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DE2348905A1 - Ausloesebindung - Google Patents

Ausloesebindung

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DE2348905A1
DE2348905A1 DE19732348905 DE2348905A DE2348905A1 DE 2348905 A1 DE2348905 A1 DE 2348905A1 DE 19732348905 DE19732348905 DE 19732348905 DE 2348905 A DE2348905 A DE 2348905A DE 2348905 A1 DE2348905 A1 DE 2348905A1
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DE
Germany
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base plate
release
ski
rope
binding according
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DE19732348905
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Inventor
Gerhard Witting
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Individual
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Auslösebindung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer derartigen Auslösebindung sind die beiden Auslösevorrichtungen Üblicher·· weise Rastvorrichtungen, welche jeweils ein Rastelement, z.B. eine Kugel oder eine Rolle aufweisen, welches mit einer Rastpfanne an der der jeweiligen Rastvorrichtung zugeordneten Halterung auf dem Ski zusammenarbeitet. Wenn die zwischen dem Ski und dem Skistiefel wirksame Haltekraft einen bestimmten, durch Einstellung oder Auslegung der Rastvorrichtung festlegbaren Schweliwert Überschreitet, I ösen sich die Rastelemente aus der Rastpfanne, wodurch der Skistiefel mitsamt der Standplatte vom Ski vollständig freikommt.
Mit der geschilderten Auslösebindung gelingt es, die fUr die verschiedenen typischen Sturzarten (Frontalsturz, Drehsturz) maßgebenden Schwellwerte der Haltekraft, die sich im Einzelfall nach der Knochenbruchlast des jeweiligen Skifahreres richten sollen, unter den verschiedenen Betriebsbedingungen mit sehr guter Genauigkeit •inzuhalten. Dies jedoch nur fUr den Preis einer konstruktiv sehr aufwendigen Aus-
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-JT-
•i.
gestaltung, sowie sehr präzisen Herstellung der beiden Rastvorrichtungen und auch der zugeordneten Halterungen. Zusätzlich ist außerdem ein Fangseil erforderlich, das eine lose Verbindung zwischen dem Skistiefel und dem nach Auslösung der Bindung freigegebenen Ski aufrechterhält, damit der Ski nicht verlorengeht. Weiterhin sind besondere Maßnahmen an den Auslöse- bzw. Rastvorrichtüngen notwendig, um dem Skifahrer ein möglichst einfaches Wiedereinrasten der Auslösebindung nach einer selbsttätigen Auslösung zu ermöglichen. Schließlich gibt es noch das Problem, daß sich der Abstand zwischen der vorderen und der hinteren Halterung auf dem Ski je nach Durchbiegung desselben unter Last ändert und dadurch das Auslöseverhalten der Bindung in gewissem Ausmaß von den momentanen, während der Fahrt auftretenden dynamischen Belastungen des Skis abhängig wird. Auch hier läßt sich durch eine geeignete, jedoch verteuernde Ausbildung der Auslösebindung Abhilfe schaffen, insbesondere dadurch, daß man die selbsttätige Auslösung zwischen der Standplatte und dem Skistiefel wirken läßt und dafür die Standplatte so ausbildet, daß sie von Hand lösbar am Ski befestigbar ist. Dies setzt jedoch eine speziell angepaßte Gestaltung des Skistiefels voraus, so daß die Üblichen, in der Regel vorhandenen Skistiefel nicht verwendet werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Auslösebindung zu schaffen, die einfach ausgebildet und sehr preiswert herstellbar ist und trotzdem dem durchschnittlichen Skifahrer ein ausreichendes Maß an Sicherheit bietet. Dabei soll die Auslösebindung bequem zu handhaben und insbesondere für die Üblichen Skistiefel geeignet sein.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichnete Auslösebindung in überraschend einfacher Weise gelöst. Die neue Auslösbindung beruht auf der Idee, auf Rastvorrichtungen und die entsprechende vollständige Freigabe des Skis beim Überschreiten bestimmter Haltekräfte ganz zu verzichten und dafür eine elastisch nachgiebig« Verbindung zwischen dem Skistiefel bzw. der daran befestigten Standplatt· und dem Ski vorzusehen, die ständig, also auch beim Sturz,
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-«ir-•3-
erhalten bleibt. Es hat sich gezeigt, daß eine nach diesem Prinzip arbeitende Auslösebindung einerseits den durchschnittlichen Skifahrer durchaus ausreichend gegenüber Knochenbruchgefahr schützt und andererseits den Anforderungen, die der durchschnittliche Skifahrer an das Fahrverhalten einer Bindung, insbesondere an die Steifigkeit der Verbindung zwischen Skistiefel und Ski, stellt, befriedigend genügt.
Bei der erfindungsgemäßen Auslösebindung wird die ständige, elastisch nachgiebige Verbindung zwischen der Standplatte und dem Ski in einfachster Weise durch zwei, in der Standplatte elastisch nachgiebig verankerte Seile bewirkt. Dies fuhrt zu einer sehr einfachen, keine besondere Präzision bei der Herstellung erfordernden und daher preiswerten Konstruktion. Die Vorspannung, welche die Seile durch die ihnen jeweils zugeordnete Feder bzw. zugeordneten Federn im unausgelösten Zustand der Bindung erhalten, bestimmt den Schwellwert der Haltekraft, bei dessen Überschreitung die Standplatte vom Ski bzw. den daran befestigten Halterungen freizukommen beginnt, indem ein Stück Seil aus mindestens einer der beiden Auslösevorrichtungen gegen die Kraft der es abstützenden Feder bzw. Federn herausgezogen wird. Dieses Stück Seil genügt, die gefährliche Hebelwirkung des Skis auf das Bein des Skifahrers in einem solchen Ausmaß zu vermindern, daß es zu Knochenbrüchen nicht mehr kommen kann. Durch entsprechend unterschiedliche Wahl der Federstärke fUr die vordere und die hintere Auslösevorrichtung wird dabei das Verhalten der Auslösebindung in an sich bekannter Weise den verschiedenen Sturztypen angepaßt.Es ist ein besonderer Vorzug der erfindungsgemäßen Auslösebindung, daß besondere Maßnahmen für die Wiederherstellung der Verbindung zwischen Skistiefel und Ski nach einem Sturz nicht erforderlich sind« Der Ski wird vielmehr beim Rückgang der Haltekraft von den Seilen automatisch wieder in die richtige Position an die am Skistiefel festgelegte Standplatte herangezogen, ohne daß es dazu der besonderen Mitwirkung des Skifahrers bedarf. Auch Fehlauslösungen bei kurzen, dynamischen überbelastungen können nicht mehr vorkommen; solche überbelastungen werden vielmehr automatisch elastisch abgefangen.
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Die erfindungsgemäße Auslösebindung hat fernerhin den Vorteil, daß ihr Auslöseverhalten vom jeweiligen Betriebszustand, insbesondere von der Temperatur und den Einwirkungen von Schnee und Wasser praktisch unabhängig ist. Auch Abstandsänderungen zwischen den beiden Halterungen auf dem Ski aufgrund von Durchbiegungen des Skis haben keinen wirksamen Einfluß auf das Auslöseverhalten, in Verbindung mit der neuen Auslösebindung kann jeder übliche Skistiefel verwendet werden« Die von Hand lösbare Befestigung an der S*artdpiatte der Auslösebindung geschieht dabei in Üblicher Weise, beispielswa se mit einem die Sohle des Skistiefels vorne Übergreifenden Haken und mit einer am Absaiz angreifenden Schließschnaile.
Um eine größere aus den Auslasevorrichtungen herausziehbare Seil länge und damit eine größere mögliche Freiheit zwischen Ski und StandpSatte bzw. Skistiefel im Falle eines Sturzes zu erhalten, kann die Auslasebindung gemäß Anspruch 2 ausgebildet sein. Falls das Seil nur in einer Auslösevorrichtung ficschenzugartig geführt ist, wird man dafür vorzugsweise die vordere Aus !öse vorrichtung wähien, weil hier bei einem Drehsturz eine größere herausziehbare Seil länge als bei der hinteren, vornehmlich im Fails eines Frontalsturzes zur Wirkung kommenden Auslösevorrichtung angebracht ist.
Eine In ihrem Aufbau besonders einfache Gestaltung einer Auslösevorrichtung mit flaschenzugartiger Führung des Seils ist im Anspruch 3 gekennzeichnet, wobei fUr die Lagerung und Fuhrung der UmienkroSle die im Anspruch 4 aufgeführten Konstruktionsmerkmale bevorzugt werden.
Der eingangs geschilderte Vorzug der leichten Herste!Ebarkeit der neuen Auslösebindung ist dann besonders stark ausgeprägt, wenn die Standplatte in der im Anspruch 5 im einzelnen angegebenen Weise aus zwei Haibschaien gebildet ist. Die beiden Haibschaien können in einem sehr einfachen Arbeitsgang insbesondere aus einem Kunststoff geformt und nach ihrer Bestückung mit den entsprechenden Federn und Rollen zur Bildung der beiden Aus I öse vor richtungen einfach zusammengeschraubt werden. Aufgrund der Schalenbauweise ergibt sich trotzdem eine stabile
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Standplatte. Auch die beiden Halterungen auf dem Ski vor und hinter der Standplatte können im Übrigen aus Kunststoff hergestellt sein* Insgesamt wird dadurch die Auslösebindung sehr preiswert und hat ein geringes Gewicht. Eine bevorzugte Gestaltung der Ausnehmungen in den beiden Halbschalen der Standplatte zur Erzielung der im Anspruch 4 gekennzeichneten Führung der Umlenkroi ie ist im Anspruch ό angegeben.
Die Seile der beiden in der Standplatte untergebrachten Ausiösevorrichtungen müssen zu den Halterungen durch entsprechende öffnungen aus der Standplatte herausgeführt sein. Es wird eine besonders verschleißarme und bei den verschiedenen Sturzarten gleichermaßen reibungsarme Bewegung der Seile in diesen öffnungen erzielt, wenn diese gemäß dem Anspruch 7 ausgebildet und angeordnet sind.
Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften Einzelheiten anhand eines schematisch dargestellten Ausfuhrungsbeispiels näher erläutert. In der Zeich nung zeigen:
Fig. 1 eine teilweise geschnitten gezeichnete Seitenansicht einer Auslösebindung
nach der Erfindung,
Fig. 2 eine teilweise geschnitten gezeichnete Draufsicht auf die Auslösebindung
nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3 - 3 in Fig. 2.
Die Figuren zeigen eine Auslösebindung nach der Erfindung in Normalzustand, d.h. in nicht ausgelöstem Zustand auf einem Ski 1. Die Auslösebindung umfaßt eine starre Standplatte 2 sowie eine vordere und eine hintere Halterung 3 bzw. 4. Die beiden Halterungen sind in einem solchen gegenseitigen Abstand auf dem Ski 1 mittels Schrauben 5 befestigt, daß die Standplatte 2 der Länge nach genau zwischen ihnen Platz hat. Die beiden Halterungen .3 und 4 besitzen angeformte Lagerflächen 7 bzw. 8, auf denen die Standplatte 2 im Normalzustand unter
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Einhaltung eines geringen Abstands zur Oberfläche des Skis 1 aufliegt. Die vordere Halterung 3 ist in Richtung der Breite des Skis um einen im Absatzbereich der Standpiatte 2 bzw. des darauf aufgesetzten Skistiefels liegenden Mittelpunkt gekrümmt und besitzt eine dieser Krümmung folgende, der Standplatte 2 zugewandte Führungsfiäche 9, die vom Ski 1 weg nach hinten geneigt ist. Die Standpiatte 2 hat eine zur Führungsfiäche 9 komplementär gestaltete vordere Stirnfläche 11, die im Normalzustand bündig an der Führungsfläche 9 anliegt, wodurch ein Abheben der Standplatte 10 von der Halterung nach oben verhindert ist.
Ein nicht gezeigter Skistiefel ist auf der Standplatte 2 von Hand läsbar befestigbar. Dazu weist die Standplatte 2 am vorderen Ende einen Üblichen, über die ganze Breite der Standplatte reichenden und der Krümmung ihrer vorderen Stirnfläche 11 folgenden Haken 13 auf, welcher den vorderen Rand der Sohle des Skistiefels Übergreifen kann. Am hinteren Ende der Standplatte 2 ist eins in Üblicher Weise von Hand betätigbare, nur schematisch angedeutete Schließschnalle 14 vorgesehen, welche in geschlossenem Zustand den Skistiefel im Absatzbereich an der Standplatte 2 festhält und vorne unter den Haken 13 drückt.
In der Standplatte 2 sind zwei Auslösevorrichtungen 15 und 16 eingelassen. Die Auslösevorrichtungen bewirken eine beim Auftreten einer Übermäßigen Haltekraft selbsttätig freigebbare Verbindung zwischen der Standplatte und dem daran fest angebrachten Skistiefel einerseits und dem Ski 1 mit den daran fest angebrachten Halterungen 3 und 4 andererseits. Die beiden Auslösevorrichtungen gleichen sich in ihrer Ausbildung, weshalb nur Einzelheiten der vorderen Auslösvorrichtung beschrieben werden.
Die Ausläsevorrichtung 15 umfaßt vier parallel nebeneinander in Längsrichtung in der Standplatte liegende Schrauben-Druckfedern 17. Die Druckfedern sind paarweise symmetrisch zu beiden Seiten der Längsachse mit einem gräßeren Quer-
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abstand in der Mitte zwischen den beiden innen Hegenden Druckfedern 17a angeordnet und an ihren in Fahrtrichtung vorderen Stirnenden fest abgestützt. An ihren hinteren Stirnenden Hegt gemeinsam ein in Querrichtung der Standplatte 2 ausgerichteter Lagerstift 19 an, auf dem in der Mitte zwischen den innen liegenden Druckfedern 17a eine Umlenkrolle 21 drehbar gelagert ist. Der Lagerstift ist quer zu seiner Längsrichtung, also in Längsrichtung der Standplatte 2,entgegen der Kraft der Druckfedern 17 verschiebbar.
In der Mitte der Standplatte 2 ist unmittelbar hinter der vorderen Stirnfläche U und im unteren, dem Ski 1 benachbarten Bereich derselben ein Stahlseil 23 mitteis eines Haltestiftes 25 fest verankert. Das Stahlseil 23 ist zwischen den innen liegenden Druckfedern 17a von unten nach oben um die Umienkroile 21 und von dort zurück zu einer öffnung 27 in der vorderen Stirnfläche 11 der Standplatte 2 geführt. Die öffnung 27 befindet sich über dem Haltestift 25 in der Mitte der Stirnfläche 11 und ist von innen nach außen bzw. in Fahrtrichtung zum Ski 1 hin/unten geneigt, wobei sie sich mit abgerundeten Kanten nach außen erweitert. Das Stahlseil 23 ist durch die öffnung 27 hindurch aus der Standplatte herausgeführt und mit dem freien Ende in der Mitte der vorderen Halterung 3 in einer dem Austritt der öffnung 27 in Normalzustand der Auslösebindung unmittelbar gegenüberliegenden öffnung 29 verankert. Die öffnung 29 ist von der durch den Ski 1 abgedeckten Bodenfläche der Halterung 3 her in diese eingelassen und verjüngt sich nach hinten zur Standplatte 2 hin, wobei das Stahlseil 23 durch eine geeignete Verdickung 31 seines Endes in der öffnung 29 festgelegt ist. Durch die Druckfedern 17 ist das Stahlseil 23 so unter Vorspannung gesetzt, daß es im normalen Zustand die bUndige Anlage der vorderen Stirnfläche 11 on der Führungsfläche 9 der Halterung 3 bewirkt.
Bei der hinteren, gleichartig aufgebauten Auslösevorrichtung 16 sind die der vorderen Auslösevorrichtung 15 entsprechenden Einzelteile jeweils mit dem um 1 erhöhten,gradzahl igen Bezugszeichen bezeichnet. Die hintere Auslösevorrichtung 16 liegt gegenüber der vorderen um 180° gedreht in der Standplatte 2, so daß ihr Stahlseil 24
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an der hinteren Stirnfläche 12 der Standplatte 2 aus dieser zur hinteren Halterung 4 hin herausgeführt ist. Die Druckfedern 18 der hinteren Auslösevorrichtung sind erheblich stärker a is die der vorderen Auslösevorrichtung entsprechend den im Vergleich zu den notwendigen Haitekräften im Zehenbereich erheblich größeren notwendigen Haitekräften im Fersenbereich.
Die Standplatte 2 ist aus zwei flachen Haibschaien 41 und 42 aus Kunststoff zusammengesetzt,* die in der Mitte der Standplatte in einer zum Ski 1 parallelen Berührungsebene zusammenstoßen und durch Schrauben 43 miteinander verbunden sind. In beide Halbschalen sind von der Berührungsebene her bezüglich der beiden Haibschaien jeweils miteinander korrespondierende Ausnehmungen fUr die Aufnahme der verschiedenen Einzeiteile der beiden Auslösevorrichtungen 15 und 16 eingelassen, so daß die Einzelteile bei der Montage beispielsweise nur in die Ausnehmungen der unteren Halbschale 42 eingelegt werden müssen und dann nach dem Aufschrauben der oberen Haibschaie 41 unverlierbar gehalten sind.
im einzelnen ist für die Aufnahme der Druckfedern 17 und 18 in jeder Haibschaie 41 und 42 pro Druckfeder jeweils eine im Querschnitt halbkreisförmige Ausnehmung 45 bzw, 46 vorgesehen, -vergleiche die sich auf die vordere Aus löse Vorrichtung 15 beziehende, aber in gleicher Welse für die hintere Auslösevorrichtung Io gültige Fig. 3. Zwischen den Ausnehmungen 45 bzw, 46 befinden sich Stege 47 bzw, 48, die jeweils etwas unterhalb der gegenseitigen Berührungsebene der beiden Halbschalen 41 und 42 derart enden, daß bei zusammengefugten Halbschalen zwischen den einander gegenüberliegenden Stegen jeweils parallel zu den Ausnehmungen 45 und 46 verlaufende Schlitze 49 verbleiben. Deren Höhe entspricht dem Durchmesser des Lagerstiftes 19 bzw. 20 für die Umlenkrolle 21 bzw. 22, so daß der Lagerstift In den Schlitzen 49 in der geschilderten Weise verschiebbar gefuhrt Ist. In der Mitte zwischen den halbkreisförmigen Ausnehmungen 45 bzw. 46 besitzt jede Halbschal· eine im Querschnitt rechteckig· Ausnehmung 51 bzw. 52, in der sich die UmlenkroiIe 21 bzw. 22 bewegen kann.
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Im Betrieb ist der Skistiefel des Skifahrers mitteis des Hakens 13 und der Schließschnalle 14 auf der Standplatte 2 befestigt, die ihrerseits mittels der vorgespannten Stahlseile 23 und 24 an den Halterungen 3 und 4 und damit am Ski 1 festgelegt ist, wobei sie bei normaler Fahrt den gezeigten Normalzustand einnimmt. Treten jedoch insbesondere bei einem Sturz Übermäßige Haltekräfte auf, wird mindestens eines der beiden Stahlseile entgegen der Kraft der Druckfedern 17 bzw. 18 aus der Standplatte 2 herausgezogen, so daß der Ski mit den Halterungen von der Sfandplatfe 2 und damit dem Skistiefel freikommt und das Bein des Skifahrers nicht mehr durch seine Hebelwirkung gefährden kann. Bei einem sogenannten Frontalsturz kommt vornehmlich die hintere Auslösevorrichtung 16 zur Wirkung, während bei einem sogenannten Drehsturz im wesentlichen die vordere Auslösevorrichtung 15 betätigt wird. Nach dem Aufhören der Übermäßigen Haltekräfte wird der Ski durch die von den Druckfedern 17 bzw. 18 auf die Stahlseile 21 bzw. 22 ausgeübten Kräfte automatisch wieder in die richtige Position an die Sfandplatte 2 herangezogen. Zum absichtlichen öffnen der Auslösebindung beim Aussteigen wird wieder die Schließschnalle 14 von Hand betätigt.
Ansprüche:
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Claims (1)

  1. Ansprüche
    uslösebindung mit einer zwischen der Sohle des Skistiefels und dem Ski angeordneten starren Standplatte, an der der Skistiefel von Hand lösbar befestigbar ist und in weJehe zwei Auslösevorrichtungen für die beim Auftreten einer Übermäßigen Haltekraft selbsttätig freigebbare Verbindung der Standplatte mit dem Ski eingelassen sind, die jeweils mit einer am vorderen bzw. am hinteren Ende der Standplatte auf dem Ski befestigten Halterung zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß {ede Auslösevorrichtung(15, 16)ein an der Standplatte (2) mittels mindestens einer Feder (17,18) elastisch nachgiebig verankertes Seil (23,24) umfaßt, dessen freies, aus der Standplatte herausgeführtes Ende (31,32) an der der jeweiligen Auslösevorrichtung zugeordneten Halterung (3,4) festgelegt ist.
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    2, Auslösebindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil (23,24) in mindestens einer der beiden Auslösevorrichtungen (15,16) fiaschenzugartig geführt ist.
    3, Auslösebindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Jede Auslösevorrichtung (15,16) mit einer flaschenzugartigen Fuhrung des Seiles (23,24) eine quer zu ihrer Drehachse (19,20) entgegen der Kraft mindestens einer Feder (17,18) verschiebbar gelagerte Umlenkrolle (21,22) für das Seil aufweist.
    4, Auslösebindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Uir.ienkroüe (21,22) auf einem in Querrichtung der Standplatte (2) ausgerichreten Logerstift (19,20) gelagert ist, der zu beiden Seiten der Umlenkroile an den Stirnenden von in Längsrichtung der Standplatte zusammendrückbaren Druckfedern (17,18) anliegt.
    5- Auslösebindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Standplatte (2) aus zwei ungefähr in der Mitte der Standplatte in einer zum Ski.(l) parallelen Berührungsebene zusammenstoßenden Halbschalen (41,42) gebildet ist, in die Ausnehmungen (45,46/51,52) zur Aufnahme der einzelnen Teile (17 bis 24) der Auslösevorrichtungen (15,16) eingelassen sind.
    6. Auslösebindung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß für die Aufnahme Jeder Druckfeder (17,18) in jeder Halbschale (41,42) jeweils eine im Querschnitt halbkreisförmige Ausnehmung (45,46) vorgesehen ist, die mit einer gleichen Ausnehmung in der jeweils anderen Haibschaie korrespondiert, und daß die Stege (47,48) zwischen den Ausnehmungen etwas unterhalb der Berührungsebene enden, derart, daß bei zusammengefügten Halbschalen zwischen einander gegenüberliegenden Stegen jeweils ein Schlitz (49) für die verschiebbare Fuhrung des Lagerstiftes (19,20) fUr die Umlenkroile (21, 22) verbleibt.
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    7. Auslösebindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil (23,24) jeder Auslösevorrichtung (15,16) aus der Standplatte (2) durch einesich mit abgerundeten Kanten nach außen erweiternde Öffnung (27,28) herausgeführt ist, die in der Mitte der vorderen bzw. hinteren Stirnfläche (11 bzw. 12) der Standplatte vorgesehen und von innen nach außen zum Ski (1) hin geneigt ist.
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