DE2348543A1 - Kathodenstrahlroehre zur wiedergabe farbiger bilder - Google Patents
Kathodenstrahlroehre zur wiedergabe farbiger bilderInfo
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Description
PHN.6486. Va/EVH.
-r. nnI;q-Die'r!.i, 7,eJi*
λ ··.··· ·;'..: W.Y. Philip..' G^iic.^eufabri
Akvo Ho. ;3?HNl·- 6486
Anmeldung vom; 21 Ji Aug. 1973
Anmeldung vom; 21 Ji Aug. 1973
Kathodenstrahlröhre zur Wiedergabe farbiger Bilder
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kathodenstrahlröhre
zur Wiedergabe farbiger Bilder, die mit einem Wiedergabeschina versehen ist, der eine Vielzahl gesonderter Gebiete
enthält, die bei Elektronenbeschuss in drei verschiedenen
Farben aufleuchten, während die Röhre weiter eine Farbauswahlraaske
mit einer Vielzahl Oeffnungen und Mittel zum Erzeugen dreier zu dem Wiedergabeschirm konvergierender Elektronenstrahlen
enthält, wobei sieh jedes lumineszierende Gebiet in
einer Bahn eines Elektronenstrahls durch eine d,ei* genannten
Oeffnungen befindet, welche aufleuchtenden Gebiete gemäss nahezu parallelen Farbstreifen angeordnet sind, die in Trios
angebracht sind, die je drei Farbstreifen enthalten, die grün, rot bzw. blau aufleuchten,
A09817/0738
- 2 - PHN.6486.
Eine derartige Kathodenstrahlröhre ist bekannt und wird häufig als Lochmaskenröhre bezeichnet. Eine Röhre der
in der Einleitung beschriebenen Art enthält jedoch nicht, wie die zur Zeit allgemein verwendete Lochmaskenröhre, einen
Wiedergabeschirm mit einem hexagonalen Muster von Leuchtstoffpunkten,
sondern ist mit einem Wiedergabeschirm mit Leuchtstoff streif en versehen, die beim Normalgebrauch vertikal,
d.h. senkrecht zu den Linien eines Fernsehrasters, angeordnet sind. Ein derartiger Wiedergabeschirm mit Leuchtstoffstreifen
weist den Vorteil auf, dass Abweichungen von der richtigen Stelle, an der ein Elektronenstrahl auf den Wiedergabeschirm
auftreffen muss (sogenannte Landungsfehler), die zu der
Richtung der Streifen parallel sind, keine Farbfehler zur Folge haben, weil der Elektronenstrahl nach wie vor auf
einen Streifen derselben Farbe auftrifft« Die Farbstreifen
können durch kontinuierliche Streifen einer einzigen Farbe oder durch eine Zusammenschaltung langgestreckter Gebiete
einer einzigen Farbe gebildet werden, die zusammen einen Streifen bilden. Auf gleiche Weise können die Oeffnungen in
der Farbauswahlmaske durch lange Spalte oder durch eine Zusammenschaltung langgestreckter Oeffnungen gebildet werden,
die zusammen einen Spalt mit Versteifungsbrticken bilden.
Ein Nachteil einer derartigen Kathodenstrahlröhre ist jedoch der, dass Landungsfehler senkrecht zu den Farbstreifen
viel grBssere Farbfehler zur Folge haben als in den LochmaskenrBhren
mit runden Leuchtstoffpunkten. Dies ist einerseits
darauf zurückzuführen, dass die Breite der Farbstreifen viel
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- '< - PHN. 6486.
kleiner als der Durchmesser der genannten Leuchtstoffpunkte
sein muss, weil sonst die Linienstruktur des wiedergegebenen. Bildes auf störende Weise sichtbar sein wird. Andererseits
ist dies darauf zurückzuführen, dass beim Ueberschreiten der
Leuchtstoffgrenze eines Farbstreifens der falschlandende Teil
des Strahls verhältnismässig schnell linear zunimmt, wahrend der falsch landende Teil des Strahls beim Ueberschreiten der
Leuchtstoffgrenze eines runden Punktes quadratisch, und somit
anfänglich langsam, zunimmt.
Die Erfindung bezweckt, eine Bildröhre zu schaffen, in der unter Beibehaltung eines bestimmten Abstandes zwischen
den Trios von Farbstreifen die Farbfehler erheblich herabgesetzt werden.
Nach der Erfindung ist eine Kathodenstrahlröhre der eingangs genannten Art dadurch gekennzeichnet, dass der
mittlere Farbstreifen jedes Trios rot aufleuchtet, und dass über wenigstens einen Teil des Wiedergabeschirmes der Abstand
zwischen den Mitten zweier benachbarter Farbstreifen, die zu
demselben Trio gehören, mindestens 5 $ grosser als der Abstand
zwischen den Mitten zweier benachbarter Farbstreifen ist, von denen der eine zu dem genannten Trio und der andere zu
einem benachbarten Trio gehört.
Die Herabsetzung der Farbfehler infolge Landungsfehler der Elektronenstrahlen, die bei Anwendung der Erfindung
erhalten wird, gründet sich auf Versuche, die nachgewiesen, haben, dass die Verfärbung, die durch Landung des roten Elektronenstrahls
(diese Bezeichnung steht kurz für den Strahl,
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- 4 - PHN.6486.
der das rote Bildsignal transportiert) auf den grünen oder blauen Farbstreifen erhalten wird, als störender empfunden
wird, als eine Landung des grünen Elektronenstrahls auf den blauen Farbstreifen oder eine Landung des blauen Elektronenstrahls
auf den grünen Farbstreifen, während letzteres wieder als störender empfunden wird als eine Landung des blauen
oder des grünen Elektronenstrahls auf den roten Farbstreifen,
Unter Grün, Rot und Blau ist hier der Satz primärer Farben
zu verstehen, der in den üblichen Fernsehsystemen zur Verwirklichung
einer optimalen Farbwiedergabe verwendet wird. In diesem Zusammenhang wird die Landungstoleranz für den
roten Strahl am grössten und die Landungstoleranz für den grünen und den blauen Strahl auf den roten Farbstreifen am
kleinsten gewählt. Dies kann dadurch erzielt werden, dass die gegenseitigen Abstände bzw. die Breite der Farbstreifen
geändert werden.
Da eine wichtige Ursache von Farbfehlern die örtliche Ausdehnung der Farbauswahlmaske infolge Erhitzung durch den
Elektronenstrahl ist und die Farbfehler infolge dieser Ursache von der Mitte zu dem Rande des Bildschirmes hin zunehmen,
ist eine Kathodenstrahlröhre nach der Erfindung insbesondere dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Prozentsatz von 0 $
in der Mitte des Wiedergabeschirmes auf höchstens 20 % am Rande des Wiedergabeschirmes zunimmt.
Eine Kathodenstrahlröhre nach der Erfindung kann ferner
mit einer lichtabsorbierenden Schicht zwischen den gesonderten Farbstreifen versehen werden, um die Menge vom Wiedergabeschirm
reflektierten Umgebungslichtes herabzusetzen.
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Die Erfindung wird beispielsweise nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
. Fig. 1 eine Kathodenstrahlröhre nach der Erfindung,
Fig. 2 in vergrössertem Masstab einen Teil der Röhre nach Fig. 1,
Fig. 3 und 5 zwei Möglichkeiten für die Landung der
Elektronenstrahlen ohne Anwendung der Erfindung, und
Fig. k und 6 zwei Möglichkeiten für die Landung der
Elektronenstrahlen in einer Röhre nach der Erfindung zum
Vergleich mit den Fig. 3 bzw. 5·
Vergleich mit den Fig. 3 bzw. 5·
Fig. 1 zeigt eine Farbfernsehbildröhre mit einer
evakuierten Umhüllung 1t die ein Elektronenstrahlerzeugungssystem 2, eine Farbauswahlmaske 3» einen Wiedergabeschirm h und Ablenkspulen 5 enthält. Das Elektronenstrahlerzeugungssystem 2 erzeugt drei Elektronenstrahlen 6, 7 und 8, die zu dem ¥iedergabeschirm k konvergieren. Die Achsen der Elektronenstrahlen 6t 7 und 8 liegen im nichtabgelenkten Zustand in der Zeichnungsebene. Die Ablenkspulen 5 lenken die Elektronenstrahlen 6, 7 und 8 derart ab, dass der Wiedergabeschirm h
abgetastet wird. Die Abtastung erfolgt auf bekannte Weise
gemäss einem Linienraster, dessen Linien zu der Zeichnungsebene parallel sind.
evakuierten Umhüllung 1t die ein Elektronenstrahlerzeugungssystem 2, eine Farbauswahlmaske 3» einen Wiedergabeschirm h und Ablenkspulen 5 enthält. Das Elektronenstrahlerzeugungssystem 2 erzeugt drei Elektronenstrahlen 6, 7 und 8, die zu dem ¥iedergabeschirm k konvergieren. Die Achsen der Elektronenstrahlen 6t 7 und 8 liegen im nichtabgelenkten Zustand in der Zeichnungsebene. Die Ablenkspulen 5 lenken die Elektronenstrahlen 6, 7 und 8 derart ab, dass der Wiedergabeschirm h
abgetastet wird. Die Abtastung erfolgt auf bekannte Weise
gemäss einem Linienraster, dessen Linien zu der Zeichnungsebene parallel sind.
Fig. 2 verdeutlicht die Farbauswahl mit Hilfe einer Farbauswahlmaske 3 und stellt den von einem Kreis umrahmten
Teil der Fig. 1 in vergrössertem Masstab dar. Die Farbauswahlmaske 3 ist mit einer Anzahl Oeffnungen 9 versehen, die die
Elektronenstrahlen 6, 7 und 8 teilweise durchlassen. Infolge des Winkels, den die Elektronenstrahlen miteinander einschliessen,
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- 6 - PHN.6486.
trifft der Elektronenstrahl 6 nur auf mit G bezeichnete Leuchtstoffstreif en des Wiedergabeschirms k auf, die grün
aufleuchten. Ebenso trifft der Elektronenstrahl 7 nur auf rote (r) Leuchtstoffstreifen und der Strahl 8 nur auf blaue (b)
Leuchtstoffstreifen auf. Der Wiedergabeschirm h ist weiter
auf bekannte Weise mit einer sehr dünnen, für Elektronen durchlässigen Aluminiumschicht versehen.
Drei zu einer Oeffnung der Farbauswahlmaske 3 gehörige
Leuchtstoffstreifen bilden ein Trio. Die Leuchtstoffstreifen
sind zueinander nahezu parallel und stehen senkrecht auf den Linien des bereits genannten Linienrasters, Die 0effnung3n 9
sind spaltförmig und sind naturgemäss zu den Leuchtstoffstreifen
parallel. In diesem Zusammenhang ist unter einer spaltförmigen
Oeffnung auch eine Reihe zu den Leuchtstoffstreifen
paralleler Oeffnungen zu verstehen, die zusammen einen Spalt mit VersteifungsbrUcken bilden. Im Zusammenhang mit der Weise,
auf die die Röhre hergestellt wird, können diese VersteifungsbrUcken in den Leuchtstoffstreifen erkennbar sein.
Die Röhre wird dadurch hergestellt, dass eine lichtempfindliche Schicht auf einem Fensterteil der Röhre angebracht
und diese Schicht mit einer Lichtquelle belichtet wird, deren Lage in engem Zusammenhang mit dem Ablenkpunkt der Elektronenstrahlen
in den Ablenkspulen 5 steht. Für jede anzubringende
Farbe der Leuchtstoffstreifen wird daher eine andere Stelle
belichtet. Die Belichtung und Entwicklung der lichtempfindlichen
Schicht erfolgt auf bekannte Weise durch ein photochemisches oder elektrophotographisches Verfahren. Dadurch, dass die
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Lichtquelle nacheinander an Stellen angeordnet wird, die exzentrischer als die Ablenkpunkte der Elektronenstrahlen 6
und 8 sind, wird das Trio von Leuchtstoffstreifen breiter als
das Trio von Elektronenflecken. Dadurch, dass der Abstand
zwischen der Farbauswahlmaske 3 und dem Wiedergabeschirm h vergrössert wird, werden die Trios breiter. Ein breiteres Trio
bedeutet, dass der Abstand zwischen den Leuchtstoffstreifen
des Trios grosser, aber der Abstand von benachbarten Trios kleiner wird. Da, wie bereits bemerkt wurde, Rot für Landungsfehler am empfindlichsten ist, werden dadurch, dass für den
mittleren Leuchtstoffstreifen eines Trios Rot gewählt wird,
die Farbfehler herabgesetzt.
Die Erfindung kann auf verschiedene Weise verwirklicht werden. Zwei Möglichkeiten werden an Hand der Fig. h und 6
erläutert und mit den bekannten Möglichkeiten nach den Fig. und 5 verglichen. In diesen Figuren sind die Leuchtstoffstreifen
schraffiert dargestellt und weiter mit G für Grün, R für Rot und B für Blau bezeichnet. Die mittleren drei
Streifen in jeder Figur bilden ein Trio, Der äusserst links liegende und der äusserst rechts liegende Streifen gehören
zu benachbarten Trios. Die Auftrefflecke der Elektronenstrahlen
sind schematisch mit abgerundeten Rechtecken angegeben. Der Abstand zwischen den Trios von Leuchtstoffstreifen in den
Fig. 3 bis 6 ist 0,700 mm, zwischen'den Mitten zweier roter
Leuchtstoffstreifen gemessen.
Fig. 3 zeigt eine Konfiguration, in der die Erfindung
nicht angewandt wird. Bei dieser Konfiguration ist üer Bild- *
schirm völlig mit Leuchtstoff ausgefüllt. Die Leuchtstoffstreifen
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- 8 - PHN.6486.
G, R und B weisen die gleiche Breite auf, und zwar je 0,233 mm.
Die Elektronenflecke treffen die Mitten der Leuchtstoffstreifen. Die Landungsfreiheit ist für alle drei Elektronenstrahlen
gleich gross,
Fig. k zeigt eine Konfiguration die durch Anwendung
der Erfindung bei der Konfiguration nach Pig. 3 erhalten wird. Der rote Leuchtstoffstreifen R hat eine Breite von 0,300 ram.
Der grüne Leuchtstoffstreifen G und der blaue Leuchtstoffstreifen
B haben je eine Breite von 0,200 mm. Dadurch ist der Abstand zwischen den Mitten von B und G gleich 0,200 mm
und zwischen den Mitten von G und R bzw. zwischen den Mitten von R und B gleich 0,250 mm. Die Elektronenflecke sind Squidistant.
Ein Vergleich der Fig. k mit Fig. 3 zeigt, dass die
Landungsfreiheit des roten Strahls vergrössert ist. Die Landungsfreiheit des blauen Strahls in bezug auf den grünen
Leuchtstoffstreif en und des grünen Strahls in bezug auf den
blauen Leuchtstoffstreif en ist gleich geblieben. Die Landungsfreiheit des grünen und des blauen Strahls in bezug auf den
roten Leuchtstoffstreifen ist zwar herabgesetzt, aber die
dadurch herbeigeführten Farbfehler sind am wenigsten wahrnehmbar, Diese Farbfehler können noch dadurch herabgesetzt werden,
dass der rote Leuchtstoffstreifen R unter Beibehaltung der
genannten Abstände zwischen den Mitten von G, R und B und unter Beibehaltung Squidistanter Elektronenflecke schmaler
gemacht wird. Dann wird ein nicht mit Leuchtstoff überzogener Raum zwischen G und R bzw. B und R erhalten, wodurch ein
kleiner Landungsfehler des grünen oder des blauen Strahls zur
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Folge hat, dass dieser Strahl zwar nicht auf dem entsprechenden Leuchtstoffstreifen landet, aber auch noch nicht auf den
roten Leuchtstoffstreifen auftrifft,
Fig. 5 zeigt eine Konfiguration, in der die Erfindung
nicht angewandt ist. Bei dieser Konfiguration ist der Leuchtstoff schirm nicht völlig mit Leuchtstoff ausgefüllt. Die
Elektronenflecke überlappen hier die Leuchtstoffstreifen.
Eine derartige Konfiguration mit sogenannter negativer Toleranz eignet sich besonders gut zum Ausfüllen des Raumes zwischen
den Leuchtstoffstreifen mit einer lichtabsorbierenden Schicht,
damit die nachteilige Reflexion von Umgebungslicht durch den Bildschirm beschränkt wird» Die Leuchtstoffstreifen G, R und B
haben je eine Breite von 0,080 mm. Die Abstände zwischen den
Leuchtstoffstreifen sind 0,233 mm. Die Mitte der Elektronenflecke
fällt mit der Mitte der Leuchtstoffstreifen zusammen.
Für die drei Elektronenstrahlen ist die Landungsfreiheit gleich gross.
Fig, 6 zeigt eine Konfiguration, die durch Anwendung
der Erfindung bei der Konfiguration nach Fig. 5 erhalten wird. Die Leuchtstoffstreifen G, R und B haben ebenfalls eine Breite
von 0,080 mm. Der Abstand zwischen den Mitten von B und G
ist 0fi80 mm und der Abstand zwischen den Mitten von G und R
bzw» zwischen den Mitten von R und B ist gleich 0,260 mm. Die Elektronenflecke sind nicht äquidistant. Der Abstand
zwischen den Elektronenflecken des grünen und des blauen
Strahls ist grosser als zwischen denen des grünen und des
roten bzw, des roten und des blauen Strahls. Ein Vergleich
.A 09 817/0738
- 1«) - PHN.6486.
der Fig. 6 mit Fig. 5 zeigt, dass die Landungsfreiheit des
roten Strahls vergrössert ist. Die,Landungsfreiheit des
blauen Strahls in bezug auf den grünen Leuchtstoffstreifen
und des grünen Strahls in bezug auf den blauen Leuchtstoffstreifen ist gleich geblieben. Die Landungsfreiheit des
grünen und des blauen Strahls in bezug auf den roten Leuchtstoff streif en ist etwas kleiner geworden,aber der dadurch
erhaltene Farbfehler ist am wenigsten wahrnehmbar.
Es leuchtet ein, dass im Rahmen der Erfindung noch viele Abwandlungen möglich sind. So kann z.B. das den roten
Strahl erzeugende Elektronenstrahlerzeugungssystem in einer
etwas grösseren Entfernung von dem den blauen Strahl erzeugenden
Elektronenstrahlerzeugungssystem als von dem den grünen Strahl erzeugenden Elektronenstrahlerzeugungssystem angeordnet
werden. Dann wird die Tatsache benutzt, dass eine Verunreinigung von Rot mit Blau als störender empfunden wird als eine Verunreinigung
von Rot mit Grün. Diese und andere Verfeinerung im Rahmen der Erfindung liegen für einen Sachverständigen
auf dem Gebiet der Erfindung auf der Hand.
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Claims (1)
- - 11 - PHN.6^86.PATENTANSPRÜCHE:Π., Kathodenstrahlröhre zur Wiedergabe farbiger Bilder, die mit einem Wiedergabeschirm versehen ist, der eine Vielzahl gesonderter Gebiete enthält, die bei Elektronenbeschuss in drei verschiedenen Farben aufleuchten, während die Röhre weiter eine Farbauswahlmaske mit einer Vielzahl von Oeffnungen und Mittel zum Erzeugen dreier zu dem Bildwiedergabeschirm konvergierender Elektronenstrahlen enthält, wobei sich jedes lumineszierende Gebiet in einer Bahn eines Elektronenstrahls durch eine der genannten Oeffnungen befindet, welche auf— leuchtetenden Gebiete gemäss nahezu parallelen Farbstreifen angeordnet sind, die in Trios angebracht sind, die je drei Farbstreifen enthalten, die grün, rot bzw, blau aufleuchten, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Farbstreifen jedes Trios rot aufleuchtet, und dass über wenigstens einen Teil des Wiedergabeschirme der Abstand zwischen den Mitten zweier benachbarter zu demselben Trio gehöriger Farbstreifen mindestens 5 $ grosser als der Abstand zwischen den Mitten zweier benachbarter Farbstreifen ist, von denen der eine zu dem genannten Trio und der andere zu einem benachbarten Trio gehört,2, Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Prozentsatz von 0 $ in der Mitte des Wiedergabeschirms auf höchstens 20 fo am Rande des Wiedergabeschirmes zunimmt,3. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wiedergabeschirm mit einer lichtabsorbierenden Schicht zwischen den gesonderten Farbstreifen versehen ist,4 0 9 8 17/0738
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