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DE2351841A1 - Fahrzeug mit abgefedertem fahrgestell - Google Patents

Fahrzeug mit abgefedertem fahrgestell

Info

Publication number
DE2351841A1
DE2351841A1 DE19732351841 DE2351841A DE2351841A1 DE 2351841 A1 DE2351841 A1 DE 2351841A1 DE 19732351841 DE19732351841 DE 19732351841 DE 2351841 A DE2351841 A DE 2351841A DE 2351841 A1 DE2351841 A1 DE 2351841A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chassis
vehicle
masses
vehicle according
angled
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732351841
Other languages
English (en)
Inventor
H Ione Barcellos
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OLIVEIRA MARTINS MATATIAS DE
Original Assignee
OLIVEIRA MARTINS MATATIAS DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OLIVEIRA MARTINS MATATIAS DE filed Critical OLIVEIRA MARTINS MATATIAS DE
Priority to DE19732351841 priority Critical patent/DE2351841A1/de
Publication of DE2351841A1 publication Critical patent/DE2351841A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D37/00Stabilising vehicle bodies without controlling suspension arrangements
    • B62D37/04Stabilising vehicle bodies without controlling suspension arrangements by means of movable masses
    • B62D37/06Stabilising vehicle bodies without controlling suspension arrangements by means of movable masses using gyroscopes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description

H. lone Barcellos, rua Barao da Torre 571, Apartement 101 und
Ma tafias de Oliveira Martins, rua dr. Satamini 286, Apartement 204, Rio de Janeiro (Brasilien)
Fahrzeug mit abgefeiertem Fahrgestell
Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug mit abgefedertem Fahrgestell. Das Fahrgestell spricht während der Fahrt auf alle Unebenheiten der Strasse an, die von den Rädern her, im allgemeinen unter Zwischenschaltung von Stoßdämpfern, über die Federung darauf übertragen werden. Insbesondere, wenn die Fahrzeuge langsam fahren, wird das Fahrgestell entsprechenden Stössen unterworfen, wovon dem Aufbau Schlinger- und Uickbewegungen mitgeteilt werden, die den Komfort des Passagiers beeinträchtigen. Diese Nachteile können durch Gewichtserhöhung und durch den Radstand und die Spurweite herabgesetzt werden, aber niemals ganz ausgeschaltet werden, wozu noch in Betracht zu ziehen ist, daß diese Maßnahmen von nachteiligen Auswirkungen auf das Gesamtgewicht des Fahrzeuges und damit auf seinen Pre-is und auf die Wirtschaftlichkeit der Fahrzeughaltung haben. Dies muß bisher dann in"Kauf genommen werden, wenn zerbrechliche Waren oder besonders empfindliche Menschen, wie Kranke oder Verletzte, transportiert werden sollen. Es ist auch zu bemerken, daß mit zunehmender Geschwindigkeit die Einwirkungen von Stössen, die von der Fahrbahn herrühren, verringert werden. Dies ändert aber nichts daran, daß die Stösse beim Langsamfahren wieder unangenehm in Erscheinung treten, und dann auch durch die
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beste Radaufhängung, Stoßdämpfer eingeschlossen, nicht zum Verschwinden gebracht werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Fahrzeug durch eine einfache und wirtschaftliche Maßnahme so zu gestalten, daß das Fahrgestell gegenüber Einwirkungen von der Fahrbahn her bei allen Geschwindigkeiten in seiner lage zur Fahrbahn stabilisiert bleibt.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß zumindest eine in oder parallel zur Fahrgestellebene schnell umlaufende Masse vorzugsweise durch ihre Welle fest mit dem Fahrgestell verbunden ist. Soweit dies praktikabel ist, kann auch eine Lagerung in einem Wälzlagerring verwendet werden. Durch ihre kreiselartigen Eigenschaften setzt die schnell umlaufende Masse allen Kräften, die sie aus ihrer Lage herauszuärehen,. versuchen, einen Widerstand entgegen, was sich so auswirkt, daß die Einwirkung von Unebenheiten der Fahrbahn auf die Räder, die über die Radaufhängung an dem Fahrgestell angreifen, insofern unwirksam werden, als dieses nicht aus seiner Lage in der gewünschten Ebene herausgebracht werden kann.
Neben der schnell umlaufenden Masse können auch weitere schnell umlaufende Massen in dem Fahrgestell fest gelagert werden. In diesem Fall können die schnell umlaufenden Massen mit ihrer Welle so an dem Fahrgestell fest gelagert sein, daß sie in einer oder mehreren Ebenen umlaufen, die schräg zur Fahrgestellebene stehen. Hierdurch kann die Kompensation der bekannten Erscheinung bewirkt werden,
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daß Kreiselachsen den auf sie einwirkenden Kräften in einer Richti
lagert ist.
einer Richtung ausweichen, die im Drehsinn um 90° ver-
Der Antrieb der Schwungmasse kann vom Fahrzeugmotor her erfolgen, es kann aber auch dem Fahrzeug ein eigener Motor zum Antrieb der Schwungmasse eingebaut werden. Vorzugsweise wird ein Getriebe zwischen dem Antriebsmotor und der Schwungmasse eingeschaltet und gegebenenfalls auch eine Kupplung vorgesehen. Sind mehrere Schwungmassen eingebaut, dann sollte ihr Drehsinn paarweise entgegengesetzt gerichtet sein.
Gegenüber den bekannten Fahrzeugen erhält das Fahrzeug nach der Erfindung den Vorzug, daß es einen grösseren Fahrkomfort gewährleistet, in dem Roll- und Schlingerbewegungen sowie Schleudern auch bei Führungslosigkeit des Wagens ausgeschaltet werden. Dabei kann die Masse und die Geschwindigkeit der Schwungmassen so gemessen werden, daß sie in keiner Weise die Steuerung des Fahrzeuges, beispielsweise beim Fahren durch Kurven, beeinträchtigen. Die Aufnahme der Stösse erfolgt nach wie vor durch die Radaufhängung mit Federn und Stoßdämpfern, so daß bei der erfindungsgemässen Anordnung keine Möglichkeit der Einwirkung von heftigen Erschütterungen und Stössen auf das Fahrgestell mehr besteht. Die Lebensdauer des Aufbaues und der übrigen Fahrzeugteile wird Bank der ruhigen Lage des Fahrgestelles verlängert. Ferner können schlecht instandgehaltene Strassen mit beliebigen Geschwindigkeiten durchfahren werden, ohne daß der Komfort der Insassen beeinträchtigt wird. Auch ist die Verwendung von weicheren
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Federungen möglich, wo bisher wegen der schlechten
Fahrbahnen verhältnisinässig harte Federungen unbrauchbar waren.
Die Erfindung besteht also grundsätzlich in der Ausnutzung der Zentrifugalkraft der eingebauten schnell umlaufenden Masse als Stabilitätsfaktor. Anhand der Zeichnung wird die Ausnutzung der direktionalen zentrifugalen Trägheit der neuen, auch als Stabilisatorgerät zu bezeichnenden Konstruktion erklärt. In der Zeichnung ist ein Kraftfahrzeug von oben gesehen schema tisch dargestellt. In dem Fahrgestell des Kraftfahrzeuges ist eine schnell umlaufende Schwungmasse 1 drehbar und fest gelagert, die wirksamen Vektoren der Zentrifugalkraft sind mit 2 bezeichnet und über den Umfang der Schwungmasse gleichrangig verteilt. Das Gewicht der Schwungmasse ist auf die Gegebenheiten des Fahrzeuges abgestimmt. Einzelheiten, beispielsweise der Antrieb und die konstruktive Gestaltung des Einbaues der Schwungmasse und sonstige konstruktive Einzelheiten des Fahrgestelles und der Fahrzeugfederung sind nicht dargestellt, da dem Fachmann brauchbare Lösungen hierfür zur Verfügung stehen.
- Patentansprüche -
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Claims (7)

- 5 Patentansprüche
1.) Fahrzeug mit abgefedertem Fahrgestell, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine in oder parallel zur Fahrgestellebene schnell umlaufende Masse vorzugsweise durch ihre Welle fest mit dem Fahrgestell verbunden ist.
2.) Fahrzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell weitere schnell umlaufende Massen fest gelagert trägt.
3.) Fahrzeug nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere der schnell umlaufenden Massen mit einer Welle so an dem Fahrgestell festgelagert sind, daß sie in einer oder mehreren Ebenen umlaufen, die schräg zur Fahrgestellefeene stehen,
4.) Fahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeic h η e t, daß der Antrieb der Schwungmasse vom Fahrzeugmotor her erfolgt.
5.) Fahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrzeug einen eigenen Motor zum Antrieb der Schwungmasse besitzt.
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6.) Fahrzeug nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Getriebe zwischen Antriebsmotor und Schwungmasse eingeschaltet ist.
7.) Fahrzeug nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Schwungmassen angeordnet sind, deren Drehsinn paarweise entgegengesetzt gerichtet ist.
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DE19732351841 1973-10-16 1973-10-16 Fahrzeug mit abgefedertem fahrgestell Pending DE2351841A1 (de)

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DE2351841A1 true DE2351841A1 (de) 1975-04-24

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1994018052A1 (de) * 1993-02-05 1994-08-18 Digi Sens Ag Digitale Messtechnik Verfahren und vorrichtung zur verhinderung des schleuderns von fahrzeugen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1994018052A1 (de) * 1993-02-05 1994-08-18 Digi Sens Ag Digitale Messtechnik Verfahren und vorrichtung zur verhinderung des schleuderns von fahrzeugen
US5601346A (en) * 1993-02-05 1997-02-11 Digi Sens Ag Digitale Messtechnik Anti-skidding process and device for vehicles

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