DE2346977A1 - Einkaufswagen mit schliessfach fuer handelsgeschaefte - Google Patents
Einkaufswagen mit schliessfach fuer handelsgeschaefteInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B3/00—Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor
- B62B3/14—Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor characterised by provisions for nesting or stacking, e.g. shopping trolleys
- B62B3/146—Lockers, hooks, e.g. for personal belongings
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Einkaufswagen mit Schließfach
für Handelsgeschäfte, bestehend aus einem trapezförmigen
Fahrgestell mit mindestens einem im Abstand darüber angeordneten Drahtgitterkorb, der über paarweise angeordnete Tragarme
mit den Längsholmen des das !fahrgestell bildenden Rahmens im Bereiche der rückwärtigen Ecken des Fahrgestelles verbunden
ist.
In Handelsgeschäften mit Selbstbedienung besteht das Problem des Anreizes zum Diebstahl. Häufig wird beobachtet, daß Käufer
einen Teil der Ware in den Einkaufswagen legen,-einen anderen
Teil in mitgeführte Handtaschen und dgl.. Der verschiedentlich vorgenommene Versuch, die Käufer zur Abgabe ihrer Handtaschen
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— 2 -
vor Betreten des Eikaufsb.ereicb.es zu veranlassen, würde zwar
den Diebstahlanreiz verringern, jedoch die Käufer verärgern. Es ist daher schon verschiedentlich vorgeschlagen worden, die
Einkaufswagen mit Schließfächern zu versehen, deren Schloß
so gestaltet ist, daß es nur vom Kassenpersonal beim Verlassen des Handelsgeschäftes geöffnet werden kann.
Bei einem vorbekannten Einkaufswagen wird im Bereiche zwischen dem Einkaufskorb und dem Fahrgestell das Schließfach vorgesehen.
Dies hat jedoch den Nachteil, daß bei einer solchen Ausführungs·-
form die Einkaufswagen nicht ineinander zusammenschiebbar sind. Man ist daher gezwungen, die rückwärtig angeordnete Tür zu
öffnen und die Bodenplatte des Schließfaches wegzuklappen, um die so ausgebildeten Einkaufswagen ineinander stapeln zu können.
Bei einem anderen vorbekannten Vorschlag wird das Schließfach innerhalb des Drahtgitterkorbes angeadnet und zwar in Form von
schwenkbar gelagerten, etwa V-förmig gestalteten Klappen, die beim Ineinanderstapeln der Einkaufswagen nach oben wegnchwenken
können.Derartig angeordnete Schließfächer vermindern den für die Aufnahme der gekauften Ware bestimmten Raum. Außerdem ist die
Möglichkeit gegeben, die in diesem Schließfach abgestellte Tasche seitlich herauszuziehen, wenn man das Schließfach über den oberen
Rand des Einkaufskorbes anhebt.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, einen Einkaufswagen
mit Anordnung eines Schließfaches zu entwickeln, ohne das Volumen des Einkaufskorbes zu verringern und die Stapel-
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barkeit der Einkaufswagen zu beeinträchtigen.
Diesea Problem wird im Sinne der Erfindung dadurch gelöst,
daß das Schließfach, ausgehend von der eingangs erwählten Raumform des Einkaufswagens, in dem von den Tragarmen gebildeten
Raum angeordnet ist. Vorzugsweise besitzt das Schließfach eine nach rückwärts aufklappbare und durch ein Elektroschloß
nach Art eines elektrischen Türöffners verschließbare Tür. Am oberen Rad des Drahtgitterkorbes, insbesondere im Bereich des
Handgriffes, ist vorzugsweise eine mit dem Elektroschloß verbundene Kontaktfläche angeordnet, deren Verbindungskabel durch
ein entlang eines aufrechten Gitterstabes verlaufendes Isolierrohr geführt ist.
Die Erfindung geht von dem Grundgedanken aus, das Schließfach an einer solchen Stelle vorzusehen, die ohnedies beim Stapeln
der Einkaufswagen als sogenannter toter Raum inkauf genommen werden muß. Indem aber das Schließfach an dieser Stelle vorgesehen
ist, ergibt sich der Vorteil, daß durch das Schließfach das Ineinanderstapeln der Einkaufswagen auch nicht behindert
wird. Dabei wird natürlich davon ausgegangen, daß die Bodenfläche des Schließfaches etwas höher als die Oberkante des Fahrgestelles
ist, so daß das Fahrgestell des einen Einkaufswagens durch denjfreien Baum unterhalb des Schließfaches hindurch
geführt werden kann. Die mit Schließfächern versehenen Einkaufθ-wagen
nach der Erfindung benötigen also keinen größeren Stapelraum als die vorbekannten Einkaufswagen, von denen die Erfindung
ausgeht.
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Die Tür des Schließfaches ist nach dem Vorschlag der Erfindung durch ein einfaches Schnappschloß verschließbar, das auf elektrischem
Wege nach Art eines elektrischen Türöffners geöffnet werden kann. Hierzu wird dem Kassenpersonal ein an eine Stromquelle
angeschlossenes Werkzeug zur Verfügung gestellt, das beispielsweise aus einem Handgriff und einem Kontaktstab besteht,
der gegen die Kontaktfläche des Einkaufswagens bewegt
wird und damit das Türschloß öffnet. Die Erfahrung hat gezeigt, daß der erwähnte tote Raum der vorbekannten Einkaufswagen vollkommen
ausreicht, selbst großvolumige Taschen der Käufer aufzunehmen.
Im besonderen wird der Vorteil erzielt, daß das Volumen des Einkaufskorbes nicht durch das Schließfach beeinträchtigt
wird. Im Gegensatz hierzu versteifen die Gitterflächen des Schließfaches sogar den den Einkaufskorb tragenden Rahmen, so
daß eine leichtere Bauweise erzielt werden kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles
dargestellt, wobei ein Einkaufswagen in perspektivischer Ansicht gezeigt ist.
Die Erfindung geht von der handelsüblichen E>rm eines Einkaufswagens
mit einem im Grundriß trapezförmigen Fahrgestell 1 aus, an dessen Rahmen 2 Laufräder 3 gelenkig gelagert sind. Der Rahmen 2 kann in üblicher Weise einen Auflagerost zur zusätzlichen
Aufnahme von Waren besitzen.
Im Abstand oberhalb des Rahmens 2 ist ein zur Aufnahme der ge-
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kauften Ware bestimmter Drahtgitterrost 4- vorgesehen, der mit
dem Rahmen 2 durch paarweise angeordnete Tragarme 5 verbunden ist. Diese Tragarme 6 sind an ihrem unteren Ende an den Längsseiten
des Rahmens 2 befestigt, beispielsweise angeschweißt, und zwar im rückwärtigen Bereich des Fahrgestelles 1. Mehrere
Einkaufswagen dieser Art können hintereinander und ineinander gestapelt werden, wobei sich, durch die trapsförmige Gestaltung
des Fahrgestelles 1 bedingt, ein gewisser Versatz zwischen den einzelnen Einkaufswagen ergibt. In der Praxis ist dieser Versatz
gerade so groß wie etwa der Abstand der einzelnen hinteeinander
angeordneten Tragarme 6. .
Das Schließfach 7 ist nun in den Raum zwischen diesen Tragarmen angeordnet, beispielsweise dadurch, daß die Tragarme 6 untereinander
durch Drahtgitterwände 8 verbunden sind. An der rückwärtigen Seite ist das Schließfach 7 durch eine TiJi 9, die gelenkig
am Rahmen 2 angeordnet ist, verschließbar· Am oberen Rand der Tür 9 befindet sich ein Elektroschloß 10, dessen Gegenstück
an einer der Gitterwände 8 angeordnet ist. Dieses Elektroschloß 10 wirkt nach Art eines elektrischen Türöffners und ist
als Schnappschloß ausgebildet. Beim Betreten des Einkaufsraumes
werden persönliche Gegenstände, wie z. B. Handtaschen oder dgl., in das Schließfach 7 eingelegt, woraufhin die Tüir 9 geschlossen
wird. Der Käufer ist nicht in der Lage, diese Tür 9 von.sich aus
10
zu öffnen, weil es zur öffnung des ElektroschlossesiSines Stromimpulses
bedarf , zweckmäßigerweise in Verbindung mit einer besonders gestalteten Vorrichtung, den nur die Bedienungsperson
an der Kasse beim Verlassen des Einkaufsraumes erzeugen kann.
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Hierzu sieht die Erfindung vor, daß etwa am oberen Rand des Dralitgitterkorbes 4 eine Platte 13 vorgesehen ist, die eine
Eontaktfläche 11, beispielsweise in Form eines halbkreisförmigen
Hinges, besitzt. Diese Kontaktfläche 11 ist über ein Verbindungkabel 12 mit dem Elektroschloß 10 bzw. dessen Gegenstück
verbunden. Dieses Verbindungskabel 12 wird vorzugsweise durch ein Isolierrohr 14 geführt, das entlang eines aufrechten
Gitterstabes 15 vorgesehen ist.
Wenn der Einkaufskorb 4- nach Beendigung des EinkaufsVorganges
geleert ist, führt die Kassiererin ein besonders geformtes Werkzeug in den von der Kontaktfläche 11 gebildeten Schlitz ein.
Dieses Werkstück besteht beispielsweise aus einem von einem Handgriff umgriffeneü Kontaktstab, der mit einer elektrischen
Stromquelle verbunden ist. Sobald der Kontaktstab die Kontaktfläche 11 berührt, öffnet sich das Elektroschloß 10.
Das erfindungsgemäß angeordnete Schließfach 7 behindert keineswegs
das Ineinanderdapeln der Einkaufswagen. Voraussetzung ist
allerdings, daß die untere Bodenfläche des Schließfaches 7 höher als der obere Hand des Rahmens 2 liegt. Die Tür 9 des Schließfaches
7 traucht daher nicht geöffnet zu sein, wenn die Einkaufswagen
ineinander gestapelt werden sollen.
- 7 —
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Außerdem empfiehlt es sich, die nach oben gekehrte Fläche des
Schließfaches statt durch eine Gitterwand durch eine Platte, z. B. Blech, abzuschließen. Die im Drahtgitterkorb 4- vorhandene
Ware kann dann nicht die abgeschlossene Tasche oder dgl. verschmutzen.
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHEinkaufswagen mit Schließfach für Handelsgeschäfte, estehend aus einem trapezförmigen Fahrgestell und mindestens einem im Abstand darüber angeordenten Draht gitta?korb, der über paarweise angeordnete Tragarme mit den Längsholmen des das Fahrgestell bildenden Rahmens im Bereich der rückwärtigen Ecken des Fahrgestelles verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließfach (7) in dem von den Tragarmen (6) gebildeten Raum angeordnet ist.2-r) Einkaufswagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließfach (7) eine nach rückwärts aufklappbare und durch ein Elektroschloß (10) nach Art eines elektrischen Türöffners verschließbare Tür (9) aufweist.3.) Einkaufswagen nach Anspruch Λ oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Rand des: 509814/0086- II -Drahtgitterkorbes (4·), insbesondere im Bereiche des Handgriffes (5) eine mit dem Elektroschloß (10) verbundene Kontaktfläche (11) angeordnet ist, deren Verbindungskabel (12) durch ein entlang eines aufrechten Gitterstabes (15) verlaufendes Isolierrohr (14·) geführt ist.4-.) Einkaufswagen nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die nach oben gekehrte fläche des Schließfaches (7) durch eine Platte, z. B. Blech, abgeschlossen ist.Dipl.-Ing.H.-D.ErnickePatentanwalt 8«. Ernickö
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732346977 DE2346977A1 (de) | 1973-09-18 | 1973-09-18 | Einkaufswagen mit schliessfach fuer handelsgeschaefte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732346977 DE2346977A1 (de) | 1973-09-18 | 1973-09-18 | Einkaufswagen mit schliessfach fuer handelsgeschaefte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2346977A1 true DE2346977A1 (de) | 1975-04-03 |
Family
ID=5892972
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732346977 Pending DE2346977A1 (de) | 1973-09-18 | 1973-09-18 | Einkaufswagen mit schliessfach fuer handelsgeschaefte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2346977A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4406706A1 (de) * | 1994-03-02 | 1995-09-07 | Vendoret Holding Sa | Einkaufswagen |
| DE4406713A1 (de) * | 1994-03-02 | 1995-09-07 | Vendoret Holding Sa | Einkaufswagen |
| DE4406711A1 (de) * | 1994-03-02 | 1995-09-07 | Vendoret Holding Sa | Einkaufswagen |
| US8505561B2 (en) | 2007-10-22 | 2013-08-13 | Krones Ag | Apparatus for cleaning bulk material |
-
1973
- 1973-09-18 DE DE19732346977 patent/DE2346977A1/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4406706A1 (de) * | 1994-03-02 | 1995-09-07 | Vendoret Holding Sa | Einkaufswagen |
| DE4406713A1 (de) * | 1994-03-02 | 1995-09-07 | Vendoret Holding Sa | Einkaufswagen |
| DE4406711A1 (de) * | 1994-03-02 | 1995-09-07 | Vendoret Holding Sa | Einkaufswagen |
| US8505561B2 (en) | 2007-10-22 | 2013-08-13 | Krones Ag | Apparatus for cleaning bulk material |
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