DE2346197A1 - Vorrichtung zum verbinden von zwei teilen - Google Patents
Vorrichtung zum verbinden von zwei teilenInfo
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- A61B1/00—Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
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Description
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT Erlangen,
Berlin und München Werner-von-Siemens-Str.
Unser Zeichen:
73/3563
Vorrichtung zum Verbinden von zwei Teilen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden von zwei Teilen, von denen eines ein rotationssymmetrisches,
im wesentlichen scheibenförmiges Anschlußstück aufweist, insbesondere zum Anschließen eines Endoskops an eine Optik.
Beispielsweise zum Verbinden von Endoskopen mit der Beobachtungsoptik, einem Okular oder dem Objektiv einer Fernsehkamera,
soll eine Kupplung zur Verfügung stehen, die rasch und einfach bedient werden kann und die eine sichere
Verbindung gewährleistet. Endoskope weisen im allgemeinen einen schlauchartigen Teil auf, der einen Lichtleiter enthält
und an dessen mit der Beobachtungsoptik zu verbindenden Ende ein Kupplungsflansch angebracht ist. Die Flans-che
der verschiedenen Endoskope sind hinsichtlich ihres Durchmessers, ihrer Stärke im Randbereich -sowie der Form ihrer
rückwärtigen Fläche ungleich, so daß bisher zum Anschlier ßen der verschiedenen Endoskope an eine Optik auch verschiedene
Anschlußkupplungen eingesetzt wurden. Ein Endoskop soll in der Weise gehandhabt werden können, daß es
zunächst in den zu Untersuchenden eingeführt und ausgerichtet wird und erst dann an die Optik angeflanscht wird.
Dieses Anflanschen soll schnell und sicher durchgeführt werden können, außerdem soll die Kupplung beim Arbeiten
mit dem Endoskop gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichert sein. Ähnliche Probleme gibt es in verschiedenen Bereichen
der Technik.
Der vorliegenden Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Verbinden von zwei Teilen,
von denen eines ein rotations symmetrisches,--Im wesentlichen
scheibenförmiges Anschlußstück aufweist, zu schaf-
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fen, die sich dadurch auszeichnet, daß auch Anschlußstücke
unterschiedlichen Durchmessers und verschiedener Randstärke verwendet werden können und die einfach und
sicher zu bedienen ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß über einem Auflagering, dessen Innendurchmesser kleiner
als der Durchmesser des scheibenförmigen AnschlußStückes
ist, in einem Abstand, der größer als die Dicke des Anschlußstückes im Randbereich ist, mindestens drei Spannstücke vorgesehen sind, die über den Umfang des Auflageringes
gleichmäßig verteilt sind und um Achsen gegen die Kraft von Federn" in einer zum Auflagering parallelen Ebene
miteinander gekoppelt derart schwenkbar sind, daß sie im ausgeschwenkten Zustand eine zum Auflagering konzentrische
Kreisfläche zum Einführen des scheibenförmigen Anschlußstückes in den von dem Auflagering und den Spannstücken
begrenzten Raum freigeben und sie im zurückgeschwenkten Zustand federnd am Anschlußstück anliegen.
Sind Teile mit Anschlußstücken unterschiedlichen Durchmessers anzukoppeln, so muß der Innendurchmesser des Auflageringes
kleiner als der Durchmesser des AnschlußStückes
mit dem kleinsten Durchmesser sein. Die am häufigsten vorkommenden Anschlußflansche von Endoskopen verjüngen sich
in Richtung des Lichtleiters, sie sind z. B. kegelförmig. Ihre Dicke ist daher in Randnähe kleiner als in einem
mittleren Bereich. Die Spannstücke greifen auf dem sich verjüngenden Teil an und drücken dadurch die Vorderfront
des Anschlußstücks gegen den Auflagering. Da sie miteinander gekoppelt sind, wird das Anschlußstück..nicht nur in
axialer Richtung positioniert, sondern auch zentriert. Auch in dem Falle, daß das Anschlußstück eine planparallele
Scheibe ist, ergibt sich eine einwandfreie Fixierung, wenn die Spannstücke an einer mit dem Anschlußstück konzentrischen
Achse desselben angreifen oder die Anschlußstücke auf der dem Auflagering zugewandten Seite so abge-
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schrägt sind, daß sie in Verbindung mit der Auflagefläche
das Anschlußstück einklemmen. Der Abstand zwischen den Spannstücken und der Fläche des Auflageringes, auf. der
die Anschlußstücke aufliegen, muß mindestens so groß sein, wie die Dicke der Anschlußstücke im Randbereich
ist, d. h. sie muß an das Anschlußstück angepaßt werden, das im Randbereich am dicksten ist.
Im allgemeinen genügen drei Spannstücke, die konzentrisch zum Auflagering jeweils um 120° gegeneinander versetzt
angeordnet sind. Vorzugsweise sind die Spannstücke mit einem Spannring gekoppelt, der drehbar ist. Durch Drehen
dieses Spannringes gegen die Kraft einer oder besser mehrerer Federn, werden die Spannstücke zurückgeschwenkt, so
daß das Anschlußstück zwischen ihnen hindurch zum Auflagering geschoben werden kann. Durch die eingebauten Federn
werden die Spannstücke gleichmäßig nach innen geschwenkt, so daß die verschiedenen Anschlußstücke zentriert und
gleichzeitig durch eine axiale Kraftkomponente auf die Auflagefläche des Auflageringes gedrückt werden.
Vorteilhaft sind die Spannstücke in der Weise mit dem Spannring gekoppelt, daß die Achsen der Spannstücke starr
mit dem Auflagering oder einem mit diesem verbundenen Teil verbunden sind und daß sie über Ausnehmungen einerseits
und in diese eingreifende Bolzen andererseits mit dem* Spannring verbunden sind, so daß bei Drehen des Spannringes
die Spannstücke gleichmäßig geschwenkt werden. Selbstverständlich können die Achsen der Spannstücke
auch mit dem Spannring verbunden und die Bolzen bzw. Ausnehmungen in einem mit dem Auflagering verbundenen Teil
angeordnet sein. Die Achsen der Spannstücke sind zweckmäßig in einem Ring gehaltert, dessen Außendurchmesser
etwas kleiner als der Innendurchmesser des Spannringes und dessen Innendurchmesser kleiner als der Durchmesser
der scheibenförmigen Anschluß$tücke ist. Dieser Ring kann
dann gleichzeitig zur Führung des drehbaren Spannringes
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dienen. Zweckmäßig ist am Spannring ein nach außen gerichteter Hebel befestigt, mit dem der Spannring gedreht
werden kann. Ferner kann ein zweiter ortsfester Hebel vorgesehen sein, der neben dem ersten Hebel liegt. Durch
Zusammendrücken der beiden Hebel können dann der Spannring gedreht und damit die Spannstücke zum [Einführen oder
Herausnehmen des AnschlußStückes des Endoskops ausgeschwenkt
werden.
Anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist, werden im folgenden die Erfindung sowie
weitere Vorteile und Ergänzungen näher beschrieben und erläutert.
Die Figuren 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Aufsicht und einem Querschnitt.
Ein Endoskop mit einem Lichtleiter 15 soll mit einer Optik 16 verbunden werden. Hierzu ist an der Optik 16 ein Ring
angebracht, in den eine Kupplung eingeschraubt ist: Diese enthält einen Auflagering 1, auf dem das im wesentlichen
scheibenförmige Anschlußstück 12 des Endoskops aufliegt. Der Ring 1 ist mit einem Gehäuse 14 verbunden, in dem
Spannstücke 13 enthalten sind. Diese sind um Achsen 7
schwenkbar. Im gezeichneten Zustand sind sie zurückgeschwenkt, so daß das Anschlußstück 12 in die Kupplung
einführbar oder aus ihr herausnehmbar ist. Die Achsen 7 der Spannstücke 13 sind in einem Ring 4 gehaltert, der
mit dem Gehäuse 14 und damit dem Auflagering 1 starr verbunden ist. Bolzen 5, die in nicht bezeichnete Ausnehmungen
der Spannstücke 13 eingreifen, befinden sich in einem um seine Achse drehbaren Ring 3· Der Spannring 3 kann mittels
Hebel 10 und 11 von Hand gedreht werden, wobei der Hebel 11 am Ring und der Hebel 10 am Gehäuse 14 befestigt
ist. Durch Drehen dieses Ringes werden alle Spannstücke gleichmäßig geschwenkt. Am Ring 3 greifen über Bolzen 8,
die am Ring 3 befestigt sind, und mit dem Gehäuse 14 ver-
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bundene Bolzen 9 Federn 6 an. Diese bringen den Ring 3 in eine Stellung, in der die Spannstücke 13 nach innen
geschwenkt sind, so daß sie an der schrägen Fläche des Anschlußstückes 12 anliegen und dieses einerseits zentrieren
und andererseits gegen den Auflagering 1 drücken. Damit wird das Ende des Lichtleiters 15 in einer bestimmten
Position fixiert, so daß das an seinem Ende erscheinende Bild von der Optik scharf abgebildet werden kann.
Unterschiede im Durchmesser des Anschlußstückes, seiner Dicke im Randbereich sowie in der Form der schrägen kegelförmigen
Fläche haben keinen Einfluß auf die Fixierung des Lichtleiterendes.
7 Patentansprüche
2 Figuren
2 Figuren
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Claims (6)
1. Vorrichtung zum Verbinden von zwei Teilen, von denen
eines ein rotationssvmmetriscb.es, im wesentlichen
scheibenförmiges Anschlußstück aufweist, insbesondere zum Anschließen eines Endoskops an eine Optik, dadurch
gekennzeichnet, daß über einem Auflagering (1), dessen Innendurchmesser kleiner als der Durchmesser des scheibenförmigen
Anschlußstückes (12) ist, in einem Abstand,
der größer als die Dicke des Anschlußstückes (12) im Randbereich ist, mindestens drei Spannstücke (13) vorgesehen
sind, die über den Umfang des Auflageringes (1) gleichmäßig verteilt sind und um Achsen (7) gegen die
Kraft von Federn (6) in einer zum Auflagering (1) parallelen Ebene miteinander gekoppelt derart schwenkbar
sind, daß sie im ausgeschwenkten Zustand eine zum Auflagering
(1) konzentrische Kreisfläche zum Einführen des scheibenförmigen Anschluß Stückes (12) in den von
dem Auflagering (1) und den Spannstücken (13) begrenzten Raum freigeben und sie im zurückgeschwenkten Zustand
federnd am Anschlußstück (12) anliegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Spannstücke (13) starr mit dem Auflagering
(1) verbunden sind, daß ein zum Auflagering (1) konzentrisch angeordneter, um seine Achse drehbarer
Spannring (3) vorgesehen ist, dessen Innendurchmesser größer als der Durchmesser des Auflageringes
(1) ist und der mit jedem Spannstück (13) über eine Ausnehmung einerseits und einen in diese eingreifenden
Bolzen (5) andererseits verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein zum Auflagering konzentrisch angeordneter, um seine Achse drehbarer Spannring vorgesehen ist, dessen
Innendurchmesser größer als der Durchmesser des Auflageringes ist und in dem die Achsen der Spannstücke
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gehaltert sind, und daß die Spannstücke mit einem mit dem Auflagering starr verbundenen Teil jeweils über
eine Ausnehmung einerseits und einen in diese eingreifenden Bolzen andererseits gekoppelt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannring (3) an seiner inneren Mantelfläche
auf einem Ring (4) geführt ist, dessen Innendurchmesser größer als der Durchmesser des scheibenförmigen
Anschlußstückes (15) ist und in dem die Achsen
(7) der Spannstücke (13) gehaltert sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Spannring (3) und einem
diesen halternden Teil (I4)'die Rückstellfedern (6) für die Spannstücke (13) angebracht sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Spannring (3) ein nach außen gerichteter
Hebel (11) zum Drehen des Spannringes (3) be- ' festigt ist.
7· Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem den Spannring (3) halternden Teil (14) ein zweiter Hebel (10) befestigt ist, der neben dem mit
dem Spannring (3) verbundenen ersten Hebel liegt und daß durch Zusammendrücken der beiden Hebel die Spannstücke
(13) ausgeschwenkt werden.
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Leerseite
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732346197 DE2346197A1 (de) | 1973-09-13 | 1973-09-13 | Vorrichtung zum verbinden von zwei teilen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19732346197 DE2346197A1 (de) | 1973-09-13 | 1973-09-13 | Vorrichtung zum verbinden von zwei teilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2346197A1 true DE2346197A1 (de) | 1975-07-24 |
Family
ID=5892488
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|---|---|---|---|
| DE19732346197 Pending DE2346197A1 (de) | 1973-09-13 | 1973-09-13 | Vorrichtung zum verbinden von zwei teilen |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2346197A1 (de) |
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| DE3118990A1 (de) * | 1981-05-13 | 1982-12-23 | Wappler International GmbH, 8000 München | Kupplungsvorrichtung fuer ein okular |
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-
1973
- 1973-09-13 DE DE19732346197 patent/DE2346197A1/de active Pending
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