DE2353865A1 - System fuer unterflurinstallation - Google Patents
System fuer unterflurinstallationInfo
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Description
SIEMENS AKTIEETGESELISGHAFT Erlangen, ^ 5. OKT. 1973
Berlin und München ° Werner-von-Siemens-Str. 50
VPA 73/4070 ETo/Sie
System für Unterflurinstallationen.
Die Erfindung betrifft ein System für Unterflurinstallation,
bei dem Leitungen.unter der Oberkante des fertigen Fußbodens
in Hohlräumen verlegt und über Anschlußdosen zugänglich sind.
Bei der gängigen Unterflurinstallation in Kanälen ist der
0r1> der Anschlußdosen an das festgelegte Rastermaß gebunden.
Zu jeder Anschlußdose ist in der Praxis von vornherein ein Leiter zu verlegen, da nachträgliche Installationen aufwendig
und mühsam sind. Das Verlegen von weiteren Leitern wird vor allem dann schwierig bzw. gar unmöglich, wenn bestimmte
Kanäle ihr Fassungsvermögen erreicht haben. Es hilft dann in der Praxis wenig, daß andere Kanäle noch unterbelegt sind.
Außerdem ist es nicht" leicht, die in Estrich eingebetteten
Kanäle wieder zu-entfernen, was erforderlich wird, um einen
Raum mit schweren Maschinen zu besetzen, da die Tragkraft des Fußbodens über den Kanälen dann nicht ausreicht. Andererseits
kann die Höhe der Estrich-Auffüllung aus Kostengründen
und wegen der Gewichtszunahme nicht beliebig gesteigert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, solche und die aus
der Praxis bekannten vielen weiteren Schwierigkeiten der bisher gängigen Arten der Unterflurinstallation zu beheben. Die
Erfindung liegt in den Merkmalen des Kennzeichens des Anspruchs 1. Hiermit wird ersichtlich ein völlig anderer ¥eg als bisher
beschritten.
Durch die Lösung nach der Erfindung wird durch die besondere
Zusammenfassung einiger für sich bekannter. Merkmale mit neuartigen
Lösungen eine völlig neuartige Gesamtkonzeption erzielt.
Die besonderen Vorteile sind: Man erlangt eine völlig
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freie Dispositionsmöglichkeit für Energieleitungen und ETachrichtenleitungen
in der Planung, in der Ausführung und bei Änderungen sowohl innerhalb des Systems als auch dadurch,
daß die gesamte Unterflurinstallation leicht wieder zu entfernen ist. Es wird Bauzeit eingespart, da die Trockenzeit
für Estrich entfällt, man spart Montagezeit, da das Verlegen und Ausrichten der Platten beispielsweise mittels Schlauchwaagen
einfach, ist und sogar von angelernten Hilfskräften vorgenommen werden kann und' da das Anschließen der Leitungen
wegen der räumlichen Freizügigkeit leichter als "bei bekannten Unterflurinstallationen ist. Außerdem wird.das Gebäude
nicht mit dem Gewicht des sonst erforderlichen Estrichs belastet. Da zunächst nicht.genutzte Anschlußdosen oder auch
lediglich Stellen, an denen später Platten mit Anschlußdosen verlegt werden sollen, zunächst nicht mit Leitungen versorgt
werden müssen, erzielt man in der Praxis auch beachtliche Einsparungen an Leitungsmaterial. Weiterhin läßt sich ein
völlig ebener Boden ohne jegliche Stolperschwellen erreichen und man erzielt Bodenwärme und Trittschalldämpfung. Man kann
auch Warmluft von einer Warmluftheizung einleiten. Wesentlich
ist weiterhin, daß Pannen nur geringe Folgen hinterlassen. So kann bei Leitungsschwe!branden der ganze Boden durch Löschmittel,
beispielsweise COp geflutet werden, was bei voll belegten
Kabelkanälen kaum möglich ist. Selbst nach Wassereinbruch, wie es beim Ansprechen einer Sprinkler-Anlage der Fall
ist, können einige Platten leicht herausgehoben werden und der Boden austrocknen oder durch Heizlüfter in kürzester Zeit
wieder trocken gelegt werden. Man kann auch Merkmale unter Verzicht auf den vollen Vorteil weglassen oder vereinfachen.
In Räumen für Datenverarbeitungsanlagen sind bereits Doppelboden verwandt worden. Der eingezogene Boden liegt dabei
verhältnismäßig hoch über dem eigentlichen Boden. Um mit
einer solchen Installationsweise Installationsgeräte und
Nachrichtengeräte bei wirtschaftlich vertretbaren Gebäudehöhen anzuschließen bzw. zu versorgen, muß der eingezogene
Boden viel niedriger gehalten werden; dies scheitert jedoch daran, daß eine ungeordnete Vielfalt von Leitungen eher ver-
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wirrt als Freizügigkeit einräumt. Mach derErfindung wird
dem dadurch abgeholfen, daß ein zu erschließendes Bodenfeld mit einem Raster aus Zentralverteilern versehen wird, die jeweils spinnenartig im Umkreis der zu versorgenden Energie-Verbraucher
und ITachrichtengeräteange/or.dnet sind. Es
erschien jedoch bisher aussichtslos, solche Zentralverteiler, die wegen der vorzusehenden Anschlußmittel eine Mindesthöhe
haben,- unter einem niedrigen Doppelboden etwa in der Höhe eines üblichen Estrichbodens von etwa 8 cm unterzubringen,
der auch bei wirtschaftlicher Ausbildung über den Zentralverteilern
ausreichende Tragfähigkeit aufweist. ;
Dieses Problem wird nach der Erfindung durch den besonderen
Aufbau aus drei Arten von Platten ermöglicht. Bei der Höhe des Doppelbodens des Systems für Unterflurinstallationen nach
der Erfindung hat man sich dabei an der- übrlichen Estrichhöhe
bisheriger Unterflurinstallationen orientiert, die in niedriger Bauweise bei etwa 8 cm liegt. Dies ist unvergleichlich
niedriger als es bei bisherigen Doppelböden in Datenverarbeitungsanlagen
möglich war.
Die Starkstrom-Anschlußdose und die Schwachstrom-Anschlußdose in der Bodenplatte des Unterflursystems nach der Erfindung kann insbesondere jeweils mittig zwischen Plattenrand und gedachter Diagonale, die zwischen den Anschlußdosen
verläuft,, angeordnet werden. Dadurch erreicht man eine symmetrische Konzentration von acht Anschlußdosen auf engstem
Räume, wenn vier solche Plätten mit ihren Ecken,' an denen sie
die Anschlußdosen tragen, aneinandergefügt werden.-
Unter zusätzlichen Zentralverteilerplatten kann man-anstelle
eines Zentralverteilers andere raümaufwendige Gerate wie
Steuergeräte, Anschlußrosetten für Ghef-Sekretär-*Anlagen oder
Relaisbeikästen· unterbringen. - :; :
Weiterhin können, zusätzliche Bodenplatten mit Durchführungshülsen
eingesetzt, werden, die beispielsweise mit durchsichtigen Materialien abgeschlossen sein können oder besondere
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Symbole tragen und als Auslaß für stärkere Kabel dienen,
wie sie beispielsweise zum Anschließen von Datenendgeräten
benötigt werden. Über solche Durchführungshülsen können auch Löschschläuche oder Staubsauger an eine ZentraLsauganlage
angeschlossen werden.
Die Anschlußdosen können in den Bodenplatten vorteilhaft von
Tragringen gehalten werden, die eine Tragschulter am oberen Rand und an ihrem Außenumfang Längsrippen aufweisen, die
sich konisch verjüngen. Verständlicherweise können auch die
Kanten eines Polygonkörpers anstelle von Längsrippen verwendet werden. Dadurch wird auch in preisgünstigen weicheren
Baumaterialien sicherer Halt gewährt und-ein Verdrehen verhindert.
Durch das konische Zulaufen der Längsrippen lassen sich diese Tragringe andererseits leicht in der Bodenplatte
montieren.
Wenn die Zentralverteilerplatten aus einem Rahmen und einer
Deckplatte aus tragfähigerem Werkstoff als die übrigen
dicker gehaltenen Bodenplatten ausgebildet werden, gewinnt man im Mittelfeld besonders viel Höhe für einen dort unterzubringenden
Zentralverteiler oder ein anderes raumaufwendiges Gerät. Es ist günstig, Justierschrauben am Rahmen anzubringen,
die die Deckplatte auf die Oberkantenhöhe der übrigen Bodenplatten auf den Stützfüßen ausrichten zu können.
Die niedrige Bauhöhe des Unterflursystems wird durch Stützfüße gefördert, die einen Tragbolzen aufweisen, der in einer
entsprechenden Bohrung einer Grundplatte eingesetzt ist und
so verschweißt werden kann. Dadurch gewinnt man gegenüber der üblichen Ausbildung von Stützfüßen die Höhe der sonst
auf der Grundplatte anliegenden Schweißnahtf die sonst
konstruktionsbedingt verloren geht.
Nach einer wesentlichen Weiterbildung werden die Anschlußdosen für Starkstrom und/oder die Anschlußdosen für Schwachstrom
mit angeschlossenen, z.B. angeformten flexiblen Anschlußschnüren gefertigt, die Stecker aufweisen, die in
passende Aufnahmen am Zentralverteiler einsteckbar sind.
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Dadurch wird das Umverlegen von Bodenplatten mit Anschlußdosen
wesentlich vereinfacht« Dieser Vorteil ist besonders
auffällig, wenn man die bisher übliche Art, in Gebäuden Telefonleitungen zu verlegen damit vergleicht. Im Zentralverteiler
können Stecker-Klemmen-Leisten im Starkstrom und/
oder Schwachstromteil die Verbindung zwischen Versorgungskabeln und Verteilerleitungen, die im Zentralverteiler eingesteckt
werden, herstellen. : . . ■
Die Erfindung soll nun anhand von in der Zeichnung grob sehematisch wiedergegebenen Ausführungsbeispielen näher erläutert
werden: ·
In Figur 1 ist eine Bodenplatte mit Anschlußdosen auf Stütz
fußen aufliegend in Aufsicht DTon oben dargestellt.
In Figur 2 ist die Bodenplatte nach Figur 1 in Seitenansicht
wiedergegeben. " . ■" ^
In Figur 3 ist eine Füllplatte ohne Ansehlußdosexij die auf
Stützfüßen aufliegt, in.Aufsieht dargestellt.
In Figur 4 ist eine Zentralverteilerplatte mit darunter ange ordneten Zentralverteiler in.Seitenansicht dargestellt.
Figur 5 gibt eine zusätzliche Bodenplatte mit einer Durch-;
führungshülse wieder.
In Figur 6 ist ein Tragring für Anschlußdosen im Längsschnitt dargestellt.
Figur 7 zeigt den Tragring nach Figur 6 in Aufsicht.
In Figur 8 ist grob sehematisch ein besonders günstiger
Aufbau für die Stützfüße der Bodenplatten dargestellt.
In Figur 9 ist eine Anschlußdose mit angeformter flexibler
Anschlußschnur und Stecker veranschaulicht.
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Figur 10 veranschaulicht schematisch einen günstigen Aufbau
für die Zentralverteiler.
In Figur 11 sind vier Bodenplatten mit Anschlußdosen so
zusammengelegt dargestellt, daß eine Konzentration von · acht Anschlußdosen an einer Stelle entsteht.
Figur 12 veranschaulicht den Yersorgungsbereich um einen
Zentralverteiler.
In den Figuren 13 und 14- ist die Erschließung der Bodenfelder
einer Halle mit kleinerem bzw. größerem Raster verans chauli cht.
Die quadratische Bodenplatte 1 mit Anschlußdosen 2 für Starkstrom und 3 für Schwachstrom liegt auf höhenverstellbaren
Stützfüßen 4 auf. Die Anschlußdosen 2 und 3 sind in einer der Ecken 5 der Bodenplatte 1 angeordnet und zwar so,
daß sie um etwa ein Viertel der Diagonale 6 davon beabstandet auf einer Linie 7 parallel zur kreuzenden Diagonale 8 nebeneinander
liegen.· Bei einer Plattenlänge von 60 cm kann man dadurch jede anzuschließende Stelle bis auf etwa 20 cm genau
erschließen. Die Bodenplatte 1 und die Füllplatte 10 ohne Anschlußdosen, nach Figur 3» können im Prinzip den aus Figur
ersichtlichen Aufbau haben. Die Höhe 11 bis zur Oberkante
des fertigen Bodens kann etwa zur Hälfte zum Verlegen von Leitungen genutzt werden und zur anderen Hälfte durch eine
tragende Verbundplatte 12, beispielsweise eine Hartfaserplatte. Unter einem Teppichboden 13 kann eine elektrisch
leitende Folie H angeordnet sein, die über leitende Verbindungen 15 im Plattenkörper 12 mit einer weiteren elektrischen
Folie 16 auf der Unterseite verbunden ist. Dadurch können statische Aufladungen über die aus elektrisch leitenden
Metallen aufgebauten Stützfüße 4 zur Erde abgeleitet werden.
Die Zentralverteilerplatte 20 nach Figur 4 besteht, vergliehen
mit den anderen Bodenplatten aus tragfähigerem
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''■/·% . :'.: >PA 73/4070 ·
Material lind Ist zumindest im Mittelfeld; dünner gehalten, so
daß hei niedriger Gesamthöhe 11 "bis zur Oberkante des fertigen
Bodens ausreichend Raum für den Zentralverteiler 30
mit einem Starkstromteil 31 und einem Schwachetromteil 32
gewonnen wird. Die Zentralverteilerplatte 20 "besteht aus
einem Rahmen 21 auf dem eine Deckplatte 22 aufliegt, die mit
dem Rahmen verklabt oder verschweißt sein kann. Justierschrauben 22. im Rahmen 21 ermöglichen es, die .Zentralverteilerplatte 20 auf den Stützfüßen 4 bis auf die Fertigbodenhöhe
11 anzuheben.
Die Bodenplatte nach Figur 5 weist eine Durchführungshülse
40 auf, die durch eine Abdeckplatte 41 aus durchsichtigem
Material abgedeckt sein kann.
Die Anschlußdosen 2 und 3 nach Figur 1 werden vorteilhafterweise durch Tragringe 42 gemäß dem Längsschnittnach Figur
gehalten. Die Anschlußdosen können im Innengewinde 43 mit
einem Außengewinde eingeschraubt werden. Durch die Tragschulter 44 werden die Anschlußdosen auch auf Plattenkörpern
aus weicherem Material sicher getragen. Die konisch sich verjüngenden Längsrippen 45 lassen sich leicht in den
Plattenkörper einpressen und verhindern ein seitliches Ausdrehen. In den Tragringen 42 können Nuten .46 nach; Figur 7
die Anschlußdosen drehfest halten.
Der Stützfuß 4 nach Figur 8 besteht aus einer Grundplatte
50, in der in einer Bohrung 51 ein Tragbolzen 52 bis zum
Grund eingesetzt ist. Dadurch gewinnt man die sonst aus konstruktiven Gründen verlorene. Höhe der Schweißhaht. Bei
der dargestellten Ausführung kann die Verwchwelßung von unten
in einer KehlnaJit erfolgen. Der Tragbolzen 52 trägt. an seinem
Außengewinde eine Gewindehülse 54, an der die Tragplatte
befestigt ist'. Auf der Tragplatte 56 können Noppen 57 ausge·*
■ bildet sein, die die Flache der Tragplatte in vier Quadranten
aufteilen und so das genaue Aufsetzeh der Bodenplatten erleichtern. = :
sosai9/ot12 - Λ Λ -
^g% VPA 73/4070
Das Umverlegen von Bodenplatten mit Anschlußdosen wird ganz wesentlich weiter erleichtert, wenn die Anschlußdosen angeschlossene
flexible Anschlußschnüre 60 mit Steckern 61 nach Figur 9 aufweisen und in entsprechende Steckkontaktteile .in
den Zentralverteilern 30 einsteckbar sind. Dies kann durch
vorverdrahtete oder angeformte Anschlußschnüre erreicht werden.
Es ist günstig, wenn der Zentralverteiler in seinem Gehäuse 30a neben Einfuhrungsöffnungen 39 für Versorgungsleitungen
Einbringungsöffnungen 37, 38 für Stecker aufweist und in seinem
Inneren darauf abgestimmte Anschlußelemente, z.B. Klemmen-Stecker-Leisten 31, 32 angeordnet sind. Hierzu kann ein Starkstromverteilerraum
31 rechteckiger Grundfläche mit einem Sehwachstromverteilerrasun 32 rechteckiger Grundfläche in einem
gemeinsamen Gehäuse 30a quadratischer Grundfläche ausgebildet sein, wie es in Figur 10 veranschaulicht ist. Auf der Starkstromseite
und/oder der Schwachstromseite können Stecker-Klammen-Leisten-33
und 34 die Verbindung zwischen ankommenden Kabeln 35 und 36 und den in Aufnahmen 37 bzw. 38 einsteckbaren
Anschlußschnüren 60 herzustellen. An den Einbringungsöffnungen 39 sind Stopfbuchsen vorgesehen. Die Stecker-Klemmen-Leisten
33 und 34 können ao ausgebildet sein, daß die Leiter des ankommenden Kabels angeklemmt werden und die
Stecker 61 der Anschlußschnüre 60 durch Einbringungsöffnungen 37, 38 hindurch unmittelbar einsteckbar sind. Sie können gemäß
der Ausführung nach Figur 10 auch lediglich eine feste Verdrahtung zu Einbringungsöffnungen aufweisen, die als Steckeraufnahmen
ausgebildet sind. Der Zentralverteiler kann auch aus mehreren nebeneinander angeordneten Bauteilen bestehen.
Durch Zentralverteiler, in die die Anschlußleitungen bzw.
Anschlußschnüre zu den Anschlußdosen mittels Stecker eingesteckt werden können, gewinnt man nachrichtenseitig für die
Telefonverlegung den zusätzlichen wesentlichen Vorteil eines weiteren Rangierverteilers zu dem sonst üblichen einzigen
Rangierverteiler, der gewöhnlich im Keller eines Gebäudes untergebracht ist. Das Umrangieren bei Umzügen wird dadurch
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ORIGINAL INSPECTED
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gegenüber der konventionellen Handhabung um ein Vielfaches
flexibler und einfacher. ■ ■_ :
Durch die besondere Anordnung van Anschlußdosen in Bodenplatten
wird es möglich, jede gewünschte Anschlußstelle im zu erschließenden BMenfeld bis auf die Länge von etwa ein
Viertel der Diagonale der verwendeten Plattengröße genau zu
erreichen. Eine besonders symmetrische Anordnung, bei der die
Plattenkörper in ihrer Tragfähigkeit kaum beeinträchtigt werden, erzielt man dadurch, daß die Starkstromanschlußdose 2
und die Schwachstromanschlußdose· 3 in. der Bodenplatte 1 nach
Figur 11 jeweils mittig zwischen Plattenrand und gedachter
zwischenliegender Diagonale 6 angeordnet werden. Auf einer
Fläche mit der Seitenlänge von ein Viertel der Diagonale der
verwendeten Plattengröße kann dadurch -eine Konzentration von acht Anschlußdosen erzielt werden. Da die quadratischen Bodenplatten
mit Anschlußdosen beliebig verdreht und versetzt werden können, erreicht man jeden Verbraucher Örtlich genau bis
auf ein Viertel der Länge der Diagonale der verwendeten Bodenplatten.
Bei Bodenplatten einer Seitenlänge von 60 cm sind das etwa 20 cm. f
In Figur 12 ist veranschaulicht, wie von einem Zentralverteiler 30 aus das zugeordnete Umfeld versorgt werden kann.
Auf den Schreibtischen 70 sind beispielsweise Telefonapparate
71 und Büromaschinen 72 und 73 aufgestellt, die vom Starkstromteil
31 ■ bzw. vom Schwachstromteil 32 aus versorgt werden.
Im Beispiel nach Figur 12 wird davon ausgegangen, daß die
Starkstromleitungen gesteckt und die Nachrichtenleitungen noch
mittels Klemmen verbunden werden. An der üblichen. Baupraxis orientierte günstige Raster erzielt man mit Platten der Länge
a= 60 cm und wenn dasDreifache mita' bezeichnet wird mit
Rastermaßen b = 3 . af und mit c = 4- , ä1. Für- eine Halle,
bei der die Stützsäulen 74 um b beabständet sind, ist in
Figur 13 ein geeignetes Raster für die Zentralverteiler veranschaulicht. In Figur 14 ist ein"solchesRasterfür das Rastermaß c wiedergegeben. Von einer Verteilerstelle 75 in einem
Seitenraum, Flur oder Keller, ausgehend, werden &ie:""-Zentral-
5 0 981 9/0 T la ; ..":- : -
ORlGlNALiNSPECTED
— Iß- —
VPA 73/4070
verteiler 30 über Starkstromleitungen 76 - durchgezogener
Strich. - und Schwachstromleitungen 77 - mit unterbrochener
Linie dargestellt - angeschlossen. Dadurch ist ein Raster an Versorgungszentren eingerichtet, von denen aus spinnenartig
eine flexible Unterverteilung erfolgt. Wegen der üblichen Baumaße ist es günstig, als Versorgungszentren Zentralverteiler
mit jeweils vier Starkstrom- und zehn Schwachstromanscnlüssen
zu verwenden.
11 Patentansprüche
14- Figuren
14- Figuren
5Ό9819/01 12
Claims (11)
- VPA 73/4070PatentansprücheSystem für Unterflurinstallation, bei dem leitungen unter der Oberkante des fertigen Fußbodens in Hohlräumen verlegt und über Anschlußdosen zugänglich sind, dadurch gekennzeichnet,a) daß quadratische Bodenplatten (1) an sich bekannter Art, die auf höhenverstellbaren Stützfüßen (4) aufliegen, von einer ihrer Ecken (5) um etwa 1/4 der Diagonale (6) beabstandet und auf einer Linie (7) parallel zur kreuzenden Diagonale (8) nebeneinander eine Starkstrom- (2) und eine Schwachstromanschlußdose (3) aufweisen,b) neben Füllplatten (10) ehne Anschlußdosen jeweils einer Zentralverteilerplatte (20) zugeordnet sind,c) wobei die Zentralverteilerplatten (29), verglichen mit den anderen Bodenplatten, aus tragfMMgerem Material bestehen und zumindest im Mittelfeld dünner gehalten sind und bei niedriger Gesamthöhe (11) einen Zentralverteiler (30) für Starkstrom und Schwachstrom unter sich aufnehmen,d) und daß die Bodenplatten ein Bodenfeld erschließen, in dem Zentralverteilerplatten (20) und zugeordnete Zentralverteiler (30) in einem vorgegebenen Rastermaß (b, c) angeordnet sind.
- 2. Unterflursystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Starkstromanschlußdose (2) und die Schwachstromanschlußdose (3) in der Bodenplatte; jeweils mittig zwischen Platten— rand und gedachter zwischenliegender Diagonale (6) angeordnet sind. '
- 3. Unterflursystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche Bodenplatten Durchführungshülsen (40) aufweisen.
- 4. Unterflursystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Bodenplatten (1) mit Anschlußdosen (2, 3) diese von50981 9 /01 1 2ORIGINAL INSPECTEDVPA.73/4-070Tragringen (4-2) gehalten sind, die eine Tragschulter (44) am oberen Rand und an ihrem Außenumfang Längsrippen (45) aufweisen, die sich konisch verjüngen.
- 5. Unterflursystem nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Zentralverteilerplatten (20), die auf einem mit Justierschrauben (22) versehenen Rahmen (21) eine Deckplatte (23) tragen.
- 6. Unterflursystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfüße (4) für die Bodenplatten einen in der entsprechenden Bohrung (51) einer Grundplatte (50) eingesetzten Tragbolzen (52) aufweisen, der an einem Außengewinde (53) eine Gewindehülse (54) mit Tragplatte (56) zur Aufnahme der Bodenplatten an ihren Ecken aufweist.
- 7. Unterflursystem nach. Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß die Anschlußdosen für Starkstrom angeschlossene flexible Anschlußschnüre (60) mit Stecker (61) aufweisen, die in passende Aufnahmen am Zentralverteiler (30) einsteckbar sind.
- 8. TJnterflursystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußdosen für Schwachstrom angeschlossene flexible Anschlußschnüre (60) und Stecker (61) aufweisen, die in passene Aufnahmen am Zehtralverteiler (30) einsteckbar sind.
- 9. Unterflursystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentralverteiler in seinem Gehäuse (30a) neben Einführungen (39) für Versorgungsleitungen Einbringungsöffnungen (37, 38) für Stecker aufweist und daß in seinem Inneren darauf abgestimmte Anschlußelemente (31, 32) angeordnet sind.
- 10. Unterflursystem nach Anspruch 9 und 7 und/oder 8, gekennzeichnet durch einen Zentralverteiler (30) mit Stecker-Klemmen-Leisten (33, 34) in zumindest dem Starkstrom- oder Schwachstromteil.509819/01 1 2ORIGINAL INSPECTED*f$. VPA 73/4070 . ;
- 11. Unterflursystem nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentralverteiler (30) sechs Anschlußstellen für Starkstromleitungen und zehn Anschlußstellen für Schwachstromleitungen bei einer Abmessung der Bodenplatten von etwa 60 cm aufweist.S ÖS a 19/0 1 12 "■■"■WSPEGTED
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