DE2348763B2 - Zusammengesetzte Auskleidung in einer Mühle - Google Patents
Zusammengesetzte Auskleidung in einer MühleInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine zusammengesetzte Auskleidung in einer Mühle mit abwechselnden
Reihen von Futtergliedern und zwischen diesen angebrachten Reihen von Hebern, die mit je einer in
ihrer Längsrichtung verlaufenden Nut Halteelemente umgreifen, welche reihenweise an der Trommelwand
befestigt sind und mit je einer im oberen, von der Trommelwand abgelegenen Bereich der Nut jedes
Hebers angeordneten Schiene verbunden sind, entlang
der die die Schiene umgreifenden Heber verschiebbar
und gehalten sind und durch die die Heber mittels der Halteelemente gegen die benachbarten Futterglieder
gezogen werden, wobei die Heberunterseiten so gestaltet sind, daß sie in entsprechend geformte
Aussparungen der Kanten der benachbarten Futterglieder eingreifen und diese halten.
Das Anwendungsgebiet der Erfindung ist das Zerkleinern von Festkörpermaterial durch die gegenseitige Beaufschlagung von sich relativ zueinander
bewegenden Teile*/ dieses Materials, das z.B. aus grobstückigem Roherz bestehen kann. Zur Unterstützung des Mahlvorganges können Stangen, Rohre oder
Kugeln in die Mühle eingebracht werden. Die Teile der Auskleidung erleiden einen starken Verschleiß und
müssen daher in regelmäßigen Zeitabständen ersetzt werden.
Eine Auskleidung der eingangs genannten Art ist durch die DE-AS 12 27 763 bekanntgeworden. Die
lösbaren Halteglieder, die zum Auswechseln der Heber
und der von diesen gehaltenen Fvitterglieder gelöst
werden, bestehen aus einer Schiene, die in einer inneren Nut jedes Hebers verläuft, und aus Gewindezapfen, die
an verschiedenen Stellen der Schiene angeschweißt sind und sich durch den Heber hindurch zur Trommelwand
erstrecken sowie durch diese hinduich ragen, wobei die Enden der Gewindezapfen durch je eine Mutter in der
Trommelaußenseite festgezogen werden.
Diese Befestigung der Heber und der Futterglieder
erfordert eine große Anzahl von Gewindebolzen. Das
Auswechseln der Heber und der Futterglieder erfordert
daher viel Zeit und Platzaufwand an der Außenseite der Mühle, wo er, z. B. in Bergwerken, häufig nicht zur
Verfügung steht Ein besonderer Nachteil der Befestigung der Teile mittels Gewindebolzen besteht darin,
v> daß die von dem Mahlgut auf die Heber ausgeübten
Kräfte häufig ein Abscheren, Biegen oder Sichverlängern der Bolzen verursachen oder die Bolzenlöcher in
der Trommelwandung ausschlagen. In allen diesen Fällen können sich die Heber lösen und kann ein
**> vorzeitiges Auswechseln der Heber oder ihrer Befestigungsbolzen notwendig werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Befestigung der Heber und der Futterglieder an der
Auskleidung der eingangs genannten Art unter Verwen-
*>'■ dung nur eines Minimums von Schrauben, insbesondere
auch bei Befestigung der Heber, vorzunehmen und das Auswechseln der Heber und Futterglieder vom Innern
der Mühle her zu ermöglichen. Auf diese Weise sollen
die Mängel der zuvor beschriebenen Mühle vermieden werden.
Die Erfindungsaufgabe wird bei einer Auskleidung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die
Halteelemente je einer Reihe der Heber in je einem Stück als der Nut der Heber entsprechendes Profilstück
ausgebildet sind, dessen oberer, von der Trommelwand
abgelegener Teil die Schiene zur Aufnahme der Heber bildet und dessen unteres freies Ende bleibend mit der
Trommelwand verbunden ist, und daß am Ende oder in jeder Reihe von Hebern mindestens ein diese Heber in
ihrer Reihe gegen Verschiebung haltender Schließheber angeordnet ist, der mittels eines oder mehrerer
Schraubenbolzen von innen an der Trotnmelwand befestigt ist
Es bedarf nur des Lösens eines Schließhebers von der
Trommelinnenseite her, um die durch den Schließheber gehaltenen Heber von ihrer Halteschiene abzuschieben
und dadurch auch die den Hebern benachbarten FuttergUeder zu lösen, so daß all diese Teile leicht
ausgewechselt werden können.
Die Nut der Heber besitzt vorzugsweise und in an sich bekannter Weise T-Form, und das Profilsiück, das
das Halteglied bildet, ist ein T-Profilstück, dessen
Flansch die Schiene zur Aufnahme der Heber bildet
Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung sind zwei benachbarte, zwei benachbarten Reihen von
Hebern zugeordnete Schließheber paarweise als Endstücke in einem Stück mit einem Auskleidungsglied
ausgebildet und mittels Schraubenbolzen von innen an der Trommelwand befestigt
Die erfindungsgemäße Auskleidung kann sowohl auf die Umfangswand als auch auf die Stirnwände der
Trommel angewendet werden.
Nachstehend wird eine bevorzugte Ausführungsform »
der Erfindung anhand der Zeichnungen beispielsweise beschrieben, und zwar zeigt
F i g. 1 teilweise im Querschnitt eine Seitenansicht einer Mühle zur Darstellung der erfindungsgemäßen
Auskleidung, die am inneren Umfang und den ·*ο Stirnendteilen des Gehäuses befestigt ist;
Fig.2 eine Teil-Stirnansicht der Mühle im Schnitt
nach der Linie It-II der Fig. 1, die das Innere des Auslaßendes der Mühle und die Anordnung der
Futterglieder und Heber der Auskleidung des Stirnendteils der Mühle zeigt;
Fig.3 in größerem Maßstab eine Seitenansicht im
Teilschnitt der unteren Hälfte des Mühlengehäuses nach Fig.! mit seiner Auskleid'ing;
F i g. 4 in größerem Maßstab einen Axialschnitt eines so
Teils des äußeren Umfange des Gehäuses der Mühle nach der Linie IV-IV der F i g. 3 zur Darstellung der
Befestigung der Heber an den Haltegliedern;
F i g. 5 in größerem Maßstab einen Axialschnitt eines Teils des äußeren Umfangs des Gehäuses der Mühle »
nach der Linie V-V der Fig.3 zur Darstellung der
Befestigung der Schließheber an der Trommelwand der Mühle, und
F i g. 6 in größerem Maßstab einen Axialschnitt eines Teils des äußeren Umfangs des Gehäuses der Mühle zur so
Darstellung einer abgeänderten Ausfuhrungsform der Schließheber.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Auskleidung in Verbindung mit einer Mühle
10 als Ganzes in den F i g. 1 und 2 dargestellt. Die Mühle *»
besteht aus einem Gehäuse 12, das einen zylindrischen
Mantel 14 besitzt und das mit einem sich radial veriüneenden Einlaßstirnende 16 und einem ähnlichen
Auslaßstirnende 18 versehen ist Jeder der Teile 16 und 18 ist mit ρ einem Laufzapfen 20 bzw. 22 versehen, de;
als Drehlagerteil die Mühle 10 in (nicht gezeichneten) Lagern trägt Das Einlaßende 16 besitzt einen ortsfesten
Schüttkana! 24, der außerhalb der Mühle auf (nicht gezeichneten) Trägern befestigt ist sich bis in die
Zapfen 20 hinein erstreckt, und durch den Er/ in das
Innere der Mühle 10 durch einen Einlaßtrichter 26 eingebracht wird, der am Zapfen 20 befestigt ist. Das
Auslaßstirnende 18 besitzt einen Rost 28, der in Abstand vom Gehäusestirnende 18 angebracht ist so daß ein
Raum 30 zur Aufnahme der zu entleerenden Erzfeinteilchen aus der Mühle 10 gebildet wird, der dazu dient die
aus der Mühle 10 kommenden Erzfeinteilchen durch das Innere eines Auslaßtrichters 32 abzugeben, der an der
Innenseite des Laufzapfens 22 befestigt ist. Ein kegelförmiger Trichter 34 begrenzt den inneren
Umfang des Raums 30 und mündet in den Auslaßtrichter 32.
Eine zusammengesetzte Auskleidung 36 bedeckt im wesentlichen die gesamte innere Oberfläche des
Gehäuses 12 mit Ausnahme des Einlaßtrichters 26 und eines Trichters 34. Die Auskleidung besteht aus kurzen
geraden Stangen und Platten, wie in F i g. 1 und 2 gezeigt, da diese leichter als längere Teile, die sich über
die gesamte Länge des Gehäuses erstrecken, angebracht werden können.
Wie die F i g. 3 bis 5 zeigen, besteht der Hauptteil der Auskleidung 36 aus in Abstand voneinander angebrachten axialen Reihen von Futtergliedern 42 (F i g. 3 und 4).
Zwischen je zwei benachbarten Reihen von Futtergliedern ist in gleicher axialer Richtung je ein Profilstück
oder eine Reihe von Profilstücken 38 mit T-Profii angeordnet deren freies Stegende 62 bleibend mit dem
Trommelmantel 40 verbunden, vorzugsweise — bei 68 — verschweißt ist Heber 44, die mit einem Kopfteil den
Flansch 64 je eines der T-Profilstücke 33 umgreifen und in deren Längsrichtung gleitend verschiebbar an diesen
angreifen, überlagern mit ihrer Unterseite 72 Kantenteile 70 jedes der Futterglieder zweier benachbarter
Reihen von Futtergliedern.
Die Heber 44 bilden somit Reihen von Hebern, die mit den Reihen von Futtergliedern abwechseln und an
diese angrenzen.
Am Ende jeder Reihe oder innerhalb einer Reihe von Hebern lassen die die Heber führenden T-Profilstücke
38 je einen Raum 46 frei, der mindestens die gleiche Länge wie ein Heber 44 besitzt, so daß die Heber 44 an
dieser Stelle aus ihrer zugehörigen Reihe von Hebern entfernt und ersetzt werden können. In der Arbeitsstellung der Heber sind passend in den freien Räumen <S
sog. Schließheber 48 angeordnet die die Heber auf den zugehörigen Profilstücken 38 halten. Die Schließheber
48 (Fig.5) sind an der inneren Umfangsfläche 40 des
Mantels 14, z. B. mittels Bolzen 49, befestigt, die vom Innern der Trommel 12 her zugänglich sind und durch
Bolzenlöcher SO hindurchgehen.
Wenn ein verhä!'nismäßig langes Profilstück 38, wie
es bei einer großen Mühle verwendet wird, benötigt wird, kann ein freier Raum 4€ an jedem Ende des
Profilstücks 38 (nicht gezeichnet) odsr an einer geeigneten Stelle zwischen den Enden der Profilstücke
38 vorgesehen sein. Vorzugsweise ist die Lage des Freien Raumes 46 dort vorgesehen, wo es zweckmäßig
ist, Zugang zum Entfernen und Auswechseln der Heber 44 zu schaffen.
Wie die F i g. 5 zeigt und bereits erwähnt ist, befinden sich die Schließheber 48 in ie einem freien Raum 46
koaxial in einer Reihe von Hebern oder am Ende der Reihe und dienen zur Befestigung der Auskleidung 36
(F i g. 3). Die Schließheber 48 und die Heber 44 besitzen im wesentlichen die gleiche Größe und Gestalt mit der
Ausnahme, daß die Schließheber 48 nicht mit Ausnehmungen, wie sie die Heber 44 besitzen, versehen sind
und daher nicht an den Profilstücken 38 angreifen. Da die Bolzenlöcher 50 der Schließheber 48 an beiden
Seiten je eines Schließhebers 48 angeordnet sind, können diese in ihrer Lage festgezogen werden und
größeren Widerstand gegen die Schubkraft leisten, die bei Umlauf der Mühle durch die Bewegung der Erzteile
und des Mahlmittels hervorgerufen werden.
Die Schließheber 48 besitzen sich verjüngende Kantenteile 74, die so ausgebildet oder einstellbar sind,
daß sie sich mit den sich verjüngenden Kantenteilen 70 der Futterglieder 42 decken. Die Bolzen 49 werden in
Umfangsfläche 40 herum wird eine unterbrochene in Bezug auf die durch die Futterglieder 42 erhöhte
Oberfläche entlang dem zylindrischen Mantel 14 und an den Gehäusestirnenden 16 und 18 gebildet.
F i g. 6 stellt bei 76 eine andere Ausfuhrungsform der Schließheber dar, die für den Fall verwendbar ist, daß
der bevorzugte Schließheber 48 (Fig. 5) wegen einer unterschiedlichen Bauart oder Gestaltung der Mühle
oder wegen Größe und Gestalt des zu mahlenden Erzes
in nicht geeignet ist, und die Möglichkeit schafft, daß
Heber 44 bei Aufschlag von Erzstücken umkippen. Der abgeänderte Doppel-Schließheber 76 ist ein zusammengefaßter
Teil, der im wesentlichen aus zwei seitlichen Hebergliedern 80 und einem diese verbindenden
r, Futterglied 78 besteht. Falls ein solcher zusammengefaßter
Doppel-Schließheber 76 verwendet wird, ersetzt er ein gleichwertiges Futterglied 42 und die zwei
üic ul/i^cimOCiici jv ciugcsiiu aüut ütiu in mit uicscii
fluchtenden Gewindebohrungen der inneren Umfangsfläche 40 festgezogen, wodurch jeder der Schließheber
48 in seiner zugehörigen Heberreihe befestigt wird und auch die Futterglieder befestigt werden.
Ähnliche, aber konvergierende Profilstücke, Futterglieder, Heber und Schließheber sind in gleicher Weise,
wie bei Fi g. I und 3 beschrieben, an den Stirnenden 16
und 18 des Gehäuses 12 befestigt. Wie am besten die Fig. 2 zeigt, erstrecken sich radiale Heber 44 mit
aneinander anstoßenden Heberteilen von den am zylindrischen Mantel 14 befindlichen Hebern 44 zum
Trichter 34 hin. Die Futterglieder bestehen aus bogenförmigen Teilstücken, die zwischen den Hebern
44 angebracht sind. Demgemäß erstreckt sich je ein Futterglied 54 zwischen benachbarten Hebern 44.
Andere Futterglieder-Teilstücke 56 erstrecken sich auch zwischen den Hebern 44, und weitere Futterglieder-Teilstücke
58 erstrecken sich gleichfalls zwischen benachbarten Hebern 44. Die gesamten Oberflächen
der Stirnenden 16 und 18 sind mit den Futtergliedern bedeckt, jedoch besitzen die äußersten, am Auslaßstirnende
18 angebrachten Futterglieder 54 und 56 Schlitze oder Durchlaßöffnungen 60, so daß sie einen Rost 28
(Fig. 3) bilden, durch den hindurch Erzfeinteilchen in den Raum 30 (F i g. 3) treten, die durch den Trichter 32
austreten können.
Die Flansche 64 der Profilstücke 38 greifen in ähnlich geformte Ausnehmungen 66 der Heber 44 ein. Zwar
stellt die vorgenannte Ausführungsform der Profilstükke 38 als T-Profile die bevorzugte Bauweise dar,
versteht es sich aber von selbst, daß auch anders geformte Profilstücke benutzt werden können, z. B. in
Form eines »Y« oder »V«. Profilstücke beliebiger Form können angewendet werden, vorausgesetzt, daß die
Ausnehmungen in den Hebern der Form der Profilstükke
entsprechen und daß zufolge ihrer Form die Heber, wenn sie an den Profilstücken angreifen, in ihrer Lage
befestigt sind.
Bei Verwendung in einem zylindrischen Mantel 14 haben die Futterglieder 42 gleiche Breite; wo sie an den
Gehäusestirnenden 16 und 18 angebracht sind, verjüngen sie sich in der Breite entsprechend den benachbarten
konvergierenden Profilstücken 38. Die Futterglieder 42 sind mit sich verjüngenden Kantenteilen 70 versehen,
die an die Stege 62 der Profilstücke 38 angrenzen.
Durch die Anordnune der Heber 44 um die innere ι a^rtiivuiivi/vt
gefaßte Doppel-Schließheber 76 leistet zufolge seiner
?n sehr großen Breite einen wesentlich größeren Widerstand
bei Aufschlagen von Erzstücken gegen Umkippen als bisher bekannte Heber. Man benötigt nur einen
einzigen Bolzen 81 in jedem der seitlichen Heberglieder 80, in denen nur je ein Bolzenloch 82 vorgesehen ist, da
_>5 sein Widerstand gegen Umkippen durch die außerordentliche Breite des zusammengefaßten Doppel-Schließk
.bers 76 erhöht ist. Jeder der Doppel-Schließheber
76 ist so ausgebildet, daß er sich durch die Bolzen 81 durch die Bolzenlöcher 82 hindurch an der inneren
jo Umfangsfläche 40 der Mühle IC festschrauben läßt.
Seine Endteile überdecken die Kimtenteile von mit den
Schließhebern abwechselnden Reihen von Futtergliedern 42. Die Heberglieder 80 der Doppel-Schließheber
fluchten mit den anschließenden Reihen von Hebern 44.
Während des Betriebs bilden die Profilstücke 38, Heber 44, Futterglieder 42 und die Schließheber 48 eine
verriegelte schützende zusammengesetzte Auskleidung 36 der inneren Umfangsfläche der Mühle 10. Die
Schließheber 48 sind die einzigen Glieder der Auskleidung 36, die durch Bolzen 49 an der inneren
Umfangsfläche 40 befestigt sind.
Wenn das Auswechseln eines einzelnen Gliedes der Auskleidung 36 nötig wird, wird der zugehörige
Schließheber 48 aus der gewünschten Reihe der Heber 44 entfernt, indem die Bolzen 49, die das spezielle
Schließheberglied 48 an seiner Stelle festhalten, herausgeschraubt werden. Auf diese Weise wird der
vom zugehörigen Profilstück 38 freigelassene Raum 46 für die Heber zugänglich gemacht und die Heber 44 der
so entsprechenden Reihe können durch Verschiebet, auf
dem zugehörigen Profilstück nacheinander entfernt werden, bis alle diese Heber oder nur die gewünschten
entfernt sind
Der gewünschte Heber 44 oder mehrere können dann aus dem Raum 46 herausgehoben werden. Nun können
die zu zugehörigen Futterglieder 42 aus den den Hebern benachbarten Reihen herausgenommen werden. Danach
werden je nach Bedarf die Heber 44 und neue Futterglieder 42 anstelle der verschlissenen oder
beschädigten eingesetzt, und hierauf wird der zugehörige Schließheber 48 in den freien Raum 46 eingesetzt und
mittels seiner Bolzen 49 an der inneren Umfangsfläche 40 befestigt
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Zusammengesetzte Auskleidung in einer Mühle mit abwechselnden axialen Reihen von Futtergliedern und zwischen diesen angebrachten Reihen von
Hebern, die mit je einer in ihrer Längsrichtung verlaufenden Nut Halteelemente umgreifen, welche
reihenweise an der Trommelwand befestigt sind und mit je einer im oberen, von der Trommelwand
abgelegenen Bereich der Nut jedes Hebers angeordneten Schiene verbunden sind, entlang der die die
Schiene umgreifenden Heber verschiebbar und gehalten sind und durch die die Heber mittels der
Halteelemente gegen die benachbarten Futterglieder gezogen werden, wobei die Heberunterseiten so
gestaltet sind, daß sie in entsprechend geformte Aussparungen der Kanten der benachbarten Futterglieder eingreifen und diese halten, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halteelemente (64, 62) je einer f?eihe der Heber (44) in je einem Stück
als der Nut (66) der Heber entsprechendes Profilstück (38) ausgebildet sind, dessen oberer, von
der Trommelwand abgelegener Teil (64) die Schiene zur Aufnahme der Heber bildet und dessen unteres
freies Ende bleibend mit der Trommelwand (40) verbunden ist, und daß am Ende oder in jeder Reihe
von Hebern mindestens ein diese Heber in ihrer Reihe gegen Verschiebung haltender Schließheber
(48 bzw. 76) angeordnet ist, der mittels eines oder mehrerer Schraubenbolzen (49 bzw. 81) von innen
an derTrommeiwand (14) befestigt ist
2. Auskleidung nach Ansprue\ 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei benachbarte, zwei benachbarten
Reihen von Hebern (44) zugeori tete Schließheber (80) paarweise als Endstücke in einem Stück mit
einem Auskleidungsglied (78) ausgebildet sind und mittels Schraubenbolzen (81) von innen an der
Trommelwand befestigt sind.
3. Auskleidung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (66) der Heber in an
sich bekannter Weise T-Form besitzt und das Profilstück (38), das das Halteglied bildet, ein
T-Profilstück ist, dessen Flansch (64) die Schiene zur
Aufnahme der Heber bildet
4. Auskleidung nach Anspruch I oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der an der Trommelwand
befestigten Schließheber (48) außer Eingriff mit dem Profilstück (38) in dessen VeHängerung angeordnet
ist, eine Reihe der Heber (44) verlängert und mit
seiner Unterseite auf den Aussparungen der Kanten der benachbarten Putterglieder (42) aufliegt.
5. Auskleidung nach Anspruch I oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Schließ*
heber (48) so geformt und aus einer zugehörigen Heberreihe (44) oder von deren Ende entfernbar ist,
daß er das aufeinanderfolgende Abziehen der zugehörigen Heber von dem zugehörigen Profilstück (38) und das Entfernen der dabei von den
Hebern freigegebenen Futterglieder (42) erlaubt.
6. Auskleidung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die paarweise mit je einen Auskleidungsglied (78) in einem Stück ausgebildeten
Schließheber (76) von dem benachbarten Schließheberpaar in solchem Abstand angeordnet sind, daß sie
mit Aussparungen ihrer Unterseite in die ausgesparten Kanten eines Auskleidungsglieds (42) eingreifen
und dieses gegen die Trommelwand (14) drücken.
7.
Auskleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Umfangswand als auch die Stirnwände der Trommel (10),
davon eine an einem ihr vorgeschalteten Rost (28), mit Futtergliedern (42 bzw. 54, 56, 58) und Hebern
(44) mittels Profilstücken (38) und Schließhebern (48) ausgekleidet sind.
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