenen Rohren 22'' und 24'· angeordnet. Das Rohr" bildet mit dem
Kameragehäuse 2β ein Ganzes. Das innere Rohr 22" nimmt-das
Objektiv 20 auf. Bei diesem Ausführungsbeispiel liegen die negativen Linsen 104, 106 und 108 nicht in einer gemeinsamen
Ebene. Beispielsweise ist die negative Linse 106 in einem Randteil 110 angeordnet, der gegenüber der Oberfläche des
Revolvers oder Rades vorsprint. Die negative Linse 106 liegt deshalb in einer Ebene, die gegenüber der Ebene, in der die
negative Linse 104 angeordnet ist, nach links verschoben iste
Die negative Linse 108 wird ebenfalls in einem vorspringenden Randteil 110 derart gehalten, dass diese Linse in einer Ebene
liegt, die noch weiter nach links verschoben ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Objektiv 20 zwischen zwei Stellungen
einstellbar. Die äussere Stellung ist in Fig. 8 gezeigt,
in der das Rohr 22" voll herausgezogen ist· Weiterhin kann das Objektiv eine innere Stellung einnehmen, die dieses Objektiv
erreicht, wenn das Rohr 22" durch eine Öffnung 112 hinduroh
bewegt wird, die im Rad oder im Revolver 66' vorgesehen ist.
Diese innere Stellung wird durch das verbreiterte Ende 28" begrenzt. Wenn sich das Rohr 22" in seiner innersten Stellung
befindet, so ist das Objektiv 20 in seiner Hormal-Brennpunkt-Stellung
angeordnet. Wenn es gewünsoht ist, ein vergrössertea
Bild eines entfernten Objektes zu machen, wird das Rohr 22"
009830/0210
CX U. w
BAD ORIGINAL
aus der inneren Stellung in die in Pig. 8 gezeigte Stellung
herausgezogen. In dieser Stellung des Rohres 22" kann der
Revolver 6Ö' gedreht werden, um wahlweise eine der negativen
Linsen mit dem Objektiv auszufluchten. Wie bereits dargelegt,
liegt jede der negativen Linsen 104» 106 und 108 in einer
anderen Ebene. Die Ebene wurde gemäss der Brechkraft der negativen
Linse und der äusseren Stellung des Objektives 20
derart berechnet, dass, wenn eine Linse in die^fluchtende
Lage zum Objektiv 20 gedreht ist, die in einem derartigen Abstand angeordnet ist, dass die Brennpunktverschiebung kompensiert
und/oder korrigiert ist. Dadurch ist es nicht mehr erforderlich, am. Objektiv eine axiale Einstellung vorzunehmen.
Bs sei nun auf die Pig. 9 und 10 Bezug genommen. Bei dem in
diesen.Piguren dargestellten Ausführungsbeispiel findet die Erfindung Anwendung bei einer sogenannten Doppeloptikreflex-Kamera.
In den Pig. 9 und 10 wird das Objektiv 20 von einer
Objektivwand 120 am vorderen Ende eines Balgens 122 getragen. Dieser Balgen 122 kann nach innen zusammengedrückt werden,
um die Objektivwand 120 in einem ausgesparten Teil des Rahmens
124- auf der Vorderseite des Kameragehäuses 126 anzuordnen.
132 und 134 sind Pilrnspulen, die den Spulen 32 und34 der Pig. I
entsprechen. Die Optikwand 120 trägt eine Pokussierungsoptik
128, die dem Objektiv 20 entspricht. Mit dem Objektiv 128 wird ein Bild des Objektes mittels oines Spiegels 136 auf einer
Mattscheibe 130 erzeugt. Eine derartige Kamera weist eine
Kappe 138 auf und kann mit einem Verschluss in der Optik aus-
00983070210
BAD ORIGINAL genietet
gerüstet sein oder einen Verschluss in der Brennebene haben.
An der Filmebenenseite des Rahmens 124 ist ein Glied 140 "{Fig.10) befestigt, welches negative Linsen 142 und 144
aufweist. Diese ^insen sind in den entgegengesetzten Enden
des Gliedes befestigt und haben die gleiche Brechkraft. Das Glied 140 ist.am Rahmen 124 derart befestigt, dass dieses um
eine Schwenkverbindung I46 verschwenkbar ist. Diese Schwenkverbindung
146 ist mit gleichen Abständen zwischen den optischen Achsen der Objektive 20 und 128 angeordnet. Es sind
geeignete Betätigungseinrichtungen, vorgesehen, mit welchen das Glied 140 um seine Verbindungsstelle I46 verschwenkt
werden kann, um wahlweise die negativen Linsen in den optischen Achsen der Objektive (gestrichelte Stellung) oder seitwärts
dieser Achsen (Darstellung in ausgezogenen Linien) anzuordnen. In der ausgezogenen Stellung des Balgens 122 sind die Objektive
20 und 128 in der richtigen Stellung angeordnet, so dass, wenn die negativen Linsen in die optischen Achsen eingeschoben
sind, ein vergröasertes Bild eines entfernten Objektes in der Filmebene und ebenfalls an der Mattscheibe 130 erzeugt wird.
Wenn die negativen Linsen gegenüber den optischen Achsen seitwärts
verschoben sind und wenn der Balgen zusammengefaltet wird, können die Objektive 20 und 128 in einer derartigen
Entfernung von der Filmebene und der Mattscheibe angeordnet werden, um normalerweise naheliegende und weiter entfernte
Objekte abzubilden.
In ^ig. 11 ist eine sogenannte Presaekamera dargestellt, die
as der Erfindung ausgebildet lot. Eine derartige Kamera
009Ö30/0210
BAD ORIGINAL weist
weist üblicherweise eineObjektivwand 150 auf, die am vorderen
Ende eines Balgens 152 angeordnet ist. Dieser Balgen 152 kann
gestreckt -werden, um ein Objektiv, welches von der Objektivwand
150 getragen wird, im richtigen Abstand gegenüber der Illmebene
im Kameragehäuse 154 anzuordnen, um normalerweise nahe oder ferne Objekte -abzubilden. G-emäss der Erfindung ist eine derartige
Kamera in-der Weise abgeändert, dass ein zweiter Balgen 156
am vorderen Ende der Objektivwand 150 angeordnet ist und dass
eine zweite Objektivwand 158 am vorderen Ende dieses Balgens angeordnet ist, um das Objektiv 160 zu tragen. Die Objektivwand
150 ist derart abgeändert, dass diese mit Einrichtungen-versehen Ist, mit denen negative Linsen in der optischen Achse
des Objektives 160 angeordnet werden können. Die negative Linse kann in einem Schieber 90 angeordnet sein, wie er in ^ig* 6
dargestellt ist oder die Linsen können auf einem Revolver angeordnet
sein, wie es in ^ig. 4 gezeigt ist oder die Linsen
können verschwenkbar angeordnet sein, wie es in S1Ig. 3 gezeigt
ist. Es können auch beliebige andere geeignete Einrichtungen verwendet werden* Die Objektivwand 150 ist entsprechend dem für
die negativen Linsen vorgesehenen Träger ausgebildet. Wenn der Balgen I56 zusammengefaltet ist, um die Objektivwand 158 gegen
die Objektivwand 150 anzulegen und wenn keine negative Linse eingeschaltet ist, so kann da3 Objektiv 160 durch eine "Verstellung oder Einstellung des Balgens 152 für eine normale Abbildung
naher oder ferner Objekte eingestellt werden. Das Objektiv kann jedoch durch Ausziehen des Balgens 156 vor der Objektivwand
150 angeordnet werden und eine in der Objektivwand ISO ange-
009830/0210 ordnete
BAD ORIGINAL
ordnete negative Linse kann in die optische Achse des Objektivs eingebracht werden, um eine Vergrösserung eines
Bildes eines entfernten Objektes zu erzeugen, welches durch das Objektiv 160 in der Filmebene abgebildet wird.
Die lig. 2 und 13 zeigen eine Ausführungsform, bei der das
Gehäuse 326 eine durch den Deckel 294 abdeckbare Öffnung aufweist, durch die ein Schieber mit einer negativen linse
eingesetzt werden kann. Im Gehäuse 226 sind die beiden Arme 246 an Zapfen 248 schwenkbar gelagert und es sind Handhaben
230 zum Verschwenken der Arme 246 vorgesehen. Die Arme 246 tragen negative Linsen 244, die in die fluchtende Lage zwischen
das Objektiv und die lilmebene gebracht werden können. Bs ist eine Bndanlage 251 vorgesehen.
Die Fig. 14 und 15 zeigen Schnittansichten einen weiteren
Ausführungsform der Erfindung. Am Gehäuse 24a ist ein Deckel
94 bei 96 drehbar gelagert. Im Gehäuse ist ein Schlitz 92 vorgesehen und dieser Schlitz 92 kann einen Schieber 90a aufnehmen,
der eine negative Linse trägt»
Aus der vorstehenden Beschreibung verschiedener Ausführungsformen der Erfindung geht hervor, dass alle Ziele, Vorteile
und Merkmale der Erfindung in einer üblichen, einfachen und praktischen Weise erreichbar oder zu verwirklichen sind. Gemäss
der Erfindung kann eine lichtstarke Optik mit kurzer Brennweite in Kombination mit Vorrichtungen, wie beispiels-
009830/0210
weise
BAD ORIGINAL
weise negativen linsen mit unterschiedlichen Bre&kräften,
verwendet werden, wodurch es möglich iat, einen weiten Bereich
von Vergrösserungen "bei verhältnismassig grossen Öffnungsweiten
zu erreichen. Wenn beispielsweise ein Objektiv ein Öffnungsverhältnis von f/1,4 hat, ist es möglich, gemäss der Erfindung
einen Vergrösaerungsfaktor in der G-rössenordnung von 2 hei
einem Öffnungsverhältnis von f/2,9 zu erhalten und einen Vergrosserungafaktor
3 "bei einem Öffnungsverhältnis von f/4>2
und einen 1/ergr'össerungsfaktor von 4 "bei einem Öffnungsverhältnis
von f/5,6 und einen Vergrösserungsfaktor von 8 hei einem
Öffnungsverhältnis von f/ll,2. Weiterhin kann ein derartiger
Bereich von Vergrösaerungafaktoren erzielt werden, ohne praktisch
die Abmessungen der Kamera zu vergrössern, wohei das
Objektiv lediglich um eine kurze Strecke verschoben v/ird. Die
Erfindung kann bei jeder Kamera Anwendung finden und gemäss der Erfindung können Zubehörteile für Kameras vorgesehen sein,
mit denen die Ziele und Vorteile der Erfindung erreichbar sind.
00 9 8 3 0/0210 BAD
Claims (1)
- 8000 Münehen-PafIng, ΛΒιErnibtrgaritrati· 19OGQ D0aL. J?» WcotpliolonUna or1 Sol ebon: V/715P a tt μΗ1* Suboliürfeoil für oino fönnosa» wolehoa ein Goliüuoo άαα eiiio Öffiiuiic hat» iso daoo dloooa Gohüuao in baror Wois© cm oiaor ICa^iora vor aor 3?iliaol>ono worüon Isxmn und vjoboi äiosea GöhiiuoG oine swoito ßcorftiun^; au^ioiot> In wolclio in auiliaubaror oin Ob^elctiv öorart oia^oeotüt vordon, kann» äaaa dioaoo Objektiv vor der 3?ilaobGUo Qi\soo3?d^Gt nit dicooa Objo2;tiv oin Bild eines Gogonotandoo aiii dio ICauiora-PiliacbojiG folniaoicyt \ioväen'!auui« dadurcli gokonn ßoiolmot» öaorj dao Goliitusio (24 ·) Eii^ridituii^cn (46* 40, <34f74# 112» 90» 100 bio 102) attfwoiot» nit Öoaoa cino odoar ootoßro nogativo Idiiaen in ontfcmbarcr \/oioo in jüuchtoiicloj? La^o swisohan den Mt üiiiiun^on vcraohcnon l^ndon äiosoo ßolaikiocaboclinlttoa Qiii;oordnot vjordon2. 2ubohÜ3?toil linoh Aaapruolx 1» t>oi wololiOö oin Objolitiv la m/oitoa lftxdo dno irabcliUr^oliUucoo nontiort iot und axial ixLt doci orotou Iiido riuohtot» dadtiröh ßolconnaoiolmot» daso009830/0210BAD ORIGINALΛα0daa Objolitiv in dom GoMiuao tstial einstellbariat und sutxr swiaolaott einer Stollung in der IEpio dos ox'Qten 2adea deo gutiöliörßoliiittooö tmd oinor £s\ioitcaa Stellung entfernt von Graten 2ndo äcs ZuirenorsoMiuaco mid tlamit voat cioi· PilnCbone dor Eamora* dca öoa? 2ubeßörtoil sugoorflnot ist*5· Sul)onörtoil nach Anopanicli 2, daotircn dasa daa Objektiv Binrioatunson (22» 22* odor 22· ♦) aufwoiot» öio ein© iüibrinsuns der negativen Idnoo in axial fliiclitondes? Iiago svlßcfcicn d«jia Objektiv xraül dor Filniobono vcsihiiidöiüa,, wenn oica dös Objektiv in oeinor Stclluas in dor WJhQ dos ernten Bndoo dos
Isofindet» .4* SubchürtGil für cino ICaoox^ nach Anapruch 1 odor 29 dadurch Golcoiinsoiclinct^ dass das Su^GnorgoMiuoo eino ibisaiil von nosativon Xinaon (42» 44* 53» 60t 62, 92, 94» QG» 6, 104t 106v iOS) Qui\;Giut, die an diooon noiatlcrt sindf dass jcdo Idnac eine andcro Broclikraft liat» daoo dio negativen Idnaon oinaoln in dio fluchtende Xago snAüclicn dem oraton und dom sv/oiton Ende des GohtluGes "bev/ßgt worcien l2snnf co daaa diooe Idnoen iiintcr den 0T>jGlitiv und vor der I^liaotmne ensoordnot eirid» \?cnn sich daa Objektiv in soinor horauößoaogonen Stollung befindet»0098 30/02105.BAD ORIGINALZf5fr Subo&Srteil für eine Kanora nach Aaapnich 4* dadurch, ßölcösmsoiclmotf dass nofcr als cine negative I&nsc auf cinml la öle ßs&al fluoliteüäo I&gQ swlsolica firm beiden .Enden doa SubcliortGllgoliuuoGQ gebracht worden k'dnnoa·6. Subßliör für elno Kamera nach Anapruoli X9 datluroii soioimctf claos dio aosativo I&nee oder däo ao^atlvon Idaaoa an Ginom Arn (46, 66) öontlGrt atn&p «tor DChwonk]3ai* on KulieliUrtellGeliiiuso Ijofos-felßt lat lü^d sv/ar derart» doea . öä-oaor Ära «ej eine Achse vorscliweökt %iGrdon l:aaa» älo parallel ßc^eaüvor der Q&joktivaoliae yorsotst lot.7» Subcliör für eino 3Siimcra naoh Anopruch 1» dadurch isolclmot» daoa dao GoliOuoo einoa AJJU3trltt und (100, 102) In olner öeltonv/andisiö ssvilsohoa den Enden aufdaeo oinc oder nobroro noßatlvo Linccn an einen ■ßcliicber (90) montiert DiM * öaaa dor Scliiobor in daa Gchiluao derart cineetsta? lot-» daoß dio Jdnaoii in eino ilutxlitcn£e Iiocq Jiiixtör oiaon Ob^olttiv 'brinijtiar sind» η dor Schieber in das GohHuco oinceeetst ist.Q* 2\ibohürteil ivxdh Aaspruoh I»'dodurc2x ßofcosmaolchnot, daao dio ae^atlvon Idiioon on cinois Rad (66) noatlcrt oind, \;ol clica ua oino Aclioo drolibar lot» dio parallol gcßonüber dor Objoktlvachco vorootat» so daaa die ao^ativon Idaaoa. i/alilwcloo suloclioa doa Eadea doa SuTjoIiörtoilüelifiuooo ordaot worden küaiion^ voboi dloaco Üad goraor oiao üff«·009830/0210BAD ORIGINAL""Jf-23nuag aufweist»-itach die Mnduroli äas Ob^oktiv axial009830/0210 BAD ORIGINAL
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