DE2349762A1 - Hydraulischer steuerkreis zur schaltpunktstabilisierung bei automatischen getrieben - Google Patents
Hydraulischer steuerkreis zur schaltpunktstabilisierung bei automatischen getriebenInfo
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Description
Patentanwälte:
BERLIN: DIPL.-ING. R. ftflÜLLER-BÖRNER
MÜNCHEN: DIPL.-ING. HANS-H. WEY
24993/4
NlSSAM JXDOSHA K43ÜSHJEX IL4ISFL4
Yokohama, Japan
Hydraul Isolier· Stotaeriigels zur
sieritng bei.
Dl© Erfindung bezielit sieia auf ©inesi fey
kreis stuls? Schal•fcpuiifc'fes'fea.'toillsxenamg Hut ts.vLtomiB.t±soh@ GetTiebe,
insbesondere Iix»aftfalir3ei2ggetriebeE
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gemäß dear Toriiegeiasieza.-- Erfindung dadmrcii gelöst9 da®
zviscnen eine Haiip'fefoTiiesTpBmp© und die Sdialtsteue^'/Q^^
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zwischen die erste Brac&^egelfrojTfisIitmng land di© Seeaal"*;
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verhindert "wiird» Ba das zweite Regelventil mit eiiaear 3slei—
Eieren BureSifl^aiSineXiga als das erste Steiaer^rentil
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kann es den Arbeitsdruck sorgfältiger regulieren. Das zusätzliche Regulierventil kann durch, eine von der Drossel—
klappenöffnung abgeleiteten Größe gesteuert werden, sodaß der Ausgangsdruck sich gleich- oder gegensinnig mit der
Öffnung der Drosselklappe ändert« Es kann aber auch einen konstanten Ausgangsdruck ohne Rücksicht auf die Drossel—
klappenstellung liefern· Die Änderung der Schaltpunkte
als Funktion der Drosselklappenöffnung ist in den Figuren 2 A bis 2 C entsprechend dargestellt«
Die Erfindung, ihre Vorteile und bevorzugten Ausführungs— formen seien nachfolgend, insbesondere unter Zuhilfenahme
der Zeichnungen näher erläutert«
Fig. 1 zeigt als Diagramm den Kurvenverlauf des Schalt— punktes als Funktion der Drosselklappenöffnung und Fahrzeuggeschwindigkeit
eines herkömmlichen hydraulischen Steuerkreises für ein automatisches Getriebe.
Fig. 2 A zeigt als Diagramm den Verlauf des Schaltpunktes als Funktion der Drosselklappenöffnung und Fahrzeuggeschwindigkeit
bei einem Steuerkreis gemäß der vorliegen den, Erfindung« bei dem der Druck am Schaltsteuerventil
proportional der Drosselklappenöffnung ist.
Fig. 2 B zeigt als Diagramm den Verlauf des Schaltpunktes
als Funktion der Drosselklappenöffnung und Fahrzeugge-
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schwindigkeit bei einem Steuerkreis gemäß der vorliegenden
Erfindung, bei dem der Druck am Schaltsteuerventil konstant ist.
Fig. 2 C zeigt als Diagramm den Verlauf des Schaltpunktes als Funktion der Drosselklappenöffnung und Fahrzeuggeschwindigkeit bei einem Steuerkreis gemäß der vorliegenden
Erfindung, bei dem der Druck am Schaltsteuerventil umgekehrt proportional der Drosselklappenöffnung ist.
Fig. 3 zeigt ein Beispiel eines automatischen Getriebes,
bei dem der hydraulische Steuerkreis gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann.
Fig. k zeigt einen hydraulischen Steuerkreis für ein
automatisches Getriebe, bei dem die vorliegende Erfindung angewendet wird.
« 5 zeigt eine detailierte Darstellung von einzelnen
Teilen des hydraulischen Steuerkreises nach FIg9 4,
Die vorliegende Erfindung soll nun im Detail an Hand der zugehörigen Zeichnungen näher beschrieben werden. Fig. 3
zeigt ein Beispiel für ein automatisches Getriebe, bei dem der hydraulische Steuerkreis gemäß der vorliegenden Erfindung
verwendet werden kann. Das Zahnradgetriebe im automatischen Getriebe nach Fig· 3 enthält vier verschiedene
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Vorwärts-Übersetzungsverhältnisse und ein Rückwärts-Über—
Setzungsverhältnis· An dieser Stelle soll betont werden, daß die Anwendung der vorliegenden Erfindung nicht nur
auf ein solches automatisches Getriebe beschränkt ist, sondern auch bei 3-Gang-, 5-Gang- oder anderen Arten von
automatischen Getrieben verwendet werden kann.
Das Getriebe wird von einem Gehäuse 1 umschlossen und enthält einen Drehmomentwandler 2, eine Ölpumpe 3» eine
vordere Kupplung k, eine rückwärtige Kupplung 5» einen
ersten Planetenradsatζ 6, einen zweiten Planetenradsatz 7»
einen dritten Planetenradsatz 8, eine An- und Rückfahrbremse
9» eine zweite Freilaufbremse 10, eine zweite Antriebsbremse 11, eine dritte Antriebsbremse 12, eine
dritte Freilaufbremse 301, eine Anfahr-Richtungsbremse 13»
eine zweite Richtungsbremse 14, eine dritte Richtungsbremse
302 und eine Abtriebswelle 15. All diese Teile sind in
dem Gehäuse 1 untergebracht. Der Drehmomentwandler 2 besteht aus einem Pumpkreisel 16, einem Turbinenrad 17 und
einem Leitrad 18. Der Pumpkreisel 16 wird über einen
Treibteller 16 a von einer Motorkurbelwelle 19 angetrieben. Das Surbinenrad 17 ist mit einer Antriebswelle 20 verkeilt.
Das Leitrad 18 wird von einer Richtungsbremse 21 getragen und kann nur in der gleichen Richtung rotieren wie der
Pumpkreisel 16. Der Pumpkreisel 16 treibt über einer Felle
die Ölpumpe 3, Die Antriebswelle 20 ist mit einer rückwärtigen Kupplungstrommel 23 und einer inneren Nabe 24 der
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vorderen Kupplung h gekoppelt. Die Planetenradsätze 6,
und 8 bestehen aus Hohlrädern 6 a, 7 a, 8a, Planeten— rädern 6b, 7b, 8b, Sonnenrädern 6 c, 7 c, 8 c, und
Planetenrad trägern 25, 26, 27, Die rückwärtige Kupplung
hat eine innere Nabe 28, die mit dem Hohlrad 6 a des ersten Planetenradsatzes verbunden ist. Die vordere
Kupplungstrommel 29 ist mit einer Verbindungswelle 31 verbunden, welche wiederum mit den Sonnenrädern 6 c und
7 c des ersten und zweiten Planetenradsatzes 6 und 7 verbunden ist. Der Planetenradträger 25 führt die Planetenräder
6 b des ersten Planetenradsatzes 6 und ist mit der Äbtrisbswelle 15 gekoppelt. Letztere ist auch mit dem
Hohlrad 7 & des zweiten Planetenradsatzes 7 und dem Sonnenrad 8 c des dritten Planetenradsatzes 8 verbunden.
Der Planetenradträger 26 trägt die Planetenräder 7 *>
des zweiten Planetenradsatzes 7 und ist mit dem Planetenradträger 27, der die Planetenräder 8 b des dritten
Planetenradsatzes 8 trägt, durch die innere Nabe 32 der
An- und Rückfahrbremse 9 und die Innenwand 33 der Anfahr-Richtungsbremse
13 verbunden. Weiterhin ist vorgesehen, daß das Hohlrad 8 a des dritten Planetenradsatzes 8 von
der zweiten Freilaufbremse 10 und über die zweite Richtungsbremse 14 durch die zweite Antriebsbremse 11 festgebremst
werden kann.
Die Tabelle nach Fig. 6 zeigt das Schema zum Erzeugen der
vier verschiedenen Vorwärts—Übersetzungsverhältnisse und
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— ο —
des eines Rückwärts-Übersetzungsverhältnisses durch wahlweises Betätigen der vorderen Kupplung 4, der rückwärtigen
Kupplung 5» der dritten Antriebsbremse 12, der dritten Freilaufbremse 3Ο1, der An- und Rückfahrbremsβ 9»
der zweiten Freilaufbremse 10, der zweiten Antriebsbremse 11, der Anfahr-Richtungsbremse 13, der zweiten
Richtungsbremse 14 und dritten Richtungsbremse 302. Das
Wechselverhältnis zwischen den Gängen, in der Tabelle nach Fig. 6, gründet sich auf die Anzahl von 80 Zähnen
im Hohlrad und 37 Zähnen beim Sonnenrad bei allen Planetenradsätzen· Selbstverständlich kann das Wechselverhältnis
zwischen den Gängen durch geeignete Änderung der Zähnezahl bei den verschiedenen Zahnrädern in den verschiedenen
Planetengetrieben abgewandelt werden«
In der Tabelle nach Fig« 6 bedeutet der Kreis (o), daß
den so markierten Friktionseiementen oder Bremsen hydraulischer
Druck zugeführt wird, während das Dreieck (Δ) anzeigt, daß die so markierte Richtungsbremse in Betrieb ist·
Der Kategorieunterschied in der Tabelle nach Fig, 6 zwischen den D1- und D2-Bereichen einerseits und den
"1"- und "2"-Bereichen besteht darin, ob nur in einer oder in
zwei Richtungen gebremst wird· Genauer gesagt, sowohl die Anfahr-Richtungsbremse 13 als auch die zweite Richtungsbremse 14 treten in Aktion, wenn sie von der Motorseite aus
angetrieben werden, aber s±e laufen leer, wenn s±e von der
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Abtriebswelle 15 angetrieben werden. Entsprechend ist in
den Bereichen D1, D und D_, wo die Einwegbremsen arbeiten,
die Bremswirkung des Motors nicht wirksam« Venn die Bremswirkung des Motors ausgenutzt werden soll, dann müssen
An- und Rückfahrbremse 9» die zweite Freilaufbremse 10
und die dritte Freilaufbremse 301 betätigt werden· Während des Betriebes weirden die rückwärtige Kupplung 5 und die
Richtungsbremse 13 im D..-Bereich betätigt, während die
rückwärtige Kupplung 5 und die An— und Rückfahrbremse 9 im "1"-Bereich arbeiten· In der folgenden Beschreibung
wird der Einfachheit halber angenommen, daß die Welle 20 durch die Rotation der Abtriebswelle 15 angetrieben wird.
Wenn die Abtriebswelle 15 rotiert, dann rotiert das Hohlrad 7 a des zweiten Planetenradsatzes 7 mit der gleichen
Drehzahl* Hierbei wird der Planetenradträger 26 durch die
An- und Rückfahrbremse 9 oder die Anfahr-Richtungsbremse 13
festgebremst, das Sonnenrad 7 c rotiert mit einer bestimmten
Geschwindigkeit und das Sonnenrad 6 c des ersten Planetenradsatzes 6, das mit ihm gekoppelt ist, rotiert mit der
gleichen Geschwindigkeit wie das Sonnenrad 7 c· Beim ersten
Planetenradsatz rotiert der Planetenradträger 25 mit der
gleichen Drehzahl wie die Abtriebswelle 15, sodaß das Hohlrad 6 a mit einer Geschwindigkeit rotiert, die von den
Geschwindigkeiten des Planetenradträgers 25 und des Sonnenrades
6 c abhängt. Die Rotation des Hohlrades 6 a wird über die rückwärtige Kupplung 5 auf die Antriebswelle 20 übertragen·
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In der Praxis wird die Antriebsenergie von der Antriebswelle
20 auf die Abtriebswelle 15 in umgekehrter als in der oben beschriebenen Richtung, jedoch auf dem gleichen
Wege übertragen.
Im D_-Bereich, das ist der zweite Gang unter den D-Bereichen,
steht die rückwärtige Kupplung 5 in Eingriff und die zweite
Antriebsbremse 11 arbeitet. Im "2"-Bereich steht die rückwärtige
Kupplung 5 im Eingriff und die zweite Freilaufbremse 10 arbeitet. Es sei angenommen, daß die Abtriebs—
welle 15 das Getriebe antreibt, wie im Fall des ersten Übersetzungsbereiches· Wenn die Abtriebewelle 15 rotiert,
dann dreht sich das Sonnenrad 8 c des dritten Planetenradsatzes 8 zusammen mit der Welle 15» sodaß der Planetenradträger
27 mit einer bestimmten Geschwindigkeit angetrieben wird« Dabei ist das Hohlrad 8 a durch die zweite Freilaufbremse
10 oder die zweite Richtungsbremse 14 festgebremst·
Im zweiten Planetenradsatz 7 ist das Hohlrad 7 & mit der
Abtriebswelle 15 und der Planetenrad träger 26 ist mit dem
Planetenradträger 27 des dritten Planetenradsatzes 8 verbunden,
sodaß das Sonnenrad 7 c mit einer Geschwindigkeit rotiert, die von den Geschwindigkeiten des Hohlrades 7 &»
das mit der Abtriebswelle 15 verbunden ist, und des Planetenradträgers
26 abhängt. Im ersten Planetenradsatz 6 ist der Planetenradträger 25 mit der Abtriebswelle 15 und das
Sonnenrad 6 c mit dem Sonnenrad 7 c des zweiten Planeten—
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radsatzes verbunden, das Hohlrad 6 a rotiert mit einer Geschwindigkeit, die von den Geschwindigkeiten des Sonnenrades
6 c und des Planetenradträgers 25 abhängt. Da dieses
Hohlrad 6 a mit der Antriebswelle 20 über die rückwärtige Kupplung 5 verbunden ist, rotiert die Antriebswelle 20
mit der gleichen Geschwindigkeit wie das Hohlrad 6 a. In diesem Falle überträgt die Eingangswelle 20 Energie zur
Abtiiebswelle 15 in umgekehrter wie der vorerwähnten
Richtung, aber auf den gleichen ¥eg.
Im D_-Bereich ist die rückwärtige Kupplung 5 im Eingriff
und die dritte Antriebsbremse 12 in Tätigkeit, Im "3"-Bereich
ist die dritte Freilaufbremse 301 in Betrieb', Dementsprechend wird die Rotation der Antriebswelle 20 auf das
Hohlrad 6 a des ersten Planetenradsatzes 6 über die rückwärtige Kupplung 5 übertragen. Da das Sonnenrad 6 c durch
die Bremse 301 oder über die dritte Richtungsbremse 302 durch die dritte Antriebsbremse 12 festgebremst ist,
rotiert der Planetenradträger 25 mit einer bestimmten Geschwindigkeit,
Diese Rotation wird auf die Abtriebswelle übertragen.
Im vierten, dem D^-Bereich ist sowohl die rückwärtige
Kupplung 5 als auch die vordere Kupplung h im Eingriff, Dementsprechend rotieren das Hohlrad 6 a und das Sonnenrad
6 c des ersten Planetenradsatzes 6 mit der gleichen
Geschwindigkeit wie die Antriebswelle 20e Als Folge davon
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rotiert auch der Planetenradträger 25 dieses Planetenrad— satzes 6 mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Antriebswelle
20, sodaß die Abtriebswelle 15 mit der gleichen Geschwindigkeit rotiert wie die Antriebswelle 20.
Im Rückwärts- oder '^"-Bereich ist die vordere Kupplung 4
im Eingriff und die An- und Rückfahrbremse 9 wird betätigt. Die Rotation der Antriebswelle 20 wird auf das
Sonnenrad 7 ö des zweiten Planetenradsatzes 7 über die vordere Kupplung 4 und die Bremstrommel 30 übertragen.
Dabei wird der Planetenradträger 26 des zweiten Planetenradsatzes 7 durch die An- und Rückfahrbremse 9 festgebremst,
sodaß sein Hohlrad 7 a mit einer bestimmten Geschwindigkeit in gegenüber dem Sonnenrad 7 c umgekehrter
Richtung rotiert. Die Rotation des Hohlrades 7 a wird auf die Abtriebswelle 15 übertragen»
Der hydraulische Steuerkreis gemäß der vorliegenden Erfindung soll nun an Hand der Pig. 4 näher.erläutert werden.
Der erfindungsgemäße hydraulische Steuerkreis umfaßt eine
Pumpe 41, ein von Hand einstellbares Ventil 42, ein Regelventil 43, ein Drosselventil 44, ein Ventil 45 zur Schaltung
von 1 auf 2 (1-2-Schaltventil 45), ein 2-3-Schaltventil
46, ein 3-4-Schaltventil 47, ein Ventil 48 zum Abwärtsschalten,
ein niagnetgesteuertes Ventil 49, ein Leerlauf
ventil 50, ein Druekreduzierventil 51 für den ersten
Gang, sin Druckreduzierventil 52 für den zweiten Gang,
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ein Druckreduzierventil 330 für den dritten Gang, ein
Hysterese-Ventil 53» fünf Zweiwege-Ventile 54, 55, 56, 57,
58, und zwei Fliehkraftventile 59 und 60. Die Pumpe 41
pumpt Öl aus einem Ölbehälter 61 durch ein Filfer 62
und ein Zuführungsrohr 63 in eine Arbeitsdruckleitung
Die Arbeitsdruckleitung 64 liefert den Arbeitsdruck zu den verschiedenen Friktionskupplungen und Bremsen*
Hysterese—Ventil: —
Das Hysterese-Ventil 53 hat einen Kolbenschieber 146 mit
Stegen 146 a, 146 b und 146 cf der normalerweise durch
eine Feder 147 aufwärtsgetrieben wird, wie die Figuren
und 5 zeigen. Das Hysterese-Ventil 53 weist außerdem Durchströmungskanäle
148, 149, 150, 151, I52 und 153 (nachfolgend
kurz "Kanäle" genannt) auf. Der Kanal I50 verbindet das Ventil mit der Arbeitsdruckleitung 64, während
der Kanal 153 mit der Leitung 195 verbunden ist.
Die soeben erwähnte Leitung 195 wird von dem Zweiwege-Ventil
57 entweder mit dem Kanal 79 des von Hand einstellbaren Ventils 42 oder mit dem Kanal 84 des Drosselventils
verbunden. Außer wenn der Schieber 75 des von Hand einstellbaren Ventils 42 in der Schaltstellung "1", "2" oder
"3" steht, ist die Leitung 195 mit dem Drosselventil zwecks Zuführung von Drosseldruck verbunden. Wenn der
Schieber 75 in den Stellungen "1", "2" oder "3" steht,
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dann ist die Leitung 195 mit dem Kanal 79 des von Hand
einstellbaren Ventils 42 verbunden und empfängt damit Arbeitsdruck. Der Öldruck, der von dem Kanal 150 über
den Kanal 151» die Leitung 197 und die Öffnung 154 zum
Kanal 148 gelangt, stellt sich auf eine Größe ein, die die aufwärtsgerichtete Kraft, die vom Öldruck am Kanal
auf den Steg 146 c und zusätzlich von der Feder 147 hervorgerufen wird, ausgleicht« Außer wenn der Schieber
des von Hand einstellbaren Ventils 42 in den Bereichen "3"»
"2" oder "1" steht, ist der Öldruck am Kanal 153 gleich
dem Drosseldruck, sodaß der Öldruck in der Leitung 197 dem Drosseldruck entspricht.
¥enn der Schieber 75 des von Hand einstellbaren Ventils
in der Stellung "3", "2" oder "1" steht, dann wird der Öldruck am Kanal 153 gleich dem Arbeitsdruck, somit überlagert
sich dieser Arbeitsdruck der Kraft, die von der Feder 147 auf den Schieber 136 in Aufwärtsrichtung ausgeübt
wird. Daraus ergibt sich, daß die Druckregelbalance nicht mehr vorhanden ist und die Kanäle I50 und I5I miteinander
in Verbindung stehen, sodaß der Druck in der Leitung 197 gleich dem Arbeitsdruck wird,
Regulierventil: —
Das Ventil 43 reguliert den Druck in der Arbeitsdruckleitung
64. Das Regulierventil 43 enthält einen Schie-
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ber 65 mit Stegen 65 a, 65 b, 65 c, 65 d, 65 e, 65 f und
eine Feder 66, die den Schieber 65 aufwärts treibt.
Kanäle 67, 68, 69, 70, 71, 72, 73, und 74 sind am Regulierventil
43 angebracht. Der Kanal 67 des Regulierventils
steht vom manuell einstellbaren Ventil 42 her über eine Leitung 180 nur während der Vorwärtsgänge unter Arbeitsdruck, sodaß dieser nur in diesen Betriebsstellungen reduziert
wird, wie nachfolgend noch beschrieben wird. Der Kanal 68 des Regulierventils 43 steht mit der Arbeitsdruckleitung 64 über eine Öffnung 178 in Verbindung. Dementsprechend
steht der Zwischenraum zwischen den Stegen 64 a und 65 b des Schiebers 65 im Regulierventil 43 unter Öldruck,
sodaß sich eine Kraftwirkung ergibt, die den Schieber 65 nach unten treibt. Der Kanal 69 des Regulierventils
43 steht mit einem Kanal I65 des Leerlaufventils 50
über eine Leitung 184 in Verbindung, Es wird später noch beschrieben, daß am Kanal I65 des Leerlaufventils 50 ein
Öldruck entsteht, wenn sich das Fahrzeug im Leerlauf befindet. Während des Leerlaufs steht als Folge davon der
Zwischenraum zwischen den Stegen 65 b und 65 c des Schiebers 65 unter Druck, sodaß eine Kraft erzeugt wird, die
den Schieber 65 abwärts treibt. Der Kanal 70 des Regulierventils
43 ist ein ütbf lußkanal zur Ableitung des Öls, das
vom Kanal 71 durch eine dem Steg 65 d gegenüberliegende
Spalte hindurchdringt. Der Kanal 71 ist mit der Arbeitsdruckleitung; 64 verbunden. Der Kanal 72 des Regulierven-
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tils 43 ist mit dem Drehmomentwandler verbunden, um diesem
das Öl, das ihm vom Kanal 71 über einen dem Steg 65 e des
Schiebers 65 gegenüberliegenden Zwischenraums zufließt, zuzuleiten. Der Kanal 73 des Regulierventils 43 ist mit dem
Zweiwege—Ventil 57 durch eine Leitung I85 verbunden. Das
Zweiwege-Ventil 57 seinerseits ist sowohl mit dem Kanal des von Hand einstellbaren Ventils 42 über eine Leitung
verbunden, als auch über eine Leitung 186 mit der dem Kanal 84 des Drosselventils 44. Der Kanal 79 des Ventils
steht unter Arbeitsdruck, wenn sein Schieber 75 in der
Stellung "3", "2" oder 11I" steht. Der Kanal 84 des Drosselventils 44 steht unter einem Öldruck (Brosseidruck), der
der Motorleistung entspricht. Wie bekannt ist, führt das Zweiwege—Ventil 57 der Leitung I85 den jeweils höheren der
in den Leitungen 181 und 186 herrschenden Drücke zu. Folglich steht die Leitung I85 unter Arbeitsdruck, wenn
das manuell einstellbare Ventil 42 in der Stellung "3", "2" oder "1" steht.
Daher wird dem Zwischenraum zwischen den Stegen 65 e und 65 f des Schiebers 65 des Regulierventils der Drossel—
druck zugeführt, wenn das manuell einstellbare Ventil 42 nicht in einer der Stellungen "3", »2" oder "1" steht.
Dieser Zwischenraum steht unter Arbeitsdruck, wenn das Ventil 42 in einer der Stellungen "3", "2" oder "1" steht.
Der Kanal 7^ des Regulierventils 43 ist ein Ablauf kanal.
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Drosselventil: —
Das Drosselventil 44 ist ein Ventil, das einen der Motorleistung
entsprechenden Druck erzeugt, d.h. den Drosseldruck, mit dem der Schaltpunkt des automatischen Getriebes
verändert werden kann, und mit dem der Arbeitsdruck, der zu den verschiedenen Bremsen und Kupplungen geführt wird, geregelt
wird. Der Kanal I87 des Drosselventils 44 steht
von der Arbeitsdruckleitung 64 her unter Arbeitsdruck, während der Kanal 84 des Ventils kk über eine Öffnung 86
mit dem anderen Kanal 83 in Verbindung steht. Eine Kammer 188, die links von einer Menbranwand des Drosselventils
kk angebracht ist (siehe Fig. k), steht mit einer Motoransaugöffnung in Verbindung, sodaß der Schieber 82
im Ventil stark nach rechts gedrückt wird, wenn die Motorbelastung
hoch ist, während er nur schwach nach rechie gedrückt wird, wenn die Motorbelastung klein ist.
Wenn die Kraft an der Membran 87, die den Schieber 82 nach rechts drückt, groß ist, dann wird der Spalt zwischen
dem Kanal 87 und dem Kanal 8k größer, während der Spalt, der zu dem Abflußkanal 85 führt, vom Steg 82 b des Schiebers
82 verkleinert wird. Demzufolge steigt der Öldruck am Kanal 84 an, wie auch der Öldruck am Kanal 83, der mit
dem Kanal 84 in Verbindung steht. Der vergrößerte Druck am Kanal 83 greift daher am äußersten rechten Ende des
Schiebersteges 82 a an und versucht den Schieber 82 in
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seine Ruhelage zu bringen. Folglich wird der Schieber 82 in einer Balancestellung gehalten und der Öldruck am
Kanal 84 auf vergleichsweise hohem Niveau einreguliert« Andererseits wird der Öldruck am Kanal 84 auf einem vergleichsweise
niedrigen Niveau eingeregelt, wenn die Kraft von der Membran 87 klein ist« Als Ergebnis der Druckregulierung
durch das Drosselventil 44 ergibt sich ein Öldruck (Drosseldruck) am Kanal 84, der proportional der
Motorbelastung ist.
Fliehkraft-Ventile: -
Die Fliehkraft-Ventile 59 und 60 erzeugen einen Öldruck, der der Fahrzeuggeschwindigkeit entspricht, und mit dem
das Umschalten in den Übersetzungsverhältnissen erleichtert werden soll. Das Primär-Fliehkraft-Ventil 59 weist ein
Gehäuse auf, das an der Abtriebswelle befestigt ist. Xn diesem Gehäuse sind ein Schieber I69 und eine Feder 172
untergebracht. Der Schieber I69 ist in dem Gehäuse verschiebbar.
Das Sekundär—Fliehkraft—Ventil 60 besitzt ein
Gehäuse, das ebenfalls an der Abtriebswelle befestigt ist. In diesem Gehäuse sind ein Schieber I691 und eine Feder
untergebracht. Der Schieber I691 ist in dem Gehäuse ebenfalls
verschiebbar. Ein Druckrohr 189 ist vorgesehen, um einen Öldruck von der Arbeitsdruckleitung 64 über eine
Öffnung 190 den Fliehkraft-Ventilen zuzuführen. Wenn der
Durchmesser der Öffnung I90 genügend klein ist, dann hat
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- ν* τ
der Öldruck' in der Leitung I89 einen sehr kleinen Einfluß
auf den Druck in der Arbeitsdruckleitung 64.
Wenn die Umdrehungsgeschwindigkeit der Abtriebswelle
unterhalb eines gewissen Wertes liegt (z«B. 5OO U/min),
dann wird der Schieber I69 des Primär—Fliehkraft—Ventils
59 von der Feder 172 abwärts gedrückt und stellt "so
eine Verbindung zwischen dem Kanal I70 und dem Abflußkanal
171 her, sodaß das Öl in der Leitung I89 über den
Äbflußkanal 17t abfließen kann· Dann wird in der Leitung
kein Öldruck erzeugt» Wenn die Umdrehungsgeschwindigkeit der Abtriebswelle ansteigt, dann bewegt sich, wie in
Fig· h zu sehen ist, der Schieber I69 infolge der größer
gewordenen Zentrifugalkraft aufwärts, sodaß der Kanal vom Abflußkanal I7I getrennt wird. Das Öl wird in der
Leitung I89 zurückgehalten und es baut sich ein Öldruck auf, der, wie später beschrieben wird, in seiner Gröfte
vom Sekundär—Fliehkraft-Ventil 60 vorgegeben ist» Im
Sekundär—Fliehkraft—Ventil 60 gleicht ein von einem Kanal
der unteren Oberfläche des Steges 169 * b des Schiebers 169 *
zugeführter Öldruck die Kraft der Feder 177 und die Zentrifugalkraft, die auf den Schieber ausgeübt wird, aus.
Wenn die Umdrehungsgeschwindigkeit groß wird und die auf den Schieber I691 wirkende Zentrifugalkraft ansteigt, dann
wird der Öldruck in der Leitung I89 ebenfalls größer und
gleicht so die vergrößerte Zentrifugalkraft aus. Der Öldruck in der Leitung I89 hängt also mit der Umdrehungsge-
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schwindigkeit der Abtriebswelle zusammen. Durch, das
Zusammenwirken des Primär-Fliehkraft-Ventils 59 und des
Sekundär-Fliehkraft-Ventils 6o wird der Öldruck in der
Leitung I89 zu null, wenn die Umdrehungsgeschwindigkeit der Abtriebswelle unterhalb einer vorgegebenen Schwelle
liegt. Venn ,jecloch die Umdrehungsgeschwindigkeit die vorgegebene
Schwelle übersteigt, dann folgt der Öldruck in der Leitung I89 der Umdrehungsgeschwindigkeit der Abtriebs—
welle, also der Fahrzeuggeschwindigkeit (dieser Öldruck wird nachfolgend "Reglerbasisdruck" bezeichnet).
Ventil zum Abwärtsschalten: -
Das Ventil 48 zum Abwärtsschalten enthält einen Schieber
123 mit Stegen 123 a und 123 a, sowie eine Feder 124,
die den Schieber 123 hinunterdrückt. Weiterhin sind Kanals 125, 126, 127, 128 und 129 vorgesehen. Von diesen
stehen die Kanäle 128 und 129 mit dem Reglerbasisdruck
in der Leitung I89 in Verbindung, während der Kanal 126 mit der Arbeitsdruckleitung 64 verbunden ist. Beim Kickdown,
d.h. dem völligen Durchtreten des Gaspedals, wird dem Kanal 125 ein Öldrucksignal zugeführt. Im anderen
Fall wird es dem Kanal 162 des Leerlaufventils 5o zugeführt,·
Nur während der Zeit des Kickdown erreicht der Leitungsdruck vom Kanal 126 über eine, dem Steg 123 a
des Schiebers 123 gegenüberliegende Ausnehmung den Kanal 127, sodaß dieser Druck-in den Zwischenraum zwischen
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die Stege 123 a und 123 t> gelangt und eine Kraft erzeugt,
die den Schieber 123 abwartsdrückt. Zu dieser abwärtsgerichteten
Kraft tritt die Kraft der Feder 124 hinzu, und beide Kräfte gleichen die aufwärtsgerichtete Kraft
aus, die vom Reglerbasisdruck durch den Kanal 129 auf
den Steg 123 b ausgeübt wird. Entsprechend hängt der Öldruck am Kanal 127 vom Reglerbasisdruck ab. Da ersterer
höher ist als letzterer um einen Betrag, der von dem zwischen den Stegen 123 a und 123 b gelegenen Raum abhängt,
wird der Druck am Kanal 127 gegenüber dem Reglerbasisdruck etwas verstärkt (der Öldruck am Kanal 127
wird daher nachfolgend als verstärkter Reglerdruck bezeichnet). Beim Kickdown blockiert der Schieber 161 des
Leerlauf ventile 15 den Kanal 162, sodaß der Arbeitsdruck
dem Kanal 125 zugeführt wird. Dieser nimmt dabei den Weg über die Kanäle 157 und I58 des Magnetventils 49, die
Kanäle 164 und I63 des Leerlaufventils 50 und die Leitung 202.
Auf diese Weise wird der Schieber 123 des Abwärtsschalt-Ventils
48 in seine untere Position gebracht, sodaß die Kanäle 127 und 128 miteinander in Verbindung stehen. Als
Resultat davon wird der Druck am Kanal 127 so groß wie der Reglerbasisdruck.
Die Betriebsweise der anderen Ventile wird nachfolgend für verschiedene Einstellungen des manuell betätigbaren Ventils
42 beschrieben.
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- «ac -
P-Bereich: —
Wenn das Ventil 42 in der P-Stellung steht, dann ist der Kanal 77 des Ventils 42, der mit der Arbeitsdruckleitung
verbunden ist, durch den Steg 75 b des Schiebers 75 blockiert, sodaß kein Öldruck zu den Schaltventilen gelangt.
Als Folge davon sind die Kupplungen und Bremsen außer Betrieb.
R-Bereich: -
Wenn das von Hand einstellbare Ventil 42 in der R—Stellung
steht, dann steht der Kanal 77 des Ventils 42, der mit der Arbeitsdruckleitung 64 verbunden ist, mit dem Kanal
in Verbindung, sodaß Arbeitsdruck in die Leitung 191 gelangt«
Die Leitung 191 ist mit dem Druckreduzierventil 51 für den ersten Gang und dem Zweiwege—Ventil 56 verbunden.
Ein Kanal 136 des Druckreduzierventils 51 für den ersten
Gang empfängt den Arbeitsdruck nur von der Leitung 191»
Der Schieber 131 des Ventils 51 wird durch eine Feder 132 abwärtsgedrückt, sodaß der Kanal I36 mit einem anderen
Kanal 135 des gleichen Ventils in Verbindung steht, sodaß der Arbeitsdruck zu einer weiteren Leitung 192 gelangt.
Hierdurch wird die An- und Rückfahrbremse 9 betätigt. Andererseits gelangt der Arbeitsdruck, der dem Zweiwege-Ventil
zugeführt wird, in eine weitere Leitung 193 und hierdurch zu der vorderen Kupplung 4, Die vordere Kupplung 4 wird
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- as -ZS
dadurch eingerückt. Damit sind die Bedingungen zum Rückwärtsfahren
geschaffen.
Der Arbeitsdruck für diese Betriebsweise wird so reguliert, daß ein Gleichgewicht herrscht zwischen den abwärtsgerichteten
Kräften, die vom Öldruck im Zwischenraum zwischen den Stegen 65 a und 65 b am Kanal 68 des
Regulierventils 42 einerseits ausgeübt werden, und den aufwärtsgerichteten Kräften andererseits, die vom
Drosseldruck im Zwischenraum zwischen den Stegen 65 e und 65 f über den Kanal 73 und eine Feder 66 hervorgerufen
werden.
N—Bereich: —
Wenn das von Hand einstellbare Ventil 42 in N-Stellung
steht, dann ist der Kanal 77 des Ventils blockiert wie im P—Bereich. Daher kann keine Bremse oder Kupplung
arbeiten und man hat den neutralen Zustand,
D-Bereichϊ -
Wann das Ventil 42 in die D-Stellung gebracht ist, dann ist der Kanal 77 des Ventils 42 mit dem Kanal 78 verbunden
und führt der Leitung I80 Arbeitsdruck zu. Da die
Leitung iSOmit der rückwärtigen Kupplung 5 verbunden ist,
wird diese damit zum Eingriff gebracht« Die Leitung 180
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ist außerdem mit einem Kanal 94 des 1-2-Schaltventils
verbunden. Im 1—2—Schaltventil 45 wird der Drosseldruck
von einer Leitung 195 einem Zwischenraum zwischen den Stegen 88 a und 88 b des Schiebers 88 undeinem weiteren
Zwischenraum zwischen den Stegen 88 b und 88 c über das Zweiwege-Ventil 54 zugeführt, womit zusammen mit einer
Feder 89 eine abwärtsgerichtete Kraft auf den Schieber ausgeübt wird. In diesem Fall wird der verstärkte Reglerdruck zu einem anderen Kanal 99 des 1-2-Schaltventils 45
zugeführt und erzeugt eine aufwärtsgerichtete Kraft am Steg 88 e des Schiebers 88. Wenn die Fahrzeuggeschwindig—
keit vergleichsweise niedrig ist, ist auch der verstärkte Reglerdruck niedrig, die aufwärtsgerichtete Kraft ist
schwach und der Schieber 88 des 1-2-Schaltventils 45 wird
von Drosseldruck und Federkraft nach unten gedrückt. Dadurch wird der Kanal 94 des 1-2-Schaltventils 45 durch
den Steg 88 c des Schiebers 88 blockiert. Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit niedrig ist, ist deshalb nur die
rückwärtige Kupplung 5 im Eingriff, Damit ist der D1-Bereich eingestellt, bei dem die Motorbremsung nicht zur
Wirkung kommt.
Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit größer wird und der verstärkte Reglerdruck groß wird, dann wird die aufwärtsgericlitete
Kraft am Steg 88 β des Sclixebers 88 des
1-2-Sciialtventils 45 größer als die Summe der abwärtsgerichteten
Kräfte iron Drosseldruck und Feder 89» Dadurch
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- 25 -
wird der Schieber 88 fortschreitend angehoben. Wenn der
Schieber 88 eine Position erreicht, wo der Kanal 93 vom Steg 88 c blockiert ist, dann wird der Drosseldruck, der
vorher im Zwischenraum zwischen den Stegen 88 b und 88 c herrschte, nunmehr durch den Kanal 92 abgeleitet. Dadurch
wird die abwärtsgerichtete Kraft vermindert und die aufwärtsgerichtete Bewegung des Schiebers 88 beschleunigt.
Die Kanäle 94 und 95 des 1-2-Schaltventils k5 treten dann
in Verbindung, sodaß der Öldruck von der Leitung 180 der Leitung 19^ zugeführt wird und die zweite Antriebs—
bremse 11 in Tätigkeit setzt. Hierdurch wird der D2-Bereich
hergestellt. Wenn der Schieber 88 des 1-2-Schaltventils
in seine oberste Stellung gedrängt ist, dann setzt sich die abwärtsgerichtete Kraft, die auf ihn ausgeübt
wird, aus der Kraft entsprechend dem Drosseldruck, der dem Zwischenraum zwischen den Stegen 88 a und 88 b
zugeführt wird, und der Federkraft zusammen. Im Vergleich zu der Kraft, die notwendig ist, um den Schieber 88 hinaufzudrücken,
kann der verstärkte Reglerdruck, der notwendig ist, um den Schieber hinaufzudrücken, um einen Betrag
reduziert werden, der dem Drosseldruck im Zwischenraum zwischen den Stegen 88 b und 88 c entspricht. Dadurch
erfolgt im Vergleich mit dem Aufwärtsschalten vom ersten in den zweiten Gang das Abwärtsschalten vom zweiten in den
ersten Gang bei einer niedrigeren Fahrzeuggeschwindigkeit.
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Wenn der Arbeitsdruck der Leitung· 19^- zugeführt wird,
und damit die Kanäle 94 und 95 des 1-2-Schaltventils
miteinander in Verbindung stehen, dann gelangt dieser Arbeitsdruck auch zum Kanal 109 des 2-3-Schaltventils
Ein Kanal 105 des 2-3-Schaltventils 46 empfängt den
Drosseldruck über das Zweiwege—Ventil 55 und die Leitungen
186 und I96, sodaß der Zwischenraum zwischen den
Stegen 100c und 100 b des Schiebers 100 des Ventils 46
unter Drosseldruck steht, der den Schieber 100 abwärts— treibt. Ein geregelter Druck vom Hysterese-Ventil 53
(nachfolgend als "Hysteresedruck" genannt) wird über die Leitung 197 dem KanalI06 des 2-3-Schaltventils 46 zugeführt,
sodaß der Zwischenraum zwischen den Stegen 1OO d und 100 c des Schiebers 100 des Ventils 46 unter Druck
steht, der den Schieber 100 zusammen mit einer Feder 101 abwärtstreibt· Der verstärkte Reglerdruck, der dem
Kanal 112 des Ventils 46 zugeführt wird, drängt den Schieber
100 aufwärts. Wenn die .Fahrzeuggeschwindigkeit vergleichsweise
niedrig ist, und demnach auch der verstärkte Reglerdruck niedrig ist, dann ist die aufwärtsgerichtete
Kraft genügend klein, um den Schieber 100 in seiner niedrigsten Stellung zu halten» Bei diesem Betriebszustand
wird der Arbeitsdruck von der Leitung 19^· über die
Kanäle I09 und I08 des Ventils 46 zur Leitung 193 vermittelt.
Die Leitung I98 ist mit einem Kanal 141 des
Druckreduzierventils 52 für den zweiten Gang verbunden,
während der Kanal 141 durch den Steg 139 a des Schiebers
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blockiert ist, da im D-Bereich die Peeler 145 den Schieber
139 nach unten drückt« Wenn die Fahrζeuggeschwindigkeit
dann ansteigt, dei* verstärkte Reglerdruck damit höher wird, dann bewegt sich der Schieber 100 allmählich
aufwärts. Sobald der Steg 10Od den Kanal I06 blockiert,
steht der Kanal 105 mit dem Kanal 199 in Verbindung, Der
Hysteresedruck, der im Zwischenraum zwischen den Stegen 10Od und 100c wirksam war, ist nun vom Drosseldruck
abgelöst, weil der Schieber 100 die Verbindung zwischen den Kanälen 105 und 199 hergestellt hat. Da der
Hys±eresedruck größer ist als der Drosseldruck, ergibt
seine Ersetzung durch den Drosseldruck eine Verminderung der abwärtsgerichteten Kraft um einen Betrag, der dem
Unterschied zwischen dem Hysteresedruck und dem Drosseldruck entspricht. Als Folge davon wird der Schieber 100
des 2—3—Schaltventils 46 schnell nach oben gestoßen. Hierdurch
wird der Weg, der vom Kanal 109 ssum Kanal 108 führt
umgeschaltet, sodaß eine Verbindung zwischen dem Kanal
und einem weiteren Kanal 110 entsteht* Der Öldruck in
der Leitung I98 wird zum Atssströmkanal IO7 abgeleitet. Der
Druck am Kanal 110 wird einer Leitung 200 zugeführt, womit dann die dritte Antxiebsbremse 12 betätigt wird. Damit
sind die Bedingungen für den D0*= und. "'!"«■»Bereieh her»
gestellt« Sobald der Schieber 100 des 2-3«=Sehaltventils
nach oben gestoßen, ist, ^©dugsies?"?; sicii die sht-j&F&sge— .
richtete Kraft auf den Schieb©!? 100 «sa odLaoaa. @etz"ag9 dös*
deia UnibeE*scliä.ed zwischen dssa Hys"i;©s?Qseds*ucls uaiid doss
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- 28 -
- se -
Z*
Drosseldruck entspricht, sodaß das Herunterschalten vom
dritten auf den zweiten Gang bei einem niedrigeren verstärkten Reglerdruck stattfindet, d.h. bei einer niedrigeren Fahrzeuggeschwindigkeit als beim Aufwärtsschalten
vom zweiten auf den dritten Gang·
Die mit dem Kanal 110 des 2-3-Schaltventils 46 verbundene Leitung 200 steht mit einem Kanal 119 des 3—4—
Schaltventils 47 in Verbindung. Das 3-4-Schaltventil 47
hat Kanäle 116 und 117» die miteinander in Verbindung
stehen und von der mit dem Drosselventil 44 verbundenen Leitung 185 her unter Drosseldruck stehen. Die Leitung
führt den Hysteresedruck dem Kanal 118 des Ventils 47 zu.
Der Drosseldruck ist in einem Zwischenraum zwischen den Stegen 113 b und 113 a des Schiebers 113 des Ventils 47
wirksam, während der Hysteresedruck im Zwischenraum zwischen den Stegen 113 c und 113 b des gleichen Schiebers
angreift. Sowohl der Drossel- als auch der Hysteresedruck treiben den Schieber 113 zusammen mit einer Feder 114
abwärts« Der verstärkte Reglerdruck, der dem Kanal 122 d.e-3 Ventils 47 zugeführt wird, -s/ix-lrt; in Aufwärtsrichtung
auf den Schieber 113* sodaß sich ein Balancestistand
3ItTiLsüh«n -der mif^ärts gericht-si en H'aft und der abvärtsiTOrioliteten
S-iisinöiili:!1 o.f■'- "is cHn ^-^^r-uähn^-on Kräften er-
ζ^οι:-^ z€-
halten und der Kanal 119 des Ventils 47 steht mit einem
Kanal 322 in Verbindung, der seinerseits mit einer Leitung 321 verbunden ist. Der Kanal 321 ist mit einem
Kanal 314 des Druckreduzierventils 330 für den dritten Gang verbunden. Im D-Bereich wird der Schieber 310 des
Druckreduzierventils 330 für den dritten Gang von einer Feder 316 in seine unterste-Stellung gedrängt, sodaß
der Kanal 314 durch einen Steg 310 b des Schiebers
blockiert ist» Wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit ansteigt, dann wird der Schieber 113 allmählich angehoben, wie im
Fall 2-3-Sehaltventils 46, und der Kanal 119 wird zu
einem bestimmten Zeitpunkt mit dem Kanal 120 verbunden· Der Kanal 120 ist durch die Leitung 201 mit dem Zweiwege··,
ventil 56 verbunden, welches wiederum mit der vorderen
Kupplung 4 über die Leitung 193 in Verbindung steht* Wenn
der Schieber 113 des 3-4-Sehaltventils bis zu einer solchen
Stellung angehoben ist, wo eine Verbindung zwischen den Kanälen 119 und 120 des Ventils 47 zustande kommt, dann
wird demzufolge die Leitung 201 mit der Leitung 200 verbunden und steht dann unter Arbeitsdruck. Das Ergebnis
ist, daß die vordere Kupplung 4 in Eingriff gelangt und die Bedingungen für den vierten Gang, oder den D.-Bereich
geschaffen sind· Das Abwärtesehalten vom vierten auf den
dritten Gang findet aus den gleichen Gründen bei einer niedrigeren Geschwindigkeit statt, als das Aufwärtsschalten.
- 30 / fr 1^ P 1 ζ / Π C, Πι τ-
D-Bereich, Kickdown ϊ -
Befindet man sich im D-Bereich, und wird das Gaspedal
ganz durchgetreten, sodaß der Kickdown—Schalter 36 geschlossen
wird, dann wird der Schaltpunkt auf folgende Weise angehoben. Wenn der Kickdown-Schalter 36 geöffnet
ist, dann wird der Kern 203 eines Elektromagneten I60 durch eine im Inneren des Magneten I60 angeordneten
Feder in eine Öffnung 204 des magnet-betätigten Ventils gestoßen« Das Ventil 49 hat einen Kanal I56, der über
eine Öffnung 205 mit der ArbeitsdrucJcleitung 64 in Verbindung
steht. Der Arbeitsdruck wirkt am Kanal I56, venn
die Öffnung 204 durch den Magnetkern 2Ο3 verschlossen ist, sodaß «in Schieber 155 abwärts gegen eine Feder 206 gedrückt
wird. Unter diesen Bedingungen wird d©r Kanal 157 des Ventil· 49 durch «inen Steg I55 a des Schiebers 155
verschlossen und ein Kanal I58 mit einem Abflußkanal 159
verbunden. Wenn der Kickdown-Schalter 36 geschlossen wird,
dann wird der Kern 203 des Magnet schalters I60 nach oben
gezogen, sodaß der Arbeitadruck am Kanal 156 durch die
ÖlBiung 204 entweichen kann« Als Folge wird der Schieber von der Feder 206 nach oben gestoßen« Zur gleichen Zeit
tritt der Kanal 157 mit dem Kanal I58 in Verbindung, sodaß
der Arbeitsdruck vom Kanal I58 über die Leitung 207 dem
Leerlauf ventil 50 zugeführt wird« In diesem Moment wirkt
am Kanal I67 des Le erlauf vent ils 50 der Drosseldruck, der
ihm über die Leitung 186, das Zweiwege-Ventil 57 und die
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— II —
Leitung I85 zugeführt wird. Wenn das Gaspedal durchgetreten
wird, um den Kickdown-Schalter 36 zu schließen, dann ist der Drosseldruck so hoch, daß die aufwärtsgerichtete
Kraft am Steg I6I c des Schiebers I6I des Leerlaufventils
50 die Kraft der Feder I68 überwindet und den Schieber I6I aufwärtsstößt. Hierdurch gelangt der
Kanal 164 mit dem Kanal I63 in Verbindung, sodaß von der
Leitung 207 Öldruck zur Leitung 202 gelangt, welche zum Abwärtsschalt-Ventil 48 führt. Wenn der Öldruck, wie
oben beschrieben, der Leitung 202 zugeführt wird, dann steht er am Kanal 125 des Abwärtsschalt-Ventils 48 und
treibt dessen Schieber 123 nach unten. Damit schaltet er den Öldruck, der am Kanal 127 wirkt, d»h. den Öldruck in
der Leitung 208, vom verstärkten Reglerdruck auf den Reglerbasisdruck um« Für eine gegebene Pahrzeuggeschwindigkeit
ist der Reglerbasisdniclc niedriger1 als der verstärkte
Reglerdruck, sodaß der Schaltpunkt sowohl für das Aufwärts-
als auch für das Abwärts scha! tesi ssigokiofoGn Ist»
Dies ist der Kickdotm—MocfosmisisruLSe Das Arbeitsdr-uefe=
system ist beim IoLckdciHibeteiob das gloielie t-7ä© la
'i ~ί&
ί.&0 'dies
ffanz beim Fahren in einem D-BereichVurückgenonunen wird, dann
wird der Schalter 36 geschlossen und der Magnet I60
wird unter Strom gesetzt, sodaß er den Kern 203 von der Öffnung 204 wegzieht. Wie im Falle des Kickdown stehen
der Kanal I58 und die Leitung 207, d±e zum Leerlaufventil
50 führt,' unter Öldruck, Bis zu diesem Punkt ist
die Betriebsweise die gleiche wie beim Kickdown« Beim Leerlauf ist der Drosseldruck am Kanal I67 des Leerlaufventils
50 niedrig. Der Schieber I6I des Ventils 50
wird daher von der Feder I68 in seiner niedrigsten Lage
gehalten, und der Kanal 164 steht mit dem Kanal I65 in
Verbindung. Der Arbeitsdruck wird über das magnetbetriebene Ventil 49 und die Leitung 207 zur Leitung 184
geführt. Da die Leitung 184 unter Arbeitsdruck steht, ist dieser immer höher als der Öldruck in der Leitung 208
vom Abwärtssehalt—Ventil 48 (verstärkter Reglerdruck oder
Reglerbasisdruck), Ohne Rücksicht auf die relativen Größen der zwei Reglerdrücke wird daher der Arbeitsdruck
über das Zweiwege-Ventil 58 der Leitung 209 zugeführt.
Letztere führt zum Kanal 99 des 1-2-Schaltventils 45, zum
Kanal 112 des 2-3-Schaltventils 46 und zum Kanal 122 des
3_4-Schaltventils 47, Als Ergebnis werden die Schieber 88,
100 und 113 der Schaltventile 45, 46 und 47 nach oben gestoßen
und bringen damit die Bedingungen für den vierten Gang oder D>-Bereich zustande. Wenn sian daher den Fuß vom
Gaspedal wegnimmt, dsmi wird der Magnet I60 eingeschaltet,
womit ein Weg duroh -Iac· niagnetbetrlebene Yentil 49, das
4 0-3815/0903 -33-
Leerlaufventil 50 und das Zweiwege—Ventil 58 geschaffen
wird. Der Arbeitsdruck des hydraulischen Systems wird den Schaltventilen 45, 46 und 47 zugeführt, welche das
automatische Getriebe unverzüglich in den vierten Gang schalten.
Wenn das Fahrzeug steht, dann ist das automatische Getriebe üblicherweise in den ersten Gang geschaltet,
bei dem das Drehmoment hoch ist, sodaß das Fahrzeug auch zu rollen anfängt, wenn die Bremsen gelöst werden (man
nennt dies das "Leerlauf-Kriechen11) ·
1st ein Fahrzeug jedoch mit einem automatischen Getriebe gemäß der vorliegenden Erfindung ausgerüstet und befindet
sich im Leerlauf, dann steht das Getriebe im vierten Gang, sodaß keine den Zahnradübersetzungen entsprechende DrehmomentverStärkung
vorhanden ist. Daher gibt es kein Leerlaufkriechen. Wenn das Gaspedal durchgetreten ist, um vom
Leerlauf-Zustand loszufahren, dann wird der Magnet plötzlich abgeschaltet, sodaß der Kanal I58 des magnetbetriebenen
Ventils 49 mit dem Abflußkanal 159 verbunden wird.
Der Öldruck wird auf diese Weise abgeleitet und die Schieber 88, 100 und 113 der Schaltventilβ werden durch die
Federn 89, 101 und 114 nach unten gedrückt, sodaß der erste Gang oder B»-Bereieli zum raschen Beschleunigen eingeschaltet
ist. Was in diesem Fall den Arbeitsdruck betrifft, steht die Leitung 184 mit dem Kanal 69 des Regu-
409815/0903 - 3^ -
lierventils 43 in Verbindung, um den Öldruck vom Leerlaufventil
dem Zwischenraum zwischen den Stegen 65 c und 65 b des Schiebers 65 des Regulierventils 43 zuzuführen,
damit dieser eine abwärtsgerichtete Kraft erfährt. Dadurch wird der Arbeitsdruck durch die Regelung
des Ventils 43 um diesen Betrag vermindert. Im Leerlaufbetrieb
ist daher der Arbeitsdruck niedriger als während des normalen Betriebes im D—Bereich.
Ein solches Verfahren wird bei keinem der bekannten hydraulischen Steuerkreise verwendet. Wenn bei jenen
vom N-Bereich in den D-Bereich geschaltet wird, bleibt der Arbeitsdruck auf dem für den normalen D—Bereich bestimmten
Niveau und es wird ein unangenehmer Ruck hervorgerufen» Bei einem hydraulischen Steuerkreis gemäß
der vorliegenden Erfindung wird der Arbeitsdruck während des Leerlauf-Zustandes bis auf einen notwendigen Minimum-Öldruck
reduziert, sodaß dieser unangenehme Ruck abgeschwächt ist» Ferner wird der Magnet, sobald das Gaspedal
durchgetreten wird, abgeschaltet, sodaß der Arbeitsdruck an der Leitung 184 abgeleitet wird« womit der Öldruck
für den normalen D-Bereich wieder hergestellt ist. Der für den Start notwendige Öldruck wird jeder Kupplung
und jeder Bremse zugeführt, um deren zuverlässigen Betrieb sicherzustellen.
- 35 -
S 3 1 5 / 0 9 C 3
- 35 "3"-Bereich: -
Stellt man das von Hand einstellbare Ventil k2 in den
"3"-Bereich, dann wird zusätzlich zum Kanal 78 der
Kanal 79 mit dem Arbeitsdruck vom Kanal 77 verbunden, sodaß die Leitung 181 unter Arbeitsdruck gelangt. Die
Leitung 181 führt zum Kanal 115 des 3-4-Schaltventils hf,
eine Durchströmöffnung 311 des Druckreduzierventils für den dritten Gang und zum Zweiwege—Ventil 57· Da. der
Arbeitsdruck in der Leitung 181 höher ist als der Drosseldruck in der Leitung 186, schaltet das Zweiwege-Ventil
den Druck in der Leitung I85 vom Drosseldruck auf den Arbeitsdruck um.
Wie oben ausgeführt wurde, führt die Leitung I85 zum
Kanal 153 des Hysterese-Ventils 53» sodaß während des D-Bereiches ein dem Drosseldruck am Kanal 153 entsprechender
Druck der Leitung 197 zugeführt wird. Andererseits wird, wenn der "3"—Bereich eingestellt ist, dieser
Drosseldruck auf den Arbeitsdruck am Zweiwege-Ventil umgeschaltet, sodaß der Schieber 146 des Hysterese-Ventils
53 nach oben gestoßen.wird und eine Verbindung zwischen den Kanälen I50 und I5I herstellt. Daraus ergibt
sich, daß der Arbeitsdruck von der Leitung 6h der Leitung 197 und dem Kanal 118 des 3-4-Schaltventils 47,
mit dem die Leitung 197 verbunden ist, zugeführt wird. Die Leitung 195 führt denArbeitsdruck zu den Kanälen 116 und
409815/0903 -36.-
117 des 3-4-Schaltventils 47. ¥ie oben ausgeführt wurde,
gelangt der Arbeitsdruck von der Leitung 181 zum Kanal des 3—4-Schaltventils 47· Dadurch gelangen ist alle Zwischenräume
des Schiebers 113 des 3-4—Schaltventils 47
abwärtsgerichtete Kräfte, wodurch dieser ohne Rücksicht auf die Größe des gegengerichteten Reglerdrucks abwärts
getrieben wird.
Wenn das von Hand einstellbare Ventil 42 in der Stellung
"3" steht, dann wird also der Schieber 113 des 3-4-Schaltventils 47 in seine unterste Position gedruckt ohne Rücksicht
auf die Fahrzeuggeschwindigkeit, In dieser Stellung stehen der Kanal 119 und der Kanal 322 miteinander in Vei*·
bindung. Letzterer ist mit dem Kanal 3"^ des Druckreduzierventils
330 für den dritten Gang über die Leitung 321 verbunden. Andererseits wird über die Leitung 320 Arbeitsdruck zum Kanal 311 des Drueiereduzierveiitils 330 für den
dritten Gang geführt. Das letztgenannte Ventil wird dadurch
bereit, den Öldruck vermittels deB Ableitungskanals 312
zu regulieren. Der aufwärtsgerichtete Arbeitsdruck vom Kanal 311 steht mit der abwärtsgeriehteten Summenkraft
der Feder 316 und des Öldrucks am Kanal 315 im Gleichgewicht,
Dies bedeutet, daß der Öldruck im Kanal 315 niedriger
ist als der Arbeitsdruck um einen Betrag, der der
Kraft "der Feder 316 entspricht« Diesel· Öldruck wird über
die Leitiing 317 der dritten Freilaufbremse 301 zugeleitet,
sodaß der "3"-Geschwindigkeitsbereieli eingeschaltet ist t
- 37 -
in welchem die Bremswirkung des Motors beim Fahren ausgenutzt werden kann. ¥enn der Öldruck in der Leitung
zu hoch ist, dann gibt es beim Schalten einen unangenehmen Ruck« Ist der Öldruck zu niedrig, dann dauert der
Schaltvorgang sehr lange und die Motorbremse kann nicht schnell zur Wirkung gebracht werden.
Bei einem hydraulischen Steuerkreis gemäß der vorliegenden Erfindung kann der Öldruck für die dritte Freilaufbremse
durch das Druckreduzierventil 313 für den dritten Gang
reguliert werden. Durch Verändern der Steifigkeit der Feder 1^5 kann der Öldruck in geeigneter Weise reguliert
und somit die Motorbremse befriedigend nutzbar gemacht werden. Die Bedingungen für das 1-2-Schaltventil k5 und
2-3»Schaltventil 46 sind die gleichen wie jene beim
D-Bereich, mit der Ausnahme, daß der Kanal 106 im '^"—Bereich
Arbeitsdruck empfängt, während er im D-Bereich mit Hysteresedruck versorgt wird. Da der Arbeitsdruck höher
ist als der Hysteresedruck, liegt der 2-3-Schaltpunkt
höher als beim D-Bereich. Im übrigen sind die Bedingungen die gleichen wie beim D-Bereich und das automatische
Schalten zwischen dem ersten, zweiten und dritten Geschwindigkeitsbereich
kann entsprechend der Fahrzeugge— schwindigkeit und der Motorbelastung erfolgen» Der gleiche
Kickdown—Betrieb wie derjenige beimi D-Bereicli. kann durchgeführt
werden.
7349762
Im D-Bereich ist das vorerwähnte Kriech-Phänomen unterbunden,
nicht jedoch im "3"-Bereich« Wenn das Zweiwege-Ventil
57 umgeschaltet ist, um Arbeitsdruck in die Leitung 185 zu leiten, dann steht auch der Kanal I67 des
Leerlaufventils 50 unter Arbeitsdruck und drückt den
Schieber I6I nach oben« Dadurch gelangt der Kanal I65
mit dem Kanal I66 in Verbindung und leitet damit den
Öldruck von der Leitung 184 über den Kanal I66 ab. Dementsprechend
ist in der Leitung 184 kein Öldruck vorhanden, mag der Magnet ein- oder ausgeschaltet sein«
Daher sind die Mittel, die das Kriechen im Leerlauf verhindern, nicht in Betrieb.
Die letzterwähnten Mittel sind auch nicht im "211- und
im " 1 "-Bereich in Funktion, da wie im "3"-Bereich auch
im J^11-Bereich und "1 "-Bereich der Motor als Bremse eingesetzt
werden soll. Außer wenn die das Kriechen verhindernde Funktion ausgeschaltet ist, schaltet das Getriebe beim
Fahren im "3"-, "2"- oder "1 "-Bereich, sobald man den Fuß
vom Gaspedal nimmt, in den vierten Gang, sodaß der Motor
nicht als Bremse benutzt werden kann. Wenn es gewünscht wird, daß Kriech-Phänomen auszunutzen, wie z.B, beim
extremen Langsamfahren in verstopften Stadtbezirken, dann erlaubt es die Einstellung in den "3"-, "2"- oder "1"-Bereich
dem Fahrer, das Kriech-Phänomen vorteilhaft auszunutzen.
i C / Γ Ό Γ· '2
I 0 ;* L· 4 U Λ
39 _
Der Arbeitsdruck: wird im "3"-Bereich höher als im D-Bereich,
weil der Arbeitsdruck von der Leitung I85 zum Kanal 73 des Regulierventils 43 gelangt, sodaß er im Zwischenraum
zwischen den Stegen 65 e und 65 f so wirkt, daß er den Schieber 65 nach oben drückt, in gleicher Richtung wie die
Feder, Dadurch werden die Wirkungen des Drosseldrucks be-
daß,
seitigt, so/TBan einen konstanten Öldruck erhält, der vom
seitigt, so/TBan einen konstanten Öldruck erhält, der vom
Drosseldruck unabhängig ist.
"2"-Bereich: -
"2"-Bereich: -
Wenn das von Hand einstellbare Ventil 42 im "2"-Bereich
steht, dann gelangt zusätzlich zu den Kanälen 78 und 79»
wie im Fall des "3"—Bereiches, der Arbeitsdruck zum Kanal 80«
Dadurch wird die Leitung 182 mit Arbeitsdruck Versorgt, Es
sei angenommen, daß in den "2"—Bereich geschaltet wird,
während man noch im "3"-Bereich fährt, d.h. der Schieber des 2—3—Schaltventils 46 angehoben ist. Dann steht der
Kanal 102 des 2-3-Schaltventils 46 mit der· Leitung 182
in Verbindung, sodaß der Arbeitsdruck ihr sofort zugeführt wird. Der Druck, der dem Kanal I05 durch das Zweiwegeventil
55 und die Leitung-196 zugeführt wird, wird vom
vorerwähnten Drosseldruck auf den Arbeitsdruck umgeschaltet. Dementsprechend wird im Vergleich zum Abwärtsschalten
beim Fahren im D-Bereich ein sehr schnelles Abwärtsschalten bewirkt ohne Rücksicht auf den Drosseldruck. Wenn der
Schieber 100 des 2-3-Schaltveirbils 46 in sein© unterste-
409815/0903 - 40 -
- 4ο ■■
Position gedrängt ist, dann wird von der Leitung 182
Arbeitsdruck zum Kanal 1θ4 geführt, sodaß an allen abwärtsgerichteten
Zwischenräumen des Schiebers 100 Arbeitsdruck steht. Er wird damit in seiner untersten Position
festgehalten. Solange das von Hand einstellbare Ventil
in der Stellung "2" steht, kann er nicht mehr nach oben geschoben werden. Wenn der Schieber 200 des 2-3-Schaltventils
in seine unterste Stellung gedrückt ist, dann wird der Weg vom Kanal 109 zum Kanal 110 umgeschaltet auf den
anderen Weg vom Kanal 109 zum Kanal 1O8. Der letzterwähnte Kanal ist mit dem Kanal 141 des Druckreduzierventils 52
für den zweiten Gang über die Leitung 198 verbunden. Außerdem
besteht am Kanal 144 des Druckreduzierventils 52 über
die Leitung 182 Arbeitsdruck, Dadurch wird das Druckredu— zierventil 52 für den zweiten Gang bereit, den Öldruck
mit Hilfe des Ableitkanals 143 zu regulieren. Der aufwärtsgerichtete Arbeitsdruckivom Kanal 144 steht mit der
abwärtsgerichteten Summenkraft von der Feder 145 und dem
Öldruck im Kanal 14O im Gleichgewicht. Dies bedeutet, daß der Öldruck im Kanal 14O niedriger ist als der Arbeitsdruck,
und zwar um einen Betrag, der der Kraft der Feder entspricht. Dieser Öldruck wird über die Leitung 210 der
zweiten Freilaufbremse 10 zugeführt, sodaß der "2-Geschwindigkeitsbereich
eingeschaltet ist, in welchem die Bremswirkung des Motors nutzbar gemacht werden kann. In diesem
Moment kann man einen Schaltruck verspüren. Wenn der Öldruck in der Leitung 210 zu Koch ist, dann wird der Ruck
403 815/0903 - zn _
_ 41 -
unangenehm stark. Ist der Öldruck jedoch zu klein, dann
dauert der Schaltvorgang zu lang und die Motorbremse kann nicht schnell zum Einsatz gebracht werden.
Bei einem hydraulischen Steuerkreis gemäß der vorliegenden Erfindung kann der Öldruck, der der zweiten Freilaufbremse
zugeführt wird, durch das Druckreduzierventil 52 für den
zweiten Gang reguliert werden. Durch Änderung der Steifigkeit der Feder 1^5 kann der Öldruck in geeigneter Weise
reguliert und so eine brauchbare Motorbremsung erreicht werden. Im "2"-Geschwindigkeitsbereich erfolgt die automatische
Schaltung vom ersten in den zweiten Gang in gleicher Weise wie im D-Bereich. Wie bei der Einstellung
auf "3" ist auch bei der Einstellung "auf "2" das Leerlauf-Kriechen nicht verhindert.
Wenn man in den "2"-Bereich schaltet, während man noch
im vierten Gang fährt und die Fahrzeuggeschwindigkeit sehr hoch ist, dann ist die Kraft entsprechend dem aufwärtsgerichteten
Reglerdruck sehr groß und der Schieber 100 des 2-3-Schaltventils 46 kann nicht sofort abgesenkt werden.
Es ist notwendig, zuerst den dritten Geschwindigkeitsbereich zu erreichen. Nach einer bestimmten Geschwindigkeitsverminderung
ist der aufwärtsgerichtete Reglerdruck genügend reduziert, um das Abwärtsschalten zu bewerkstelligen.
Daher kann selbst wenn aus einer hohen Fahrzeuggesciwindlgfceifc
in den "2"—Bereich geschaltet wird,, der Moter
4 09315/090
k-2 -
niemals überdrehen.
111 "-Bereich: -
111 "-Bereich: -
Steht das von Hand einstellbare Ventil 42 in "1 "-Bereich, dann wird zusätzlich zu den Kanälen 78, 79 und 8O (wie
beim "2"-Bereich) der Kanal 81 mit Arbeitsdruck versorgt.
Hierdurch gelangt Arbeitsdruck in die Leitung 183. Es
sei angenommen, daß in den "1"-Bereich geschaltet wird, während man noch im zweiten Geschwindigkeitsbereich fährt,
d.h. der Schieber 88 des 1—2—Schaltventils in angehobener
Position gehalten ist. Dann steht der Kanal 90 des 1-2-Schaltventils 45 mit der Leitung 183 in Verbindung,
sodaß ihm sofort Arbeitsdruck zugeführt wird. Der Druck am Kanal 81 vom Zweiwege-Ventil $k und der Leitung 195
wir,d vom Drosseldruck auf den Arbeitsdruck umgeschaltet. Demzufolge wird der Schieber 88 sehr schnell abwärtsgetrieben.
Ist dies erreicht, dann wird der Arbeitsdruck über das Zweiwege-Ventil $k und die Leitung 195 zum Einströmkanal
93 geführt, sodaß er im Zwischenraum zwischen den Stegen 88 c und 88 d des Schiebers 88 wirksam wird.
Leitungsdruck gelangt auch vom Kanal I83 zum Kanal 98, sodaß alle abwärtsorientierten Zwischenräume des Schiebers
88 des 1-2-Schaltventils 45 unter Arbeitsdruck stehen.
Solange das von Hand einstellbare Ventil 42 in der "!"-Stellung steht, wird also der Schieber 88 des 1-2-Sclialtventils
45 unten gehalten und kann niemals automatisch hochgetrieben
weird en»
Wenn der Schieber 88 nach unten gedrückt ist, wird ein Weg vom Kanal 98 zum Kanal 97 gebildet und Arbeitsdruck
erreicht die Leitung 211, Diese Leitung führt zu den Kanälen 137 und 13^ des Druckreduzierventils 51 für den
ersten Gang. Der Kanal I36 des Druckreduzierventils 51 ist
über die Leitung 191 mit dem Kanal 76 des von Hand einstellbaren
Ventils k2 verbunden. Daher wirkt das Ventil 5I
als Druck-Regulierventil, in dem die dem Arbeitsdruck am Kanal 137 entsprechende aufwärtsgerichtete Kraft die abwärtsgerichtete
Summenkraft ausgleicht, die von der Feder und dem Öldruck am Kanal 133 aufgebracht wird. Auf diese
Weise wird der Öldruck am Kanal 133 um einen Betrag niedriger
einreguliert, dessen Größe der Kraft der Feder entspricht. Der so regulierte Öldruck bringt über die
Leitung 192 die An— und Rückfahr bremse 9 zum Ansprechen,
womit die Bedingungen für den ersten Geschwindigkeitsbereich geschaffen sind, bei dem öie Motorbremse verwendet werden
kann.
Wie zuvor beim R—Bereich beschrieben, stehen die Kanäle
und 135 des Druckreduzierventils 5I für den ersten Gang miteinander
in Verbindung und der Leitung 192 wird Arbeitsdruck zugeführt, um die An- und Rückfahrbremse 9 zu betätigen,
wenn die Bedingungen zum Rückwärtsfahren eingestellt werden. Daher wird die Funktion des Druckreduzierventils
51 für den ersten Gang direkt dazu herangezogen, den Arbeitsdruck für den Rückwärtsgang einzusetzen, wo—
409815/0903
gegen im Falle des ersten Geschwindigkeitsbereiches der
Arbeitsdruck nur in verminderter Form verwendet wird. Dies geschieht deshalb, weil die An- und Rückfahrbremse 9 im
Rückfahrbereich, einem größeren Drehmoment ausgesetzt ist als im ersten Vorwärtsbereich,
Entsprechend der vorliegenden Erfindung können die Bedingungen für den ersten Geschwindigkeitsbereich nicht
sofort herbeigeführt werden, wenn man im vierten Geschwindigkeitsbereich fährt und dabei in den ersten Bereich
schaltet. Damit soll ein Überdrehen des Motors verhindert werden. Bei großer Geschwindigkeit ist der Reglerdruck
hoch und die aufwärtsgerichtete Kraft, die auf das 1-2-Schaltventil 45 wirkt, ist groi3, sodaß der Schieber
des Ventils 45 in seiner angehobenen Position so lange
gehalten wird, bis die Fahrzeuggeschwindigkeit bis zu einer bestimmten Größe abgenommen hat, "bei der der Schieber
88 abwärtsgestoßen werden kann. Wenn das von Hand einstellbare Ventil in die ""!•ü-Stellung geschaltet wird,
während das Fahrzeug im vierten Gesohwindigkeitsbereich
fährt, dann arbeitet zuerst das 3-4-Schaltventil 47,um
das Fahrzeug auf den dritten Gescliwindigkeitsbereich zu
verlangsamen, dann arbeitet das 2-3-Schaliventil 46, um auf
den zweiten Geschwindigkeiisbereioli abzubremsen» Das
1-2-Schaltventil 45 schaltet erst dann in den ©rsten Geschwindigkeit
sfoerelch. zurück, weiiii die Fahrzeugesschwin—
digkeit eine genügend niedrige Schwelle eri'eioht *hat, ¥eim
409^3/0303 - 45 -
man auf den ersten Geschwindigkeitsbereich.heruntergeschalt
et hat, dann wird niemals wieder auf den zweiten oder einen höheren Geschwindigkeitsbereich hinaufgeschaltet.
Die Funktion zur Verhinderung des Kriechens ist in der Stellung "1" ebenso ausgeschaltet wie in den Bereichen "3"
und "2". Der Arbeitsdruck wird in gleicher Weise geregelt,
wie bei der Einstellung des' zweiten und dritten Geschwindigkeitsbereiches ·
Wie in der vorangegangenen Beschreibung erläutert wurde,
ist zusätzlich zu einem Reglerventil zur Steuerung des Arbeitsdrucks, der den Priktionselementen zugeführt wird,
ein Hysterese-Ventil vorgesehen, mit dem der Druck außerdem in Abhängigkeit vom Drosseldruck und anderen Größen geregelt
wird« Das Hysterese-Ventil vergleicht den Arbeitsdruck mit dem Drosseldruck und erzeugt einen Hysteresedruck,
der dem Zwischenraum eines Schaltventils zugeführt wird.
Hierdurch, wird eine Hysterese erzeugt, sodaß das Aufwärtsschalten
nur erfolgt, wenn der Reglerdruck größer ist als derjenige,für das Abwärtsschalten, während das Abwärtsschalten
nur dann durchgeführt wird, wenn der Reglerdruck niedriger ist als derjenige für das Aufwärtsschalten.
Hierdurch wird der Schaltvorgang in dem Schaltventil nicht
duroh den leicht variablen, unstabilen Arbeltsdruck,
sondern durch einen steuerbaren Druck ausgelöst^ durch
j©d© gewünschtG Hysterese erhalten werden kaim« Daaait wird
S)±n SisiiTtasikea des Schal tpuiikts beseitigte
4Ö3815/GSÖ2
Claims (10)
- Pat entansprüche1 ,X Hydraulischer Steuerkreis für ein automatisches Kraftfahrzeuggetriebe, bei dem mehrere Schaltsteuerventile Hydraulik-Flüssigkeit wahlweise zu mehreren, mit Reibung arbeitenden Baugruppen fließen lassen, um diese zum Eingriff und Ausrücken zu bringen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen eine Hauptförderpumpe und die Schaltsteuerventile eine erste Druckregelvorrichtung eingeschaltet ist, daß zwischen die erste Druckregelvorrichtung und die Schaltsteuerventile eine zweite Druckregelvorrichtung eingeschaltet ist, und daß Mittel zum Steuern der zweiten Druckregelvorrichtung unabhängig von der ersten Druckregelvorrichtung vorgesehen sind·
- 2. Hydraulischer Steuerkreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Druckregelvorrichtung ein Ventil enthält.
- 3· Hydraulischer Steuerkreis nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckregulierventil ein Kolben— schieberventil 1st·
- 4, Hydraulischer Steuerkreis nacli Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Druekregelvorriehtung ein Ventil enthält«- 47 -43381S/ÖS03
- 5. Hydraulischer Steuerkreis nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Druckregulierventil ein Kolbenschieberventil ist»
- 6, Hydraulischer Steuerkreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der Steuermittel die zweite Druckregelvorrichtung so einstellbar ist, daß sie einen Ausgangsdruck erzeugt, der sich proportional mit der Drosselklappenöffnung des Fahrzeugs ändert.
- 7 # Hydraulischer Steuerkreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der Steuermittel die zweite Druckregelvorrichtung so einstellbar ist, daß sie einen Ausgangsdruck erzeugt, der sich umgekehrt proportional mit der Drosselklappenöffnung des Fahrzeugs ändert.
- 8. Hydraulischer Steuerkreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der Steuermittel die zweite Druckregelvorrichtung so einstellbar ist, daß sie, ohne Rücksicht auf die Drosselklappenöffnung des Fahrzeugs, einen konstanten Ausgangsdruck erzeugt,
- 9. Hydraulischer Steuerkreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Druckregelvorrichtung den zu den Schaltsteuerventilen geführten Druck nur regelt, wenn das vom Handschaltknüppel einstellbare Steuerventil in einer Stellung steht, in der das Getriebe automatisch409818/0903 _ks_- 43 in seinen höchsten Vorwärtsgang schalten kann.
- 10. Hydraulischer Steuerkreis nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß der Druck der zweiten Druckregelvorrichtung der gleiche ist wie der von der ersten Druckregelvorrichtung, wenn das vom Handschaltknüppel einstellbare Steuerventil in einer Stellung steht, in der das Getriebe nicht automatisch in seinen höchsten Vorwärtsgang schalten kann.4 0 9815/0903L e e r s e i t e
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP47100494A JPS5146222B2 (de) | 1972-10-06 | 1972-10-06 | |
| JP10049472 | 1972-10-06 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2349762A1 true DE2349762A1 (de) | 1974-04-11 |
| DE2349762B2 DE2349762B2 (de) | 1976-08-26 |
| DE2349762C3 DE2349762C3 (de) | 1977-04-07 |
Family
ID=
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2931830A1 (de) * | 1978-08-07 | 1980-02-21 | Nissan Motor | Schaltruckmindernde einrichtung |
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| DE2841507A1 (de) * | 1978-09-23 | 1980-04-03 | Ford Werke Ag | Hydraulisches steuerventilsystem fuer ein planetenraeder-wechselgetriebe, insbesondere fuer kraftfahrzeuge |
| DE2940453A1 (de) * | 1978-10-05 | 1980-09-25 | Nissan Motor | Einrichtung zum verhindern des blockierens in einem automatischen getriebe |
| DE3025854A1 (de) * | 1979-07-09 | 1981-01-29 | Nissan Motor | Gangwechsel-steuereinrichtung fuer ein automatisches getriebe |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1450563A (en) | 1976-09-22 |
| FR2202479A5 (de) | 1974-05-03 |
| JPS4958270A (de) | 1974-06-06 |
| US3895542A (en) | 1975-07-22 |
| DE2349762B2 (de) | 1976-08-26 |
| JPS5146222B2 (de) | 1976-12-08 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |