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DE2349605C3 - Fußbodenverteiler für Warmwasser-Heizungsanlagen - Google Patents

Fußbodenverteiler für Warmwasser-Heizungsanlagen

Info

Publication number
DE2349605C3
DE2349605C3 DE19732349605 DE2349605A DE2349605C3 DE 2349605 C3 DE2349605 C3 DE 2349605C3 DE 19732349605 DE19732349605 DE 19732349605 DE 2349605 A DE2349605 A DE 2349605A DE 2349605 C3 DE2349605 C3 DE 2349605C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
distributor
connections
chamber
floor
return
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732349605
Other languages
English (en)
Other versions
DE2349605A1 (de
DE2349605B2 (de
Inventor
Hans P. 6803 Edingen Katz
Original Assignee
Dürr & Feil, 7090 Ellwangen
Filing date
Publication date
Application filed by Dürr & Feil, 7090 Ellwangen filed Critical Dürr & Feil, 7090 Ellwangen
Priority to DE19732349605 priority Critical patent/DE2349605C3/de
Publication of DE2349605A1 publication Critical patent/DE2349605A1/de
Publication of DE2349605B2 publication Critical patent/DE2349605B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2349605C3 publication Critical patent/DE2349605C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen FußboJenverteiler für Warmwasser-Heizungsanlagen in Gebäuden zum Anschließen von Heizkörpern an Steigesträngen mit zwei gleich großen, länglichen, übereinander angeordneten Gehäusen, von denen das eine eine Vorlaufkammer und das andere eine Rücklaufkammer umschließt, an gleichgerichteten Schmalseitenwänden der Gehäuse je ein im wesentlichen horizontaler Vorlaufkammer-Anschluß bzw. Rücklaufkammer-Anschluß zum Anschließen an die Steigestränge angeordnet ist und ferner die Vorlauf- und die Rücklaufkammer mit Verteileranschlüssen versehen sind.
Bei der herkömmlichen Installation von Warmwasser-Heizungsanlagen werden die Heizkörper über ein ausgedehntes, im Keller untergebrachtes Verteilernetz, das gegebenenfalls in einzelne Heizgruppen aufgeteilt ist, über Steigestränge miteinander verbunden. Diese Steigestränge sind an den Außenwänden des Gebäudes angeordnet, da die Heizkörper zweckmäßig an der Fensterfront angeordnet werden. In der modernen Bautechnik bestehen aber die Außenwände des Gebäudes häufig aus verhältnismäßig dünnen Betonstützen sowie Fenster- und Brüstungseiementen. Dadurch wird es immer schwieriger, an den für die Heizkörper günsligsten Stellen dieser Außenwände die erforderlichen Rohrleitungen hochzuziehen. Ein in der Wand angeordneter Verteiler für eine Fußbodenheizung ist dabei aus dem DT-Gbm 72 46 356 bekannt. h5
Beim auch bereits bekannten Verlegen von Ringlcitungen unter den Decken, bei denen die Heizkörper durch den Fußboden mit Heizmittel beschichtet werden, ist andererseits ein hoher Material- und Montageaufwand erforderlich.
Zur Behebung dieser Mangel wurde deshalb schon ein Fußbodenverteiler der eingangs genannten Art bekannt (Zeitschrift »Heating, Piping & Air Conditioning«, Oktober 1969, S. 67 bis 69).
Bei diesem bekannten Fußboden-Verteiler für Warmwasser-Heizungsanlagen sind die Vor- und Rücklaufkammern über dem Fußboden angeordnet und stehen von der Wand ab bzw. sind in eine Wandausnehmung eingesetzt, und die Verteileranschlüsse sind an den Gehäusen dieser Kammern lotrecht gegen den Fußboden gerichtet. Die Anzahl der anschließbaren Rohrleitungen ist verhältnismäßig klein oder es müssen entsprechend lange Vor- und Rücklaufkammern verwendet werden, wenn eine größere Zahl von Anschlüssen vorgesehen werden soll. Sind die Vor- und Rücklaufkammern in die Wand eingelassen, so muß eine verhältnismäßig große Ausnehmung in der Wand vorgesehen, d. h. ausgeschlagen werden, die dann wieder verschlossen werden muß. Ragen die Vor- und Rücklaufkammern frei in den Raum, so ist eine solche Anordnung sehr platzaufwendig.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Fußbodenverteiler für Warmwasser-Heizungsanlagen der eingangs genannten Gattung so auszubilden. daß er einfach herstellbar und platzsparend im Fußboden einbabbar ist und daß eine große Anzahl von Verteileranschlüssen vorgesehen werden kann.
Diese Aufgabe soll nach der Erfindung dadurch gelöst werden, daß bei in Flachbauweise quaderförmig dicht übereinander angeordneten Gehäusen der Vorlauf- bzw. Rücklaufkammer die Verteileranschlüsse un mindestens einer der freien Längsseitenwände der Vorlaufkammer und einer freien Längsseitenwand der Rücklaufkammer horizontal abstehen.
Die flachen, übereinanderliegenden Gehäuse werden in den Fußboden eingelassen. Dies kann ohne Schwierigkeit auch in einem fertigen Haus erfolgen, wobei dann die Rohrleitungen, die sehr dünn gehalten sein können, entlang der Lambrerie oder an der Stoßkante von Fußboden und Wand geführt werden können.
Der Fußbodenverteiler kann daher auch bei der Modernisierung einer Heizungsanlage unter Beibehaltung herkömmlicher Heizkörper verwer.det werden. Es werden weder Spezialventile noch sonstige Änderungen an den Heizkörpern benötigt, da die Rohrleitungen entsprechend ihrer Funktion an dem Zu- bzw. dem Ablauf des Heizkörpers kreuzungsfrei angeschlossen werden.
Die Verteileranschlüsse können nach einer bevorzugten Ausführungsform dabei an zwei gegenüberliegenden Längsseitenwänden der Vorlaufkammer sowie der Rücklaufkammer symmetrisch angeordnet sein. Auf diese Weise lassen sich, verglichen mit einem bekannten Verteilerrohr gleicher Länge, bei dem die Verteileranschlüsse lotrecht abstehen, ohne Schwierigkeit die doppelte Anzahl von Anschlüssen anbringen.
Auch können die Verteileranschlüssc der Vorlaufkammer .gegenüber den Verteileranschlüssen der Rücklaufkammer versetzt angeordnet sein. Dadurch wird eine Raumeinsparung und niedrige Einbauhöhe erzieh. Die Erfindung wird ar- Hand der Zeichnungen, in denen ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist, näher erläutert. Es zeigt
Fig.! eine perspektivische Ansicht eines Fußbodenverteilers und
Fig. 2 eine schematische perspektivische Ansicht
der möglichen Verlegung einer Heizungsanlage mit dem Fußbodenverteiler.
Der allgemein mit V bezeichnete Fußbodenverteiler besteht aus zwei gleichgroßen Gehäusen 1 und 2. Das Gehäuse 1 umschließt eine Vorlaufkammer la und das Gehäuse 2 eine Rücklaufkammer 2a. Die Gehäuse sind dicht übereinander angeordnet unc' als verhältnismäßig flache Quader ausgebildet. Vorlauf- und Rücklaufkammer Xa bzw. 2a werden getrennt an die entsprechenden Steigestränge 7 und 8 (F i g. 2) angeschlossen. Die hierfür vorgesehenen Anschlüsse 3 und 4 sind jeweils an der Schmalseite des Gehäuses 1 bzw. 2 angeordnet und führen von der gleichen Seite in die entsprechende Kammer, so daß diese Vorlaufkammer- und Rücklaufkammer-Anschlusse im wesentlichen horizontal und nebeneinander, nur in verschiedenen Ebenen, liegen. Auf diese Weise nimmt das Verteilergehäuse mit den Anschlüssen einen geringstmöglichen Raum ein und bietet einen direkten und kürzest möglichen Anschluß an die Sieigestrange.
Mindestens eine freie Längsseitenwand der Vorlaufkammer la und die entsprechende Längsseitenwand der Rücklaufkammer 2a sind mit Verteileranschlüssen 5 lind 6 für den Anschluß der zu den Heizkörpern /^führenden Rohrleitungen R versehen. In den meisten Fällen wird der Fußbodenverteiler V symmetrisch ausgebildet sein, wie es in F i g. 1 gezeigt ist. Hierbei sind an den gegenüberliegenden Längsseitenwänden die Verteileranschlüsse 5 und 5' der Vorlaufkammer \a und die Verteilcranschlüsse 6 und 6' der Rücklaufkan./iier 2a symmetrisch angeordnet, wobei die Verteileranschlüsse 5. 5' der Vorlaufkammer gegenüber den Verteileranschlüssen 6, 6' der Rücklaufkammer versetzt sein können. Dadurch wird wieder eine Raumeinsparung und eine äußerst niedrige Einbauhöhe erzielt. Außerdem erfolgt die Rohrverlegung zu den einzelnen Heizkörpern vollkommen kreuzungsfrei (F i g. 2).
Die Anschlüsse 3 und 4 zum Anschließen der Vorlauf- und Rücklaufkammer la und la an die Steigestränge 7 und 8 können einen eckigen Querschnitt, aber auch jeden anderen zweckmäßigen Querschnitt aufweisen.
Die Verteileranschlüsse 5, 5', 6 und 6' sowie die zu den Heizkörpern führenden Rohrleitungen können einen kleinen Rohrdurchmesser aufweisen. Für diese Rohrleitungen eignet sich ein in Rollen erhaltliches isoliertes Speziairohr, das mit den Verteileranschlüssen nicht verschweißt, sondern mittels Spezialzangen durch Klemm- bzw. Preßverbindungen verbunden wird. Durch diese Arbeitsweise sind alle Verbindungen auf kleinstem Raum konzentriert und sind gut zu überwachen, im Fußboden befinden sich keine Schweißverbindüngen, wodurch eine große Sicherheit gegen Korrosionsschäden gegeben ist.
Das Verlegen der Heizungsanlage wird wie folgt durchgeführt: Je nach Größe und Ausdehnung der Geschoßgrundrisse werden einige wenige Steigestränge hochgeführt. Die Anzahl der Steigestränge wird durch die Heizgruppeneinieilung bestimmt, die durch die Himmelsrichtung oder Belegung des Geschosses bedingt ist. Im Regelfall wird für eine Wohnheit ein Steigstrang 7 und 8 genügen. In jedem Fall können die Steigestränge in den statisch günstigen Innenwänden des Gebäudes hochgeführt und montiert werden. Gemäß F i g. 2 ist der Steigestrang 7 und 8 neben der Türöffnung T montiert. Der Fußbodenverteiler V ist in den Fußboden unmittelbar neben den Steigesträngen eingelassen. Von der Vorlaufkammer \a führt der Anschluß 3 zu der Steigleitung 7 und von der Rücklaufkammer 2a führt der Anschluß 4 zur Steigleitung 8. Mit den Verteileranschlüssen 5 und 6 bzw. 5' und 6' sind die Rohrleitungen R bzw. R ' verbunden, die zu den einzclnen Heizkörpern H führen. Die Verteileranschlüsse 5 und 5' der Vorlaufkammer \a sowie die hier angeschlossenen Rohrleitungen R sind durchgehend gezeichnet, während die Verteileranschlüsse 6 und 6 der Rücklaufkammer 2;j und die entsprechenden Rohrleitungen R und R' gestrichelt gezeichnet sind. Ls ist ersichtlich, daß von einem Fußbodenverteiler V entsprechend der Anzahl der Verteileranschlüsse Rohrleitungen im Fußboden, d. h. auf der Rohdecke des Fußbodens, kreuzungsfrei zu den Heizkörpern H gelegt werden können. Die Größe des Fußbodenverteilers richtet sich nach der Anzahl der anzuschließenden Heizkörper. Das Rohrnetz, im Keller wird so klein, daß der Isolieraufwand praktisch keine Rolle spielt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Fußbodenverteiler für Warmwasser-Heizungsaniagen in Gebäuden zum Anschließen von Heizkörpern an Steigesträngen mit zwei gleich großen, länglichen, übereinander angeordneten Gehäusen, von denen das eine eine Vonaufkammcr und das andere eine Rücklaufkammer umschließt, an gleichgerichteten Schmalseitenwänden der Gehäuse je ein im wesentlichen horizontaler Vorlaufkammer-Anschluß bzw. Rücklaufkammer-Anschluß zürn Anschließen an die Steigestränge angeordnet ist und ferner die Vorlauf- und die Rücklaufkammer mit Verteileranschlüssen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei in Flachbauweise quaderförmig dicht übereinander angeordneten Gehäusen (1 und 2) der Vorlauf- bzw. Rücklaufkammer (la bzw. 2a) die Verteileranschlüsse (5 bzw. 6) an mindestens einer der freien Längsseitenwände der Vorlaufkammer (la) und einer freien Längsseitenwand der Rücklaufkammer (2a) horizontal abstehen.
2. Fußbodenverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteileranschlüsse (5 bzw. 6) an zwei gegenüberliegenden Längsseitenwänden der Vorlaufkammer (la) sowie der Rücklaufkammer (2a) symmetrisch angeordnet sind.
3. Fußbodenverteiler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteileranschlüsse (5) der Vorlaufkammer (la) gegenüber den Verteileranschlüssen (6) der Rücklaufkammer (2a) versetzt an geordnet sind.
DE19732349605 1973-10-03 Fußbodenverteiler für Warmwasser-Heizungsanlagen Expired DE2349605C3 (de)

Priority Applications (1)

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DE19732349605 DE2349605C3 (de) 1973-10-03 Fußbodenverteiler für Warmwasser-Heizungsanlagen

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DE19732349605 DE2349605C3 (de) 1973-10-03 Fußbodenverteiler für Warmwasser-Heizungsanlagen

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2349605A1 DE2349605A1 (de) 1975-04-24
DE2349605B2 DE2349605B2 (de) 1975-10-30
DE2349605C3 true DE2349605C3 (de) 1976-06-10

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