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DE2354967C2 - Vorrichtung zum kontinuierlichen Abtransport von an Spinnstellen abgeschiedenen Verunreinigungen - Google Patents

Vorrichtung zum kontinuierlichen Abtransport von an Spinnstellen abgeschiedenen Verunreinigungen

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Publication number
DE2354967C2
DE2354967C2 DE2354967A DE2354967A DE2354967C2 DE 2354967 C2 DE2354967 C2 DE 2354967C2 DE 2354967 A DE2354967 A DE 2354967A DE 2354967 A DE2354967 A DE 2354967A DE 2354967 C2 DE2354967 C2 DE 2354967C2
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DE
Germany
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opening
conveyor belt
chamber
spinning
separation
Prior art date
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Expired
Application number
DE2354967A
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DE2354967A1 (de
Inventor
Fritz 7347 Bad Überkingen Stahlecker
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Individual
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Publication date
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Priority to GB4610974A priority patent/GB1474429A/en
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/30Arrangements for separating slivers into fibres; Orienting or straightening fibres, e.g. using guide-rolls
    • D01H4/36Arrangements for separating slivers into fibres; Orienting or straightening fibres, e.g. using guide-rolls with means for taking away impurities

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Abtransport von an Faserauflöseeinrichtungen von Spinnstellen einer Offenendspinnmaschine abgeschiedenen Verunreinigungen mit einem eine Auflösewalze umgebenden Gehäuse, das in dem dem Umfang der Auflösewalze gegenüberliegenden Bereich vor einem zu einem Spinnrotor führenden Faserkanal mit einer Abscheideöffnung versehen ist durch welche hindurch die Verunreinigungen zu einem an mehreren Spinnstellen vorbeigeführten Transportband gelangen.
Bei einer bekannten Vorrichtung der eingangs genannten Art (DE-OS 19 22 078) ist es als möglich bezeichnet worden, die Verunreinigungen mittels eines in einem an die Abscheideöffnung anschließenden Kanal beweglichen Transportbandes wegzuschaffen. Diese Vorrichtung ist jedoch als zu aufwendig verworfen worden, so daß bei dieser bekannten Vorrichtung der Abtransport der Verunreinigungen mit Druckluft oder Saugluft durchgeführt wird. Um dabei zu verhindern, daß der Luftstrom den Spinnprozeß beeinflußt, da der Sammelkanal über die Abscheideöffnung mit der Spinnvorrichtung in Verbindung steht, wird bei der bekannten Vorrichtung vorgesehen, daß die Beseitigung der abgeschiedenen Verunreinigungen nicht kontinuierlich sondern von Zeit zu Zeit vorgenommen wird, wobei die Abscheideöffnungen mehrerer Spinnstellen, die an den Sammelkanal angeschlossen sind, verschlossen werden, wenn der Abtransport der Abscheidungen erfolgen soll. Wegen des befürchteten Aufwandes eines mechanischen Mittels zum Abtransport wird deshalb in Kauf genommen, daß während des pneumatischen Abtransportes keine Schmutzausscheidung erfolgt so daß die dann vorhandenen Verunreinigungen in den Spinnrotor gelangen, was durch die Abscheidung gerade vermieden werden soll. Der pneumatische Abtransport der Verunreinigungen hat gegenüber einem mechanischen Abtransport den Vorteil, daß es keine konstruktiven Schwierigkeiten
ίο bereitet geeignete Mittel an den Spinn vorrichtungen bei dem vorhandenen Bauraum unterzubringen. Zusätzlich zu dem erwähnten Nachteil, daß die Schmutzausscheidung zeitweise unterbrochen wird, besteht des weiteren bei einem pneumatischen Abtransport die Gefahr, daß die Verunreinigungen den Sammelkanal oder die Absaugleitungen verstopfen, so daß aufwendige Montagemaßnahmen notwendig werden, um diese Störungen zu beseitigen.
Die mit dem pneumatischen Abtransport der Verunreinigungen verbundenen Schwierigkeiten bestehen auch bei einer weiteren bekannten Vorrichtung (DE-OS 21 12 170), bei welcher die Verunreinigungen zunächst in eine an die Abscheideöffnung anschließende Kammer gelangen, die sich gegenüber der Abscheideöffnung im Querschnitt erweitert Bei dieser Vorrichtung ist der Boden der Kammer mit einer relativ kleinen öffnung versehen, an die ein Schlauch angeschlossen ist, der zu einem in Maschinenlängsrichtung durchlaufenden Absaugkanal führt. Auch bei dieser Vorrichtung
besteht die Gefahr, daß der für den Abtransport der Verunreinigungen benötigte Luftstrom die Luftströmung im Bereich der Auflösewalze und damit die Spinnbedingungen beeinflußt, und daß sich die Kammern, deren Anschlüsse oder deren Verbindungsleitungen oder der Unterdruckkanal mit den Verunreinigungen zusetzen und verstopfen. Es sind dann aufwendige Montagemaßnahmen notwendig, um die dadurch hervorgerufene Betriebsstörung zu beseitigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
ίο funktionsfähige, kontinuierlich arbeitende Vorrichtung mit einem Transportband zum Abtransportieren der Verunreinigungen zu schaffen, die keiner konstruktiven Beschränkung bezüglich der Anordnung des Transportbandes unterliegt und die weder den Spinnvorgang noch den Abscheidevorgang für die Verunreinigungen nachteilig beeinflußt. Diese Aufgabe wird durch die in dem Anspruch 1 genannten Merkmale gelöst.
Durch die an die Abscheideöffnung anschließenden Begrenzungswände, die wenigstens teilweise als Leitflächen ausgebildet sind, ist es möglich, das Transportband auch relativ weit entfernt von der Abscheideöffnung anzuordnen, während dennoch die abgeschiedenen Verunreinigungen sicher zu dem Transportband geleitet werden. Da die Begrenzungswände eine gegenüber der Abscheideöffnung aufgeweitete Kammer bilden, kann sich im Bereich der Abscheideöffnung eine stetige Luftströmung zur Auflösewalze hin einstellen, die einen konstanten Spinnprozeß ermöglicht, ohne daß der Abscheidevorgang beeinträchtigt wird. Diese Luftströmung hat nämlich nur in dem Bereich der Abscheideöffnung eine hohe Strömungsgeschwindigkeit, jedoch nicht in dem Bereich der aufgeweiteten Kammer. Aufgrund der in der Kammer herrschenden geringen Luftströmungsgeschwindigkeit können die in der Kammer ihre zunächst bei der Abscheidung noch vorhandene hohe kinetische Energie verlieren, ohne daß die Gefahr besteht, daß sie von der Luftströmung zur Auflösewalze zurück mitgenommen werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsformen dargestellt
F i g. 1 zeigt einen Teilschnitt durch eine Auflöseeinrichtung eines Offenend-Spinnaggregates mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Abscheiden von Verunreinigungen;
F i g. 2 einen Teilschnitt durch eine weitere Ausführungsform mit schwenkbarer Begrenzungswand.
Der in F i g. 1 teilweise dargestellten Auflöseeinrichtung wird ein nicht dargestelltes Faserband über einen Trichter ! von einem mit einem schwenkbaren Muldenhebel 2 zusammenarbeitenden Lieferzylinder 3 zugeführt. An den Lieferzylinder 3 schließt eine Auflösewalze 4 an, die auf ihrem Umfang mit einer zahnartig o. dgl. ausgebildeten Reißergarnitur versehen ist Die Auflösewalze 4 läuft mit wesentlich höherer Drehzahl um als der Lieferzylinder 3, so daß das Faserband aufgelöst und vereinzelt wird. Das aufgelöste und vereinzelte Faserband wird über einen Kanal 5 mit einem Unterdruck zu einem nicht dargestellten Spinnrotor angesaugt, in welchem das Spinnen eines Fadens erfolgt.
Im Bereich des Förderweges der aufgelösten Fasern und vorzugsweise im Bereich des Umfanges der Auflösewalze 4 ist eine Vorrichtung zum Abscheiden von Verunreinigungen aus dem Fasermaterial angeordnet. Diese Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Kammer 6, an deren Ausgang 7 ein mechanisches Fördermittel anschließt, das die Verunreinigungen aufnimmt und abtransportiert. Bei der dargestellten v> Ausführungsform dient als mechanisches Fördermittel ein Förderband 8, das in Maschinenlängsrichtung verläuft und die Verunreinigungen von mehreren und vorzugsweise allen Spinnstellen einer Maschinenseite aufnimmt und abtransportiert. Die als Eingang zu der Kammer 6 dienende Abscheideöffnung wird von einer Abscheidekante 9 und einer schwenkbaren Klappe TO gebildet. Durch die verschwenkbare Klappe 10 kann die Größe der Abscheideöffnung von der vollständig geschlossenen Stellung bis zu einem Maximalwert verändert werden.
Die sich als Aufweitung zwischen der Abscheideöffnung 9, 10 und dem Ausgang 7 darstellende Kammer 6 wird von Wandungsteilen 11 und 12 begrenzt, von welchen wenigstens der Wandungsteil 12 als lösbares Blech ausgebildet ist
Die Verunreinigungen, die schwerer als die Fasern sind, werden aufgrund der Fliehkraft herausgeschleudert und über die Abscheidekante 9 abgeschieden. Die an die Abscheidekante 9 anschließende Wandung 11 ist als eine gekrümmte, zu dem Förderband 8 führende Leitfläche ausgebildet
Bei der Ausführungsform nach F i g. 1 bestehen Dichtungsspalte zwischen dem Ausgang 7, der Abscheideöffnung 6 und dem darunter befindlichen Förderband 8, die relativ groß gehalten werden können, ohne daß die Gefahr von übermäßigem Eindringen von Falschluft besteht Dies wird dadurch erreicht, daß die eine Aufweitung besitzende Kammer 6 als ein Luftpolster wirkt das eine Ausbildung einer starken Strömung zwischen den Spalten, zwischen dem Förderband 8 und den daran anschließenden Wandungsteilen zumindest stark behindert.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 besitzt die Kammer 13 eine in etwa zylindrische Aufweitung, deren Achse parallel zur Achse der Auflösewalze 4 verläuft. Die als Eingang zu der Kammer 13 dienentic Abscheideöffnung wird bei dieser Ausführungsform vor einer feststehenden Gehäusekante 14 und einer beweglichen Abscheidekante 15 gebildet. Die Abscheidekante 15 ist Bestandteil eines Wandungsteils 16, der mit einer in etwa zylindrisch gekrümmten Leitfläche zu dem darunter befindlichen mechanischen Fördermittel, dem Förderband 8 führt. Die unteren Ränder des Wandungsteils 16 und eines Wandungsteils 17 bilden oberhalb des Transportbandes 8 einen Ausgang 18. der gegenüber der Aufweitung verkleinert ist, jedoch einen größeren Querschnitt als die Abscheideöffnung 14, 15 besitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Abtransport von an Faserauflöseeinrichtungen von Spinnstellen einer Off enend-Spinnmaschine abgeschiedenen Verunreinigungen mit einem eine Auflösewalze umgebenden Gehäuse, das in dem dem Umfang der Auflösewalze gegenüberliegenden Bereich von einem zu einem Spinnrotor führenden Faserkanal mit einer Abscheideöffnung versehen ist, durch welche hindurch die Verunreinigungen zu einem an mehreren Spinnstellen vorbeigeführten Transportband gelangen, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportband (8) an allen Spinnstellen einer Maschinenseite vorbeigeführt ist und zu einer eine Reinigungseinrichtung für das Transportband (8) enthaltenden Abgabevorrichtung läuft, und daß an die Abscheideöffnung (9,10; 14,15) oberha'b des Transportbandes (8) endende begrenzungswände (11, 12; 16, 17) anschließen, von denen wenigstens eine als eine zu dem Transportband (8) gerichtete Leitfläche ausgebildet ist und die eine Kammer (6, 13) bilden, die gegenüber der als Eingang zu der Kammer dienenden Abscheideöffnung (9,10; 14,15) zum Vermindern der Luftströmungsgeschwindigkeit aufgeweitet ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang (7; 18) der Kammer (6,13) einen wesentlich größeren Querschnitt als die Abscheideöffnung (9,10; 14,15) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang (7; 18) der Kammer (6,13) — in vertikaler Richtung gesehen — versetzt zu der Abscheideöffnung (9, 10; 14, 15) angeordnet ist.
DE2354967A 1973-11-02 1973-11-02 Vorrichtung zum kontinuierlichen Abtransport von an Spinnstellen abgeschiedenen Verunreinigungen Expired DE2354967C2 (de)

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GB4610974A GB1474429A (en) 1973-11-02 1974-10-24 Apparatus for removing impurities from fibrous material
US05/518,153 US3959961A (en) 1973-11-02 1974-10-25 Apparatus for removing impurities from fibrous material
JP49126125A JPS50111334A (de) 1973-11-02 1974-11-02

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GB (1) GB1474429A (de)

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