DE2350238A1 - Wertzeigevorrichtung, insbesondere uhr - Google Patents
Wertzeigevorrichtung, insbesondere uhrInfo
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Description
B 6332
KABUSHIKI KAISHA SANKYO SEIKI SEISAKUSHO
5329, Shimosuwa-Machi, Suwa-Gun9 Nagano-Ken / Japan
Wertanzeigevorrichtung, insbesondere Uhr
Die Erfindung betrifft eine Wertanzeigevorrichtung, insbesondere Uhr,
bei der Ziffern und/oder Anzeigemittel verwendet werden, welche zur Zeitangabe geeignet sind und beispielsweise eine Tageszeit oder einen
Tag innerhalb einer Woche anzeigen können oder ähnliche alphanumerische
Anzeigemittel in einem Instrument oder Meßinstrument
und insbesondere eine derartige Wertanzeigevorrichtung, in der
Räder zur Anwendung kommen.
N/M
Die Kombination eines inneren und eines äußeren Rades, welche miteinander
in Wechselwirkung stehen und welche Wertanzeigemittel tragen, können eine vergrößerte Anzahl von Wertanzeigemitteln zur Anzeige
bringen. Auch kann ein vergrößerter Bereich eines jeden einzelnen Anzeigemittels zur Anzeige kommen, wodurch die Beobachtung erleichtert
wird, während man die gleichen Eaumerfordernisse beibehalten kann. Diese Vorteile ergeben sich im Vergleich mit einer Einrichtung, bei der
ein einzelnes Ead, das Wertanzeigemittel trägt, Verwendung findet. Jedoch haben derartige bekannte Wertanzeigevorrichtungen den Nachteil,
daß sie im Betrieb unzuverlässig sind, weil komplizierte Steuermittel zur Steuerung der Drehbewegung der Eäder notwendig sind, damit diese
abwechselnd betätigt werden. Weiterhin kommen bei der bekannten Wertanzeige
vor richtung innere und äußere Räder mit annähernd den gleichen
Durchmessern zur Anwendung. Hieraus ergeben sich Schwierigkeiten beim Antrieb und es können außerdem nicht mehr als doppelt so viele
Wertanzeigemittel vorgesehen sein wie bei einem einzelnen Ead.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Wertanzeigevorrichtung zu
zeigen, mit der es möglich ist, die Wertanzeigemittel sowohl auf den inneren wie auch auf den äußeren Rädern in fließender Weise für jede
erhöhte Anzahl der Wertanzeigemittel vorzusehen, wobei die Steuerung
der Drehbewegungen mit einfachen Mitteln erzielt wird.
Diese Aufgabe wird bei einer Wertanzeigevorrichtung mit einem inneren
und einem äußeren Rad, die jeweils Wertanzeigemittel tragen, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das äußere Rad ein Anzeigefenster, durch
welches die Wertanzeigemittel auf dem inneren Ead zur Anzeige kommen, sowie Wertanzeigemittel aufweist, deren Anzahl ein ganzzahliges Vielfaches
der Wertanzeigemittel auf dem inneren Rad ist, daß das innere
Rad (η + 1) Drehbewegungen pro Kreisumlauf ausführt, wobei η gleich
dem genannten ganzzahligen Vielfachen ist und daß Blockier- und JLöseeinrichtungen
derart vorgesehen sind, daß bei den ersten η Drehbewegungen des inneren Rades das äußere Rad gleichzeitig mitgedreht wird und
bei der (n + l)-ten Drehbewegung des inneren Rades die Drehbewegung
des äußeren Rades unterbrochen ist.
Das äußere Rad kann hierbei mit dem inneren Rad so lange verriegelt
sein, bis das letzte Anzeigemittel auf dem inneren Rad am Ende der
η-ten Drehbewegung des inneren Rades am Anzeigefenster angelangt ist
und es wird die Verriegelung gelöst, sobald das letzte Wertanzeigemittel auf dem inneren Rad am Anzeigefenster vorbeiläuft während der n+1-ten
Drehbewegung des inneren Rades. Hierbei wird dann auch der Antrieb, der normalerweise auf das äußere Rad zur Einwirkung kommt,
wenn es durch die Blockiermittel verriegelt ist, unterbrochen.
Die Anzahl der auf dem inneren Rad vorhandenen Wertanzeigemittel ist
durch eine ganze Zahl X wiedexgegeben. Auf dem äußeren Rad befinden
sich dann Wertanzeigemittel, deren Anzahl gleich ist nX5 wobei
η eine ganze Zahl ist. Desweiteren ist das äußere Rad mit einem Anzeigefenster versehen. Das innere Rad ist in vorteilhafter Weise
innerhalb des äußeren Rades eingebettet und seine Anzeigeposition ist mit der Anzeigeposition auf dem äußeren Rad ausgerichtet. Das
innere Rad wird während eines Kreisumlaufes in η + !-Drehbewegungen
versetzt. Während der ersten η-Drehbewegungen des inneren Rades wird das äußere Rad gleichzeitig mitgedreht, so daß aufeinanderfolgende
Wertanzeigemittel, welche sich darauf befinden, zur Anzeige kommen
Bei der (n + l)-ten Drehbewegung des inneren Rades ist das Anzeigefenster des äußeren Rades auf Anzeigestellung eingestellt, während die
Drehbewegung des äußeren Rades unterbrochen ist, so daß aufeinander-
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ο ο r η ο Q Q
folgende Wertanzeigemittel auf dem inneren zur Anzeige kommen,
während letzteres allein sich dreht.
Vorteilhaft ist es bei der Erfindung, daß durch das Anzeigefenster im
äußeren Rad die Anzeige der Wertanzeigemittel auf dem inneren Rad möglich ist.
Wenn das innere Rad ständig in normaler Drehbewegung gehalten wird,
wird die Synchronisation des äußeren Rades mit dem inneren Rad erleichtert, so daß die Verriegelung zwischen diesen beiden Rädern und
das Lösen der beiden Räder jeweils zu den richtigen Zeitpunkten erfolgt. Hierdurch wird es auch ermöglicht, daß die Anzahl der Wertanzeigemittel
auf dem inneren und äußeren Rad entsprechend erhöht werden kann. Die hierbei angesprochenen Wertanzeigemittel können
beispielsweise Ziffern, Buchstaben oder andere anzeigende Symbole tragende Mittel sein.
Anhand der beiliegenden Figuren, in welchen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt ist, soll die Erfindung noch näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Frontansicht einer Wertanzeigevorrichtiing;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung in Fig. 1;
Fig. 3 ein Explosivbild der inneren und äußeren Räder und ihrer zugeordneten Elemente;
Fig. 4 eine schematische Anordnung der Räder und der zugeord-
neten Elemente;
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Fig. 6 ein durchsichtiges Band, das Wertangaben in Form von
Ziffern aufweist;
Fig. 7 einen Aufriß des äußeren Rades und
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht eines Teiles des inneren Hades.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Uhr mit Ziffernanzeige dargestellt. Diese
Uhr dient zur Zeitangabe und kann eine Stundenanzeige von 0 - 24 Stunden
vorsehen. Die Uhr 1 weist nebeneinander in einer Reihe ausgerichtet von rechts nach links in den Fig. 1 und 2 ein 1-Minuten-Anzeigerad 2,
ein 10-Minuten-Anzeigerad 3 und ein 24-Stunden-Ahzeigerad 6, das
ein inneres Rad 4 in einem äußeren Rad 5 besitzt, auf. Ein nicht näher
dargestelltes Gehäuse ist" mit einem Fenster 7 versehen. An der Frontseite
der Uhr kommt durch das Fenster die Tageszeit, beispielsweise 12 Uhr, 00 Minuten, wie es in der Figur dargestellt ist, zur Anzeige.
Jedes der Räder 2,3, 4 und 5 ist drehbar auf einer Welle 12 gelagert,
die wiederum zwischen einem Paar von Seitenplatten 10 und 11 sich s
erstreckt und in diesen gelagert ist. Die Seitenplatten sind über Bolzen 8 und 9 miteinander verbunden. Das 1-Minuten-Anzeigerad 1 trägt
Ziffernanzeigemittel, welche' von 0-9 sich entlang der Umfangsfläche
erstrecken. Außerdem weist dieses Rad ein Zahnrad 13 auf, das an einem seiner Endflächen befestigt ist. Ein Motor 14 ist desweiteren
auf der Außenseite der Seitenplatte 10 befestigt und dieser Motor besitzt eine Antriebswelle 15,. mit der ein "zweites" Vorschubrad 16 mit
einer Mitnehmerklinke 16a fest verbunden ist. Diese Mitnehmerklinke
greift intermittierend in das Zahnrad 13 ein und versetzt dieses in Drehbewegung. Das Vorschubrad 16 vollendet pro Minute eine Umdrehung.
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Jedesmal wenn das Zahnrad 13 durch das Vorschubrad 16 angetrieben
wird, wird das Rad 2 über einen bestimmten Winkel hin in Drehung versetzt. Dieser Drehwinkel entspricht der Länge, welche eine Ziffer
auf der Umfangsfläche des Rades einnimmt.
Ein Mitnehmer-2a ist zwischen dem 1-Minuten-Anzeigerad 2 und dem
10-Minuten-Anzeigerad 3 vorgesehen, so daß jedesmal dann, wenn das
1-Minuten-Anzeigerad 2 eine Umdrehung vollendet hat, d. h. jedesmal nach 10 Minuten, das 10-Minuten-Anzeigerad 3 in Drehunge versetzt
wird. Die Drehbewegung entspricht dabei dem Abstand einer Ziffer zur nächsten Ziffer auf dem 10-Minuten-Anzeigerad. Das 10-Minuten-Anzeigerad
3 trägt zwei Sätze von Ziffernanzeigen 0-5, welche hintereinänderliegend angeordnet sind. Für jede halbe Umdrehung des 10-Minuten-Anzeigerades
3 oder jede' halbe Stunde wird das 24-Stunden-Anzeigerad 6 in Drehbewegung versetzt. Die Drehbewegung entspricht dem Abstand
von einer Ziffer zur anderen auf der Umfangsfläche des 24-Stunden-Anzeigerades. Diese Drehbewegung wird durch einen Mitnehmer
17, der noch weiter unten beschrieben wird, bewirkt.
Die Uhr 1 weist desweiteren einen äußeren Rahmen 18 auf, an dessen
Innenwand ein Zeitgebe ranze ige rad 19a und auf der entgegengesetzten
Seite davon eine Scheibe 19b angeordnet sind, zum Betrieb des Zeitgebers. Der Zeitgeber enthält einen Knopf 20 zur Einstellung des
Zeitgeberanzeigerades 19a in eine gewünschte Stellung und einen weiteren Knopf 21, welcher koaxial zum Knopf 20 angeordnet ist und zur
Zeiteinstellung dient.
Aus Fig. 3 ist zu ersehen, daß das innere Rad 4 Ziffern von 1 - 12 in
rechteckigen Feldern auf seiner Umfangsfläche aufweist. Außerdem ist
es mit einer Bezahnung 22 versehen, welche eine geringe Höhe aufweist.
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Ein Paar von Zähnen 23a, 23b (siehe Fig. 4 und 8) besitzen eine größere
Höhe und ragen nach rechts, wie es aus den Figuren ersichtlich ist. Zwischen den Zähnen 23a und 23b ist eine Ausnehmung 4a vorgesehen.
Das äußere Rad 5 trägt eine Ziffernfolge von 13 - 23 und 0 auf seiner
äußeren Umfangsfläche. Außerdem ist dieses Rad mit einem Anzeigefenster 5a versehen. Dieses dient dazu, daß die Wertanzeigemittel auf
dem inneren Rad durch es hindurch zur Anzeige kommen können. Die Ziffern auf dem äußeren Rad 3 und das Anzeigefenster 5a sind in regelmäßigen
Abständen voneinander angeordnet. An der linken Endfläche des äußeren Rades 5, sind, wie es aus Fig. 3 ersichtlich ist, ein Zahnrad
25 mit einer Bezahnung 24 und eine Zahnlücke 25 vorgesehen. Dieses Zahnrad ist konzentrisch zum äußeren Rad angeordnet.
Ein Zahnkranz 26 am Mitnehmer 17 kämmt mit der Bezahnung 22 auf dem inneren Rad 4 und bewirkt,, daß letzteres über einen bestimmten
Winkelbereich hin, der der Stellung einer Ziffer auf dem Rad entspricht, in Drehung versetzt wird, sobald das 10-Minuten-Anzeigerad 3 eine
halbe Umdrehung vollendet hat. Der Zahnkranz 26 ist fest auf einer geeigneten Achse 27 gelagert, auf der außerdem ein anderes Zahnrad
befestigt ist. Dieses Zahnrad kämmt mit der Bezahnung 24 auf dem äußeren Rad 5. Außerdem ist in Fig. 3 ein weiterer Zahnkranz 29 vorgesehen,
der neben der Umfangsfläche des inneren Rades 4 und dieser gegenüberliegend angeordnet ist. Dieser Zahnkranz 29 vermag mit dem
Zahnpaar 23a und 23b in Eingriff zu kommen, da diese eine größere Höhe aufweisen, so daß eine viertel Umdrehung während jeder gesamten
Umdrehung des inneren Rades 4 hervorgerufen wird. Der Zahnkranz
ist fest auf einer geeigneten Achse 30 vorgesehen, auf welcher ebenfalls ein weiterer Zahnkranz 21 befestigt ist. Dieser verriegelt bzw. blockiert
die Bezahnung 24 des Zahnrades 25 oder gibt die Bezahnung frei, was in
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abwechselnder Reihenfolge erfolgt, und zwar aufgrund der aufeinanderfolgenden
viertel Drehungen des Zahnkranzes 29.
Wie schon erwähnt, kämmt der Zahnkranz 26 mit der Bezahnung 22
des inneren Rades 4 und weist außerdem Zähne 26a auf, welche von hohen Zähnen 3a angetrieben werden können (Fig. 2). Diese hohen
Zähne sind an einer Endfläche des 10-Minuten-Anzeigerades 3 vorgesehen.
Eine Bezahnung 26b liegt normalerweise gegen eine Arretierscheibe 3b, welche an der Schulter des 10-Minuten-Anzeigerades vorgesehen
ist, an. Diese Bezahnung wird hierdurch verriegelt. Sie vermag jedoch in eine Ausnehmung 3c in der Arretierscheibe 3b einzugreifen,
so daß eine Drehung des Zahnkranzes 26 hervorgerufen wird, wenn die Zähne 26a von den hohen Zähnen 3a auf dem 10-Minuten-Anzeigerad
3 angetrieben werden.
In gleicher Weise besitzt auch der Zahnkranz 29 eine Bezahnung 29a,
welche von hohen Zähnen 23a, 23b auf dem inneren Rad 4 angetrieben werden können. Der Antrieb erfolgt in der gleichen Weise wie der
Antrieb der Zähne 26a auf dem Zahnkranz 26. Eine Bezahnung 29b liegt normalerweise gegen eine Arretierscheibe 4b an, welche an
der Schulter des inneren Rades 4 angeordnet ist. Diese Bezahnung wird hierdurch verriegelt. Die Bezahnung vermag jedoch in eine Ausnehmung
4a (siehe Fig. 8) in der Arretierscheibe 4b einzugreifen, so
daß eine Drehung des Zahnkranzes 29 hervorgerufen wird, da letzterer von den hohen Zähnen 23a und 23b auf dem inneren Rad 4 angetrieben
wird.
Die Ziffernfolgen . auf den entsprechenden Anzeigerädern 2-5 können
in bekannter Art und Weise beispielsweise durch Aufmalen oder durch Rotationsdruck aufgebracht sein. In bevorzugter Weise kommt ein
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durchsichtiges Band S, wie es in Fig. 6 dargestellt ist, beim äußeren
Rad 5 zur Anwendung. Das Band S kann aus einem Polyesterfilm o. dgl.
gebildet sein und es ist mit einer Öffnung versehen, das das Anzeigefenster
5a bestimmt. Das Band wird um das Ead aus durchsichtigem Material gelegt.
Die Wirkungsweise der im vorstehenden beschriebenen Anordnung ist die folgende:
Es sei zunächst angenommen, daß die Bezahnung auf dem Zahnrad 28 in der Zahnlücke 25a des Zahnrades 25 angeordnet ist und daß die Bezahnung
auf dem Zahnkranz 31 in die Bezahnung 24 des Zahnrades 25 eingreift und daß der Zahnkranz 29 durch die Arretierscheibe 4b verriegelt
ist, so daß die Drehung des äußeren Rades 5 verhindert wird. Bei dieser Bedingung kann das äußere Rad 5 so positioniert werden,
daß das Anzeigefenster 5a mit dem Fenster 7 ausgerichtet ist. Da der Zahnkranz 26 zusätzlich durch das 10-Minuten-Anzeigerad 3 in Drehung
versetzt wird, wird eine derartige Bewegung auf das innere Rad 4 übertragen.
Da jedoch das Zahnrad 28 mit der Zahnlücke 25a im Zahnrad ausgerichtet ist, wird die Drehbewegung des Zahnrades 28 nicht auf das
äußere Rad 5 übertragen. Demgemäß wird nur das innere Rad 4 fortlaufend angetrieben und während dieser Phase in Drehbewegung versetzt.
Hierdurch wird bewirkt, daß die Ziffernfolge von 1 - 12, welche auf ihm
vorgesehen ist, nacheinander an den Anzeigefenstern 5a und 7 zur Anzeige kommt.
Gegen Ende der anfänglichen ersten Umdrehung des inneren Zahnrades
bewirken die Zähne 23a, 23b auf dem inneren Zahnrad 4, daß sich der Zahnkranz 29 um eine viertel Umdrehung dreht, wobei der Zahnkranz
ebenfalls eine viertel Umdrehung ausführt und somit außer .Eingriff mit
dem Zahnrad kommt, so daß dieses entriegelt wird und es eine Drehung
über einen Winkelbereich ausführt, der der Ausdehnung einer Ziffer
auf ihm entspricht. Da das Zahnrad 25 vom Zahnkranz 31 entriegelt ist und über einen derartigen Winkelbereich sich dreht, kann es mit
dem Zahnrad 28 sich drehen, was auch für das äußere Rad 5 gilt. Da
der Zahnkranz 26 in kämmendem Eingriff mit der Bezahnung 22 auf dem inneren Rad 4 bleibt, dreht sich letzteres ständig. Demgemäß
drehen sich das innere und das äußere Ead 4 und 5 gemeinsam, wobei das Anzeigefenster 5a die Ziffer 1 überdeckt bzw. mit dieser
ausgerichtet ist. Hierdurch wird ermöglicht, daß die Ziffernfolge 13 - 23 und 0 auf dem äußeren Rad 5 nacheinander durch das Fenster
zur Anzeige kommt.
Sobald sowohl das innere und das äußere Rad 4 und 5 eine Umdrehung
vollständig ausgeführt haben, wird der Zahnkranz 29 von dem inneren Rad 4 angetrieben, so daß er eine viertel Umdrehung ausführt. Hierbei
wird der Zahnkranz 31 in seine Verriegelungsstellung mit dem Zahnrad 25 am äußeren Rad 5 gebracht und die Zahnlücke 25a im
Zahnrad 25 ist mit dem Zahnrad 28 ausgerichtet. Die Vorrichtung hat dann einen Kreisumlauf vollständig ausgeführt. Auf diese Weise
sind die Ziffern von 0-24 auf dem inneren und äußeren Rad nacheinander zur Anzeige gekommen.
Es sei darauf hingewiesen, daß die Antriebseinrichtung für das innere
und äußere Zahnrad, welche in den Figuren von den Bezahlungen und Zahnrädern 26 und 22 sowie 28 und 25 gebildet werden, durch beliebige
andere bekannte Mittel ersetzt werden können. Außerdem können auch
die Verriegeiungs- und Entriegelungseinrichtungen für das äußere Rad,
welche in den Figuren von den Zahnkränzen 29 und 31 dargestellt werden, durch beliebige andere bekannte Mittel ersetzt werden. Hierzu
eignen sich beispielsweise Verriegelungshebel, welche synchron mit
der Drehbewegung des inneren Rades betrieben werden können. Die Antriebsentriegelungsmittel, welche das Zahnrad 25 aus dem kämmenden
Eingriff mit dem Zahnrad 28 lösen, wenn das Zahnrad 25 verriegelt ist, können beispielsweise eine magnet-betätigte Kupplung
aufweisen, welche in Abhängigkeit von der Drehbewegung des inneren Rades betrieben wird.
Wenn allgemein eine gerade Anzahl X von Anzeigemitteln auf dem
inneren Rad 4 angeordnet sind, trägt das äußere Rad 5 die n-fache Anzahl, nämlich nX-Anzeigemittel. Zusätzlich trägt dann noch das
äußere Zahnrad das Anzeigefenster 5a. η ist eine ganze Zahl. Das innere Rad 4 kann auf der Basis von (n + 1) Umdrehungen pro Kreisumlauf
in Drehung versetzt werden. Beispielsweise während der
ersten η Drehbewegungen bewegen sich das innere und das äußere
Rad gemeinsam miteinander, so daß die Wertanzeigemittel auf dem äußeren Rad 5 durch das Fenster 7 hindurch zur Anzeige kommen.
Bei Beginn der (n + l)-ten Drehbewegung des inneren Rades 4 wird das 10-Minuten-Anzeigerad 3 durch geeignete Mittel, beispielsweise
eine magnet-betätigte Kupplung, welche in der gleichen Weise wirkt wie der Zahnkranz 29, angetrieben und greift in das Zahnrad 25 auf
dem äußeren Rad 5 ein. Hierbei wird das Zahnrad 25 solange verriegelt,
bis das innere Rad 4 seine (n + l)-te Drehbewegung vollendet hat. Während dieses Intervalles bleibt das äußere Rad 5 ortsfest angeordnet
und die aufeinanderfolgende Wertanzeigemittel auf dem inneren Rad 4 werden durch die Anzeigefenster 5a und 7 zur Anzeige gebracht.
Das Getriebe 5 wird durch ähnliche Mittel entriegelt, noch
bevor das innere Rad 4 den nächsten Kreisumlauf begonnen hat. Das Zahnrad 25 liegt mit seiner Zahnlücke 25a ausgerichtet mit dem Zahnrad
28 während der Zeit, während der das innere Rad 4 seine (n + l)-te Bewegung ausführt und es wird demgemäß nicht angetrieben. Während
dieser Zeit bleibt das Anzeigefenster 5a auf dem äußeren Rad ausgerichtet mit dem Fenster 7.
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Claims (5)
1. Wertanzeigevorrichtung, insbesondere Uhr, mit einem inneren und
äußeren Rad, die jeweils Wertanzeigemittel tragen, dadurch gekennzeichnet,
daß das äußere Rad(5)ein Anzeigefenster(5a), durch welches die Wertanzeigemittel
auf dem inneren Rad (4) zur Anzeige kommen sowie Wertanzeigemittel
aufweist, deren Anzahl ein ganzzahliges Vielfaches der Wertanzeigemittel auf dem inneren Rad (4) ist, daß das innere Rad (n + 1)
Drehbewegungen pro Kreisumlauf ausführt, wobei η gleich dem genannten
ganzzahligen Vielfachen ist und daß Blockier- und Löseeinrichtungen derart vorgesehen sind, daß bei den ersten η-Drehbewegungen des inneren
Rades (4) das äußere Rad (5) gleichzeitig mitgedreht wird und bei der (n + l)-ten Drehbewegung des inneren Rades (4) die Drehbewegung des
äußeren Rades unterbrochen wird.
2. Wertanzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das äußere Rad während der (n + l)-ten Drehbewegung des inneren
Rades (4) von der Antriebseinrichtung abgekoppelt wird.
3. Wertanzeigevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß η den Wert 1 aufweist und daß das innere Rad (4) eine Zahlenfolge 1 - 12 und das äußere Rad (5) eine Zahlenfolge 13-23 und
aufweisen.
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4. Wertanzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß Mitnehmereinrichtungen vorgeseKen sind, welche
Zahnräder und Zahnkränze aufweisen, die mittels eines Rades mit niedrigeren
Anzeigeziffern antreibbar sind und daß Zahnräder (22 und 24) auf dem inneren und äußeren Rad (4^ 5) vorgesehen sind, welche mit den
Mitnehmereinrichtungen in kämmendem Eingriff stehen, wobei das Zahnrad (25), welches mit dem äußeren Rad (5). verbunden ist, mit einer
Zahnlücke (25a) versehen ist; welche das Zahnrad (25) mit der Mitnehmereinrichtung
außer Eingriff bringt, so daß das äußere Rad (5) in ortsfester Stellung gehalten ist.
5. Wertanzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Blockier- und Löseeinrichtungen Bezahnungen aufweisen, welche intermittierend mit dem Zahnrad(25) des äußeren Rades (5)
außer Eingriff oder in Eingriff sind, wobei die Blockier- und'Löseeinrichtung
(31) von einem Zahnrad (29) angetrieben wird, der mit der Bezahnung (22) auf dem inneren Rad (4) in kämmendem Eingriff steht.
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