DE2348763A1 - Zusammensetzbare auskleidung fuer ein mahlwerk und mit dieser versehenes mahlwerk - Google Patents
Zusammensetzbare auskleidung fuer ein mahlwerk und mit dieser versehenes mahlwerkInfo
- Publication number
- DE2348763A1 DE2348763A1 DE19732348763 DE2348763A DE2348763A1 DE 2348763 A1 DE2348763 A1 DE 2348763A1 DE 19732348763 DE19732348763 DE 19732348763 DE 2348763 A DE2348763 A DE 2348763A DE 2348763 A1 DE2348763 A1 DE 2348763A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lifters
- lifter
- members
- grinder
- rows
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000002131 composite material Substances 0.000 claims description 10
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims description 10
- 238000009434 installation Methods 0.000 claims 2
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims 1
- 238000000227 grinding Methods 0.000 description 7
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 4
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 239000010419 fine particle Substances 0.000 description 2
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 2
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 2
- OLEWMKVPSUCNLG-UHFFFAOYSA-N 4-methylthioamphetamine Chemical class CSC1=CC=C(CC(C)N)C=C1 OLEWMKVPSUCNLG-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 241000607479 Yersinia pestis Species 0.000 description 1
- 238000005299 abrasion Methods 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 239000010871 livestock manure Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000003801 milling Methods 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 239000011343 solid material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C17/00—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
- B02C17/18—Details
- B02C17/22—Lining for containers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
PATENTANWÄLTE
Dipl.-Ing. P. WIRTH ■ Dr. V. SCHMIED-KOWARZIK
DIpl.-lng. G. DANNENBERG · Dr. P. WEINHOLD · Dr. D. GUDEL
281134 6 FRANKFURTAM MAIN
TELEFON (0611)
287014 GR. ESCHENHEIMER STRASSE 38
PV/~üir- 27. September 1973
- 70M 301 -
Koppers Company,Inc. 1450 Koppers Building .PITTSBURGH, Pa. 15219
U.S.A.
Zusammensetzbare Auskleidung für ein Mahlwerk und mit dieser versehenes Mahlwerk.
Diese Erfindung betrifft in gewisser Hinsicht eine Abänderung einer zusammensetzbaren Auskleidung für ein Mahlwerk nach
der nach dem Prioritätsbeleg der vorliegenden Anmeldung vorveröffentlichten Offenlegungsschrift 2 303 740 der Koppers
Company,Inc.. Nach dieser Offenlegungsschrift wird eine verschleissfeste innere Oberfläche des Mahlwerkgehäuses
durch eine Vielzahl von in Achsrichtung des Mahlwerks in Reihen angeordnete Futterglieder gebildet, zwischen die
Heber eingreifen, welche ihrerseits verriegelbar an von der Gehäusewand nach innen abstehenden und mit dieser verbundenen
Teilen angreifen.
409820/0706
Das allgemeine Anwendungsgebiet der Erfindung ist das Zerkleinern von Festkörpermaterial durch die gegenseitige Beaufschlagung
von sich relativ zueinander bewegenden Teilen des Pestkörpermaterials. Insbesondere bezieht sich die Erfindung
auf die Befestigung der Verschleiss ausgesetzten zusammengesetzten Auskleidung am inneren Umfang eines Mahlwerks.
Im allgemeinen wird nach dem Stand der Technik für ein Mahlwerk ein im wesentlichen zylindrisches, aus starken
Stahlplatten bestehendes Gehäuse verwendet. Zur Aufbereitung wird grobstückigeο Roherz in das Gehäuse eingebracht und wird
dieses so lange fortlaufend gedreht, bis das Erz auf die gewünschte
Teilchengrösse zerkleinert ist. Bei verschiedenen Bauarten von Mahlwerken werden Stangen, Rohre und Kugeln
als Hilfsmittel zur Unterstützung des MahlVorgangs bei grobstückigen Erzen verwendet. Bei anderen Mahlwerken wird das
autogene Mahlverfahren angewendet, bei dem das Erz sein eigenes
Mahlhilfsmittel ist, oder ein halbautogenes Verfahren, bei dem eine Charge, gemischt aus Stahl- und Erzteilen, als
Mahlhilfsmittel dient.
Die Gehäuse von Mahlwerken müssen fortgesetzten Stossbeanspruchungen
und Reibungs- und Abriebbeanspruchungen standhalten, die durch die Bewegung der Erzatücke innerhalb des
sich drehenden Gehäuses hervorgerufen werden. Um das Erz in Bewegung zu setzen, und das Stahlgehäuse zu schützen, wird
die innere Umfangsfläche des Mahlwerkgehäuses gewöhnlich, mit einer gehärteten zusammengesetzten Auskleidung versehen.
Im allgemeinen bestehen solche zusammengesetzten Auskleidungen aus einer Vielzahl von im wesentlichen flachen Ausklei—
dungs- oder Futtergliedern an der inneren Oberfläche des
0 9 8 2 0/0706
Gehäuses, zwischen denen Reihen von Hebern gleichfalls an das Gehäuse angeschraubt sind. In manchen Fällen werden
die Putterglieder unmittelbar an das Gehäuse angeschraubt und besitzen an ihren Arbeitsflächen erhöhte, rippenartige
Teile, wodurch dann die Anbringung besonderer Heber überflüssig wird. Die Putterglieder schützen das Gehäuse des
Mahlwerks und die Rippen oder Heber heben die Erzstücke in Richtung zur Oberseite des sich drehenden Gehäuses bis
zu einer Stelle, von der sie durch ihr Gewicht zum Unterteil des Gehäuses herabfallen, wo ihre Grosse durch den Aufschlag
auf andere Erzstücke oder auf die Auskleidung oder die Heberglieder verringert wird. Bei Mahlwerken, bei denen Mahlhilfsmittel
der vorgenannten Art verwendet werden, haben die Heber das Bestreben, die'Mahlhilfsmittel in der gleichen
Weise anzuheben, wie dies vorstehend für das Erz beschrieben wurde. Auf diese Weise fallen die Mahlhilfsmittel in taumelnder
Bewegung zum Unterteil des Gehäuses und beaufschlagen das Erz.
Es ist daher ersichtlich, dass die zusammengesetzten Auskleidungen
während des normalen Arbeitsganges fortgesetzt .starken Aufschlag- und Abriebbeanspruchungen ausgesetzt werden, durch
die die Auskleidungs- oder Putterglieder vers.chlissen und " abgenutzt werden. Demgemäss muss die Auskleidung oder müssen
die Auskleidung- bzw. Putterteile in regelmässigen Zeitabständen ersetzt werden,
Zusammengesetzte Auskleidungen sind für gewöhnlich an der
inneren Umfangsfläche des Mahlwerkgehäuses mittels Schraubenbolzen befestigt, die von der Gehäuseinnenseite her durch die
Putterglieder- oder Heber und dann durch das Gehäuse bzw. den Gehäusemantel hindurchgehen. Die Schraubenbolzen werden
409820/0706
mit+els Muttern festgezogen, die gegen Abdichtringe und
Stahlunterlegscheiben anliegen, um zu verhindern, dass Erzfeinteilchen aus dem Gehäuse austreten. Einzelne Abschnitte
von Auskleidungen oder Auskleidungsgliedern und Hebern sind am Gehäuse angeschraubt und erstrecken sich im allgemeinen
über die ganze innere Oberfläche einschliesslich Teilen der Stirnenden oder Kopfstücke des Gehäuses. Demzufolge
wird eine grosse Anzahl von Bolzen zur Befestitung der zusammengesetzten Auskleidung in ihrer Arbeitsstellung
benötigt. Es entstehen Kosten für Ersatz gebrochener Bolzen und Schwierigkeiten beim Verhindern von Undichtigkeiten
an den Bolzenlöchern des Gehäuses; ausserdetn erfordert die Verwendung einer so grossen Zahl von Bolzen eine beträchtliche
Stillstandszeit , wenn Auskleidungsabschnitte ersetzt werden müssen. Jeder einzelne Bolzen muss neu eingesetzt
werden, um die neuen Auskleidungsabschnitte in ihrer Arbeisstellung
zu befestigen.
Das ständige Aufschlagen des Erzes gegen die Auskleidung verursacht
häufig, dass die Bolzen ihre Bolzenlöcher ausschlagen und ausweiten. Dadurch können Erzfeinteilchen austreten
und es kann schliesslich notwendig werden, die Bolzenlöcher mit Übergrösse aufzubohren und Buchsen in diese
einzusetzen, damit die Bolzen in der Lage sind, die Auskleidungsabschnitte am Gehäuse zu befestigen.
Auch neigen die Heber dazu, sich unter den starken Aufschlagkräften
des Erzes w.egzubiegen oder wegzudrehen. Diese Kräfte verursachen Spannungen und Biegemomente in den Bolzen, die
die Heber an der Gehäusewand festhalten. Die Bolzen ver-
409820/0706
längern sich in vielen Fällen oder werden abgeschert,
so dass sich lose Heber ergeben. Wenn die Bolzen sich verlängern oder biegen, kann sich die gesamte zusammengesetzte
Auskleidung verschieben, wodurch es besonders schwer wird, die Auskleidung zu ersetzen.
Eine andere Schwierigkeit besteht darin, dass die Aussenseite des gesamten Mahlwerks häufig nicht zugänglich ist, weil
die Mahlwerke oithoch über dem Boden oder sogar teilweise in Bergwerksschächten angebracht sind. Es ist schwierig,
grosse Mahlwerke in Drehung zu versetzen und genau an der Stelle anzuhalten, an der die zu ersetzenden Bolzen und
Muttern zugänglich sind. Aus diesen und anderen Gründen ist es daher vorteilhaft, wenn man die gesamte zusammengesetzte
Auskleidung vollständig vom Innern des Mahlwerks her ersetzen kann.
Demgemäss bezweckt die Erfindung,eine zusammengesetzte
Mahlwerksauskleidung zu schaffen, durch dievorstehend beschriebene
und andere Mangel behoben werden, die bei den bekannten zusammengesetzten Auskleidungen gewöhnlich auftreten.
Das heisst durch die Erfindung wird eine Mahlwerksauskleidung geschaffen, die leicht vom Innern der Mühle her auswechselbar
ist und die dazu nur ein Minimum von Bolzen und Muttern abzunehmen erfordert.
Dieses Ziel wird, gesprochen gemäss der Erfindung, allgemein
dadurch erreicht, dass das Mahlwerk eine zusammenge-
H820/0706
setzte Auskleidung besitzt, die im wesentlichen folgende Teile aufweist: eine Vielzahl von in Abstand voneinander
angebrachten Führungsgliedern, die an der inneren Utnfangsfläche
des Mahlwerks so befestigt sind, dass !leihen von Führungsgliedern gebildet werden, die sich in Längsrichtung
bzw. in Richtung der Drehachse des Mahlwerks erstrecken; Futterglieder, die zwischen den Reihen der Führungsgi ieder
in Reihen angebracht sind, die sich in Längsrichtung der Führungsglieder und benachbart zu diesen erstrecken; Sätze
von Hebern, von denen je ein Satz je ein Führungsglied
dazu passend übergreift, die entlang der Längsrichtung des zugehörigen Führungsglieds gleitend verschiebbar sind und
an diesen derart angreifpn, dass je ein Kantenteil jeden der
Futterglieder der benachbarten Reihen der Futterglieder im wesentlichen überdeckt wird und demgemäss Reihen der
Heberglieder mit den Reihen der Futterglieder abwechseln und Schlüsselheber, die an der inneren Oberfläche des Mahlwerks
befestigt sind und die abwechselnden Reihen der Heber in ihrer entsprechenden Stellung halten.
Weitere vorteilhafte Erfindungsmerkmale ergeben sich im
Zuge der Beschreibung der Ausführungsformen der Erfindung und in Verbindung mit den Zeichnungen.
AO9 82 0 /070 6
-Ί-
Nachstehend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnungen beispielsweise beschrieben, und zwar
zeigen:
Fig. 1 teilweise im Querschnitt eine Seitenansicht des Mahlwerks zur Darstellung der erfindungsgemässen
Auskleidung, die am inneren Umfang des Gehäuses befestigt ist, zusammen mit dessen Stirnendteilen;
Fig. 2 eine Teil-Stirnansicht des Mahlwerkes im Schnitt nach der Linie II-II der Fig.1, die das Innere des
Ablassendes des Mahlwerkes und den radialen Verlauf der Futterglieder und Heber der Auskleidungsbaueinheit im Stirnendteil des Mahlwerkes zeigt;
Fig. 3 in grösserem Maßstab eine Seitenansicht im Teilschnitt
der unteren Hälfte des Hahlwerkgehäuses der
Fig. 1 zur Darstellung der erfindungsgemässen Auskleidungs-Baueinheit;
Fig. 4 in grösseocem Maßstab einen Axialschnitt eines Teils
des äusseren Umfangs des Gehäuses nach der Linie IV-IY der Fig. 3 zur Darstellung des Angreifens der
Heber an den Führungsgi ie dem, wobei die Auskleidung-
oder Futterglieder zwischen benachbarten Hebern angeordnet sind;
Fig. 5 in grösserem Maßstab einenAxialsclmitt eines Teils
des äusseren Umfangs des1 Gehäuses nach der Linie
V- V der Fig. 3 zur Darstellung des Angreifens der Heberglieder an den Futtergliedern und das Verfahren
zur Anbringung der Keilheber am Gehäuse, und
Fig. 6 in grössasm Maßstab einen Axialschnitt eines Teils
des äusseren Umfangs des Gehäuses zur Darstellung einer abgeänderten Ausführungsform der Keilheber
nach der Erfindung.
820/0706
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Auskleidung
gemäss der Erfindung in Terbindung mit einem autogenen Mahlwerk
10 als ganzes in den Fig. 1 und 2 dargestellt. Das Mahlwerk besteht aus einem Gehäuse 12, das einen zylindrischen
Mantel 14 besitzt und das mit einem sich radial verjüngenden Einlaßstirnende 16 und einem ähnlichen Auslaßstirnende 18
versehen ist. Jeder der Teile 16 und 18 ist mit je einem laufzapfen 20 bzw. 22 versehen, der als Drehlagerteul das
Mahlwerk 10 für die Drehbewegungen in (nicht gezeichneten) Lagern in üblicher Weise trägt. Das Einlassende 16 besitzt
einen ortsfesten Schüttkanal 24, der ausserhalb des Mahlwerks auf (nicht gezeichneten) Trägern befestigt ist, sich
bis in die Zapfen 20 hinein erstreckt,und durch den das Erz in das Innere des Mahlwerks 10 durch einen Einlasstrichter
26 eingebracht wird, der am Zapfen 20 befestigt ist. Das Auslaßstirnende 18 besitzt einen Rost 28, der in Abstand
vom Gehäusestirnende 18 angebracht ist, so dass ein Raum '30 zur Aufnahme der zu entleerenden Erzfeinteilchen aus dem
Mahlwerk 10 gebildet wird, der dazu dient, die aus dem Mahlwerk 10 kommenden Erzfeinteilchen durch das Innere eines Auslasstrichters
32 abzugeben, der an der Innenseite des Laufzapfens 22 befestigt ist. Ein kegelförmiger Trichter 34 begrenzt
den inneren Umfang des Raums 30 und mündet in den AusLasstrichter 32.
Eine zusammengesetzte Auskleidung 36 bedeckt im wesentlichen
die gesamte innere Oberfläche des Gehäuses 12 mit Ausnahme des Einlasstrichters 26 und des Auslasstrichters 34. Der Umriss
der zusammengesetzten Auskleidungsbaueinheit 36 ist
vorzugsweise so gestaltet, wie es im aufgeschnittenen Teil der Eig. 1 dargestellt ist. Die Auskleidungsbaueinheit ist
vorzugsweise aus kurzen geraden Stangen und Platten gefertigt, wie in Pig. 1 und 2 gezeigt, da diese leichter als längere
409820/0706
Teile, die eich über die gesamte Länge des Gehäuses erstrecken,
angebracht v/erden können.
Wie die Pig. 3-5 zeigen, besteht die Baueinheit 36 aus einer Vielzahl von in Abstand voneinander angebrachten
Pührungsgliedern 38, die an der inneren Umfangsfläche 40 des
Mantels 14 z.B. durch Verschrauben (nicht gezeichnet) oder vorzugsweise durch eine Schweissnaht 68, wie in Pig. 4
gezeigt, befestigt sind, wobei Reihen von Pührungsgliedern
38 gebildet werden, die sich in Längsrichtung der Drehachse des Mahlwerks 10 erstrecken. Je ein-Putter- oder Auskleidungsglied 42 ist zwischen je zwei benachbarten Reihen von
Führungsgliedern 38 angeordnet, so dass Reihen von Puttergliedern gebildet werden, die sich in Längsrichtung der
Drehachse des Mahlwerks 10 erstrecken. Je ein Putter- oder Auskleidungsglied 42 ist zwischen je zwei benachbarte Reihen
von Pührungsgliedern 38 angeordnet, so dass Reihen von Puttergliedern
gebildet werden, die sich in Längsrichtung jedes Pührungsgliedes und benachbart zu diesen erstrecken. Zylindrische
Heber 44, die mit einem Kopfteil je eines der Pührungsglieder 38 umgreifen und in deren Längsrichtung gleitend
verschiebbar an diesen angreifen, überlagern im wesentlichen einen Kantenteil jedes der Putterglieder der benachbarten
Reihen von Puttergliedern, so dass auf diese V/eise Reihen von
Hebern, sog. Kopfhebern 44 gebildet werden, die mit den Reihen von Puttergliedern abwechseln.
Die Pührungsglieder 38 lassen je einen Raum 46 frei, der
mindestens die gleiche Länge wie ein Heber 44 besitzt und der an einer geeigneten Stelle in Längsrichtung jedes Pührungsgliedes
28 vorgesehen ist, so dass die Heber 44 aus ihrer zugehörigen Reihe von Hebern entfernt und ersetzt werden können.
Die Keilheber48 sind passend in den freien Räumen 46 entlang
den Reihen der Heber angeordnet. Die Keilheber 48 sind an
der inneren Umfangsfläche 40 des Hantele Η,ζ.Β. durch
Bolzen 49 befestigt, die durch Bolzenlocher 50 hindurchgehen,
A09820/0706
so dass auf diese Weise die abwechselnden Reihen von Hebern 44 undFuttergliedern 42 in ihren Stellungen festgehalten
v/erden.
Ähnliche Führungsgiieder, Futterglieder, Heber und Keilheber
sind in gleicher V/eise an den Stirnenden 16 und 18
des Gehäuses 12 befestigt. Wie am besten die Pig.2 zeigt,
bilden sich in Längsrichtung erstreckende, aneinander an— stossende Heberteile die sog. Kopfheber 44, die sich von
den am zylindrischen Mantel 14 befindlichen Kopf-Hebern 44 Trichter 34 hin erstrecken. Die Futtcrglieder bestehen
aus bogenförmigen Teilstücken, die zwischen den Kopfhebern
44 angebracht sind. Demgemäss erstreckt sich je ein Putterglied 54 zwischen benachbarten Kopfhebern 44. Andere
Futterglieder-Teilstücke 56 erstrecken sich auch zwischen den Kopfhebern 44, und weitere Putterglieder-Teilstücke 53
erstrecken sich gleichfalls zwischen benachbarten Kopfhebern
44. Die gesamten Oberflächen.der Stirnenden 16 und 18 sind mit den Puttergliedern bedeckt, jedoch besitzen die
äussersten, am Auäaßstirnende 18 angebrachten Futterglieder 54 und 56 Schlitze oder Durchlassöffnungen 60, so dass sie
einen Rost 20 (Pig.3) bilden, durch den hindurch Erzfeinteilchen in den Raum 30 (Pig.3) treten, so dass diese durch
den Trichter 32 austreten können.
Wie in Pig.3 gezeigt, sind genauer gesagt Pührungsglieder 38
am zylindrischen Hantel 14 und an beiden Stirnenden 16 und 18 des Mahlwerks 10 vorgesehen. Die Führungsglieder 38 sind
in Abstand voneinander um die innere Umfangsfläche 40 des
Mahlwerks 10 herum derart angebracht, dass jedes Führungsglied 33 in einer Ebene verläuft, die parallel zu einem von
der Drehachse des Kahlwerks 10 ausgehenden Radius ist. Durch diese Anordr.ur.j ergibt sich, dass Führungsglieder 33 in
gleichem Abstand voneinander entlang der inneren ümfangsflache
40 des zylindrischen Mantels 14 angebracht sind und
409820/0706
andere konvergierende Führungsgiieder 38 entlang der
inneren Umfangsfläche 4-0 der Stirnenden 16 und 18 verlaufen.
Wie in Fig.4 gezeigt, haben die Führungsglieder 38
T-förmigen Querschnitt mit einem Steg 62, der an der inneren Umfangsfläche 4P des zylindrischen Mantels 14 und
an der inneren Umfangsfläehe 40 der Stirnenden 16 und 18 z.B. durch eine die Schweissnaht68 oder andere geeignete
Mittel befestigt ist; ferner besitzen die !Führungsglieder Flansche 64, die in ähnlich geformte ■ Ausnehmungen^ 6 in den
Hebern 44 eingreifen. Zwar stellt die vorgenannte Ausführungsform der Führungsglieder 38 die bevorzugte Bauweise
dar, versteht es aich aber von selbst, dass auch anders geformte Führungsgiieder benutzt werden können, z.B. in
Form eines 1Y' oder 1Y1 und andere geeignet geformte, nicht
gezeigte Pührungsglieder. Pührungsglieder beliebiger Form
können benutzt werden, vorausgesetzt, dass die Ausnehmungen in den Hebern der Form der Führungsglieder entsprechen und
dass zufolge ihrer Form die Heber,wenn sie an den Führungfsgliedemangreifen,
in ihrer Lage befestigt sind. Bei Verwendung 'T'-förmiger Führungsglieder 38 und entsprechend
geformter Ausnehmungen 66 in den Hebern 44 ? greifen diese
in Längsrichtung gleitend an den Führungsgliedern 38 an.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, lässt jedes Führungsglied 38 einen Raum 46 entlang seiner Längsrichtung frei, der mindestens
die gleiche Länge wie ein Heber 44 hat. Auf diese Weise liegt jeder Heber 44 über seinem zugehörigen Führungsglied
38 und ist gleitend entlang der Längsrichtung jedes Führungsgliedes 38 verschiebbar, das in die Ausnehmung 66 jedes Hebers
44 eingreift. Die aufeinanderfolgenden Heber 44 sind in ähnlicher Weise entlang den Führungsgliedern 38 angebracht, bis
eine Reihe von Hebergliedern vollständig ist. Wenn ein ver-
409820/070 6
hältnismässig langes Führungsglied 38, wie es bei einem grossen Mahlwerk Verwendung findet, benötigt wird, kann ein freier
Raum 46 an jedem Ende des Führungsglieds 38 (nicht gezeichnet) oder an einer geeigneten Stelle zwischen den Enden der Führungsglieder 38 (nicht gezeichnet) vorgesehen sein. Vorzugsweise ist
die Lage des freien Raums 46 dort vorgesehen, wo es zweckmassig ist, Zugang zum Entferner und Auswechseln der Heber 44
zu schaffen.
Wie in Fig. 4 gezeigt, sind die Futterglieder 42 praktisch mit ihren Enden aneinander angrenzend benachbart zu den Führungsgliedern 38 und in deren Längsrichtung verlaufend angebracht,
so dass auf diese Weise Reihen von Futtergliedern zwischen den
in Abstand voneinander angeordneten Führungsgliedern 38 gebildet
v/erden. Bei Verwendung in einem zylindrischen Hantel 14 haben die Futterglieder 42 gleiche Breite; wo sie an den Gehäusestirnenden
16 und 18 angebracht sind, verjüngen sie sich in der Breite entsprechend den benachbarten konvergierenden Führungsgliedern.
Die Futterglieder 42 sind mit sich verjüngenden Kantenteilen 70 versehen, die an die Stege 62 der Führungsglieder 38 angrenzen. Wenn alle Futterglieder 42 um die innere
Umfangsflache 40 des zylindrischen Mantels 14 herum und an den
Stirnenden 16 und 18 angebracht sind, so wird eine unterbrochene, erhöhte Schutzfläche'um den zylindrischen Mantel und
an den Stirnenden 16 und 18 für die innere Umfangsflache 40 gebildet
und auf diese Weise der benötigte Schutz für das Mahlwerk 10 geschaffen. Jedes Führungsglied 38 mit seinen benachbarten
Futtergliederreihen und mit den verjüngten Kantenteilen 70 bilden zwischen sich eine Verschiebungsbahn für die Heber
44, die gleitend in der Längsrichtung der Führungsglieder 38
bewegbar sind.
Durch die Anordnung der Heber 44 um die innere Umfangsfläche 40 herum wird eine unterbrochene in bezug auf die durch die Futterglieder
42 erhöhte Oberfläche um den zylindrischen Mantel 14 herum und an den Gehäusestirnenden 16 und 18 gebildet. Es ist
jedoch ersichtlich, dass die durch die Futterglieder 42 und die Heber 44 gebildeten unterbrochenen Oberflächen praktisch eine
im wesentlichen fortlaufende Oberfläche von unterschiedlicher Höhe um die innere Umfangsoberflache 40 des Mahlwerks 10 herum
bilden.
Die sich verjüngende Verschiebungsbahn, die durch jedes Führungsglied
38 mit den sich verjüngenden Kantenteilen 70 der jeweils benachbarten zwei Reihen von Futtergliedern 42 geschaffen
wird, nimmt je einen der Heber 44 auf, die die Ausnehmungen 66 besitzen, welche im Querschnitt den Führungsgliedern
38 entsprechen; dabei greifen einander gegenüberliegende,
sich verjüngende Teile 72, die den sich in ähnlicher Weise verjüngenden Kantenteilen 70 der Futterglieder 42 entsprechen, in
die Verschiebungsbahn ein. Die Heber 44 werden jeweils in einen der von den Führungsgliedern 38 freigelassenen Räume 46 (Fig. 3)
und dann wie vorstehend beschrieben, entlang den Führungsgliedern 38 verschoben. Die nachfolgenden Heber 44 werden in
gleicher Weise eingesetzt und entlang den Führungsgiiedern 38
verschoben, bis jedes Führungsglied 38 fast vollkommen von einer Reihe von Hebern 44 umfasst ist. Wenn diese Anordnung herbeigeführt
ist, werden.die sich verjüngenden Kantenteile 72 der Reihen der Heber von den sich verjüngenden Kantenteilen 70
der jeweils benachbarten Reihen von Futtergliedern 42 überdeckt.
Wie die Fig. 5 zeigt, verlaufen die Schliessheber 48 in je einem
freien Raum 46 koaxial zu einer Reihe von Hebern und dienen zur Befestigung der Auskleidungsbaueinheit 36 (Fig. 3), Die Schließ-
409820/0 7U6
heber 48 und die Heber 44 besitzen im wesentlichen die gleiche Grosse und Gestalt mit der Ausnahme, dass die Schliessheber 48
nicht mit Ausnehmungen, wie sie die Heber 44 besitzen, versehen sind und daher nicht an den Führungsgliedern 38 angreifen. Da
die Schliessheber 48 keine Ausnehmungen (wie 66) besitzen, sind sie in jeder Heberreihe jeweils in dem von jedem der Führungsglieder 38 freigelassenen Raum 46 (Fig. 3) angebracht. Da jeder
dieser Räume 46 im wesentlichen die gleiche oder etwas grössere Länge wie ein Heber 44 und ein Schliessheber 48 hat, wird durch
die koaxial fluchtende Anbringung eines Schliesshebers 48 in jeder Reihe von Hebern 44 die Heberreihe vervollständigt. Die
Schliessheber 48 sind mit Bolzenlöchern 50 versehen, die in Breitenrichtung der Schlie.ssheber an beiden Seiten je eines
Schliesshebers 48 angeordnet sind, so dass diese in ihrer Lage festgezogen werden können und grösseren Widerstand gegen die
Schubkräfte leisten, die bei Umlauf des Mahlwerks durch die Bewegung der Erzteile und des Mahlmittels hervorgerufen werden,
welche dieser Bewegung entgegenwirken. Die Schliessheber 48 besitzen sich verjüngende Kantenteile 74, die so ausgebildet
oder einstellbar sind, dass sie sich mit den sich verjüngenden Kantenteilen 70 der Futterglieder 42 decken. Die Bolzen 49
werden in die Bolzenlöcher 50 eingeschraubt und in mit diesen fluchtenden Gewindebohrungen der inneren Umfangsfläche 40 festgezogen, wodurch jeder der Schliessheber 48 in seiner zugehörigen
Heberreihe befestigt wird. Da die Heber 44 nur gleitend entlang den Führungsgliedern 38 bewegt werden können und da
sich jede Reihe von Hebern 44 mit den sich verjüngenden Kantenteilen 70 über den Kantenteilen 72 der benachbarten Reihen von
Futtergliedern 42 liegt, werden auch die Futterglieder 42 durch das Festziehen der Bolzen 49 in ihrer Lage befestigt. Die gesamte
zusammensetzbare Auskleidungsbaueinheit 36 (Fig. 3) wird zu-
40 b820 /0706
folge der beschriebenen Bauweise um die innere Umfangaflache
herum mit einer Mindestanzahl von Bolzen 49 befestigt, da diese Bolzen 49 nur bei der Befestigung der Schliessheber 48 an dieser
Umfangsflache 40 des Mahlwerks 10 verwendet, werden.
Fig. 6 stellt eine andere Ausführungsform der Schliessheber dar,
die für den Fall verwendbar ist, dass der bevorzugte Schliessheber 48 (Fig. 5) wegen einer unterschiedlichen Bauart oder
Gestaltung des Mahlwerks oder wegen Grosse und Gestalt des zu mahlenden Erzes nicht geeignet ist, und die Möglichkeit schafft,
dass Heber 44 umkippen. Der abgeänderte Schliessheber 76 ist ein zusammengefasster Teil, der im wesentlichen aus zwei seitlichen
Hebergliedern und einem diese verbindenden Futterglied 78 besteht. Falls ein zusammengefasster Schliessheber 76 verwendet
wird, ersetzt er ein gleichwertiges Futterglied 42 und
die zwei benachbarten Schliessheber 50 (Fig. 5). Der zusammengefasste
Schliessheber 76 leistet zufolge seiner sehr grossen Breite einen wesentlich grösseren Widerstand gegen Umkippen als
bisher bekannte Heber. Man benötigt nur einen einzigen Bolzen 81 in jedem der Aussenteile 80 des Schliesshebers 76, in denen
nur je ein Bolzenloch 82 vorgesehen ist, da sein Widerstand gegen Umkippen durch die ausserordentliche Breite, des zusammengefassten
Schliesshebers 76 erhöht ist. Jeder der Schliessheber
sich. 76 kann so ausgebildet sein, dass er/durch die Bolzen 81 durch
die Bolzenlöcher 82 hindurch an der inneren Umfangsfläche 40 des Mahlwerks 10 festschrauben lässt. Seine Endteile überdecken
die Kantenteile von mit den Schliesshebern abwechselnden Reihen der Futterglieder 42, die Aussenteile 80 der Schliessheber
fluchten mit den anschliessenden Reihen von Hebern 44.
Während des Betriebs bilden die Führungsglieder 38, Heber 44 Futterglieder 42 und die Schliessheber 48 eine verriegelte
schützende zusammensetzbare Auskleidung 36 an der inneren Um-
4 0 9 8 2 0/0706
fangsflache des Mahlwerks 10. Die Schliessheber 48 sind die
einzigen Glieder der Baueinheit 36, die durch Bolzen 49 an der
inneren Umfangsflache 40 befestigt sind. Die Heber 44 können
nur gleitend entlang den Führungsgliedern 38 bewegt werden und können erst dann verschoben werden, wenn ein zugehöriger
Schliessheber 48 weggenominen worden ist. Jede Reihe der Heber 44 und der Schliessheber 48 überdeckt die sich verjüngenden
Kantenteile 70 der jeweils benachbarten Reihen von Futtergliedern 42, so dass die Futterglieder 42 in ihrer Lage festgehalten
werden.
Wenn das Auswechseln eines einzelnen Gliedes der Auskleidungsbaueinheit 36 nötig wird, wird der zugehörige Schliessheber 48
aus der gewünschten Reihe der Heber 44 entfernt, indem die Bolzen 49, die das spezielle Schliessheberglied 48 an seiner
Stelle festhalten, herausgeschraubt werden. Auf diese Weise wird der vom zugehörigen Führungsglied 38 freigelassene Raum 46 zugänglich
gemacht und die Heber 44 der entsprechenden Reihe können nacheinander entfernt werden, bis alle diese Heber oder
nur die gewünschten entfernt sind. Ein Heber 44 nach dem anderen wird gleitend entlang dem Führungsglied 38 verschoben, bis sich
der Heber 44, wenn er den freien Raum 46 erreicht, vom Führungsglied
38 löst.
Der Heber 44 kann dann aus dem Raum 46 herausgehoben werden. Wenn in der vorstehend beschriebenen Weise die gewünschten oder
alle Heber 44 entfernt worden sind, können nun die1 Futterglieder
42 aus den Hebern 44 und den zugehörigen Führungsgliedern 38 aus den benachbarten Reihen heraus- und weggenommen werden. Dabei
legt das Wegnehmen einer Reihe von Hebern 44 die zwei ihr benachbarten Reihen von Futtergliedern zur Wegnahme frei. Wenn
die gewünschten Heber 44 und die Futterglieder 42 weggenominen sind, werden je nach Bedarf seine Heber 44 und neue Futterglie-
409820/0706
23Λ8763
der 42 anstelle der verschlissenen oder beschädigten eingesetzt,
und wird hierauf der zugehörige Schliessheber 48 in den freien Raum 46 eingesetzt und mittels seiner Bolzen 49 an der inneren
Umfangsflache 40'befestigt.
Insgesamt wird also nach der Erfindung ein Mahlwerk mit einer Auskleidungsbaueinheit mit abwechselnden Reihen von Hebern und
Futtergliedern geschaffen, die durch Reihen von Führungsgliedern
gehalten werden, wobei jedes Führungsglied mindestens einen Schliessheber anzubringen erlaubt, der durch Bolzen an der
inneren Umfangsflache des Mahlwerks befestigt ist. Dadurch ergibt
sich eine verriegelte und sich mit Teilen überdeckende zusammensetzbare Auskleidung, die eine einfache Arbeitsweise
beim Auswechseln von gewünschten Teilen ermöglicht, ohne dass zu deren Befestigung eine nennenswert grosse Anzahl von Bolzen
notwendig ist und beim Auswechseln gelöst werden müsste.
0 y a 2 ü / 0 7 0 6
Claims (6)
- PW/-mr- ijp Koppers Company,Inc.27.September 1973 Case 7OM3O1Patent- bzw. SchutzansprücheJ Zvisammensetzbare Auskleidimg für ein Mahlwerk und mit dieser versehenes Mahlwerk,mit Keinen von Futtergliedern und zwischen diesen eingreifenden Hebern, die an mit der inneren Oberfläche des Mahlwerks verbundenen Teilen angreifen, dadurch gekennzeichnet, dass diese Teile sich in Achsrichtung des Mahlwerks (10) erstreckende, reihenweise angeordnete Führungsglieder (38) sind, dass die Futterglieder (42) zwischen den !leihen von Führungsgliedern benachbart zu diesen und in deren Längsrichtung verlaufend angeordnet sind, dass je ein Satz von Hebern —(44) je ein Führungsglied übergreift, wobei die aneinandergreifenden Teile der Heber und des Führungsgliedes einander entsprechend ausgebildet sind, die Heber gleitend auf dem zugehörigen Führungsglied in dessen Längsrichtung verschiebbar sind und je ein Kantenteil (70) der Futterglieder der jeweils benachbarten Reihen von Futtergliedern im wesentlichen von den Hebern überdeckt wird, wobei miteinander abwechselnde Reihen von Hebern und Futtergliedern gebildet werden, und dass mindestens ein Schlüsselheber (76) für ein oder mehrere Heberreihen oder mindestens je ein Schlüsselheber (48) je Heberreihe an der inneren Umfangsfläche (40) des Mahlwerks (10) so befestigt ist, dass er die ihm zugeordneten abwechselnden Reihen von Hebern und Futtergliedern in ihrer Einbausteilung hält.409820/0706
- 2. Auskleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Reihe von Führungsgliedern (38) mindestens einen T-förmigen Teil (64) besitzt, wobei der Fussteil des T-Stegs an der inneren Umfangsfläche (40) des Mahlwerks .(1O) befestigt ist, und dass jede Reihe der Heber (44) eine der T-Forni des Führungsgi ie des entsprechende Ausnehmung (66) besitzt, mit der jeder Heber in Längsrichtung des zugehörigen Führungsgiieds gleitend verschiebbar an diesem angreift.
- 3. Auskleidung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e kennze ichnet, dass jeder der Schlüsselheber (48) ausser Eingriff mit dem zugehörigen Führungsglied (38) koaxial mit der zugehörigen Reihe von Hebern (44) an der inneren Umfangsflache (40) des Mahlwerks (1O) befestigt ist.
- 4. Auskleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 35 dadurch gekennze ichnet, dass mindestens ein ausgewählter Schlüsselheber (48) aus seiner eine zugehörige Heberreihe oder mindestens einen Teil einer Heberreihe abschliessenden Stellung derart entfernbar ist, dass er das aufeinanderfolgende Abziehen der zugehörigen Heber (44) von dem zugehörigen Führungsglied (38) und das Entfernen der dabei von den Hebern freigegebenen Futterglieder (42) erlaubt.
- 5. Auskleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus zwei Schlüssel-Hebergliedern (80) zusammengefasster Schlüsselheber (76)vor gesehen ist, vorzugsweise mindestens je ein solcher zusammengefasster Schlüsselheber für je zwei benachbarte Heber-409820/0706reihen, der im wesentlichen dem Querschnitt von zwei in benachbarten Heberreihen nebeneinander angeordneten Hebern (44) zuzüglich ein zwischen diesen beiden Hebern angeordnetem und diese verbindenden Futterglied (78) entspricht, und dass der bzw. jeder zusammengefasste Schlüsselheber mit seinen Schlüssel-Hebergliedern (80) an der inneren Umfangsflache (40) des Mahlwerks (10) befestigt ist, wobei jedes der Schlüssel—Heberglieder koaxial mit einer von zwei benachbarten Reihe von Hebern und ausser Eingriff mit den zugehörigen Führungsgiiedern (38) angeordnet ist und das verbindende Futterglied (78) koaxial zur zwischenliegenden Reihe von Fufcfcergliedern (42) liegt, und dass die Anordnung der Schlüssel-Heberglieder und des diese verbindenden Puttergliedes in !Bezug auf die zugehörigen miteinander abwechselnden Keinen von Hebern (44) und Futtergliedern (42) so getroffen ist, dass diese Reihen in ihrer Einbausteilung gehalten werden.
- 6. Abgeänderte Ausführung einer zusammensetzbaren Auskleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, für eine oder beide Stirnwände des Mahlwerks, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsglieder (38), die Reihen der Heber (44) mit den Schlüsselhebern (48) und die Reihen: der Futterglieder (54, 56,58) radial entlang den Stirnwänden verlaufen und die Führungsgiieder sowie die Schlüsselheber an der zugehörigen inneren Stirnwandoder einem dieser Wand vorgeschalteten Rost (28) befestigt sind.Der Patentanwalt: ^O a«20/0706Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US00305435A US3820727A (en) | 1972-11-10 | 1972-11-10 | Liner for grinding mills |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2348763A1 true DE2348763A1 (de) | 1974-05-16 |
| DE2348763B2 DE2348763B2 (de) | 1980-12-04 |
| DE2348763C3 DE2348763C3 (de) | 1981-07-02 |
Family
ID=23180770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2348763A Expired DE2348763C3 (de) | 1972-11-10 | 1973-09-28 | Zusammengesetzte Auskleidung in einer Mühle |
Country Status (10)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3820727A (de) |
| JP (1) | JPS571299B2 (de) |
| AU (1) | AU464027B2 (de) |
| BE (1) | BE807163A (de) |
| CA (1) | CA999280A (de) |
| DE (1) | DE2348763C3 (de) |
| FR (1) | FR2206136B1 (de) |
| GB (1) | GB1397672A (de) |
| SE (1) | SE402218B (de) |
| ZA (1) | ZA738271B (de) |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2354844C2 (de) * | 1973-11-02 | 1982-10-14 | Evt Energie- Und Verfahrenstechnik Gmbh, 7000 Stuttgart | Mahlschüssel-Auskleidung |
| US4406417A (en) * | 1980-02-27 | 1983-09-27 | The Hanna Mining Company | Mill liner for dry autogenous mills |
| US4323199A (en) * | 1980-02-27 | 1982-04-06 | The Hanna Mining Company | Mill liner for dry autogenous mills |
| JPH0719713Y2 (ja) * | 1990-11-27 | 1995-05-10 | 株式会社堤製作所 | バレル研磨機のライニング材 |
| CA2106226C (en) * | 1992-09-22 | 1997-08-12 | Vladimir Georgievich Kochnev | Mill device |
| US5361997A (en) * | 1993-04-07 | 1994-11-08 | Industrial Rubber Applicators, Inc. | Discharge assembly for grinding mills |
| RU2040969C1 (ru) * | 1994-05-27 | 1995-08-09 | Владимир Георгиевич Кочнев | Футеровка барабанных мельниц самоизмельчения |
| US20160144373A1 (en) † | 2014-11-20 | 2016-05-26 | Metso Minerals Industries, Inc. | Agitator means for vertical grinding mills |
| CN110694752B (zh) * | 2019-11-12 | 2023-05-23 | 江西耐普矿机股份有限公司 | 用于半自和全自磨机的排矿装置 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1227763B (de) * | 1961-02-25 | 1966-10-27 | Skellefteaa Gummifabriks A B | Verschleissfutter fuer rotierende Trommeln |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL6406811A (de) * | 1963-06-18 | 1964-12-21 | ||
| GB1158565A (en) * | 1965-08-02 | 1969-07-16 | Skelleftea Gummifabriks A B | Improvements in or relating to a Wear Element |
| BE793531A (fr) * | 1972-02-02 | 1973-04-16 | Koppers Co Inc | Perfectionnements aux broyeurs |
-
1972
- 1972-11-10 US US00305435A patent/US3820727A/en not_active Expired - Lifetime
-
1973
- 1973-09-17 CA CA181,244A patent/CA999280A/en not_active Expired
- 1973-09-28 DE DE2348763A patent/DE2348763C3/de not_active Expired
- 1973-10-01 JP JP11042673A patent/JPS571299B2/ja not_active Expired
- 1973-10-19 FR FR7337395A patent/FR2206136B1/fr not_active Expired
- 1973-10-22 GB GB4911073A patent/GB1397672A/en not_active Expired
- 1973-10-25 ZA ZA738271A patent/ZA738271B/xx unknown
- 1973-10-29 AU AU61968/73A patent/AU464027B2/en not_active Expired
- 1973-11-09 BE BE137618A patent/BE807163A/xx unknown
- 1973-11-09 SE SE7315219A patent/SE402218B/xx unknown
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1227763B (de) * | 1961-02-25 | 1966-10-27 | Skellefteaa Gummifabriks A B | Verschleissfutter fuer rotierende Trommeln |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2206136B1 (de) | 1978-11-17 |
| US3820727A (en) | 1974-06-28 |
| JPS571299B2 (de) | 1982-01-11 |
| ZA738271B (en) | 1974-09-25 |
| DE2348763B2 (de) | 1980-12-04 |
| SE402218B (sv) | 1978-06-26 |
| CA999280A (en) | 1976-11-02 |
| AU6196873A (en) | 1975-05-22 |
| GB1397672A (en) | 1975-06-18 |
| JPS4978255A (de) | 1974-07-27 |
| DE2348763C3 (de) | 1981-07-02 |
| FR2206136A1 (de) | 1974-06-07 |
| BE807163A (fr) | 1974-05-09 |
| AU464027B2 (en) | 1975-08-14 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69828286T2 (de) | Rohrmühle | |
| DE2605751C3 (de) | Schutzschilde für einen Hammerbrecherrotor | |
| DE3212700C2 (de) | ||
| DE3301186A1 (de) | Hammermuehle mit rotor, der mit kappen versehene scheiben aufweist | |
| DE2632534B2 (de) | Panzerring und Rohrverbinder für Tiefbohrungen | |
| DE3507590A1 (de) | Abnehmbares segment fuer eine kohlebrechwalze | |
| DE2303740C3 (de) | Zusammensetzbare Auskleidung für ein Mahlwerk | |
| DE102018108690A1 (de) | Mahlwalze und Walzenpresse | |
| DE3007190A1 (de) | Schnellausloesung fuer den mantel eines kreiselbrechers | |
| DE2354881A1 (de) | Vorrichtung zum zerkleinern von automobilkarossen und dergleichen | |
| EP3027323B1 (de) | Verschlusssystem für kugelmühlen und verfahren zum öffnen und verschliessen von kugelmühlen | |
| DE2348763A1 (de) | Zusammensetzbare auskleidung fuer ein mahlwerk und mit dieser versehenes mahlwerk | |
| DE2354844C2 (de) | Mahlschüssel-Auskleidung | |
| DE2406204B2 (de) | Befestigung von auswechselbaren Schleißplatten an Gehausewanden von Zerkleinerungsmaschinen | |
| DE1782126C3 (de) | Brechringauskleidung fur einen Kreiselbrecher | |
| DE662518C (de) | Trommelmuehle | |
| DE2035698A1 (en) | Roll neck bearings - changed rapidly using a bayonet-type connection | |
| DE3336827A1 (de) | Brechwalze fuer walzenbrecher | |
| DE2609045A1 (de) | Mahltrommel | |
| DE2436338C3 (de) | Rotor für Hammermühlen | |
| DE4025357A1 (de) | Block aus feuerfestem material fuer drehrohrofen | |
| DE2053238A1 (de) | Stirneinsatzaufbau für Drehmuhlen | |
| EP1374999A2 (de) | Walzenmühle | |
| DE102020128881B4 (de) | Käfig | |
| DE3905682C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |