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DE2350947A1 - Verfahren zur herstellung einer fangelektrode fuer eine bildaufnahmeroehre - Google Patents

Verfahren zur herstellung einer fangelektrode fuer eine bildaufnahmeroehre

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DE2350947A1
DE2350947A1 DE19732350947 DE2350947A DE2350947A1 DE 2350947 A1 DE2350947 A1 DE 2350947A1 DE 19732350947 DE19732350947 DE 19732350947 DE 2350947 A DE2350947 A DE 2350947A DE 2350947 A1 DE2350947 A1 DE 2350947A1
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DE
Germany
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layer
substrate
temperature
vapor deposition
vapor
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Application number
DE19732350947
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English (en)
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DE2350947C2 (de
Inventor
Osamaru Eguchi
Shinji Fujiwara
Masakazu Fukai
Yukimasa Kuramoto
Hiroyuki Serizawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Panasonic Holdings Corp
Original Assignee
Matsushita Electric Industrial Co Ltd
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Priority claimed from JP47122724A external-priority patent/JPS524408B2/ja
Priority claimed from JP47122723A external-priority patent/JPS524407B2/ja
Priority claimed from JP47122725A external-priority patent/JPS524409B2/ja
Priority claimed from JP47122722A external-priority patent/JPS524406B2/ja
Application filed by Matsushita Electric Industrial Co Ltd filed Critical Matsushita Electric Industrial Co Ltd
Publication of DE2350947A1 publication Critical patent/DE2350947A1/de
Application granted granted Critical
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/02Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
    • H01J29/10Screens on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted or stored
    • H01J29/36Photoelectric screens; Charge-storage screens
    • H01J29/39Charge-storage screens
    • H01J29/45Charge-storage screens exhibiting internal electric effects caused by electromagnetic radiation, e.g. photoconductive screen, photodielectric screen, photovoltaic screen

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  • Electromagnetism (AREA)
  • Formation Of Various Coating Films On Cathode Ray Tubes And Lamps (AREA)

Description

MATSUSHITA ELFCTRIC INDUSTRIAL CO. , Τ,ΤΠ. , Osaka / ,Jaoan
Verfahren zur Herstellung einer Fangelektrode für eine BiIdaufnähmeröhre
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer "fan-'eleicfcrode f'-ir eine Bildair^nahpierohre. Insbesondere ^etrif-Ft die 'SrfindTina ein ^erfahren zur Kerstellunq von Fancfeleictroden für Bildaufnahmeröhren mit hoher Empfindlichiceit, rrerinrrew DunkeJ strorn "und gerir-yer Bildverq· an? der Basis von Heteroübercrängen aus ZnS ^e1
nnd ('Zn Cd1 Te) (inuTe-K oder auf d^r Tiapis von y 1-y ζ 2 3 .1—ζ
ana
Cd-,_^n und (Zn^Cd Te) 'In2Tei ^i ^
he UbeTfancre können durch 'Wfdamofverfahren hergestellt werden. Die Char^l-ter·?stiren d·» es^-r ^anaelektroden für BiId-
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aufnahmeröhren hängen merklich vom linearen Ausdehnungskoeffizienten des lichtdurchlässigen Substrats, von der Substrattemperatur, von der Temperatur der Aufdampfquelle bei der Herstellung der "*ufdampf schi ch+· und von den Bedinrpinrren der· an^rh In essenden Temperunn- der aufgedanrof ten ■Schicht1=?" ab/ insbesondere T^n der ^auer, der T'emneratu.r und der Γt^o^härp, in der diese Terr>r>e runden durchgeführt we^dpn. TfTern ^nrrelektroden dieser ?Lrt, die xinter optimalen Bedinnonaen heroe^tell f wdpn, in Bildaufnahmeröhren verwendet v/erden, so zeigen diese Röhren praktisch über den gesamten bereich des sichtbaren Lichtes eine hohe Firrofindliohkeit, einen ceringen DunkelstroTn und eine geringe Bj idver? öcferunc.
BildaufrahFieröhren vom Vidicon-Typ sind konstruktiv einfach und entsprechend leicht herzustellen. Ihre Leistung hängt wesentlich von den Charakteristiken der Fangelektrode ab. Dementsprechend sind diese Röhren bislang im wesentlichen dadurch vj-i=>r.besse">-t worden, dass men für die Fangelektroden Photo!«=»-? -i-pr τη ι-!- bp^serpn Charakteristiken verwendete diese T?7eise ^ind v----'i'hor l.odi^lich iw industriellen verwendete Photoleiter neben verschiedenen anderen Pereichen auch in den Bereich der Funk- und Fernsehapplikationen vorgedrunqen. Die :-ra.chfra.je nach leistuncsstärkeren Photoleitern ist dadurch zunehiwend grosser qevorden.
Praktische Verwendtmrr haben aus Photo!>i t ^r- bislang Sb9S^1 PbO, Si und einige andere cefunden. aaich ndSe kommt für die r>rakti?3che Kiwerdun^ in Pracre.
ihrer Struktur verd&n die ^an-ie! ek~roden nach Elektroden Tidt einer amorohen Schicht auf einer alasartigep
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Schicht, beispielsweise Fangelektroden vom Sb0S-Ty.-^ nach Mehrschichtenstrukturen, beispielsweise Fangelektroden vom PbO-Typ und vom CdSe-Typ, und nach jenen mit p-n-Übergängen, beispielsweise Elektroden vom" Si-Typ, unterschieden. Bei der Verwendung dieser Zarten von Fanqelektroden in Bildaufnahmeröhren werden die folgenden Vorteile und Nachteile beobachtet.
(a) Sb^S--Vidicon
"57Ur ein !"-Vidicon bett-ägt die photoelektrisehe Eropf ind3.ichTce.it ?OO - 3OO ΛΐΆ/lm und der Dunkelstrom 20 ηδ# so dass rait einem solchen Vidicon nur solche Bilder aufgenommen werden können, deren He3.liok.eit einer Beleuchtungsstärke von weniger als ca. 5 Ix beträgt. Bei helleren Bildern wird ein Nachbild erzeugt. Das Sb?3_-Vidicon zeigt eine spürbare BiIdverzögerung und ein spürbares Restbild. Das Herstellungsverfahren ist dagegen ausserordentlich einfach.
(b) PbO-Vidicon
Für ein 1,5"-Vidicon vom PbO-Typ liegt die photoelektrische Empfindlichkeit bei 3OO ,uA/3.m und beträgt der Dunkelstrom O,2 n&. Ss %<?eist eine nur sehr geringe Bildverzögerung auf. Dagegen ist sein spektrales Empfindlichkeitsband nur schmal xind ist die Empfindlichkeit für Rot ungenügend.
(c) Si-Vidicon
^ie photoelektrische Empfindlichkeit dieses Vidicons ist etwa 2O χ so aross wie die des Sb-S-,-Vidicons, Ausserdera z.Ri"t das Si-vidicon kein Nachbild. Auf dar anderen. Seite ist das -Si—Vidicon aufgrund der Verwendung von Si 3ic:iutr>einkristallen stosserrofindl ich. nusserdem ist die iLu-T
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durch die p-n-Übergangsstruktur beschränkt, (d) CdSe-Vidicon
Für ein 1"-CdSe-Vidicon betragen die photoelektrische Empfindlichkeit 3300 /uA/lm und der Dunkelstrom 1 nÄ. Ein solches Vidicon lcann also bereits durchaus als Hochleistungsbildaufnahmeröhre angesehen werden. Der Nachteil dieses Vidicons liegt jedoch in seiner etwas schlechten Bildverzögerungscharakteristik.
Der Erfindung liegt dementsprechend die Aufgabe zugrunde, ein einfaches und industriell im grossen Maßstab durchführbares Verfahren zur Herstellung von Fangelektroden mit .sicher reproduzierbarer hoher Qualität für Bildaufnahmeröhren zu schaffen, die sich durch eine hohe Empfindlichkeit über praktisch den gesamten Bereich des sichtbaren Lichtes, durch einen niedrigen Dunkelstroni, durch eine niedrige BiIdverzögerung und eine hohe Storunanfallxgkext, insbesondere durch eine hohe Schlag- bzw. Stossfestigkeit, auszeichnen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäss ein Verfahren zur Herstellung einer Fangelektrode auf Heteroübergangsbasis für Bildaufnahmeröhren vorgeschlagen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man auf ein lichtdurchlässiges Substrat, das mit einer transparenten Leiter— schicht bedeckt ist, eine erste aus ZnS Se1 oder Zn Cd1 S
ΊΖ. X —3£ U J- —U
bestehende Schicht aufdampft, dass man auf diese erste schicht eine zweite, aus (2n Cd, Te) (Tn9Te-), bestehende Schicht aufdampft und dass man die so erhaltene Sehichtstruktur in einer Inertgasatmosphäre oder im Vakuum tempert.
Nach einer bevorzugten üusführungsforan der Erfindung wird
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die Heteroübergangs-Fangelektrode in der Aufdampftechnilc in der Weise hergestellt, dass man auf ein lichtdurchlässiges, mit einer transparenten Lederschicht versehenes Substrat mit einem linearen Ausdehnungskoeffizienten von 55 χ 1O~ r>ro -G bis HO χ 1O~ pro 0C eine erste Schicht aus ZnS Se, oder Zn Cd-, S aufdampfte dass man dann auf diese erste Aufdampfschicht eine zweite Schicht aus (Zn Cd1 Te) (In^Te-), aufdampft t dass man die so erhaltene Schichtstruktur im Vakuum oder unter Schutzgasatmosphäre 5 - 90 min lang» vorzugsweise 5-15 min lang, bei 350 - 650 0Cä vorzugsweise bei 500 - 600 0C, tempert, wobei eine weitere Verbesserung der erhaltenen Fangelektrode erreicht werden kann, wenn man anschliessend an diese erste Temperung im Verlauf von 20 min bis 3 h eine zweite Temperung bei einer unter der ersten Tempertemperatur liegenden Temperatur, vorzugsweise bei 150 - 400 0Cf durchführt.
Die Heteroübergangs-Fangelektrode gemäss der Erfindung besteht also aus Elementen der II. und IV. Gruppe des PSE. Generell können solche Übergänge durch einfaches Aufdampfen im Vakuum hergestellt werden, jedoch sind stets dann genau einzuhaltende Spezialverfahren erforderlich, wenn man Erzeugnisse mit hoher Leistungsqualität erhalten will. Es galt daher auf dem Gebiet der Halbleitertechnik als ausgemacht, dass sich nicht nur Elementenkombinationen mit wesentlich unterschiedlichen Dampfdrücken der einzelnen Komponenten, sondern auch Mehreleraentensysteme ganz allaemein nicht zur Herstellung von Hochleistungsfanqelektroden nach dem Aufdampfverfahren eigneten. Beim Versuch der Herstellung solcher Schichtstrukturen nach herkömmlichen Vakuumaufdampfmethoden' wurden Schichten erhalten, die in Richtung der Schichtdicke merkliche
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§ ^ ς π g /
4. O OUO H
Zusammensetzungsinhomogenitätea aufwiesen. Zur Vermeidung· dieser Imhomogenitäten sind die Möglichkeiten der Kurzzeitaufdampfungen untersucht worden. Ds diese Verfahren jedoch pulverförmiges Quellenmaterial und zur praktisch augenblicklichen Verdampfung des Quellensterials höbe Temperaturen erfordern, sind sie mit einer hohen Produktausfallrate behaftet. Ausserdem lassen sich im Rahmen dieser Verfahren die Auf dampf geschwi ndigkeit und die Schichtdicke der aufgedampften Schicht kaum noch verlässlich steuern, so dass in ihren Charakteristiken stark .uneinheitliche Elektroden und ein nur sehr geringer Grad der Reprodu— sierbarkeit erzielbar ist.
Weiterhin wurde bereits vorgeschlagen, die Verdampfungs— quelle in zwei oder drei Unterquellen zu unterteilen, wobei jede dieser Quellen eines der aufzudampfenden Elemente bzw. eine begrenzte Anzahl von Verbindungen enthält. Durch eine getrennte Temperatursteuerung der einzelnen tlnterguellen sollte eine gleichmässige und gleichzeitige Verdampfung der einzelnen Komponenten und die Ausbildung hinsichtlich ihrer Zusammensetzung homogener Aufdampf— schichten erreicht werden. Der Nachteil dieses Verfahrens liegt, insbesondere in industrieller Hinsicht, jedoch darin, dass ausserordentlich aufwendige Vorrichtungen zur Durchführung dieses Verfahrens erforderlich sind, wobei dann noch immer.die Einstellung der jeweils erforderlichen Aufdampfbedingungen ein aufwendiges Unternehmen ist.
Gegenüber diesen Versuchen bedeutet das Verfahren geirtäss der Erfindung das mit einer einzigen Verdampfuncrsquelle mit einfachsten Aufdampfmethoden in hoher Reproduzierb^rkeit
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fehlerfreie Fangelektroden mit hervorragenden Charakteristiken herzustellen erlaubts einen wesentlichen technischen
Fortschr itt.
Die Untersuchungen der Anmelderin haben weiterhin gezeigt, dass der lineare Ausdehungskoeffizient des lichtdurchlässigen Substrats der Pangelektrode insbesondere die Durikelstromcharakteristik und die mechanische Störanfälligkeit der "Bildaufnahmeröhren beeinflusst« Die Existenz kritischer Grenzwerte für den linearen Ausdehungskoeffizienten vmrde erarbeitet. Für die Herstellung optimaler Produkte sollten diese Grenzwerte eingehalten werden«, Gleicherweise wurde festgestellt, dass für die Herstellung optimaler Produkte bestimmte Temperaturbereiche für die Quellentemperatur eingehalten werden sollten» Ebenso war für die Herstellung von Hochleistungselektroden auf der Basis von Heteroübergangsstrukturen eine Nachtemperung der erhaltenen ÄufdampfSchichtstruktur in einer Inertgasatmosphäre oder im Vakuum, vorzugsweise unter Einhaltung bestimmter Temperaturbereiche und Zeitbereiche, erforderlich. Insbesondere kann diese Hachtemperung in der vorstehend beschriebenen Weise zur weiteren Verbesserung der Charakteristiken der Elektrode in zwei Stufen erfolgen.
Die Erfi-nduna ist nachstehend anhand von Ausführunctsbeispielen in Verbindung mit den Zeichmingen näher beschrieben. Es zeigen;
Fig. 1 die schematische Darstellung einer
Vorrichtung zur Messung des charakteristischen Lichtverhaltens einer Sandwich-Struktur?
Fig. 2 einen Querschnitt durch eine Fangelektrode
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gemäss der Erfindung?
Fig. 3 die spektrale Empfindlichkeit eines
HeteroÜberganges, der nach verschiedenen Auf dampf verfahr en hergestellt, wurde;
Fig. 4 die Photostromkurven der in Fig. 3
gezeigten Übergänge und
Fig. 5 die spektrale Empfindlichkeit für
einen unter zwei verschiedenen Bedingungen nachgetemperten Heteroübergang.
In der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung bedeuten PL den Lastwiderstand, VT eine Gleichspannungsquelle und S einen Schalter.
Der Schichtaufbau der erfindungsgemäss hergestellten Fangelektrode ist in der Fig. 2 im Querschnitt gezeigt. Auf dem lichtdurchlässigen Substrat 1 ist die transparente Leiterschicht 2 aufgebracht. Auf diese ist die erste Aufdampfschicht 3, die aus ZnS Se1 oder Zn Cd1 S besteht,
X i~X TJ. X"™i2
aufgebracht und auf dieser wiederum die zweite Aufdampfschicht 4, die aus (Zn Cd1 Te) (In0Te-), besteht,
Die in der Fig. 3 gezeigten Empfindlichkeitsspektren wurden sämtlich für einen HeteroÜbergang aus ZnSe und (ZnQ 7CdQ 3Te)0 g5 (In2Te3)0 o5 aufgenommen. Die untersuchten übergänge wurden jedoch nach verschiedenen Aufdampfverfahren hergestellt, und zwar im Falle der Kurve I, die bei einer Anodenspannung von 15 V aufgenommen wurde,
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nach dem Kurzzeitverdampfungsverfahren, im Falle der Kurve II, die bei einer Anodenspannung von 20 V aufgenommen wurde, nach dem Vakuumverdampfungsverfahren unter Verwendung einer einzigen Quelle und im Falle der Kurve III, die ebenfalls bei einer Anodenspannung von 2O V aufgenommen wurde, nach dem Vakuumverdampfungsverfahren unter Verwertung von zwei getrennten Quellen«
Die in der Fig. 4 gezeigten Abhängigkeiten des photoelektrischen Stroms von der Beleuchtung beziehen sich auf die im Zusammenhang mit der Fig. 3 beschriebenen Übergänge.
In der Fig. 5 ist schliesslich die Abhängigkeit der spektralen Empfindlichkeit eines HeteroÜbergangs von der nachträglichen Temperung der AufdampfSchichtstrukturen dargestellt, und zwar am Beispiel eines HeteroÜbergangs aus ZnSOt2SeOi8 und (Zn^7CdQ^Te)^95 (In3Te3)^05. Der untersuchte Übergang wurde durch Aufdampfen aus einer einzigen Quelle hergestellt. Das in der Kurve I gezeigte Spektrum bezieht sich auf einen Übergang, der nach dem Aufdampfen der Schichten im Vakuum 11 min lang bei 550 °C getempert worden war. Das in der Kurve II gezeigte Spektrum bezieht sich auf einen übergang* der zunächst ebenfalls 11 min lang bei 55O °C# dann aber anschliessend noch einmal 120 min lang bei 250 0C getempert wurde«
Nachstehend ist vor der genauen Beschreibung des Verfahrens gemäss der Erfindung zunächst die Methodik der Aufnahme der Charakteristiken der überginge bzw. der Aufnahmeröhren beschriebest
A. Verfahren zur Messung der Charakteristiken «äeg . Heteroübergangselementes
Zur Messung «äer Charakteristiken des Heteroübergangselementes
i η ö fe 1' 1- / η 0 1S 1 4Uao1 /■ /U8 α &
wurden Elektroden mit Leitsilberpaste auf den transparenten Leiterfilm und auf die zweite Auf dampf schicht aufgebracht, so dass eine Sandwichzelle entstand. Der Dunkelstrom, der photoelektrische Strom, die Relaxation des Lichtverhaltens und die spektrale Empfindlichkeit der Zelle wurden mit der in Pig. I gezeigten Vorrichtung gemessen.
(a) Empfindlichkeitsspektrum
Ein Interferenzfilter mit einer Halbwertsbreite von 10 20 nm und eine Halogenlampe mit einer Farbempfindlichkeit von 3400 0K wurden zur Messung des photoelektrischen Stromes im 2O nm-Intervall benutzt. Die auf die Probe von der Lichtquelle durch den Filter einfallende Lichtmenge wurde mit Hilfe einer Thermosäure gemessen. Die Ordina-^te des Empfindlichkeitsspektrums ist nach gleichen Energieschritten geteilt.
(b) Dunkelstrom und photoelektrischer Strom
Die Strom-Spannungs-Kurven und die Photostromkurven wurden mit einem Elektrometer aufgenommen.
(c) Das Lichtverhalten der Bildaufnahmeröhre und des Elementes
Das Lichtverhalten der Bildaufnahmeröhre weicht grundsätzlich vom Photoleitungsverhalten ab. Dennoch wurde das Lichtverhalten nicht in üblicher Weise durch Rasterabtastung mit einem Elektronenstrahl, der jeweils einem einzigen Bildelement entspricht, gemessen. Vielmehr wurde die Charakteristik der Bildaufnahmeröhre durch Vermessung des einzelnen Elementes bestimmt. In der Pig. 1 ist das Prinzip
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der Messanordnung dargestellt. Sie bestellt im wesentlichen aus einer Photoröhre, die mit 60 Hz durch 2 ,us-Lichtimpulse getaktet wird, so dass je ein Bildelement mit einer Frequenz von 60 Hz angesteuert ist. Das Element wurde von einer unabhängig angeordneten Lichtquelle (eine Halogenlampe mit 3400 K) mit 0,4 Ix beleuchtet» Das Lichtverhalten wurde mit Hilfe eines Kameraverschlusses gemessen», Ein Vergleich der auf diese Weise erhaltenen Ergebnisse mit den nach der Endmontage der Bildaufnahmeröhre erhaltenen Ergebnisse zeigte eine durchaus gute Übereinstimmung. Die dargestellten Ergebnisse zeigen die prozentuale Signalgrösse 5O ms nach der Lichtschaltung*
(d) Zusammensetzung der Aufdampfschicht
Die Zusammensetzung der aufgedampften Schichten wurde mit Hilfe von festkörperanalytischen Methoden und durch Aktivierungsanalyse bestimmt.
B. Verfahren zur Messung der Charakteristiken der Bildaufnahmeröhre
(a) Dunkelstrom und photoelektrischer Strom
Die Messung wurde in der Weise durchgeführt, dass an die transparente Leiterschicht eine positive Spannung angelegt und die durch Rasterabtastung mit einem Elektronenstrahl erzeugten Signalströme gemessen wurden.
(b) Bildverzögerung, Nachbild und Restbild
Die Bildverzögerung ist eine Übergangseigenschaft der Bildaufnahmeröhre und wird durch die prozentuale Grosse des Signalstroms 50 ms nach dem Ausschalten der Beleuchtung·
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charakteri siert.
Das Restbild ist als Bild für die Dauer bis zum Messpunkt der Bildverzögerung definiert.
Das Nachbild wird durch die Zeitspanne charakterisiert, die zum Verlöschen des stehen bleibenden Bildes erforderlich ist. Dabei wird die Beobachtung mit einem videomonitor durchgeführt, wenn das Bild für eine bestimmte vorgegebene ^eitd^uer unter standardisierten Aufnahmebedincnmqen aufgenommen wurde und dann auf die Aufnahme eines homogenen weissen Untergrundes umgeschaltet wird.
Nach der vorstehenden Beschreibung der Messmethodik ist nachstehend das Verfahren gexnäss der Erfindung näher beschrieben.
Die erfindungsgemäss hergestellte Fangelektrode besteht zunächst aus einer transparenten Leiterschicht 2 (Fig. 2) auf einem lichtdurchlässigen Substrat 1, wobei die Leiterschicht beispielsweise aus Ino0_ oder aus SnO5 bestehen kann. Die erste der beiden Aufdampfschichten 3 besteht
aus ZnS Se1 oder Zn Cd, S und hat eine Schichtdicke χ 1-x u 1-u
von 0,05 bis 0,1 /Um. Die zweite Aufdampfschicht 4
besteht aus (Zn Cd1 Te) (InoTe_), und hat eine Schicht-
dicke von 2 - IO /um.
So wurde beispielsweise eine Grundstruktur bis zur ersten Aufdampfschicht aus einem lichtdurchlässigen Substrat mit einem linearen Ausdehnungskoeffizienten von 72 χ 1O~ / C und einer auf die Leiterschicht aufgedampften ersten Schicht aus ZnSe (x = 0) hergestellt, wobei die Schichtdicke 0,1 ,xm betrug und bei einer Substrattemperatur von 200 C und einer
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Verdampfunqstemperatür von 900 °C erhalten worden war
dies«=? Grundstriiktur wurden nach, drei verschiedenen Verfahren zweite Schichten aufgebracht: (l)Wach dem Kiarzzeitverdampflängsverfahren wird das aufzudampfende Material in Pulverform auf einen geheizten Verdampfer gecreben, wo es augenblicklich und vollständig verdampft und auf dem erwärmten Substrat niedergeschlagen wird? (2) das &ufdamnfverfahren unter Verwendung einer, einzigen Verdairrofungsquelle arbeitet in der Weise, dass das Material einer einzigen, alle aufzudampfenden Komponenten enthaltenden Qualle so weit erhitzt wird, dass das Material verdampft und auf das erwärmte Substrat niedergeschlagen wird? und (3) das Vakuumaufdampfverfahren unter Verwendung von zwei Verdampfungsquellen, die jede für sich auf die Verdampfungstemperatur des jeweiligen Materials aufgeheizt werden und gemeinsam auf dem erwärmten Substrat kondensieren. Die Charakteristiken der nach jedem dieser drei Verfahren hergestellten Fangelektroden wurden verglichen.
Als Material für diese Untersuchungen wurde für die zweite Schicht eine Zusammensetzung mit den Werten y = 0,7 und ζ — O1 95 gewählt. Zur Herstellung des Quellmaterials wurde im Falle der Kurzzeitverdampfung das entsprechende Ausgangsgemisch zwei Stunden lang bei 1000 0C gebrannt und anschIiessend auf eine möglichst homogene Korngrösse gebracht. Im Falle der Verdampfung aus einer einzigen Quelle wurde das gebrannte Material ohne weitere Nachbehandlung eingesetzt. Im Falle der Aufdämpfung aus zwei getrennten Quellen bestand die eine Quelle aus getempertem (2!nTe) g5 (In3Te3J0 05 und die andere aus polykristallinem CdTe. in der Tabelle I sind die Aufdampfbedingungen für die
zweite Schicht dargestellt,
Tabelle I
Verdampfungsverfahren
Verdampfungsbedingungen
Alisas beroen ge (a)
Άufdampftempera tür (0C)
Substrattemperatur (°C)
Vakuum (mitiHg)
Schichtdicke ( ,urn)
Kurzzeit
P.,0
14BO
ISO 1x10'
5,O
-5
eine Quelle
uellen
1,0 8OO
150 1x10
5,0
-b
1,0
BOQ
150 1x10
5, O
-5
Die Aufdampf-dauer wurde dabei für jedes der ^erfahren so gewählt, dass einheitlich Schichtdiclcen von 5 ,um erhalten wurden. Nach dem Aufdampfen wurde das Substrat IO min lang im Vakuum bei 55Ο °C getempert. Analysen der erhaltenen Schichten zeigten, dass die Zusammensetzungen der einzelnen Schichten praktisch identisch waren. Inwieweit allerdings in Richtung der Schichtdicke jede einzelne Schicht in sich möglicherweise heterogene Zusammensetzungen aufwies, konnte nicht mit Sicherheit bestimmt werden. In der nachstehenden Tabelle II sind die Charakteristiken der erhaltenen Elemente dargestellt. Das
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-IS-
\·ΐ ^i'oi f-qc;ne>-t-T-nTn -5 R-h fvx "iede der Sc'hiobt-.st-.rnlsi-ttren in Pig. und der niho-hoelplctriselif= Strom als Pirrfc^ion der Beleuchtuno in Fi "ϊ. 4 daroesteilt.
TI
Erszeit
verfahren
75 igens chaften
Anodenspannung (V) 15
Smpfindlichkeits- Fig- 3, spelctriim Kurve I
Dunkelstrom
{A/roici )
Bildverzöaerung
Pliotostrom
lOxlO
15
-11
eine Quelle
Fig. 3, Kurve II
3xlO
-11
zwei Quellen
20
Fig. 3, Kurve III
lOxlO
14
.-11
Fig. 4 I Fig. 4, Fxg. 4,
Kurve I Kurve II Kurve III
γ = O, 95 Y = IjO γ = O,95
Ein Vergleich der Daten in der Tabelle II und der in den Figuren 3 und 4 gezeigten Kurven zeigt, dass die besten Eigenschaften der Fangelektrode durch Aufdampfen im Vakuum aus einer einzigen Quelle gemäss der Erfindung erhalten werden. TSs kann zwar nicht ausgeschlossen werden, dass auch die nach diesem Verfahren hergestellten Auf— damrvFschicht en in Richtung der Schichtdicke Inhomogenitäten der ZusamTTiensetT-ung aufweisen, wie sie für ähnliche Schichten in wissenschaftlichen Untersuchungen intmer wieder feat-
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gestellt wurden. Aber selbst wenn solche Inhomogenitäten auch in den erfindungsgemä'ss hergestellten Strukturen und Schichten auftreten sollten, so zeigen sie keinen tendentiell ausgeprägten Einfluss auf die Eigenschaften des Elementes und beeinträchtigen auch nicht die hohe Qualitätsreproduzierbarkeit.
Bei der Herstellung der Aufdampfschichten wurde versucht, die Verdampfungstemperatüren in den beiden Quellen beim Aufdampfen aus zwei Quellen so zu steuern, dass eine Aufdampfschicht erhalten wurde, die derjenigen möglichst genau entsprach, wie sie durch Aufdampfen aus einer einzigen Quelle erhalten worden war. Es zeigte sich jedoch, dass diese Bedingungen nur sehr schwer eingestellt werden konnten und kaum reproduzierbar waren.
Insbesondere wurde der Einfluss des linearen Ausdehnungskoeffizienten des lichtdurchlässigen Substrats auf die Eigenschaften der Bildaufnahmeröhre und der Fangelektrode untersucht. In herkömmlichen Sb„S_- und PbO-Vidicons werden Pangelektrodensubstrate verwendet, deren Ausdehnungskoeffizient im Mittel zwischen 30 und 300 0C 36 - 50 χ 10""7/°C beträgt. Bei Verwendung von Substraten mit solchen linearen Ausdehnungskoeffizienten zur Herstellung der Fangelektroden zeigten sich im optischen Durchlichtmikroskop Haarrisse und Bruchlinien in der zweiten Schicht. Zur Erfassung des Einflusses des linearen Ausdehnungskoeffizienten des Substrats wurden verschiedene Substrate mit verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten unter exakt den gleichen Bedingungen bedampft und zu Fangelektroden in einer !"-Bildaufnahmeröhre verwendet. Die beobachtete Abhängigkeit der Eigenschaften der so erhaltenen Bildaufnahmeröhren vom Ausdehnungskoeffizienten ist in der Tabelle TIT für eine Anodenspannung von 20 V dargestellt.
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Tabelle III Empfindlich
keit
(/UÄ/lrn)
Dunkelstrom
(nA)
Auflösung
(Anzahl der
Rasterpunkte)
Eigenschaften 2200 45 600
linearer Ausdeh
nungskoeffizient
des Substrats
(0C"1)
2300 41 650
Hartglas.*
36 χ lcT'
3000 10 700
Hartglas-
50 χ 10"'
3800 5 700
Hartglas-
56 χ 1O-'
3920 4 750
Srjezialglas
63 xlO7
3840 4 750
Spezialglas
72 χ IO '
3420 5 7OO
Spezialglas
85 χ 10 '
3000 10 700
Stjezialglas
95 χ 10 '
2500 40 650
Spezialglas
lio χ io~'
Sodaglas -
120 x 10"" '
Die Daten der Tabelle III zeigen, dass die Eigenschaften der Bildaufnahmeröhren in ausgeprägter Weise eine Funktion des linearen Ausdehnungskoeffizienten des für die Fangelektrode verwendeten lichtdurchlässigen Substrats sind« Aufgrund der dargestellten Daten werden für dag lichtdurchlässige Fangelektrodensubstrat Äusdehnungafcoeffi-
->7 ο zienten im Bereich von 55 - 110 χ 10 /C bevorzugt.
1 7 / f! Q ^ -7
i I I U O ύ £,
Her Grund für die vorstehend beschr-i ebene zvbhHnrTii-f>e-it "Hrd ■im 7sηftreten mechanischer· Spannungen aufgrund der unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten des Substrats und der zweiten Auf dampf schicht des Heteroübergan^s gesellen. Hie Ausdehnungskoeffizienten der transparenten Leiterschdrrht und der ersten Aufdampfschicht spielen demgegenüber aufgrund der nur sehr geringen Stärke dieser Schichten keine Holle.
Weiterhin wurde die Abhängigkeit der Fangelektrodencharakteristiken von den Aufdampfbedingungen beim Herstellen des HeteroÜbergangs, und zwar insbesondere von der Substrattemperatur und der Verdampfungstemperatür, untersucht. Die Substrattempera tür und die Verdatnpfungstemperatu·^ beeinflussen bei der Herstellung von Pangelektröden für Bildaufnahmeröhren insbesondere die Zusammensetzung der- 5Vu-F-dampfschicht, deren Kristallisation, die Phasengrenzflächenbedindungen am übergang und die Art und Konzentration der mikroskopischen und makroskopischen Bau- und Strukturfehler.
Die erste Schicht des Elementes, die aus ZnS Se1 oder Zn Cd, S besteht, wird durch Aufdampfen aus einer einzigen Quelle hergestellt, wobei eine feste Lösung als Quellmaterial dient. Die Aufdampfschicht kann jedoch auch unter Verwendung von zwei Quellen hergestellt werden, wobei das Quellmaterial ZnS und ZnSe bzw. ZnS und CdS sein kann. In diesem Fall kann die Zusammensetzung der Aufdampfschicht durch die Steuerung der Verdampfungstemperatur der einzelnen Quelle bestimmt werden. Dabei hängt die endgültige Zusammensetzung der aufdampfschicht jedoch zum Teil auch von der Substrstfceniperatur ab« Die Substrattemperatur liegt üblicherweise im Bereich von 100 300 °C, und zwar sovohl für das Aufdampfen aus einer Quelle als auch für das Aufdampfen aus zwei Quellen«, Bei niedrigeren
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Substrattemperaturen tritt eine Verschlechterung der Kristallisation ein. Elelct ronenbeuguncrsauf nahmen der bei niedrigeren Substrattemperaturen erhaltenen Aufdampfschichten zeigen verwaschene Reflexe, wie sie auch für das nichtkristalline Material beobachtet werden. Ausserdem neigt die Aufdampfschicht zur Ablösung vom Substrat. Auf der anderen Seite führt eine über 300 C liegende Substrattemoeratur zu einer Verminderung der Aufdamnfrate und damit F.u einer Verminderung des Wirkungsgrades der Aufdampfung. Die jeweils optimale Verdampfungstextvoeretür richtet sich χτη Einzelfall nach dem gewählten Aufdampfverfahren und nach den zu verdampfenden Stoffen» Atisserdem wird man die Verdampfungstemperatür nach Massgabe der Baufehlerdichte bestimmen, die auf der aufgedampften Schicht im optischen Mikroskop als schwarze Punkte mit Durchmessern im Bereich von 2 - IO ,im nnd in der montierten Bildaufnahmeröhre als weisse Punkte zu erkennen sind.
Auch die zweite Aufdampfschicht des HeteroÜberganges, die aus (Zn Cd,_ Te) (In-Te ), besteht, wird vorzugsweise, wie vorstehend bereits ausgeführt, durch Aufdampfen aus einer einzigen Quelle hergestellt. Bei dieser Aufdampfung beeinflussen die Substrattemperatur und die Verdampfungstemperatür die Eigenschaften des Elementes in noch stärkerem Mass,als dies bereits bei der Aufdampfung der ersten Schicht der Fall ist.
In den Tabellen TV und V sind die Eigenschaften yon Heteroübergangselementen dargestellt, rHe in einer 1 "-Bildaufnahmeröhre verwendet wurden. Die Elemente wurden bei verschiedenen Substrattemperaturen und verschiedenen Aufdampft emperaturen hergestellt und anschLi essend im Vakuum . ' IO min lana bei 550 C cretempert. Die in der Tabelle IV
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dargestellten Werte beziehen sich auf ein HeteroÜbergangselement aus ZnS^Se^ und (Zn^ ?CdOf 3Te)^95 (In3Te3)^05 wobei die erste Schicht, die aus ZnS^ vSe n besteht, unter Verwendung einer festen Lösung dieser Zusammensetzung als Quellmaterial hergestellt wurde.
Die in der Tabelle V gezeigten Werte beziehen sich auf einen Heteroübergang aus Zn QCd -S und (Zn Ί η-^η -^θnc (In_Te_) _,., wobei die erste ^ufdamnf schicht, die aus
Zn nOd -S besteht, gleichzeitig aus einer ZnS- und CdS-i * 1 y υ f χ
Quelle aufgedampft wurde. Die chemische Zusammensetzung der so erhaltenen Aufdampfschicht wurde durch Messung der optischen Absorptionskante der Schicht bestimmt, die bei Λ = 36Ο nm laa.
Den in den Tabellen IV und V gezeigten Daten kann entnommen werden, dass der Einfluss der Substrattemneratür und der ■juellentemperatur bei der Aufdampfung der zweiten Schicht auf die Charakteristiken der Röhre durch eine .Änderunn der ersten Schicht der Schichtstruktur praktisch nicht beeinflusst werden. Die erhaltenen Charakteristiken stimmen mit den für die Sandwich-Zellen erhaltenen T'Terte gut überein,
Bei Verwendung höherer Substrattemperaturen tritt das Restbild häufiger auf und nimmt auch der Dunkelstrom etwas zu. Bei Verwendung von Substrattemperaturen unterhalb von lOO C nimmt dagegen der Dunkelstrom drastisch zu, die photoelektrische Empfindlichkeit ab und macht sich die Inhomogenität der Schichten in den Charakteristiken deutlich bemerkbar. Oberhalb einer Substrattemneratür beim Aufdamnfen von 2SO °C ist zwar die photoelektrische Empfindlichkeit recht hoch, jedoch sind die Werte für das Nachbild und das Restbild schlechter. So liegt der bevorzugte Temneratur-"bereich für die Substrattemperatur bei der Herstellung der
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BAO 0FHG5NAL
Aufdampfschichten im Bereich von lOO bis 250 0C.
Mit zunehmender Temperatur der Verdampfungsquelle nimmt auch die Konzentration der Baufehler zu, während auf der anderen Seite mit abnehmender Temperatur der Verdampf ungsguelle das Indium schwieriger aufzudampfen ist und der Dunkelstrom zunimmt. Der bevorzugte Bereich für die Temperatur der VerdampfungsquelIe liegt zwischen 700 und 900 0G.
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Tabelle IV
o to co
1. Schicht Substrattemp. ( C)
100-300
100-300 10O-300
100-3O0
Quellen— temp. ( C)
900
9OO
900
2. Schicht Substrat- temp. ( C)
80
150
150
Quellentemp. (0C)
800
8OO
650
Na chbild j RestbiId
nein
nein
ja
Baufehler
nein
9OO
25O 9OO
nexn
Vidicon
Anodensr>annung (V) 20 20 20 2O 35
Empfindlichkeit ( ,uA/lm) 25OO 3900 18OO 3OOO 310
Dunkelstrom (nA) 2O 4,2 Z3 7,0 20
Bildverzögerung (%) 20 14 25 25 25
Auf1ösungsvermögen
(Anzahl d. Rasterpunkte)
730 750 700 700 750
nein
S11.bst.rat-
100-3 OO 100-300 100-3 OO 100-300 100-300 100-300 100-300
^ ■ 1. Schicht ,. τ.
nuellen5 g
XnS (0C) CdS (
0C) loo 2RO 15Ο 250 150 150 I 235094
σ
co
Substrat-
2.Schicht tem-o» (0C)
HO 800 SOO 650' 700 900 950 NJ
■JJ
"■■•J CueIlen-
temp. (0C)
a oo 20 20 20 20 20 20 1
Änodenspannung (V) 20 3700 3500 1800. 3600 3800 3900
S ν,τττηί:ind 1 ichkeit .( ,uA/Im) 2B00 15 20 25 .10 8 ?A
p. Durik el s t rom (nA) 25 14 28 26 25 15 20
Bildverzöcjerung (%) 20 750 730 720 75Ο 750 73Ο
A.uf lösungsvermöcien
(4n?;ahl d.Rasterpunkte)
730 nein J3 (Tftrinrr pel" nein
Wa chbiIdτ Restbild ^ein nein nein ' ja nein nein ja
Baufehler ja
>
Weiterhin werden die Charakteristiken der Fangelektrode durch die Temperung der Schichtstruktur nach dem Aufdampfen beeinflusst. Die Eigenschaften einer Fangelektrode auf der Grundlage eines HeteroÜbergangs der erfindungsgemä'ss verwendeten Art hängen stark von den Phasengrenzflächenbedingungen am HeteroÜbergang und ποη der Homojgenität der Zusammensetzung der zweiten Schicht in Richtung der Schichtdicke ab« Durch Temperungen in einer Inertgasatmosphäre oder im Vakuum anschliessend an das Aufdampfen der Heteroiibergangsschichtstruktur können die Charakteristiken einer solchen Struktur Merklich verbessert werden. Ein Beispiel hierfür ist nachstehend beschrieben.
Sine feste Lösung der Zusammensetzung ZnS-. «Se_ „ wurde bei einer Quellentamperatur von 94Ο C als erste Schicht in einer Schichtdicke von O4OS - O4S /am auf ein Pangelektrodensubstrat aufgedampft. Zur Herstellung der zweiten Schicht wurde (Zn -?^rs -a^®^ ας (ln„Te ) _ auf das mit der ersten Schicht bedampfte Substrat in einer Schichtdicke von 3 - 10 /um bei einer Cuellentemperatur von 800 C aufgedampftο Die Schichtdicken wurden durch die Menge des Qi-iellrnaterials und durch die Dauer der Äufdampfung eirigestellt.
Die für die solcherart hergestelltenβ nicht nachgetemperten Schichtstrukturen gemessenen Charakteristiken zeigten Werte für den Dunkel strom im Bereich von IO - IO A/mm
bei einer Betriebsspannung von einigen Volt und eine
— 3 —6 2
Empfindlichkeit im Bereich ψοη 10 * bis 10 A/mm bei 2000 Jx« Äusserdem wurde eine geringe spektrale Empfindlichkeit im Bereich von 45O - 500 nm beobachtet. Diese Ergebnisse werden darauf zurückgeführt, dass der grösste
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Teil der angelegten Spannung über die erste Schicht^, oder doch zumindest in ihrem Bereich, auftritt.
Die dieserart hergestellten "rohen" Fangelektroden mirden dann im Verlauf von 3 min bis 2 h bei 3oo - 7oo °G in * einer Inertgasatmosphäre oder im Vakuum getempert«, Als Inertgas dienten Stickstoff oder Argon. Die Proben zeigten nach der Temperung einen wesentlich geringeren DonkelstroiUf eine deutliche Zunahme der Empfindlichkeit und ein relaxationsfreieres Lichtverhalten» Bei Durchführung der Temperung in einer Inertgasatmosphare ist darauf zu achten{ dass durch eine gründliche Spülung Sauerstoff und Feuchtigkeit vollständig entfernt werden.
Bei Temperungen unterhalb 350 0C werden nicht nur längere Temperzeiten benötigt» sondern werden auch keine wesenfc-' liehen Verbesserungen der Charakteristiken erreicht # wenn man von einer Verbesserung der Empfindlichkeit absiehte die auch unter diesen Bedingungen bereits .so weit verbessert werden konnte, dass sie die Empfindlichkeit des
nach dem Stand der Technik übertrifft» Bei
Temperaturen oberhalb 65O 0C muss die Dauer der Temperung sehr kurz gewählt werden» da die aufgedampften Schichten bereits wieder zu verdampfen beginnen. !Eine kontrollierte Temperung unter diesen Bedingungen ist daher nur schwer durchzuführen. Auch fordert eine Temperung bei Temperaturen oberhalb 65O 0C die zusätzliche Bildung der punktförmigen Baufehler. Der geeignetste Temperaturbereich und Zeitbereich für die Temperungen der Schichtstrukturen liegen bei 5OO - 6OO 0C und 5-15 min. Im Einzelfall hangt die Wahl der Temperbedingungen geringfügig von der bei der Aufdämpfung eingehaltenen Substrattemperatur, der Schichtdicke» der Zusammensetzung der Schichten und der Aufdampfgeschwindigkeit ab·
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dh eine an diese erste ans chi less ende zwei-he Teinperung bsi einer unter der ersten Tempertemperatür liegenden Temperatur kann insbesondere die TSmpf indliehkeit, vor allem im längerwelligen Bereich, weiter verbessert werden. Bei dieser zweiten Temperung führen Temperaturen oberhalb 4OG 0C ohne eine weitere Produktverbesserung lediglich zur Bildung weiterer Baufehler, während eine Temperatur unterhalb IBO C die Eigenschaften der Strukturen kaum beeinflaisst, jedenfalls nicht merklich verbessert. Vorzugsweise wird diff zweite Tempering daher im Verlauf von 20 min bis zu 3 h bei einer Temperatur im Bereich von 15O - 400 0C durchgeführt. In der tabelle VI sind die Charakteristiken der im Vakuum unter verschiedenen Bedingungen getemperten Fangelektroden nach Einbau in einer !"-Bildaufnahmeröhre zusammengestellt. Die Aufdampfbedingungen, unter denen die untersuchten Heteroübergangselemente hergestellt "wurden, entsprechen den "vorstehend beschriebenen, wobei die Schichtdicke für alle Proben 5 ,um betrug. Das Empfindlichkeitsspektrum ist in der Fig. 5 gezeigt.
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CjD OO
■ Tabelle VI
1. Tempe- Temp» (0G) 350 500 550 650 550 550 550
Dauer (min) 90 15 11 5 11 11 11
2» Tempe- Temp, (0G) 20 - - «. 150 250 300 " 400
sruncf ...».-....,....,...»
Dauer (min)
25 3800 esa 4000 180 120 60 20
700' 10 4000 8s0 4200 5000 4800 4200
ja 18 4,5 16 5,0 S8O 7,0 10,0
Empfindlichkeit (yuA/lm)2000 nein 75Ο 14 750 15 16 17 18
Dunkelstrom (nA) nein 750 nein 750 750 750 75Ο
Bildverssögerung (%) nein nein nein nein nein nein
Auflösungsvermögen
(Anzahl der Raster-
punkte)"
nein geringnein nein. nein gering
NachbildRestbild
Baufehler
Empfindlichkeit «· - Figo 5 ==· ·=· Figo5
Kurve Ϊ Kurven

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1./Verfahren ?.ur Herstelluna einer Fangelektrode für eine Bildaufnahmeröhre, dadurch gekennzeichnet, das« man auf ein lichtdurchlässiges Substrats das mit einer transparenten Leiterschiolit bedeckt ist, eine erete, aus 2nS Se. oder Zn Cd1 S bestehende Schicht aufdampft, dass man auf diese erste Schicht eine zweite, aus (Zn Cd1 Te) (In-Te-), bestehende Schicht aufdampft und dass man die so erhaltene Schichtstruktur in einer Inertgasatmosphäre oder im Vakuum temoert.
    2» Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Substrat mit einem linearen Ausdehnungskoeffizienten im Bereich von 55 χ 10 /0C bis 110 χ 10 /0C verwendet.
    3c Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man 5 - 9O min lang bei 35Ο - 6 tempert.
    4«, Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennze
    tempert.
    gekennzeichnet, dass man 5-15 min lang bei 500 - 600 0C
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man die zweite Schicht aus einer einzigen Quelle unter Erwärmung des Substrats aufdampft.
    Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man die Quelle auf 7OO - 9O0 0G und das Substrat auf
    100 - 250 °C erwärmt.
    uyο ι
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6e dadurch gekennzeichnet, dass man anschliessend an die erste Temperung der Schichtatruktur eine zweite Temperung einer Temperatur unterhalb der ersten Tempertemperatur durchführt.
    8. Verfahren nach Anspruch 7t dadurch gekennzeichnet, dass man die zweite Temperung 20 min bis 3 h lang bei
    150 - 4OO 0C durchführt.
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