DE2347489C2 - Geregelte Gleichspannungsversorgungseinrichtung - Google Patents
Geregelte GleichspannungsversorgungseinrichtungInfo
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Description
Halbleiterelementen zu gewährleisten.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß parallel
zu dem Speicherkondensator ein Schalttransistor mit einem ausgangsseitig dazu angeordneten, der Glättung
der Ausgangsspannung dienenden Glättungskondcnsator angeordnet ist, und daß auf der einen Seite
dieser Schalttransistor über einen Baiiswiderstand derart mit dem Gleichrichterelement verbunden ist, daß er
während der Sperrphase des Schwingtransistors durchgesteuert ist und während der Leitphase in Abhängigkeit
von äer am Speicherkondensator anstehenden Spannung durchgesteuert bleibt, während auf der anderen
Seite ein das Referenzelement enthaltender Schaltkreis vorgesehen ist, welcher das Schwingen des SperrwandJers
durch Sperrung des Schwingtransistors immer dann unterbricht, wenn die am Speicherkondensator anstehende
Spannung einen vorgegebenen Wert überschreitet
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ;st somit die
Gleichspannungsversorgungseinrichtung mit zwei getrennten Regelkreisen vorgesehen, mit welchen eine
Konstanthaltung der abgegebenen Gleichspannung erreicht wird. Der eine Regelkreis wird dabei mit Hilfe
eines ausgangsseitig von dem Speicherkondensator angeordneten Schalttransistors gebildet, welcher in Abhängigkeit
der am Speicherkondensator anstehenden Spannung angesteuert wird. Auf der anderen Seite ist
jedoch zusätzlich noch ein weiterer Schaltkreis vorgesehen, mit welchem eine Sperrung des eingangsseitig angeordneten
Schwingtransistors erreicht wird, um auf diese Weise zu erreichen, daß die an dem Speicherkondensator
anstehende Spannung nicht über einen bestimmten Wert ansteigen kann. Mit Hilfe der erfindiungsgemäßen
Gleichspannungsversorgungseinrichtung kann somit unabhängig von der eingangsseitig zugeführten
Betriebsspannung auf der Ausgangsseite ein genau konstant gehaltener Spannungswert abgegeben
v/erden, so daß keine Gefahr besteht; daß die beispielsweise in integrierten Schaltkreisen vorgesehenen MOS-Halbleiterelemente
durch unzulässige Spannungsschwankungen beschädigt oder in ihrem Betrieb gestört
v/erden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll nunmehr anhand einer Figur näher beschrieben werden.
Gemäß der Zeichnung weist die erfindungsgemäße Stromversorgungsschaltung eine positive Leitung 11
und eine mit Masse verbundene Leitung 12 auf, wobei es sich bei der positiven Leitung 11 beispielsweise um die
12-Volt-Leitung eines Kraftfahrzeugs handeln kann.
Dabei wird zwischen einer Leitung 13 und der bereits erwähnten Leitung 12 eine negative Spannung erzeugt,
mit welcher eine Last 14. beispielsweise ein elektronischer Kreis spannungsmäßig versorgt wird.
Gernäß der Pigur ist die Leitung 111 über zwei parallel
angeordnete, jedoch entgegengesetzt gepolte Dioden 15,10 mit der Basiselektrode eines pnp-Schwingtransistors
16 verbunden, dessen Kollektor über eine Speicherinduktivität 17 mit der Leitung 12 verbunden ist.
Die Emitterelektrode dieses Schwingtransistors 16 ist hingegen über einen Widerstand 18 und eine magnetisch
mit der Speicherinduktivität 17 gekoppelte Rückkopplungswicklung 19 mit der Leitung 11 verbunden,
während die Basiselektrode über einen Widerstand 21 mit der Leitung 12 verbunden ist. Der Kollektor des
Schwingtransistors 16 ist über den Kathoden-Anoden-Weg einer Gleichrichterdiode 22 mit einem Speicherkondensator
23 verbunden, dessen andere Klemme zu der Leitung 12 führt. Der gemeinsame Verbindungspunkt zwischen Gleichrichterdiode 22 und Speicherkondensator
23 ist mit dem Kollektor eines pnp-Schalttransistors
24 verbunden, dessen Emitter mit der Leitung 13 verbunden ist Zwischen den Leitungen 12 und
13 ist ein Glättungskondensator 25 vorgesehen. Der gemeinsame
Verbindungspunkt zwischen Gleichrichterdiode 22 und Speicherkondensator 23 ist fernerhin über
einen Widerstand 26 mit der Basiselektrode des Schalttransistors 24 verbunden, während auf der anderen Seite
diese Basiselektrode über eine aus einer Zenerdiode 27, einer Diode 28 und einem Widerstand 29 bestehende
Serienschaltung mit der Leitung 12 verbunden ist. Der gemeinsame Verbindungspunkt zwischen Diode 28 und
Widerstand 29 ist schließlich mit dem Emitter eines pnp-Transistors 31 verbunden, dessen Basiselektrode zu der
Leitung 12 führt, während der Kollektor über einen Widerstand
32 mit der Basiselektrode eines pnp-Transistors 33 verbunden ist Der Kollektor und der Emitter
dieses Transistors 33 sind jeweils mit der Basiselektrode bzw. dem Emitter des Schwingtransistors 16 verbunden.
Zwischen den Leitungen 11 und 12 ist schließlich noch ein Kondensator 34 vorgesehen, mit welchem die über
die Leitung 11 zugeführte Spannung geglättet wird.
Die Funktionsweise der beschriebenen Schaltanordnung ist wie folgt: Beim Einschalten der Schaltanordnung
ergibt sich ein Stromfluß durch die Rückkopplungswicklung 19, den Widerstand 18, die Emitterbasisstrecke
des Schalttransistors 16 und den Widerstand 21, wodurch der Schalttransistor 16 eingeschaltet wird, wobei
die Basisspannung durch die Diode 15 festgelegt wird. Sobald der Schalttransistor 16 leitet, ergibt sich ein
Stromfluß durch die Speicherinduktivität 17, wodurch an der Rückkopplungswicklung 19 eine Spannung induziert
wird, welche den Leitvorgang verstärkt, so daß der Schalttransistor 16 in die Sättigung gedrängt wird. Die
Größe des über den Emitter fließenden Stromes wird dabei durch die Spannung begrenzt, die innerhalb der
Rückkopplungswicklung 19 und den Widerstand 18 induziert wird, während die Größe des dem Kollektor
zufließenden Stromes durch die Induktivität der Speicherwicklung 17 begrenzt wird. Die Größe des an der
Basiselektrode des Schalttransistors 16 auftretenden Stromes ist dabei gleich der Differenz zwischen Emitterstrom
und Kollektorstrom, wobei mit zunehmenden Kollektorstrom die Größe des der Basiselektrode zugeführten
Stromes so lange reduziert wird, bis ein Punkt erreicht ist, bei welchem der Schalttransistor nicht mehr
gesättigt ist, worauf der Schalttransistor relativ schnell abschaltet und der gesamte Betriebsablauf sich wieder-
so holt. Der mit Hilfe des Schwingtransistors 16 gebildete Oszillator erzeugt dabei ein Signal mit im wesentlichen
rechteckförmigen Impulsen.
Sobald die am Oszillator auftretende Ausgangsspannung negativ wird, fließt ein Strom vom oberen Ende
der Speicherinduktivität 17 über die Gleichrichterdiode 22 zu dem Kondensator 23, so daß derselbe geladen
wird. Ein Teil dieses Stromes fließt über den Widerstand 26 und die Basisemitterstrecke des Schalttransistors 24,
so daß derselbe eingeschaltet wird und auf diese Weise zwischen den Leitungen 12 und 13 die erforderliche
Spannung auftritt. Wenn jedoch die Ausgangsspannung des Oszillators einen positiven Wert aufweist, erhält die
Gleichrichterdiode 22 eine entgegengesetzte Vorspannung, so daß der Speicherkondensator 23 sich über den
Widerstand 26 und die Basisemitterstrecke des Schalttransistors 24 entladen kann. Der Schalttransistor 24
wird dabei leitend gehalten, so daß auf diese Weise zwischen den Leitungen 12 und 13 das gewünschte Poten-
tial aufrechterhalten wird. Der vorgesehene Glättungskondensator
25 glättet dabei die zwischen den Leitungen 12 und 13 anstehende Spannung.
Der vorgesehene Oszillator arbeitet mit einem Impulsaustastverhältnis,
welches sich entsprechend der an den Leitungen 12 und 13 liegenden Last 14 verändert.
Solange der über die Leitungen 12, 13 abgegebene Strom gering ist und der Oszillator einen negativen Ausgangsimpuls
erzeugt, tritt eine erhebliche Spannung an dem Speicherkondensator 23 auf, wobei die Zeit, während
welcher die im Umformer gespeicherte Energie abfließt, erheblich kürzer ist als in dem Fall, wenn die am
Speicherkondensator 23 anstehende Spannung einen niedrigeren Wert aufweist.
Während negativer Spannungsimpulse ist die Zener- is
diode 27 normalerweise leitend, so daß ein geringer Stromfluß über den Widerstand 29 zustandekommt.
Dieser Stromfluß ist jedoch nicht ausreichend, um den Transistor 31 durchzuschalten, es sei denn, daß die an
dem Speicherkondensator 23 anstehende Spannung einen bestimmten Wert überschreitet, was dann zur Folge
hat, daß die Leitfähigkeit durch die Zenerdiode 27 bis auf einen Wert ansteigt, bei welchem der Transistor 31
leitend wird. Sobald der Transistor 31 in seinen leitfähigen Zustand gelangt, bewirkt der sich ergebende KoI-lektorstrom
über den Widerstand 32 ein Abschalten des Transistors 33, mit welchem die Basis-Emitterstrecke
des Schwingtransistor 16 derart kurzgeschlossen wird, daß der Oszillator seinen Betrieb einstellt
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Claims (1)
1 2
spannungswandler erweisen sich jedoch in vielen Fällen
Patentanspruch: als schaltungsmäßig zu aufwendig.
Zur Gleichspannungswandlung sind somit bereits so-
Geregelte Gleichspannungsversorgungseinrich- genannte Sperrwandler bekannt, bei welchen mit Hilfe
tung mit einem selbsttätig schwingenden, invenie- 5 eines zyklisch sich öffnenden und schließenden Schalrenden Sperrwandler, bestehend aus einer zwischen ters eine Speicherinduktivität aufgeladen wird, deren
Versorgungsspannung und Bezugspotential liegen- Energie bei geöffnetem Schalter über eine Diode einem
den Serienschaltung eines Schwingtransistors und Speicherkondensator zugeführt wird (sh. beispielsweise
einer Speicherinduktivität, einem am Verbindungs- Zeitschrift »Electronics«, 18. April 1966, S. 90—92). Der
punkt des Schwingtransistors und der Speicherin- io die Speicherinduktivität speisende, zyklisch betätigbare
duktivität angeschlossenen Gleichrichterelement, ei- Schalter wird dabei durch einen Transistor gebildet,
nem zwischen Gleiehrichterelement und Bezugspo- welcher Teil eines Blockieroszillators ist Um bei einem
tential liegenden Speicherkondensator, einer der derartigen Gleichspannungswandler eine Regelung der
Ansteuerung des Schwingtransistors dienenden ma- am Speicherkondensator abnehmbaren Spannung zu
gnetisch mit der Speicherinduktivität gekoppelten 15 erreichen, ist innerhalb des Speisekreises der Speicher-Rückkopplungswicklung, einer Startschaltung sowie induktivität eine veränderliche Impedanz in Form eines
einem der Ansteuerung des Schwingtransistors im weiteren Transistors vorgesehen, welcher über eine Ze-Sinne einer Regelung der Au:gangsspannung beein- nerdiode von der am Speicherkondensator anstehenden
flussenden Referenzelement, beispielsweise in Form Spannung her angesteuert ist
einer Zenerdiode, dadurch gekennzeich- 20 Es ist fernerhin ein Gleichspannungswandler mit drei
net, daß parallel zu dem Speicherkondensator (23) magnetisch miteinander gekoppelten Wicklungen beein Schalttransistor (24) mit einem ausgangsseitig kannt (sh. Zeitschrift »Elctronics«, 23. März 1964, S. 71),
dazu angeordneten, der Glättung der Ausgangs- bei welchem auf der Ausgangsseite des Sperrwandlers
spannung dienenden Glättungskondensator (25) an- ein weiterer Transistor angeordnet ist von welchem aus
geordnet ist und daß auf der einen Seite dieser 2s zwei auf der Eingangsseite des Sperrwandlers angeord-Schalttransisror (24) über einen Basiswiderstand (26) nete Zenerdioden derart beaufschlagt werden, daß eine
derart mit dem Gleiehrichterelement (22) verbunden Sperrung des Oszillators erfolgt sobald die am Speiist, daß er während der Sperrphase des Schwingtran- cherkondcnsator anstehende Spannung einen bestimmsistors (16) durchgesteuert ist und während der ten Wert überschreitet.
Leitphase in Abhängigkeit von der am Speicherkon- 30 Die bekannten Gleichspannungswandler der oben
densator (23) anstehenden Spannung durchgesteuert genannten Art haben jedoch den Nachteil, daß der erbleibt, während auf der anderen Seite ein das Refe- zielbare energetische Wirkungsgrad bei der Gleichrenzelement (27) enthaltender Schaltkreis (27—33) Spannungsumsetzung vielfach nicht besonders gut ist,
vorgesehen ist, welcher das Schwingen des Sperr- weil ein Teil der zügeführten Energie in vorzusehenden
wandlers durch Sperrung des Schwingtransistors 35 Widerständen in Wärme umgesetzt wird, während auf
(16) immer dann unterbricht wenn die am Speicher- der anderen Seite die Spannungskonstanz der am Speikondensator (23) anstehende Spannung einen vorge- sekondensator abnehmbaren Gleichspannung zu wüngebenen Wert überschreitet. sehen übrig läßt In diesem Zusammenhang sei erwähnt,
daß derartige Gleichspannungswandler heutzutage viel-
40 fach als Stromversorgungseinheiten für die verschiedenen Steuer- und Regelkreise in Kraftfahrzeugen eingesetzt werden, welche bekanntlich in den meisten Fällen
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine gere- mit integrierten Halbleiterschaltungen mit MOS-HaIbgelte Gleichspannungsversorgungseinrichtung mit ei- leiterelementen versehen sind. Da derartige MOS-HaIbnem selbsttätig schwingenden, invertierenden Sperr- 45 lehrelemente mit einer genau vorgegebenen Speisewandler, bestehend aus einer zwischen Versorgungs- spannung betrieben werden müssen, auf der anderen
spannung und Bezugspotential liegenden Serienschal- Seite jedoch die in einem Kraftfahrzeug zur Verfügung
tung eines Schwingtransistors und einer Speicherinduk- stehende Batteriespannung starken Fluktuationen austivität, einem am Verbindungspunkt des Schwingtransi- gesetzt ist indem dieselbe beispielsweise während des
stors und der Speicherinduktivität angeschlossenen 50 Startvorgangs relativ stark abfällt während auf der an-Gleichrichterelement einem zwischen Gleichrichterele- deren Seite bei korrodierten Batterieklemmen oder bei
ment und Bezugspotential liegenden Speicherkonden- einem fehlerhaften Spannungsregler sehr viel höhere
sator, einer der Ansteuerung des Schwingtransistors Betriebsspannungen kurzzeitig auftreten können, müsdienenden
magnetisch mit der Speicherinduktivität ge- sen die in diesem Zusammenhang verwendeten Gleichkoppelten
Rückkopplungswicklung, einer Startschal- 55 spannungswandler in der Lage sein, eine sehr genaue
tung sowie einem der Ansteuerung des Schwingtransi- Gleichspannungsregelung vorzunehmen, um eine Zerstors
im Sinne einer Regelung der Ausgangsspannung störung der an sich sehr empfindlichen integrierten
beeinflussenden Referenzelement, beispielsweise in Schaltungen zu vermeiden.
Form einer Zenerdiode. Ausgehend von dem zuerst genannten Stand der
Eine Gleichspannungsumwandlung kann beispiels- 60 Technik ist es somit Aufgabe der vorliegenden Erfinweise
dadurch vorgenommen werden, indem die züge- dung, die geregelte Gleichspannungsversorgungseinführte
Gleichspannung beispielsweise mit Hilfe eines richtung der eingangs genannten Art dahingehend weigesteuerten
Halbleiterelementes zerhackt bzw. in ein terzubilden, daß bei zufriedenstellendem Umsetzungs-Sinussignal
umgeformt wird, das in der Folge mit Hilfe wirkungsgrad unabhängig von dem eingangsseitig zueines
Transformators spannungsmäßig hoch- oder her- 65 geführten Spannungswert eine genau definierte Ausuntergewandelt
wird, worauf schließlich mit Hilfe eines gangsspannung abgebbar ist, um auf diese Weise einen
Gleichrichters eine erneute Gleichrichtung mit anschlie- störungsfreien Betrieb von beispielsweise in Kraflfahrßender
Glättung vorgenommen wird. Derartige Gleich- zeugen eingebauten integrierten Schaltungen mit MOS-
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