DE2345166A1 - Aufnahme- oder wiedergabegeraet - Google Patents
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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Description
Aufnahme- oder Wiedergabegerät
Die Erfindung bezieht sich auf ein Aufnahme- oder Wiedergabegerät für bandförmige Informationsträger mit einer
Antriebseinrichtung für zumindest einen Bandwickel.
In kinematographischen Apparaten mit schrittweiser Filmfortschaltung
wird der Film von einem Greifer mit gößerer oder kleinster Geschwindigkeit angetrieben. Bei jedem
Zyklus des Greifers dringt der Greiferzahn in eine Filmperforation ein und bewegt den Film eine einem Bilde
entsprechende Länge vorwärts. Der Zug des Greifers muß die Trägheit des Vorwickels sowie die Reibungskräfte der
auf dem Filmwickel aufgerollten Filmwicklung überwinden und so den Film vorwärtsbewegen. Diese Kräfte können beachtlich
sein und sind oft ein Grund des schlechten Bildstandes. Ähnliche Prdieme können aber auch bei Magnettongeräten
auftreten.
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Zwar gestatten Zahntrommelantriebe das Abwickeln des Filmes mit gleichmäßiger Geschwindigkeit, wobei eine
Dämp flings schlaufe zwischen dem Filmwickel und dem Projektionsfenster gebildet wird. Solche Vorrichtungen
können wegen Platzmangels nicht in allen Apparaten eingebaut werden, sie erhöhen überdies den Gestehungspreis,
weil die Bearbeitung mit großer Präzision ausgeführt werden muß. Außerdem kompliziert das Vorhandensein der
Zahntrommel das Einfädeln, erschwert ein rasches Rückspulen , sowie den Gebrauch als Zweiformatgerät.
Besonders in Filmkassetten, wo Vor- und Nachwickel um zwei Kerne mit parallelen Achsen gewickelt sind, gestattet
der Platzmangel das Bilden einer großen Dämpfungsschlaufe nicht. Man schlug schon vor, die
durch den schrittweisen Zug des Greifers verursachten Erschütterungen durch schwingende Dämpfungsarme zwischen
dem Filmwickel und dem Projektionsfenster zu vermindern. Solche Vorrichtungen gestatten es, die Vibrationen des
Films dank der Biegsamkeit der DämpiUngsarme teilweise
zu vermindern, aber der Bildstand bleibt mittelmäßig, sobald der in der Kassette enthaltene Film Klebestellen
aufweist, was im allgemeinen bei jedem Amateurfilm nach der Montage der Fall ist.
Durch die vorliegende Erfindung werden diese Nachteile
bekannter Geräte dadurch veimieden, daß der anzutreibende Bandwickel auf einem zwischen wenigstens zwei
Stellungen bewegbaren und in Richtung auf eine dieser Stellungen entgegen dem Bandzug belasteten Träger ge-
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lagert ist, wobei in einer- ersten Stellung der Bandwickel
von der Antriebseinrichtung angetrieben und in einer zweiten Stellung von ihr entkuppelt ist, und
wobei die Lage des Trägers vom Überwiegen seiner Belastung oder des Bandzuges abhängt.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung, insbesondere
in Verbindung mit den weiteren Ansprüchen. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Ausführungsform der Erfindung für zwei Filmwiekelj "
Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie I-I aus Fig. 2;
Fig. J5 ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung
in einer Darstellung entsprechend Fig. 1;
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform der Erfindung
an einem Schmalfilmprojektor.
Wie Fig. 1 in sehematiseher Vereinfachung zeigt, ist eine Antriebswelle 1 durch einen Treibriemen 2 mit schwenkbaren
Trägern 5, 6 für je einen Filmwiekel verbunden. Die Träger
5, 6 weisen je eine Scheibe 3j 4 mit einem Tragdorn auf,
vie Icher die Filmwiekel aufnimmt. Die Scheiben ~5, k sind
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auf zwei Hebeln 7* 8 gelgcprt, die jeweils um gerätefeste
Drehzapfen 9, 10 schwingen. Die dem Drehzapfen
9, 10 gegenüberliegenden Enden der Hebel 7* 8 tragen
Stifte 12, 1J>, die unter dem Einfluß von Federn 14,
in Richtung auf die Seitenflächen zweier Aussparungen 28, 29 an den Enden eines Anschlaghebels 11 gedrückt
werden. Die Seitenflächen der Aussparungen 28, 29 bilden beidseitig Anschläge 28', 28" bzw. 29', 29"
für die Stifte 12, I3 und damit die Schwenkbewegung der Hebel 7, 8.
Die Scheiben 5, ^ der Träger 5* β haben je eine ringförmige
Aussparung 16 bzw. I7, in die eine Reibrolle 18 bzw. 19 als Antriebsrad eingelassen ist. Die Reibrollen
18, 19 sind jeweils mit einem Gummiring 32
versehen, der wahlweise mit den inneren bzw. äußeren Seitenflächen der Aussparung 16 bzw. I7 in Kontakt ist.
Die Reibrollen 18, I9 sind mit einem Rad 20 bzw. 21 verbunden
und werden vom Riemen 2 der Ant riebswelle 1 mit konstanter Geschwindigkeit angetrieben. Der Anschlaghebel
11 kann sich um eine gerätefeste Achse 25 drehen und zwei Lagen einnehmen. Die eine dieser Lagen ist in
Fig. 1 dargestellt; dabei ist ein Elektromagnet 22 stromlos, so daß der Anschlaghebel 11 unter der Wirkung
einer Feder 24 an einem in Fig. 1 unterhalb der Feder 24 angedeuteten gerätefesten Anschlag anliegt. Durch
den Elektromagneten 22 kann jedoch der Anschlaghebel um seirB Achse 25 im Uhrzeigersinn entgegen der Kraft
der Feder 24 verschwenkt werden, bis er am Kern des Elektromagneten 22 anschlägt.
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Die Antriebswelle 1, der Treibriemen 2, die Räder 20 bzw. 21, die Reibrollen 18 bzw. 19 und die Scheiben 3
bzw. 4 der Träger 5 bzw, 6 bilden Teile der Antriebseinrichtung für die beiden auf den T rägern 5 und 6
gelagerten Filmwickel.
Wenn nun die Scheibe 3 den Vorwickel trägt und die Scheibe 4 den Nachwickel, so wird der Film 23 im Vorlauf
in Richtung des Pfeils 27 am Projektionsfenster 26 vorbei transportiert. Der die Anschläge 28', 28"
und 29', 29" tragende Anschlaghebel 11 hat dabei die in Fig. 1 dargestellte Lage, Während des Filmtransportes
am Projektionsfenster 26 vorbei wird der Film vom Greifer gezogen, was jeweils einen kurzen heftigen
Zug auf die Filmschlaufe 30 hervorruft. Dieses heftige Ziehen verursacht ein Verschwenken das Hebels 7
um den Drehzapfen 9 von rechts nach links in der Ebene
der Fig. 1. Durch das Verschwenken des Hebels 7 kommt das Reibrad 18 in Kontakt mit der äußeren Seitenfläche
der ringförmigen Aussparung 16 der Scheibe 3 und nimmt diese sowie den Vorwickel in der Richtung des FiImabwickelns
mit. Sobald die Spannung nachläßt, das heißt während der Film im Bildfenster stillsteht und
daher die Kontaktkraft zwischen dem Reibrad 18 und der Seitenfläche der ringförmigen Aussparung 16 praktisch
gleich Null ist, wird die Scheibe 3 bzw. der Träger 5
für den Filmwickel niht mitgezogen und der Antrieb setzt aus. Der Stift 12 am Ende des Hebels 7 liegt dabei
gegen die als Anschlag 28" wirkende Seitenfläche der Aussparung 28 des Anschlaghebels 11 an, so daß das
Reibrad 18 nicht mit der inneren Seitenfläche der ringförmigen Aussparung 16 in Kontakt kommen kann. So wird
+) wobei der Träger 5 in Vorlaufstellung und der Träger
in Rücklaufstellung ist,- 6 -
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das Drehen der Scheibe J in entgegengesetzter Richtung
verhindert.
Wird auf die hinter demlrojektbnsfenster 26 liegende
Schlaufe jjl kein Pilmzug ausgeübt, so wird der Hebel 8
durch die am Anschlaghebel 11 befestigte Feder 15 angezogen,
wobei jedoch - im Gegensatz zu den Verhältnissen beim Antrieb des Vorwickels - der Stift IJ nicht an der
Anschlagfläche 29" anliegt, sondern vielmehr die Gegenkraft für die Feder 15 durch Anlage der Scheibe 4
am Reibrad erzeugt wird. Das Reibrad 19 liegt dann an der äußeren Seitenfläche der ringförmigen Aussparung
der Scheibe 4, die so angetrieben wird, daß der Film
sich auf den Nachwickel aufrollt. Sobald jedoch aus irgendeinem Grunde die Filmschlaufe J>1 gespannt wird,
zum Beispiel wenn der Nachwickel den Film schneller aufrollt als er vor dem Projektionsfenster vorbeiläuft,
so läßt die von der Schlaufe jjl ausgeübte Zugkraft
,.den Hebel 8 im Uhrzeigersinn um den Drehzapfen 10 schwenken und führt den Stift 1;5 gegen die als Anschlag
29' wirkende Seitenfläche der Aussparung 29 des Anschlaghebels
11. In dieser Stellung befindet sich das Reibrad I9 in einer Mittelstellung, in der es weder
in Kontakt mit der inneren Seitenfläche noch mit der äußeren Seitenfläche der Aussparung I7 ist. Deshalb
wird der Naehwickel nicht mehr mitgezogen.
Für den Rüdüauf wird der Elektromagnet 22 unter Strom
gesetzt und dieser läßt den Anschlaghebel 11 um die durch einen Drehzapfen gebildete Achse 25 in die Lage
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"Rücklauf" kippen, in der- er im Bereich der Aussparung
29 am Kern des Elektromagneten 22 anliegt, im Bereich
der Aussparung 28 jedoch vom gestellfesten Anschlag unter Spannung der Feder 24 loskommt. Diese Verschwenkbewegung
spanit die Feder I5 durch Mitnahme des Stiftes
13 des Hebels 8 am"Anschlag 29", während die Feder 14
entspannt wird und bei Anlage des Reibrades 18 an der inneren Fläche der ringförmigen Aussparung 16 der
Scheibe 3 der Stift 12 des Hebels 7 von der Anschlagfläche 28" freikommt. Dadurch kehren sich die Verhältnisse
an beiden Filmwickeln um und wiederholen sich die beschriebenen Vorgänge in umgekehrter Weise:
Die inrare Seitenfläehe^er Aussparung 16 der Scheibe 3
wird ständig gegen die Reibrolle 18 gedruckt, wenn kein Zug auf die Filmschlaufe 30 erfolgt; bei einem Zug auf
die Filraschleife 30 wird die innere Seitenfläch€)aer
Aussparung 16 von der Reibrolle 18 abgehoben, so daß die Seh*e 3 und damit der Träger 5 für den Filmwickel
antriebslos wird, vcbei eine Uniehrung der Antriebsrichtung
durch Anschlag des Stiftes 12 des Hebels 7 am Anschlag 28' vermieden wird. Andererseits wird bei
fehlendem Filmzug auf die in Rücklaufrichtung des Filmes hintere Sählaufe 31 die Scheibe 4 des Trägers 6
in einer antriebslosen Stellung gehalten, in der der Anschlag 29" durch seine Anlage am Stift I3 des Hebels
8 eine Beihrung der Reibrolle I9 mit der äußeren Seitenfläche
der Ausnehmung VJ verhindert; wird ein Zug auf die Filmsetiaufe 3I ausgeübt, so hebt der Stift IjJ des
Hebels 8 unter weiterer Spannung der Feder I5 vom Anschlag
29" ab und schwenkt im Uhrzeigersinn, bis die Reibrolle I9 an der iniEren Seitenfläche der Aussparung
17 der Scheibe 4 zur Anlage kommt und der Träger 6 so
in Abwickelrichtung angetrieben wird, bis der Zug auf
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die Filmschlaufe Jl aufhört.
Somit wirkt der zusammen mit dem Elektromagneten 11
eine Umschalteinrichtung für Vor- und Rücklauf des
Bandes darstellende Hebel 11 als Sperre, mit der wahlweise die eine oder andere Antriebsrichtung der Filmwickel blockiert werden kann. In der Vorlaufsteilung
dient dabei als Sperrglied für den Träger 5 der Anschlag 28", während das Sperrglied für den Träger β
durch den Anschlag 29' gebildet wird. In der Rücklaufstellung des dargestellten Ausführungsbeispieles hingegen verhindert die Anlage des Stiftes 12 am Anschlag 28' bzw. des Stiftes Ij5 am Anschlag 29", daß die Filmwickel in falscher Richtung angetrieben werden.
eine Umschalteinrichtung für Vor- und Rücklauf des
Bandes darstellende Hebel 11 als Sperre, mit der wahlweise die eine oder andere Antriebsrichtung der Filmwickel blockiert werden kann. In der Vorlaufsteilung
dient dabei als Sperrglied für den Träger 5 der Anschlag 28", während das Sperrglied für den Träger β
durch den Anschlag 29' gebildet wird. In der Rücklaufstellung des dargestellten Ausführungsbeispieles hingegen verhindert die Anlage des Stiftes 12 am Anschlag 28' bzw. des Stiftes Ij5 am Anschlag 29", daß die Filmwickel in falscher Richtung angetrieben werden.
In der Ausführung nach Fig. 1 und 2 erfolgt der Antrieb des jeweiligen Nachwickels im Vorwärts- und Rückwärtslauf
mit verschiedenen Geschwindigkeiten. Beim Vorwärtslauf liegt nämlich die Reibrolle 19 an der äußeren
Seitenfläche der ringförmigen Aussparung 17 der Scheibe
4, während im Rückwärtslauf die Reibrolle 18 an der
inneren Seitenfläche der ringförmigen Aussparung 16 der Scheibe 3 liegt und sofrnit anderer Übersetzung antuibt. Die Erfahrung zeigt, daß dieser Unterschied nicht stört; vielmehr wird durch diese Zuordnung der Reibrollen 18, 19 zu verschiedenen Seitenflächen der Aussparungen 16, 17 bei Nachlaufstellung der zugehörigen Filmwickel
sogar der durchaus erwünschte Effekt erzielt, daß das
Rückwärtsspulen auf einfache V/eise beschleunigt durchgeführt wird.
inneren Seitenfläche der ringförmigen Aussparung 16 der Scheibe 3 liegt und sofrnit anderer Übersetzung antuibt. Die Erfahrung zeigt, daß dieser Unterschied nicht stört; vielmehr wird durch diese Zuordnung der Reibrollen 18, 19 zu verschiedenen Seitenflächen der Aussparungen 16, 17 bei Nachlaufstellung der zugehörigen Filmwickel
sogar der durchaus erwünschte Effekt erzielt, daß das
Rückwärtsspulen auf einfache V/eise beschleunigt durchgeführt wird.
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In Pig. 3 werden für Teile analoger Funktion weitgehend gleiche Bezugszeichen, jedoch mit Index"a",
■verwendet. Es handelt sich dabei um eine Ausführungsform, bei der im Vor- sowie im Rüekiuf gleiche Antriebsgeschwindigkeiten
erzielbar sind. Zu diesem Zweck treibt der Riemen 2a von der Antriebswelle la aus vier gleich große Räder 16a, 17a, 18a und 19a
mit gleich großen Reibrollen 20a, 21a, 22a und 23a
mit konstanter Geschwindigkeit an.
Im Vorlauf ninmt der Anschlaghebel 11a die in Pig. 3 dargestellte Position ein. Während der Transportphase des Greifers dreht sich infolge des Pilmzuges
der Hebel 7a um seine Achse 9a im Uhrzeigersinn.
Diese Schwenkbewegung des Hebels Ja. bringt die Scheibe
3a mit der Reibrolle 20a des Rades 16a in Kontakt
und bewegt den Vorwickel im Sinne eines Abwickeins des Filmes. Sobald die Spannung nachläßt, ist die Kontaktkraft
gleich Null, die Scheibe wird nicht angetrieben und der Film wickelt sich nicht ab. Der Stift 12a
■drückt dabei gegen den Anschlag 28a des Anschlaghebels 11a und verhindert so den Kontakt der Scheibe 3a
und der Reibrolle 23a des Rades 18a und so eine entgegengesetzte
Drehung der Scheibe 2a und das Wiederaufwickeln des Filmes auf den Vorwickel.
Wie in dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel, drückt die Scheibe 4a auf die Reibrolle
22a, solange kein Zug von Seiten der Schlaufe auf den Hebel 8a erfolgt, der von der Feder 15a belastet
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ist. Der Nachwickel auf der Scheibe 4a dreht sich
daher im Sinne eines Aufwickeins des Filmes. Wenn sich aber die Schlaufe Jl spannt, dreht sich der
Hebel 8a um seine Achse 10a im Uhrzeigersinn, bis die Scheibe 4a nicht meir an der Reibrolle 22qCanliegt und
sich der Film rieht mehr auf den NacHwickel spult. Dabei
ist es möglich, daß die Spannung der Schlaufe 31 stark
genug ist, daß die Scheibe 4a einen Kurzkontakt mit
der Reibrolle 23a bekommt, was einen Impuls im Sinne eines Abwickeins des Filmes vom Nachwickel verursacht,
wobei die Schlaufe Jl entsp-annt wird. Wie in dem in
den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausflhrungsbeispiel ist
die Funktion der mit Vor- und Nachwickel verbundenen Elemente beim Rücklauf umgekehrt, wobei hler durch Verschwenken
des Hebels 11a zur Anlage an den Kern des Elektromagneten 32a der Anschlag 29a am Stift 13a
anliegt, während umgekehrt der Anschlag 28a vom Stift 12a abgehoben wird, da der Hebel 7a der Schwenkbewegung
des Hebels 11a nach der Anlage der Reibrolle 23a
an der Scheibe 3a nicht mehr folgen kann.
Die schwenkbare AnMebseinrichtung der Filmwickel gestattet es, vor und nach dem Projektionsfenster 26
eine Filmreserve aus zwei Schlaufen 30, 31 zu bilden.
Der Greifer übt so eino£ak!tiseh konstante Kraft bei
jedem Filmschitt aus, was einen sehr guten Bildstand ergibt.
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Die fast völlige Symmetrie der Vorrichtung gestattet
den augenblicklichen Rückwärtslauf in jedem Moment der Projektion. Das Schalten mit Hilfe eines Elektromagneten
22 bzw. 32a erleichtert die Fernbedienung.
In Fig. 4 ist schema'tisch vereinfacht ein Schmalfilmprojektor darstellt, an dem eine weitere Ausführungsform der Erfindung sichtbar ist. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel werden für Teile analoger Funktion
weitgehend gleiche Bezugszeichen, jedoch mit dem Index "b" verwendet. Die Träger 5b und 6b für die Filmwickel
tragen zur Lagerung der Filmwickel auch hler Dorne, die jedoch in Längsschlitzen 32b, 33b angeordnet sind
und von Druckfedern 3^b, 35b ständig in Rictrfcirag , auf ein Ende
des Schlitzes entgegen dem Zug des Filmes 23 gedruckt
werden. Eli Motor 36b treibt Reibräder 18b und 19b, wobei eine auf dem Träger 5b für einen Filmwickel angeordnete
Vorratsspule 37b normalerweise unter der Wirkung der Feder 3^b von der Reibrolle 18b abgehoben ist.
Wird jedoch der-Zug des Filmes 23 zu groß, so wird der
Träger 5b in der Zeichnung nach links verschoben, wobei die Spule 37b an die Reibrolle 18b zu liegen kommt, wie
dies in Fig. 4 vera-nschaulictit ist.
Dagegen ist eine am Spulenträger 6b gelagerte Aufwikkelgaile
38b unter der Wirkung der Feder 35b ständig in
Reibkontakt mit der Reibrolle 19b, kann jedoch bei unerwartet auftretenden Filmzügen entgegen der Wirkung
der Feder 35b von der Reibrolle 19b abgehoben werden. +) und gegen das al-s Anschlag 28b ausgebildete Enüe,des
Längsschlitses 32b gedruckt
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Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Abänderungen gegenüber den angegebenen Ausführungsbeispielen möglich.
Beispielsweise könnten anstelle eines Reibradantriebes auch andere Antriebe,wie beispielsweise Zahnradantrieb,
vorgssehen sein, jedoch ist es klar, daß ein reibungsschlüssiger Antrieb zu bevorzugen 1st.
Wie insbesondre das AusfUhrungsbeispiel nach Fig. 4
verdeutlicht, eignet sich die Erfindung besonders auch für eine Verwendung im Zusammenhang mit Kassettenfilmen;
eine solche Kassette kann beispielsweise mit der aus Pig. 4 entnehmbaren Anordnung der Filmwickel, der federnden
Abstützung ihrer Träger und der Reibräder ausgestattet werden, wobei klar 1st, daß durch die erfindungsgemäße
federnde Abstützung der Träger für die Pilmwickel und Anordnung der Reibrollen praktisch kein zusätzlicher
Platzbedarf erforderlich ist.
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Claims (13)
- A 33 7900, Sep. 1973Ansprüche :flj Aufnahme- oder Wiedergabegerät für einen bandförmigen Informationsträger, insbesondere Kinofilm mit einer Antriebseinrichtung für zumindest einen Bandwickel, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandwickel auf einem zwischen wenigstens zwei Stellungen bewegbaren und in Richtung auf eine dieser Stellungen entgegen dem Bandzug belasteten Träger (5, 6; 5 a, 6 a; 5 b, 6 b) gelagert ist, wobei in einer ersten Stellung der Bandwickel von der Antriebseinrichtung angetrieben und in einer zweiten Stellung von ihr entkuppelt ist, und wobei die Lage des Trägers vom Überwiegen seiner Belastung oder des Bandzuges abhängt.
- 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zur Aufnahme einer Kassette vorgesehen ist, in der wenigstens eine Bandspule für den Bandwickel mit radialem Spiel gelagert ist, und daß der Abstand zwischen den Extremstellungen des Trägers etwa dem Maß dieses Spiels entspricht.
- 3· Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (z.B. 6; 6a; 6b) eines aufwickelnden Bandwickels durch seine dem Bandzug entgegengerichtete Belastung in die erste, angetriebene Stellung gedrückt ist.
- 4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (z.B. 5; 5 a; 5b) eines abwickelnden Bandwickels durch seine dem Bandzug entgegengerichtete Belastung j,n die zweite, entkuppelte Stellung gedrückt und dort in seiner Bewegung vorzugsweise durch einen Anschlag (28"; 28 a; 28 b)409812/0941 - 2 -begrenzt ist.
- 5· Gerät nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (5, 6; 5 a, 6 a; 5 b, 6 b) mit einer Scheibe (3i ^; 3 a, 4 a; Spulen 37 b, 38 b) verbunden ist, die in der einen Stellung an einem einer Antriebsfläche der Scheibe radial benachbarten Antriebsrad (Reibrollen 18, 19; 2oa, 21a, 22a, 23a; 18 b, 19 b,) anliegt, in der anderen Stellung von ihm abgehoben ist.
- 6. Gerät nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe durch eine Tragspule (37 b, 38 b) des Bandwickels gebildet ist.
- 7· Gerät nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Umschalteinrichtung für Vor- und Rücklauf des Bandes vorgesehen ist, daß außer der Antriebseinrichtung für den Vorlauf auch eine für Rücklauf vorgesehen ist, und daß mit der Umschalteinrichtung eine einen der Antriebe blockierende Sperre verbunden ist.
- 8. Gerät nach Anspruch 7* dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (5, 6; 5 a, 6 a) zur erneuten Antriebsverbindung mit der Antriebseinrichtung in eine dritte Stellung, die Rücklaufstellung bringbar ist, und daß die Sperre von wenigstens einem verstellbaren ersten Anschlag (28", 29"; 28 a, 29 a) gebildet ist, der aus einer Lage, bei der ein Pendeln des Trägers (5, 6; 5a, 6 a) zwischen der ersten und zweiten Stellung unter Blockierung der dritten Stellung gestattet, in eine Lage bringbar ist, in der er das Pendeln des Trägers zwischen der zweiten und dritten Stellung gestattet.
- 9. Gerät nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Stellung der ersten Stellung diametral gegenüberliegt, wobei die zweite, entkuppelte Stellung einer Mittelstellung des Trägers (5, 6; 5a, 6 a) entspricht.409812/0941 . , .
- 10. Gerät nach Anspruch 8 oder 9* dadurch gekennzeichnet, daß jedem Träger (5* 6) ein zusätzlicher, vorzugsweise gemeinsam mit dem ersten Anschlag (28", 29") verstellbarer zweiter Anschlag (28r, 29') zugeordnet ist, der beim Pendeln des Trägers (5, 6) zwischen der zweiten und dritten Stellung die erste Stellung blockiert.
- 11. Gerät nach einem der Ansprüche 7 - 10,.dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von zwei komplementären Filmwickeln die Anschläge (281 , 28", 29', 29",· 28 a, 29 a) an einem Teil der Umschalteinrichtung bildenden gemeinsamen Anschlaghebel (11, 11 a) vorgesehen sind, der um eine vorzugsweise symmetrisch zwischen den Anschlägen liegende, insbesondere gerätefeste Achse (25; 25 a) schwenkbar ist.
- 12. Gerät nach einem der Ansprüche 7 - Hj dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Antriebseinrichtungen eine gemeinsame Scheibe (3, 4) mit einer wahlweise in oder außer Antriebsverbindung stehenden Innen- und Aüßenantriebsflache aufweisen.
- 13. Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden dem Träger (5* 6) zugeordneten Antriebsflächenein wahlweise mitea?ISer Flächen in Antriebsverbindung kommendes oder relativ dazu eine Mittelstellung einnehmendes Getrieberad (Reibrolle l8, I9) angeordnet ist.A09812/Ü9A1Lee rse ι te
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Family Cites Families (3)
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|---|---|---|---|---|
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| 8130 | Withdrawal |