DE2349659A1 - Hilfsvorrichtung zum isolierenden befestigen eines ankerstabes - Google Patents
Hilfsvorrichtung zum isolierenden befestigen eines ankerstabesInfo
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Description
' 7 07 74
Upat - Max Langensiepen KG
7830 Emmendingen
Freiburger Str. 9
7830 Emmendingen
Freiburger Str. 9
Hilfsvorrichtung zum isolierenden Befestigen eines Ankerstabes
Die Erfindung betrifft eine Hilfsvorrichtung zum isolierenden Befestigen eines Ankerstabes in einer Bohrung mit Hilfe einer
mit Kleber gefüllten Ampulle.
Mit Kleber gefüllte Ampullen, die beispielsweise aus Glas bestehen
und eine Verschlußkappe z.B. aus Kunststoff besitzen, sind bereits bekannt. Ggf. sind derartige Ampullen mit einem
Kunststoffkleber gefüllt, welcher nach dem Aushärten ausreichende Isoliereigenschaften besitzt, damit ein Ankerstab, nachstehend
auch kurz Anker oder Klebeanker genannt, in einer Bohrung isolierend befestigt werden kann. Dies mißlingt in der
Praxis jedoch nicht selten deshalb, weil der Klebeanker sich bereichsweise direkt an der Oberfläche einer Wandbohrung anlegt
und sich deshalb dort keine Zwischenschicht aus isolierendem Kunststoffmörtel bilden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Hilfsvorrichtung zu schaffen, mittels der ein Klebeanker unter Zuhilfenahme einer Klebe-
0.9 81.7/04 3 7;
patrone zuverlässig isolierend sowie fest in einer Wandbohruftg
befestigt werden kann.
Zur Lösung schlägt die Erfindung insbesondere vor, daß bei einer Hilfsvorrichtung der eingangs erwähnten Art an der Ampulle
eine aus isolierendem Werkstoff bestehende Zentrierkappe vorgesehen ist, die einen Innenhohlkegel od.dgl. zentrierende Führung
zur zentrierenden Aufnahme des darauf abgestimmten inneren Endes des Klebeankers besitzt. Auf diese Weise erreicht
man, daß insbesondere beim inneren Ende des Klebeankers eine Wandberührung verhindert wird. Wenn man bei der Montage noch
dafür sorgt, daß auch das aus der Wandbohrung herausragende Ende keine Wandberührung hat, ergibt sich mit Sicherheit eine isolierende
Befestigung, wenn der Kunststoffmörtel od.dgl. Kleber ausgehärtet ist. Dabei unterstützt die Zentrierkappe die Isolierung.
Vorzugsweise kann die Zentrierkappe als Ampullenverschluß ausgebildet
sein. Dadurch erhält man eine einfache und preisgünstige Hilfsvorrichtung.
In vorteilhafter Weise kann bei der Hilfsvorrichtung in der Gegend des äußeren Bohrloches an der Ampulle ein Distanzring
aus isolierendem Werkstoff vorgesehen sein, der vorzugsweise mit seinem Außendurchmesser auf den Durchmesser der Wandbohrung
und mit seinem Innendurchmesser auf den Außendurchmesser des Klebeankers abgestimmt sein kann. Damit erreicht man, daß
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der Klebeanker an seinem inneren Ende durch die Zentrierkappe
und in der Gegend des äußeren Bohrlochrandes durch den Distanzring
zentriert im Bohrlochrand gehalten wird. Es kann sich keinerlei Kontaktstelle zwischen Klebeanker und der Oberfläche
der Wandbohrung bilden. Zweckmäßigerweise kann der Distanzring am Außenmantel zum inneren Ampullenende hin etwas konisch
verjüngt sein; dann kann dieser Distanzring nach dem Einsetzen der Ampulle in die Wandbohrung auch noch als Ausfallsicherung
für die Klebepatrone dienen, und er läßt sich gut in die Wandbohrung einführen.
Ggf. kann die Zentrierkappe und/oder der Distanzring an der Außenseite Ausfallsicherungen besitzen, z.B. in Form von nach
außen abgespreizten Stegen. Dadurch wird die Hilfsvorrichtung insbesondere bei senkrecht nach oben angeordneten Wandbohrungen
während des Montagevorganges sicher festgelegt, so daß auch die herzustellende Isolierschicht in einer ungünstigeren Montagelage
noch genügend sicher hergestellt werden kann. Zweckmäßigerttfeise
sind an der Zentrierkappe an ihrem Aufsteckbereich zur Ampulle Oberbürckungsrippen vorgesehen. Diese sind etwas
zusammenquetschbar und überbrücken dadurch Durchmessertoleranzen, wie sie insbesondere bei der Herstellung von Glasampullen
auftreten.
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Nachstehend ist die Erfindung mit ihren erfindungswesentlichen Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher erläutert. Es
zeigt:
Fig. 1 einen mit Hilfe einer Klebepatrone eingesetzten Klebeanker in einer Wandbohrung.,.
Fig. 2 eine teilweise im Schnitt dargestellte Zentrierkappe in Seitenansicht gemäß der Schnittlinie II-II in
Fig. 3,
Fig. 3 eine Stirnansicht der Zentrierkappe gemäß Blickrichtung A in Fig. 2,
Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Zentrierkappe, welche als Verschluß einer teilweise dargestellten
Ampulle dient,
Fig. 5 eine Stirnansicht der Zentrierkappe entsprechend der Blickrichtung B in Fig. 4,
Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Zentrierkappe in Seitenansicht sowie teilweise im Schnitt gemäß der
Schnittlinie VI-VI in Fig. 7,
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Fig. 7 eine Stirnansicht der Zentrierkappe gemäß Fig. 6 entsprechend
der Blickrichtung C,
Fig. 8 einen Distanzring in Draufsicht,
Fig. 9 den Distanzring im Schnitt gemäß der Schnittlinie IX-IX in Fig. 8,
Fig. 10 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Distanzringes
in Draufsicht,
Fig. 11 den Distanzring in Seitenansicht und teilweise im
Schnitt gemäß der Schnittlinie XI-XI in Fig. 10 sowie :
Fig. 12 die Hilfsvorrichtung gemäß der Erfindung im Längsschnitt dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen mit Hilfe einer (dort nicht näher dargestellten)
Klebepatrone in eine Wandbohrung 2 eingebrachten Ankerstab 3. Dieser ist mit Hilfe der erfindungsgemäßen Hilfsvorrichtung
100 zentrisch und berührungsfrei in die Wandbohrung 2 eingesteckt und in dieser Position gehalten worden. In diesem· Ausführungsbeispiel
besteht die Hilfsvorrichtung aus der Zentrierkappe 4 und dem Distanzring 5. Beim Einbringen des Ankerstabes
wurde die (hier nicht dargestellte) Klebepatrone zerstört, so
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daß eier Kunststoffmörtel im punktiert gezeichneten Rereich 1
von Fig. 1 eine gleichmäßige,allseits etwa gleichdicke Klebeschicht
bildet. Die Zentrierkappe 4 und der Distanzring 5 lassen nicht zu, daß der Ankerstab 3 an irgendeiner Stelle die
Wand der Bohrung 2 berührt. Dabei besteht sowohl die Zentrierkappe
4 als auch der Distanzring 5 aus isolierendem Werkstoff, beispielsweise aus Kunststoff. In besonderen Fällen käme auch
ein oberflächenisoliertes Metallteil infrage.
Die Zentrierkappe besitzt dabei innen eine zentrierende Führung
40, die mit einem im Querschnittsprofil entsprechend abgestimmten inneren Ende 6 des Ankerstabes 3 zusammenwirkt.
Im Beispiel nach Fig. 1 ergibt sich diese zentrierende Führung
durch eine radial nach innen vorstehende ringförmig umlaufende Zentrierwulst 41. Das innere Ende 6 des Ankerstabes 3 ist zumindest
in zwei Bereichen 42 kegelstumpfmantelförmig ausgebildet und der Kegelmantelwinkel entspricht dem lichten Profil,
das sich innerhalb der Zentrierkappe durch deren Innenwand und die Wulst 41 ergibt.
Der Distanzring 5 ist so bemessen, daß sich der Ankerstab 3 dort radial auf diesen Ring 5 abstützt, der seinerseits in der
Wandbohrung 2 festsitzt.
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Die Figuren 2 und 3 zeigen im vergrößerten Maßstab die Zentrierkappe
4. Sie ist mit ihrem äußeren Durchmesser D auf den Durchmesser der Wandbohrung 2 und mit ihrem Innendurchmesser
d auf den Außendurchmesser einer in Fig. 4 teilweise dargestellten,
den Kleber aufnehmenden Ampulle 10, nachstehend auch Klebepatrone 10 genannt, abgestimmt. Die Zentrierkappe 4
gemäß Fig. 2 und 3 weist an ihrer Außenseite nach außen abgespreizte Stege 11 auf, die federnd-elastisch ausgebildet sind.
Sie legen sich mit Druck gegen die Oberfläche der Wandbohrung' an und verhindern dadurch, daß die Zentrierkappe 4 aus der
Wandbohrung 2 herausfallen kann, wenn sich Durchmessertoleranzen ergeben. Insbesondere, wenn der Durchmesser der Wandbohrung
2 etwas größer ausgefallen ist, sorgen diese Stege 11, ggf. in Verbindung mit einer Ringwulst 12 für einen genauen
Sitz der Zentrierkappe 4 in der Wandbohrung. Diese Ringwulst 12 dient ebenfalls zur Überbrückung von Durchmessertoleranzen
und zum zentrischen Halten der Zentrierkappe 4. Dabei ermöglicht
diese Ringwulst 12, die ggf. auch nur aus einzelnen vorstehenden Abschnitten bestehen kann, daß Kleber auch noch
leicht in den Bereich zwischen der Stirnseite der Zentrierkappe und den Bohrlochgrund gelangen kann.
In Fig. 4 und 5 ist eine weitere, mit 4a bezeichnete Zentrierkappe
dargestellt, die sich von der vorbeschriebenen Zentrierkappe 4 gemäß Fig. 1 und 2 insbesondere dadurch unterscheidet,
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daß sie als Verschlußkappe für die mit Kleber gefüllte Ampulle 10 dient. Dazu ist sie, wie gut aus Fig. 4 hervorgeht, innen
so profiliert, daß sie zusammen mit der offenen Ampullenseite in bekannter Weise einen Schnappverschluß 22 bildet,
der dort zuverlässig und dicht die Ampulle verschließt. Ein derartiger AmpullenverSchluß eignet sich deshalb auch für
längere Lagerzeiten der Klebepatronen 10. In den Fig. 6 und ist ein weiteres, mit 4b bezeichnetes Ausführungsbeispiel
einer Zentrierkappe dargestellt. Diese dient ebenfalls als Ampullenverschluß. Auch hier ist ein schmaler, vergleichsweise
dünner, überstehender Wulst 12 vorgesehen- Er begünstigt einerseits das Zentrieren der Kappe 4b in der Wandbohrung
(vgl. Fig. 1), andererseits läßt er noch verhältnismäßig leicht zu, daß Kleber zwischen der Außenseite 13 der Zentrierkappe
und der Bohrlochwandung in den Bereich zwischen Zentrierkappen-Stirnseite
und Bohrlochgrund eindringt. Dabei erlaubt diese Wulst 12 auch, daß man die Zentrierkappe 4 bzw.
4b noch mit verhältnismäßig geringem Kraftaufwand in eine Wandbohrung 2 eindrücken kann.
Insbesondere die Zentrierkappe 4 und 4b nach Fig. 2, 3 und 6, 7 weisen jeweils an ihrem Aufsteckbereich für die Ampulle
10 Überbrückungsrippen 14 auf. Hierdurch werden Außendurchmesser-Toleranzen
der Ampulle 10 bzw. Innendurchmesser-Toleranzen
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bei der Zentrierkappe 4 bzw. 4b überbrückt. Diese Rippen 14 begünstigen also einen sicheren Halt der Kappe 4* bzw. 4b an
der Ampulle. Der Verschluß der Ampulle 10 erfolgt unabhängig von diesen Überbrückungsrippen z.B. durch einen Verschluß 22
gemäß Fig. 4.
In Fig. 8 und 9 ist ein vorzugsweise am äußeren Bohrlochrand 7 anzubringender Distanzring 5 dargestellt (Vgl· auch Fig.1).
Mit dessen Hilfe wird der Ankerstab 3 in der Gegend des Außenrandes des Wandloches 2 abgestützt und somit in der ganzen
Wandbohrung zentriert und' mit Abstand zur Wandung der Bohrung
2 gehalten. Dabei kann dieser Distanzring 5 auf der Ampulle TO aufgesetzt bzw. anderweitig daran befestigt oder nur lose
darauf aufgesetzt sein. Er kann ebenfalls als Teil der Hilfsvorrichtung dieser Ampulle 10 nur zugeordnet sein. Wesentlich
ist, daß er - hier zusammen mit der Zentrierkappe 4 - eine vollständige
Zentrierung des Ankerstabes 3 bewirkt, wodurch dessen isolierende Verklebung sicher gewährleistet ist (vgl. Fig.1).
Dazu ist der Distanzring 5 an seiner in Montagestellung außen
liegenden Stirnfläche 17 im Durchmesser D 1 ■ geringfügig größer ausgebildet als seine in Montagestellung innenliegende Stirnfläche
18, welche dort den Durchmesser D 3 aufweist (vgl. Fig. 8). Daraus ergibt sich ein entsprechend dem Winkele^ schräg verlaufender
Außenmantel 19, welcher einen festen Halt an der Wandung des Bohrloches 2 findet. Ein derartiger Distanzring 5
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gemäß Fig. 8 und 9 eignet sich besonders für Wandbohrungen 2,
die verhältnismäßig genau ausgeführt und in Hartbauwerkstoffen
eingebracht sind.
In Fig. 10 und 11 ist ein Distanzring 5a dargestellt, der auch
gut für die Anbringung in Bohrlochwandungen geeignet ist, die
etwas größere Toleranzen aufweisen. Hier sind nach außen stehende,
federnd-elastische Laschen 20 vorgesehen; diese schmiegen sich beim Einstecken des Ringes 5a gemäß der Pfeilrichtung
Pf 1 in eine Bohrlochwandung 2 an deren Oberfläche an und verhindern
ein Herausfallen des Ringes 5a.
Die Zentrierkappe 4, 4a bzw. 4b und ggf. der Distanzring f>
bzw. 5b sorgen für eine zentrische Lagerung des Ankerstabes 3 vor und während des Aushärtens des Mörtels. Dabei ermöglichen sie
dessen gleichmäßige Verteilung sowohl rundum als auch in axialer
Richtung am Ankerstab 3 und der Wandung des Loche;; 2.
Die Zentrierkappe 4 kann dabei als Verschluß für die Ampulle
10 ausgebildet sein. Sie und ggf. der Distanzring 5 können bei aus Glas bestehenden Ampullen 10 für diese als Stoßsicherung
während des Transportes oder der Lagerung dienen.
Auch der Distanzring 5, 5a kann noch gut als kurzzeitige Diih-
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tung dienen, die während des Einsetzens des Ankerstabes 3
und des Aushärtens des Klebers verhindert, daß dieser Kleber ausläuft. Ferner kann der Distanzring 5, 5a auf die Ampulle
10 aufgeklebt oder anderweitig befestigt sein und dann - ggf. als zusätzliches Halteelement dienen, welches, z.B. bei senkrecht
nach unten offenen Wandbohrungen diese Ampulle 10 während des Montagevorganges dort festhält.
Mach einer wesentlichen Weiterbildung der Erfindung entspricht
der Innendurchmesser d bzvi. D 2 von Zentrierlcappe 4 und Distanzrjng
5 auch dem Außendurchmesser D 4 des Ankerstabes 3. Dadurch wird er nicht nur auf Distanz von der Wandung des
Bohrloches gehalten, sondern gleichzeitig darin exakt zentriert und während des Aushärtens des Klebers in dieser besonders
günstigen Position gehalten.
In Fig. ü erkennt man bei 15 den Innenhohlkegel in der Zentrierkappe,
dor auf die entsprechend geformten Teile am inneren Ende 6 des Klebeankers 3 abgestimmt ist. Diese zentrierende Profi
Iierung wird noch durch die Kante 150 unterstützt, die auf
der Verlängerungslinie 151 des Kegelinantelabschnittes 15 liegt.
Dementsprechend sind die zur Ampulle 10 gewandten Enden der
Überbrückungsrippen 14 so ausgebildet, daß sie auch einen Keil
«Ιοί /.cntrierenden. Führung 40 bilden können.
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In Fig. 12 ist noch stark schmematisiert die gesamte, hier aus
der Zentrierkappe 4 und dem Distanzring 5 bestehende Hilfseinrichtung 100 zusammen mit der Ampulle 10 gezeigt.
Die Hilfsvorrichtung ist besonders geeignet, um solche Klebeanker in Beton-Eisenbahnschwellen anzubringen, mit denen die
Schienen zu verschrauben sind. Selbstverständlich kann die Hilfsvorrichtung aber auch zum Befestigen von Klebeankern an
beliebigen anderen Stellen wie in Mauerwerk, Felsen usw. Ver-Wendung
finden.
Alle vorbeschriebenen Merkmale können einzeln oder in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
- Patentansprüche -
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Claims (9)
- Upat - Max Langensiepen KG 1... 10,1973Emmendingen · ■ S 73 344 S/hsFreiburger Str. 9Patentansprüche( 1. J Hilfsvorrichtung zum isolierenden Befestigen eines Ankerstabes in einer Bohrung mit Hilfe einer mit Kleber gefüllten Ampulle, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ampulle (10) eine aus isolierendem Werkstoff bestehende Zentrierkappe (4, 4a, 4b) vorgesehen ist, die einen Innenhohlkegel (15) od.dgl. zentrierende Führung (40) zur zentrischen Aufnahme des darauf abgestimmten inneren Endes (6) des Ankerstabes (3) besitzt.
- 2. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1, dafhrrch gekennzeichnet, daß die Zentrierkappe (4, 4a, 4b) als Ampullenverschluß ausgebildet ist.
- 3. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ampulle (10) in der Gegend ihres dem äußeren Bohrlochrand (7) zugewandten Endes ein Distanzring (5a; 5b) aus-isolierendem Werkstoff zugeordnet ist, der vorzugsweise mit seinem Außendurchmesser (D 1) auf den Durchmesser (D) der Wandbohrung und mit seinem Innendurch-509817/0437- 14 -messer (D 2) auf den Außendurchmesser des Ankerstabes (3) abgestimmt ist.
- 4. Hilfsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Distanzring (5) am Außenmantel (1,9) zum inneren Ampullenende hin etv^as konisch verjüngt ist.
- 5. Hilfsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierkappe (4, 4a, 4b) und/oder der Distanzring (5, 5a) an ihren Außenseiten (13; 19) Ausfallsicherungen, vorzugsweise in Form von nach außen abgespreizten Stegen (11) od.dgl. (20) besitzen.
- 6. Hilfsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierkappe (4, 4b) an ihrem Aufsteckbereich zur Ampulle Öberbrückungsrippen (14) besitzt.
- 7. Hilfsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierkappe (4, 4a, 4b) an ihrem Außenmantel wenigstens eine Ringwulst (12) besitzt, die ggf. aus einzelnen Kreisringabschnitten und dazwischenliegenden Wulstunterbrechungen besteht.- 15 -509817/0437
- 8.. Hilfsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser (d und ggf. D 2) von Zentrierkappe (4) und ggf. Distanzringen (5, 5a) dem Außendurchmesser (D 4) des Ankerstabes (3) entspricht.
- 9. Hilfsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Distanzring (5, 5a) als Halteelement gegen Axialverschiebung auf der Ampulle (10) aufgeklemmt bzw. befestigt ist.Patentanwalt509817/0437Leerseite
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