DE2353943A1 - Leuchtschirm - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Leuchtschirm, dessen
Leuchtstoff ein Aluminat, ein GaIlat oder ein Aluminatgallat
mit hexagonaler Kristallstruktur ist. Weiter bezieht sich die
Erfindung auf Quecksilberdampfentladungslampen und Kathodenstrahlröhren mit einem derartigen Leuchtschirm, auf, den erwähnten
Leuchtstoff selbst und auf ein Verfahren zur Herstellung
eines derartigen Aluminats oder Aluminatgallats.
Es ist .bekannt, dass Mangan als Aktivator in Gallaten
und in Aluminäten, die Spineilkristallstruktur (kubische
Kristall symmetrie') besitzen, angewandt werden kann. Insbesondere
das mit Mangan akliivdterte Magriesiumgallat (MgGa2OK) ist ein
"äusserst wirksamer Beucht"st<y£f, der bei Anregung durch UItraviöiettötrahlurig
bzw. Elektronen, eine intensive grüne Emission.
4098 19/
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16.10.73.
mit einem Maximum im Spektrum bei einer 'Wellenlänge von ungefähr
510 mn aufweist (USA-Patentschrift 3 hO7 325).
In der deutschen Patentschrift 1 302 782 sind lumineszierende
mit Mangan aktivierte Magnesiumgallate mit Spinellstruktur, in denen das Gallium zum Teil durch Aluminium ersetzt
ist, beschrieben. Diese Substitution übt einen günstigen Einfluss auf die Eigenschaften des Leuchtstoffes aus, namentlich
auf die Temperaturabhängigkeit des Licht stromes bei Anregung durch Ultraviolettstrahlung.
Die mit Mangan aktivierten·Aluminate mit Spinellstruktur
(z.B. MgAl2Or und ΖηΑΙρΟκ) stellen nur bei Anregung durch
Elektronen wirksame Leuchtstoffe dar (Buch von P.A.Krbger
"Some Aspects of the Luminescence of Solids" 19^8).
Die Aluminate der Formel MeO, 6AIgO,,, in der Me eines
oder mehrere der Erdalkalimetalle Calcium, Strontium und Barium darstellt, können bei entsprechend gewählter Aktivierung
gute lumineszierende Eigenschaften besitzen. Diese Aluminate
sind kristalline Verbindungen mit hexagonaler Kriställsymmetrie.
Sie besitzen eine Kristallstruktur analog zu der der Verbindungen aus der Gruppe der sogenannten hexagonalen Ferrite
(z.B. Ba0.6Fe„0„ mit Magnet oplumbit struktur). Die Aktivierung
dieser hexagonalen Aluminate mit Mangan ist aus dem erwähnten Buch von Kröger bekannt und ergibt Stoffe, die nur bei Anregung
durch Elektronen wirksam leuchten. Bei Anregung durch Ultraviolett strahlung wirksame Leuchtstoffe werden erzielt, wenn
die hexagonalen Aluminate mit zweiwertigem Europium aktiviert werden (deutsche Offenlegungsschrift A 8Ο6 75T ■)■·
AO9819/1TBA
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USA-Ratentschrift 3 502 592 ist ferner die Aktivierung der
hexagonalen Aluminate mit Europium zusammen mit Terbium beschrieben.
'
Im vorgenannten Buch von Kroger ist erwähnt, dass
mit Mangan aktivierte Aluminate der Formel ApO.IIÄlpQ-, in
der A eines der Alkalimetalle Natrium, Kalium und Lithium darstellt,
bei Anregung mit Elektronen lumineszieren. Die Natrium-
und Kaliumverbindungen besitzen die hexagonale Kristallstruktur
von \h -Aluminumoxid, die mit der der hexagonalen
Ferrite gleichfalls nahe, verwandt ist. Vom Lithiumaluminat
wird erwähnt, dass es kubische Kristallsymmetrie hat und
wenigstens teilweise aus Spinellkristallen besteht.
Die Aktivierung von Verbindungen der Formel A 0.6Al-O-(in'
der A Natrium und/oder Kalium darstellt) mit Europium
oder mit Europium und Mangan, ist in der USA-Patentschrift 3 577 350 beschrieben. Diese Stoffe bestehen wahrscheinlich
zum grössten Teil aus der Niedertemperaturmodifikation von
^-Aluminiumoxid (gleichfalls hexagonal), die oft als
fb"-Aluminiumoxid bezeichnet wird und für die meist· die Formel
AgO.5Al2O„ angegeben wird. __.-■.
Mit Mangan aktivierte Aluminate, Gallate und Aluminatgallate
sind aus der USA-Patentschrift 3 576 757 bekannt.
Das Grundgitter dieser Leuchtstoffe hat die Formel A_0«5M20_,
in der A Lithium, Natrium und/oder Kalium und M Aluminium und/oder Gallium darstellt. Es ist bekannt, dass die Lithiumverbindung nach dieser Formel Spinellstruktur besitzt. Die
Natrium- und Kaliumverbindungen nach dieser Formel haben wahrscheinlich die Struktur von ß>
"-Aluminiumoxid.
• 40 9 819/1154 ' *ΛΛ
- k - PHN.66O*l·.
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Die britische Patentschrift 1 I9I 014 beschreibt die
Lumineszenz von Verbindungen mit (b-Aluminiumoxidstruktur der
Formel XCe2O^yAl2O0, wobei das Verhältnis χ : y zwischen 1 :
und 1 j 13 liegt. Diese Stoffe können ausserdem Mangan als
Aktivator enthalten.
Die oben bereits erwähnte Gruppe der hexagonalen
Ferrite besteht aus einer Vielzahl von Verbindungen mit nahe verwandter Kristallstruktur. Neben dem bereits erwähnten
BaO.6Fe3Oo (mit Magnetopiumbitstruktur), das oft mit dem
Buchstaben M bezeichnet wird, sind eine Anzahl temärer
Verbindungen bekannt, deren Elementarzelle aus Spinellblöcken ■
aufgebaut ist, die durch Schichten abweichender Struktur miteinander verbunden sind. Ein Spinellblock ist z.B.
Fe ^6O ®L·' der mit dem Buchstaben S bezeichnet wird. In
den erwähnten Schichten mit abweichender Struktur befindet sich ein grosses positives Ion (ionenradius nicht kleiner
als 0,9 A), z.B. Barium, Es ist üblich, diese Verbindungen
mit Buchstaben zu bezeichnen. Bekannt sind z.B. die Verbindungen
Ys Ba2ZnJ1Fe^J1O22f W: BaFeJ1Fe^1O27, X:
und Z: Ba3CoJJJ41
(Braun, Philips Research Reports V2 (1957) ^91 - 5^8). Diese Reihe von Verbindungen kann mit einer Vielzahl sogenannter Polytypen besonders stark erweitert werden. Diese Polytypen werden alle durch Kombinationen der "Verbindungen Y, M und S gebildet (siehe die Veröffentlichungen von Kohn und Eckart in der Zeitschrift für Kristallographie 119 (196*0 Seiten - h6k, J.Appl.Physics 3_£, no 3, part Il(i964 Seite 968 und
(Braun, Philips Research Reports V2 (1957) ^91 - 5^8). Diese Reihe von Verbindungen kann mit einer Vielzahl sogenannter Polytypen besonders stark erweitert werden. Diese Polytypen werden alle durch Kombinationen der "Verbindungen Y, M und S gebildet (siehe die Veröffentlichungen von Kohn und Eckart in der Zeitschrift für Kristallographie 119 (196*0 Seiten - h6k, J.Appl.Physics 3_£, no 3, part Il(i964 Seite 968 und
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J.Appl.Physics 36, no. 3, part II (1°65) Seite 117i). Es ,ist
weiter bekannt, dass aus. (b-Aluminiumoxid ( und auch aus
P>"-Aluminiumoxid) ähnliehe Polytypen gewonnen werden können.
Ebenso .wie /5-Aluminiumoxid besitzen die davon abgeleiteten
Polytypen eine Kristallstruktur, die vieles mit der der hexagonalen
Ferrite gemein hat. Der Spinell (s) gehört nicht zur oben beschriebenen Gattung von Strukturen, weil er kubische
Symmetrie besitzt, '
Bei Versuchen, die zur Erfindung geführt haben, wurde
festgestellt, dass eine Vielzahl neuer Verbindungen erzielt werden kann, wenn in den vorgenannten Verbindungen Y, X, ¥ und Z
und in weiteren Polytypen das kleine zweiwertige Ion (Fe , Zn11, Co11) durch Mg11 und das dreiwer.tige Ion (Fe111) durch
Al und/oder Ga ersetzt wird. Dabei bleibt die hexagonale
Kristallstruktur (analog zu der der hexagonalen Ferrite) erhalten. Ausserdem wurde gefunden, dass auch dann neue Verbindungen
erzielt werden können, wenn in den Polytypen von (h-Aluminiumoxid und ^"-Aluminiumoxid das Aluminium ganz
oder zum Teil· durch Gallium ersetzt wird, wobei die Kristallstruktur
erhalten bleibt.
Der Leuchtschirm nach der Erfindung, der mit einem Aluminat, einem Gallat oder einem Aluminiumgallat mit hexagonaler
Kristallstruktur als Leuchtstoff versehen ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kristallstruktur des Leuchtstoffes
der Struktur von mindestens einer der Verbindungen /^-Aluminiumoxid, fb"-Aluminiumoxid und hexagonale Ferrite
entspricht, dass der Leuchtstoff mit mindestens einem der
Λ098 19/115Λ
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Elemente Mangan, Europium, Blei, Thallium, Ger, Indium, Terbium,
Dysprosium und Wismut aktiviert ist, dass der Leuchtstoff eine ternäre Verbindung ist, deren Zusammensetzung in einem
ternären Phasendiagramm ABC wiedergegeben werden kann, in dem
A mindestens eines der Oxide ^Na„0, Ιερό, ^Rb2O, ^Cs_O, CaO,
SrO, BaO, -IrLa2O3, ^Ce2O3, ^Tb2O3, -JrDy2O3, ^Bi2O3, EuO, PbO,
-^Tl2O und ^In^O darstellt, in dem B mindestens eines der
Oxide AIpOo und Ga3O3 darstellt, wobei bis zu 25 UoVß>
der mit B bezeichneten Oxide durch SCpO» ersetzt sein können, und in
dem C mindestens eines der Oxide MgO, ZnO, BeO, ^LiAlOg und
darstellt, dass d&r Gehalt an A grosser als null
und kleiner als der an B und der Gehalt an C grosser als null
und kleiner als 0,6 ist, und dass die Mangankonzentration, auf die Gesamtzahl der Metallatome aus den Oxiden B und C
bezogen, höchstens 10 Atom$ beträgt, wobei das Mangan das Metall aus dem Oxid C zum Teil oder ganz ersetzt und ausserdem,
wenn die Mangankonzentration grosser ist als die als Ersatz zur Verfügung stehende Menge Metallatome aus dem Oxid C, auch
einen Teil des Metalls aus dem Oxid B ersetzt.
Eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Leuchtschirms
enthält ein lumineazlerendes Aluminat, Gallat oder
Aluminatgallat, in dem das Aluminium und/oder Gallium bis
maximal 25 Mol$ durch Scandium ersetzt sein können. Ein
Ersatz geringer Mengen Aluminium und/oder Gallium durch Scandium hat im allgemeinen wenig Einfluss auf die. Lumineszenzeigenschaften
der Leuchtstoffe und ergibt keine zusätzlichen. Vorteile. Eine Anwendung des teuren Elements Scandium ist
/nooirw-t-iCA
-.'-*·-."' - 7 -- ΡΗΝ.66ΟΛ. -
. 16,10.73.
weiter weniger erwünscht, weil dann zu teure Stoffe erzielt
werden» Bei einem Ersatz von mehr als 25 Molfo des Aluminiums
und/oder Galliums durch Scandium werden Stoffe gewonnen, die für praktische Anwendungen wegen ihrer geringen Helligkeit
oder ihres geringen Lichtstromes weniger geeignet sind. Die
Kristallstruktur der erfindungsgemässen Leuchtstoffe ist
einerseits mit der der hexagonalen Ferrite und andererseits
mit der von /5-Aluminiumoxid und ^"-Aluminiumoxid nahe verwandt,
Die erfindungsgemässen Leuchtstoffe sind ternSre Verbindungen,
deren Zusammensetzung in einem tertiären Phasendiagramm mit den Eckpunkten A, B und C wiedergegeben werden kann. Hierbei
ist A das Oxid, das das grosse positive Ion enthält» Es wurde
gefunden, dass für A eines oder mehrere der Oxide |-Na2O , ^Κ_
if
O, JGs2O, CaO, SrO, BaO, g^ g^ g^33
2P„, EuO, PbO, ^Tl2 0 und ^In2O gewählt werden können.
C ist das Oxid, das das kleine zweiwertige Ion enthält.
Für C ist es möglich, eines oder mehrere der Oxide MgO, ZnO,
BeO, ILiAlO2 und ^LiGaO2 zu wählen. Unter B ist A12O„ und/oder
Ga20„ zu verstehen," Mit dem Begriff "ternäre Verbindung" wird
angedeutet, dass die Verbindung mindestens ein Oxid aus jeder der erwähnten Gruppen A, B und C enthält. Ferner ist eine
Verbindung, die mehr als ein Oxid aus einer oder meltferen
der Gruppen A, B und C enthält, in dieser Beschreibung und
in den Patentansprüchen gleichfalls als ternär anzusehen.
Die Verbindungen mit der erwähnten hexagonalen Kristallstruktur sind im Phasendiagramm in einem Gebiet zu
finden, das durch die Bedingungen 0 ■£ ΓαΊ <
fßlund 0 <ΓθΊ<Ο,6
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begrenzt wird. In diesen Ungleichungen stellen Γα J , Γ BJ und
IcJ die Gehalte oder Molenbrtiche der Oxide A, B bzw, C dar.
( [A]+ [b] + [c] = 1).
Es wurde gefunden, dass die neuen Verbindungen mit einem oder mehreren der Elemente Mangan, Europium, Blei,
Thallium Cer, Indium, Terbium, Dysprosium und Wismut aktiviert werden können, wobei wirksame Leuchtstoffe erzielt werden. Die
Aktivatoren Eu, Pb, Tl, Ce, In, Tb, Dy und Bi sind Teile des
Oxids A, Die Konzentration der letztgenannten Aktivatoren
kann so gross sein, dass das Oxid A völlig aus Aktivatoroxid besteht. Nachstehend wird denn auch der Stoff CeMgAl11O1Q
z.B. als eine mit Cer aktivierte Verbindung angesehen. Die Mangankonzentration beträgt höchstens 10 Atom$, bezogen auf
die Gesamtzahl Metallatome aus den Oxiden B und C, Es wird angenommen, dass das Mangan das Metall aus dem Oxid C völlig
oder zum Teil ersetzt, und dass, wenn die Mangankonzentration grosser ist als die als Ersatz.zur Verfugung stehende Menge
Metallatome aus dem Oxid C, auch ein Teil der Metallatome aus dem Oxid B ersetzt wird. Die Aktivatorkonzentration ist
wenigstens so gross, dass der Stoff lumineszierend ist. In
vielen Fallen tritt eine wirksame Lumuneszenz bereits auf, wenn 0,01 Atom$ des Metalls aus dem Oxid C durch Mangan ersetzt
worden ist und/oder wenn 0,1 MoI^ des Oxids A aus Oxid
eines oder mehrerer der übrigen Aktivatorelemente besteht.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 das ternare Phasendiagramm ABC wiedergegeben. In diesem Diagramm, das die Form
eines Dreiecks mit den Eckpunkten A, B und C hat, können alle
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aus den Oxiden A, B und C aufgebauten Verbindungen 'mit einem
Punkt wiedergegeben werden. Die binären Verbindungen sind im
Diagramm auf den Seiten AB, BC und AC zu finden. Die ternären
Verbindungen liegen im Dreieck ABC. Es sei bemerkt, dass durch einen Punkt auf dem oder im Dreieck ABC eine bestimmte Verbindung
hinsichtlich des Gehalts an den Oxiden A, B und C
eindeutig wiedergegeben wird. Selbstverständlich liegt damit noch nicht fest, welches Oxid (oder welche Oxide) aus den
Gruppen A, B bzw. C in .der Verbindung vorhanden ist (sind).
Mehrere Verbindungen sind in der Fig. 1 mit Buchstaben angedeutet, wobei die Verbindungen, die eine Zusammensetzung
entsprechend der der bekannten Ferrite besitzen, jeweils mit dem gleichen Buchstaben, unter dem diese Ferrite bekannt sind, bezeichnet sind. Die Verbindungen kubischer Struktur mit einer Zusammensetzung analog zu den Ferriten mit Spinellstruktur
sind mit S angegeben. Die Verbindungen mit einer Zusammensetzung analog zum Magnetopiumbit findet man im Punkt M. Weiter sind die Verbindungen analog zu den bekannten ternären Ferriten
Y, ¥, X und Z angegeben. Auf der Seite AB geben schliesslich die Punkte ß> und fi" die Zusammensetzung der Verbindungen
/ο- bzw. p>"-Aluminiumoxid und der dazu analogen Gallate an.
eindeutig wiedergegeben wird. Selbstverständlich liegt damit noch nicht fest, welches Oxid (oder welche Oxide) aus den
Gruppen A, B bzw. C in .der Verbindung vorhanden ist (sind).
Mehrere Verbindungen sind in der Fig. 1 mit Buchstaben angedeutet, wobei die Verbindungen, die eine Zusammensetzung
entsprechend der der bekannten Ferrite besitzen, jeweils mit dem gleichen Buchstaben, unter dem diese Ferrite bekannt sind, bezeichnet sind. Die Verbindungen kubischer Struktur mit einer Zusammensetzung analog zu den Ferriten mit Spinellstruktur
sind mit S angegeben. Die Verbindungen mit einer Zusammensetzung analog zum Magnetopiumbit findet man im Punkt M. Weiter sind die Verbindungen analog zu den bekannten ternären Ferriten
Y, ¥, X und Z angegeben. Auf der Seite AB geben schliesslich die Punkte ß> und fi" die Zusammensetzung der Verbindungen
/ο- bzw. p>"-Aluminiumoxid und der dazu analogen Gallate an.
Es hat sich herausgestellt, dass die lumineszierenden
Verbindungen nach der Erfindung im Phasendiägramm ABC einen
grösseren Bereich als den von Kombinationen der Verbindungen Y, M und S bestimmten Bereich (welche Kombinationen alle
auf dem und im Dreieck YMS liegen, umfassen. Auch ausserhalb des Dreiecks YMS wurden Zusammensetzungen gefunden, die eine
grösseren Bereich als den von Kombinationen der Verbindungen Y, M und S bestimmten Bereich (welche Kombinationen alle
auf dem und im Dreieck YMS liegen, umfassen. Auch ausserhalb des Dreiecks YMS wurden Zusammensetzungen gefunden, die eine
/. Π O Q 1 O / 1 1 R /,
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hexagonale Kristal!struktur aufweisen, die analog zu den
hexagonalen Perriten, zu /^-Aluminiumoxid oder zu /^"-Aluminiumoxid
ist. Dies wird durch die obenerwähnten Bedingungen angegeben,
denen die Gehalte der Oxide A, B und C entsprechen müssen. Diese Bedingungen führen zu dem in Pig. 1 angedeudeten
Bereich für die erfindungsgemässen Stoffe:, dem Bereich
im Viereck RBPQ, mit Ausnahme der Verbindungen, deren Zusammensetzung durch Punkte auf den Seiten dieses Vierecks wiedergegeben
wird.
Ausser den obenbeschriebenen Bedingungen, die an die Zusammensetzung der erfindwngsgemässen Leuchtstoffe gestellt
werden, gilt weiter, wie bereits erwähnt, dass diese Stoffe eine hexagonale mit den hexagonalen. Ferrit en oder mit P - bzw.
"-Aluminiumoxid verwandte Kristallstruktur besitzen müssen. Die Kristallstruktur einer Verbindung mit einer Zusammensetzung
im Viereck RBPQ kann mit Hilfe bekannter Röntgendiffraktionstechniken
bestimmt werden. Für die erfindungsgemässen Stoffe werden dabei Pulverdiagramme gewonnen, die
gemäss nachstehender Formel indiziert werden können:
1 k /,2 ... 2, I2
—ö = ö (h + hk + k ) + —5—
<Γ 3a c
Diese Formel ist für hexagonale Kristallstrukturen charakteristisch.
Aus den Pulverdiagrammen der bekannten hexagonalen Ferrite (die nach der gleichen Formel indiziert werden können)
hat man eine kristallographische a-Achse berechnet, die für alle hexagonalen Ferrite ungefähr den gleichen Wert hat,
nämlich 5 t 85 - 5 »90 &, Die kristallographische c-Achse der
/ η ο ο 1 ο' / 1 1 C I
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hexagonalen Ferrite variiert dagegen, je nach der Zusammensetzung
des Ferrits, in sehr weiten Grenzen (z.B. 23,03 A
für die Verbindung SrFe12O19 und 637 Ä* für die Verbindung
· Die hexagonalen Gallate der Erfindung
besitzen alle eine a-Achse, die· nur wenig von der der Ferrite
abweicht, nämlich 5»80 - 5,85 A. Für die erfindungsgemässen
hexagonalen Aluminate wird immer ein kleinerer Wert für die
a-Achse gefunden, nämlich 5,55 - 5» 65 A. Für die a-Achse
der Aluminatgallate nach der Erfindung findet man einen ¥ert
zwischen 5,55 und 5,85 A*. Die kristallographische c-Ächse
der neuen Aluminate, Gallate und Aluminatgallate nach der Erfindung kann nicht in allen Fällen eindeutig aus den Pulverdiagrammen
bestimmt werden, sie besitzt aber einen Wert, der von der Verbindungszusammensetzung abhängt und im gleichen
sehr weiten Bereich wie die Werte der c-Achse der hexagonalen Ferrite liegt.
Es sei bemerkt, dass es möglich ist, ausgehend von einem Gemisch von Oxiden entsprechend einem im Phasendiagramm,
jedoch ausserhalb des Vierecks RBPQ liegenden Punkt, einen
Stoff zu bereiten, dessen Röntgendiagramm zeigt, dass eine hexagonale Verbindung erzielt worden ist. In einem derartigen
Fall ist diese hexagonale Verbindung jedoch immer mit einer unerwünscht grossen Menge Nebenphasen verunreinigt und besitzt
die gewonnene hexagonale Verbindung selbst eine Zusammensetzung entsprechend einem Punkt im Viereck RBPQ,
Als weitere Erläuterung und ausschliesslich beispielsweise folgen nachstehend die Formeln einer Anzahl von
4098 19/1 15 4-
- 12 - ■ - ■ FIIX-. 060^,
Verbindungen (die gewählten Beispiele beziehen eich alle auf
Aluminate),·die das Grundgitter für Leuchtstoffe nach der
Erfindung bilden können. Von allen diesen Verbindungen ist -mit
Röntgenanalysen nachgewiesen, dass sie hexagonale Kristallstruktur
besitzen. ■
Beispiele für Verbindungen, die im Phasendiagrar.n
nach Fig. 1 durch einen Punkt auf der Linie MY wiedergegeben werden:
Sr2Mg2Al12O (Punkt Y in Fig. 1) ' '
Ba3Mg2Al94O.. (Punkt Z in Fig. 1)
Beispiele für Verbindungen, die iirt Phasendiagrarnm nach
Fig. 1 durch einen Punkt auf der Linie MS wiedergegeben werden
6O2- (Punkt W in Fig. 1)
6O2 (Punkt V in Fig. 1)
2Sc4O27 (Punkt T\ in Fig. 1)
2228O46 (Punkt X in Fig. 1)
BaMg4Al20C35
BaMg6Al24O43
BaMg6Al24O43
Ba3Mg2Al40O65
Ba4Mg2Al52O84
Ba4Mg2Al52O84
0 9 8 1 9 / 1 1 5 U
- 13- - ■ PHX.6604
16c 10.73
Beispiele für Verbindungen, die im Phasendiägramm
nach Fig0 T durch einen Punkt auf der Linie SY wiedergegeben
verden:
Ba2M^Al16°30" "■'■"- " ' . Ba9Li9Al1gOoQ
(Zusammensetzung zu schreibenalss
2BaO „ 4(1KLiAlO2 ). 8Al2O3); ,
Beispiele für \ierbindungen, die im Piiasendi,agr.amn nach.
Fin. 1 durch einen Punkt im Dreieck YSM wiedergegeben werden:
1CK0 (Zusannensetzung zu schreiben als:
2(ILa9O3).2MgO.1IAl9O3). ■
^ (Zusammensetzung zu schreiben als:
(^NTa2O). 4MgO. 15Al2O3).
Ba2Zn5Al32D55
Beispiele für Verbindungen, die irn Phasendia,franini nach
Fig. 1" durch einen Punkt ausserhalb des Dreiecks YSM viederge^eben
v:erden; -.=■-""' ' ■ . ".-..'■
19 /}\ltB^. - ■■■■■■ ; .:,, ßÄd^OF?{0INAL
ρϊι::0 6604 ι 6οΊπ ο73
Xa0MgAl., «Ο.» ~ (Zusanmensetzunfi· zu schreiben als;
ή ~ I U J / ■
In einer vorzugsweisen Ausführungsform des Leuchtschirr
nach der Erfindung wendet nan einen erf indurig = gelassen Leuchtstoff
an, dessen behalt an Oxid B. grosser als .-las -"-", 0-feche
des Gehalts an Oxid C und dessen Gehalt an Oxid B grosser als das 1,85-fache des Gehalts an Oxid A ist. Alle diese Stoffe
besitzen Zusammensetzungen, die ir. Phasendiagrarnm nach Fi:;. 1
durch Funkte in Viereck FEDE. v:ied ergegeben vrerden, und ve is en
bei entsprechender Anregung sehr gute Lunineszenzeirenschaften
auf.
Die besten Lumineszenzeigenschaften werden r.it . erfindungsgeaSssen
Stoffen erzielt, deren Zusammensetzung im
Phasendiagramn durch Punkte auf oder in dein durch die Verbindungen
C.B, 2A.2C.6B und A,qB gebildeten Dreieck wiedergegebenwird.
Von dieser Gruppe von Leuchtstoffen, die bevorzugt.
BAD ORIGINAL
,^:-:fö:v;04ħ 8 19/1-154
' ■ 16.10.73.
werden, sind die Stoffe C.B. und A „ 6'B jedoch ausgenommen,
veil' sie keine ternSren Verbindungen sii\d» Im Phasendiagranra
nach Fig. 1 findet raan diese Gruppe von Stoffen auf clem und
-im Dreieck Ύ'-iVz (".lit Ausnahme der Verbindungen S und m).
Bevorzugt verd'en Leucht stof Te ■ nach der Erfindung, die
Magnesiumoxid als Oxid C enthalten, weil damit die grössten
Licht;ströme und die höchsten Helligkeiten erzielt werden
können. .
Eine besonders vorteilhafte Grunpe von erfindungsger.nä'ssen
Leuchtstoffen v.'ird durch die Verbindungen gebildet,
in denen das Oxid B'völlig oder zum grössten Teil (d.h. zu
mindestens 75 Mol'v) aus 'Al„0„ besteht, und insbesondere diejenigen
Verbindungen (im folgenden einfachheitshalber als
Aluminate bezeichnet), die mit einem oder mehreren der Elemente
Eu, Ce, Tl, Pb, In und Tb aktiviert sind. Diese Aluminate
sind, besonders wirksame Leuchtstoffe, die sehr gut sowohl durch
kurzwellige als auch durch langwellige Ultraviolettstrahlung an-■
geregt werden können. Dabei weisen sie die Charakter is tis>ch.e
Emission des als Aktivator- verwendeten Clements auf. Diese
Aluminate sind für vielerlei Anwendungen geeignet, Es sei
bemerkt, dass die, erwähnten Aluminate auch durch Kathodenstrahlen
und durch Röntgenstrahlen angeregt werden können.'
Die mit Cer aktivierten Aluminate nach der Erfindung
besitzen eine Emission, die im Uitraviolettber-eich liegt.
Die Lage des Maximums der Spektralverteilurig der ausgesandten
Strahlung hängt in gewissem Masse vom verwendeten Grundgitter und weiter vom Cergehalt ab. Dieses Maximum wird bei Wellenlängen
- ■ ■ ü*. - ■-
A 0 9 8 1 9 / 1 1 5 4 BAD ORIGINAL
- 16 - ' PHN.6604.
16.10.73.
zwischen etwa 300 und 360 nm gefunden,. Die Halbwertsbreite
des Emissionsbandes beträgt 30 bis 55 nm. Die mit Cer aktivierten
Aluminate können vorteilhaft in Entladungslampen angewandt
werden, insbesondere in Niederdruckquecksilberdampfentladungslampen
für photochemische Anwendungen, z.B. für Lichtpauszwecke, Nachstehend werden zwei Beispiele für mit Cer
aktivierte Aluminate nach der Erfindung gegeben. Neben der Formel werden für jede Verbindung die Ergebnisse einiger
Messungen erwähnt. Unter LO ist der Lichtstrom bei Anregung
durch kurzwellige Ultraviolettstrahlung (vorwiegend 25^- nm)
in fo gegen eine Vergleichssubstanz angegeben ( als Vergleichssubstanz wurde ein lumineszierendes mit Antimon und Mangan
aktiviertes Calciumhalophosphat verwendet, das mit nichtlumineszierendem
Calciumkarbonat in einer derartigen Menge gemischt ist, dass der Lichtstrom des Halophosphates auf ungefähr die
Hälfte absinkt. Unter A ist die Absorption der anregenden
Strahlung %τι fo gegen die UV-Absorption von Zinkoxid angegeben,
7\max gibt die Lage des Maximums des Emissionsspektrums (nm) und Hwb die Halbwertsbreite des Emissionsbandes (nm) an.
| Beispiel | LO in fo |
A in fo (25k nm) |
Tl max in nm |
Hwb in nm |
| 1. CeMgAl11O19 2. Ca3Ce2Mg4Al52O103 |
77 13 |
96 62 |
357 335 |
56
55 |
Wenn nicht anders angegeben, sind die Messungen von LO, A, ^ max und Hwb der nachstehend in Tabellen aufgenommenen
A 0 9 8 1 9/115 4
- 17 - PHN-. 6604.
.-■-■' 16.10. 73»
Beispiele auf dieselbe Weise ausgeführt, wie oben für die
mit Cer aktivierten Aluminate beschrieben.
Die mit Cer aktivierten Aluminate mit verhältnismässig
kurzwelliger Emission ( y\max zwischen 300 und 320 nm) können
vorteilhaft in Niederdruckquecksilberdampfentladungslampen
zum Erzeugen von Erythemsträhluiig angewandt werden. Zu diesem
Zwecke können sie auch in HochdruckquecksiTberdampfentladungslampen,
in denen sie die vorhandene kurzwellige Ultraviolettstrahlung (f) (vorwiegend 2j>4 nm) in Eryth em strahlung (300-320
nm) verwandeln, verwendet werden. Ein grosser Vorteil dabei ist, dass diese Aluminate eine sehr günstige Temperaturabhängigkeit
des Lichtstromes aufweisen. Bei 5000C kann der
Lichtstrom gleich gross oder sogar grosser als der Lichtstrom
bei Raumtemperatur sein. Als Beispiele derartiger Aluminate sind in der nachfolgenden Tabelle die Beispiele 2a bis 2f
gegeben. Anstatt des Lichtstroms ist hier die Quantenausbeute
(QR in fo) erwähnt. Weitere Optimierung der Herstellung des
Stoffes nach Beispiel 2c ermöglicht eine Quantenausbeute
dieses Stoffes von 70$>. Es sei erwähnt, dass das bekannte.
mit Thallium aktivierte Calciumorthophosphat (NBS-Mass 1033, ^ max etwa 307 nm) eine Quantenausbeute von 56% aufweist.
4088 19/1154
PHN.6604.
16.10.73.
23539^3
| Beispiel | 5°19 | QR in io |
A in io (254 mn] |
■^max in nm |
Hwb in nm |
|
| 2a. | Cao,95Ceo,O5Mgo,95A1ii,9 | 9°19 | 48 | 85 | 318 | 50 |
| 2b. | Sro,99Ceo,oiM%,oiA1ii,9 | 5°19 | 28 | 52 | 300 | 40 |
| 2c. | Sro,95Ceo,O5Mgo,O5A1ii,9 | 52 | 71 | 303 | 40 | |
| 2d. | S:r0,9Ge0,1Mg0f 1A111 f9°19 | 5°19 | h7 | 73 | 303 | h5 |
| 2e. | Sro,85Ceo,i5Mgo,i5A1ii,8 | 51 | 87 | 307 | 50 | |
| 2f. | SrO,8CeO,2MS0,2Al11,8019 | 42 | 84 | 310 · | ||
Die rait Thallium aktivierten Aluminate nach der
Erfindung besitzen eine Spektralverteilung der ausgesandten Strahlung, die von dem bei der Herstellung dieser Aluminate
angewandten Verfahren abhängt. Wenn bei dieser Herstellung eine verhältnismässig grosse Aktivatormenge angewandt wird
(z.B. eine Erhitzung an der Luft der Grundgitterverbindung im Gemisch mit 1 Mol Tl2SOj, pro Mol des Grundgitters) gewinnt
man ein lumineszierend es Aluminat, das bei Anregung durch
Ultraviolettstrahlung (254 nm) eine Breitbandemission (Halbwertsbreite
1OO bis 125 nm) mit einem Maximum bei 465-48O nm aufweist. Diese Aluminate können im Gemisch mit anderen
Leuchtstoffen in Niederdruckquecksilberdampfentladungslampen
für allgemeine Beleuchtungszwecke angewandt werden, um eine gewünschte Farbkorrektur des von der Lampe ausgestrahlten
Lichtes zu erzielen. Wenn bei der Zubereitung für längere Zeit erhitzt wird oder eine geringere Aktivatormenge angewandt wird
(z.B. 0,1 - 0,5 Mol Tl2SO^ pro Mol des Grundgitters) gewinnt
409819/1154
- 19 - ■ ■ PHJNT .'66θ4.
-■ " ■ 16.10.73.
man mit Thallium aktivierte Aluminate, die eine Schmalbandemission
im ultravioletten Bereich: des Spektrums mit einem Maximum bei ungefähr 295 nm und eine Halbwertsbreite.von
ungefähr 27 um zusammen mit einem breiteren Band bei ungefähr
412 run besitzen, Ausser durch Erhitzen an der Luft können
diese Aluminate auch durch eine Erhitzung in einer Schutzatmosphäre zubereitet werden. Die mit Thallium aktivierten
Aluminate mit Emission bei 295 um können z.B. in Niederdrückquecksilberdampf
ent ladungslampen für Bestrahlungszwecke angewandt werden (Erzeugen von Hauterythem)# -
| Beispiel | LO in io |
A in <fo (25k mn) |
./V max in nm | Hwb in nm |
| 3. (Ba5Tl)Mg2Al16O27 4. (Ba5Tl)Mg2Al16O27 |
165 11 1 |
9h 78 |
477·. ' 412 und 295 |
109 116 und 25 |
In den Formeln der Verbindungen nach Beispiel 3 und h
ist nicht angegeben, welche Menge des Ba durch Tl ersetzt
worden ist. Die Verbindung 3 wird dadurch gewonnen, dass 1 Mol BaMg2Al16O27 im Gemisch mit 1 Mol Tl2SOr für eine Stunde
auf 10500C an der Luft erhizt wird. Das als Ausgangsmaterial
benutzte BaMg2Al1 ,0r)M wird durch Erhitzen eines Gemisches
von Ausgangsstoffen auf-i400°C an der Luft zubereitet. Die
Verbindung h wird dadurch gewonnen, dass 1 Mol BaMg0Al1-O0n,
im Gemisch mit \ Mol Tl2SO^ für eine halbe Stunde auf 10000C
in einem Stickstoffstrom erhitzt wird, der durch Wasser mit
Raumtemperatur hindurchgeleitet worden ist. Die benutzte
4098 19/1154
- 20 - PHN.6604.
16.10.73.
23539Λ3
Thalliummenge wird nicht vollständig ins Grundgitter aufgenommen. Der Ueberschuss an Thalliumverbindung wird durch
Auswaschen mit Wasser aus dem gewonnenen Produkt entfernt.
Die mit Blei aktivierten Aluminate nach der Erfindung weisen beim Anregen durch Ultraviolettstrahlung eine Emission
mit einer Spektralverteilung auf, die ein Maximum bei 395 400 nm und eine Halbwertsbreite von ungefähr 80 nm besitzt.
Diese Aluminate können in Entladungslampen angewandt werden, insbesondere in Niederdruckquecksilberdampfentladungslampen
für photochemische Prozesse* z.B, für reprographische Zwecke.
| Beispiel | LO in io |
A in io' (25k nm) |
7\max in nm |
Hwb in nm |
| 5. Ba7>6Pb0}4Mg5Al60O104 6. Ba7PbMg6Al60O104 |
41 46 |
54 68 |
395 395 |
80 80 |
Die mit Indium aktivierten Aluminate nach der Erfindung
besitzen beim Anregen durch Ultraviolettstrahlung eine Emission
mit einer Spektralverteilung5 deren Maximum bei einer Wellenlänge
von ungefähr 400 nm liegt und deren Halbwertsbreite ungefähr 45 nm beträgt« Diese erfindungsgemessen Aluminate
finden dieselben. AnwenduxigsmögXichkeiten wie die vorgenannten
mit Blei aktivierten Aluminates
| Beispiel | LO in % |
A in % (254 nm) |
Amax in nm |
Hwb in nm |
| 7. (Ba^n)Mg2Al16027 | 78 | 402 | 48 |
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ORlGiNAL INSPECTED
- 21 - PHN.66O4.
16.10.73.
Die mit Terbium aktivierten Aluminate nach der Erfindung
weisen bei Anregung durch Ultraviolettstrahlung die charakteristische
Terbiumemission auf. Die Spektralverteilung der durch diese Aluminate ausgesandten Strahlung besteht aus einer
Anzahl scharfer Spitzen, deren höchste bei ungefähr ^hH nm ,
liegt und eine Halbwertsbreite von ungefähr 10 nm besitzt.
Die Verbindungen, in denen das Oxid B wenigstens zum
grössten Teil aus Al2O- besteht, ergeben bei der Aktivierung
mit Europium hervorragend wirksame Leuchtstoffe, die für
eine Anzahl wichtiger Anwendungen besonders geeignet sind. Diese mit Europium aktivierten Aluminate nach der Erfindung
werden denn auch bevorzugt. Die Spektralverteilung der mit
Europium aktivierten Aluminate besitzt ein Maximum, das, in
Abhängigkeit vom benutzten Grundgitter, im Bereich von ungefähr
450 bis 515 um liegt. Die Halbwertsbreite des Emissionsbandes
hat im allgemeinen einen grÖsseren Wert, wenn die maximale
Emission bei längeren Wellenlängen liegt, und beträgt ungefähr 45 bis 105 nm. Diese Aluminate weisen den grossen Vorteil
auf, dass sie ein sehr breites Anragungsspektrum besitzen, wodurch
sie nicht nur in Niederdruckquecksilberdampfentladungslampen
(Anregung vorwiegend durch Strahlung mit einer Wellenlänge von ungefähr 2.$h nm) , sondern auch in Hochdruckquecksilberdampf
entladungslampen (Anregung vorwiegend durch Strahlung mit einer Wellenlänge von ungefähr 365 nm) und in Niederdruckcadmiumdampfentladungslampen
(Anregung im Bereich 230 - 330 nm)
ausgezeichnet angewandt werden kennen.
In Niederdruckquecksilberdampfentladungslampen für
409819/1154
- 22 - PHN.6604.
16.10.73.
allgemeine Beleuchtungszwecke können die mit Europium aktivierten Aluminate in Kombination mit anderen Leuchtstoffen
angewandt werden, um d±e Farbe der von diesen Lampen ausge— sandten Strahlen zu korrigieren. Eine Farbkorrektur von Lampen
dieser Art durch zusätzliche Strahlung im blauen und blaugrünen Spektralbereich zwischen 450 und 515 nm ist in vielen Fällen
erwünscht. Ein besonderer Vorteil der Erfindung ist, dass man über eine Vielzahl lumineszierender Aluminate mit verschiedener
Lage des Maximums der Spektralverteilung der ausgesandten Strahlung im erwähnten Spektralbereich verfügt. Man kann
die maximale Emission der korrigierenden Strahlung der für eine bestimmte Anwendung gestellten Anforderung anpassen, indem
eine geeignete Fahl des Aluminat-Grundgitters getroffen wird.
Die mit Europium aktivierten Aluminate mit maximaler Emission an der kurzwelligen Seite des Spektrums ( "^max von 4-50 bis 470 nm)
sind für diese Anwendung am wichtigsten.
Die mit Europium aktivierten Aluminate nach der Erfindung
können weiter zweckmässig in Hochdruckquecksilberdampfentladungslampen
und in Niederdruckcadmiumdampfentladungslampen
angewandt werden, und zwar auch, um eine Farbkorrektur
der von diesen Lampen ausgesandten Strahlung zu erzielen. Sie besitzen dabei selbstverständlich den gleichen Vorteil
der grossen Fahlmöglichkeit für die Lage des Maximums der
Spektral Verteilung der korrigierenden Strahlung. Es ist für diese Anwendungen besonders vorteilhaft, dass diese Aluminate
in vielen Fällen eine äusserst günstige Temperaturabhängigkeit
des Lichtstromes besitzen, weil der Leuchtstoff bei diesen
- 23 - - . PHN.6604.
16.10.73.
Anwendungen bei höheren Temperaturen wirksam sein muss. Für
einige Aluminate nach der Erfindung findet man erst bei
ungefähr"5000C eine Reduktion des Lichtstromes auf die Hälfte
des Wertes bei Raumtemperatur,
Eine besonders vorteilhafte Anwendung finden die mit
Europium aktivierten Aluminate nach der Erfindung in Niederdruckquecksilberdampf
entladungslampen zum Beeinflussen photοchemischer Prozesse, Bei bestimmten chemischen Reaktionen
ist nämlich oft eine Strahlung im Wellenbereich zwischen ^50 und.5T5 nm erwünscht oder sogar notwendig, um die Reaktion
mit entsprechender Geschwindigkeit ablaufen zu lassen. Insbesondere die mit Europium aktivierten Aluminate, die ihre
maximale Emission bei ungefähr 450 nm aufweisen, zeigen sich
infolge ihres hohen Lichtstromes und ihrer günstigen Spektralverteilung
äusserst wirksam in Niederdruckquecksilberdampf- ' entladungslampen zum Behandeln von Hyperbilirubinämie (eine
Form von Gelbsucht, die vielfach bei Neugeborenen auftritt).
Die nachfolgende Tabelle enthält eine Anzahl ~von
Beisüielen für mit Europium -aktivierte Aluminate nach der
Erfindung, Bei jedem Beispiel ist, neben der Formel, das Ergebnis der Messung des Lichtstromes (LO in f>
gegen die oben bereits erwähnte Vergleichssubstanz, die Absorption
der anregenden Strahlung (A in fo) „ die Lage des Maximums
des Emissionsspektrums ( >imax in nm) und die Halbwertsbreite
des Emissionsbandes (Hwb in nm) erwähnt0 Alle Messungen
wurden beim Anregen mit kurzwelliger Ultraviolettstrahlung durchgeführt (vorwiegend 254 nm)„
•4 09 8 1 9/Ί 1 "5·/.-
PHN.6604. 16.10.73.
23539^3
| Beispiel | LO | A in fo | TVraax | Hwb |
| in 5S | (254 nm | in nm | in nm | |
| 8. Ba019Eu011Mg2Al16O27 | 231 | 80 | 452 | 51 |
| O ^It* ■ Pq , TTSi "M σ* Δ 1 O | 191 | 75 | 456 | 60 |
| 10. BaOi9EuO}1Mg2Ali4>4Sc1f6O27 | 201 | 60 | 451 | 50 |
| 1 1 "Ra "PHi Mjct Δ T O * | 86 | 64 | 455 | 75 |
| 133 | 67 | 455 | 50 | |
| / ο oU I Οτ | 129 | 68 | 455 | 48 |
| ι It "Dq "F^TI ΛΤο* ΔΙ O t O *ΐ O Ov I UH- |
126 | 70 | 454 | 47 |
| 7,5 0,5 e6 60 104 | 214 | 69 | 472 | 87 |
| 15a. Sr5Eu0^5Mg6Al55O94 - | 280 | 92 | 465 | 62 |
| 1 ^T ^ίτ» Τϊ^π IVf/ϊ* Δ 1 O ■ | 223 | - 78 | 472 | 87 |
| 17. Sr7EuMg6Al60O104 | 231 | 85 | 475 | 87 |
| 18. Sr6Eu2Mg6Al60O104 | 201 | 84 | 472 | 79 |
| 19. Sr3 f 6Ba3 |6EuQ §gMggAl^01 q4 | 232 | 88 | 456 | 52 |
| 20. Sr1f99EuOfQ1Mg2Al12O22 | 91 | 44 | 510 | 102 |
| 21. Sr1(97Eu0>03Mg2Al12022. | 147 | 63 | 512 | 101 |
| 22. Sr1^95Eu0^5Mg2Al12O22 | 179 | 71 | 512 | 100 |
| 23'· Sri,90Eu0,10M^2Al12°22 | 193 | 78 | 511 | 98 |
| 24· Sr1,85Eu0,15Mg2Al12°22 | 193 | 84 | 508 | 100 |
| 25. Sr1575Eu0125Mg2Al12O22 | 193 | 87 | 508 | 100 |
| 26. Sr217Eu013Mg2Al24O41 | 170 | 92 | 467 | 68 |
| 27. Sr3j6Eu0t4Mg2Al36050 | 74 | 90 | 463 | 65 |
| 28. Sr9EuMg8Al72O126 | 189 | 91 | 466 | 66 |
| 29· Srl0,8Eu1,2Ms10Al84°i48 | 181 | 88 | 467 | 64 |
| 30· Sr12.6Eu1,^12 Al96°17O | 176 | 88 | 468 | 65 |
409819/1154
PHN,6604. 16.10.73.
| Ba1 | Beispiel | LO in ^ |
A in io (254 run) |
Λ max in nir |
Hwb. in mn |
|
| 31. | Ba1 | ,6Εηο,4Μ%Α1ΐ6Ο3θ | 114 | 73 | 452 | 5k |
| 32. | Ba0 | ,6 O9H- <t To JU | 108 | 79 | 455 | 55 |
| 33. | Sr0 | >8Eu0)2ZnAl10017 | 193 | 79 | 453 | 50 |
| 34, | >8Eu0f2ZnAl100i7 | 196 | 76 | 469 | 65 | |
| 35. | Ba1 | ^4Eu0^6Mg5Al30O53 | 211 | 81 | 450 | 50 |
| 36. | Ba2 | ,6Euo,4Zn5A132O55 | .176 | 70 | 452 | 50 |
| 37. | K0, | ,4Eu0,6M^1OA14O°73 | 186 | •70 | 450 | 52 |
| 38. | Rb0 | 8Eu0r2Mg2j2All4j8025 | 213 | 68 | 458 | 57 |
| 39. | Na0 | t 8Eu0f2Mg2^2Al14f8O25 | » 201 |
66 | 450 | 50 |
| 40. | Cs0 | >8Eu0j2Mg2i2All4(8025 | 150 | 64 | 500 | 97 |
| 41. | .Na1 | >8Eu0j2Mg2^2Al14t8025 | 24 | 36 | 458 | 50 |
| 42. | Sr1 | >8Euo>2Mgn2Al9r8O17 | 76 | 70 | 510 | 100 |
| 43. | Ba0 | '5Eu0^5ZnAl12O21 | 155 | f&' | . 472 | 90 |
| 44, | Sr? | ^8Eu0^2Mg6Al36O61 | 150 | 62 | 452 | 52 |
| 45. | JD 3. ι. | EuZn5Al60O103 | 192 | 77 | 472 | 85 |
| 46. | Ba1 | ι o 1 j 2 ο Tjo 216 | 199. | 83 | 452 | 52 |
| 47. | Ba1 | •Έτι } 3Si^r ι A1 0.« | 39 | ' 69 | 500 | 68 |
| 48. | ■ Ba3 | t6Eu0 ^4Mg2Al6O13 | 65' | 84 | 500 | 68 |
| 49. | Ba5 | j2EuOf8Mg2AI14O27 | 63 | 82, | 500 | 72 |
| 50. | TpT -ι . IVT er Δ T O * /C 1 /ι ο O "^* OO /lO |
60 | 90 | 505 | 72 | |
Aus der obigen Tabelle ist deutlich ersichtlich, dass
die Erfindung eine Vielzahl, mit Europium aktivierter Aluminate
schafft, deren maximale Emission in Abhängigkeit vom Grundgitter
409819/1154
16.10.73.
bei einer Wellenlänge zwischen ungefähr* ^5O und 515 um liegt,
und die alle sehr hohe Lichtströme liefern. Man vergleiche z.B. die Stoffe nach, den Beispielen 39» 8, 19, 38, 28, 16, 17?
40, Zh und 23. Die Gruppe von Stoffen nach den Beispielen 8 und weitere analoge Verbindungen bilden hochwirksame lumineszierende
Aluminate, die ausserdera eine sehr günstige Temperaturabhängigkeit
des Lichtstromes aufweisen. Der Stoff nach dem Beispiel 8 besitzt beim Anregen mit kurzwelliger Ultraviolettstrahlung
eine Quant enaus'neute von 92/°· nie Temperatur,
bei der der Lichtstrom auf die Hälfte des Wertes bei Raumtemperatur abgesunken ist (T-q), beträgt für diesen Stoff 495°C.
Hochwirksame·lumineszierende Aluminate findet man weiter in
der Gruppe nach den Beispielen 11 - 19» Die Quantenausbeute des
Stoffes nach Beispiel 15a beträgt ungefähr 99$. Die Quantenausbeute
des Stoffes nach Beispiel 16 beträgt ungefähr 85$ und
es zeigt sich, dass T^0 ungefähr 3000C beträgt.
Eine besondere Gruppe lumineszierender Aluminate
nach der Erfindung (mindestens 75 Mo1$ des Oxids B sind Al„0„)
wird durch die Aluminate gebildet, die mit mindestens einem der Elemente Europium, Cer, Thallium und Indium und ausserdem
mit dem Element Mangan aktiviert sind. In diesen Stoffen wirken die erstgenannten Aktivatorelemente als ein sogenannter
Sensibilisator für die Manganemission, d.h. dass die anregende
Energie durch den Sensibilisator völlig oder teilweise auf den Manganaktivator übertragen wird. Beispiele für mit Mangan
aktivierte und mit Cer, Thallium oder Indium sensibilisierte Aluminate folgen nachstehend.
409819/1154
PHN.66O4. 16.10.73.
| Beispiel | LO in fo_- |
A in fo (25.4 nm- |
... . λ max in nm |
Hwb in nm |
| 51. CeMgn „-Mn, -.-Al11O10 | 60 | 95 " | .350 | ■- ■ ■ |
| 518 | ||||
| 52.· (Ba^Tl)Mg1 f Q-Mn0^1Al16O07-' ■ | 95 " | 66■■-:■ | 295 | 26 |
| . -; | 390 | 68 | ||
| 1 . ■ ".- " ■· | 512 | 28 | ||
| 53. ,( Ba, In )Mg1 ^ ^MnQ ^1Al \ ^2η | 1.18 | 74 . | 4oo | 48 |
| 515 | 25 |
An den Messungen an Stoffen nach den oben gegebenen
Beispielen ist erkennbar, dass in diesen Fällem die Energieübertragung
auf das Mangan nur zürn Teil stattfindet und dass immer ein vom Sensibilisatoren herrührender Beitrag zur
Emission gefunden wird. Dies kann in denjenigen Fällen zweckmässig
sein, in denen mehrere Emissionsbänder erwünscht sind.
Um eine wirksame Manganemissiön zu erzielen, soll jedoch die
erwähnte Energieübertragung möglichst vollständig sein. Eine
vollständige Uebertragung ist möglich, wenn Europium als
Sensibilisator angewandt wird» Dabei werden lumineszierendem
Aluminate mit besonders hohen Quantenausbeuten und sehr hohen Lichtströmen beim Anregen mit Ultraviolettstrahlung
erzielt, . \ - ■
Die mit Europium und Mangan aktivierten Aluminate
nach der Erfindung bilden eine besonders vorteilhafte Gruppe von Leuchtstoffen, Ebenso wie die erfindungsgemässen nur mit
Europium aktivierten Aluminate besitzen sie die Vorteile eines breiten Anregungfespektrums und einer günstigen, in
4098
- 28 - PHN.6604/
' . 16.10.73.
manchen FSllen besonders günstigen Temperaturabhängigkeit
des Lichtströmes, Sie können deshalb nicht nur in Niederdruckquecksilberdampf
entladungslampen, sondern z.B. auch in Niederdruckcadmiumdampfentladungslampen
und in Hochdruckquecksilberdampf ent ladungalampen angewandt \irerden. Die mit Europium und
Mangan aktivierten Aluminate haben zudem den besonderen Vorteil, dass sie sowohl die grüne Manganemission als auch die
blaue Europiumemission ausstrahlen können, Dabei ist durch Variation des Verhältnisses von Mangan- und Europiumkonzentration
das Verhältnis des Mangan- und Europiumbeitrages zur Emission nahezu stufenlos regelbar. Wenn die Mangankonzentratiqn
ein Mehrfaches der Europiumkonzentration beträgt, ist die Energieübertragung nahezu vollständig, so dass nur die .
Manganemission erzielt wird. Weiter is* es möglich, auf die
gleiche Weise wie bei den nur mit Europium aktivierten AIumlnaten
die Stelle der Europiumemission im Spektrum in gewissen Grenzen der für eine bestimmte Anwendung gestellten
Anforderung durch'eine geeignete Wahl des Aluminatgrundgitters
anzupassen. Hinsichtlich der obenerwähnten Eigenschaften bilden die mit Europium und Mangan aktivierten
Aluminate ein besonders flexibles System hochwirksamer Leuchtstoffe, die äusserst zweckmässig zusammen mit anderen
Leuchtstoffen in Niederdruckquecksilberdampf-,Niederdrückeadmiumdampf-
und Hochdruckquecksilberdampfentladungslampen angewandt
werden können, um eine Farbkorrektur der durch diese Lampen ausgesandten Strahlung zu verwirklichen. Dabei ist
eine Korrektur möglich, entweder im grünen Bereich allein,
409819/ 1 154
- 29 - " '. pirn.66Ok.
• 16.10.73.
'"■■■ . · 2353343
oder sowohl im grünen als auch im grünblauen Bereich des
Spektrums«
. Eine besonders vorteilhafte Anwendung finden die mit
Europium und Mangan aktivierten Aluminate nach der Erfindung, insbesondere diejenigen Aluminate, für die die Energieübertragung
vom Europium auf das Mangan praktisch vollständig erfolgt, in JNTiederdruckquecksilberdampf entladungslampen zur
Anwendung in elektrophotographischen Reproduktionsverfahren, z.B. in der Xerographie, Zu diesem Zweck muss man über einen
wirksamen Leuchtstoff verfügen, der in einem schmalen Band im grünen Bereich des Spektrums emittiert. Im Vergleich zu den
mit Mangan aktivierten Magnesiumgallaten (in denen ein Teil des Galliums durch Aluminium ersetzt sein kann) mit Spinellstruktur
(siehe die bereits erwähnte USA-Patentschrift. 3 ^0? 325
und die deutsche Patentschrift 1 302 782), welche Gallate
bisher in der Xerographie häufig angewandt würden, besitzen die erfindungsgemässen Aluminate den Vorteil, einer bedeutend
höheren Quantenausbeute und eines grösseren Lichtstromes.
Ein Vorteil ist weiter noch, dass die erfindungsgemässen Aluminate
eine Emission besitzen, die, im Vergleich zu den bekannten Gallaten, ein wenig zum Rot hin verschoben ist ( ^max bei
statt 510 nm), wodurch die Wiedergabe der wichtigen blauen
Farben verbessert werden kann. Ein grosser, Vorteil ist, dass
die erfindungsgemässen Aluminate bedeutend billiger sind als
die bekannten Gallate, weil Aluminium weniger teuer ist als
Gallium»
409819/11BA
- 30 - PHN.6604.
16.10.73.
Die nachstehende Tabelle gibt eine Anzahl von Beispielen für mit Europium und Mangan aktivierte Aluminate nach
der Erfindung an. Bei jedem Beispiel sind, auf die gleiche Weise wie in den vorigen Tabellen, die Messungen von LO, A1
^ max und Hbw erwähnt.
19/1154
-.31 -
PHN.6604 16.10.73.
| I | VO | on | CVf | in | in | CVf | O | CVi | T— | CVl | CM | cvi- | CVi | CM | to | CM | CM | CM | CM | CM | CVi | CVl | D- | |
| ti | CVt | CVl | CM | cn | CVi ^ | "- | CM | |||||||||||||||||
| •rl | I | I | in | |||||||||||||||||||||
| Es | I | I | I | I | I | CM | ||||||||||||||||||
| ■ W | UItI | J- | .in | in | in | in | in | m | VO | in | in | in | in | VO | J- | VO | ||||||||
| ti | J- | j- | m | J-. | j- | m | in | J" | in | m | in ■■' | in | in | in | in | in | in | in | ||||||
|
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co |
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||||||||||||||
| ε | CM | CO | in | CM | in | in | D- | VO | in | |||||||||||||||
| rim) | in | in | J- | in | in | m | J- | in | ||||||||||||||||
| ν | j- | j- | j· | j· | j- | j- | ·' | j- | ||||||||||||||||
| in | Ov | vo | 0 | vo | 0 | O | cn | τ— | VO | Γ | co | On | On | 0 | ||||||||||
| •Η | CM | O | on | CTv | in | co | d- | co | Γ | co | On | D- | co | co | D- | CO | co | ΟΟ | 00 | co | co | O\ | On | |
| < | co | D-. | co | ΟΟ | VO | 00 | ||||||||||||||||||
| O | ti •H |
r- | - | ON | on | cn | CM | O | VO | Ov | J- | VO | O | O | VO | ·■ ■ | ||||||||
| in | CM | j- CM |
CVt" | O | J- CM |
j- | CM | ON | ON | ON | CO | D- | T— CM |
O CM |
ϋ Cv! |
D- r- |
cvj CVl |
CVt | ON | |||||
| cn CM |
CM | cn CM |
in CM |
CM TT |
OV | T— CM |
||||||||||||||||||
| D- CV! |
J- | J· | J- | |||||||||||||||||||||
| O | O | O | ||||||||||||||||||||||
| VO | r™ | j- | J- | J- | Τ | |||||||||||||||||||
| τ- | r- | 0 | O | O | O | O | Ο | |||||||||||||||||
| Η | CM | 0 | O | τ- | J- | J- | t— | Τ | O | |||||||||||||||
| «t| | d- | D- | ο | i> | J^ | D- | VO | VO | Ο | O | O | O | Ο | VO | ||||||||||
| J^. | CVI | CM | D- | D- | CM | j- | CM | CM | CM | H | r-l | O | Τ | τ- | O | y | ||||||||
| CM | O | CM | CVi | O | cd | O | CM | O | O | J" | <! | VO | Ο | Ο | VO | VO | < | |||||||
| O | O | vr> | O | O | VO | O | \Q | O | in | H | O | J- | O | r-1 | H | J- | ||||||||
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| in | »n | rs | ν? | ^? | ||||||||||||||||||||
ORIGINAL
A O 9-8 1-9/1 16
| Beispiel | LO | A iri $ | Tvna | 1 | 465, | X | nm | Hwb | Z) | |
| Sr7EuMg4Mn2Al60O104 | in fo | (254 nm) | in | 465 | 516 | in nm | ||||
| 76. | Sr7EuMg3Mn3Al60O1o4 | 218 | 93 | 465, | 516 | 27 , | ||||
| 77. | Sr O1-Eun -Mg1 Q0Mnn οΑ11?0ρο | 120 | 95 | 516 | 27 | |||||
| 78. | Sr1 mCEun OeMg1 r.KMiin o-Al10O00 | 216 | 82 | 517 | 60 | |||||
| 79. | Sr1,65EuO, 35Mei, 75^0,25A112°22 | 205 | 88 | 517 | 35 | |||||
| 80. | Sr1,50EuO,50Mg1,75Mn0,25Al12°22 | 206 | 91 | 517 | 34 | |||||
| 81. | Sr1 ,25Eu0 , 75Mg1 , 75^0 , 25A11 2°22 | 208 | 93 . | 518 | 33 | |||||
| 82. | SrEuMg1 ,,(-Mnn οςΑ110000· | 175 | 96 | 518 | 30 | |||||
| 83. | Cf» "RSi M^* "Mti AT O 0,50 1,50 Ί j 75 υ,ο T^ ^^ |
171 | 95 | 517 | 29 | 3) | ||||
| 84. | Lao,93Euo,O5MgMno,O2A:Li 1°19 | 192 | 91 | 515 | 26 | 3) | ||||
| 85. | Na0,8Eu0 ,■ 2Mg2Mn0 ,2A114,8°25 | 110 | 83 | 452, | 515 | 78, 4o | ■3) | |||
| 86. | • Bao,8Euo,2M^3,4Mno,6A120035 | 150 | 67 . | 515 | 30 | 3) | ||||
| 87. | Bao, 8Euo, 2Mg5, 4^0, 6A124°43 | 224 | 74 | 455, | 515 | |||||
| 88. | Ba1, 8Euo, 2Mg1 , 3^0, 7A128°46. | 210 | 72 | 455, | 515 | |||||
| 89. | Ba0,8EuO,2Mg7,4Mn0,6Al28°51 | 222 | 75 | 515 | ||||||
| 90. | Bai,6Euo,4Zn4,2Mn0,8A132°55 | 192 | 68 | 455, | 515 | |||||
| 91. | Ba2 8Eu0 ^g1 3Mn0 ^I40Og5 » | 191 | 71 | 514 | 25 | 3) | ||||
| 92. | Ba3 *8Eu0'2Mg1'3Mn0'?A152O84 | 199 | 77 | 513 | 28 | 3) | ||||
| 93. | Ba4'8Eu0^Mg1'3Mn0*7Al64O103 | 195 | 75 | 513 | - 30 | 3) | ||||
| 94. | Sr9,25EuO, 75Mg7, 4^0, 6A172° 126 | 178 | 74 | 516 | 31 | |||||
| 95. | Sr 11,1^0,9^9,25^0,75^84° 148 | 206 | 71 | 516 | ||||||
| 96. | Sri2,95Eui,05Mgii,'iMno,9A196°i7O | 215 | 76 | 515 | ||||||
| 91. | 212 | 77 | ||||||||
co
-{>■
co
- 33 - " PHN.6604.
16.10.73.
1) Nur die Halbwertsbreite des Manganbandes wurde gemessen.
2) In den Beispielen 78 bis 84 fallen die Europium- und die
Manganemission zum grossen Teil zusammen. Die Messung im
Beispiel 78 betrifft die Halbwertsbreite des gesamten
Emissionsbandes.
3) Nicht gernessen.
Die Stoffe nach den Beispielen 54-64 in obiger Tabelle und weitere analoge Verbindungen bilden eine"Gruppe hochwirksamer Leuchtstoffe, die weiter eine sehr günstige Temperatur abhängigkeit des Lichtstromes besitzen. Der Stoff nach
dem Beispiel 54 weist z.B. eine Quantenausbeute von 97/» auf.
Am Stoff nach dem Beispiel 59 wurde eine Quantenausbeute von 86% gemessen; bei Temperaturerhöhung zeigt es sich, dass
dieser Stoff erst bei ' ungefähr 5150C (Τ-ο) einen Lichtstrom
hat, der die Hälfte von dem bei Raumtemperatur beträgt. Die Spitzenhöhe des Emissionsbändes des Stoffes nach dem Beispiel 59 beträgt 130$, gemessen gegen das bekannte mit
Mangan aktivierte Magnesiumgallataluminat mit Spinellstruktur.
Gleichfalls hochwirksame Leuchtstoffe werden in der Gruppe
von Verbindungen analog zu den Beispielen 65-77 gefunden.
Es wurde gefunden, dass bei Aktivierung der erfindungsgemässen
Aluminatgitter sowohl mit Cer als auch mit Terbium
Leuchtstoffe erzielt werden, die beim Anregen mit Ultraviolettstrahlung,
insbesondere mit Strahlung aus einer Niederdruckquecksilberdampfentladung, sehr hohe Lichtströme
ergeben,, Die Spektralverteilung der von diesen Aluminaten
ausgesandten Strahlung entspricht der der charakteristischen
409819/1154
- 3k - PHN.6604.
16.10.73.
Terbiumemission, die aus einer sehr hohen und schmalen Spitze
(Halbwertsbreite ungefähr 8 nm) "bei ungefähr $Kh nm mit
daneben einer Anzahl schwächerer Nebenemissionen besteht. Hieraus ergibt sich, dass Energieübertragung vom Cer auf
das Terbium erfolgt. Bei Konzentrationen von Cer und Terbium, für die das Verhältnis Ce/Tb" zwischen 1,5 und 3 liegt, ist
diese üebertragung nahezu vollständig und wirkungsvoll, wie
anhand der Ausbeute der Terbiumemission zu erkennen ist.
Die mit Cer und Terbium aktivierten Aluminate nach der Erfindung können äusserst zweckmässig in Niederdruckquecksilberdampfentladungslampen
für xerographische Reproduktionsvorrichtungen
angewandt werden. Weiter können sie vorteilhaft zusammen mit anderen Leuchtstoffen als grüne Komponente- in
Niederdruckquecksilberdampfentladungslampen für allgemeine
Beleuchtungszwecke angewandt werden. Sie lassen sich weiter
in Lampen mit einer hohen Betriebstemperatur anwenden, da die Temperaturabhängigkeit des Lichtstromes günstig ist,
Beispiele von mit Cer und Terbium aktivierten AIuminaten
sind in nachstehender Tabelle aufgeführt. Es zeigt sich, dass alle beispielsweise angegebenen Stoffe beim Anregen
mit kurzwelliger Ultraviolettstrahlung eine maximale Emission
bei 5hh nm und eine Halbwert sbreit e von ungefähr 8 nm besitzen.
•4 09819/1154
PHN.6604. 16.10.73.
| Beispiel | 19 | LO in % |
A in fo (254 nm) |
|
| 98. | Ce0180Tb0120MgAl11O19 | 19 | 207 | 96 |
| 99. | Ceo,7OTbo,3OMgA1ii°i9 | 19 | 215 1) | 96, |
| 100. | Ceo,6oTbo,4oM^A1iioi9 | 19 | 202 | 95 |
| 101 . | Lao,1oCeo,8oTbo,1oMgA1i1° | 19 | 1 80 | 96 |
| 102. | ^0,20^0,70^0, 10^1II0 | 19 | 182 | 95 |
| 103. | Lan OnCen ^nTbn ^nMgAl11-O O,_jO O j 60 0,10 IT- |
19 | 177 | 95 |
| io4. | Lao,5oCeo,4oTbo,ιoMgA1iι P | 19 | 170 | 93 |
| T05. | Lan ^nCen 9r.Tbn 1n.MgAl110 o,/O υ,dv u,iu ι ι |
154 | 89 | |
| 106. | 0,10 O,7O O, <c0. ■ 11 | 196 | 95 | |
| 107. | Lan 1nCen ^rnTbn ^nMgAl11O | 208 | 95 | |
| 108. | Lan „Ce £nThn On^l11O 0 , d.0 O , 60 U , do 1 ι - |
199 | 95 | |
1 ) gemessen wurde eine Quantenausbeute von 70?° bei Anregung
mit 254nm,
. Eine Energieübertragung in den erfindungsgemässen
Aluminatgrundgittern ist auch von Cer auf Dysprosium möglich.
Die mit Cer und Dysprosium aktivierten Aluminate nach der Erfindung sind wirksame Leuchtstoffe,: die ihre maximale
Emission bei ungefähr 575 Mi besitzen und vorteilhaft in■'.
Niederdruckquecksilberdampfentladungslampen angewandt werden
können. "
| Beispiel | LO in fo |
A iiif (254 nm) |
| 109VGeo,9oDyo,roMgAlii°i9 ./ 110· αβ0,80Β^0,20ΜδΑ11ΐ019 |
19
56 |
96
96 |
Λ 0 9 8 1 9 / 1 1 5 4
- 36 - PHN.6604.
16.10.73.
D.ie erfindungsgemässen Leuchtstoffe, in denen das
B-Oxid zu mindestens 25 Mo1$ aus A12O_ besteht und die' mit
Mangan oder mit Mangan und Europium aktiviert sind, besitzen beim Anregen durch Käthodenstrahlen sehr hohe Helligkeiten.
Bis zu 75 MoI1Jo des B-Oxids kann aus Gallium und gegebenenfalls
Scandiumoxid bestehen. Bei einem höheren Gehalt an letztgenannten Oxiden zeigt es sich, dass für praktische
Anwendungen eine weniger günstige Helligkeit erzielt wird. Diese bei Kathodenstrahlanregung wirksamen Leuchtstoffe nach
der Erfindung können vorteilhaft in Kathodenstrahlröhren
verwendet werden, wenn grüne (Aktivierung mit Mangan) oder grünblaue (Aktivierung mit Mangan und Europium) Emission
erwünscht ist. Nachstehend folgt eine Anzahl von Beispielen für diese Leuchtstoffe. Bei jedem Beispiel ist die Helligkeit
in fo gegen ein grün leuchtendes Zinkoxid angegeben; (unter
der Bezeichnung "P40," bekannt). Die Helligkeit ist bei zwei
Werten der Energie der anregenden Elektronen, nämlich 2,5 und 5 keV, gemessen. Weiter ist bei jedem Beispiel die
Emissionsfarbe erwähnt.
O 9 8 19 / 115
PHN.66O4. 16.1 ο. 73.
| Beispiel | Helligkeit in $. ■ gegen "p40" |
5"keV | Farbe |
| 111. Sr8Mg5i5Mn0)5Al6o01o4 112. Ba8Mg5 1 5Mn0 ^ 5Al5001q4 - 113. Sr2Mg1^85MnOf13Al12O22 114. BaMg1 >9Mn0> ^I16O27 115. Sr7 j 2Eu0^Mg5 ^ 4Al60O104 116. Ba0}9Eu0 t1Mg1^8MnQ ^ 2A1^O37 117. Ba1 1 8Eu0 f2Mgr 1 3Mn0^ 7Al28O45 |
2,5 keV | 141 128 · j 100 I70 173 158 I70 |
grün grün grün grün blaugrün blaugrün blaugrün |
| 124 113 88 147 157 141 151 |
Eine weitere bevorzugte Gruppe erfindungsgemässer
Leuchtstoffe wird durch, die Verbindungen gebildet, in denen das B-Oxid völlig oder zum grb'ssten Teil (d.h. zumindestens
75 MoI^) aus Ga2O. besteht und die mit Mangan aktiviert sind.
Diese Verbindungen (nächstehend der Kürze halber als G-allate
bezeichnet), können gut mit Ultraviolettstrahlung angeregt
werden, insbesondere mit kurzwelliger Ultraviolettstrahlung, wobei eine äusserst intensive Emission in einem schmalen Band
(Halbwertsbreite zwischen ungefähr 20 und 30 nm) mit einem Maximum bei ungefähr 500-510 nm erzielt wird. Die erfindungsgemässen
mit Mangan aktivierten Gallate können vorteilhaft in Niederdruckquecksilberdampfentladungslampen verwendet werden,
insbesondere in derartigen Larapen zur Anwendung bei xerographischen
Reproduktionsprozessen, Es ist nämlich möglich, mit den erfindungsgemässen G-allaten Lichtströme zu erzielen,
die höher sind als die von den bekannten mit Mangan aktivierten
409819/1154
ORIGINAL INSPECTED
- 38 - PHN.6604.
- 16.10.73.
Gallaten und Aluminatgallaten mit Spinellstruktur, die bisher
in Lampen für die Xerographie angewandt wurden.
Die nachstehende Tabelle enthält Beispiele für erfindungsgemSsse
mit Mangan aktivierte Gallate. Die Messungen des Lichtstromes und der Absorption der anregenden Ultraviolettstrahlung
sind in den Spalten LO und A aufgeführt.
Die Messungen wurden bei Anregung mit kurzwelliger Ultraviolettstrahlung (vorwiegend 254 nm) ausgeführt, und der Lichtstrom
ist wiederum in 0Jq gegen die oben bereits erwähnte Vergleichssubstanz angegeben.
| LaMg | Beispiel | Mn^003Ga11O19 | 19 | LO in fo |
A in 'fo (254 nm) |
|
| 118. | Sro, | 0,997 | 1MSo,O96^Q,OO4Ga110 | 1,75°19 | 119 | 93 |
| 119. | Sr0 f | 9^ao, | ,25^0,246^0,004^1 | ^50O19 ■ | 196 | 96 |
| 120. | Sr0 f | 75LaO | i5oMgo'496Mno'oo4Ga1 | 1,25Ο19 1 2ί 1Q |
188 | 96 . |
| 121 . | Sro, | 5oLao | ,75^0,746^0,004^1 | 1 2 ^ "J Q 25° 19 |
176 | 95 |
| 122. 123. |
Sro.
Sro, |
25Lao | ,75^0,7^0,007^1 ^iK11On r?/iiUJT\ Λΐ"αι -ι ,75 0,743 0,007 1 |
,85Α12,4Ο19 | 171 188 |
96 ■
95 |
| 124. 125. 126, |
Sro, | 25Lao 25Lao |
,75Zno, 743^0,007Ga8 OjO^S 0.00*4- Ί "I · 8 |
°18,8 | 202 169 152 |
96 96 84 |
| 127. 128. |
SrLi | 25Lao | 0,198 0,Οθ4 1 1,6 | 04Ga11,8°19 | 121 189 |
66
96 |
| 129. | Sro, | 0,198 | 2 0,098 0,098 0 ,0 | 175 | 95 | |
| 130. | 8La0, | 184 | 96 | |||
409819/1154
PHN.6604. 16.10.73.
| Beispiel | +°19 | LO . in ?o |
A · in fo (254- mn) |
|
| 131 | O γ* Tf? T "Ί CtPI ' Ι^Ττΐ « Γ"ί·Ρϊ | - · | 141 | 96 |
| 132 | . Ba2Mg1j993Mia0 ^ Q07Ga12O22 | 164 | 91 | |
| 133 | . Ba2Zn1^993Mn0^Q07Ga12O22 | 90 ; | 78 | |
| 134 | "Ro Tyi ct Iv^n CtPI λ'Α I Π | 133 | - 65 | |
| 135 | . SrMg1 979Μη0 Q21Ga16O27 | 98 | 95 | |
| 136 | C -μ \ίί ep - - ΐνίτΐ CrF! Πι > • αχ21Ηέ->ι g_2iJXtQ Q2'8 28 46 |
120 | 96 | |
| 137 | . Sr4Mg1f979MnOjO21Ga36O60 | 68 | ■96 | |
| 138 | • OJT3Il^1 ^965IJIl0 ^035ATCL4QU65 | 108 | 96 | |
| 139 | . Ba,Mg^ QF7OMnn -noPGa; fl0a9 \ | 76 | 79 | |
| 14Ο | . Sr4Mg3>958MnOfO42Ga52O86 ' . | 114, | 97 | |
| 141 | .Sr5Mg1^951Mn0^049Ga64O1Q3 ^ \ | .104 | 97 | |
| 1.42 | . ßa8MS^ j CJ65 01035-60 104 | 72. | 77" | |
| 143 | • Ba10Mg7^958Mn0^Q42Ga72O126 | 74 | 77 | |
| 144 | . Ba12Mg9jQ51Mn0>o4QQä84Oi48 | 83 . | 73 | |
| 145 | • ■Da-]2j.iIe-| -j ,944^^0,056 96 170 | ,83 | 73 | |
Aus den Messungen des Emissionsspektrums der Stoffe
nacti den Beispielen 118 bis 145 ergibt sich, dass ^max einen
Wert zwischen 500 und 508 um hat und dassdie Halbwertsbreite
des Emissionsbandes von 23 bis 30 nm beträgt. Die ¥ichtigkeit
der erfindungsgemässen mit Mangan aktivierten Gallate-für
Xerographieanwendungen zeigt sich z.B. aus folgenden Messungen: Der Lichtstrom des Stoffes nach dem Beispiel 124, der gegen
den bekannten mit Mangan aktivierten Spinell (MgGa1 gAl^ 0O4)
gemessen wurde, beträgt 107$>
wobei eine Spitzenhöhe des
Λ 0 9 8 1 9/ 1154 '
- ko - ' PiTN, 66oh.
-•6.10.73. -
Manganemissionsbandes von 103^ im Vergleich zu der des Spinells
gemessen wurde. Der Lichtstrom des Stoffes nach Beispiel
beträgt im Vergleich zum erwähnten Spinell 1081^ und die
Spitzenhöhe beträgt 13CTO.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand einer Zeichnung und einer Anzahl Herstellungsbeispiele erfindungsgemässer
Leuchtstoffe näher erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1 das ternäre Phasendiagramm ABC, das zuvor
bereits besprochen worden ist,
Fig. 2 das Anregungs- und Reflexionsspektrum von vier
mit Europium und Mangan aktivierten Leuchtstoffen nach der
Erfindung und
Fig. 3 die Spektralenergieverteilung dieser Stoffe,
Fig. h die Spektralenergieverteilung von vier mit
Europium aktivierten Leuchtstoffen nach der Erfindung,
Fig. 5 eine graphische Darstellung,, die den Verlauf
des "Lichtstroms von fünf erfindungsgemässen Leuchtstoffen als
Funktion der Temperatur wiedergibt,
Fig. 6 die Spektralenergieverteilung zweier mit Europium
und Mangan aktivierter Aluminate nach der Erfindung mit verschiedenen Werten des Verhältnisses von Mangan- und Europiumkonzentration,■
Fig. 7 die Spektralenergieverteilung eines mit Cer
aktivierten Leuchtstoffes nach der Erfindung,
Fig. 8 die Spektralenergieverteilung eines erfindungsgemässen
mit Cer und Terbium aktivierten Leuchtstoffes, und
A098 19/1154
- 4t - . ' PHN.6604.
16.10.73.
Fig. 9 die Spektralenergieverteilung, eines erfindungsgemässen
mit Indium aktivierten Leuchtstoffes.
Die lumineszierenden Aluminate, Gallate und Aluminatgallate
nach der Erfindung können in an sich allgemein bekannten Arbeitsverfahren für die Synthese von Leuchtstoffen
hergestellt werden. Die Verbindungen nach den Beispielen aus
den vorangehenden Tabellen sind im allgemeinen, durch eine
Feststoffreaktion bei erhöhter Temperatur gewonnen worden. Dazu wird ein Gemisch von Ausgangsstoffen einmal oder mehrere
Male, z.B. eine Stunde lang, auf eine zwischen ungefähr 11000C
und dem Schmelzpunkt der zu bildenden Verbindung liegende
Temperatur erhitzt. Als obere Grenze für die Erhitzungstempera
tür gilt in der Praxis ungefähr 15000C, Als Ausgangsstoffe
werden die Oxide der gewünschten Metalle oder Verbindungen, die bei Erhitzung diese Oxide bilden (z.B. Carbonate), verwendet.
Die Zahl und auch die Dauer dieser Erhitzungen sind von der Reaktivität des Ausgangsgemisches abhängig. Diese Reaktivität ist
auch mitbestimmend- für die Temperatur, bei der die Erhitzung
erfolgt. Die Erhitzungen können in einer oxydierenden Atmosphäre
(z.B. an der Luft), in einer neutralen oder in einer schwach reduzierenden. Atmosphäre durchgeführt werden. Wenn
z,B, Europium und/oder Mangan als Aktivator angewandt werden, ist im allgemeinen mindestens eine (letzte) Erhitzung in einer
schwach reduzierenden Atmosphäre notwendig, um diese Aktivatoren in den zweiwertigen Zustand zu bringen.
In den meisten Fällen wird bei der Herstellung der erfindungsgemässen Leuchtstoffe von einem Gemisch ausgegangen,
819/1154
- 42 - ΡΗΝ}6 60
16.10.73.
das die zusammenstellenden Metalloxide in Mengen enthält,
die der Stöchiometrie der herzustellenden Verbindung entspricht. Es ist jedoch möglich, Abweichungen von der Stöchiometrie
zuzulassen. Bekanntlich kann ein Ueberschuss an einem oder mehreren der Ausgangsstoffe die Bildungsreaktion fördern.
Die im Ueberschuss benutzten Elemente können neben der luminezierenden Verbindung vorhanden bleiben und sind, wenn
in geringer Menge vorhanden, nicht störend. Ein im Ueberschuss
angewandter Ausgangsstoff kann auch erwünschtenfalls
von der luraineszierenden Verbindung durch Auswaschen getrennt
werden. Eine weitere an sich bekannte Massnahme zur Förderung der Bildungsreaktion ist die Verwendung eines sogenannten
Flussmittels, Man kann z.B. die Erhitzung eines Gemisches durchführen, das ein in Wasser lösliches Schmezsalz enthält,
das später durch Auswaschen entfernt wird,.
Um bei der Herstellung der erfindungsgemässen lumineszierenden
Aluminate das Wachstum der Aluminatkörner zu fördern und auch um den Einbau des Aktivators in das Grundgitter
zu fördern, ist es in einigen Fällen erwünscht, Sonder massnahmen
zu treffen. Dies gilt insbesondere für die lumineszierenden Aluminate mit einem hohen Mangangehalt, Um das
erwähnte Kornwachstum und den Aktivatoreinbau zu erzielen,
wird vorzugsweise bei der Zubereitung dieser Aluminate ein Teil des Aluminiumoxids (z.B. 1-10 MoI^) durch Aluminiumfluorid
ersetzt. Auch ist es möglich, bei der Herstellung der erfindungsgemässen
Aluminate, in denen das C-Oxid MgO ist, au diesem Zwecke das MgO im Ausgangsgemische ganz oder teilweise
409819/1154
"■".-- 43 - ' " PHN".66O4.
- . · ' -6.10.73.
durch. Magnesiumfluorid zu ersetzen. Danach wird mindestens
eine (letzte) Erhitzung in einer Wasserdampf enthaltenden Atmosphäre durchgeführt, in welcher Atmosphäre eine Zersetzung
des Aluminiumfluoride und/oder des Magnesiumfluoride
auftritt. Auf diese Weise kann eine mittlere Korngrösse des
lumineszierenden Aluminate zwischen 3 und 7/ύ erzielt werden»
Auch wenn keine zusätzliche Förderung des Kornwachstums wünschenswert ist, bietet die Anwendung von Aluminiumfluorid
und/oder Magnesiumfluorid im Heizgemisch Vorteile, Man kann
dann nämlich niedrigere Heiztemperaturen anwenden.
Die Verbindungen^ in denen das A—Oxid ein Erdalkalioxid
oder Lanthanoxid ist, werden im allgemeinen durch eine
oder mehrere Erhitzungen eines Ausgangsgemisches auf 1300—15000C
hergestellt. Die Verbindungen, in. denen das Α-Oxid ein Alkalioxid
ist, werden im allgemeinen dadurch hergestellt, dass eiir Ausgangsgemisch, das das Alkalioxid in verhältnismässig
grossem Ueberschuss (z.B. das Zweifache der stbchiometrischen
Menge) in Form Von Karbonat enthält, an Luft auf eine. Temperatur zwischen 1100 und ΐ4θθ0C erhitzt wird. Nach dem Erkalten
wird der Ueberschuss an Alkalikarbonat oder Alkalioxid ,ausgewaschen
und es folgt gegebenenfalls noch eine Erhitzung in einer schwach reduzierenden Atmosphäre. Die Verbindungen,
in,denen das C-Oxid wenigstens zum Teil.Zinkoxid ist, werden
vorzugsweise durch eine Erhitzung auf 12ÖO-15OO°C in einer
schwach reduzierenden Atmosphäre hergestellt, wobei im Ofen neben dem Heizgemisch ein oder mehrere Tiegel mit Zinkoxid
vorhanden sind,
4098 19/1 154
- hk - ' PITN". 6604.
'■6.10.73.
Um einen erfiridungsgeriiässen Leuchtstoff zu gewinnen,
der einen verhältni sraäs s ig flüchtigen Λ-ktivator (z.B. Thal Ix—m)
enthält, wird vorzugsweise zunächst das unaktivierte Grundgitter hergestellt, z.B. durch eine oder mehrere Erhitzungen
eines geeigneten Ausgangsgemisches an der Luft. Dem gewonnenen
Produkt wird dann die Aktxvatorverbindung im Ueberschuss zugefügt,
wonach eine oder mehrere Erhitzungen auf verhältnismSssig
niedrige Temperatur erfolgen. Bei diesen Erhitzungen wird ein Teil des Aktivators in das Gitter aufgenommen. Der
benutzte Ueberschuss der Aktxvatorverbindung wird schliesslich
^urcli Auswaschen entfernt. ·
Ausser durch Feststoffreaktionen können die erfindungsgeraässen
Leuchtstoffe auch durch Ausfällen aus Lösungen, z.B. in einem wässrigen Milieu hergestellt werden. Bei der Herstellung
von, beispielsweise CeMgAl11O1Q und (Ce,Tb)MgAl 0
mittels Ausfällen aus .Lösungen wird ein gut auskristallxsiertes Produkt gewonnen, dessen Röntgendiagramm keine Nebenphasen
aufweist. Bei der' Herstellung der erwähnten lumineszierenden
Aluminate mittels einer Feststoffreaktion zeigt es sich, dass bei Heiztemperaturen bis maximal 15000C die erwünschte luraineszierende
Phas Lcht anfällt, wenn nicht Sondermassnahmen getroffen
werden, und im allgemeinen vorwiegend CeAlO,*, <s£>—Α1_0_
und MgAIpOi gebildet^wird. Diese lumineszierenden Aluminate
können zwar bei Heiztemperaturen von etwa 15000C erhalten
werden, wenn als Ausgangsstoffe CeO„, Tbr0_, MgO und Al 0_,
die als Suspension in Wasser gemischt werden, verwendet werden.'
Nach dem Abfiltrieren und Trocknen wird das auf diese Weise
409819/115 4 OFHGiNAL INSPECTED
- 45 - PHM.66O4.
16.10.73.
2353343
gewonnene Gemisch, zxim Beispiel dreimal während einer Stunde
in einer reduzierenden Atmosphäre erhitzt. Es hat sich herausgestellt, dass bei dieser ITerstellungsmethode die Verwendung
eines Ueberschusses an A1„O„, zum'Beispiel 10 MoI'', Vorteile
bietet.
Die obenerwähnten lumineszierenden Aluminate, und mehr im allgemeinen die erfindungsgemSssen Aluminate in denen das
Α-Oxid La2O„, Ce2Ov., Tb2O„. und/oder Dy2O- ist, werden aber
vorzugsweise aus einem Heizgemiscti hergestellt, in dem das AlpOo teilweise durch A1F~ und/oder das MgO teilweise oder
ganz durch MgPp ersetzt ist, und wobei mindestens eine Erhitzung
in einer wasserdampfhaltigen Atmosphäre stattfindet. Dann kann man sich nämlich auf verhältnismässig niedrige
Heiztemperaturen, beispielsweise T 2O-O0C1- beschränken.
- Alle Verbindungen nach den in vorstehenden Tabellen
erwähnten Beispielen wurden durch Verfahren wie oben beschrieben zubereitet» Von allen Verbindungen ist mit Hilfe von Röntgendiffraktionsanalysen
nachgewiesen, dass sie eine hexagonale, mit den hexagonalen Perriten oder mit (b - bzw, |>y" -Aluminiumoxiden
verwandte Kristallstruktur besitzen. Insbesondere hat sich
herausgestellt, dass in diesen Verbindungen Verunreinigungen mit Spinellstruktür oder Ow-Aluminiumoxid nicht oder höchstens
in Form von Spuren auftreten.
Es sei bemerkt, dass beim Herstellen der erfindungsgemässen
Leuchtstoffe nahezu keine Optimierung stattgefunden, hat. Bekanntlich bekommt man bei jedem Leuchtstoff erst dann
eine optimale Wirkung,, wenn xuan b'ei der Herstellung eine
ORIGINAL INSPECTED
-4098 19/1 154
- 46 - PHN. 6604.'
•6.10.73.
sehr spezifische Wahl der- Umstände (wie Heiztemperatur, Heizatmosphäre,
Heizdauer, gegebenenfalls Gebrauch eines Flussmittels,
mögliche Abweichungen von der Stöchiometrie, usw.) anwendet. Es ist zu erwarten, dass man bei Optimierung der
Zubereitung der erfindungsßemilssen Leuchtstoffe ''iuantenausbeuten,
Lichtströme und Helligkeiten erzielen kann, die noch bedeutend
höher sind als die hier erwähnten,
Herstellungsbeispiel I
Herstellungsbeispiel I
Der Leuchtstoff nach dem T3eispiel 8 aus den vorstehenden Tabellen (Ba0 gEu-(-) ^lgpAlwO.-) wird hergestellt, indem man
von einem Gemisch aus
8,880 g BaCO„
0,880 's Eu3O3 . .
4,031 g MgO
40,376 g Al3O3 .
40,376 g Al3O3 .
1,104 g A1F„.3H2O ausgeht.
Dieses Gemisch wird in einem Ofen eine 'Stunde in einer schwach
reduzierenden Atmosphäre auf 14OO°C erhitzt. Die reduzierende Atmosphäre v/ird dadurch erzielt, dass ein Stickstoffstrom,
der einige VoI,"' Wasserstoff enthält, in den Ofen geleitet wird. Nach Erkalten wird das gewonnene Produkt gemahlen und gesiebt
und 'arauf nochmals eine halbe Stunde in einer schwach reduzierenden
Atmosphäre auf 14OO°C erhitzt. Nach Erkalten und Zerkleinern ist das Produkt gebrauchsfertig. Tn der nachstehenden
Tabelle sind die d-Werte (in ä) und die Intensitäten (j in '"*.)
aufgeführt, die bei einer Röntgendiffraktionsanalyse des auf
dxese ¥eise gewonnenen Leuchtstoffpulvers gemessen wurden.
409819/1154 ORiGfNAL INSPECTED
PHN.6604.
16.10.73.
23539^3
| d ±n Λ | I in 4 | d in K | I in <?-. |
| 11,325 | < 10 | 2,730 | 14 |
| 5,661 | <to | 2,698 | 100 |
| 4,89 | 20 | 2,521 | 90 |
| 4,78 | >o | 2,44o | 4o |
| 4,489 | 80 | • 2,319 | 20 |
| 4,103 | 18 | 2,267 | 10 |
| 3,773 | <10 . | 2,239 | 12 |
| 3,699 | 25 | 2,'i45 | 4o ' |
| 3,319 | 16 | 2,048 | ■ 4o |
| 2,859 | 12 | 2,023 | 10 |
| 2,815 | 85 | 1,5999 | 40 . |
Der Leuchtstoff nach Beispiel 59aus den obigen
Tabellen (Ba0 gEu0 2 Mgi k^O 6A116°27^ wird durch zweistündiges
Erhitzen eines Gemisches aus
8,31 g BaCO3 ' "■ .
1,85 g Eu2O3 '
2,97 S MgO
3 ρ 63 g MnCO^ .-■_■;■
40,36 g Al2O3
6,97 S A1F3.3H2O .- "_ ■ .
auf eine Temperatur von 1200°C meinem Ofen hergestellt.
Die. Heizatmosphäre ist Stickstoff mit 8 Volfo Wasserstoff.
Nach Erkalten und Homogenisieren wird das Produkt zwei Stunden
■4 09 8 1-9/1 1 .B
• - 1-8 - - PITN. 6604,.
16.10.7-3.
auf 12000C in einem Stickstoff strom erhitzt, der 8 VoIIo Wasserstoff
und 1,7 Vol.fi Wasser enthält. Nach Erkalten und Zerkleinern
ist der Leuchtstoff gebrauchsfertig·. Es zeigt sich, dass die
mittlere Korngrösse des auf diese Weise gewonnenen Stoffes,
3,9 /u beträgt.
Herstellungsbeispiel III
Herstellungsbeispiel III
Der Leuchtstoff nach Beispiel 99 aus den Tabellen
(Cen ~Tbn 0MgAl11O10) wird aus einer Lösung von
0,007 Mol Ce(NOo)3.6H2O
0,010 Mol Mg(NO^)2.6HgO
0,110 Mol Al(NOo)0.9H2O
in ungefähr 150 ml destilliertem Wasser hergestellt. Es wird 0,561 g feines Tb^O (0,003 Mol Tb) in die Lösung eingerührt.
Der Lösung wird danach Ammoniak zugesetzt, bis ein pH von 9-10 erreicht wird, wonach der darn gewonnene Niederschlag eingedampft
wird. Das gewonnene Produkt wird dann für zwei ,Stunden an
der Luft auf 7000C erhitzt. Nach dem Erkalten wird das Produkt
zerkleinert und gesiebt und darauf einer einstUndigen Erhitzung
auf 15000C in einer schwach reduzierenden Atmosphäre unterworfen.
Nach Erkalten, Zerkleinern und Sieben ist der Leuchtstoff gebrauchsfertig,
Herstellungsbeispiel· IV
Herstellungsbeispiel· IV
Beim Verfahren nach Herstellungsbeispiel II wird mit
einem verhältnismässig grossen Flüssigkeitsvolumen gearbeitet,
was eine lange Eindampfzeit erfordert. Dies kann dadurch vermieden
werden, dass der terbiumoxidhaltigen Nitratlösung Ammoniak zugesetzt wird, bis ein pH grosser als oder gleich 10,6
4098-19/1154
- PHN. 6604.
16.10.73.
erreicht wird. Dabei wird das Magnesium quantitativ gefällt.
Der Niederschlag wird dann abfiltrier't und mit Ammoniak (pH 9-1Ö) ausgewaschen. Nach dem Trocknen wird das gewonnene
Produkt der gleichen Wärmebehandlung unterworfen wie im Herstellungsbeispiel ΙΪΙ beschrieben,
Herstellungsbeispiel V
Ein Gemisch aus
0,67 Mol CeO2 "''■-■ ' ·
1,00 Mol MgO
0,30 Mol AlF3OH2O ' .
5,35 Mol Al2O3
0,0825 Mol Tb^O7
0,0825 Mol Tb^O7
wird eine Stunde auf eine Temperatur zwischen 1000 und 13000C
in einem Ofen erhitzt. Dabei wird als Heizatmosphäre eine
reduzierende Atmosphäre aus Stickstoff; mit etwa 2 Vol.^o Wasserstoff
ν er χ? ende t. Nach Erkalten, Mahlen und Sieben wird das so
erhaltene Produkt eine Stunde auf etwa 12000C in einer Wasserdampf
enthaltenden Atmosphäre erhitzt. Diese Atmosphäre wird dadurch erzielt, dass ein Stickstoff strom, der etwa 2 Vol./o
Wasserstoff enthält, durch Wasser von 150C und dann in den
Ofen geleitet wird. Nach Erkalten, Mahlen und Sieben wird ein
mit Terbium aktiviertes Cermagnesiumaluminat nach der Formel CeQ ^7Tb0 „„MgAl^O^o erhalten. Die lumineszlerenden Eigenschaften
dieses Stoffes können noch dadurch weiter verbessert werden, dass eine dritte Erhitzung unter den gleichen Bedingungen
wie bei der zweiten Erhitzung vorgenommen wird.
409 8 1 97 1 1 5 4
PHJNT.6604.
16.10.73.
Ausgehend von einem Gemisch aus
0,67 Mol CeO2 ·
1,00 Mol MgF2 5,50 Mol
0,0825 Mol ^7
wird ein lumineszierendes Aluminat erhalten, das der gleichen Formel wie das Aluminat nach Herstellungsbeispiel V genügt. Das Gemisch wird denselben Temperaturbehandlungen wie im Herstelllungsbeispiel V beschrieben, unterworfen, mit der Ausnahme, dass alle Erhitzungen in einer Wasserdampf enthaltenden Atmosphäre stattfinden,
Herstellungsbeispiel VII
wird ein lumineszierendes Aluminat erhalten, das der gleichen Formel wie das Aluminat nach Herstellungsbeispiel V genügt. Das Gemisch wird denselben Temperaturbehandlungen wie im Herstelllungsbeispiel V beschrieben, unterworfen, mit der Ausnahme, dass alle Erhitzungen in einer Wasserdampf enthaltenden Atmosphäre stattfinden,
Herstellungsbeispiel VII
Es wird auf völlig übereinstimmende Weise wie beschrieben
im Herstellungsbeispiel VI verfahren. Ausgegangen wird jedoch von einem Gemisch aus
0,67 Mol CeO0
1,00 Mol MgO
1,00 Mol A1F„.3H2O
5,00 Mol Al2O3
0,0825 Mol Tb14O7
Das gewonnene Produkt genügt wieder der Formel
0,67 Mol CeO0
1,00 Mol MgO
1,00 Mol A1F„.3H2O
5,00 Mol Al2O3
0,0825 Mol Tb14O7
Das gewonnene Produkt genügt wieder der Formel
CeO,67TbO,33MgAl11°19· .
Die graphischen Darstellungen nach Fig. 2 zeigen das
Anregungsspektrum (die mit q bezeichneten Kurven) und das
Reflexionsspelctrum (die mit r bezeichneten Kurven) von vier
erfindungsgemässen Leuchtstoffen. Das Anregungs spektrum gibt
409819/1154
- PHN. 6604,
16.10.73.
die relative Quantenausbeute q in 'fo als Funktion der Wellenlänge der anregenden Strahlung,■Die maximale Quantenausbeute
ist dabei für jeden Stoff gleich"100 gesetzt. Auf der Vertikal»
achse ist, ausser q, auch die Reflexion r in $ aufgetragen.
Auf der Horizontalachse ist die .Wellenlänge Jv in nm aufgetragen.
Die Kurven beziehen sich auf folgende .Stoffe:
Kurve 1: NaQ gEuQ _2Mg2MnQ 2 A1*\h 8°25 (Beispiel 86)
Kurve Zi Sr6,8Eu1,2Usk,8Mni,2Al6O°1 Ok ..-:■:■.
Kurve 3: B*Q ^0 ^Mg ^ ^0 ^Al ^O ^7 (Beispiel 59)
Kurve Λ: Sr1 -EuQ ^Mg1 75Mn0 2 κΑ1 12°22 (Beispiel 81)
Aus den graphischen Darstellungen ist deutlich ersichtlich,
dass die mit Europium und Mangan aktivierten Leuchtstoffe nach
der Erfindung ein sehr breites.Anregungsspektrum besitzen
(gute Absorption der anregenden Strahlung in einem breiten Wellenlängenintervall und eine hohe Quantenausbeute bei dieser
anregenden Strahlung). Dies gilt auch für die nur mit Europium
aktivierten Stoffe. Diese Leuchtstoffe sind denn auch in
verschiedenen Lampentypen sehr gut verwendbar.
In Fig."3 ist die spektrale Energieverteilung der.
eben genannten mit Europium und Mangan aktivierten Aluminate wiedergegeben. Auf der horizontalen Achse ist die Wellenlänge λ
in nm und auf der vertikalen Achse die Strahlungsenergie E
pro konstanten We11enlängenintervall in beliebigen Einheiten
aufgetragen. Die Anregung erfolgt mit kurzwelliger Ultraviolettstrahlung (vorwiegend 25^- nm). Die Kurven 11, 12, 13 tand Ik
beziehen sich auf die Stoffe^ "wie sie bei den Kurven 1, 2,
bzw, K nach Fig. 2 erwähnt sind. Für jede Kurve ist die
. Α098Ί9/1 1 54
pum. 6604. 16.10.73.
maximale Strahlungsenergie gleich 100 gesetzt,
Fig. 4 zeigt auf die gleiche "Weise wie in Fig. 3
spektrale Energieverteilung von vier erfindungsgemässen
Leuchtstoffen·, die mit Europium aktiviert sind. Die Kurven
beziehen sich auf folgende Stoffe:
Kurve 21: NaQ gEuQ 2 Mff2 2A114 8°25 (Beispiel 4θ)
Kurve 22: Sr
Kurve 23: BaQ ^Eu0 .JMg2Al1 ^O37 ' (Beispiel 8)
Kurve 24: Sr1 qEuq ^Us2Al^2O22 (Beispiel 23)
In Fig. 5 ist in einer graphischen Darstellung der relative Lichtstrom (rel LO) von fünf erfindungsgemässen
Stoffen (bei Anregung mit kμrzwelliger Altraviolettstrahlung)
als Funktion der Temperatur T in 0C wiedergegeben, Der Lichtstrom
bei Raumtemperatur ist für jeden Stoff gleich 100 gesetzt. Die Kurven.beziehen sich auf folgende Stoffe:
Kurve 311 Sr72Eu0
Kurve 32: Ba0 gEuQ 2Mg1 ^Mn0 ^Al1 ^27 (Beispiel 58)·
Kurve 33» Sr7^
Kurve 34? Ba0 ^Eu0 .jMg^l^Og-, (Beispiel 8)
Kurve 35s Ce0^70Tb0 ^0MgAl11O19 (Beispiel 99)
Aus den graphischen Darstellungen ist deutlich ersichtlich, dass diese Stoffe eine äusserst günstige Temperaturabhängigkeit
des Lichtstromes besitzen.
Pig. 6 gibt die Spektralenergieverteilung von
Ba0 0Eu0 ..Mg1 oMnQ η^Λ fP2.Ί (BeisPiel 54) als Kurve 41 und von
BaQ ηΕ^0 ^Ig1 -Mn0 „A116O27 (Beispiel 56) als Kurve 42.
Die Anregung erfolgt durch kurzwellige Ultraviolettstrahlung.
A Ö"9 8 1 9 / 1 1 5 U ORiGlNAL INSPECTED
• ' - 53 ■* ' . ' ' Pfiff.66o4._
16.10.73.
Die maximale Strahlungsenergie für Kurve k2 ist gle'ich 100
gesetzt. Aus dieser Figur ist. ersichtlich, dass-man den
relativen Beitrag des Europiumemissionsbandes und des Mangan—
emissionsbandes zum Lichtstrom durch eine geeignete Wahl des
Wertes für das Verhältnis der Mangan- und Europiumkonzentration einstellen kann» Es hat sich herausgestellt, dass man die
erwähnten verhältnxsmässigen Beiträge nahezu, stufenlos einstellen
kann, -
Fig, 7 zeigt die Spektralenergieverteilung (Kurve 51)
des Stoffes nach Beispiel 1 (CeMgAl*~0~~) beim Anregen durch
kurziyellxge Ultraviolettstrahlung. Auf der horizontalen Achse
ist die Wellenlänge 7\ in nra und auf der vertikalen Achse die
Strahlungsenergie. E pro konstanten Wellenlängenxntervall in
beliebigen Einhexten aufgetragen (die maximale Energie ist
gleich 100 gesetzt), .
In Fig. 8 zeig-t die Kurve 61 auf die gleiche ¥eise
die Spektralenergieverteilung des Stoffes nach dem Beispiel
Fig. 9 gibt schliesslich auf analoge Weise die Spektralenergieverteilung
(Kurve 71) des Stoffes nach dem Beispiel 7
ORIGINAL INSPECTED
Claims (1)
- 23539^3PATENTANSPRÜCHE:1. Leuchtschirm, dessen Leuchtstoff ein Aluniinat, ein Gallat oder ein Aluminatgallat mit hexagonaler Iiristallstrüktur ist, dadurch, gekennzeichnet, dass die Kristallstruktur des Leuchtstoffes der Struktur von mindestens einer der Verbindungen β-Aluminiumoxid, lh "-Aluminiumoxid und hexagonale Ferrite entspricht, dass der Leuchtstoff mit mindestens einem der Elemente Mangan, Europium, Blei, Thallium, Cer, Indern, Terbium, Dysprosium und Wismut aktiviert ist, dass der Leuchtstoff eine ternäre Verbindung ist, deren Zusammensetzung in einem, ternären Phasendiagramm ABC wiedergegeben werden kann,in dem A mindestens eines der Oxide -JIrNa2 0, -^KpO, -g-RbpO, -g-CSpO, CaO, SrO, BaO, +La2O3, ^Ce2O , ^-TbgO« , -JDy2O-, IBi2O3,. EuO, PbO, iTlpO und -g-IUpO darstellt, in dem B mindestens eines der Oxide A1?O„ und GapO„ darstellt, wobei bis zu 25 MoI^ der mit B bezeichneten Oxide durch Sc„O_ ersetzt sein können, und in dem C mindestens eines der Oxide MgO, ZnO, BeO, -2"LiAlO- und ^-LiGaOp darstellt, dass der Gehalt an A grosser als mill und kleiner als der an B und der Gehalt an C grosser als null und kleiner als 0,6 ist, und dass die Mangankonzentration, auf die Gesamtzahl der Metallatome aus den Oxiden B und C bezogen, höchstens IO Atonf' beträgt, wobei das Mangan das Metall aus dem Oxid C zum Teil oder vollständig ersetzt und ausserclem, wenn die Manganltonzentratxon grosser ist als die als Ersatz zur Verfügung stehende Menge Metallatome aus dem= Oxid C, auch einen Teil des Metalls aus dem Oxid B ersetzt.ORIGINAL INSPECTED- $& - PHN.6604.-16.10.73.2. Lettch.tsch.irm nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehalt an B grosser i"st als das 0,9-fache des Gehalts an C und der Gehalt an B grosser ist als das 1,85-fache des Gehalts an A. ·3. ' Leuchtschirm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtstoff eine Zusammensetzung bositzt, die im Phasendia^raian. auf oder in einem Dreieck liegt, dessen Eckpunkte durch die Verbindungen C.B, 2A.2C.6B und Ä.6B, mit Aiisnahme der Verbindungen C.B und A.6B selbst, gebildet rerden, '4. ' Leuchtschirm nach Anspruch 1 ,- 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass C MgO ist,5. Leuchtschirm nach Anspruch 1, 2, 3 oder h, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens 75 -Mol^o des B-Oxids Al„0„ ist und dass der Leuchtstoff mit einem oder mehreren.der.Elemente Europium, Cer, Thallium, Blei, Indium und Terbium aktiviert ist,6. ' Leuchtschirm nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktivator Europium ist.7. ' Leuchtschirm nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtstoff mit mindestens einem Element aus der Gruppe Europium, Cer, Thallium und Indium und ausserdem mit Mangan aktiviert ist.S, Leuchtschirm nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtstoff mit Europium und mit Mangan aktiviert ist. 0, Leuchtschirm nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, dass* der Leuchtstoff mit Cer und Terbium aktiviert ist. 10. Leucht schirm nach' Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,0-9 8 1 9 / T1 5 U OfciQfNAL 1NSP£CTEP- PHN.66O4.16.10.73.23539^3dass der Leuchtstoff mit Cer und Dysprosium aktiviert ist.11» Leuchtschirm nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurchgekennzeichnet, dass mindestens 25 Mo1$ des B-Oxids Al^O-und der Leuchtstoff mit Mangan oder mit Europium und Manganaktiviert ist».12. Leuchtschirm nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurchgekennzeichnet, dass mindestens 75 Mo1$ des B-Oxids Ga_O„ und der Leuchtstoff mit Mangan aktiviert ist,13» Niederdruckquecksilberdampfentladungslampe mit einemLeuchtschirm nach Anspruch 5, 6, 7» 8» 9, 10 oder 12.14, Niederdruckcadmiumdampfentladungslampe mit einem Leuchtschirm nach Anspruch 5» 6, 7 oder 8,15« Hochdruckquecksilberdampfentladungslampe mit einemLeuchtschirm nach Anspruch 5» 6, 7 oder 8.16. Kathodenstrahlröhre mit einem Leuchtschirm nach Anspruch 11.©■
Lumineszierendes Aluminat, Gallat oder Alurainatgallatmit hexagonaler Kristallstruktur und den im Anspruch 1 gegebenen Kennzeichen.18, Verfahren zur Herstellung eines lumineszierenden Aluminate oder Aluminatgallats zur Verwendung in einem Leuchtschirm nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, wobei mindestens 75 Mol$ des B-Oxids AlpO„ ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gemisch aus den Oxiden. A, B und C und gegebenenfalls Manganoxid oder aus1 Verbindungen, die bei Erhitzung diese Oxide bilden, hergestellt wird, wobei eine Menge zwischen 1 und 10 Mol$ des AIp0T (B-Oxid) durch eine entsprechende■'■-.. 4 098 19/115-4~ 57 -'■".. PHN.6604.16.10.73.Menge Äluminiumfluorid und/oder, -wenn das C-Oxid MgO ist, das MgO ganz oder teilweise durch, eine entsprechende Menge ■-Magnesiumfluorid ersetzt ist, und dass das Geraisch mindestens einmal auf eine Temperatur zwischen 1000 und 15000C in einer Wasserdampf enthaltenden Atmosphäre erhitzt wird.4098 19/1 15 4, st.Leerseite
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