DE2351180A1 - Duebellochbohrmaschine - Google Patents
DuebellochbohrmaschineInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27C—PLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
- B27C3/00—Drilling machines or drilling devices; Equipment therefor
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-
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Description
Einreichfertfg zur
ferfc-ivng erhalt
ferfc-ivng erhalt
ing. H. Lesser
Hermann -(Janner in TeIf s (Österreich)
Dub ello ehb ohrmas chin e
pie Erfindung "bezieht sich auf eine Dübellochbohrmaschine
zum -vorzugsweise gleichzeitigen Bohren mehrerer Löcher in plattenformige Wertstücke, mit
einem oder mehreren Eührungsstücken, wobei <3ie Bohrer normal
zu ihrer Antriebswelle in P'ührungsstücken gelagert
sind und die lührungsstücke auf einer oder mehreren
parallel zu der oder den Antriebswellen verlaufenden
iHihrungswellen vorzugsweise verschiebbar angeordnet
17730
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13/p-t 3
sind and einen Schraub— oder Schneckenrad an trie ο für
die Bohrer tragen, dessen treibender Teil die Antriebswelle umschließt«
Derartige bekannte jüonrmaschinen erlauben beispielsweise
, jedes lineare Bohrbild einzustellen und die einzelnen Bohrer unabhängig von ihrer Zahl und
Stellung durch einen einzigen, die Antriebswelle "bewegenden
Motor zu betreiben»
Der Bohrvorschub kann dabei wahlweise durch, am Bohrschaft' angeordnete,, an sich bekannte Vorschubeinrichtungen,
wie Hehl wellen od. dgl», vorgenommen werden
oder aureh Verschieben der gesamten Bohrgruppe samt Laufschiene und Antriebswelle„
Mit einer derartigen Bohrmaschine bzw» einem derartigen
Bohraggregat kann aber ein Werkstück immer nur an einer Kante bearbeitet werden. Zur Bearbeitung eines
Werkstückes, beispielsweise an dessen Flach- und an dessen Stirnseite, muß man, nach dem heutigen Stand
der Technik entweder auf kostspielige Großmaschinen zurückgreifen, die fix montierte Bohrsätze, die je
nach Bedarfszweck verschieden ausgerichtet sind,
aufweisen oder der sogenannte Bohrbalken einer kleineren Maschine muß schwenkbar ausgeführt sein,,
Während sich bei den ersten G-roiSbohranlagen in
erster Linie der !"reis für viele Unternenmer und An—
7/endungszweige prohibitiv auswirkt, erfordern die zwar
preisgünstigeren, kleineren umschwenkoaren Maschinen
eine komplizierte Bauart unü verladen selbstverständlich Umstellzeit-en, die den Arbeitsfluß erheblich, hemmen
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und Tom Bedienungspersonal ständige Konzentration verlasen
ο Weiteis weist, ein derartiger Schwenkmechanismus
natürlich eine beträ-clitliehe Anzahl möglicher
Fehlerquellen auf, "beispielsweise Einstellfehler,
Ufigenauig-ieiten durch Verformung des nur an zwei
Punkten lagerüaren Bohrbalke.ns, die sich natürlich
mit zunehmendem Alter der Bohrmaschine und steigender Zahl der Uinsehwenkungen erhöht.
Zur Vermeidung dieser Nachteile wurde bereits
eine Dübellochbohrmaschine vorgeschlagen, bei der mehrere Platten gleichzeitig mit denselben Bohrbildern
versenei>werden können. Bei einer derartigen
maschine !tonnen z.B. vier Seile des Korpus eines Idöbelstückes in einem Arbeitsgang .mit absolut übereinstimmenden
Bohrlöchern verseilen werden, wobei jeweils swei ilatuen stirnseitig und zwei Platten
flachseitig angebohrt v/erden.
frachteilig an dieser bekannten Maschine wirkt
sich jedoch aus, daß die Bearbeitung der vier Werkstücke nur in" senkrechter Lage möglich ist, und
noch in weit verstärktem Maße, daß diese Maschine
immerhin einen noch erheblichen konstruktiven· Aufwand erfordert, der ihre Anschaffung, insbesondere
für iiiein- und Mittelbetriebe unmöglich macht«
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Bohrmaschine
der eingangs erwähnten Art zu schaffen,
die unter Vermeidung der vorangehend aufgezählten Hachteile aas stim- und flachseitige Bebohren einer
Platte in nacheinander folgenden Arbeitsgängen er-
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möglicht und deren Herstellungskosten dennoch weit unter denen der bekannten Dübellochbohrmaschinen
dieser Art liegen«.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß in jedem Führungsstück mindestens zwei Bohrer gelagert
sind, die bei verschiedenen, vorzugsweise aufeinanderfolgenden Arbeitstakten am gleichen. Werkstackende im
Winkel zueinander angreifen, wobei die Position des Werkstückes und die Winkellage des FührungsStückes
unverändert bleiben ο
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind dalie Bi
versetzt.
versetzt.
bei die Bohrer eines FührungsStückes um 90° zueinander
Bin Ausführungsbeispiel allerdings , das insbesondere
zur Bearbeitung von auf Gehrung geschnittenen Teilen vorgesehen ist, sieht eine Versetzung der
Bohrer um 45° vor0
Vorzugsweise ist jeder Bohrer mit einer eigenen Antriebswelle versehen.
Aus Kostenersparnisgründen und um eine möglichst kompakte Vorrichtung zu erzielen, hat es sich als vorteilhaft
erwiesen, beide Antriebswellen mit einem gemeinsamen Antrieb zu versehen.
Eine weitere bevorzugte Ausführung sieht vor, daß die Spitze des einen Bohrers etwa zur Lagerung des
anderen Bohrers weisto
Vorteilhaft sind in jedem Führungsstück zwei Bohrer gelagert»
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Bin bevorzugtes Ausführungsbeispiel-sieht vor,
daß die Führungsstücke normal zur Ausrichtung der TTührungswellen mit diesen parallel verschiebbar sind
Nachstehend wird die Erfindung anhand der Figur der beiliegenden Zeichnung eingehend beschrieben, ohne
auf das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt zu sein. Ebenso sollen die in den nachfolgenden Patentansprüchen
angeführten Bezugszeichen keine Einschrän kung bedeuten. Sie dienen lediglich dem erleichterten
Auffinden bezogener Teile in der Figur der Zeichnung.
Die Fig. 1 zeigt einen schematisch gehaltenen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Dübellochbohrmaschine,
wobei-ein Führungsstück einmal in seiner Position zur stirnseitigen Bearbeitung des Werkstückes
und einmal in seiner Position zur flachseitigen .Bearbeitung des Werkstückes eingezeichnet ist» Die Figo
2 zeigt schematisch einen erfindungsgemäßen Bohrbalkeno
Im Ausführungsbeispiel ist ein FürTjh^ungsstück 1 auf
zwei Führungswellen 2 verschiebbar, aber winkelfest gelagert. Das Führungsstück 1, welches die Bohrfutter
3, 3' mit den dazugehörigen Bohrern 4> 4' trägt, wird
von zwei sechskantigen.Antriebswellen 5, 51 durchragt,
die jeweils in ein. Schraubenrad 6, 6' eines Schraubenradantriebes 7, 7' eingreifen«
Die Antriebswellen werden von einem nicht gezeigten
Motor gemeinsam angetrieben und sind mittels eines ebenfalls nicht gezeigten Vorgeleges miteinander
verbunden» .
Wie aus der Figur der Zeichnung ersichtlich, sind 409818/0323
die beid'en Bohrer 4, 4' und die Bohrfutter 3>
3' im rechten Y/inkel zueinander angeordnet, und zwar dermaßen,
daß die Spitze des Bohrers 4' zum Ende des Bohrers 4, d.h. zu dessen rückwärtiger Lagerung 8
gericatet ist. Die Spannung des Bohrers, sowie die Lagerung der Bohrantriebswelle erfolgt auf. herkömmliche,
bekannte Weise, so daß hier im Rahmen dieser Erfindung nicht weiters darauf eingegangen zu werden
braucht»
Das bearbeitungsbereite Werkstück 9 liegt auf einer Werkstückauflage 10 auf und wird mittels eines
pneumatisch betätigten Spannzylinders 11 unverrückbar
gehalten.
Der gesamte Bohrbalken mit den Führungsstücken
1 ist nun in Richtung der Pfeile A, A', und B, B1, doh. jeweils auch normal zur Ausrichtung der Führungswellen,
parallel verschiebbar.
Im Ausführungsbeispiel erfolgt dabei diese Verschiebung über iireuzsupporte die auf Stützsäulen 15
verschiebbar lagern«, Die Stützsäulen 15 sind im nicht gezeigten Maschinensockel verankerte
Das Führungsstück im oberen bereich der Fig. 1 zeigt die erfindungsgemäße Dübellochbohrmaschine
bzwo die Führungsstücke in der Leerlauf- und Ausgangsposition.
Der gesamte Bohrjbalken und somit die Führungsstücke 1 können nun in Richtung des Pfeiles A bewegt
werden, was dem s tirnseitigen Bohrhub entspricht ο Die Mittel, die einen derartigen Bohrhub
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"bewerkstelligen, sind ebenfalls bereits bekannt, gehören zum Wissen eines Fachmanns und sollen hier in
diesem Rahmen nicht weiters erläutert werden.
Ist' die Bohrung der stirnseitigen Löcher 12 erfolgt, werden die 3?ührungsstücke 1 wieder in die im
oberen Teil der Zeichnung 'gezeigte Ausgangsposition gebrachte
Daraufhin erfolgt eine Versetzung·des gesamten
Bohrbalkens in Richtung des Pfeiles B1, und zwar um
ein Maß, das die Ausdehnung eines Bohrsatzes überschreitet» Zusätzlich dazu wird der Bohrbalken entlang
des Pfeiles A' im Sinne des Bohrhubs zur stirnseitigen
Bohrung Torgeschoben. Die letztgenannte Bewegung erfolgt dabei vorteilhaft durch dieselbe Einrichtung
bzw. Einrichtungen, die den stirnseitigen Bohrhub bewirkenβ
Das IPührungs stück 1 befindet sich demnach nun in
seiner im unteren Teil der Zeichnung eingezeichneter Position«,
Zum eigentlichen Bohren der flachseitigen" Bohrungen
13 werden nun die Führungsstücke 1 in Richtung des flachseitigen Bohrhubes, doho in Richtung des
Pfeiles B, zurückbewegte Dies kann selbstverständlich mittels der gleichen Einrichtungen, die die
Bewegung nach dem Pfeil B' erwirken, geschehen, selbstverständlich mit einem geeigneten Umkehrgetriebe,
Aus dem vorangehenden ist ersichtlich, daß mittels einer erfindungsginäßeri Dübellochbohrmaschine das
Werkstück 9 in zwei aufeinanderfolgenden Arbeits-
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takten sowohl stirnseitig als auch flachseitig
mit einem beliebigen, linearen Bohrbild versehen werden kann, ohne daß ein Kippen oder Drehen etwades
Werkzeuges oder des Bohrbalkens vorgenommen werden muß0 Dies erspart teure Umspannzeiten und
■verhindert Fehlerquelleno
Die Schaltung und Führung einer erfindungsgemäßen Dübellochbohrmaschine kann selbstverständlich
elektronisch, aber auch durch eine angepaßte pneumatische Druckknopfschaltung vorgenommen
werdenο
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Claims (1)
- Pat entansprücheDübellochbohrmaschine, zum vorzugsweise gleichzeitigen Bohren mehrerer Löcher in plattenförmige Werkstücke, mit einem oder mehreren Führungsstücken, wobei die Bohrer normal zu ihrer Antriebswelle in IPührungsstücken gelagert sind, und die Führungsstücke auf einer oder mehreren parallel zu der oder den Antriebswellen verlaufende Führungsstangen vorzugsweise verschiebbar angeordnet sind und einen Schraub- oder Schneckenradantrieb für die Bohrer tragen, dessen treibender Teil die Antriebswelle umschließt, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Führungsstuck mindestens zwei Bohrer gelagert sind, die bei verschiedenen, vorzugsweise aufeinanderfolgenden Arbeitstakten am gleichen Werkstückende im Windel zueinander angreifen, wobei die Position des Werkstückes und die Winkellage des Führungsstückes unverändert bleibenοDübellochbohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrer eines Führungsstückes um 90° zueinander versetzt sind.3. Dübellochbohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrer eines Führungsstückes um 45 zueinander versetzt sind.Dübellochbohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Bohrer mit einer eigenen Antriebswelle versehen isto409818/0323Dübellochbohrmaschine nach. Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daia" die Antriebswellen mit einem gemeinsamen Antrieb versehen sind.»6. Dübellochbohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstücke normal zur Ausrichtung der Führungswellen paralell verschiebbar sind οDübellochbohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß die Spitze eines Bohrers etwa zur Lagerung des anderen Bohrers weist»8. Dübellochbohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Führungsstück zwei Bohrer gelagert sind»A 0-9 818/0323Leerseite
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3421902A1 (de) * | 1984-06-13 | 1985-12-19 | Hoffmann Dübelfix Maschinenbau GmbH & Co KG, 7520 Bruchsal | Duebellochbohrmaschine |
| US5075954A (en) * | 1990-09-27 | 1991-12-31 | Pascal Fettig | Automatic drilling machine |
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| GB1421979A (en) | 1976-01-21 |
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