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DE2346358A1 - Spannschloss - Google Patents

Spannschloss

Info

Publication number
DE2346358A1
DE2346358A1 DE19732346358 DE2346358A DE2346358A1 DE 2346358 A1 DE2346358 A1 DE 2346358A1 DE 19732346358 DE19732346358 DE 19732346358 DE 2346358 A DE2346358 A DE 2346358A DE 2346358 A1 DE2346358 A1 DE 2346358A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping sleeve
clamping
turnbuckle
bolt
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732346358
Other languages
English (en)
Inventor
Sytze Arnold Kuipers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LANKHORS'T TOVWFABRIEKEN BV
Original Assignee
LANKHORS'T TOVWFABRIEKEN BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LANKHORS'T TOVWFABRIEKEN BV filed Critical LANKHORS'T TOVWFABRIEKEN BV
Priority to DE19732346358 priority Critical patent/DE2346358A1/de
Publication of DE2346358A1 publication Critical patent/DE2346358A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B7/00Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
    • F16B7/06Turnbuckles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

• Patentanwalt Dipl.-lng. Werner Gramm
Sytze Arnold Kuipers 33 Braunschweig den 13.Sept. 1973
Terhorne / Niederlande SSSS
Stripe 11
11 Spannschloß" Anwaltsakte 3414 Pt.
Die Erfindung betrifft ein Spannschloß, bestehend aus zwei über eine verdrehbare, mit Innengewinde versehene Spannhülse abstandsverändernd! miteinander verbundenen Spannbolzen, von denen der eine ein Links- und der andere ein Rechtsgewinde aufweist, und die mit je einer Riegelfalle drehfest verbunden sind, die jeweils um eine quer zu den Spannbolzen liegende Schwenkachse verschwenkbar sind und in Verriegelungsstellung mit einem im Querschnitt angenähert U-förmigen Teil die auf ihrem Außenumfang mit Profilierungen versehene Spannhülse klemmend übergreifen.
Eine derartige Vorrichtung läßt sich der US-Patentschrift 2 845 entnehmen. Bei diesem dreiteilig ausgebildeten Spannschloß weist die Spannhülse über ihre eine Hälfte ein Linke- und über ihre andere Hälfte ein Rechts-Innengewinde auf. Die beiden Spannbolzen sind frei drehbar in die Spannhülse eingeschraubt. Die beiden Riegelfallen sind so gegeneinander schwenkbar angeordnet, daß sie in Verriegelungsstellung jeweils ein Ende der Spannhülse klemmend übergreifen.
509813/0573
Bel Verwendung dieses Spannschlosses in der Takelage eines Segelbootes ist der eine Spannbolzen über ein an seinem freien Ende befestigtes gabelförmiges Endstück an einem festen Teil des Bootes befestigt, z.B. an Puttings, während der andere Spannbolzen in ähnlicher Weise am unteren Ende einer Want oder eines Stages befestigt ist. Beim Spannen oder Lösen der Want oder des Stages durch Drehen der Spannhülse bleibt der untere Teil des Spannschlosses, der am Boot selbst festgelegt ist, in Ruhe, während die Riegelfalle des oberen Teils des Spannschlosses zweckmäßig als Griff benutzt wird, um ein Mitdrehen dieses oberen Spannschloßteiles zu verhindern.
Ein Nachteil dieses bekannten Spannschlosses liegt in der Notwendigkeit, zum Drehen der Spannhülse ein Werkzeug benutzen zu müssen, z.B. einen Engländer, einen Schraubenschlüssel oder dergleichen. Insbesondere dann, wenn das Boot unter Segel steht und die Spannung der Takelage justiert werden muß, ist es erforderlich, daß jedes Mannschaftsmitglied immer ein geeignetes Werkzeug bei sich führt. Nachteilig ist weiterhin, daß man sich beim Nachspannen lediglich an der oberen Griffalle mit einer Hand festhalten kann, während man mit der anderen Hand das Werkzeug zum Drehen der Spannhülse bedienen muß.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß bei der oben beschriebenen Verwendung des Spannschlosses die untere Riegelfalle zum Verriegeln nach oben verschwenkt werden muß. Es besteht daher die Gefahr, daß eine unerwünschte Entriegelung eintritt, z.B. durch eine entlang der Want eingeholte Schot. Aus Sicherheitsgründen ist «s daher meist erforderlich, die Riegelfalle selbst in ihrer Verriegelungsstellung noch einmal zusätzlich zu sichern, was insbesondere bei rauher See eine unangenehme und lästige Arbeit darstellt.
50981 3/0573
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Spannschloß zu entwickeln, das sich einfacher bedienen läßt und größere Sicherheit bietet als die herkömmlichen Ausführungsformen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der eine Spannbolzen mit seinem einen Ende drehfest mit dem einen Teil der zweiteilig ausgebildeten Spannhülse verbunden ist und mit seinem anderen Ende frei drehbar in das Innengewinde des das eine Ende des Spannschlosses bildenden zweiten Teils der Spannhülse eingreift.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn der eine Spannbolzen zur drehfesten Verbindung mit dem mittleren Teil der Spannhülse in diese eingeschraubt und über einen die Spannhülse durchdringenden Querstift festgelegt ist.
Dabei kann der Querstift vorzugsweise zugleich die Schwenkachse für die eine Riegelfalle bilden, die in Verriegelungsstellung den das eine Ende des Spannschlosses bildenden Teil der Spannhülse übergreift.
In das außenliegende Ende der Spannhülse kann ein gegabeltes Endstück zum Festlegen des Spannschlosses eingeschraubt sein.
Der große Vorteil der neuen Konstruktion ist darin zu sehen, daß bei Verwendung des Spannschlosses z.B. in der Takelage eines Segelbootes die untere, in ihre Entriegelungsstellung hochgeschwenkte Riegelfalle als Handgriff benutzt werden kann zum Drehen der Spannhülse. Es ist somit kein zusätzliches Werkzeug mehr erforderlich, was sich insbesondere bei rauher See als unschätzbarer Vorteil erweist. Die die Arbeit ausführende Person kann sich beim
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Betätigen des Spannschlosses an beiden Riegelfallen festhalten, was zu einer erhöhten Sicherheit an Bora führt. Vorteilhaft ist weiterhin, daß beide Riegelfallen in ihrer Verriegelungsstellung jeweils nach unten weisen, so daß eine unbeabsichtigte Entriegelung kaum noch möglich ist und daher auf eine zusätzliche Befestigung der unteren Riegelfalle verzichtet werden kann.
In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Die Darstellung zeigt ein Spannschloß in entriegelter Stellung und teilweise im Längsschnitt. Das Spannschloß besteht aus einem Spannbolzen 4 mit Rechtsgewinde, einem zweiten Spannbolzen 8 mit Linksgewinde und aus einer zweiteiligen Spannhülse 5,9. Das eine Teil 5 der Spannhülse weist über den größten Teil seiner Länge ein Rechts-Innengewinde auf, während die kürzere verbleibende Länge mit einem Linke-Innengewinde versehen ist. Der Spannbolzen 4 ist in das Rechts-Innengewinde des Spannhülsenteils 5 frei drehbar eingeschraubt, während der Spannbolzen 8 mit seinem einen Ende in das Links-Innengewinde des Spannhülsenteils 5 eingeschraubt und hier durch einen die Spannhülse durchdringenden Querstift 7 drehfest mit dem Spannhülsenteil 5 verbunden ist. Das andere Ende des Spannbolzens 8 ist frei drehbar in den zweiten Spannhülsenteil 9 eingeschraubt, das mit einem durchgehenden Links-Innengewinde versehen ist.
Auf das freie Ende des Spannbolzens 4 ist ein Endteil 1 geschraubt, das über einen den Spannbolzen 4 durchdringenden Querstift 3 drehfest mit dem genannten Spannbolzen verbunden ist. Das untere Ende des Spannhülsenteils 9 weist ein Innenschraubgewinde auf zur Aufnahme eines gegabelten Endstückes 10.
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Die beiden Querstifte 3, 7 dienen gleichzeitig als Schwenkachse für zwei Riegelfallen 2,6, die über den größten Teil ihrer Länge im Querschnitt U-förmig ausgebildet sind. Die Riegelfallen 2,6 werden zur Verriegelung der Spannhülse in Pfeilrichtung nach unten in die gestrichelt eingezeichnete Position verschwenkt, in der sie die Spannhülsenteile 5,9 , die im Querschnitt z.B. sechseckig ausgebildet sein können, klemmend übergreifen. Dabei ist die Länge der Riegelfallen zweckmäßig so gewählt, daß sie auch bei größtmöglich eingestellter Länge des Spannschlosses die Spannhülsenteile 5,9 noch über eine ausreichende Länge übergreifen und somit eine Verdrehung des Spannhülsenteils 5 verhindern.
Das neue Spannschloß kann mit seinem unteren gegabelten Endstück 10 z.B. an einem Auge in den Schoten oder an einem beliebigen Bordbeschlag eines Segelbootes befestigt werden, während das andere Ende des Spannschlosses über sein zweckmäßig ebenfalls gegabelt ausgebildetes Endstück 1 an einem Auge am unteren Ende eines Takelagendrahtes befestigt wird. Die beiden Riegelfallen 2,6 werden hochgeschwenkt , wobei dann zum Spannen bzw. Lösen des Takelagendrahtes die obere Riegelfalle 2 mit einer Hand festgehalten und die untere Riegelfalle 6 mit der anderen Hand im Uhrzeigersinn oder entgegengesetzt gedreht wird. Anschließend wird dann das Spannschloß durch Herunterschwenken der beiden Riegelfallen 2,6 verriegelt. Durch entsprechende Formgebung der Riegelfallen sowie der Oberfläche der Spannhülsenteile kann auf eine zusätzliche Festlegung der Riegelfallen in ihrer Verriegelungsstellung verzichtet werden.
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Claims (4)

  1. — ο —
    Patentansprüche:
    1'.JSpannschloß, bestehend aus zwei über eine verdrehbare, mit Innengewinde versehene Spannhülse abstandsveränderlich miteinander verbundenen Spannbolzen, von denen der eine ein Linksund der andere ein Rechtsgewinde aufweist, und die mit je einer Riegelfalle drehfest verbunden sind, die jeweils um eine quer zu den Spannbolzen liegende Schwenkachse verschwenkbar sind und in Verriegelungsstellung mit einem im Querschnitt angenähert ü-förmigen Teil die auf ihrem Außenumfang mit Profilierungen versehene Spannhülse klemmend übergreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Spannbolzen (8) mit seinem einen Ende drehfest mit dem einen Teil (5) der zweiteilig ausgebildeten Spannhülse (5,9) verbunden ist und mit seinem anderen Ende frei drehbar in das Innengewinde des das- eine Ende des Spannschlosses bildenden zweiten Teils (9) der Spannhülse eingreift.
  2. 2. Spannschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Spannbolzen (8) zur drehfesten Verbindung mit dem mittleren Teil (5) der Spannhülse (5,9) in diese eingeschraubt und über einen die Spannhülse durchdringenden Querstift (7) festgelegt ist.
  3. 3. Spannschloß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querstift (7) zugleich die Schwenkachse für die eine Riegelfalle (6) bildet, die in Verriegelungsstellung den das eine Ende des Spannschlosses bildenden Teil (9) der Spannhülse
    " übergreift.
    — 7 —
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  4. 4. Spannschloß nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß In das außenliegende Ende der Spannhülse (9) ein gegabeltes Endstück (10) eingeschraubt 1st.
    Dip!.Hing. Werner Gramm
    Patentanwalt
    Gr/Gru.
    509813/0573
    Leerseite
DE19732346358 1973-09-14 1973-09-14 Spannschloss Pending DE2346358A1 (de)

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DE19732346358 DE2346358A1 (de) 1973-09-14 1973-09-14 Spannschloss

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DE19732346358 DE2346358A1 (de) 1973-09-14 1973-09-14 Spannschloss

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DE2346358A1 true DE2346358A1 (de) 1975-03-27

Family

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DE19732346358 Pending DE2346358A1 (de) 1973-09-14 1973-09-14 Spannschloss

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DE (1) DE2346358A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2728790A1 (de) * 1977-06-25 1979-01-18 Erlau Ag Eisen Drahtwerk Spanneinrichtung fuer ketten
DE2802293A1 (de) * 1978-01-17 1979-07-19 Rud Ketten Rieger & Dietz Spannvorrichtung
DE3543000A1 (de) * 1984-12-15 1986-06-19 Wiegand & Kleinsorge GmbH & Co KG, 5950 Finnentrop Spannschloss

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DE2728790A1 (de) * 1977-06-25 1979-01-18 Erlau Ag Eisen Drahtwerk Spanneinrichtung fuer ketten
DE2802293A1 (de) * 1978-01-17 1979-07-19 Rud Ketten Rieger & Dietz Spannvorrichtung
DE3543000A1 (de) * 1984-12-15 1986-06-19 Wiegand & Kleinsorge GmbH & Co KG, 5950 Finnentrop Spannschloss

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