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DE2349659A1 - Hilfsvorrichtung zum isolierenden befestigen eines ankerstabes - Google Patents

Hilfsvorrichtung zum isolierenden befestigen eines ankerstabes

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DE2349659A1
DE2349659A1 DE19732349659 DE2349659A DE2349659A1 DE 2349659 A1 DE2349659 A1 DE 2349659A1 DE 19732349659 DE19732349659 DE 19732349659 DE 2349659 A DE2349659 A DE 2349659A DE 2349659 A1 DE2349659 A1 DE 2349659A1
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DE
Germany
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auxiliary device
ampoule
centering
centering cap
spacer ring
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DE19732349659
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DE2349659C3 (de
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Adolf Bappert
Kurt Mermi
Willi Weick
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Upat Max Langensiepen KG
Original Assignee
Upat Max Langensiepen KG
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Publication date
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Priority to FR7433729A priority patent/FR2246762B1/fr
Priority to GB4300774A priority patent/GB1461967A/en
Priority to NL7413091A priority patent/NL176009B/xx
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    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
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    • E21D21/0093Accessories
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D20/00Setting anchoring-bolts
    • E21D20/02Setting anchoring-bolts with provisions for grouting
    • E21D20/025Grouting with organic components, e.g. resin
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/14Non-metallic plugs or sleeves; Use of liquid, loose solid or kneadable material therefor
    • F16B13/141Fixing plugs in holes by the use of settable material
    • F16B13/143Fixing plugs in holes by the use of settable material using frangible cartridges or capsules containing the setting components

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)
  • Common Detailed Techniques For Electron Tubes Or Discharge Tubes (AREA)

Description

' 7 07 74
Upat - Max Langensiepen KG
7830 Emmendingen
Freiburger Str. 9
Hilfsvorrichtung zum isolierenden Befestigen eines Ankerstabes
Die Erfindung betrifft eine Hilfsvorrichtung zum isolierenden Befestigen eines Ankerstabes in einer Bohrung mit Hilfe einer mit Kleber gefüllten Ampulle.
Mit Kleber gefüllte Ampullen, die beispielsweise aus Glas bestehen und eine Verschlußkappe z.B. aus Kunststoff besitzen, sind bereits bekannt. Ggf. sind derartige Ampullen mit einem Kunststoffkleber gefüllt, welcher nach dem Aushärten ausreichende Isoliereigenschaften besitzt, damit ein Ankerstab, nachstehend auch kurz Anker oder Klebeanker genannt, in einer Bohrung isolierend befestigt werden kann. Dies mißlingt in der Praxis jedoch nicht selten deshalb, weil der Klebeanker sich bereichsweise direkt an der Oberfläche einer Wandbohrung anlegt und sich deshalb dort keine Zwischenschicht aus isolierendem Kunststoffmörtel bilden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Hilfsvorrichtung zu schaffen, mittels der ein Klebeanker unter Zuhilfenahme einer Klebe-
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patrone zuverlässig isolierend sowie fest in einer Wandbohruftg befestigt werden kann.
Zur Lösung schlägt die Erfindung insbesondere vor, daß bei einer Hilfsvorrichtung der eingangs erwähnten Art an der Ampulle eine aus isolierendem Werkstoff bestehende Zentrierkappe vorgesehen ist, die einen Innenhohlkegel od.dgl. zentrierende Führung zur zentrierenden Aufnahme des darauf abgestimmten inneren Endes des Klebeankers besitzt. Auf diese Weise erreicht man, daß insbesondere beim inneren Ende des Klebeankers eine Wandberührung verhindert wird. Wenn man bei der Montage noch dafür sorgt, daß auch das aus der Wandbohrung herausragende Ende keine Wandberührung hat, ergibt sich mit Sicherheit eine isolierende Befestigung, wenn der Kunststoffmörtel od.dgl. Kleber ausgehärtet ist. Dabei unterstützt die Zentrierkappe die Isolierung.
Vorzugsweise kann die Zentrierkappe als Ampullenverschluß ausgebildet sein. Dadurch erhält man eine einfache und preisgünstige Hilfsvorrichtung.
In vorteilhafter Weise kann bei der Hilfsvorrichtung in der Gegend des äußeren Bohrloches an der Ampulle ein Distanzring aus isolierendem Werkstoff vorgesehen sein, der vorzugsweise mit seinem Außendurchmesser auf den Durchmesser der Wandbohrung und mit seinem Innendurchmesser auf den Außendurchmesser des Klebeankers abgestimmt sein kann. Damit erreicht man, daß
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der Klebeanker an seinem inneren Ende durch die Zentrierkappe und in der Gegend des äußeren Bohrlochrandes durch den Distanzring zentriert im Bohrlochrand gehalten wird. Es kann sich keinerlei Kontaktstelle zwischen Klebeanker und der Oberfläche der Wandbohrung bilden. Zweckmäßigerweise kann der Distanzring am Außenmantel zum inneren Ampullenende hin etwas konisch verjüngt sein; dann kann dieser Distanzring nach dem Einsetzen der Ampulle in die Wandbohrung auch noch als Ausfallsicherung für die Klebepatrone dienen, und er läßt sich gut in die Wandbohrung einführen.
Ggf. kann die Zentrierkappe und/oder der Distanzring an der Außenseite Ausfallsicherungen besitzen, z.B. in Form von nach außen abgespreizten Stegen. Dadurch wird die Hilfsvorrichtung insbesondere bei senkrecht nach oben angeordneten Wandbohrungen während des Montagevorganges sicher festgelegt, so daß auch die herzustellende Isolierschicht in einer ungünstigeren Montagelage noch genügend sicher hergestellt werden kann. Zweckmäßigerttfeise sind an der Zentrierkappe an ihrem Aufsteckbereich zur Ampulle Oberbürckungsrippen vorgesehen. Diese sind etwas zusammenquetschbar und überbrücken dadurch Durchmessertoleranzen, wie sie insbesondere bei der Herstellung von Glasampullen auftreten.
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Nachstehend ist die Erfindung mit ihren erfindungswesentlichen Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen mit Hilfe einer Klebepatrone eingesetzten Klebeanker in einer Wandbohrung.,.
Fig. 2 eine teilweise im Schnitt dargestellte Zentrierkappe in Seitenansicht gemäß der Schnittlinie II-II in Fig. 3,
Fig. 3 eine Stirnansicht der Zentrierkappe gemäß Blickrichtung A in Fig. 2,
Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Zentrierkappe, welche als Verschluß einer teilweise dargestellten Ampulle dient,
Fig. 5 eine Stirnansicht der Zentrierkappe entsprechend der Blickrichtung B in Fig. 4,
Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Zentrierkappe in Seitenansicht sowie teilweise im Schnitt gemäß der Schnittlinie VI-VI in Fig. 7,
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Fig. 7 eine Stirnansicht der Zentrierkappe gemäß Fig. 6 entsprechend der Blickrichtung C,
Fig. 8 einen Distanzring in Draufsicht,
Fig. 9 den Distanzring im Schnitt gemäß der Schnittlinie IX-IX in Fig. 8,
Fig. 10 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Distanzringes in Draufsicht,
Fig. 11 den Distanzring in Seitenansicht und teilweise im Schnitt gemäß der Schnittlinie XI-XI in Fig. 10 sowie :
Fig. 12 die Hilfsvorrichtung gemäß der Erfindung im Längsschnitt dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen mit Hilfe einer (dort nicht näher dargestellten) Klebepatrone in eine Wandbohrung 2 eingebrachten Ankerstab 3. Dieser ist mit Hilfe der erfindungsgemäßen Hilfsvorrichtung 100 zentrisch und berührungsfrei in die Wandbohrung 2 eingesteckt und in dieser Position gehalten worden. In diesem· Ausführungsbeispiel besteht die Hilfsvorrichtung aus der Zentrierkappe 4 und dem Distanzring 5. Beim Einbringen des Ankerstabes wurde die (hier nicht dargestellte) Klebepatrone zerstört, so
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daß eier Kunststoffmörtel im punktiert gezeichneten Rereich 1 von Fig. 1 eine gleichmäßige,allseits etwa gleichdicke Klebeschicht bildet. Die Zentrierkappe 4 und der Distanzring 5 lassen nicht zu, daß der Ankerstab 3 an irgendeiner Stelle die Wand der Bohrung 2 berührt. Dabei besteht sowohl die Zentrierkappe 4 als auch der Distanzring 5 aus isolierendem Werkstoff, beispielsweise aus Kunststoff. In besonderen Fällen käme auch ein oberflächenisoliertes Metallteil infrage.
Die Zentrierkappe besitzt dabei innen eine zentrierende Führung 40, die mit einem im Querschnittsprofil entsprechend abgestimmten inneren Ende 6 des Ankerstabes 3 zusammenwirkt.
Im Beispiel nach Fig. 1 ergibt sich diese zentrierende Führung durch eine radial nach innen vorstehende ringförmig umlaufende Zentrierwulst 41. Das innere Ende 6 des Ankerstabes 3 ist zumindest in zwei Bereichen 42 kegelstumpfmantelförmig ausgebildet und der Kegelmantelwinkel entspricht dem lichten Profil, das sich innerhalb der Zentrierkappe durch deren Innenwand und die Wulst 41 ergibt.
Der Distanzring 5 ist so bemessen, daß sich der Ankerstab 3 dort radial auf diesen Ring 5 abstützt, der seinerseits in der Wandbohrung 2 festsitzt.
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Die Figuren 2 und 3 zeigen im vergrößerten Maßstab die Zentrierkappe 4. Sie ist mit ihrem äußeren Durchmesser D auf den Durchmesser der Wandbohrung 2 und mit ihrem Innendurchmesser d auf den Außendurchmesser einer in Fig. 4 teilweise dargestellten, den Kleber aufnehmenden Ampulle 10, nachstehend auch Klebepatrone 10 genannt, abgestimmt. Die Zentrierkappe 4 gemäß Fig. 2 und 3 weist an ihrer Außenseite nach außen abgespreizte Stege 11 auf, die federnd-elastisch ausgebildet sind. Sie legen sich mit Druck gegen die Oberfläche der Wandbohrung' an und verhindern dadurch, daß die Zentrierkappe 4 aus der Wandbohrung 2 herausfallen kann, wenn sich Durchmessertoleranzen ergeben. Insbesondere, wenn der Durchmesser der Wandbohrung 2 etwas größer ausgefallen ist, sorgen diese Stege 11, ggf. in Verbindung mit einer Ringwulst 12 für einen genauen Sitz der Zentrierkappe 4 in der Wandbohrung. Diese Ringwulst 12 dient ebenfalls zur Überbrückung von Durchmessertoleranzen und zum zentrischen Halten der Zentrierkappe 4. Dabei ermöglicht diese Ringwulst 12, die ggf. auch nur aus einzelnen vorstehenden Abschnitten bestehen kann, daß Kleber auch noch leicht in den Bereich zwischen der Stirnseite der Zentrierkappe und den Bohrlochgrund gelangen kann.
In Fig. 4 und 5 ist eine weitere, mit 4a bezeichnete Zentrierkappe dargestellt, die sich von der vorbeschriebenen Zentrierkappe 4 gemäß Fig. 1 und 2 insbesondere dadurch unterscheidet,
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daß sie als Verschlußkappe für die mit Kleber gefüllte Ampulle 10 dient. Dazu ist sie, wie gut aus Fig. 4 hervorgeht, innen so profiliert, daß sie zusammen mit der offenen Ampullenseite in bekannter Weise einen Schnappverschluß 22 bildet, der dort zuverlässig und dicht die Ampulle verschließt. Ein derartiger AmpullenverSchluß eignet sich deshalb auch für längere Lagerzeiten der Klebepatronen 10. In den Fig. 6 und ist ein weiteres, mit 4b bezeichnetes Ausführungsbeispiel einer Zentrierkappe dargestellt. Diese dient ebenfalls als Ampullenverschluß. Auch hier ist ein schmaler, vergleichsweise dünner, überstehender Wulst 12 vorgesehen- Er begünstigt einerseits das Zentrieren der Kappe 4b in der Wandbohrung (vgl. Fig. 1), andererseits läßt er noch verhältnismäßig leicht zu, daß Kleber zwischen der Außenseite 13 der Zentrierkappe und der Bohrlochwandung in den Bereich zwischen Zentrierkappen-Stirnseite und Bohrlochgrund eindringt. Dabei erlaubt diese Wulst 12 auch, daß man die Zentrierkappe 4 bzw. 4b noch mit verhältnismäßig geringem Kraftaufwand in eine Wandbohrung 2 eindrücken kann.
Insbesondere die Zentrierkappe 4 und 4b nach Fig. 2, 3 und 6, 7 weisen jeweils an ihrem Aufsteckbereich für die Ampulle 10 Überbrückungsrippen 14 auf. Hierdurch werden Außendurchmesser-Toleranzen der Ampulle 10 bzw. Innendurchmesser-Toleranzen
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bei der Zentrierkappe 4 bzw. 4b überbrückt. Diese Rippen 14 begünstigen also einen sicheren Halt der Kappe 4* bzw. 4b an der Ampulle. Der Verschluß der Ampulle 10 erfolgt unabhängig von diesen Überbrückungsrippen z.B. durch einen Verschluß 22 gemäß Fig. 4.
In Fig. 8 und 9 ist ein vorzugsweise am äußeren Bohrlochrand 7 anzubringender Distanzring 5 dargestellt (Vgl· auch Fig.1). Mit dessen Hilfe wird der Ankerstab 3 in der Gegend des Außenrandes des Wandloches 2 abgestützt und somit in der ganzen Wandbohrung zentriert und' mit Abstand zur Wandung der Bohrung 2 gehalten. Dabei kann dieser Distanzring 5 auf der Ampulle TO aufgesetzt bzw. anderweitig daran befestigt oder nur lose darauf aufgesetzt sein. Er kann ebenfalls als Teil der Hilfsvorrichtung dieser Ampulle 10 nur zugeordnet sein. Wesentlich ist, daß er - hier zusammen mit der Zentrierkappe 4 - eine vollständige Zentrierung des Ankerstabes 3 bewirkt, wodurch dessen isolierende Verklebung sicher gewährleistet ist (vgl. Fig.1). Dazu ist der Distanzring 5 an seiner in Montagestellung außen liegenden Stirnfläche 17 im Durchmesser D 1 ■ geringfügig größer ausgebildet als seine in Montagestellung innenliegende Stirnfläche 18, welche dort den Durchmesser D 3 aufweist (vgl. Fig. 8). Daraus ergibt sich ein entsprechend dem Winkele^ schräg verlaufender Außenmantel 19, welcher einen festen Halt an der Wandung des Bohrloches 2 findet. Ein derartiger Distanzring 5
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gemäß Fig. 8 und 9 eignet sich besonders für Wandbohrungen 2, die verhältnismäßig genau ausgeführt und in Hartbauwerkstoffen eingebracht sind.
In Fig. 10 und 11 ist ein Distanzring 5a dargestellt, der auch gut für die Anbringung in Bohrlochwandungen geeignet ist, die etwas größere Toleranzen aufweisen. Hier sind nach außen stehende, federnd-elastische Laschen 20 vorgesehen; diese schmiegen sich beim Einstecken des Ringes 5a gemäß der Pfeilrichtung Pf 1 in eine Bohrlochwandung 2 an deren Oberfläche an und verhindern ein Herausfallen des Ringes 5a.
Die Zentrierkappe 4, 4a bzw. 4b und ggf. der Distanzring f> bzw. 5b sorgen für eine zentrische Lagerung des Ankerstabes 3 vor und während des Aushärtens des Mörtels. Dabei ermöglichen sie dessen gleichmäßige Verteilung sowohl rundum als auch in axialer Richtung am Ankerstab 3 und der Wandung des Loche;; 2.
Die Zentrierkappe 4 kann dabei als Verschluß für die Ampulle 10 ausgebildet sein. Sie und ggf. der Distanzring 5 können bei aus Glas bestehenden Ampullen 10 für diese als Stoßsicherung während des Transportes oder der Lagerung dienen.
Auch der Distanzring 5, 5a kann noch gut als kurzzeitige Diih-
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BAD ORiGiNAL
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tung dienen, die während des Einsetzens des Ankerstabes 3 und des Aushärtens des Klebers verhindert, daß dieser Kleber ausläuft. Ferner kann der Distanzring 5, 5a auf die Ampulle 10 aufgeklebt oder anderweitig befestigt sein und dann - ggf. als zusätzliches Halteelement dienen, welches, z.B. bei senkrecht nach unten offenen Wandbohrungen diese Ampulle 10 während des Montagevorganges dort festhält.
Mach einer wesentlichen Weiterbildung der Erfindung entspricht der Innendurchmesser d bzvi. D 2 von Zentrierlcappe 4 und Distanzrjng 5 auch dem Außendurchmesser D 4 des Ankerstabes 3. Dadurch wird er nicht nur auf Distanz von der Wandung des Bohrloches gehalten, sondern gleichzeitig darin exakt zentriert und während des Aushärtens des Klebers in dieser besonders günstigen Position gehalten.
In Fig. ü erkennt man bei 15 den Innenhohlkegel in der Zentrierkappe, dor auf die entsprechend geformten Teile am inneren Ende 6 des Klebeankers 3 abgestimmt ist. Diese zentrierende Profi Iierung wird noch durch die Kante 150 unterstützt, die auf der Verlängerungslinie 151 des Kegelinantelabschnittes 15 liegt. Dementsprechend sind die zur Ampulle 10 gewandten Enden der Überbrückungsrippen 14 so ausgebildet, daß sie auch einen Keil «Ιοί /.cntrierenden. Führung 40 bilden können.
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In Fig. 12 ist noch stark schmematisiert die gesamte, hier aus der Zentrierkappe 4 und dem Distanzring 5 bestehende Hilfseinrichtung 100 zusammen mit der Ampulle 10 gezeigt.
Die Hilfsvorrichtung ist besonders geeignet, um solche Klebeanker in Beton-Eisenbahnschwellen anzubringen, mit denen die Schienen zu verschrauben sind. Selbstverständlich kann die Hilfsvorrichtung aber auch zum Befestigen von Klebeankern an beliebigen anderen Stellen wie in Mauerwerk, Felsen usw. Ver-Wendung finden.
Alle vorbeschriebenen Merkmale können einzeln oder in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
- Patentansprüche -
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Claims (9)

  1. Upat - Max Langensiepen KG 1... 10,1973
    Emmendingen · ■ S 73 344 S/hs
    Freiburger Str. 9
    Patentansprüche
    ( 1. J Hilfsvorrichtung zum isolierenden Befestigen eines Ankerstabes in einer Bohrung mit Hilfe einer mit Kleber gefüllten Ampulle, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ampulle (10) eine aus isolierendem Werkstoff bestehende Zentrierkappe (4, 4a, 4b) vorgesehen ist, die einen Innenhohlkegel (15) od.dgl. zentrierende Führung (40) zur zentrischen Aufnahme des darauf abgestimmten inneren Endes (6) des Ankerstabes (3) besitzt.
  2. 2. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1, dafhrrch gekennzeichnet, daß die Zentrierkappe (4, 4a, 4b) als Ampullenverschluß ausgebildet ist.
  3. 3. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ampulle (10) in der Gegend ihres dem äußeren Bohrlochrand (7) zugewandten Endes ein Distanzring (5a; 5b) aus-isolierendem Werkstoff zugeordnet ist, der vorzugsweise mit seinem Außendurchmesser (D 1) auf den Durchmesser (D) der Wandbohrung und mit seinem Innendurch-
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    messer (D 2) auf den Außendurchmesser des Ankerstabes (3) abgestimmt ist.
  4. 4. Hilfsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
    1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Distanzring (5) am Außenmantel (1,9) zum inneren Ampullenende hin etv^as konisch verjüngt ist.
  5. 5. Hilfsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierkappe (4, 4a, 4b) und/oder der Distanzring (5, 5a) an ihren Außenseiten (13; 19) Ausfallsicherungen, vorzugsweise in Form von nach außen abgespreizten Stegen (11) od.dgl. (20) besitzen.
  6. 6. Hilfsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierkappe (4, 4b) an ihrem Aufsteckbereich zur Ampulle Öberbrückungsrippen (14) besitzt.
  7. 7. Hilfsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierkappe (4, 4a, 4b) an ihrem Außenmantel wenigstens eine Ringwulst (12) besitzt, die ggf. aus einzelnen Kreisringabschnitten und dazwischenliegenden Wulstunterbrechungen besteht.
    - 15 -
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  8. 8.. Hilfsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser (d und ggf. D 2) von Zentrierkappe (4) und ggf. Distanzringen (5, 5a) dem Außendurchmesser (D 4) des Ankerstabes (3) entspricht.
  9. 9. Hilfsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Distanzring (5, 5a) als Halteelement gegen Axialverschiebung auf der Ampulle (10) aufgeklemmt bzw. befestigt ist.
    Patentanwalt
    509817/0437
    Leerseite
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