DE2351876A1 - Lagerung fuer eine hochbelastete werkzeugmaschinen-spindel - Google Patents
Lagerung fuer eine hochbelastete werkzeugmaschinen-spindelInfo
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Description
Friedrich Deckel Aktiengesellschaft 15. 10. 1973
265/En/Ka/561/AE-249
Lagerung für eine hochbelastete Werkzeugmaschinen-Spindel
Die Erfindung betrifft eine Lagerung für eine hochbelastete
Werkzeugmaschinen-Spindel, mit zwei Radiallagern und zwei in entgegengesetzten Richtungen belasteten Axiallagern.
Die Radiallager nehmen die auf die Spindel wirkenden Querkräfte
sowie die senkrecht zur Spindelachse wirkenden Quermomente auf.
Die Axiallager dienen zur Aufnahme aller die Spindel belastenden
Axialkräfte.
Es ist bereits eine Anordnung bekannt, bei der das rückwärtige Radiallager nicht zwischen, sondern vor den beiden nahe zusammen
liegenden Axiallagern angeordnet ist. (Beispiel: Deckel-Senkrechtfräskopf )= Dadurch haben die Radiallager nicht den für
die Aufnahme der Quermomente günstigsten maximalen Abstand, sondern
liegen näher zusammen, so daß sie verhältnismäßig hoch belastet sind.
Es'sind zwar schon Lageranordnungen bekannt, bei denen die
Radiallager und die Axiallager durch Kegelrollenlager ersetzt sind, die den größtmöglichen Abstand voneinander haben und damit
eine große Basis zur Aufnahme der Quermomente aufweisen.
Ihre Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß sich z. B. ein geringes Spiel in radialer Richtung als ein entsprechend dem Kegelwinkel
vergrößertes Spiel in axialer Richtung auswirkt·. Spannt man die Lager so vor, daß das Axialspiel ein zulässiges Maß aufweist;,
so ist das Radialspiel zu klein9 so daß die Lager zu über-
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mäßiger Erwärmung neigen. Diese Anordnung ist deshalb für hochtourige Spindeln nicht geeignet.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Lagerung zu schaffen, die eine in radialer und axialer Richtung spielfreie Einstellung
ohne die Gefahr übermäßiger Erwärmung erlaubt und bei der der axiale Abstand der Radiallager möglichst groß ist.
Diese Aufgabe ist bei einer Lageranordnung der eingangs genannten
Art dadurch gelöst, daß das erste Radiallager in an sich bekannter
Weise im vorderen Bereich des Spindelkopfes, das zweite Radiallager in einem rückwärtigen Bereich der Spindel zwischen
den beiden Axiallagern angeordnet ist.
Das zweite Radiallager kann nicht hinter das rückwärtige Axiallager
verlegt werden, da dieses zur Einstellung des axialen Spiels zugänglich bleiben soll. Mit der erfindungsgemäßen Anordnung ist
demnach der größte praktisch erreichbare Abstand der Radiallager, gewährleistet. Als weiterer Vorteil ergibt sich, daß die Position
des vorderen Axiallagers in einem weiten Bereich frei wählbar ist und damit z. B. an die Form der Spindel oder der Spindelhülse angepaßt
werden kann. Darüber hinaus ist bei der erfindungsgemäßen Anordnung das axiale Spiel von dem radialen Spiel unabhängig, d. h.
beide können optimal gewählt und eingestellt werden.
Nach einem Merkmal der Erfindung sind die beiden Axiallager als Kugellager ausgebildet und weisen jeweils einen Laufring mit einer
Laufrille sowie einen ebenen Laufring auf. Durch diese Ausbildung können die Axiallager keinerlei radiale Kräfte aufnehmen, so daß
die Spindel eindeutig nur durch die Radiallager zentriert.wird.
OberbeStimmungen oder Verspannungen werden dadurch vermieden.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung stützen sich die beiden Axiallager mit ihren zueinander gekehrten Lagerringen gegen einen
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Bund der die Spindel umgebenden Spindelhülse ab, welcher eine zur Unterbringung des rückwärtigen Radiallagers ausreichende
Breite aufweist. Die Innenfläche dieses Bundes kann dann als Aufnahme für das Radiallager dienen oder selbst eine Lauffläche
für die Wälzkörper des Radiallagers bilden.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung liegt der äußere
Lagerring des rückwärtigen Axiallagers gegen einen Spannring
an, welcher auf einem Gewinde der Spindel schraubbar angeordnet ist. Mit Hilfe dieses Spannringes kann das axiale Spiel
der gesamten Lagerung eingestellt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und im folgenden näher beschrieben. Die Figur zeigt schematisch eine Werkzeugmaschinen-Spindel in einem Querschnitt.
Die Spindel 1 ist in einer Spindelhülse 2 gelagert, die beispielsweise
fest angeordnet oder als Pinole verschiebbar sein kann.. Für die Lagerung der Spindel 1 sind zwei als Nadellager
ausgeführte Radiallager 3, 4- sowie zwei Axiallager 5,6 vorgesehen.
Das erste Radiallager 3 ist im vorderen Bereich des Spindelkopfes angeordnet. Die Laufflächen für die Wälzkörper des
Radiallagers 3 werden durch die zueinander zugekehrten Oberflächen der Spindel 1 bzw. der Hülse 2 gebildets die entsprechend
gehärtet und geschliffen sind. Die Wälzkörper des hinteren Radiallagers
M- laufen ebenso auf geschliffenen Flächen der Spindel 1
bzw. der Hülse 2.
Für die Lagerung der Spindel steht ein bestimmter Bereich zur Verfügung, welcher einerseits durch das Spindelende, andererseits
im rückwärtigen Spindelbereich durch konstruktive Forderungen beschränkt ist. Um das axiale Spiel jederzeit einstellen
zu können., ist das im äußersten rückwärtigen Teil der Spindel
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αε. ίο. α9?3351876
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angeordnete Lager 6 ein Axiallager. Dessen äußerer Laufring 8 liegt gegen einen Spannring 10 an, welcher auf einem Gewinde 12
der Spindel schraubbar gelagert ist. Mittels dieses Spannringes kann das Axialspiel der beiden Axiallager 5, 6 jederzeit eingestellt
werden.
Die Zentrierung der Spindel 1 in der Hülse 2 erfolgt durch die Radiallager 3, 4-, Um eine Oberbestimmung der Spindelzentrierung
bzw. Verspannungen zu vermeiden, ist jeweils ein Laufring der beiden Axiallager 5, 6 als ebener Laufring 14, 16 ausgeführt,
so daß diese keine zentrierende Kraft aufbringen können. Die ebenen Laufringe stützen sich gegen einen nach innen vorstehenden
Bund 18 der Spindelhülse 2 ab, der gleichzeitig eine Lauffläche für die Wälzkörper des Radiallagers 4 darstellt.
Wenn davon ausgegangen wird, daß das äußerste rückwärtige Lager aus Gründen der axialen Spieleinstellung ein Axiallager sein
muß, so ergibt sich der größte mögliche Abstand A der beiden Radiallager dann, wenn eines am vorderen Spindelkopf, das andere
unmittelbar vor dem rückwärtigen Axiallager angeordnet ist. Die Position des anderen Axiallagers 5 ist dann nur noch von konstruktiven
Bedingungen abhängig und kann zwischen den beiden Radiallagern frei gewählt werden.
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Claims (5)
- -S- 15» 10. 1973265/En/Ka/561/AE-249Patentansprüche:(1.!Lagerung für eine hochbelastete Werkzeugmaschinen-Spindel mit zwei Radiallagern und zwei in entgegengesetzten Richtungen !belasteten Axiallagern, dadurch gekennzeichnet, daß das ersteRadiallager (3) in an sich bekannter Weise im vorderen Bereich des Spindelkopfes, das zweite Radiallager (4) in einem rückwärtigen Bereich der Spindel (1) zwischen den beiden Axiallagern (5, 6) angeordnet ist.
- 2. Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Axiallager (5, 6) als Kugellager ausgebildet sind und jeweils einen Laufring (β) mit Laufrille sowie einen ebenen Laufring (14, 16) aufweisen.
- 3. Lagerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Axiallager (5, 6) sich mit ihren zueinander gekehrten Laufringen (IH, 16) gegen einen Bund (18) der die Spindel umge- " benden Spindelhülse (2) abstützen, welcher eine zur Unterbringung des rückwärtigen Radiallagers (4) ausreichende Breite aufweist.
- 4. Lagerung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Lagerring (8) des rückwärtigen Axiallagers (6) gegen einen Spannring (10) anliegt, welcher auf einem Gewinde (12) der Spindel (1) schraubbar angeordnet ist.
- 5. Lagerung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,-dadurch gekennzeichnet, daß die Radiallager (3, 4) in an sich bekannter Weise Nadellager sind.5 098 17/0148Leerseite
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19732351876 DE2351876A1 (de) | 1973-10-16 | 1973-10-16 | Lagerung fuer eine hochbelastete werkzeugmaschinen-spindel |
Publications (1)
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| DE2351876A1 true DE2351876A1 (de) | 1975-04-24 |
Family
ID=5895574
Family Applications (1)
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| DE19732351876 Pending DE2351876A1 (de) | 1973-10-16 | 1973-10-16 | Lagerung fuer eine hochbelastete werkzeugmaschinen-spindel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2351876A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19648251A1 (de) * | 1996-11-21 | 1998-05-28 | Grotefeld Maschinenbau & Vertr | Spindeleinheit für eine Bohr- oder dergleichen Werkzeugmaschine |
| US20100215307A1 (en) * | 2007-04-25 | 2010-08-26 | Schaeffler Kg | Multiple-row large roller bearing, especially axial radial bearing for the main arrangement of bearings of the rotor shaft of a wind power installation |
| WO2015176700A1 (de) * | 2014-05-19 | 2015-11-26 | KaLoTec GmbH | Schneidrolle und tunnelvortriebsmaschine |
| IT201700082550A1 (it) * | 2017-07-20 | 2019-01-20 | Elbo Controlli S R L | Dispositivo per la misurazione automatica di un utensile |
-
1973
- 1973-10-16 DE DE19732351876 patent/DE2351876A1/de active Pending
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| US8523453B2 (en) * | 2007-04-25 | 2013-09-03 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Multiple-row large roller bearing, especially axial radial bearing for the main arrangement of bearings of the rotor shaft of a wind power installation |
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