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DE2345241A1 - Anlage fuer biologische zersetzung von exkrementen und haushaltabfall oder dergl. - Google Patents

Anlage fuer biologische zersetzung von exkrementen und haushaltabfall oder dergl.

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Publication number
DE2345241A1
DE2345241A1 DE19732345241 DE2345241A DE2345241A1 DE 2345241 A1 DE2345241 A1 DE 2345241A1 DE 19732345241 DE19732345241 DE 19732345241 DE 2345241 A DE2345241 A DE 2345241A DE 2345241 A1 DE2345241 A1 DE 2345241A1
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Germany
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chambers
container
inner container
central
chamber
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Application number
DE19732345241
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DE2345241C2 (de
Inventor
Tore Gedde
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Individual
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F3/00Fertilisers from human or animal excrements, e.g. manure
    • C05F3/04Fertilisers from human or animal excrements, e.g. manure from human faecal masses
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F3/00Fertilisers from human or animal excrements, e.g. manure
    • C05F3/06Apparatus for the manufacture
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

Anlage für biologische Zersetzung von Exkrementen und Haushaltabfall oder dergl.
Die Erfindung betrifft eine Anlage für biologische Zersetzung von Exkrementen und Küchenabfall oder dergl., die einen verschliessbaren Müllschacht und eine unter diesem vorgesehene Kammer zur Aufnahme des Abfalles aufweist, wobei die erwähnte Kammer Luftzufuhrkanäle und einen Entlüftungsschornstein und ferner eine Ausräumluke für zersetztes Material umfasst.
Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer derartigen Anlage, die eine sehr wirksame Zersetzung des Abfalles bewirkt und kontinuierlich arbeiten kann. Das wird bei einer Anlage der eingangs erwähnten Art erzielt, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Kammer aus einem zylindrischen mittels vertikaler Trennwände in eine Mehrzahl von Kammern unterteilten Behälter besteht, dass der erwähnte Behälter in einem gewissen Abstand von einem weiteren, ortsfesten Behälter umgeben ist, während der innere Behälter in diesem äusseren Behälter um eine mittige, vertikale Achse drehbar ist, dass die Kammerndes inneren Behälters unten Ausräumluken aufweisen, die beim Drehen des inneren Behälters beliebig gegenüber eine im äusseren Behälter vorgesehene Ausräumluke gebracht werden können, und dass die Luftzufuhr zu den erwähnten Kammern durch ein mittiges, im inneren Behälter vorgesehenes Rohrmit Öffnungen
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in alle Kammern erfolgt.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird diese nachstehend anhand eines schematisch in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Es zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Anlage und Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1.
Die gezeigte Anlage besteht aus zwei konzentrischen Behältern 3,4 zylindrischer Form, die vertikal am Boden oder im Gelände stehen. Je nach Bedarf können zwei oder mehrere Sektionen zusammenmontiert werden, was in Abhängigkeit der Anzahl Personen oder der erforderlichen Gebrauchsdauer erfolgt. In Fig. 1 sind drei Sektionen angedeutet. Die untere Sektion ist Standard und hat einen flachen polyuretanschaumisolxerten Boden 12. Dieser Boden umfasst ein Heizelement. Der Werkstoff kann glasfaserarmierter Polyester sein. Dem Element ist ein Thermostat angeschlossen, der auf die für die Förderung der Bakterien geeigneteste Temperatur eingestellt ist. In derselben Sektion ist eine Tür 15 montiert, die aus der Wand geschnitten und mit Oberfalz, Dichtung, Charnieren und Verschluss versehen ist. Diese Tür 15 dient zum Ausräumen von zersetzter Masse wenn dies erwünscht ist.
Neben der Tür kann ein vertikaler (nicht gezeigter) Flüssigkeitsstandzeiger, z.B. in der Form eines durchsichtigen Plastikschlauches, der vertikal am Behälter befestigt ist, vorgesehen sein. Dieser Flüssigkeitsstandzeiger zeigt eisten eventuell zu hohen Flüssigkeitsstand an, der ein Abzapfen veranlässt. Ein zu hoher Flüssigkeitsstand ist wegen Verdampfung nicht sehr wahrscheinlich, aber Überschussflüssigkeit kann durch den Schacht zurückgeschüttet werden und bewirkt ein extra Feuchten des Abfalles, was wieder die Möglichkeiten einer guten Gärung verbessert.
Die obere Sektion ist ebenfalls Standard und mit einem Abwurfrohr 1 mit Deckel oder Sitz versehen. In die Seitenwand dieser
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Sektion ist ein Rohrbogen für Anschluss an einen Entlüftungsschornstein 9 eingesetzt. Im Schornstein kann gegebenenfalls ein Absaugventilator montiert sein.
Die dazwischenliegende Sektion oder Sektionen dienen zum Vergrössern der Höhe der Anlage, d.h. ihres Volumens je nach Bedarf.
Der innere Behälter 4 hat einen etwas geringeren Durchmesser als der Äussere 3. Der Zwischenraum 16 soll etwa 3 mm betragen. Der innere Behälter 4 ist ebenso wie der Äussere in Kammern unterteilt und kann im gleichen Verhältnis zusammengebaut werden. In der unteren Sektion dieses Behälters 4 sind vier Türen 11 vorgesehen. Sie sind vorteilhafterweise am unteren Rand angelenkt und werden mit Schnappverschluss verschlossen. Oberfalz oder Dichtung können entfallen, weil kein Abdichten erforderlich ist. Der Boden dieser Sektion 41 ist gelocht und weist somit viele kleine Löcher auf. In der Mitte dieser Sektion ist eine Auflagerung 13 für den inneren Behälter 4 montiert, sodass er im äusseren Behälter 3 drehbar ist. Im inneren Behälter 4 ist ein mittiges Rohr 5 vorgesehen und mit vier Trennwänden 8 verbunden, die den Behälter in vier Kammern Io unterteilen.
Etwas oberhalb des Bodens ist das mittige Rohr mit einer pilzförmigen Haube 6 versehen. Die Haube besitzt eine Öffnung für das mittige Rohr, damit sich herabströmende frische Luft in der Haube verteilen kann. Von der Haube verläuft in der Mitte jeder Kammer Io ein sich schräg nach oben durch die Kammer erstreckendes, unterseitig gelochtes Rohr 7, welches frische Luft und damit Sauerstoff durch die nach und nach in jeder Kammer ansammelnden Masse führt. Der Sauerstoff beeinflusst die Arbeit der Bakterien und erhöht den Zersetzungstakt.
Die Wirkungsweise der Anlage ist wie folgt:
Die Anlage wird in einem Keller, Sommerhaus oder Nebengebäude vorgesehen. Für tägliche Benützung ist der Anschluss von Elektrizität und einem Absaugventilator zu empfehen. Im oberen
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Teil des inittigen Rohres befindet sich ein Drehgriff 14. Der innere Behälter 4 wird derart vorgesehen, dass eine der Kammern direkt unter dem Rohrschacht 1 liegt. Diese Kammer wird zuerst gefüllt 16, worauf der innere Behälter 4 so gedreht wird, dass die nächste Kammer unter dem Rohrschacht 1 steht. Man setzt in dieser Weise fort, bis alle Kammern gefüllt sind. Da ist die Masse in der zuerst gefüllten Kammer zusammengesunken und zersetzt, so dass restierende Masse evakuiert werden kann, indem man die Tür 15 des äusseren Behälters 3, die vorzüglicher weise seitlich angehängt ist, öffnet. Die Tür 11 des inneren Behälters 4 zur infragekommenden Kammer steht nun in der erwünschten Lage, und diese Tür wird herab und durch, die Türöffnung des äusseren Behälters geschwenkt. Da diese Tür, wie erwähnt, unten angelenkt ist, bildet sie eine gewölbte Transportfläche über die man die zersetzte Masse mit einem kleinen Schaber oder dergl. herausfördern kann. Wenn so viel Masse evakuiert ist, dass man sieht dass nicht zersetzte Masse kommt, weiden die Türen verschlossen und die Kammer wieder verwendet. In derselben Weise setzt man mit der nächsten Kammer usw. fort. Der Abwurfschacht kann sowohl für Küchenabfall, Papier, Exkrementen und dergl. verwendet werden, so dass die Masse schichtenweise von diesen Dingen gepackt und gleichzeitig ständig mit Harn befeuchtet wird. Für Sommerhäuser und dergl., wo die Anordnung nur kurzzeitig verwendet wird, dürfte die normale Temperatur genügen, aber in Wohnhäusern muss geheizt werden.
Die überschüssige Flüssigkeit wird auf etwa 400C erhitzt. Die grösste Flüssigkeitsfläche befindet sich im inneren Behälter, und die warme Feuchtigkeit steigt durch die Masse und ergibt günstige Bedingungen für die Zersetzung. Der Ventilator im Schornstein 9 bildet einen Unterdruck im Behälter, was dazu führt, dass frische Luft durch das mittige Rohr 5 absinkt. Die Luft sammelt sich in der pilzförmigen Haube 6 und steigt wegen Temperaturerhöhung und Unterdruck durch die vier gelochten Rohre 7 zum oberen Behälterteil um danach durch das Entlüftungsrohr 9 abzuziehen. Derart wird der Masse temperierter Sauerstoff zugeführt, welcher das Wohlbefinden der Bakterien erhöht.
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. ζ, 5.
Vor Gebrauch sollte etwas Torfmull, Erde und Laub auf den Boden des inneren Behälters 4 gelegt werden/ damit eine Bakterienflora vorliegt und sich vermehren kann.
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Claims (4)

G _ : Belegexemplar τ, ' ^ari Ηώ* i3?!.-;derf werden Patentansprüche —-—iSi;JlxlH£!L
1. Anlage zum biologischen Zersetzen von Exkrementen und Küchenabfall oder dergl., welche einen verschliessbaren Abwurfschacht und eine unter diesem gelegene Kammer für die Aufnahme des Abfalles aufweist, wobei die erwähnte Kammer Luftzufuhrkanäle und einen Entluftungsschornstein nebst einer Ausräumluke für zersetztes Material aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Kammer aus einem zylindrischen mittels vertikaler Trennwände (8) in eine Anzahl von Kammern (Io) aufgeteilten Behälter (4) besteht, dass der erwähnte Behälter (4) in einem gewissen Abstand (16) vom einem äusseren Behälter (3) umgeben ist, welcher letztere ortsfest ist, während der innere Behälter (4) um eine mittige vertikale Achse im äusseren Behälter (3) drehbar ist, dass die Kammern (Io) des inneren Behälters unten Ausräumluken (11) aufweisen, die bei Drehung des inneren Behälters (4) beliebig in eine Lage direkt innerhalb einer im äusseren Behälter (3) vorgesehenen Ausräumluke (15) gebracht werden können, und dass die Luftzufuhr zu den erwähnten Kammern (Io) durch ein mittiges im inneren Behälter (4) vorgesehenes Rohr (5) mit Öffnungen in die Kammern (Io) erfolgt.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftzufuhr vom mittigen Rohr (5) zu den Kammern (Io) durch vorzugsweise schräg durch die Kammern (Io) nach oben ragende gelochte Rohr abzwei gungen (7) erfolgt.
3. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (4') des inneren Behälters (4) gelocht ist.
4. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mittige Rohr (5) als Drehwelle für den inneren Behälter (4) dient und für diesen Zweck einen Drehgriff (14) aufweist.
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Leerseite
DE2345241A 1973-09-07 1973-09-07 Anlage zum biologischen Zersetzen von Exkrementen und Küchenabfällen Expired DE2345241C2 (de)

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