DE2348205A1 - Elektrischer schalter und verfahren und vorrichtung zur herstellung von diesem - Google Patents
Elektrischer schalter und verfahren und vorrichtung zur herstellung von diesemInfo
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Description
DIPL-ING. FINSTERWALD DIPL-ING. G RAM KOW
PATENTANWÄLTE
München, den 25. SEP. 1173
Hl/Sv -T 1258
TAKANO PRECISION INDUSTRY CO., LTD. IO32, Aza-Ueno, IPukushima, Yatsuomachi, Toyama-ken,
Elektrischer Schalter und Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung
von diesem _
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Schalter des Typs, der ein Paar von gegenüberliegenden stationären Kontakten
und einen beweglichen Kontakt aufweist und durch Pressen herstellbar ist, sowie auf eine Vorrichtung und ein Verfahren
zur Herstellung dieses Schalters.
Die Qualität und die Leistungsfähigkeit bzw. das Leistungsverhalten
elektrischer Schalter haben keine geringe Auswirkung auf die Qualität der verschiedenen elektrischen Apparaturen,
die sich dieser Schalter bedienen. In einem extremen Fall kann das Ausfallen eines elektrischen Schalters sogar
die Sicherheit einer Person gefährden, die diesen Schalter enthaltende Apparatur betätigt. Alle diese elektrischen Schalter
müssen infolgedessen eine stabile Qualität aufweisen, eine
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schnelle Betriebsweise gewährleisten und Probleme bzw. Ausfälle ausschließen. Aus diesem Grunde erfordern übliche
elektrische Schalter, die in der herkömmlichen Weise hergestellt werden, viel Zeit und Arbeit für die
Arbeitender Inspektion und einer möglichen Nachstellung, die nachfolgend auf den Abschluß des Zusammenbaus der
Teile ausgeführt werden müssen. In der US-PS 3 189 ?O3
ist ein Verfahren beschrieben, das wesentliche Verbesserungen bei der Herstellung elektrischer Schalter vorsieht.
Es ist ein Verfahren dort beschrieben, das die Schritte umfaßt, Gruppen von jeweils drei Klemmen in untereinander
verbundener Form aus einem Streifen aus elektrisch leitendem
Material auszustanzen, auf jeder Gruppe ein entgegengesetztes Paar bzw. Paar von entgegengesetzten stationären
Kontakten und eine mit einem beweglichen Kontakt ausgerüstete Blattfeder anzuordnen, diese mit einem Press-Kunststoff-Gurtband
einzubetten und danach das Gurtband zu entfernen, das
die drei Klemmen zeitweilig untereinander verbindet. Dieses Verfahren weist den Vorteil auf, daß keine Möglichkeit eines
Dimensionsfehlers gegeben, ist, da die drei Klemmen und der
Leiter immer in ihrer Relativen Stellung gehalten werden, die sie zur Zeit des Stanzens inne hatten, und daß die
Schalter für eine Massenproduktion geeignet sind. Nichtsdestoweniger weist die Arbeit des Anbringens einer Blattfeder
und eines Paares von gegenüberliegenden Kontakten auf solchen Klemmen, die gemäß dem Verfahren aus der OS-PS
wirkungsvoll hergestellt werden, keinen Wirkungsgrad auf. Insbesondere werden die stationären Kontakte durch einen
problembeladenen Schritt hergestellt, in welchem zwei vorgefertigte,
pilzförmige Silberkontakte in den Schlitzen angebracht und der divergente Abschnitt des Kontaktes an vorbestimmten
Stellen in den Schlitz gehämmert bzw. gewalzt bzw. gedrückt wird. Kontakte dieses Typs, die durch Pressen
von Silberstangen in halbkreisförmige Schlitze geformt
werden, sind nicht vollständig zuverlässig bezüglich der
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Bindungsfestigkeit und der elektrischen leitfähigkeit.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die sehr geringe Dimensionsgenauigkeit des Kontaktspaltes selber
ein schwerwiegendes Problem darstellt.
Gemäß der US-ES wird jede Einheit von untereinander verbundenen
Klemmen durch ein Press-Kunststoff-Gurtband eingebettet.
Der Einschluß einer solchen problemvollen und wenig wirksamen Press- bzw. Gießarbeit in dem Verfahren
der Schalterproduktion stellt keine Verbesserung dar.
Ein Ziel der Erfindung ist folglich die Schaffung eines elektrischen Schalters, der für eine Massenproduktion geeignet
ist und eine so präzise Herstellung ermöglicht, daß die Arbeiten der Inspektion und Nachstellung praktisch überflüssig
werden.
Vorteilhafterweise ist erfindungsgemäß ein elektrischer Schalter mit einem Paar von entgegengesetzten Kontakten
vorgesehen, der durch einen einzigen Pressarbeitsgang unter Benutzung eines Streifens aus Kontaktmaterial, wie beispielsweise
Silber, der zu dem Produktionsband für die elektrischen Schalter zugeführt wird, hergestellt wird.
Erfindungsgemäß ist vorteilhafterweise ein Verfahren vorgesehen,
mit dem hochqualitative stationäre Kontakte in einem elektrischen Schalter durch einen einzigen Pressarbeitsgang
unter Benutzung eines Streifens aus Kontaktmaterial wie beispielsweise Silber herstellbar sind.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der elektrische Schalter in einem einzigen Pressarbeitsgang
bei Anwendung eines Streifens aus Kontaktmaterial wie beispielsweise Silber hergestellt und nachfolgend in vorgefertigte
Gehäuse mit hohem Wirkungsgrad eingeschlossen wird.
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Schließlich besteht ein Vorteil der Erfindung darin, daß der elektrische Schalter aufgrund einer Blattfeder, die an
einem Ende von dieser mit einem beweglichen Kontakt ausgerüstet und an ihrem anderen Ende um den Hals eines gemeinsamen
inneren Endes von Klemmen angebracht ist, eine scharfe Schnappwirkung und hohe Dauerhaftigkeit aufweist und der zur
gleichen Zeit den üblichen Nachteil nicht aufweist, daß die Schnappwirkung durch den Grad der Befestigung der Feder nachteilig
beeinflußt ist.
Erfindungsgemäß ist bei einem elektrischen Schalter des Typs mit einem Paar von gegenüberliegenden stationären Kontakten
und einem beweglichen Kontakt, der alternativ mit den zwei stationären Kontakten in Berührung schnappen kann, vorgesehen,
daß in paralleler Weise gegenüberliegende Flächen eines Folienleiters bzw. Blechleiters in einer Ebene liegen,
daß ein Paar.von gegenüberliegenden stationären Kontakten vollständig fluchtend in entsprechende Schlitze eingesetzt
sind, die innerhalb der gegenüberliegenden Flächen ausgebildet sind, daß die zwei Kontakte auf die Kante der Schlitze
mittels Druck gestemmt sind, der in einer Richtung senkrecht zu dem Blechleiter bzw. Flächenleiter ausgeübt worden ist,
und daß die gegenüberliegenden Flächen der zwei Kontakte nachgeschnitten worden sind,nachdem ein Loch ausgestanzt
worden ist, so daß ein Kontaktspalt in Verbindung mit den gegenüberliegenden Flächen des Flächenleiters bzw. Blechleiters
ausgebildet ist.
Die Erfindung ist insbesondere von Vorteil, wenn sie in der
folgenden Weise-ausgeführt wird.
Die Erfindung ist anwendbar auf einen elektrischen Schalter des Typs, bei dem die Leitereinheit ausschließlich der mit
einem beweglichen Kontakt ausgerüsteten Blattfeder vollständig gebildet wird, indem sie aus einem Blechleiter durch einen
Pressarbeitsgang ausgestanzt wird und infolgedessen in
einer Ebene liegt; die mit einem beweglichen Kontakt ausgerüstete
Blattfeder wird um den Federträger eingesetzt, der an der Basis der gemeinsamen Klemme angeordnet ist,
so daß sie sich mit dem Federträger als ein Drehpunkt aufwärts
und "abwärts bewegen kann; die Klemmen des elektrischen Schalters, der in der oben erwähnten Weise vollständig aus
einem Metallstreifen ausgestanzt ist, werden mit einem klebenden Agens bzw. einem Klebstoff an zumindest einem
von den zwei Segmenten befestigt, die ein getrennt geformtes Schaltergehäuse bilden, und nach diesem Befestigen wird
das Gurtband, das für den Zweck, die Klemmen zeitweilig untereinander zu verbinden, ungestanzt gelassen worden ist,
weggeschnitten; die oberen und unteren rechtwinkligen Kanten der Schlitze, die innerhalb der gegenüberliegenden Flächen
eines Blechleiters ausgebildet worden sind, werden vor der Anwendung des Drucks durch ein Stanzwerkzeug abgeschrägt.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung des elektrischen
Schalters gemäß der Erfindung umfaßt im wesentlichen die Schritte, I-förmige Löcher durch einen Flächenleiter bzw. Blechleiter
zu stanzen, Kontaktstücke, die im wesentlichen den I-förmigen
Löchern konform sind, durch Ausstanzen aus einem Streifen aus Kontaktmaterial herzustellen, die Kontaktstücke unter Druck in
die I-förmigen Löcher einzusetzen, die Kontaktstücke sowohl in Aufwärtsrichtung als auch in Abwärtsrichtung einzustemmen,
nachfolgend die I-förmigen Kontaktstücke quer über deren Mitte in Verbindung mit dem anhaftenden Abschnitt des umgebenden
Blechleiters zu perforieren und dadurch Kontaktspalte zu bilden und die gegenüberliegenden Flächen der resultierenden
paarweisen Kontakte durch ein Nachschneiden fertigzustellen, das mittels eines Pressens ausgeführt wird.
Eine Vorrichtung zur Herstellung elektrischer Schalter gemäß der Erfindung umfaßt eine Einrichtung, die einen Streifen aus
elektrisch leitendem Material vorschiebt, eine Presse zum Stanzen des Streifens, ein Presswerkzeug und eine Matrize zum Aus-
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stanzen eines I-förmigen Loches in dem Streifen, eine Einrichtung
zum Fördern eines Streifens aus Kontaktmaterial
in eine Stellung direkt über dem I-förmigen Loch, eine Matrize bzw. ein Presswerkzeug zum Ausstanzen eines Kontaktstückes,
das dem I-förmigen Loch entspricht, aus dem Streifen aus Kontaktmaterial, ein Presswerkzeug, das das
gerade aus dem Streifen ausgeschnittene Kontaktstück in das
I-förmige Loch darunter drückt, eine Auflagefläche, die den
Streifen aus elektrisch leitendem Material in einer Stellung
hält, in welcher das I-förmige Kontaktstück nachfolgend auf das Einsetzen in das Loch eingestemmt wird, ein Presswerkzeug
und eine Matrize zum Ausstanzen eines Lo_ches quer über die Mitte des I-förmigen Kontaktstückes in Verbindung mit dem
verbundenen Teil des umgebenden elektrisch leitenden Materials, eine Einrichtung zum Nachschneiden an den gegenüberliegenden
Flächen der resultierenden, durch einen Spalt getrennten Kontakte und eine Einrichtung zum Ausstanzen des
überflüssigen Teils des elektrisch leitenden Materials, so daß Leiter und Klemmen gebildet werden.
Der Begriff "I-förmig" wird allgemein benutzt und bezieht
sich auf alle die Formen, mit denen ein Paar von entgegengesetzten
Kontakten aus einem einzigen Kontaktstück erhalten werden kann.
Erfindungsgemäß wird also ein Streifen aus elektrisch leitendem Material mit I-förmigen Löchern perforiert bzw. durchlöchert.
Kontaktmaterialien, die so geformt sind, daß sie den I-förmigen Löchern entsprechen, werden in die Löcher eingesetzt
und eingestemmt. Dann werden die I-förmigen Kontaktmaterialien quer über ihre Mitte in Verbindung mit den anschließenden
bzw. verbundenen Teilen des elektrisch leitenden Materials perforiert bzw. durchlöchert, um jedes Kontaktmaterial
in zwei Kontakte zu teilen, die durch einen zwischen
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diesen gebildeten Kontaktspält getrennt sind. Eine Blattfeder, die an ihrem einen Ende mit einem beweglichen Kontakt
ausgerüstet ist, der in den Kontaktspalt eingesetzt werden soll, wird in ihrer Stellung, die keinen unbeweglichen
Zustand darstellt, gehalten, indem ihr anderes Ende einfach um den Stumpf bzw. Ansatz eines Federträgers eingesetzt
wird. Klemmen, die in ihrer festen relativen Stellung mittels eines Gurtbandes festgehalten werden, das diese
untereinander verbindet, werden mit einem klebenden Agens bzw. einem Klebstoff an einem Kunststoffgehäuse befestigt.
Nach dem Befestigen wird das Gurtband abgeschnitten.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung beispielsweise
beschrieben; in dieser zeigt:
Fig. 1 ein schematisches Diagramm, das eine bevorzugte Ausführungsform
eines Verfahrens zur Herstellung elektrischer Schalter gemäß der Erfindung veranschaulicht,
Fig. 2 eine Aufsicht, die einen elektrischen Schalter veranschaulicht,
der in eines von zwei Segmenten eingebettet ist, die ein vorgefertigtes Kunststoffgehäuse bilden,
wobei der elektrische Schalter Klemmen aufweist, die durch ein Band untereinander verbunden sind, wie
er in dem links außen in der Fig. 1 dargestellten Block des Streifens von aufeinanderfolgenden Blöcken
erhalten worden ist, .und wobei eine Blattfeder in ihre Stellung eingesetzt worden ist,
Fig. 3 einen Seitenriß des elektrischen Schalters, der vollständig
in ein vorgefertigtes Kunststoffgehäuse eingeschlossen ist,
Fig. 4- eine Querschnittsansicht, die einen Metallstreifen mit
einem eingestanzten Loch für das Einsetzen eines Silberstückes als ein Kontaktmaterial veranschaulicht,
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• - 8 -
Fig. 5 eine QuerSchnittsansicht, die veranschaulicht, wie
bei dem gleichen Streifen die oberen und unteren rechtwinkligen Kanten des Loches unter Druck abgeschrägt
werden, '
Fig. 6 den dritten Schritt der in Fig. 1 veranschaulichten Reihe von Schritten, in welchem ein Silberstück 15*
aus einem Silberstreifen 15 ausgestanzt und unmittelbar
in das zuvor in den Streifen 11 gestanzte Loch 12 gedrückt wird,
Fig.7A und B schemsbisch einen Schritt, in welchem das Silberstück
15' in das Loch 12 eingesetzt und unmittelbar mit auf dessen oberes und unteres Ende ausgeübter
Kraft eingestemmt wird,
Fig.8A und B schematisch den gleichen Schritt, in welchem das
Silberstück 15' mit einer größeren Höhe in das Loch
eingestemmt wird,
Fig.9A und B schematisch dnen Schritt, in welchem ein langgestrecktes
Loch 20, das das Silberstück 15' in der Mitte
kreuzt und sich in den anschließenden bzw. verbundenen Abschnitt des umgebenden elektrisch leitenden Materials
erstreckt, ausgestanzt wird, so daß das Silberstück 15'
in der Mitte gespleißt bzw. gespalten wird,·
Fig.10 und 11 Aufsichten, in denen eine bevorzugte Ausführungsform einer Gruppe von oberen und unteren, kontinuierlichen
Stanzwerkzeugen bzw. Matrizen veranschaulicht sind, die für sie in Fig. 1 veranschaulichten Arbeitsablauf benutzt werden,
Fig.12 eine Aufsicht einer Blattfeder F,
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Fig.13 eine Seitenansicht der Blattfeder F,
Fig.14A und B schematisch die Funktionsweise der Blattfeder F,
Fig.15 und 16 eine Aufsicht bzw. eine Querschnittsansicht einer
bevorzugten Ausführungsform eines Kunststoffgehäuses, mit dem die Reihe von durch den Pressarbeitsgang
gestalteten Klemmen mittels eines Klebstoffes verbunden
wird,
Fig.17 und 18 eine Aufsicht bzw. eine Seitenansicht eines
Stanzwerkzeuges, das zum Spalten des Silberstückes 15' benutzt wird und
Fig.19 und 20 eine Aufsicht bzw. eine Seitenansicht eines
Stanzwerkzeuges, das für den Arbeitsgang des STachschneidens
benutzt wird.
In Fig. 1 ist anhand eines erläuternden Diagramms das Verfahren zur Herstellung elektrischer Schalter gemäß der Erfindung
veranschaulicht. Bei diesem Verfahren werden neun aufeinanderfolgende Pressen, von denen jede ein Stanzeisen
und ein Gesenk bzw. eine Matrize aufweist, betätigt, um stufenweise aufeinanderfolgende Herstellungsschritte auf einem
Blechstreifen 11 auszuführen, wenn dieser um einen Block zu einer Zeit vorgerückt wird. Bei der in diesem Diagramm veranschaulichten
bevorzugten Ausführungsform wird ein Streifen aus elektrisch leitendem Material um einen Block zu einer Zeit
vorgerückt, um einen Herstellungsschritt nach dem anderen in der Betriebsfolge auszuführen. Mehr im einzelnen wird eine
mit oberen und unteren Gesenken bzw. Presswerkzeugen ausgestattete Presse ähnlich ä.en in den Fig. 10 und 11 dargestellten
betätigt und nach jedem Hub der Presse werden entweder die paarweise angeordneten Stanzwerkzeuge oder der bearbeitete
Streifen aus elektrisch leitendem Material um einen Block
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bzw. einen Bewegung?schritt zu einer Zeit für den nächsten
Stanzhub bewegt.
Der Streifen 11, der aus einer Kupferlegierung besteht,
ist 21 mm breit, 0,8 mm dick und in Blöcke einer Einheitslänge von 20 mm unterteilt·- Die römischen Ziffern Ί bis X,
die in der Zeichnung unter der unteren. Kante des Streifens
dargestellt sind, sind Serienzahlen, die die Herstellungsfolge kennzeichnen. Ein Streifen aus Silber, der als das
Kontaktmaterial dient, weist eine Breite von 5»O mm und
dieselbe Dicke von 0,8 mm wie der Streifen 11 auf und wird mit einer Teilung von 5 mm zugeführt. Die Haupteinrichtun—
gen und Werkzeuge, die bei diesem Arbeitsprozeß benutzt werden, werden nachfolgend beschrieben. Eine Presse und eine
Einrichtung zum Vorrücken des Streifens 11 aus elektrisch leitendem Material und des Silberstreifens 15 sind erforderlich.
Sie sind herkömmliche Einrichtungen, wie sie für den Pressarbeitsgang üblicherweise benutzt werden und benötigen
deshalb zu ihrer Erläuterung keiner Darstellung. Im ersten Schritt werden ein Stanzwerkzeug 30 und eine
Matrize 30' benutzt» die geeignet sind, ein I-förmiges
Loch zu stanzen, wie es in den Fig. 1O und 11 dargestellt ist. Der dritte Schritt erfordert eine Vorschubeinrichtung,
die den Streifen 15 aus Kontaktmaterial, üblicherweise Silber
auf das I-förmige Loch. 12 in einer Richtung senkrecht zu dem Streifen 11 vorschiebt, ein Stanzwerkzeug bzw. eine
Matrize 16' (Fig. 6 und 11), um ein I-förmiges Kontaktmaterial aus dem Silberstreifen 15 zu stanzen, und ein
Stanzwerkzeug 16, das dazu dient, das Kontaktmaterial 15' unmittelbar in das I-förmige Loch 12 darunter zu drücken.
Im vierten Schritt wird ein Amboß bzw. eine Stützfläche benutzt,
die darunter angeordnet ist für das Kontaktmaterial 15'j das in seine Stellring in dem Loch gedruckt wird, um
eingestemmt zu werden. Im fünften Schritt wird ein Stanzwerkzeug 31 und eine Matrize 31* (Hg. 17 und 18) benutzt,
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die geeignet sind, ein langgestrecktes Loch 20 quer über das I-förmige Kontaktmaterial 15' in der Mitte zu stanzen,
wie es in den Fig. 9 und 10 dargestellt ist. Ein Stanzwerkzeug 32 und eine Matrize 32' (Fig. 19 und 20), die die gegenüberliegenden
Flächen der Kontakte formen können, werden im sechsten Schritt benutzt. Vom siebten bis zum neufcen Schritt
werden Stanzwerkzeuge und Matrizen benutzt, die dazu dienen, nicht erforderliche Abschnitte aus dem Streifen 11 auszustanzen.
Für den zehnten und letzten Schritt ist eine Fördereinrichtung erforderlich, die Klemmen vorwärtsbewegt, die mit
einem Band bzw. Gurtband mit einem Band für eine Ablagerung oder einen Zusammenbau verbunden sind. Die einzelnen Herstellungsschritte
werden nachfolgend beschrieben. Im ersten Schritt wird das I-förmige Loch 12, das sich mit seinen oberen und unteren
Enden an Stellen befindet, an denen erwartet wird, daß das entgegengesetzte Paar von stationären Kontakten P und P fällt,
(Fig.2), ausjpstanzt. Bei der dargestellten Ausführungsform
springen das obere und untere Ende des I-förmigen Loches in '
der Gestalt von "Haarstrichen" ("serifs") vor, jedoch können diese Vorsprünge weggelassen werden, wenn es die Umstände erfordern.
Zur gleichen Zeit wird ein Loch 13 durch jede der Klemmen A, B und C (Fig.2) gestanzt, um die Führung zu erleichtern.
In dieser Stufe weist das I-förmige Loch einen rechtwinkligen Querschnitt auf, wie es in Fig. 4 veranschaulicht
ist. Wenn dieser Querschnitt in dieser Form unverändert gelassen würde, könnte sich das in das Loch einzusetzende Silberstück
in der vertikalen .,Richtung freibewegen. Um diese Bewegung
zu verhindern, werden infolgedessen die oberen und unteren rechtwinkligen Kanten des Loches durch Pressen in dem zweiten
Schritt abgeschrägt. Zur gleichen Zeit wird ein Loch 14 in einem Muster ausgestanzt, so daß einzelne, voneinander getrennte
Klemmen gebildet werden.
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Im dritten Schritt wird der Silberstreifen 15, der in einer
Richtung senkrecht zu dem Streifen 11 aus elektrisch leitendem Material vorgerückt wird, zu der Stanzmatrize 16' geführt,
die direkt über dem I-förmigen Loch 12 angeordnet ist, wie es in Fig. 6 dargestellt ist. Mittels des Stanzwerkzeuges 16
wird ein Silberstück, das eine Gestalt aufweist, die dem I-förmigen Loch 12 exakt entspricht oder nur geringfügig
größer als dieses ist, aus dem Silberstreifen 15 ausgestanzt
und unmittelbar in das I-förmige Loch gedrückt. Da das Loch 12 auf' dem Amboß bzw. der Auflagefläche gehalten wird, kann
das Stanzwerkzeug 16 so betätigt werden, daß es eine leichte Einstemmbewegung auf dem Silberstück 15' gegen das I-förmige
Loch 12 erzeugt. In diesem Schritt wird gleichzeitig ein Loch 19 ausgestanzt, um eine öffnung zwischen den Klemmen A und B
zu bilden.
Im vierten Schritt wird das Silberstück 15', das während des
vorhergehenden Schrittes in seine Stellung gedrückt worden ist, sowohl aufwärts als auch abwärts, entweder in der in den
Fig. 7A und B oder in den Fig. 8A und B dargestellten Art und Weise in Abhängigkeit von der Höhe des Silberstückes eiijp.-stemmt.
In Fig. 7 ist ein Fall veranschaulicht, in welchem sowohl das Silberstück· 15' als auch der Streifen 11 aus elektrisch
leitendem Material eine gleiche Dicke von 0,8 mm aufweisen. In diesem Fall werden die oberen und unteren Umfange
des Silberstückes 15' so eingestemmt, daß sie ausgedehnt werden, um die oberen und unteren abgeschrägten Kanten des während
des zweiten Schrittes geformten I-förmigen Loches überdecken. Dieses Einstemmen wird ausgeführt, indem ein Paar von keilförmigen
Stanzwerkzeugen aufeinanderzubewegt wird, um einen Druck entlang den Umfangen auszuüben. Wenn das als das Kontaktmaterial
benutzte Silberstück einen kleineren Durchmesser aufweist, kann das Einstemmen ausgeführt werden, indem Druck auf die
Zentren des Silberstückes anstatt auf die Umfange ausgeübt wird. Als Folge des Einstemmens werden das Silberstück 15'
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und der Streifen 11 sicher verbunden und es wird zur gleichen Zeit eine Kontaktebene bzw." Kontaktfläche mit geringem
elektrischen Widerstand gebildet. Wenn ein Silberstück 15' benutzt wird, das eine größere Dicke als der Streifen 11 aufweist,
braucht das Silberstück 15' nur gequetscht bzw. zusammengedrückt zu werden, wie es in Fig. 8 veranschaulicht ist.
Als Folge dessen wird das Silberstück 15' so verformt, daß
es sich dem Loch in im wesentlichen der gleichen Weise anpaßt, als ob eine Niete in eine Verbindungsstellung, d.h.
von der in Fig.8A gezeigten Gestalt in die in Fig.8B gezeigte Gestalt abgeflacht wird. In dem Fall kann der dritte Schritt
so ausgeführt werden, daß das erforderliche Einstemmen des Silberstückes 151 gleichzeitig mit dessen Einsetzen in das
I-förmige loch erfolgt, anstatt den vierten Schritt ausschließlich für den Zweck des Einstemmens einzufügen. Da
das Einstemmen dazu neigt, das umgebende Material nach außen zu drücken, wird es vor dem Gestalten der 'Klemmen A, B und C
ausgeführt, um einen andernfalls möglichen Dimensionsfehler in dem fertiggestellten Produkt zu verhindern.
Im fünften Schritt wird ein langgestrecktes Loch 20, das einen zwischen das Paar von entgegengesetzten Kontakten einzusetzenden
Spalt bildet, ausgestanzt, wie es in den Fig. 9A und B ■ veranschaulicht ist. Diese Perforation bzw. Durchlochung führt
zur Gestaltung eines Paares von entgegengesetzten Silberkontakten P und P1 (Fig.2), das auf allen Seiten bis auf die
ausgestanzte Seite durch das Kupferlegierungsmaterial umgeben sind.
Im sechsten Schritt werden die gegenüberliegenden Flächen der Kontakte, die zueinander quer über das den Spalt bildende
Loch 20 gerichtet sind, einer Nachschneidebehandlung unterworfen, um den Silberkontakten in einer Endbehandlung
eine glatte Oberfläche zu geben und zur gleichen Zeit den
Kontaktspalt auf eine vorbestimmte Größe einzustellen. Nach
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Fig. 17 weist das Stanzwerkzeug 31» das für das Ausstanzen des Loches 20 quer über das Silberstück 15* benutzt wird,
eine solche Gestalt auf, daß ein Sand von 0,08 mm für ein Nachschneiden an dem Teil 33 verbleibt. Eine präzise Endbearbeitung
der Silberkontakte für eine glatte Oberfläche
und einen genauen Spalt wird ausgeführt, indem der Rand mittels des Nachschneide-Stanzwerkzeuges 32 (Fig. 19 und 20)
nachgeschnitten wird. Die richtige Dicke für diesen Rand zum Nachschneiden liegt in der Größenordnung von 10 % der
Dicke des Streifens 11. Das Nachscnneide-Stanzwerkzeug und die Matrize dürfen keinerlei Spiel aufweisen. Die zwei Ausstülpungen
bzw. Hocker 35 und 36 an dem unteren Ende des in
den Fig. 19 und 20 dargestellten Stanzwerkzeuges dienen als Führungen. Sie gleiten entlang Löchern, die durch das in den
Fig. 17 und 18 dargestellte Stanzwerkzeug ausgebildet werden, und führen den Nachschneideteil 34- des Stanzwerkzeuges 32
in korrekter Weise.
Die bisher beschriebenen Schritte schließen den wesentlichen Teil der Kontaktherstellung ab· In dem siebten und achten
Schritt wird ein Loch, das die Klemmen trennt, ausgestanzt und wird der nicht erforderliche Abschnitt des Streifens
durch Stanzen entfernt. Der Schneid- und Stanz-Arbeitsgang, der in dem neunten Schritt ausgeführt wird, führt zu einem
Drei-Klemmen-Block als ein einheitliches Teil. Dieser Block wird im zehnten Schritt herausgenommen.
Die drei Klemmen A, B und C, die den Leiterabschnitt außer
für die Blattfeder F bilden, werden in ihrer festen relativen
Stellung mittels eines festen Bandes D gehalten. In der Zwischenzeit werden Schaltergehäuse unter Benutzung eines
geeigneten Kunststoffmaterials in einer Massenproduktion
hergestellt, von denen jedes vorgesehen ist mit drei Nuten zur Aufnahme der drei Klemmen A, B und C, einem abgestuften
Teil 22 zum Unbeweglichlialten der Klemmen, wenn die Klemmen
409814/0493
zwischen dem oberen und unteren Segment des Gehäuses eingefaßt werden, einem Hohlraum 23» der dem beweglichen Kontakt H und
der Blattfeder F, die den beweglichen Kontakt H trägt, Bewegungsfreiheit in dem Gehäuse gibt, und einer Nut 24· zur Aufnahme
einer Stoßstange bzw. Betätigungsstange G, die eine Vertikalbewegung der Betätigungsstange ermöglicht. Bei der
dargestellten bevorzugten Ausführungsform werden die Nuten
21 zur Aufnahme der Klemmen und der abgestufte Teil 22. zum
Unbeweglichhalten der Klemmen an nur einem der zwei Segmente E und E1 jedes Gehäuses ausgebildet. Die zwei Segmente E und E1
können jedoch in vollständiger Symmetrie hergestellt werden, wenn die Umstände dies erfordern.
Die Blattfeder F muß an einem Federträger 25 an der Basis
der Klemme. A angebracht werden, bevor der Schalter in dem Gehäuse mittels Klebstoff fest eingefaßt wird. Vom praktischen
Gesichtspunkt her wird der Arbeitsgang des Einfassens bzw. Einschließens in dem Gehäuse vorteilhafterweise manuell
ausgeführt. Die Blattfeder. F, die eine in den Fig. 12 und 13
dargestellte besondere Gestaltung aufweisen kann, wird angebracht, indem die Zunge 26 leicht gebogen wird, so daß der
Spalt 27 aufgeweitet 'wird, und in diesem Zustand einfach auf den Hals bzw. Ansatz 25 der Klemme A verhakt wird. Somit kann
das Zusammenbauen leicht ausgeführt werden und die Feder des fertiggestellten Schalters weist ein gleichförmiges Leistungsverhalten
auf. Die Blattfeder F kann aus einem Streifen aus Federmaterial ausgestanzt werden und ist folglich für eine
Massenproduktion geeignet." Da keinerlei Biegebehandlung ausgeführt
zu werden braucht, ist eine mögliche Veränderung des Federverhaltens, die einem Biegearbeitsgang zuzuschreiben wäre,
ausgeschlossen. Außerdem werden hierdurch die Herstellungskosten herabgesetzt.
Die untereinander verbundenen Klemmen A, B und G mit der um
den Federträger 25 eingesetzten Blattfeder F werden in ihre'
4098U/0493
Stellung zusammen mit der Betätigungsstange G in die entsprechenden,
in dein Schaltergehäuse ausgebildeten Nuten eingesetzt. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Schaltergehäuse
hat die Nutenbreite des erfindungsgemäßen Schaltergehäuses
nichts mit der Einstellung der relativen Stellung der Klemmen zu tun. Infolgedessen können die Nuten mit
genügender'Breite ausgeführt werden, um das Einsetzen der Klemmen zu erleichtern. Die relative Stellung dieser Klemmen
wird erst durch ein diese untereinander verbindendes Band D und dann nach dem Entfernen des Bandes durch den
Klebstoff beibehalten, mit dem der Schalter in dem Gehäuseinneren befestigt worden ist. Dies trägt zu einem kleinen
Schalter bei, bei welchem das obere und untere Segment des Schaltergehäuses durch einen Klebstoff dauernd miteinander
befestigt sind. Wenn es die Umstände erfordern, kann der Schalter auch.nur an eines der zwei Segmente befestigt werden, so daß das Schaltergehäuse geöffnet werden kann·
Die Erfindung ist nicht nur auf die oben beschriebene bevorzugte Ausführungsform, bei der alle Klemmen in einer Schaltereinheit
aus einem einzigen Stück durch Pressen ausgestanzt worden sind, sondern ebenfalls bei allen elektrischen Schaltern,
die ein Paar von entgegengesetzten Kontakten aufweisen, und ähnlichen elektrischen Schaltern anwendla?.
- Patentansprüche -
409814/0493
Claims (1)
- -M-PatentansprücheElektrischer Schalter mit einem Paar von gegenüberliegenden stationären Kontakten und einem beweglichen Kontakt, der wechselweise mit den stationären Kontakten in Kontaktberührung schnappt, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegenüberliegende, Kontakthalte-Flächen eines Flächenleiters bzw. Blechleiters in einer Ebene liegen, daß ein Paar von gegenüberliegenden stationären Kontakten vollständig in zugeordnete Schlitze eingesetzt ist, die innerhalb der gegenüberliegenden Flächen ausgebildet sind, so cfeß die gegenüberliegenden Flächen der Kontakte im wesentlichen mit den Kontakthalte-Flächen des Blechleiters fluchten, daß die zwei Kontakte auf die Kante des Schlitzes mittels Druck eingestemmt sind, der in einer Richtung senkrecht zu dem Blechleiter ausgeübt worden ist, und daß die gegenüberliegenden Flächen der zwei Kontakte nachfolgend auf das Ausstanzen eines Loches zur Bildung eines Kontaktspaltes in Verbindung mit den gegenüberliegenden Flächen des Blechleiters einer Nachschneidebehandlung unterworfen worden sind.2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte Leiter mit der.Ausnahme einer Blattfeder, die einen beweglichen Kontakt aufweist, hergestellt worden ist, indem er aus einem Blechleiter durch Pressen ausgestanzt worden ist, und infolgedessen in einer Ebene liegt.j>. Schalter nach Anspruch 1, ddurch gekennzeichnet, daß die an einem Ende mit einem beweglichen Kontakt ausgerüstete Blattfeder an ihrem anderen Ende zwischen dem Ende eines inneren Loches und dem vorderen Ende der Blattfederzunge einen Spalt aufweist, der um einen Federträger einsetzbar ist, der an der Basis der gemeinsamen Klemme angeordnet ist, so daß sich die Blattfeder aufwärts und abwärts4098U/0493bewegen kann, wobei das Ende des inneren Loches als der Drehpunkt dient.4. Elektrischer Schalter nach Anspruch Ϊ, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmen mittels eines klebenden Agens bzw. Klebstoffes an zumindest eines von zwei Segmenten befestigt sind, die'ein getrennt hergestelltes Schaltergehäuse bilden, und daß nach der Beendigung des Befestigens das Band, das für den Zweck eines zeitweiligen Verbindens der Klemmen untereinander ungestanzt gelassen worden ist, abgeschnitten worden ist.5· "Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Schalters, dadurch g ekenn ζ e i chn e t, daß I-förmige Löcher durch einen Flächenleiter bzw. Blechleiter gestanzt werden, daß Kontaktstücke, die im wesentlichen in der Form den I-förmigen Löchern entsprechen, durch Ausstanzen aus einem Streifen aus Kontaktmaterial geformt werden, daß die Kontaktstücke unter Druck in die I-förmigen Löcher eingesetzt werden, daß die Kontaktstücke sowohl aufwärts als auch abwärts eingestemmt werden, daß nachfolgend die I-förmigen Kontaktstücke quer über ihre Mitte in Verbindung mit dem anschließenden Abschnitt des umgebenden Blechleiters zur Bildung von Kontaktspalten perforiert bzw. durchlöchert werden und daß die gegenüberliegenden Flächen des resultierenden Kontaktpaares mittels einer Nachschneidebehandlung abschließend bearbeitet werden, die mittels Pressen ausgeführt wird.6. Vorrichtung zur Herstellung eines elektrischen Schalters, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Vorschieben eines Streifens aus elektrisch leitendem Material, eine Presse zum Stanzen des Streifens, ein Presswerkzeug und eine Matrize zum Ausstanzen eines I-förmigen Loches in dem Streifen, eine Einrichtung zum Fördern eines Streifens aus Kontaktmaterial in eine Stellung direkt über dem I-förmigen40981A/0493Loch, ein Stanzwerkzeug bzw. eine Matrize zum Ausstanzen eines dem I-förmigen Loch, in der Porra entsprechenden Kontaktstückes aus dem Streifen aus Kontaktmaterial, ein Stanzwerkzeug, welches das gerade aus dem Streifen ausgeschnittene Kontaktstück in das darunterliegende I-förmige Loch drückt, eine Auflagefläche, die den Streifen aus elektrisch leitendem Material in einer Stellung hält, so daß das I-förmige Kontaktstück nachfolgend auf das Einsetzen in das Loch eingestemmt werden kann,·ein Stanzwerkzeug und eine Matrize zum Stanzen .eines Loches quer über die Mitte des I-förmigen Kontaktstückes in Verbindung mit dem anschließenden Abschnitt des umgebenden elektrisch leitenden Materials, eine Einrichtung, mit der an den gegenüberliegenden !"lachen der resultierenden, durch einen Spalt getrennten.Kontakte eine Efachschneidebehandlung ausführbar ist, und eine Einrichtung, die überflüssige Teile des elektrisch leitenden Materials wegstanzt, so daß Leiter und Klemmen gebildet werden.409814/0493Leerseite
Applications Claiming Priority (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP9640272A JPS56891B2 (de) | 1972-09-26 | 1972-09-26 | |
| JP9640272 | 1972-09-26 | ||
| JP5132473U JPS49150378U (de) | 1973-04-26 | 1973-04-26 | |
| JP5132473 | 1973-04-26 | ||
| JP8268073A JPS5331534B2 (de) | 1973-07-24 | 1973-07-24 | |
| JP8268073 | 1973-07-24 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2348205A1 true DE2348205A1 (de) | 1974-04-04 |
| DE2348205B2 DE2348205B2 (de) | 1976-07-08 |
| DE2348205C3 DE2348205C3 (de) | 1977-02-17 |
Family
ID=
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2625915A1 (de) * | 1975-06-10 | 1976-12-30 | John J Rozmus | Elektrische kontakte und verfahren zu ihrer herstellung |
| DE3237980A1 (de) * | 1981-10-13 | 1983-05-26 | Tetsuo 446 Toyama Takano | Miniaturisierter elektrischer kontakt und schalter |
| EP0678882A3 (de) * | 1994-04-19 | 1996-11-20 | Marquardt Gmbh | Elektrischer Schalter und Herstellverfahren für einen derartigen Schalter. |
Cited By (5)
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| DE3237980C2 (de) * | 1981-10-13 | 1993-12-16 | Tetsuo Takano | Verfahren zur Herstellung einer Kontaktanordnung |
| EP0678882A3 (de) * | 1994-04-19 | 1996-11-20 | Marquardt Gmbh | Elektrischer Schalter und Herstellverfahren für einen derartigen Schalter. |
| US5712611A (en) * | 1994-04-19 | 1998-01-27 | Marquardt Gmbh | Electrical switch having a stationary contact of a bimetallic material |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2348205B2 (de) | 1976-07-08 |
| GB1409183A (en) | 1975-10-08 |
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Legal Events
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: TAKANO, TETSUO, 446 TOYAMA, JP |