DE235486C - - Google Patents
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- DE235486C DE235486C DENDAT235486D DE235486DA DE235486C DE 235486 C DE235486 C DE 235486C DE NDAT235486 D DENDAT235486 D DE NDAT235486D DE 235486D A DE235486D A DE 235486DA DE 235486 C DE235486 C DE 235486C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M15/00—Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
- H04M15/08—Metering calls to called party, i.e. B-party charged for the communication
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- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 235486 KLASSE 2\a. GRUPPE-65.
Die Erfindung bezieht sich auf selbsttätige Fernsprechanlagen, bei welchen die Teilnehmerleitungen
mittels Gruppen- und Leitungswähler im Amte verbunden werden, und betrifft insbesondere
Einrichtungen, um bei einer derartigen Anlage Anrufe festzulegen. Es kann
in solchen Anlagen beispielsweise der Fall eintreten, daß sich ein Teilnehmer darüber beklagt,
daß er durch böswillig herbeigeführte
ίο Anrufe belästigt wird. In solchen Fällen wird
durch die Gegenstand der Erfindung bildenden Einrichtungen der Leitungswähler auf der angerufenen
Leitung festgehalten, sobald diese angerufen ist, und verhindert die Trennung der zwischen dieser Leitung und der anrufenden
bestehenden Verbindung. Auf diese Weise können alle Anrufe, die an die Leitung des
beschwerdeführenden Teilnehmers gelangen, zurückverfolgt werden, bis der betreffende, die
Belästigung verursachende Anrufende ermittelt ist.
Gemäß der Erfindung werden zum Zwecke der Feststellung eines anrufenden Teilnehmers
an den Leitungswählern und an den Leitungen solcher Teilnehmer, die z. B. in der beschriebenen
AYeise belästigt wurden, Einrichtungen angebracht, welche durch Abschaltung des
Auslösestromkreises des auf die betreffende Teilnehmerleitung eingestellten Leitungswählers
die Aufhebung einer hergestellten Verbindung von Seiten des anrufenden Teilnehmers
verhindern. Insbesondere dient dazu ein an den Prüfhebel des Leitungswählers angeschlossenes
Relais, welches bei Herstellung einer Verbindung mit einer Teilnehmerleitung, an welcher die Auslösung verhindert werden
soll, über einen nur an der Prüfleitung derartiger Leitungen angebrachten, verhältnismäßig
niedrigohmigen Widerstand zum Ansprechen gebracht wird und den Auslösestromkreis
des Leitungswählers unterbrochen hält, während es an gewöhnlichen Leitungen nicht
zum Ansprechen kommt.
Mit der Einrichtung wird erfindungsgemäß weiterhin eine Signalvorrichtung vereinigt, die
dein Aufsichtspersonal des Amtes anzeigt, wenn die mit der Ermittlungseinrichtung versehene
Teilnehmerleitung angerufen wird. Selbstverständlich kann die Einrichtung zeitweise
an den Leitungen jedes beliebigen Teilnehmers, der die Rückverfolgung von Anrufen
wünscht, angebracht werden. Erhält die Amtsaufsicht das Alarmsignal, so verfolgt sie die
Verbindung sofort rückwärts zur anrufenden Leitung. ,
Bisweilen wird es zweckmäßig erscheinen, dem angerufenen Teilnehmer die Möglichkeit
zu geben, willkürlich die Blockierung der Wähler herbeizuführen oder auch sie auszulösen,
letzteres dann, wenn er zwecks Führung eines Gespräches angerufen, nicht nur durch
den Ruf belästigt wurde. Die Erfindung sieht
zu diesem Zwecke eine Zeitkontaktvorrichtung vor, die das Signal an das Amtspersonal erst
einschaltet, wenn der gerufene Teilnehmer längere Zeit nach dem Anruf seinen Hörer
nicht angehängt hat.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar
zeigen die Figuren die Verbindung eines anrufenden Teilnehmers T1 mit einem Teilnehmer
T2, wobei angenommen ist, daß der letztere sich über Belästigung durch wieder-
■ holtes Anrufen beklagt hat, so daß die den Gegenstand der Erfindung bildenden Einrichtungen
an seiner Leitung angebracht sind. Bei den Ausführungsbeispielen ist angenommen,
daß jedem Teilnehmer ein besonderer Gruppenwähler GW zugewiesen ist, mittels dessen ein
Leitungswähler ausgewählt wird, der sich auf die verlangte Leitung einstellt.
Wenn . der Teilnehmer T1 in Fig. 1 nach
Abheben seines Fernhörers die Nummernscheibe seiner Station zwecks Verbindung mit
dem Teilnehmer T2, dem z. B. die Nummer 220 zugewiesen sein möge, von Ziffer 2 ab aufzieht,
so bringt er durch Erdung des α-Zweiges seiner Leitung zunächst das Relais A in dem
ihm zugewiesenen Gruppenwähler GPF1 zweimal zum Ansprechen. Bei jedem Ansprechen
schließt dieses einen lokalen Stromkreis über den Hubelektromagneten H des Gruppenwählers,
so daß die Schaltwelle des Wählers um zwei Schritte gehoben wird. Darauf wird durch Erdung des δ-Zweiges der Leitung das
Relais B einen Stromstoß erhalten und den Steuerschalterelektromagneten S des Gruppenwählers
einmal erregen, der die Steuerschalterarme des Gruppenwählers in die zweite Stellung
bringt. In dieser ist der Drehelektromagnet D des Gruppenwählers in einen über den Unterbrecher
U geführten Stromkreis geschaltet, so daß die Kontaktwelle des Gruppenwählers nunmehr
gedreht wird, um eine freie Verbindungsleitung zu einem Leitungswähler auszusuchen.
Solange der Prüfarm des Gruppenwählers auf besetzte Verbindungsleitungen trifft, wird der
Steuerschalterelektromagnet S durch einen von der Batterie G über S und einen Steuerschalterhebel
in der zweiten Stellung, das Auslöserelais N und die Prüfleitung nach Erde geführten
Stromkreis erregt gehalten und verhindert den Übergang des Steuerschalters in die dritte. Stellung. Beim Auftreffen auf eine
freie Leitung dagegen, bei der der Prüfkontakt nicht an Erdpotential gelegt ist, wird S stromlos,
so daß der Steuerschalter in die dritte Stellung übergeht, womit gleichzeitig der aufgefundene
Leitungswähler LW1 belegt wird.
Zieht der Teilnehmer T1 nunmehr seine
Nummernscheibe wieder von 2 ab auf, so bringt er mittels des Relais A1 den Hubelektromagneten
H1 des Leitungswählers LW1 zweimal
zum Ansprechen, so daß die Leitungswählerschaltwelle um zwei Schritte gehoben wird, und darauf, durch das Relais B1 den
Steuerschalterelektromagneten S1, so daß die
Steuerschalterarme in die zweite Stellung übergehen. In dieser ist über den Steuerschalterhebel
S3 der Drehelektromagnet D1 in Abhängigkeit
von. dem Relais A1 gebracht. Zieht
der Teilnehmer die Nummernscheibe nunmehr von Null ab auf, so veranlaßt das Relais A1
zehn Stromstöße über den Drehelektromagneten, so daß die Leitungswählerkontaktarme
nunmehr zu den mit den Leitungen «2, δ2, C2
des verlangten Teilnehmers 220 verbundenen Kontakten geführt sind.
Ist die Leitung des verlangten Teilnehmers besetzt, so ist die Leitung C2 entweder über
den Kopfkontakt A1 des dem Teilnehmer T2
zugewiesenen Gruppenwählers GW2, falls der Anruf von dem Teilnehmer ausging, oder über
den in der dritten Stellung befindlichen Steuerschalterhebel S4 und ein sehr niedrigohmiges
Relais Tr eines bereits vorher auf die Leitung eingestellten Leitungswählers geerdet. In diesem
Falle erhält der Auslöseelektromagnet Af, ■ des Leitungswählers einen Strom von Erde
über die Leitung 10, die niedrigohmige Wicklung seines Relais Tr, den Hebel S4 in der
zweiten Stellung, den geschlossenen Kontakt 12 des Steuerschalterelektromagneten S1 (der
durch das Ansprechen von B1, das den Wahlimpulsen
über A1 folgt, zum Ansprechen gebracht ist), Leitung 13, den Auslöseelektromagneten
M1, den Ruhekontakt 14 des Relais
Tr und die Leitung 15 zur Batterie. Die Wicklung des Relais Tr ist so bemessen, daß
es bei Vorschaltung des Elektromagneten M1 nicht zum Ansprechen kommt, sondern erst
dann, wenn die Schließung des Stromkreises, ioo wie unten gezeigt wird, über einen geringeren
Widerstand stattfindet. Während also die Anker von Tr in Ruhe verbleiben, spricht Af1
an und bringt den Leitungswähler samt seinem Steuerschalter in die Ruhelage zurück.
Wenn der anrufende Teilnehmer jetzt durch Drücken der Ruf taste den verlangten Teilnehmer
anzurufen sucht, so spricht das Relais A1 wiederum an und hebt durch H1 die
Schaltwelle des Wählers von neuem um einen no Schritt. Dabei wird ein Kopfkontakt k2 geschlossen
und eine Summerbesetztvorrichtung an die Leitung des anrufenden Teilnehmers-gelegt,
so daß dieser Kenntnis davon erhält, daß die verlangte Leitung besetzt ist. Durch Anhängen
seines Hörers bringt er dann die Relais A1 und B1 durch gleichzeitiges Erden
beider Leitungszweige zum Ansprechen, so daß diese einen Kontakt 16 schließen. Dadurch
werden der Auslöseelektromagnet M1 des Lei-
tungswählers und das Auslöserelais N des Gruppenwählers GW1 in einen von der Batterie
G über Leitung 15, den geschlossenen Kontakt 14, M1, 13, 16, C1, Relais N, Schalthebel
S0 im Gruppenwähler nach Erde verlaufenden Stromkreis geschaltet und sprechen
an. Das Relais N schaltet den Auslöseelektromagneten M des Gruppenwählers ein; es
fallen somit beide Wähler in die Ruhelage zurück.
War die angerufene Leitung dagegen nicht besetzt, so wird der Auslöseelektromagnet M1
des Leitungswählers nicht eingeschaltet und die Steuerschalterhebel gehen, nachdem S1
einen Stromimpuls erhalten hat, in die dritte Stellung über, wobei der Hebel, s4 die Teilnehmerleitung
durch Erdung von c2 über den sehr geringen Widerstand von Tr in den Be-.
setztzustand bringt.
An der dem verlangten Teilnehmer T2 zugewiesenen
Leitung bzw. in dem ihm zugewiesenen Wähler GW2 ist nun ein Relais Sr
und eine von diesem Relais abhängige Weckersignalvorrichtung We (oder eine optische Signalvorrichtung)
angebracht. Wie oben bemerkt, kann diese Einrichtung beliebig an jeder Teilnehmerleitung
bzw. an jedem Einzel wähler zeitweilig angebracht werden. Beim Übergehen der Steuerschalterhebel des Leitungswählers
kommt nun ein Stromfluß von Erde über S4, das Relais Tr, die Leitungen 10, c2 und von
hier einerseits über das sehr hochohmige Brückenabschaltrelais Br im Gruppenwähler-GFF2,
anderseits über das niedrigohmig gewickelte Signalrelais Sr und über die Leitung
17 zur Batterie zustande, und in diesem Stromkreise sprechen sowohl die Relais Br und Sr
im Gruppenwähler GW2 als auch das Relais Tr
im Leitungswähler LW1 an. Durch Br werden
in üblicher Weise die Leitungsrelais A2, B2 der
Teilnehmerleitung abgetrennt, während Sr einen Signalstrom über die Weckervorrichtung
We hervorruft, der dem Aufsichtspersonal des Amtes sofort anzeigt, daß eine von den
Leitungen, die sich über Störung durch belästigende Anrufe beklagt hat, angerufen wurde.
Das Aufsichtspersonal kann also sofort beginnen, die Verbindung rückwärts zu verfolgen,
um ausfindig zu machen, von welchem Teilnehmer der Anruf ausging.
Die durch das Ansprechen des Relais Tr bewirkte Öffnung des Kontaktes 14 schließt,
eine Auslösung der Wähler durch das Anhängen des Hörers beim anrufenden Teil-.
nehmer aus. Der sonst, wie oben beschrieben, durch gleichzeitiges Ansprechen der Relais
A1, B1 am Kontakt 16 geschlossene Stromkreis
für das Auslöserelais N des Gruppenwählers GW1 und M1 des Leitungswählers LW1
kann jetzt infolge der Unterbrechung am.Kontakt 14 nicht zustande kommen, so daß die
Rückverfolgung des Anrufes durch den anrufenden Teilnehmer nicht ausgeschlossen werden
kann.
Eine Unterbrechung des Auslösestromkreises 6g der Wähler wird nicht mehr stattfinden, wenn
das Relais Sr aus dem Gruppenwähler GW2 der angerufenen Teilnehmerleitung wieder entfernt
wird, da dann der Stromkreis von Tr einzig über das hochohmige Brückenabschaltrelais
Br geschlossen wird, so daß Tr keinen zum Ansprechen genügenden Strom erhält.
Die Auslösung kann dann also in normaler Weise sowohl vom anrufenden wie vom gerufenen
Teilnehmer aus vor sich gehen. Der letztere bringt durch Anhängen seines Hörers
zwei Relais Ra, Ra1 vorübergehend zum Ansprechen, die den Stromkreis für M1 über
einen Kontakt 18 herstellen, sofern nicht Tr ' angesprochen und den Kontakt 14 geöffnet
hatte.
Bei der beschriebenen Einrichtung wird das Bedienungspersonal des Amtes jedesmal ein
Alarmsignal erhalten, wenn die Leitung, die mit der Gegenstand der Erfindung bildenden
Einrichtung versehen ist, überhaupt in Anspruch genommen wird. Außerdem wird es dem an eine derartige Leitung angeschlossenen
Teilnehmer unmöglich, seinerseits einen Anruf an das Amt gelangen zu lassen, bevor das
durch das Signal aufmerksam gemachte Bedienungspersonal des Amtes die durch Abtrennung
der Auslösestromkreise festgestellten Wähler zurückgestellt hat. Diesem Übelstande
wird durch die in Fig. 2 dargestellte Anordnung abgeholfen. Bei dieser Anordnung
besitzt der angerufene Teilnehmer die Möglichkeit, die Verbindung seinerseits unter allen
Umständen zu trennen, während er. den ■ anrufenden an der Trennung verhindern kann.
Hängt er nämlich nach Beendigung eines Gespräches seinen Hörer an, so bringt er durch
vorübergehende Erdung beider Leitungszweige zwei Rückauslöserelais Ra und Ra1 in dem
auf seine Leitung eingestellten Leitungswähler zum Ansprechen, welche einen Kontakt 18
schließen. Durch die Schließung dieses Kontaktes kommt ein Stromfluß von der Amtsbatterie über die Leitung 15, den Auslöseelektromagneten
M1, die Leitung 19 und den Kontakt 18 nach Erde zustande, so daß der
Leitungswähler zurückgeworfen wird, unabhängig davon, ob das Relais Tr erregt ist
oder nicht. .
Beim Auf treffen des Leitungswählers auf die mit der Belästigungsanzeigevorrichtung verbundene
Leitung wird bei der Ausführungsform nach Fig. 2 die Weckereinrichtung We
nicht sofort beim Auftreffen der Leitungswählerarme auf die Leitung eingeschaltet, son- iao
dem der über Tr und die Prüfleitung C2 zustande
kommende Strom setzt durch einen Signalelektromagneten Sm, der im allgemeinen
genau so geschaltet ist wie das Relais Sr, eine Zeitkontaktvorrichtung (Uhrwerk) Uw in
Tätigkeit. Diese ist so eingerichtet, daß sie erst nach einer einstellbaren Zeit, die vorzugsweise
etwas höher bemessen ist als die normale ' Gesprächsdauer, einen Kontakt 20 schließt und
dadurch einen Stromfluß über den Wecker We 'hervorruft. War der Teilnehmer T2 zwecks
Führung eines Gespräches angerufen worden, so wird, falls er seinen Hörer wieder auflegt,
in der beschriebenen Weise der Leitungswähler zurückgeworfen und damit wird Sm stromlos
und veranlaßt durch Fallenlassen seines Ankers die Rückstellung des Werkes Uw, so daß
das Amtspersonal nicht in Anspruch genommen wird. War er dagegen unnütz angerufen, so
hat er es in der Hand, die Schließung des Kontaktes 20 und damit die Feststellung des
Anrufenden seitens des Amtes zu veranlassen, indem er seinen Hörer einfach nicht wieder
anhängt, bis ihm vom Amte die Nachricht zugeht, daß die Rückverfolgung des Anrufes
stattgefunden hat. Wie leicht verständlich, kann die Einschaltung des Alarmsignals We
im Amte bei beiden der gezeigten Ausführungsformen statt durch das Relais Sr bzw. Sm
vom Relais Tr des Leitungswählers selbst oder von einem beim Erregen dieses Relais eingeschalteten besonderen Relais erfolgen, während
Sr bzw. Sm durch einen gleich großen Widerstand ersetzt wird.
Der Beschreibung ist ein Strowger-System zugrunde gelegt worden, bei dem jedem Teilnehmer
ein Gruppenwähler zugewiesen ist. Selbstverständhch ist der Erfindungsgegenstand
in gleicher Weise auch für andere Systeme geeignet. Auch können die Gruppenwähler
den Teilnehmern erst durch selbsttätig vor Aussendung der Wahlstromimpulse wirkende
Schaltapparate (Vorwähler) zugänglich gemacht werden. Der Anruf des ausgewählten Teilnehmers
kann auch selbsttätig statt, wie dargestellt, durch Drücken einer Taste erfolgen.
Ferner wird bei größeren Amtsanlagen die Verbindung statt über nur einen Gruppen- und
Leitungswähler über eine Anzahl von Gruppen-Wählern (1., .2. Gruppenwähler usw.) erfolgen.
Claims (6)
- Patent-Ansprüche:i. Selbsttätige Fernsprechanlage, bei weleher die Teilnehmerleitungen mittels Gruppen- und Leitungswähler im Amte verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß am Leitungswähler und an bestimmten Teilnehmerleitungen Einrichtungen getroffen sind, welche durch Abschaltung des Auslösestromkreises am Leitungswähler die Aufhebung einer hergestellten Verbindung mit einer mit den Einrichtungen versehenen Teilnehmerleitung von Seiten des anrufenden Teilnehmers verhindern, zu dem Zwecke der Feststellung der Nummer des anrufenden Teilnehmers.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Einschaltung " eines besonderen Relais am Prüfhebel des Leitungs-Wählers, welches bei über den Leitungswähler erfolgender Herstellung einer Verbindung mit einer Teilnehmerleitung, an welcher die Auslösung der Verbindung verhindert werden soll, über den Prüf draht der Teilnehmerleitung erregt wird und den Auslösestromkreis des Leitungswählers unterbrochen hält.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Herstellung einer Verbindung mit der Leitung, an welcher die Verbindungen blockiert werden sollen, gleichzeitig mit der Abschaltung des Auslösestromkreises ein Alarmsignal für die Aufsicht des Amtes eingeschaltet wird.
- 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein bei Herstellung einer Verbindung über den Leitungswählerprüfhebel unter Strom gesetzter Elektromagnet eine Zeitkontaktvorrichtung (Uhrwerk) in Tätigkeit setzt, die einen Alarmstromkreis schließt, wenn der gerufene Teilnehmer die Verbindung nicht innerhalb gewisser, vorzugsweise die normale Gesprächsdauer überschreitender Zeit nach dem Anruf durch Anhängen seines Hörers aufgehoben hatte, zum Zwecke, das Amt nur zur Feststellung solcher Anrufe zu veranlassen, die der angerufene Teilnehmer nicht trennt.
- 5. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, bei welcher der Auslöseelektromagnet des Leitungs Wählers beim Prüfen der verlangten Leitung mit dem Prüfhebel verbunden ist und beim Besetztsein der Leitung über den Prüfdraht derselben erregt wird und das Zurückfallen des Leitungswählers bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Prüfhebel des Leitungswählers verbundene und zur Abschaltung des Auslösestromkreises dienende, im Verhältnis zum Auslöseelektromagneten niedrigohmig bemessene Relais während des Prüfens in Reihe mit dem Auslöseelektro- · magneten geschaltet ist und beim Besetztsein der Leitung keinen genügenden Strom erhält, um den Auslöseelektromagneten abzuschalten.
- 6. Anordnung nach Anspruch 1, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein zur Ein-Schaltung eines Signals für die Aufsicht des Amtes dienendes Relais bzw. ein Elektromagnet parallel zum Abschalterelais der Teilnehmerleitung in die Prüfleitung geschaltet und dessen Widerstand so bemessen wird, daß einerseits das die Abschaltung des Auslösestromkreises bewirkende Relais am Leitungswähler in der Durchsprechstellung des Steuerschalters erregt werden kann und anderseits beim Prüfen eines zweiten Leitungswählers auf diese Verbindung der Auslöseelektromagnet dieses zweiten Leitungswählers einen zur Erregung genügenden Strom erhalten kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.berlin.' Gedruckt In des reiChsdruCkErei.
Publications (1)
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|---|---|
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|---|---|
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