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DE2349361A1 - Praeservativ - Google Patents

Praeservativ

Info

Publication number
DE2349361A1
DE2349361A1 DE19732349361 DE2349361A DE2349361A1 DE 2349361 A1 DE2349361 A1 DE 2349361A1 DE 19732349361 DE19732349361 DE 19732349361 DE 2349361 A DE2349361 A DE 2349361A DE 2349361 A1 DE2349361 A1 DE 2349361A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
inner part
condom
edge
shell
parallel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732349361
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Gnieser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19732349361 priority Critical patent/DE2349361A1/de
Publication of DE2349361A1 publication Critical patent/DE2349361A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F6/00Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor
    • A61F6/02Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor for use by males
    • A61F6/04Condoms, sheaths or the like, e.g. combined with devices protecting against contagion

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Reproductive Health (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

Präservativ
Die Erfindung betrifft ein Präservativ* bestehend aus einer hochelastischen, etwa zylindermantelförmigen Hülle, deren vorderes Ende kalottenförmig geschlossen ist und deren hinteres Ende offen ist und in einen ringförmigen Randwulst ausmündet.
Die Anwendung solcher Präservative zur Empfängnisverhütung ist auch heute noch - trotz der verschiedenen bekannten antikonzeptionellen Pillen und ähnlichen Präparaten - sehr weit verbreiteti da durch sie einmal keinerlei pharmazeutisch-chemische Einwirkungen auf den menschlichen Organismus stattfinden und weil sie zum andern auch gleichzeitig einen weitgehenden Schutz vor Infektionen gewähren.
Ein sehr wesentlicher Nachteil der bisher bekannten träservative besteht jedoch darin, daß ihre angestrebte Wirkung in vielen Fällen sowohl bezüglich der Empfängnisverhütung wie auch in Bezug auf den Schutz vor Ansteckungen unsicher ist- Dies resultiert nur in geringerem Umfang aus einer mangelnden Festigkeit der Hülle, die im Herstellerwerk stets sehr genau geprüft wird und in aller Regel als ausreichend zu betrachten ist» sondern in den meisten Fällen aus einem Verrutschen der Hülle während der Benutzung.
Dieser Vorgang ist nicht nur recht häufig, sondern in all den Fällen schlechthin unvermeidlich, in denen der Koitus nicht
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sofort unmittelbar nach erfolgter Ejakulation des Mannes abgebrochen wird. Bei jeder Weiterführung des Geschlechtsakts wird zwangsläufig das von der Hülle umschlossene Sperma in ihrem Innern verteilt, nach hinten befördert und macht die gesamte I'enisoberfläche schlüpfrig. Das Präservativ kann dann auf dieser schlüpfrigen Oberfläche des erigierten Fenis nach vorn gleiten bis zum völligen Abrutschen und das Sperma hat freien Zugang durch die Vagina in den Uterus» während zugleich natürlich auch der Infektionsschutz nicht mehr vorhanden ist. Selbst wenn in solchen Fällen ein Verrutschen des Fräservativs nur geringfügig oder überhaupt nicht erfolgt, so kann doch in jedem Fall eine gewisse Spermamenge bis an die hintere Öffnung der Hülle gelangen und über den Randwulst austreten und auf diesem Weg in die Vagina einfließen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde« ein Iräservativ ohne Beeinträchtigung der bei den bisher bekannten ,lusfiihrungen gegebenen Schutzwirkungen so abzuwandeln, daß es weder ein Verrutschen auf dem erigierten Penis noch einen Spermaausfluß über den offenen Randwulst erlaubt, auch wenn der Geschlechtsverkehr nach erfolgter Fjakulation weiter fortgesetzt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mit dem Randwulst ein vorne offenes, schlauchförmiges Innenteil aus ebenfalls hochelastischem Material fest verbunden ist,
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dessen Abmessungen sowohl in der Länge wie auch im Durchmesser geringer als die der Hülle sind. Die vordere Öffnung de· Innenteils mündet zweckmäßigerweise in einen verstärkten Rand aus. Weiter kann es zweckmäßig sein, wenn daa Innenteil eine oder mehrere Finschnürungen aufweist. In Verpackungsund Bereitschaftsposition kann das erfindungsgemäße Präservativ so auf den Randwulst aufgerollt sein, daß daa Innenteil parallel zur hülle mit dieser zusammen aufgerollt ist und sein Rand auf der äußersten Windung aufliegt.
Ein iiusführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 ein offen abgerolltes Präservativ im Längsschnitt, Flg. 2 das Präservativ nach Fig. 1 während der Anwendung
nach erfolgter Fjakulation im Längsschnitt, Fig. 3 ein halbaufgerolltes Präservativ gemäß Fig. 1 in
Ansicht und
Fifr. 4 ein Präservativ nach Fig. 1 in aufgerollter Verpackungs- und Bereitschaftsposition in Ansicht.
Das erfindungsgemäß ausgebildete Präservativ besteht aus der Hülle 1 üblicher Form und einem schlauchförmigen Innenteil 2 zweckmäßigerweise aus dem gleichen Material wie die Hülle 1 und in gleicher Dicke und Elastizität, dessen Durchmesser
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mindestens um so viel kleiner als der der Hülle 1 ist» daß es an dessen Innenseite lose und ohne Falten zu werfen anliegt. Dieses Innenteil 2 ist an dem wie üblich verstärkten Randwulst 3 fest und dicht angehängt, also z.B. verschweißt oder einstückig mit ihm und der Hülle 1 hergestellt.
Die Lange des vorne offenen Innenteils 2 ist um ein bestimmtes Maß kürzer als die der vorne geschlossenen Hülle 1 und es mündet zweckmäßigerweise an seiner vorderen Öffnung in einen geringfügig verstärkten Rand 4 aus. Außerdem kann es zweckmäßig seitij wenn das Innenteil 2 vorzugsweise im hinteren Bereich eitle oder mehrere Einschnürungen 2a aufweist, wie es in Fig. 1 gestrichelt beispielsweise angedeutet ist.
Nach der Herstellung kann das Präservativ 1,2.3.4 in der üblichen Weise aufgerollt werden, wobei hier jedoch das Innenteil 2,4 immer parallel zur Hülle 1 an deren Innenseite anliegt (vgl. Fig. 3), bis sein Rand 4 am Randwulst 3 aufliegt. In dieser Position (vgl. Fig. 4 ) kann es in gebräuchlicher Weise verpackt und ausgeliefert werden.
Zur Benutzung wird das erfindungsgemäße Präservativ 1,2,3,4 in der gleichen Weise wie einesder bisher bekannten Ausführungen über den erigierten Penis P abgerollt, wobei der Rand 4 des Innenteils 2 seine richtige Lage selbsttätig einnimmt, nämlich sich dicht in die Einkerbung unterhalb der Glans
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einschmiegt. Das Innenteil 2 umschließt in fertig abgerollter Position des Präservativs den Schaft des erigierten Penis P fest und liegt dicht an ihm an, wie es aus Fig. 2 ersichtlich ist.
Nach erfolgter Ejakulation des Mannes kann sich dann das Sperma S nur zwischen die Hülle 1 und das Innenteil 2 verteilen und seine Ausbreitungsmöglichkeit ist auf diesen Raum beschränkt. Ein Eindringen zwischen die Oberfläche des Penis P und die Innenfläche des Innenteils 2 kann nicht stattfinden und somit kann auch ein Verrutschen des Präservativs auf dem Penis P nicht erfolgen. Ein Ausfließen von Sperma S über den Randwulst 3 ist ebenfalls unmöglich, da dieser sowohl mit der Hülle 1 wie auch mit dem Innenteil 2 fest und dicht verbunden ist und so eine Art Tasche bildet, die das ggfs. nach hinten verlagerte Sperma S auffängt.
Die schon erwähnte weitere Ausgestaltung der Erfindung in Form einer oder mehrerer Einschnürungen 2a des Innenteils 2 kann vorgesehen werden, um auch einem Abgleiten des Präservativs 1,2,3,4 vom bereits erschlafften Penis P vorzubeugen. Das mit dem erfindungsgemäßen Innenteil ausgerüstete Präservativ haftet auch in solchen Fällen besser als ein solches der bisher bekannten Ausführungsformen, da die Haut des Penis trocken bleibt und nicht in der bisher üblichen Weise schlüpfrig geworden ist.
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In allen Fällen sind natürlich die Bemessungen der Wanddicke des Innenteils 2, der Randverstärkung 4, des Randwulstets 3 sowie ggfs. der lichten iVeiten der Einschnürungen 2a aufeinander und auf die physiologischen Erfahrungswerte abzustimmen, wie dies auch bei den bisher bekannten Iräservativausbildungen sinngemäß schon erfolgt.
Die Erfindung hat den Vorteil» daß das Präservativ auch bei langer ausgedehntem Koitus seine richtige Lage unveränderlich beibehält und damit sowohl eine sichere und unvermindert wirksame Empfängnisverhütung wie auch einen ebenso sicher bleibenden Ansteckungsschutz für beide lartner gewährleistet. Auch die erhebliche psychische Belastung, der erfahrungsgemäß beide tartner oftmals bei der Anwendung der bisher gebräuchlichen Iräservative ausgesetzt sind, wird bei Benutzung der erfindungsgemäßen Ausführungsform ausgeschaltet.
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Claims (5)

  1. G 417 - 73 - 1 -
    Wolfgang Gnieser, 7750 Konstanz* Dierenmoosstraße 35
    Patentansprüche:
    .// Iräservativ, bestehend aus einer hochelastischen, etwa Zylindermantel förmi gen Hülle, deren vorderes Ende etwa kalottenförmig geschlossen ist und deren hinteres Ende offen ist und in einen ringförmigen Randwulst ausmündet, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Randwulst (3) der Hülle (1) ein vorne offenes, schlauchförmiges Innenteil (2) aus ebenfalls hochelastischem Material fest verbunden ist, dessen Länge geringer als die der Hülle (1) 1st.
  2. 2./ Iräservativ nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafi die lichte Weite de· Innenteils (2) kleiner als diejenige der Hülie (I) ist.
  3. 3./ Präservativ nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenteil (2) mindestens eine Einschnürung seiner lichten Weite (2a) aufweist.
  4. 4./ träservativ nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Öffnung des Innenteils (2) in
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    einen verstärkten Rand (4) ausmündet.
  5. 5./ Präservativ nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es in Verpackunps- und Bereitschaftsposition so auf den hinteren Randwulst (3) aufgerollt ist, daß das Innenteil (2) parallel zur Hülle (1) zusammen mit dieser aufgerollt ist und sein Rand (4) auf der äußersten Windung aufliegt.
    Der Vertreter:
    GÜNTER L. GElSS
    PATENTINGENIEUR
    776O RADOLFZELL
    MARKTPLATZ 9
    5098U/0223
DE19732349361 1973-10-02 1973-10-02 Praeservativ Pending DE2349361A1 (de)

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