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DE2350159A1 - Einachsig gereckte filme bzw. folien und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents

Einachsig gereckte filme bzw. folien und verfahren zu ihrer herstellung

Info

Publication number
DE2350159A1
DE2350159A1 DE19732350159 DE2350159A DE2350159A1 DE 2350159 A1 DE2350159 A1 DE 2350159A1 DE 19732350159 DE19732350159 DE 19732350159 DE 2350159 A DE2350159 A DE 2350159A DE 2350159 A1 DE2350159 A1 DE 2350159A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stretching
films
stretching direction
heat shrinkage
transverse direction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732350159
Other languages
English (en)
Inventor
Mitsuo Kohno
Shiga Moriyama
Minoru Nomura
Takashi Ogata
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Asahi Chemical Industry Co Ltd
Original Assignee
Asahi Chemical Industry Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Asahi Chemical Industry Co Ltd filed Critical Asahi Chemical Industry Co Ltd
Publication of DE2350159A1 publication Critical patent/DE2350159A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C55/00Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor
    • B29C55/02Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets
    • B29C55/04Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets uniaxial, e.g. oblique
    • B29C55/06Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets uniaxial, e.g. oblique parallel with the direction of feed
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2067/00Use of polyesters or derivatives thereof, as moulding material
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S428/00Stock material or miscellaneous articles
    • Y10S428/91Product with molecular orientation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping By String And By Release Of Stress In Plastics And The Like (AREA)
  • Manufacture Of Macromolecular Shaped Articles (AREA)

Description

Einachsig gereckte Filme bzw. Folien und Verfahren zu
ihrer Herstellung
D'ie Erfindung betrifft Polyäthylen-1,2-diphenoxyäthan-4,4f-dicarboxylat-Filme bzw. -Folien oder -Rohre bzw. -Schlauchfolien.
Filme und Schlauchfolien, die aus verschiedenen Arten von thermoplastischen Kunststoffen hergestellt sind, werden derzeit als Pack- oder Überzugsmaterialien für verschiedene Arten von Gegenständen verwendet«, Insbesondere zum Abpacken oder Beschichten von" relativ längeren Gegenständen, z.B0 elektrischen Drähten, stabförmlgen Gegenständen, Nahrungsmittelns z.B. Würstchen9 werden nach dem sogenannten Sinschrumpfverfahren Filme oder Schlauchfolien verwendet 9 die nur in einer Richtung, 'aoho in der Richtung der kürzeren Abmessung der Gegenstände, ©ine Schrumpfbarkeit besitzen*, Auf diese ¥eise kann eine wirtschaftliche und
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.2-
wirksame Abpackung durchgeführt werden. Die für solche Zwekke eingesetzten Filme und Schlauchfolien werden durch ein einachsiges Recken bzw. Verstrecken hergestellt, ohne daß eine Wärinehärtung erfolgt, um die allgemeinen charakteristischen Eigenschaften von hochmolekularen Stoffen zu verwerten. Es sind aber nicht nur die charakteristischen Eigenschaften der in einer Richtung erfolgenden Schrumpfbarkeit nicht ausreichend, sondern auch die ¥ärmestabilität und die Aufspaltungs- und Gasdurchdringungsstabilität und andere Eigenschaften sind nicht zufriedenstellend. Daher sind die Anwendungszwecke nur eingeschränkt.
Es ist daher das Ziel der Erfindung, Filme oder Schlauchfolien zur Verfügung zu stellen, die nur in einer Richtung eine Schrumpfbarkeit- aufweisen. Diese Filme oder Schlauchfolien sollen weiterhin verbesserte Eigenschaften hinsichtlich der Wärmebeständigkeit und der Gasdurchdringungsbeständigkeit, der elektrischen Isolationswirkung, der dielektrischen Eigenschaften, der Aufspaltungsbeständigkeit, der mechanischen Festigkeit, der Transparenz und dergleichen haben.
Durch die Erfindung soll auch ein Verfahren zur Verfügung gestellt werden, welches dazu imstande ist, mit hoher Produktionsausbeute und auf billige ¥eise die obengenannten Filme oder Schlauchfolien herzustellen.
Es wurde nun gefunden, daß einachsig gereckte Filme bzw. Folien mit einer erheblich größeren Schrumpfbarkeit in Querrichtung zu der Reckrichtung als in Reckrichtung hergestellt werden können* wenn man Polyäthylen-lyZ-diphenoxyäthan-4g4-l-dicar'boxylat verwendet. Eine solche Schrumpfbarkeit ist bei herkömmlichen Polyestern noch nicht be-
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kannt. So zeigen z.B. einachsig gereckte Polyäthylenterephthalatfilme in Reckrichtung eine erhebliche stärkere Schrumpf barkeit als in Querrichtung zur Reckrichtung.
In der GB-PS 1 136 133 wird beschrieben, daß beim einachsigen Recken von Polyäthylen-1,2-diphenoxyäthan-4,4'-dicarboxylat-Filinen, deren amorphe Schicht durch Erhitzen kristallisiert worden ist, in Extrudierungsrichtung (welche Richtung nachstehend als Reckrichtung bezeichnet werden soll) Filme erhalten werden können, die in Reckrichtung verbesserte mechanische Eigenschaften besitzen und deren Wärmeschrumpfung in-dieser Richtung bei 200 C nicht mehr als Λ% pro 1 min beträgt. Diese Filme werden selbst beim Erhitzen kaum fibrilliert. An dieser Stelle finden sich keine besonderen Ausführungen über die Notwendigkeit der Wärmehärtung nach dem Recken. Es heißt jedoch dort, daß der dort beschriebene amorphe Film vor dem Recken bei Temperaturen von 85 bis 125°C, insbesondere bei so hohen Temperaturen wie 150 bis 2200C, in einen kristallinen Zustand übergeführt wird, wenn die Verhinderung der Fibrillierung des Films in Betracht gezogen wird. Aus dem Fachwissen des Stands der Technik wird es daher als erforderlich angesehen, dann, wenn die Kristallisationstemperatur niedrig ist, eine Wännehärtung vorzunehmen, um als Produkte Filme zu erhalten, welche in Reckrichtung (Längsrichtung) eine derart geringe Wärmeschrumpfung besitzen.
Das Studium des Stands der Technik hat ergeben, daß eine Kristallisationsstufe entweder vor oder nach dem Recken in jedem Fall erforderlich ist, um in Reckrichtung gereckte Filme herzustellen, die keine Fibrillierung zeigen und deren Wärmeschrumpfung in Reckrichtung bei höchstens VA je min bei 2000C gehalten ist. Es wurde weiterhin gefunden,
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ORIGINAL INSPBGTED
daß die Schrumpfbarkeit der Filme in einer zur Reckrichtung senkrechten Richtung (d.h. in Querrichtung), die bei dem bekannten Verfahren erhalten wird, am höchsten bei etwa 5% je min bei 2000C ist, obgleich dies in der oben beschriebenen Patentschrift nicht erwähnt wird. Ein solcher Film kann daher nicht in die Klasse von schrumpfbaren Filmen eingeordnet werden.
Es wurde nun gefunden, daß blattförmige oder rohrförmige bzw. schlauchförmige Gegenstände, die in Reckrichtung eine extrem geringe Wärmeschrumpfung, jedoch in Querrichtung eine extrem große Wärmeschrumpfung zeigen, schon dadurch erhalten werden können, daß man blattförmige bzw. folienförmige oder rohrförmige bzw. schlauchförmige Gegenstände mit einer Dicke von 3 bis 500 μ , vorzugsweise 3 bis 250 u , die im wesentlichen aus amorphem Polyäthylen-1,2-diphenoxyäthan-4,4'-dicarboxylat bestehen, bei speziellen Bedingungen einem einachsigen Recken unterwirft. Dies ist aus dem Stand der Technik nicht vorhersehbar. Gemäß der Erfindung ist es daher möglich, flache Filme oder rohrförmige bzw. schlauchförmige Filme bzw. Folien durch einen Reckvorgang, der die meisten der charakteristischen Eigenschaften des obengenannten Polyesteräthers ergibt, herzustellen, welche überlegene Eigenschaften hinsichtlich der Wärmebeständigkeit, der Beständigkeit gegenüber einer Gasdurchdringung, der elektrischen Isolierungswirkung, der dielektrischen Eigenschaften, der Aufspaltungsbeständigkeit, der mechanischen" Festigkeit, der Transparenz und dergleichen besitzen. Unter diese Eigenschaften, die sich besonders von den Eigenschaften von herkömmlichen Filmen unterscheiden, fällt zusätzlich zu der erheblichen Wärmeschrumpfung in Querrichtung auch die große Beständigkeit gegenüber einem Aufspalten in Reckrichtung, wie sie sich aus Figur 4 er-
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gibt. Auch hier handelt es sich um eine charakteristische Eigenschaft, die ziemlich im Gegensatz zu den üblichen Anschauungen'bei der Filmherstellung steht. Die Aufspaltungsbeständigkeit in Querrichtung ist weiterhin so stark, daß sie für praktische Zwecke ausreichend ist. Daher halben die erfindungsgemäßen flachen oder rohrförmigen Filme Eigenschaften, die denjenigen von Polyäthylenterephthalat erheblich überlegen sind. Diese charakteristischen Eigenschaften werden zwar etwas verringert, wenn die erfindungsgemäßen Filme beim Gebrauch einer Wärmeschrumpfung unterworfen werden, doch haben die erfindungsgemäßen Filme dann immer noch eine Reißfestigkeit, die für praktische Zwecke vollkommen ausreichend ist.
Nachstehend soll das" zur Herstellung der erfindungsgemäßen Filme geeignetste Verfahren näher beschrieben werden. Ein Film aus im wesentlichen amorphem Polyäthylen-1,2-diphenoxyäthan-4,4?-dicarboxylat mit einer geeigneten Dicke wird in einer Richtung bei einer Temperatur im Bereich von 55 bis 10O0C, vorzugsweise von 850C oder niedriger, auf die 2- bis 5-fache ursprüngliche Länge unter Bildung einer Molekülorientierung gereckt, ohne daß der Film aufgebrochen wird. Ein Recken"auf weniger als das 2-fache ergibt nicht die schrumpfbaren Filme gemäß der vorliegenden Erfindung. Andererseits kann ein Recken über das 5-fache hinaus Brüche des Films bewirken. In diesem Falle haben die allgemeinen Kunststoffilme die Neigung, daß ihre Länge in Querrichtung, d.h. die Breite, verringert wird, wenn in Reckrichtung eine Spannung angelegt wird«, Bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Filme erfolgt die Reckung unter Kontrolle der Längenabnahme in Querrichtung (nachstehend als Querschnittsverringerung bezeichnet) auf 30% oder weniger, vorzugsweise 15% oder weniger, am besten auf im wesentlichen 0?a. Naturgemäß darf hierbei die Kristallisierungs-
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stufe (die Wärmehärtung) vor oder nach dem Recken nicht angewendet werden. Wie beim Recken von rohrförmigen Filmen ist nur die Extrudierungsrichtung, d.h. die Längsrichtung, die Reckrichtung. Daher zeigen die erfindungsgemäßen rohrförmigen Filme nur in Radialrichtung, d.h. in Verengungsrichtung des Durchmessers, eine große Schrumpfbarkeit, wobei im Falle von flachen Filmen ein Recken sovrohl in Extrudierungsrichtung (Längsrichtung) als auch in einer zur Extrudierungsrichtung senkrechten Richtung (Querrichtung) möglich ist, so daß zwei Arten von Filmen mit entgegengesetzter Schrumpfungsrichtung erhalten werden können.
Im Falle von rohrförmigen Filmen kann die Kontrolle der Querschnittsverminderung leicht erfolgen, indem die Menge der in das Innere der rohrförmigen Filme oder dergleichen geblasenen Luft eingestellt wird. Im Falle von flachen Filmen, wenn eine kontinuierliche Produktion unter Verwendung eines Spannrahmens durchgeführt wird, wird die Querschnitt sverminderung beim Querrecken praktisch null, was auf eine im wesentlichen vollständige Einschränkung in senkrechter Richtung zurückzuführen ist. Daher können in einer Richtung schrumpfbare, einachsig gereckte Filme ohne weiteres erhalten werden. Beim in Längsrichtung erfolgenden einachsigen Recken von flachen Filmen kann die Querschnittsverminderung in der Weige kontrolliert werden, daß der Abstand der freien Durchgangslinie zwischen den Walzen mit niedriger Geschwindigkeit und den Walzen mit höherer Geschwindigkeit eingestellt wird, damit die Einschränkung in Richtung der Breite bewirkt wird. Wenn die Breite des ungereckten Films (des Rohfilms) im Bereich von 500 mm bis 700 mm liegt, dann wird das Recken in der Weise durchgeführt, daß die Querschnittsverminderung auf oder weniger eingestellt wird. Wenn die Breite des un-
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gereckten Films im Bereich von 700 bis 1000 mm liegt, dann wird das Recken in der Weise durchgeführt, daß man die Querschnittsverininderung auf 25% oder weniger einstellt. Wenn schließlich die Breite des ungereckten Films größer als 1000 mn ist, dann wird das Recken in der Weise durchgeführt, daß die Querschnittsverininderung auf 30% oder ,weniger eingestellt wird. Der Grund für die oben beschriebene Einstellung der Querschnittsverminderung bei dem in Längsrichtung erfolgenden einachsigen Recken liegt darin, daß, wenn ungereckte Filme mit einer größeren Breite verwendet werden, hierdurch der Einfluß der QuerSchnittsverminderung selbst auf den Mittelteil der Filme verringert wird. Selbst im Falle von Filmen, die eine Breite von- weniger als 500 mm haben, sind diese so gesetzt, daß der Einfluß auf den Mittelteil verringert wird.
Die charakteristischen Eigenschaften dieser Filme im Falle eines in Längsrichtung erfolgenden einachsigen Reckens und im Falle eines in Querrichtung erfolgenden einachsigen Reckens sollen nachstehend miteinander verglichen werden.
Beim in Längsrichtung erfolgenden einachsigen Recken bestehen Vorteile hinsichtlich der Leichtigkeit der Steigerung der Produktionsgeschwindigkeit, der Einfachheit der Vorrichtungen und der geringeren Kosten. Es sind damit aber auch Nachteile verbunden, wie längsgestreifte Markierungen auf den Filmoberflächen, die offenbar auf geringfügige Fehler der Preßwerkzeuge zurückzuführen sind, oder ein Ankleben von abgebauten Produkten oder dergleichen, wenn die Polymeren aus den Preßgesenken extrudiert werden. Weitere Nachteile sind Dickeungleichmäßigkeiten in Richtung der Breite etc. Andererseits sind beim in Querrichtung erfolgenden einachsigen Recken unter Verwendung von Spannrahmen
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die Nachteile der Markierungen von den Preßwerkzeugen und die Dickeungleichmäßigkeiten fast vollständig beseitigt, die Querschnittsverminderung ist gleich null und.es liegt der weitere Vorteil vor, daß nicht nur eine Einrichtungsschrumpfung im größten Ausmaß gezeigt wird, sondern daß auch eine vollständige Gleichförmigkeit der Molekülorientierung des Polymeren in Querrichtung erhalten wird. Dieser Vorteil der Gleichförmigkeit der Orientierung bedeutet, daß Filme erhalten werden können, die in Richtung der Breite vollständig die gleichen Eigenschaften besitzen. Hierbei handelt es sich um einen erheblichen Vorteil gegenüber in Längsrichtung gereckten Filmen, bei denen die Enden aufgrund einer Querschnittsverminderung immer ein gewisses Ausmaß einer Verdrehung der Orientierung zeigen. Die dabei verwendeten Spannrahmen sind aber Begrenzungen hinsichtlich der Produktionsgeschwindigkeit (einer Steigerung der Geschwindigkeit) unterworfen. Weiterhin hat im allgemeinen das in Querrichtung erfolgende Recken den Nachteil, daß es teurer durchzuführen ist als das in Längsrichtung erfolgende Recken. In jedem Fall ist es möglich, die Reckrichtung entsprechend der Schrumpfungsrichtung, die für. die Produkte erforderlich istj, auszuwählen.
Polyäthylen-1,2-diphenoscyäthan-4 9 4' -dicarboxylat ist ein Polymeres, das durch Kondensationsreaktion von Äthylen-" glykol mit 192~Bis(p-carboxyphenoxy)äthan oder durch Esteraustauschreaktion der erstgenannten Verbindung mit einem'niedrigen Alkylester der letztgenannten Verbindung s gefolgt von einer Polykondensation erhalten wird«
In den Rahmen .der vorliegenden Erfindung sollen auch einige Modifizierungen der Polymeren durch Zugabe τοπ weniger als 10% (insgesamt) von einer ©der mehreren Arten von Co=· monomeren als dritter Komponente 9 soBo Terephthalsäure?-
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. BAD ORIGINAL
Isophthalsäure, Phthalsäure, Adipinsäure, Sebacinsäure, Naphthalin-2,6-dicarbonsäure etc. als Dicarbonsäure, Propylenglykol, 1,4-Butandiol, Diäthylenglykol, Triäthylenglykol als Glykol, fallen, solange die Zusatzstoffe die Einrichtungs-Schrumpfungseigenschaften nicht wesentlich verschlechtern. Weiterhin können verschiedene Zur satzstoffe, z.B. Weichmacher, Gleitmittel, Kristallisierungskeimmittel, Pigmente, Lichtstabilisatoren, Antistatika etc., in die Polymeren eingearbeitet werden.
Es wird bevorzugt, ein Polymeres zu verwenden, das ein Molekulargewicht besitzt, welches einer grundmolaren Viskosität ("ty ) von 0,5 bis 1,3, vorzugsweise 0,6 bis 1,0, gemessen als 1%ige Lösung in o-Chlorphenol bei 35°C, entspricht. Eine Steigerung des Polymerisationsgrads darüber hinaus ist nicht anzustreben, da hierdurch die Kosten für das Polymere erhöht werden. Andererseits verschlechtert eine zu starke Verringerung des Polymerisationsgrads das Vermögen einer gleichförmigen Bildung von ungereckten Filmen zum Zeitpunkt der Filmherstellung. Die Variierung der Einrichtungsschrumpfbarkeit entsprechend dem Polymerisationsgrad ist jedoch besonders-gering.
Die zum Wärmeschrumpfen der erfindungsgemäßen Filme erforderliche Temperatur liegt im Bereich von 8O0C bis zum Schmelzpunkt. Wenn beispielsweise die erfindungsgemäßen Filme mehr als 10 see bis etwa 10 min einer Temperatur im Bereich von 120 bis 15Q0C ausgesetzt werden, dann wird bei dieser Temperatur fast der Gleichgewichtszustand erreicht. Die Wärmeschrumpfung der erfindungsgemäßen Filme, die diese beim Erhitzen auf eine Temperatur im obengenannten Bereich zeigen, beträgt nämlich, obgleich sie etwas entsprechend den Reckbedingungen variieren kann, 10% bis praktisch 0%, vorzugsweise 5% bis 0,5% der ursprüng-
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lichen Länge in Reckrichtung, wenn zwei std auf 15O°C erhitzt wird. Die Schrumpfbarkeit des Films in Querrichtung beträgt jedoch 15 bis 50°/o, vorzugsweise 20 bis 5O5o der · ursprünglichen Länge, wenn 2 std auf 150°C erhitzt wird. Die Zugfestigkeit des Films in Reckrichtung ist 15 bis
ρ ρ
45 kg/mm , vorzugsweise 18 Ms 30 kg/mm , und in Quer-
ρ ρ
,richtung 5 bis 15 kg/mm , vorzugsweise 5 bis 10 kg/mm . Die Reißfestigkeit des Films in Reckrichtung beträgt 300 bis 500 kg/cm, vorzugsweise 300 bis 400 kg/cm. Die Reißfestigkeit in Querrichtung beträgt 30 bis 100 kg/cm, vorzugsweise 50 bis 80 kg/cm.
Die charakteristischen Eigenschaften der erfindungsgemäßen Filme im Hinblick auf den Herstellungsprozeß sollen nunmehr anhand der Zeichnungen näher erläutert v/erden.. Es zeigen:
Fig. 1 ein Diagramm, in welchem die Wäraeschrumpfung in Reck- und Querrichtung der in Querrichtung gereckten Filme, gemessen nach 2-stündigem Erhitzen auf 150°C In Luft, gegen die Recktemperaturen aufgetragen sind;
Fig. 2 ein Diagramm, das die Beziehung zwischen der Wärmeschrumpfung und dem Reckverhältnis darstellt; die ausgezogenen Linien und die gestrichelten Linien beziehen sich auf rohrförmige Filme gemäß der vorliegenden Erfindung. Die durch Strichpunkte wiedergegebene Kurve zeigt die Verhältnisse bei PoIy-■ ■ äthylenterephthalat;
Fig. 3 ein Diagramm,, das die Beziehung zwischen der Querschnittsverminderung zum Zeitpunkt der Längsrekkung der erfindungsgemäßen rohrförmigen Filme und
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der Wärmeschrumpfung der Produkte zeigt. Die ausgezogenen Kurven und die gestrichelt gezeichneten Kurven "beziehen sich auf eine 4-fache Reckung. Die anderen Kurven beziehen sich auf eine 2,5-fache Reckung; und
,Fig. 4 ein Diagramm, das die Beziehung zwischen dem Reckverhältnis der erfindungsgemäßen rohrförmigen FiI-• me und der Reißfestigkeit des Produkts, (gemessen nach der JIS-Norm P-8116 unter Verwendung eines Elmendorf-Reißprüfers) zeigt. Die gestrichelt gezeichneten Kurven beziehen sich auf -Polyäthylenterephthalat.
Die Figur 1 bezieht -sich auf einen in Querrichtung einachsig gereckten Film und zeigt die Beziehung zwischen der Wärmeschrumpfung der als Produkt erhaltenen Filme und den Reckbedingungen, wie der Recktemperatur, dem Reckverhältnis "und der Reckgeschwindigkeit. In diesem Diagramm sind die Wärmeschrumpfungen (gemessen als Dimensionsveränderung in Luft nach 2 std bei 1500C) von Filmen, erhalten durch kontinuierliches Recken in Querrichtung unter Verwendung eines Spannrahmens, eines im wesentlichen amorphen Filmes mit einer Dicke von 90 ii gegen die Recktemperatur aufgetragen.
Die Gruppe A zeigt die Wärmeschrumpfung in Reckrichtung» Die Gruppe B zeigt die Wärmeschrumpfung in Querrichtung o B©i den In diesem Diagramm dargestellten Versuchen wurden als z.wei Parameter folgende Bedingungen des Reckverhältnisses und der Reckgeschwindigkeit verwendet?
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BAD ORIGINAL
Nr. Reckverhältnis Reckgeschwindigkeit
Wmin)
(-fach) 2800
1 3,5 1050
2 3,5 700
3 3,0 2800
4 2,5 1050
5 2,5
Aus diesem Diagramm wird ersichtlich, daß die Wärme Schrump fungen in Längsrichtung (zur Reckrichtung senkrechten Rich tung) tand in Querrichtung (Reckrichtung) stark von der Recktemperatur beeinflußt werden. Bei zunehmender Temperatur werden die Unterschiede allmählich vermindert, wobei bei einer bestimmten Temperatur beide Werte gleich werden. Bei einer höheren Temperatur erfolgt eine Umkehrung. Wenn beispielsweise das Recken in Querrichtung auf das 3-fache bei einer Reckgeschwindigkeit von 7OO?o/min, Wi durch die Kurve (3) der Figur 1 gezeigt wird,, durchgeführt wird, dann ist die Wärme schrumpfung in Querrichtung im Falle einer Reoktemperatur von 60 bis 8O0C 2.t5%' oder weniger,, doch ist die Wärme schrumpfung in Längsrichtung 40$ ©der mehr. Dies zeigt eine überlegene selektive Richtungsschrumpfbarkeit an. Obgleich es in dem Diagramm nicht zum Ausdruck kommt, ergibt sich selbst bei einer Wärme- soforvmpfving über 5 min bei 1200C eine überlegene selektive RisSitungsschrumpfbarkeitj nämlich von Λ% oder weniger in CSner-r.ichtimg und von 30% oder mehr in Längsrichtung. Wens lie Recktemparatux weiter ©riiöht wird, dann nimmt die G&i®rschTuwpimig steil Ms- 90°C zu und sodann mäßig zu. Bei 12Ö°C oder mehr wird sie größer als die Längsschrumpfimgo Biese Tamperatur,, bei welcher die Schrumpfungen umgekehrt werden,, variiert geringfügig entsprechend dem Eeekirerhältnis, der Reckgeschvrindigkeit etc. Sie liegt jedoch meistens im Bereich von 100 bis 13O0C.
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Wie oben bereits ausgeführt wurde, ist es, um zu Filmen mit einer nennenswerten Einrichtungsschrumpfbarkeit zu kommen, vorzuziehen, das Recken bei niedriger Temperatur vorzunehmen.' Andererseits ist ein Recken bei einer Temperatur von 550C oder niedriger nicht vorzuziehen, da daiin Schwierigkeiten hinsichtlich der stabil erfolgenden ^Produktion von Filmen mit überlegendem Aussehen und Transparenz bei der Reckgeschwindigkeit, d.h. bei einer Produktionsgeschwindigkeit, die wirtschaftlich annehmbar ist ^ eintreten. .
Wenn man den Einfluß des Reckverhältnisses und der Reckgeschwindigkeit beim in Querrichtung erfolgenden einachsigen Recken in der Figur 1 untersucht, dann wird ersichtlich, daß, je größer die Reckgeschwindigkeit und je größer das Reckverhältnis ist, desto größer die Einrichtungsschrumpf barkeit, d.h. die Richtungsselektivität der Schrumpfung ist.
In der Figur 2 wird lediglich das Reckverhältnis herausgegriffen. In dieser Figur wird ein Vergleich hinsichtlich der Längsreckung zwischen den erfindungsgemäßen rohrförmigen Filmen und denjenigen aus Eolyäthylenterephthalat vorgenommen. Die Kurven gemäß der Erfindung sind durch ausgezeichnete Linien dargestellt, während die Kurven für das Polyäthylenterephthalat gestrichelt gezeichnet sind.
Bei den einzelnen Versuchen wurde wie folgt gearbeitetι
1. - Querrichtung (-1500C, 2 si
2ο Querrichtung (1200Cs 5 min)
3 ο ' Reckrichtung (15O0C5 2 std)
4ο Reckrichtung (1200C9 5 min)
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5. Querrichtung (1200C, 5 min) (PET)
6. Reckrichtung (12P°C, 5 min) (PST)
In "beiden Fällen wurde das Recken bei 800C durchgeführt. Durch Kontrolle der in die rohrförmigen Filme geblasenen Luft wurde die Querschnittsverminderung praktisch auf null gehalten.
In der Figur sind die Beziehungen zwischen den Wärmeschrumpfungen der Produktfilme (gemessen nach 2 std bei 1500G und nach 5 min bei 1200C im Falle der erfindungsgemäßen rohrförmigen Filme und nach 5 min bei 1200C im Falle von Polyäthylenterephthala-tfilmen) und den Reckverhältnissen in Reckrichtung dargestellt. Es wird die gleiche Tendenz wie gemäß Figur 1 ersichtlich. Aus diesen Ergebnissen wird ebenfalls ersichtlich, daß ein zweifaches oder größeres Reckverhältnis, vorzugsweise ein 2,5-faches oder größeres Verhältnis, erforderlich ist, um Filme mit einer nennenswerten Einrichtungsschrumpfbarkeit zu erhalten. Es wird ferner ersichtlich, daß die Beziehung zwischen der Reckrichtung und der Richtung der größeren Schrumpfung bei den erfindungsgemäßen Filmen diametral entgegengesetzt ist zu der gleichen Beziehung bei Filmen aus Polyethylenterephthalat. Dazu kommt nochj daß die Nicht-Gleichförmigkeit der Schrumpfung gegen die Filmrichtung bei der vorliegenden Erfindung größer ist.
Die Figur 3 zeigt die Wärme schrumpfung (nach 5 min bei 1200C und 2 std bei 15O0C)9 die auftritt, wenn die Querschnittsverminderungen zum Zeitpunkt des Längsreckens des Rohrs im Bereich von 0 bis h0% variiert werden. Die angegebenen Vierte beziehen sich auf eine 2 f 5-fache und ' 4-fache Reckung bei einer Temperatur iron 8Q°Ce Es wurde , bei folgenden Bedingungen gearbeitet!
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. 2350153
1. 4-fach9 Querrichtung (15O°C, 2 std) 3. 2,5-fach, Querrichtung (15O0C, 2 std)
2. ■ 4-fach, Querrichtung (12O0C, 5 min)
4β 2,5-fach, Querrichtung (1200C9 5 min)
5. 4-fach, Reckrichtung (15O°C, 2 std)
•7. 2,5-fach, Reckrichtung (15O°C, 2 std)
6. 4-fach, Reckrichtung (12Q°C, 5 min) 8. 295-fach, Reckrichtung (1200C3 5 min)
Wenn nicht die Querschnittsverminderung zum Zeitpunkt des Längsreckens bei einem Wert von 3O?6 oder weniger, vorzugsweise 15/0 oder weniger, gehalten wird, dann wird, wie ersichtlich ist«, der Effekt der Dimensions-Nicht-Gleichförmigkeitder Schrumpfung nicht erhöht.
■ Nachstellend sollen Verfahren zur Herstellung der erfinäungsgemäßen Filme näher beschrieben werden.
■Es ist vorzuziehenj, daß die flachen oder -rohrförmigen Filme der vorliegenden Erfindung durch Extrudierung aus einer schlitzförmigen oder kreisförmigen Düse hergestellt warden«, Die Esrtrudierung kann bei Temperaturen im Bereich ύοώ. 270 bis 3100C durchgeführt werden«, Nach der Extrudierung müssen die flachen oder rohrförmigen Filme auf ©in®. Temperatur τοπ 8Ö°C ©der niedrig_ers vorzugsweise 600C oder niedriger 9 am besten von oberhalb RaumtemperatUTp abgeschreckt werdens um im wesentlichen amorphe Polymer.filme mit ©in©r Dicht© w&a 1S315 Ms 1P3O3£, vorzugsweise 1fl310 oder ws&ig©r9 zu erhalten=, ¥®ώώ. bereits zu diesem Zeitpunkt eiae Kristallisation aufgetreten ist9 dann wird die Gleichförmigkeit des Reckens sum Zeitpunkt
• ■ . -16-
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des einachsigen Reckens schlecht und Ungleichmäßigkeiten der Dicke werden erheblich. Darüber hinaus kann in diesem Fall den als Produkt erhaltenen flachen oder rohrförmigen Filmen keine Schrumpfbarkeit verliehen werden.
Im folgenden soll nunmehr die Stufe des Reckens beschrieben werden. Bei flachen Filmen \-fird für ein einachsiges "Recken in Reckrichtung (Extrudierungsrichtung) meistens eine Methode durchgeführt, bei welcher das Recken zwischen den bekannten zwei oder mehr Sätzen von Walzen mit niedriger und hoher Geschwindigkeit durchgeführt wird. In diesem Falle wird durch eine Verengung des Abstands der Walzen oder durch eine Fixierung des Reckpunkts innerhalb eines engen Bereichs oder durch eine andere oben beschriebene Maßnahme die Einschnürung bzw. Einhaltung entsprechend dem als Ausgangsmaterial eingesetzten ungereckten Film variiert, jedoch immer bei 30% oder weniger gehalten. Zum Recken in Querrichtung wird ein Verfahren verwendet, bei welchem die oben beschriebene Spannrahmenvorrichtung verwendet wird, um ein kontinuierliches Recken durchzuführen, wobei es vorzuziehen ist, daß beide Kanten der Schichten festgeklemmt werden.
Bei der Herstellung von röhrenartigen bzw. schlauchartigen Gebilden wird am meisten ein Verfahren angewendet, bei welchem Luft oder ein anderes Fluidüm in die Innenseite des Rohres zwischen Haltewalzen mit hoher Geschwindigkeit und Haltewalzen mit niedriger Geschwindigkeit eingefüllt wird, um die Querschnittsverminderung bzw. Einhalsung zu kontrollieren. In jedem Fall ist es jedoch vorzuziehen, die amorphe Schicht auf eine Temperatur von 5 bis 100C unterhalb der Recktemperatur, vorzugsweise auf eine Temperatur von 70° C oder niedriger, vorzuerhitzen. Die Kristallisation der Schicht darf während der Vorer-
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hitzungszeit nicht fortgeschritten sein. Aufgrund des gleichen Gesichtspunktes darf bei dem erfindungsgemäßen · Verfahren keine Wärmehärtung nach dem1 Recken angefügt werden, da hierdurch der Kristallisationsgrad der Filme erhöht würde und die Wäröieschrumpfung vermindert würde..
Die Erfindung wird in den Beispielen erläutert. Die Zugfestigkeit wurde hierbei nach der JIS-Norm C-2318-1966 und die Reißfestigkeit nach der JIS-Norm C-8116 ermittelt.
In den folgenden Beispielen wurde die Dicke des gereckten Films entsprechend dem Reckverhältnis vermindert. So betrug z.B. bei einem 2-fachen Reckverhältnis die Dicke des gereckten Filmes 1/2 der ursprünglichen Dicke.
Beispiel 1
Polyäthylen~1,2-diphenoxyäthan-4,4'-dicarboxylat mit einer grundmolaren Viskosität von 0,7O^ gemessen in o-Chlorphenol (I?oige Lösung) bei 35°C, wurde bei 2800C zu einem Film mit einer Dicke von 0,09 mm extrudiert, welcher auf 600C abgeschreckt wurde«'Der resultierende Film mit einer gemessenen Dichte von 1,306 wurde auf die 3-fache ursprüngliche Breite in Querrichtung mittels eines Spannrahmens gereckt. Die Reckgeschwindigkeit betrug 700%/min; die Recktemperatur betrug 6O0C, 7Q°C und 80°C. In jedem Falle war die Quersohnittsverminderung praktisch null. In der folgenden Tabelle I sind die physikalischen Eigenschaften der erhaltenen Filme zusammengestellt*
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Tabelle I
Recktem- Zugfestigkeit (kg/mm ) Wärmeschrumpfun
in Seiten- in Längsrichtung richtung (Reckrich- (senkrechtung) ter Richtung zur Reckrichtung)
in Seitenrichtung (Reckrichtung)
std)
in Längsrichtung (senkrechter Richtung zur Reckrichtung)
60
70
80
25
25
23
5,8 8,2 8,0
2,5 2,3 2,2
42 43 43
Recktemperatur
Wärine schrumpfung (%) (1200C, 5 min) in Seiten- in Längsrichtung
(Reckrich
tung)
richtung (senkrechter Richtung zur Reckrichtung)
Reißfestigkeit (kg/cm) in Seitenrichtung (Reckrichtung)
in Längsrichtung (senkrechter Richtung zur Reckrichtung
60 1 ,2
.70 1
80 1 ,1
Beispiel 2
33 33
330
370
500
50 43 33
Ein 0,09 mm dicker Film, hergestellt unter Verwendung des gleichen Ausgangsmaterials und gemäß Beispiel 1, wurde in Seitenrichtung unter Verwendung eines Spannrahmens auf die 1,5-fache, 2,0-fache, 2,5-fache und 3,5-fache ursprüngliche Breite "bei einer Reckgeschwindigkeit von 700?Vfflin und einer Recktemperätur von 8O0C gereckt. In federn Falle war die Querschnittsverminderung praktisch null. In der Tabelle II sind die physikalischen Eigenschaften der so erhaltenen Filme zusammengestellt:
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Tabelle II
Reckyer- Zugfestigkeit (kg/mm ) Wärmeschrumpfung (%)
V^y T "f~ri το ~ ^--'J - τ·· f λ rr r\Q r% *-* i_ j Λ
in Seitenrichtung (Reckrichtung)
in Längsrichtung (senkrechter Richtung zur Reckrichtung
(1500C9 2 std) in Seiten- in Längsrichtung (senkrechter Richtung zur Reckrichtung
richtung (Reckrichtung)
1,5
2,0
2,5
3,5
11 16 19 29
9,7 9,4 8,1 5,5
5,1 4,8 3,9 1,2
14 28 36 46
Reckver- ¥ärmeschrumpfung {%) hältnis (12O°C, 5 min) in Seitenrichtung (Reckrichtung)
in Längs- richtung richtung (Reckrich-(senkrechtung) ter Richtung zur Reck- ■
richtung) :
Reißfestigkeit (kg/cm) in Seiten- in Längsrichtung (senkrechter Richtung zur Reckrichtung
1,5
2,0
2,5
3,5
2,5 2,0 1,7 0,6
10
19
24 35
380 350 470 410
70 67 55 51
Vergleichsbeispiel 1
Polyäthylenterephthalat mit einer grundmolaren Viskosität von Oi.70, gemessen gemäß Beispiel 1, wurde zu einem 0,09 mm dicken Film nach der Arbeitsweise des Beispiels 1 verformt. Der resultierende Film wurde auf die 3,5-fache ursprüngliche Breite in Seitenrichtung bei einer Reckgeschwindigkeit von 7005o/min und bei einer Recktemperatur von 85°C gereckt. In diesem Falle war die Querschnittsverminderung praktisch null. In Tabelle III sind die physikalischen Eigenschaften der auf diese '.."eise erhaltenen Filme zusammengestellt:
4 0 9 8 17/1012
- -20-
BAD ORiGIMAL
" Tabelle III
Zugfestigkeit (kg/ram2) Wärmeschrumpfung (%) (15O0C, 2 in Seitenrich- in Längsrich- in Seitenrich- in Längsrichtung (Reck- tung (senk- tung (Reck- tung (senkrichtung) rechter Rieh- richtung) rechter Richtung zur Reck- tung zur Reckrichtung) richtung)
27 6,4 20 16
Wärmeschrumpfung (%) (1200C, 5 min) Reißfestigkeit (kg/cm) dn Seitenrich- in Längsrichtung in Seiten- in Längstung .(Reckrich- (senkrechter Rieh- richtung richtung tung) tung zur Reckrich- (Reckrich- (senkrechte
tung) tung) Richtung zu
Reckrichtur
13 8,5 38 230
Die oben angegebenen Wärmeschrumpfungen beziehen sich auf die Werte, die bei 2-stUndigem Erhitzen auf 1500C und 5-minütigem Erhitzen auf 12O0C erhalten wurden«, Die Reißfestigkeiten wurden unter Verwendung eines Elmendorf-Reißtesters nach der JIS-Norm P-8116 bestimmt.
Aus den Beispielen 1 und 2 wird ersichtlich* daß die seitlich gereckten Filme aus Polyäthylen»1^-diphenoxyäthan-A-^'-dicarboxylat in Längsrichtung (d.he in einer Richtung senkrecht zur Reckrichtung) eine extrem große Wärmeschrumpfung besitzeny während die Wärmeschrumpfung in Querrichtung (Reckrichtung), extrem niedrig isto Insbesondere zeigen die auf die 255-faclie oder höhere ursprüngliche Breite in Querrichtung gereckten Film© eine erhebliche riehtungsuiigleichförmige Schrumpfbarkeit dahingehend, daß die Wärme« schrumpfung in Querrichtung k% oder weniger beträgt 9 während diejenige in Längsrichtung 30?ό oder mehr beträgt«, wenn 2 std auf" 150°C erhitzt wirdo Die Wichtigkeit dieser Tatsache ergibt sich aus dem Vergleich mit dem Vergleichs-
- =21-4 0 9 8 17/1012 .· -.-. ■■ -
BAD ORIGiNAL
beispiel 1. Bei Polyäthylenterephthalatfilmen, die bei entsprechenden Reckbedingungen hergestellt worden sind, ist nämlich der Unterschied zwischen den Wärmeschrumpfungen in Längsrichtung und in Querrichtung geringer als bei den erfindungsgemäßen Filmen.
Beispiel 3
Polyäthy 1-en-1,2-diphenoxyäthan-4,4' - di c arboxyl at mit einer grundmolaren Viskosität von 0,88, gemessen in o-Chlorphenol (I9aige Lösung) bei 35°C, wurde aus einer kreisförmigen Düse eines Extruders bei einer Extrudierungstemperatur von 295°C extrudiert. Das Extrudat wurde innerhalb 1 see auf 40 C, indem es fest mit einem wassergekühlten lietalldorn in Berührung gebracht wurde, abgeschreckt, wodurch ein im wesentlichen amorpher rohrförmiger Film mit einer Dichte, von 1,309, einem Durchmesser von 100 mm und einer Dicke von etwa 0,15 Mn erhalten wurde. Dieser Film wurde sodann einmal gefaltet und aufgenommen und in Rollenform aufgewickelt. Der res,ultierende rohrförmige Film wurde zwischen Beschickungs-Haltewalzen mit niedriger Drehgeschwindigkeit und Aufnahmehaltewalzen mit höherer Drehgeschwindigkeit zugeführt, während der Film so eingestellt wurde, daß vor und nach dem Recken fast der gleiche Durchmesser erhalten wurde, indem Druckluft in das innere des rohrförmigen Films geleitet wurde. Der Film wurde in Reckrichtung bei einer Recktemperatur von etwa 800C einachsig gereckt, wobei das Reckverhältnis auf verschiedene Vierte variiert wurde, indem die Drehgeschwindigkeiten der Haltewalzen einge- . stellt wurden. Die Reckgeschwindigkeit lag im Bereich von 2OOO5o bis 8OOO?6/min. Darauf wurde sofort auf 400C oder niedriger abgeschreckt und aufgenommen. In diesem Falle war die Qüerschnittsverminderung praktisch gleich null.
" -22-
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Mehrere Muster der auf diese Weise erhaltenen einachsig gereckten rohrförmigen Filme wurden auf eine geeignete Länge zugeschnitten, 5 min in einem Ölbad bei 1200C stehen gelassen und herausgenommen. Sodann wurden die Wärmeschrumpfungen dieser Proben in Reckrichtung und in Querrichtung (Durchmesser der Rohre) gemessen. Weiterhin v/urden die durch 2-stündiges Erhitzen auf 1500C bewirkten WärmeSchrumpfungen gemessen. Die Ergebnisse sind in Figur 2 dargestellt. Die durch Strichpunkte angegebenen Kurven beziehen sich auf die Wärmeschrumpfung von Polyethylenterephthalat, das 5 min bei 1200C behandelt wurde.
Beispiel 4
Das Recken erfolgte unter Verwendung des gleichen amorphen rohrförmigen Filmes und der gleichen Vorrichtung wie in Beispiel 3. Das Recken wurde so eingestellt, daß ein 2,5-faches oder 4-faches Reckverhältnis erhalten wurde, indem die Luftmenge variiert wurde, welche in das Innere des rohrförmigen Filmes eingeleitet wurde. Auf diese Weise wurden mehrere Arten von in Längsrichtung einachsig gereckten Rohren mit unterschiedlichen Querschnittsverminderungen erhalten. Die Wärme Schrumpfungen der auf diese Weise erhaltenen Rohre wurden gemäß Beispiel 3 gemessen. Die Ergebnisse sind in.Figur 3.zusammengestellt.
Beispiel 5
Polyäthylen-1,2-diphenoxy-4,4'-dicarboxylat mit einer grundmolaren Viskosität von 0,96, gemessen in o-Chlorphenol bei 35°C, wurde aus einer T-Düse eines Extruders bei einer Extrudierungstemperatur von 3100C extrudiert. Das Extru- dat wurde abgekühlt, indem es in engen Kontakt mit einer
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Gießwalze gebracht wurde. Auf diese Weise wurde ein im wesentlichen amorpher Film mit einer Dicke von etwa 0,03 mm, einer Breite .von 420 mm und einer Dichte von 1,308 erhalten. Der resultierende Film wurde auf die 3,5-fache ursprüngliche Länge bei 80°C und einer Geschwindigkeit von' 40000io/min unter "Verwendung einer Walzenreckvorrichtung gereckt. Die Durchmesser der Reckwalzen betrugen 150 mm. Der Abstand zwischen den Walzen mit niedriger Geschwindigkeit und den Walzen mit höherer Geschwindigkeit wurde so eng wie 3 mm angesetzt.
Der auf diese Weise erhaltene Film hatte eine Querschnittsverminderung von etwa 12% entlang der Gesamtbreite im Vergleich zu dem Film vor dem Recken. Die Wärmeschrumpfungen des resultierenden Filmes beim 2-stündigen Erhitzen, auf 1500C betrugen 1,5% in Reckrichtung und 39/o in Querrichtung. Beim 5-minütigen Erhitzen auf 120°C betrugen die Wärmeschrumpfungen O9 9% in Reckrichtung und 29/o in Seitenrichtung« Die Zugfestigkeit des Films in Reckrichtung betrug 30 kg/mm und in Querrichtung 5*4 kg/mm . Die Reißfestigkeit des Films in Reckrichtung betrug 400 kg/cm und in Querrichtung 50 kg/cm„
Beispiel 6
Die Reißfestigkeitseigenschaften der in Beispiel 3 erhaltenen Filme wurden unter Anwendung der Meßmethode der Beispiele 1 und 2 gemessene Die erhaltenen Ergebnisse sind in Figur 4 zusammengestellt o Aus dieser Figur wird ersichtlich;, daß die flachen oder rohrförmigen Filme gemäß der Erfindung auch spezielle und überlegene mechanische Eigenschaften besitzen. Es ist nämlich die Tendenz ' festzustellenρ daß die Aufspaltungsbeständigkeit in Reck-
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BAD ORJGINAU
richtung verbessert ist und daß die Filme in Reckrichtung weniger aufspaltbar v/erden als in Querrichtung.
Vergleichsbeis-piel 2
Nach der Arbeitsweise des Beispiels 3 wurde ein einachsig gereckter Film aus Polyethylenterephthalat mit einer grundmolaren Viskosität von 0,8, gemessen in o-Chlorphenol bei 35°C, hergestellt. Die Wärmeschrumpfungen und die Reißfestigkeiten des erhaltenen Filmes wurden gemes-. sen. Die erhaltenen Ergebnisse sind in den Figuren 1 und 4 als gestrichelte Kurven angegeben. Diese Ergebnisse stehen in erheblichem Kontrast zu den speziellen Merkmalen der erfindungsgemäßen flachen oder rohrförmigen Filme. Die in diesem Vergleichsbeispiel hergestellten Produkte zeigen nur die Eigenschaften der üblichen einachsig gereckten Filme.
Vergleichsbeispiel 3
Ein im wesentlichen amorpher Film aus Polyäthylen-1,2-diphenoxyäthan-4,4'-dicarboxylat, erhalten gemäß Beispiel 5, wurde vorbehandelt und unter einer Beschränkung der Querschnittsverminderung auf 30% unter Verwendung der Vorrichtung dieses Beispiels in Längsrichtung einachsig gestreckt. Es wurde bei den folgenden Bedingungen gearbeitet:
A: 25 see auf 9O0G auf einer erhitzten Walze erhitzt und sodann bei einer Reckgeschwindigkeit von 80000%/min auf die 3,0-fache ursprüngliche Länge bei 8O0C verstreckt.
-25-
409817/1012
BAD ORjGiNAl.
B: 30 sec auf 1800C auf einer erhitzten Walze erhitzt und sodann bei einer Reckgeschwiridigkeit von min auf ι
gereckt.
min auf die 3,7-fache ursprüngliche Länge bei 1500C
Die Querschnittsverminderung bzw. Einhalsung zum Zeitpunkt des Reckens und die physikalischen Eigenschaften sind in der folgenden Aufstellung zusammengestellt:
Querschnitts- Zugfestig- Wärmeschrump- Reißfestigverminderung keit 0 fung {%) keit (kg/cm) (%) (kg/mni ) RR QR RR QR RR QR
A 22 ' 26 5,8 0,5 0,3 10
(0,3) (0,2)
B 14 24 6,2 0,3 0,4 12
(0,2) (0,2)
Fußnoten: Wärmeschrumpfung: 1500C χ 2 std
Zahlen in Klammern: 1200C χ 5 min
RR: Reckrichtung
QR: Querrichtung
Vergleichsbeispiel 4
Die physikalischen Eigenschaften eines Films, hergestellt unter Verwendung des im wesentlichen amorphen Rohres des Beispiels 3 bei den oben unter (A) angegebenen Bedingungen und unter Kontrolle des Innendrucks auf eine Querächnittsverminderung von praktisch null, waren wie folgt:
Zugfestigkeit (kg/mm ) Wärmeschrumpfung (%) Reißfestigkeit
(kg/cm) RR QR RR QR RR QR
25 5,6 0,5 0,4 10
(0,3) (0,2)
409817/1012 -26-
Fußnoten: Wärmeschrunpfung: 15O0C/ 2 std
Zahlen in Klammern: 1200C χ 5 min
Wie aus den obigen Beispielen ersichtlich wird, liegen die erfindungsgemäßen flachen oder rohrförmigen Filme vollkommen außerhalb des Konzepts der herkömmlichen einachsig gereckten Filme oder Rohre. Die Wärmeschrumpfungen der erfindungsgemäßen Produkte in Reckrichtung und in senkrechter Richtung hierzu sind nämlich diametral entgegengesetzt wie bei den herkömmlichen Filmen oder Rohren. Ihre anisotropischen (richtungsungleichmäßigen) Eigenschaften sind daher extrem groß. Dazu kommt noch, daß die Reißfestigkeit in beiden Richtungen groß ist, daß sie insbesondere in Reckrichtung kaum aufgespalten werden können und daß sie auch hinsichtlich' der anderen physikalischen Eigenschaften, z.B. der Wärmebeständigkeit, der Beständigkeit gegenüber einer Gasdurchdringung, der chemischen Beständigkeit, der Transparenz, der elektrischen Isolierung und der dielektrischen Eigenschaften, überlegen'e Werte zeigen. Die erfindungsgemäßen Produkte sind daher für Packungen, Überzüge und dergleichen für verschiedene Güter sehr gut geeignet.
-27-17/1012

Claims (1)

  1. - st 27 -
    Patentansprüche
    1. Einachsig gereckte Filme bzw. Folien, dadurch gekennzeichnet , daß sie im wesentlichen aus Polyäthylen-1,2-diphenoxyäthan-4,4'-dicarboxylat bestehen und daß sie in Querrichtung zur Reckrichtung 'eine erheblich höhere Wärmeschrumpfung zeigen als in Reckrichtung.
    2. Einachsig gereckte Filme bzw. Folien nach Anspruch 1, de-
    durch gekennzeichnet, daß .die Filme bzw. Folien beim 2-stündigen Erhitzen auf 1500C in Reckrichtung eine Wärmeschrumpfung von 10 bis praktisch 0% der ursprünglichen Länge und in Querrichtung zur Reckrichtung eine Wärmeschrumpfung von 15 bis 50?S der ursprünglichen Länge zeigen.
    3. Einachsig gereckte Filme bzw. Folien nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennz e i chnet, daß d,ie Filme bzw. Folien in Reckrichtung eine Zugfestigkeit von 15 bis 45 kg/mm und. in Querrichtung zur Reckrichtung eine Zugfestigkeit von 5 bis 15 kg/mm besitzen und daß sie in Reckrichtung eine Reißfestigkeit von 300 bis 500 kg/cm und in Querrichtung zur Reckrichtung eine Reißfestigkeit von 30 bis 100 kg/cm zeigen.
    4. Einachsig gereckte Filme bzw. Folien nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Filme bzw. Folien in flacher Form vorliegen.
    5. Einachsig gereckte Filme bzw. Folien nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Filme bzw. Folien in rohrförmiger bzw. schläuchförmiger Form vorliegen.
    -28-409817/1012 "
    2350153 6J Verfahren zur Herstellung von einachsig gereckten ~lTilinen bzw. Folien, die in Querrichtung zur Reckrichtung eine erheblich größere Wärmeschrumpfung zeigen als in Reckrichtung, dadurch gekennzeichnet , daß man eine im !wesentlichen amorphe Polyäthylen-1,2-diphenoxyäthan-A-^'-dicarboxylat-Schicht bei Temperaturen im Bereich von 55 bis 1OO°C einachsig auf mindestens die 2-fache ursprüngliche Länge bei einer Beschränkung der Querschnittsverminderung auf 3O?4 oder weniger reckt.
    7. Einachsig gereckte Filme bzw. Folien, bestehend im wesentlichen aus Polyäthylen-1,2-diphenoxyäthan-4,4'-dicarboxylat mit einer erheblich größeren Wärmeschrumpfung in Querrichtung zur Reckrichtung als in Reckrichtung, dadurch gekennzeichnet , daß sie in der Weise erhalten worden sind, daß eine im wesentlichen amorphe Polyäthylen-1,2-diphenoxyäthan-4,4'-dicarboxylat-Schicht bei Temperaturen im Bereich von 55 bis 10O0C einachsig auf mindestens die 2-fache ursprüngliche Länge bei einer Beschränkung der Querschnittsverminderung auf 3O?o oder weniger gereckt worden ist.
    409817/1012
    Lee rs e i te
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