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DE2354378C3 - Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Laminaten mit einem Kunstharz-Schaumstoffkern - Google Patents

Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Laminaten mit einem Kunstharz-Schaumstoffkern

Info

Publication number
DE2354378C3
DE2354378C3 DE19732354378 DE2354378A DE2354378C3 DE 2354378 C3 DE2354378 C3 DE 2354378C3 DE 19732354378 DE19732354378 DE 19732354378 DE 2354378 A DE2354378 A DE 2354378A DE 2354378 C3 DE2354378 C3 DE 2354378C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
synthetic resin
adjustable
resin mixture
support surface
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732354378
Other languages
English (en)
Other versions
DE2354378A1 (de
DE2354378B2 (de
Inventor
Richard Anthony Northford Conn. Kolakowski (V.StA.); Grieve, Robin Leslie, Delfzijl (Niederlande); Tilgner, Peter Joachim, Akron, Ohio (V.StA.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ausscheidung In 23 65 955 Upjohn Co Kalamazoo Mich VSta
Original Assignee
Ausscheidung In 23 65 955 Upjohn Co Kalamazoo Mich VSta
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US00307441A external-priority patent/US3837771A/en
Application filed by Ausscheidung In 23 65 955 Upjohn Co Kalamazoo Mich VSta filed Critical Ausscheidung In 23 65 955 Upjohn Co Kalamazoo Mich VSta
Publication of DE2354378A1 publication Critical patent/DE2354378A1/de
Publication of DE2354378B2 publication Critical patent/DE2354378B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2354378C3 publication Critical patent/DE2354378C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Laminaten mit einem Kunstharz-Schaumstoffkern nach dem Oberbegriff des Anspruches 1; ferner betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Laminaten mit einem Kunstharz-Schaumstoffkern nach dem Oberbegriff des Anspruches 2.
Eine solche Vorrichtung ist aus der DT-OS 16 29 599 bekannt. Bei dieser bekannten Vorrichtung wird mittels aes traversierenden Mischkopfes das Kunstharzgemisch in den Spalt zweier Walzen eingegeben, über
ίο welche die Kaschierbahnen zusammenlaufen und der in Höhenrichtung einstellbar ist. Im Anschluß an den Spalt durchlaufen die Kaschierbahnen mit dem Schaumstoffkern Kalibrierplatten, welche das Laminat bis zur Aushärtung maßhaltig führen.
'5 Im Betrieb der Vorrichtung wird die Menge der Kunstharzmischung durch Einstellung der der Austragsdüse zugeführten Mengen an Reaktionsmitteln und dem Aktivierungsmittel auf die Aufnahmefähigkeit des Spaltes zwischen den Walzen eingestellt. Die Dicke des
Laminates kann dabei durch Änderung der Spaltbreite unier Nachstellung des Abstandes der KaJibrierplatten geändert werden.
Wenn also beispielsweise die Fertigung auf ein Laminat größerer Dicke umgestellt werden soll, so wird der Spalt zwischen den beiden Walzen vergrößert und die Menge des in den Spalt eingespritzten Kunstharzgemisches der Spaltvergrößerung angepaßt. Durch die Vergrößerung der pro Zeiteinheit aufgetragenen Menge des Kunstharzgemisches ergeben sich jedoch auch Änderungen des Schäumverhaltens etwa der Art, daß der Aufschäumvorgang erst später abgeschlossen ist. Dadurch erfolgt auch im Bereich der Kalibrierplatten noch eine Aufschäumung des Kunstharzgemisches, welches jedoch durch die Kalibrierplatten unter Druck gehalten wird, so daß die Randbereiche des gefertigten Laminates verdichtet sind und kein über den Querschnitt des Laminates homogenes Gefüge crzielbar ist. Andererseits erfolgt im Falle einer Verringerung der Laminatdicke ein schnelles Aufschäumen, so daß die Aufschäumung gegebenenfalls schon vor dem Eintritt in die Kalibrierzone beendet sein kann und unter Umständen keine Druckanlage mehr an den Kalibrierplatten mit eier Folge eines nicht maßhaltigen Produktes oder ein Verpressen der bereits teilweise gehärteten Außenschichten des Schaumstoffes beim Eintritt in die Kalibrierplatten erfolgt. Ähnliche Unzuträglichkeiten können sich auch ohne Änderungen des zu fertigenden Produktes durch Schwankungen der Umgjbungstemperaturen, der Zusammensetzung des Kunstharzgemisches und ähnlichen Einflußgrößen ergeben, die den Aufschäumvorgang beeinflussen, so daß insgesamt die gewünschte Steuerung des Aufschäumvorganges derart, daß am Eintritt der Kalibrierzone ein sanftes Anlegen der äußeren Kaschierbahnen an die Kalibrierplatten erfolgt, allenfalls nur schwer erzielbar ist.
Bei einer ähnlichen, aus der DT-OS 15 04 411 bekannten Vorrichtung wird das Kunstharzgemisch ebenfalls mittels eines hin- und hertraversierbaren Mischkopfes in einer definierten Querebene zur Arbeitsrichtung auf die untere Kaschierbahn aufgetragen. Es erfolgt anschließend eine Vergleichmäßigung des Kunstharzauftrages mittels eines Blasrohres oder einer Blastrommel, wonach ein erstes Aufschäumen des Kunstharzgemisches auf der unteren Kaschierbahn erfolgt. Wenn die Kunstharzschicht wenigstens annähernd ihre Schäum-Enddicke erreicht hat. gelangt sie in den Bereich einer oberen Umlenkwalze, welche die obere Kaschierbahn auf die Oberseite des Kunstharzge-
misches auflegt, wonach das so gebildete Laminat in den Bereich umlaufender Bandförderer gelangt, welche es durch eine Aushärtzone und eine Kalibrierzone führen.
Auch in diesem Falle sind die durch die Förderbänder gebildete Abzugsvorrichtung, die Umlenkwalze für die obere Kaschierbahn, das Blasrohr für die Glättung des Auftrages, die Auftragsdüse und die die untere Kaschierbahn abstützende Plattenabstützung jedenfalls in Arbeitsrichtung ortsfest gelagert Dabei tritt ebenfalls der Nachteil auf, daß in Abhängigkeit von unbeeinfluübar schwankenden Umgebungstemperaturen, von Abänderungen der Zusammensetzung des Kunstharzgemisches und ähnlichen Einflußgrößen der Aufschäumvorgang Schwankungen unterworfen ist, die zwangsläufig zu Unregelmäßigkeiten des entstehenden Endproduktes führen; außerdem dürfte eine gute Haftung der erst gegen Ende des Schäumvorganges aufgelegten oberen Kaschierbahn nur schwer erreichbar sein. Diesen Nachteilen steht allerdings der Vorteil gegenüber, daß durch das überwiegend freie Aufschäumen zv. ischen der Aufiragsdüse und der ers! viel später erfoigenden Zuführung der oberen Kaschierbahn ein weitgehend homogenes Porengefüge erzeugt wird, welches durch die nachfolgende Kalibrierzone um so weniger nachteilig beeinflußt wird, je weiter der Aufschäumvorgang zum Zeitpunkt des Auflegens der oberen Kaschierbahn und des Einführens in die Kalibrierzone bereits fortgeschritten ist.
Bei dieser bekannten Vorrichtung nach der D I'-OS 15 04 411 soll der Nachteil eines bei wechselnden Ausgangsbedingungen wechselnden Schäumzustandes beim Auflegen der oberen Kaschierbahn und bei der Einführung in die Aushärte- und Kalibrierzone dadurch gemildert werden, daß die Auflage für die untere Folienbahn während des freien Aufschäumens durch massive Metallplatten gebildet ist, deren Temperatur steuerbar ist, so daß über die Temperatureinwirkung von der unteren Abstützung her eine gewisse Steuerung des Schäumvorgarges erfolgen kann, mit der wechselnden Schäumbedingungen Rechnung getragen werden kann. Abgesehen davon, daß diese Wärmezufuhr nur einseitig wirkt und so gerade mit Rücksicht auf die schlechten Wärmeübertragungseigenschaften des Schaumes der Erzielung eines homogenen Schaumgefüges entgegensteht, reicht eine derartige steuernde Einwirkung auf den Schaumbildungsvorgang bei weitem nicht aus, bei einer Umstellung auf die Herstellung von Laminaten anderer Dicke und anderer stofflicher Zusammensetzung schnell eine neue Ausregelung auf die dann wesentlich veränderten Parameter zu erzielen und schnell unter erneut quasi-stationären Bedingungen auf eine fehlerfreie Fertigung dieses abweichenden Produktes umzustellen. Besondere Maßnahmen zur Umstellung der Fertigung von Laminaten anderer Abmessungen und Zusammensetzungen sind bei dieser Vorrichtung überhaupt nicht vorgesehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs bezeichneten Gattung zu schaffen, mit der einfacher und schneller eine Anpassung auf unterschiedliche Lamiinatdicken und unterschiedliche Kunstharzgemische mit unterschiedlichen Schäumungsverläufen vorgenommen werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in den kennzeichnenden Teilen der Ansprüche 1 bzw. 2 genannten Merkmale gelöst.
Durch die technisch einfach durchführbare Maßnahme einer Einstellung der Entfernung der Auftragsstelle und der Andrückeinrichtung für das Kunstharzgemisch von der Aushärtezone kann unter allen Bedingungen schnell erreicht werden, daß der Schäumvorgang gerade so abläuft, daß beim Eintritt in die Kalibrierzone im wesentlichen die Enddicke des Laminats erreicht ist, so daß bei der Kalibrierung nur noch letzte Unebenheiten und Maßungenauigkeiten beseitigt werden müssen. Einer aufwendigen, relativ trägen und überdies zu nur einseitigem Wärmeeinfall führenden Beheizung von der unteren Kaschierbahn her bedarf es dabei nicht. Dadurch, daß das aushärtende Laminat gesteuert nur mit ganz geringem Übermaß in die Kalibrierzone einläuft, können die Kalibrierplatten oder Kalibrierwalzer, unter erheblicher Verminderung des apparativen Aufwandes leicht gebaut sein. Eine gewaltsame Unterbrechung des Schäumvorganges in der Kalibrierzone oder auch nur eine wesentliche Verdichtung der randnahen Zonen des Schaumstoffkernes ist auch bei einem Wechsel der Fertigung auf andere Laminatdicken oder andere Kunstharzzusammensetzungen sicher vermieden. Die Einstellbarkeit der als Walze oder Platte ausgebildeten Andrückeinrichtung in Arbeitsrichtung gewährleistet darüber hinaus, daß stets eine Andrückung der oberen Kaschierbahn auf die aufschäumende Schicht an der hier optimalen Stelle erfolgen kann, an der der Schäumvorgang soeben erst begonnen hat. so daß optimale Haftbedingungen vorliegen und eine vollständige Vergleichmäßigung und gegebenenfalls Feindosierung des Kunstharzauftrages erfolgen kann.
Während im Falle der Ausbildung der Andrückeinrichtung als Walze eine Verstellung der Walze in Arbeitsrichtung erforderlich ist, um die Autdrückstelle der oberen Kaschierbahn einzustellen, bedarf es einer solchen Verschiebung in Arbeitsrichtung im Falle einer Ausbildung der Andrückeinrichtung als neigungseinstellbare Platte nicht; denn dann kann die Neigung der Platte so eingestellt werden, daß das aufschäumende Kunsihar/.gemisch sich an der gewünschten Drucklinie an die Unterseite der mit der oberen Kaschierbahn überzogenen Platte anlegt.
Aus der Zeitschrift »Kunststoffe«, Band 58, 1968. S. 118 bis 122, insbesondere letzter Absatz der linken Spalte der S. 119, ist es zwar bekannt, die Trageinrichtung für den Mischkopf in Arbeitsrichtung verfahrbar anzuordnen, um den Beschichtungsvorgang an die Beschichtungsbreite und die Produktionsgeschwindigkeit sowie an die Materialeigenschaften anzupassen. Unabhängig hiervon zusätzlich verstellbare Andrückeinrichtungen sind bei dieser Vorrichtung jedoch nicht vorgesehen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
Fig. IA und IB eine am der Schnittlinie A-A auseinandergeschnittene schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
F i g. 2A und 2B den Fig. IA und 1B entsprechende Draufsichten,
Fig. 3 eine Stirnansicht der Vorrichtung gemäß Fig. IA, von rechts gesehen.
F i g. 4 eine vergrößerte Seitenansicht eines Teiles der Vorrichtung gemäß Fig. IA,
F i g. 5 in vergrößerter Darstellung einen Teilschnitt gemäß Linie 5-5 in Fig. 2A,
Fig. 6 eine perspektivische Teilansicht des mit der Vorrichtung hergestellten Laminates,
Fig. 7 eine abgewandelte Ausführungsform in einer F i g. 4 entsprechenden Darstellung und
Fig. 8 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß
Fig.7.
Mit der Vorrichtung soll ein Laminat erzeugt werden, wie es in Fig. 6 veranschaulicht und mit dem Bezugszeichen 76 versehen ist. Das Laminat weist einen Kunstharz-Schaumstoffkern C auf, an dessen beiden Seiten Kaschierbahnen A und B liegen. Die Verbindung der Kaschierbahnen A und B mit dem Kern Cerfolgi in der nachfolgend erläuterten Weise im Zuge der Fertigung durch die Haftwirkung des noch feuchten Kunstharzgemisches.
Bei der in den Fig. 1 und 2 näher veranschaulichten Vorrichtung sind am rechten Ende Einrichtungen zur Zufuhr der Kaschierbahnen von Rollen vorgesehen. Hierfür ist eine ebene Auflagefläche 20 vorgesehen, die auf einem Rahmen 21 ruht und auf der eine untere Kaschierbahn 22 gefördert wird, die bei der dargestellten Ausführungsform von einer in einem Rollengerüst 26 gehaltenen Vorratsrolle 24 abgezogen wird. Die Auflagefläche 20 ist in dem Bereich unmittelbar vor und nach der Auftragsstelle des Kunstharzgemisches und einer noch näher erläuterten Walze durchlässig ausgebildet. Ein unter diesem durchlässigen Bereich angebrachtes Gehäuse 23 bildet eine Unterdruckkammer, die mit einer nicht näher dargestellten Unterdruckquelle verbunden ist, um die Kaschierbahn 22 bei ihrer Bewegung über diesem Bereich flach an die Auflagefläche 20 anzulegen. Knitter- oder Faltenbildung der Kaschierbahn in diesem Bereich würde eine ungleichmäßige Verteilung des Kunstharzgemisches hervorrufen, die zu dicken Schwankungen des endgültigen Laminats 56 führen würde.
Eine andere Vorratsrolle 28 für die obere Kaschierbahn 30 ist in einem Rollengerüst 32 gelagert, das auf einer sich quer über die Auflagefläche 20 erstreckenden Brücke 34 montiert ist. Die Kaschierbahn 30 wird über eine Reihe von Umlenkrollen 33 geführt, bis sie auf noch näher zu erläuternde Weise an die unlere Kaschierbahn 22 herangeführt wird.
Bei der Bewegung der unteren Kaschierbahn 22 längs der Auflagefläche 20 zu einer Walze und zu einem Aushäi teofen wird ein flüssiges, selbstschäumcndcs Kunstharzgemisch auf die Oberseite der Kaschierbahn 22 aufgebracht. Die Auftragsstelle des Kunstharzgemisches bezüglich der Walze und des Aushärteofens ist ebenso wie die Gleichmäßigkeit der Verteilung des Kunstharzes quer über die Breite der Kaschierbahn 22 von besonderer Bedeutung für die einwandfreie Fertigung. Bei der in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsform werden die Kunstharzkomponenten über flexible Leitungen von Vorratsbehällern und Dosierpumpen einem Mischkopf 35 zugeführt, der mit einer Austragsdüse 36 versehen ist. Der Mischkopf 35 ist an einer hin- und herbewegbaren Trageinrichtung 38 montiert die von einem die Auflagefläche 20 und die Kaschierbahn 22 überspannenden Portal 40 getragen wird. Eine im wesentlichen sinusförmige Bahn des Auftrags des flüssigen Kunstharzgemisches auf die Kaschierbahn 22 wird dadurch erzielt, daß die Trageinrichtung 38 während des Durchlaufs der Kaschierbahn 22 am Portal 40 hin- und herbewegt wird, Auf dem Portal vorgesehene Schienen 42 (vgl. F i g. 2A) tragen den Mischkopf 35, der auf diesen Schienen durch einen hydraulischen Arbeitszylinder 44 in zeitlicher Abstimmung auf die Vorwärtsbewegung der Kaschierbahn 22 hin- und herverschoben wird.
Die flüssigen Kunstharzkomponenten werden durch eine in Fig.2A allgemein bei 45 veranschaulichte Anordnung gespeichert, gefördert und dosiert, wobei sie über an den Mischkopf 35 angeschlossene Schläuche 46 zugeführt werden. Am Mischkopf werden die verschiedenen Komponenten miteinander vermischt und dann unmittelbar durch die Austragsdüse 36 auf die Kaschierbahn 22 aufgetragen.
Zur Ermöglichung einer Einstellung der Auftragssiel-Ie des Kunstharzgemisches auf die Kaschierbahn 22 relativ /um Aushärteofen ist das Portal 40 zu beiden Seiten der Auflagefläche 20 mit Ständern 48 versehen, die ihrerseits auf einem Fahrgestell 50 montiert sind, welches zur Längsbewegung auf Bodenschienen 52 geführt ist. Die gesamte Portalanordnung kann somit wahlweise in Richtung auf den Aushärteofen oder von diesem weg verfahren werden, wobei nicht näher dargestellte Einrichtungen zum Festspannen des Fahrgestelles 50 in einer bestimmten, ausgewählten Stellung vorgesehen sind.
In Arbeitsrichtung unmittelbar hinter der Auftragsstelle für das Kunstharzgemisch wird die obere Kaschierbahn 30 mit der mit Kunstharz beschichteten Oberfläche der unteren Kaschierbahn 22 in Berührung gebracht. Bei der dargestellten Ausführungsform geschieht dies durch Führung der oberen Kaschierbahn 30 über eine präzise gearbeitete Walze 54, die auf einer zu beiden Seiten der Auflagefläche 20 gehalterten Welle 55 gelagert ist. Die Walze 54 dient zur Herstellung eines Kontaktes zwischen der oberen Kaschierbahn 30 und dem Kunstharzüberzug auf der unteren Kaschierbahn 22, um dabei die Unterseite der oberen Kaschierbahn anzufeuchten und ihre gute Haftung an dem sich schließlich bildenden Schaumstoffkern zu begünstigen. Der zwischen der Walze 54 und dem benachbarten, verstärkten Abschnitt der Auflagefläche 20 festgelegte Diirchlaufspalt ist mit Hilfe noch näher zu beschreibender Einrichtungen genauestens einstellbar, so daß neben dem genannten Kontakt auch eine gleichmäßige Verteilung des Kunstharzes sowie eine gleichmäßige Dosierung der zurückgehaltenen Kunstharzmenge gewährleistet wird, wenn sich die Kaschierbahnen an der Walze 54 vorbeibewegen. Wenn nämlich die Kaschierbahnen dicht an die Walze 54 herangeführt werden, wird das flüssige Kunstharz, das vorher sinusförmig über die Bahnbreite aufgetragen worden ist, im Durchlaufspalt erfaßt und in Querrichtung längs der Walze 54 verquetscht, so daß sich an der Berührungsstelle zwischen der Walze und den Kaschierbahnoberflächen ein durchgehender Walzwulst bildet, der sich quer über die Gesamtbreite der Kaschierbahnen erstreckt.
Die Regelung der in dem aus den oberen und unteren Kaschierbahnen 30 bzw. 22 bestehenden Laminat nach dem Durchlauf unter der Walze 54 zurückgehaltenen Kunstharzmenge kann somit durch Einstellung des Abstands der Walze 54 von der Auflagefläche 20 erfolgen, um dabei die Größe des Durchlaufspalts zu variieren. Dies ermöglicht wiederum eine genaue Steuerung der endgültigen Dicke der resultierenden Schaumstoffplatte, wenn angenommen wird, daß sich das Kunstharz anschließend praktisch frei entsprechend seinem natürlichen Anstiegsprofil ausdehnen kann.
Die Walze 54 dient mithin bei dieser Ausführungsform dazu, die Kaschierbahnen 22 und 30 in eine Relativstellung im Abstand voneinander zu bringen, das Kunstharz über die Oberflächen der Kaschierbahner hinweg zu verteilen sowie eine abschließende Dosierung bzw. Zumessung durchzuführen, durch welche die durch die Auftragsdüse 36 bewirkte, anfängliche grobe Dosierung ergänzt wird.
Zur Ermöglichung der genauen Einstellung des Durchlaufspalts ist die Welle 55 der Walze 54 an beiden Enden durch je einen Schwenkarm 56 gehaltert, wie dies aus den I"ig.4 und 5 am besten ersichtlich ist. Jeder Schwenkarm 56 ist an einem Halteblock 58, der an der Seite der Auflagefläche 20 am Rahmen 21 befestigt ist, schwenkbar gelagert, so daß er sich längs der Auflagefläche 20 erstreckt. Dabei sind Vorkehrungen getroffen, um den Block in der gewünschten Stellung zu verspannen bzw. festzuschrauben, so daß die Welle 55 mit der Walze 54 im gewünschten Abstand zum Einlauf der Aushärtezone festgelegt wird. Die Schwenkarme 56 halten die Walze 54 gegen eine Längsverschiebung fest, ermöglichen jedoch eine lotrechte Einstellung relativ zur Auflagefläche 20. Diese Einstellung geschieht durch Verschiebung von zwei Keilblöcken 60, die sich jeweils unter einem der vorstehenden Enden der Welle 55 befinden. Zu diesem Zweck wird jeder Keilblock von einem Gleitstück 61 getragen, das mittels einer Schraubspindel 63 auf Führungen 62 längsverschiebbar ist. Die Führungen 62 sind durch Verschraubung oder anderweitig zu beiden Seiten der Auflagefläche 20 parallel zu den Halteblöcken 58 am Rahmen 21 befestigt. Durch Drehen der Schraubspindeln 63 können die betreffenden Keilblöcke 60 vor oder zurück bewegt werden, um die Welle 55 und mithin die Walze 54 anzuheben oder sich absenken zu lassen. Diese Anordnung gewährleistet eine genaue Steuerung des Durchlaufspalts, die für die Erzielung der genauen endgültigen Dicke der Schaumstoffplatte wesentlich ist.
Zur Erleichterung des Anfahrens der Vorrichtung ist je ein hydraulischer Arbeitszylinder 64 an jeder Seite der Bettung 20 zwischen dem betreffenden Schwenkarm 56 und eine am Rahmen 21 vorgesehene Halterung eingeschaltet, welcher ein kraftunterstütztes Anheben der Walze 54 ermöglicht. Hierdurch wird die Führung des Vorderendes der Kaschierbahnen 22 und 30 unter die Walze 54 und über die Verlängerung bzw. den Endabschnitt der Auflagefläche 20 erleichtert, nämlich über den Abschnitt, über welchem sich die entstehende Schaumstoffplatte nach dem Verlassen der Walze bewegt, bevor sie den Förderer erreicht, welcher die teilweise ausgehärtete Schaumstoffplatte durch den Aushärteofen befördert. Dieser Endabschnitt der Auflagefläche dient als Übergangsabschnitt, auf welehern die sich bildende Schaumstoffplatte während der Schaumbildungs- und Anstiegsstufe des Kunstharzgemisches ruht Eben während dieser Bewegungsperiode längs dieses Endabschnitts bewirkt der sich ausdehnende Schaumstoff eine allmähliche Auseinanderbewegung der Kaschierbahnen unter Festlegung der endgültig gewünschten Plattendicke. Das vorher genannte »An stiegsprofil« stellt die KonfigLTP.ion der Dicke des Kunstharzkerns an aufeinanderfolgenden Punkten längs dieses Endabschnitts der Auflagefläche 20 dar, während SS die Platte diese Obergangsstufe durchläuft Genauer gesagt, stellt das Anstiegsprofil das Profil bzw. den Querschnitt der Dicke des Schaumstoffs von dem Zeitpunkt, an welchem das anfängliche flüssige Gemisch durch den Mischkopf 35 aufgetragen und durch die Walze 54 glattgestrichen wird, bis zur endgültig entwickelten Gesamtdicke des Schaumstoffs an einem späteren Punkt in Bewegungsrichtung des Laminats dar, an welchem die Ausdehnung praktisch abgeschlossen und ein selbsttragender Kern gebildet worden ist
Ein variabler Auftrag des flüssigen Kunstharzes während des Hin- und Herbewegungszyklus des Mischkopfes erfolgt durch Änderung der Pendelgeschwindigkeit des Mischkopfes 35 während dieses Zyklus. Dies geschieht durch automatische Einführung einer Zumeßdrosselung in den hydraulischen Zustell-Arbeitszylinder 44 des Zufuhrsystems in ausgewählten Stellungen des Mischkopfes 35 während des Pendelzyklus. Zu diesem Zweck ist ein durch Solenoid gesteuertes Ventil 37 in die Hydraulik-Speiseleitung 39 zum Arbeitszylinder eingesetzt, und dieses Ventil ist mit einer oder mehreren Drosseleinrichtungen versehen, die mit End- bzw. Grenzschaltern zusammenarbeiten, welche verstellbar längs der Schienen 42 des Portals 40 justiert und mit der den Mischkopf 35 tragenden, hin- und hergehenden Trageinrichtung 38 in Berührung bringbar sind.
Durch diese Einrichtung wird Vielseitigkeit der Einstellung für die Pendelbewegung gewährleistet, um bei konstantem Durchsatz Variationen des Kunstharz-Auftragprofils zu ermöglichen.
Nach dem Durchlauf der sich bildenden Schaumstoffplatte durch die Anstiegszone, welche, wie erwähnt, den Endabschnitt der Auflagefläche 20 bildet, wird die Schaumstoffplatte von einem Förderer aufgenommen, der aus zwei endlosen, in einander gegenüberliegenden oberen und unteren waagerechten Trums angeordneten Bändern 70,72 besteht. Die Förderbänder 70.72 werden durch einen nicht dargestellten Motor angetrieben und transportieren die Schaumstoffplatte durch Berührung mit ihren gegenüberliegenden Flächen. Da die Schaumstoffplatte beim Einlauf in Eingriff mit den Förderbändern 70, 72 nach dem Verlassen des Endabschnitts der Auflagefläche 20 noch nicht vollständig erstarrt ist, ist der durch die Förderer ausgeübte Flächenandruck vorzugsweise über ihre gesamte Bewegungsbahn hinweg einstellbar. Infolge dieser Anordnung kann in der Nähe des Endes der Förderbahn, wo die Platte praktisch vollständig ausgehärtet ist, ein maximaler Andruck zum Erfassen und Transportieren der Schaumstoffplatte eingestellt werden, während der Berührungsdruck am Vorderende, wo die Platte noch nicht vollständig ausgehärtet ist, auf einen Mindestwert eingestellt wird.
Zur Beschleunigung der Aushärtung durchlaufen die Förderbänder 70, 72 einen Ofen 74, welcher die zur Beschleunigung der Polymerisation des aufgeschäumten Kunstharzes erforderliche Wärme liefert, um den Schaumstoffkern vollständig erstarren zu lassen und eine feste Bindung an den Kaschierbahnen hervorzubringen. Das voll ausgehärtete, erstarrte Laminat 76 wird durch den Förderer aus dem Ofen 74 herausgezogen, wodurch die Kaschierbahnen von ihren jeweiligen Vorratsrollen durch den Bereich der Walze 54 und die Anstiegszone hindurchgezogen werden.
Nach dem Austritt der vollständig gebildeten Schaumstoffplatte aus den Förderbändern 70, 72 wird sie auf einen antriebslosen Förderer 78 geschoben und durchläuft eine Seitenkanten-Beschneidestation 80, in welcher die Schaumstoffplatte durch Kreissägen auf eine gewünschte bzw. genormte Breite zurechtgeschnitten wird. Als nächstes durchläuft die Schaumstoffplatte eine fliegende Längenschneidestation 82, in welcher die Schaumstoffplatte zu Tafeln einer genormten Länge zugeschnitten wird.
Der optimale Betriebszustand der Vorrichtung ist derjenige, bei welchem während der Anstiegsstufe und der anfänglichen Aushärtestufe minimale Hemmungen bzw. Begrenzungen auf die Oberflächen der sich bildenden Schaumstoffplatte ausgeübt werden. Mit anderen Worten: Die Betriebsbedingungen werden zur
Gewährleistung eines solchen Zustands gewählt, daß der natürliche, ungehinderte Anstieg des Kunstharzgemisches zur Bildung des Schaumstoffkerns stattfinden kann und eine gleichmäßige Enddicke der Schaumstoffplatte aufrechterhalten wird, ohne daß ein Druck auf die Oberflächen der Schaumstoffplatte ausgeübt zu werden braucht, um sie in die vorgeschriebenen Maße zu zwängen. Ein derartiger optimaler Betriebszustand war bisher in der Praxis nur schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, zu erreichen, außer möglicherweise in dem Fall, in welchem die Vorrichtung speziell für ein bestimmtes Kunstharzgemisch und eine festgelegte Laminatdicke ausgelegt war. Die Erzeugung einer Schaumstoffplatte gewünschter Abmessungen mit einem Mindestmaß an Druckeinwirkung bei gleichzeitiger Gewahrleistung der industriellen Herstellung von Laminaten unterschiedlicher Dicken und unter Verwendung unterschiedlicher Kunstharzzusammensetzungen, wird durch die vorstehend erläuterten Einrichtungen zur Einstellung der Längspositionen des Kunstharzauftragspunkts relativ zum Einlauf des Laminats in den Aushärteofen in Kombination mit der Einstellung der durch die Walze 54 gebildeten Andrückeinrichtung sowohl in Längsrichtung als auch in Höhenrichtung ermöglicht. Durch diese Anordnung werden in der Praxis Steuerungshandhaben geboten, welche einer Bedienungsperson eine bessere Anpassung der Vorrichtung an das spezielle Anstiegsprofil des verwendeten Kunstharzgemisches ermöglichen, so daß durch Regelung der Menge des auf die Kaschierbahnen aufgetragenen Kunstharzes und durch Festlegung des anfänglichen Abstands zwischen den Kaschierbahnen durch die Quetschwalze die gewünschte endgültige Plattendicke mit einem Mindestmaß an Druckausübung auf die sich bildende Schaumstoffplatte erreicht werden kann. Auf diese Weise kann die Umstellung des Betriebs von der Herstellung einer Platte einer bestimmten Dicke auf diejenige einer Platte einer anderen Dicke oder für die ersatzweise Verwendung von unterschiedlichen Kunstharzgemischen ohne weiteres auf industriell zweckmäßige Weise erfolgen.
Das vorsteherd beschriebene Verfahren des Auftrags des Kunstharzgemisches auf die Kaschierbahnen in Form eines flüssigen Stroms ist zwangsläufig Einschränkungen bezüglich der maximalen Pendelgeschwindigkeit des Mischkopfes unterworfen, da der flüssige Feststoffstrom bei hohen Pendelgeschwindigkeiten infolge seines Trägheitsmoments an den Umkehrpunkten der Pendelbewegung nach außen geschleudert wird. Bei diesem Auftragverfahren wird daher die Walze zur Erzeugung des größten Teils der Verteilung des Kunstharzes in Querrichtung der Kaschierbahn benutzt, und das Kunstharzgeniisch muß eine solche Polymerisationsgeschwindigkeit besitzen, daß die Walze das Gemisch verteilen kann, bevor ein Aufschäumen eintritt Die Vorrichtung gemäß F i g. 1 bis 6 eignet sich außerdem nur bedingt für die Herstellung von Laminaten, bei denen rauhe oder gewellte Kaschierbahnen verwendet werden.
Infolgedessen wird in solchen Fällen auf eine andere Art des Auftrags des Kunstharzgemisches zurückgegriffen, bei dem das Gemisch in Form eines Sprühstrahls auf die Kaschierbahn aufgetragen wird. Da die aufgesprühten Teilchen leicht sind, wird das beim flüssigen Strom auftretende Trägheitsproblem vermieden. Das in diesem Fall verwendete Gemisch kann außerdem eine größere Katalysatormenge enthalten, wodurch die Reaktionszeit verkürzt wird, so daß sich dieses Verfahren besonders gut für rauhere Kaschierbahnmaterialien eignet.
Bei einer für den Sprühauftrag abgewandelten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden das Portal 40 und die hin- und hergehende Trageinrichtung 38 der vorher beschriebenen Ausführungsform beibehalten, doch werden anstelle des Mischkopfes 35 und der Austragsdüse 36 ein Spritzbzw. Sprühkopf mit Düse und eine andere Art der
ίο Andrückeinrichtung zur Bildung des Durchlaufspalts verwendet.
Die Hin- und Herbewegung des Sprühkopfes erfolgt auf die vorher beschriebene Weise, doch verteilt dabei die Sprühdüse das Kunstharz kegel- bzw. fächerförmig, wobei sich das Material beim Auftragen zur Erzielung einer gleichmäßigen Verteilung an den Rändern jeweils überlappt. Aus diesem Grund wird bei diesem Sprühauftrag eine andere Andrückeinrichtung als die Walze 54 zur Glättung der Kunstharzverteilung und zur Herstellung eines Koniakts mit der oberen Kaschierbahn sowie zur Benetzung dieser Kaschierbahn an der Kontaktstelle angewandt. Diese Anordnung ist in den F i g. 7 und 8 näher veranschaulicht.
Gemäß den F i g. 7 und 8 dient eine Rolle 90 lediglich als leerlaufende Umlenkrolle zum vorläufigen Heranführen der oberen Kaschierbahn 30 an die untere Kaschierbahn 22. Die endgültige Abstandfestlegung zwischen den Kaschierbahnen, die durch die verstellbare Andrückeinrichtung zur Bildung des Durchlaufspalts bewirkt wird, welche funktionell der Walze 54 der vorher beschriebenen Ausführungsform entspricht, wird bei dieser abgewandelten Ausführungsform der Erfindung durch eine einstellbare Platte 92 erzeugt, die über dem Endabschnitt der Auflagefläche 20 angeordnet ist und sich quer über diesen Abschnitt erstreckt. Die Platte 92 ist flach und glatt und wird an ihren in Arbeitsrichtung vorderen und hinteren Enden von lotrecht verstellbaren Halterungen 94 getragen. Die Halterungen 94 sind mit Schraubspindeln % versehen,
die eine Änderung des Abslands der vorderen und hinteren Endkanten der Platte 92 gegenüber der Auflagefläche 20 ermöglichen.
Beim Durchlauf der Kaschierbahnen zwischen der Platte 92 und der Auflagefläche 20 bestimmt der Abstand der Vorder- und Hinterkanten der Platte relativ zur Auflagefläche den Druckpunkt, an welchem der Kontakt zwischen der oberen Kaschierbahn 30 und dem auf der unteren Kaschierbahn 22 befindlichen Kunstharz stattfindet. Diese leichte Druckberührung erfolgt vorzugsweise an einem möglichst frühen Punkt, um die Oberfläche der oberen Kaschierbahn effektiv zu befeuchten und eine gute Haftung am Endprodukt zu begünstigen. Das Kunstharzgemisch ist jedoch an diesem Punkt immer noch etwas flüssig, während es der Umsetzung zur Bildung des hochsteigenden Schaumstoffs unterworfen ist Wenn die Platte zu dicht an der Auflagefläche angeordnet ist, bewirkt sie eine übermäßige Störung des natürlichen Anstiegsprofils des Schaumstoffs. Infolgedessen wird die Hinterkante der Platte 92 derart angehoben, daß sie in Bewegungsrichtung der Kaschierbahn nach oben geneigt ist und somit bei der Schaumbildung die Ausdehnung des Laminats ermöglicht Durch entsprechendes Anheben der Hinterkante der Platte kann deren Neigung so eingestellt werden, daß sie praktisch mit dem natürlichen Anstiegsprofil des Kunstharzes übereinstimmt, so daß dieser Schaumstoffanstieg nicht nennenswert behindert und keine unerwünschte Verdichtung hervorgebracht
wird, während die Plane bis zu einem gewissen Grad dennoch als Begrenzung bzw. Stützplatte dient, gegen welche der ansteigende Schaumstoff die obere Kaschierbahn andrücken kann, wodurch ein Kontakt /wischen der Kaschierbahn und dem Schaumstoff gewährleistet wird, bevor letzterer so weit ausgehärtet ist, daß die Bildung einer einwandfreien Bindung nicht
mehr sichergestellt werden könnte.
Wie bei der vorher beschriebenen Ausführungsform der Erfindung können die tragenden Halterungen für die Platte 92 längs der Auflagefläche 20 verstellbar angeordnet sein, damit die Position der Platte 92 relativ zum Einlauf zur Ausharlezone variabel einstellbar ist.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Laminaten mit einem Kunstharz-Schaumstoffkern und beidseitigen Kaschierbahnen, mit einem oberhalb der ersten, wenigstens annähernd horizontal geführten Kaschierbahn quer zur Arbeitsrichtung hin- und herbeweglich an einer Trageinrichtung angeordneten Mischkopf mit einer Auftragsdüse zur Aufbringung eines Kunstharzgemisches auf die Oberseite der auf einer Auflagefläche geführten ersten Kaschierbahn, mit einer Zuführeinrichtung für die zweite Kaschierbahn zur Anlage an der Oberseite des Kunstharzgemisches, mit einer über der Auflagefläche liegenden höhenverstellbaren Andrückeinrichtung in Form einer Walze zur Bildung eines Spaltes, durch welchen die Kasci-ierbahncn unter Andrückung an das Kunstharzgemisch und unter gleichmäßiger Verteilung des Kunstharzgemisches hindurchlaufen, und mit einer im Bereich einer Aushärtezone angeordneten Kalibriervorrichtung und einer Abzugsvorrichtung für das aushärtende Laminat, dadurch gekennzeichnet, daß die Trageinrichtung (38) für den Mischkopf (35) in an sich bekannter Weise in Arbeitsrichtung verstellbar und einstellbar gehalten ist und daß die Walze (54) auch noch in Arbeitsrichtung verstellbar ist.
2. Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Laminaten mit einem Kunstharz-Schaumstoffkern und beidseitigen Kaschierbahnen, mit einem oberhalb der ersten wenigstens annähernd horizontal geführten Kaschierbahn quer zur Arbeitsrichtung hin- und herbeweglich an einer Trageinrichtung angeordneten Mischkopf mit einer Auftragsdüse zur Aufbringung eines Kunslhaizgemisches auf die Oberseite der auf einer Auflagefläche geführten ersten Kaschierbahn, mit einer Zuführeinrichtung für die zweite Kaschierbahn zur Anlage an der Oberseite des Kunstharzgemisches, mit einer über der Auflagefläche liegenden höhenverstellbaren Andrückeinrichtung zur Bildung eines Spaites, durch welchen die Kaschierbahnen unter Andrückung an das Kunstharzgemisch unter gleichmäßiger Verteilung des Kunstharzgemisches hindurchlaufen, und mit einer im Bereich einer Aushärtezone angeordneten Kalibriervorrichtung und einer Abzugsvorrichtung für das aushärtende Laminat, dadurch gekennzeichnet, daß die Trageinrichtung (38) für den Mischkopf (35) in an sich bekannter Weise in Arbeitsrichtung verstellbar und einstellbar gehalten ist und daß die Andrückeinrichtung als sich längs der Auflagefläche (20) erstreckende und neigungseinstellbare Platte (92) ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (54) an Schwenkarmen (56) gelagert ist, die ihrerseits an entlang der Auflagefläche (20) längsverschieblich und feststellbar gelagerten Halteblöcken (58) gehalten sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (92) auch in Arbeitsrichtung verstellbar ist.
DE19732354378 1972-11-17 1973-10-30 Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Laminaten mit einem Kunstharz-Schaumstoffkern Expired DE2354378C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US30744172 1972-11-17
US00307441A US3837771A (en) 1972-11-17 1972-11-17 Apparatus for producing foamed resin-care web-faced laminates in continuous lengths

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Publication Number Publication Date
DE2354378A1 DE2354378A1 (de) 1974-05-22
DE2354378B2 DE2354378B2 (de) 1977-06-16
DE2354378C3 true DE2354378C3 (de) 1978-02-02

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