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DE2345162A1 - Kreuzstueck fuer das stabkreuz eines faltdrachens - Google Patents

Kreuzstueck fuer das stabkreuz eines faltdrachens

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Publication number
DE2345162A1
DE2345162A1 DE19732345162 DE2345162A DE2345162A1 DE 2345162 A1 DE2345162 A1 DE 2345162A1 DE 19732345162 DE19732345162 DE 19732345162 DE 2345162 A DE2345162 A DE 2345162A DE 2345162 A1 DE2345162 A1 DE 2345162A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cross piece
cross
longitudinal rod
skin
flight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732345162
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Holzner
Hans-Dieter Schmohl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHMOHL GEB
Original Assignee
SCHMOHL GEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHMOHL GEB filed Critical SCHMOHL GEB
Priority to DE19732345162 priority Critical patent/DE2345162A1/de
Publication of DE2345162A1 publication Critical patent/DE2345162A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H27/00Toy aircraft; Other flying toys
    • A63H27/08Kites

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

PATENTANWALT DIPL. ING. HANS-PHFER GAUGER
P. A. DIPL. INC. HANS-PETER CAUCER ■ β MÖNCHEN β! · EFFNERSTR. 43 8 MÜNCHEN 81
EFFNERSTRASSE 43 TELEFON 0811 / 98Ο 762
TELEGRAMMADRESSE: CAUPAT MÜNCHEN
IHR ZEICHEN: MEIN ZEICHEN: SchlHO—2375 DATUM:
VOURREF, MVREF, DATE:
Anwaltsakte χ Schmo-2375
FIBMA. GEBRÜDER SCHMOHL, 732 GÖPPINGEN, POSTSTRASSE 9
Kreuzstück für das Stabkreuz eines Faltdraehens.
Die Erfindung betrifft ein Kreuzstück für das aus zwei quer und zwei längs angeordneten Spreizstäben gebildete Kreuz ei« nes Faltdrachens, wobei die Stäbe mit ihren einen Enden an den Kreuzstück, vorzugsweise in dem Sackloch einer jeweiligen Steckhülse desselben, und mit ihren anderen Enden an der durch sie gespannten Flughaut befestigt sind, vorzugsweise über je« weils eine zur Steckverbindung mit diesen anderen Enden vorgesehene, an der Flughaut befestigte formsteife Kunststofftasche ·
Die bekannten Kreuzstücke für das Stabkreuz von Faltdrachen sind formsteife Kunststoffteile, bei denen das Kreuz aus vier untereinander einstückigen Steckhülsen mit glatter Sackloch-
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wand gebildet ist. Die Achsen der beiden Steckhülsen für die einen Enden der gleich langen Querstäbe schließen in der Normalebene zu den fluchtenden Achsen der beiden anderen Steckhülsen für die Steckenden der ungleich langen Längsstäbe einen stumpfen Winkel von etwa 150° ein. Dadurch wird für die meistens aus einer mit einem Motiv bedruckten Kunststoffolie gebildete Flughaut, die über an ihr befestigte Kunststofftaschen an die freien Stabenden angesteckt wird, ein Stabkreuz erhalten, welches auch dann ein hinreichend stabiles Flugverhalten des Drachens ergibt, wenn an der Flughaut kein Drachenschwanz befestigt wird. Um ein stabiles Flugverhalten zu erhalten, muß die Flughaut im übrigen zwischen den Stäben liegende biegeschlaffe Bereiche haben, die durch den Flugwind aufblähbar sind. Diese biegeschlaffen Bereiche erleichtern gleichzeitig das Stecken der Spreixstäbe, wenn der jeweilige Draohen flugfähig gemacht wird.
Derartige Faltdrachen wurden hauptsächlich unter dem Gesichtspunkt konzipiert, eine kleinvolumige Yerpackungs- und Transportgröße zu erhalten. Um den Drachen flugfähig zu machen, müssen also zuerst die einzelnen Stäbe mit ihren einen Enden in die Taschen der Flughaut und mit ihren anderen Enden in die Steokhülsen des Kreuzstückes eingesteckt werden. Weil bei diesem Steckvorgang gleichzeitig die Flughaut gespannt wird, besteht bis zum Stecken des letzten Stabendes die ständige Gefahr eines unfreiwilligen Lösens der übrigen Stabenden insbesondere aus den Taschen der Flughaut, in denen die Stäbe nur sehr looker sitzen. Die Kinder haben deshalb oft entsprechende Schwierigkeiten beim Zusammenbau des Drachens, wo übermäßige Gewaltanwendung zu einem vorzeitigen Yersohleiß der Flughaut führt, insbesondere zu einem Einreißen der Flughaut an den Befestigungsstellen der Taschen. Sofern beim Aufstedcen des Kreuzstückes auf die βin·η Stabenden nicht auf dessen lagerichtige Anordnung bezüglich der Hug haut geachtet wird, ergeben sich beim Stecken des letzten Stabendes zwangsläufig höhere Spannungen in der Flughaut, die meistens due ch die Anwendung entsprechend höherer Kräfte zu überwinden versucht werden. Die
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Flughaut wird folglich stärker als normal strapaziert. Jede bezüglich der Flughaut falsch erfolgte Anordnung des Kreuzstückes wird meistens erst nach den ersten Flugversuchen mit dem Drachen festgestellt, denn es ergibt sich daraus ein fehlendes Steigvermögen, dessen ursächlicher Fehler oft zuerst in den augenblicklichen Windverhältnissen gesucht wird. Es lab klar, daß darunter besondersbei kleineren Kindern die Freude leiden muß, einen Drachen dieser Art auch ohne Mithilfe eines Erwachsenen steigen zu lassen.
Ähnliche Nachteile liegen weitgehend nicht vor bei den mit einem klappbaren Stabkreuz ausgerüsteten Faltdrachen gemäß US-PS 3 305 198. Bei diesen Drachen wird das Stabkreuz aus nur einem Längsstab und zwei Querstäben gebildet, die beim Verschieben einer den Längestab umfassenden Schiebehülse gegen die Drachenspitze gegen den Längestab eingeklappt werden. An die Schiebehülse sind zu diesem Zweck zwei als Steckhülsen für die einen Enden der Querstäbe ausgebildete Biegelappen angeformt, deren Biegelinien die Schwenkachsen für die mit ihren anderen Enden an die Flughaut angeklebten Querstäbe ergeben. Die Flughaut ist außerdem an die beiden Enden des Längsstabes angeklebt, der im übrigen noch eine Kerbe aufweist, in welche bei gespannter Flughaut eine an die Schiebehülse ängeformte Sperrklinke eingerastet ist. Zum Spannen der Flughaut muß die Schiebehülse von der Drachenspitze wegbewegt werden. Dabei werden dann die Querstäbe infolge ihrer Befestigung an der Flughaut fortschreitend ausgeklappt, bis sie schließlich die für den Spannungssustand der Flughaut maßgebenden Lagen einnehmen, in welchen dann die Sperrklinke der Schiebehülse in die Kerbe des Längsstabes eingerastet ist.
Nachteilig an dieser Konstruktion ist, daß die bei gespannter Flughaut im Zusammenwirken mit der Sperrklinke der Verankerung der Schiebehülse an den Längsstab dienende Kerbe in dem den höchsten Belastungen ausgesetzten Kreuzpunkt des Stabkreuzes angeordnet sein muß. Da die Kerbe den tragenden Querschnitt des Längsstabes erheblioh schwächt, besteht für diesen folglieh
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eine sehr große Bruohgefahr· Sofern die Kerbe zur Verringerung dieser Bruchgefahr weniger tief ausgebildet wird, besteht andererseits die Gefahr, daß sich die Sperrklinke in Plug des Drachens aus der Kerbe löst, wodurch dann sofort die Sohiebehülse gegen die Drachenspitze verschoben wird, die Querstäbe gegen den Längsstab eingeklappt werden und der Drachen abstürzt. Unabhängig von der jeweiligen Tiefe der Kerbe ist diese Absturzgefahr auch daduroh gegeben, daß jedes Plattern der Plughaut unmittelbar auf die Sperrklinke übertragen wird, so daß diese in unkontrollierbare Schwingungen versetzt wird, die ein Lösen aus der Kerbe verursachen können. Je häufiger der Drachen benutzt wird, desto rascher stellen sich auoh Werkstoffermüdungen an der Sperrklinke und auoh an den Biegelinien der Biegelappen ein, die ja die gesamte Spannkraft der Plughaut an die Sohiebehülse zu übertragen haben. Nachteilig an dieser bekannten Konstruktion eines klappbaren Stabkreuzeβ ist schließlich auch die einteilige Ausbildung de« Längeβtabes, die gegenüber einer zweiteiligen Ausbildung nicht nur eine längere Verpaokungs- und Transportgröße ergibt, sondern auoh bei gleioher Materialwahl zur Erzielung einer gleichen Festigkeit des Stabkreuzes die Wahl eines größeren Querschnittes verursacht. Da die Stäbe solcher Faltdrachen meistens aus Rundholz bestehen, wird folglioh das Gewicht des Stabkreuzes bei einer einteiligen Ausbildung des Längsstabes erheblich größer, so daß bei einer gleichen Größe der Flughaut ein Drachen dieser Art ein schlechteres Steigvermögen und sonstiges Plugverhalten hat als ein Drachen, dessen längsstab zweiteilig ausgebildet ist·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kreuzstück für das Stabkreuz eines Faltdrachens der eingangs genannten Art ■o weiterzubilden, daß die Flugfähigkeit des Drachens ebenso rasch und weitgehend mühelos herbeigefihrt werden kann wie bei den vorbeiohriebenen Paltdraohen mit einem klappbaren Stabkreuz, wob·! aber die dafür vermerkten Instabilitäten vermieden werden sollen.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an dem Kreuzstück drei so angeordnete Schwenkachsen zur jeweiligen Einklappbarkeit der beiden Querstäbe und des zur Draohenspitze führenden kürzeren Längsstäbes gegen den weiteren Längsstab ausgebildet sind, daß bereite beim Einklappen des ersten dieser drei Stäbe die gesamte Spannung der Plughaut aufgehoben wird. Die Abstände zwischen den Schwenkachsen und des Befestigungsende des jeweils zugeordneten Stabes an der Flughaut sind für die bevorzugte Ausbildung des Kreuzstückes also beispielsweise so gewählt, daß erst der eine Längsstab gegen den weiteren Längsstab eingeklappt werden muß bevor die Querstäbe einklappbar sind· Soll der Drachen flugfähig gemacht werden, dann können also zunächst diese Querstäbe wegen der dann noch vorhandenen, völligen BiegeSchlaffheit der Flughaut ohne besonderen Kraftaufwand ausgestellt werden. Erst wenn beim abschließenden Umklappen des einen Längsstäbes die Plughaut zunehmend gespannt wird, muß dafür dann eine entsprechende Kraft aufgebracht werden, die aber wegen ihrer Konzentrationsmögliohkeit auf diesen einen Längsstab weitgehend problemlos ist.
Die Lage der einzelnen Schwenkachsen ist natürlich insbesondere abhängig von der jeweiligen Umrißform der Flughaut und auch von deren, die für das Stabkreuz zu fordernde Festigkeit beeinflussenden Größe. Sind die Schwenkachsen in einem gemeinsamen Kugelgelenk zusammengeführt, dann kann von einer solchen Konstruktion für das Stabkreuz nur eine geringere Festigkeit erwartet werden als dann, wenn die Sohwenkaohsen eine räumlich getrennte Ausbildung erfahren, also beispielsweise durch Gelenkstifte gebildet, sind, über welche die Steckhülsen für die beiden Querstäbe und den einen Längsstab an dem Kreusstüok angelenkt sind« In dieser Konstruktion ist deshalb eine bevorzugte Ausbildung der Erfindung zu erblicken.
Weitere vorteilhafte und zweoknäßige Ausbildungen der Erfindung sind in den darauf bezogenen Ansprüchen erfaßt. Eine auch unter fertigungstechnischen Gesichtspunkten augenblicklich bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kreuzstückes ist in der
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W^ Q ir.
Zeiohnung schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Eb zeigt ι
Pig. 1 in Perspektivansicht einen Faltdrachen, dessen Stabkreuz mit einem bekannten Kreuzstück ausgerüstet ist, und
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab und teilweise auseinandergezogener Perspektivdarstellung das Kreuzstück nach der vorliegenden Erfindung.
Bei den Faltdrachen der vorliegend interessierenden Art ist das der Flughaut unterlegte Stabkreuz aus zwei gleich langen Querstäben 1,2 und £ ungleich langen Längsstäben 3, 4 gebildet,
Stäbe wurden bislang mit ihren einen Enden in die untereinander einetückigen Steckhülsen eines formsteifen Kreuzstückes 5 eingesteckt, während ihre anderen Enden über eine jeweilige formsteife Kunststofftasche 6 an der Flughaut 7 befestigt waren. Dabei mußte die Länge der einzelnen Spreizstäbe 1 bis 4 so auf die Abstände zwischen dem Kreuzstück 5 und den einzelnen !Taschen 6 abgestimmt werden, daß sich bei montiertem Stabkreuz eine die Flugeigenschaft des Drachens bestimmende Spannung in der Flughaut 7 ergab. Aus dem Erfordernis zum Stecken der einzelnen Spreizstäbe ergeben sich gewisse Nachteile, auf die einleitend hingewiesen wurde. Diese Nachteile werden mit dem erfindungsgemäßen Kreuzstück der nachfolgend näher beschriebenen Art vermieden.
Das dem Kreuzstück 5 funktionell entsprechende Kreuzstück nach der Erfindung besteht aus insgesamt vier Einzelteilen 8, 9 und 10, von welchen die Teile 9 gleich ausgebildet sind. Im montierten Zustand sind die Teile 9 und 10 über eine jeweilige Schwenkachse unverlierbar mit dem Teil 8 verbunden. Die einzelnen Schwenkachsen sind dabei so an den der Befestigung des einen Endes des längeren Längestabes 3' dienenden Teil 8 angeordnet, daß sowohl die Querstäbe 1* und 2* als auch der zur Drachenspitze führende kürzere Längsβtab 4', die mit ihren einen Enden an den Teilen 9 und 10 und mit ihren anderen Enden an der Flughaut befestigt sind, gegen den längeren Längsstab 31 eingeklappt werden können, dessen anderes Ende ebenfalls an der Flughaut
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befestigt ist. Die Abstände zwischen den Schwenkachsen der Teile 9, 10 und dem Befestigungsende des jeweils zugeordneten Stabes 11, 21 und 41 an der Flughaut sind dabei so gewählt, daß ausschließlich die :über die Flughaut erfolgende Schwenkung des einen Teils 10 maßgebend ist für die Herbeiführung bzw. Aufhebung der Spannung in der Flughaut. Soll der zusammengefaltete Brachen flugfähig gemacht werden, dann müssen erst die Querstäbe 1*, 2f ausgeklappt werden, ehe sich der kürzere Längsstab 4' zur progressiven Spannung der Flughaut ausklappen läßt. Die Flughaut hat ihre volle Spannung dann erreicht, wenn das Teil 10 voll ausgeklappt ist. Folglich wird die Spannung der Flughaut in.dem Augenblick wieder aufgehoben, wenn zum Zusammenfalten des Drachens der kürzere Längsstab 4* über die Flughaut gegen den längeren Längsstab 31 eingeklappt wird.
Das aus fertigungstechnischen Gründen als Formstück separat zu den Teilen 9 und 10 gefertigte Teil 8 besteht aus einem hohlzylindrischen, an seinem einen Ende zur Steckverbindung mit dem längeren Stab 31 offenen und an seinem anderen Ende geschlossenen Hauptkörper 11, der als Steckhülse definierbar ist. An die Außenwand dieser Steckhülse 11 ist zwischen deren Enden eine plattenförmige Konsole 12 angeformt. Die dem offenen Ende der Steckhülse 11 zugewandte Stirnfläche dieser Konsole 12 hat zwei angeformte Vorsprünge 13 und 14, die mit der Achse der Steckhülse 11 einen Mittelpunktswinkel von etwa 150° einschließen. Dieser Mittelpunktswunkel entspricht dem Winkel, welchen die Steckhülsen für die Querstäbe 1, 2 bei dem bekannten Kreuzstück 5 in der lormalebene zu den fluchtenden Achsen der beiden anderen Steckhtilsen für die Längsstäbe 3, 4 einschließen. In jedem Vorsprung 13» 14 ist ein zu der Steokhülse 11 achsparalleler, U-förmiger Schlitz 15 ausgebildet, der in noch näher zu beschreibender Weise eine Rastverbindung mit einem jeweiligen Gelenkstift 16 der Teile 9 ergibt. Parallel zu jedem Vorsprung 13 ist ein weiterer Vorsprung 17, 18 in einem Abstand angeordnet, welcher im wesentlichen der Dicke einer Gelenklasche 19 der Teile 9 entspricht. An die Außenwand
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der SteckhUlse 11 ist nahe deren geschlossenem Ende noch ein bezüglich des Teils 10 als Gelenkstift wirkender, stegartiger Vorsprung 20 angeformt, fluchtend zu welchem ein weiterer Vorsprung 21 an dieses Ende der SteckhUlse 11 angeformt ist.
Die Teile 9 bestehen jeweils aus einer an ihrem einen Ende zur Steckverbindung mit den Querstäben 1f,2" offenen SteckhUlse 22, an deren anderes, geschlossenes Ende die vorerwähnte Gelenklasche 19 und eine weitere, gleich ausgebildete Gelenklasche 23 angeformt sind. Die beiden Gelenklaschen 19,23 jedes Teils 9 sind in einem parallelen Abstand zueinander angeordnet, der im wesentlichen der Dicke der VorsprUnge 13,14 entspricht, die folglich zwischen diese Laschen einfassen, wenn die Teile 9 an dem Teil 8 montiert sind. Die Gelenklaschen 19,23 sind, wie bei 24 gezeigt, gebohrt, so daß ein jeweiliger Gelenkstift 16 in diese Laschen eingeschlagen werden kann. Die Teile 9 werden Über ihren jeweiligen Gelenkstift 16 in die Schlitze der VorsprUnge 13,14 eingerastet, wie dies nachfolgend fUr die funktionell entsprechende Rastverbindung des Teils 10 mit dem Teil 9 näher erläutert wird.
Auch das Teil 10 besteht aus einer an ihrem einen Ende zur Steckverbindung mit dem kürzeren Längsstab 41 offenen SteckhUlse 25, an deren anderes, geschlossenes Ende zwei Gelenklaschen 26 und 27 angeformt sind. Der gegenseitige Abstand dieser Gelenklaschen 26,27 entspricht dem Aussendurchmesser der SteckhUlse 11 des Teils 8. Die Gelenklaschen 26,27 haben je einen, dem Längsschlitz 15 in den VorsprUngen 13,14 des Teils 8 funktionell entsprechenden Längsschlitz 28 bzw. 29 zur Rastverbindung mit dem den Gelenkstiften 16 der Teile 9 funktionell entsprechenden Gelenkstift 20, der an die Außenwand der SteckhUlse 11 angeformt ist. Der Durchmesser dieses Gelenkstiftes 20 ist etwas kleiner asl das Maul der Schlitze 28,29, die sich nach innen hinter dem jeweiligen Maul auf eine gegenüber dem Durchmesser des Gelenkstiftes 20 kleinere Breite verschmälern und in einem jeweiligen Schlitzgrund enden, der eine gegenüber dem Durchmesser des Gelenkstiftes 20 größere öffnungsweite hat. Wird folglich das Teil 10 in Richtung des Pfeiles 30 mit seinen Schlitzen 28,29
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über den Gelenkstift 20 vorgeschoben, dann erfahren die Schlitze 28, 29 kurzfristig dann eine Aufweitung, wenn ihr gegenüber dem Gelenkstift 20 schmälerer Schlitzbereich an dem Gelenkstift vorbeigleitet. Danach rastet der Gelenkstift 20 in den ihm gegenüber eine größere Öffnungsweite aufweisenden Grund der Schlitze 28, 29 ein, so daß jetzt eine unverlierbare Verbindung zwischen dem Teil 10 und dem Teil 8 besteht, die aber so beschaffen ist, daß sich das Teil 10 in Richtung des Doppelpfeiles 31 relativ zu dem Teil 8 um den Gelenkstift 20 als Schwenkachse verschwenken läßt. Gleichartig lassen sich auch die Teile 9 nach ihrer in Richtung des Pfeiles 32 über ihren jeweiligen Gelenkstift 16 bewirkten Rastverbindung mit den Schlitzen 15 der Vorsprünge 13, 14 in Richtung der Doppelpfeile 33 und 34 relativ zu dem Teil 8 verschwenken. Während die Schwenkbewegung der Teile 9 im Sinne eines Ausklappens der Querstäbe 1·, 2· durch die Konsole 12 begrenzt wird, wird die Schwenkbewegung des Teiles 1o im Sinne eines Ausklappens des Kürzeren Längsstabes 4* dadurch begrenzt, daß das geschlossene Ende der Steckhülse 25 zum Anschlag kommt an das geschlossene Ende der Steckhülse 11 des Teiles 8. Wenn diese Anschlagstellung der Steokhülse 25 an der Steckhülse 11 vorliegt, sind an den Gelenklaschen 26, 27 ausgebildete Rastkerben 35 und 36 in Wirkverbindung mit dem stiftartigen Vorsprung 21, so daß darüber eine Sperre zur Verfügung gestellt ist, die ein ungewolltes Einklappen des kürzeren Längsstabθs 4* gegen den längeren Längsstab 3* verhindert. Die Rastverbindung zwischen den Kerben 35, 36 und dem stiftartigen Vorsprung 31 fängt folglich im Zusammenwirken mit dem in die Schlitze 28, 29 eingerasteten Gelenkstift 20 die Spannung in der Flughaut auf, die beim Zusammenfalten des Drachens in den Augenblick aufgehoben wird, in welchem der kürzere Längsstab 4* gegen den längeren Längsstab 3* eingeklappt wird. Solange der kürzere Längsstab 4* ausgeklappt 1st, verhindert dieselbe Sperre im Zusammenwirken mit der Spannung in der Flughaut ein Einklappen der Querstäbe 1*, 2* gegen den längeren Längestab 3*, d.h. es muß erst durch ein Einklappen des kürzeren Längsstabes 4* ein biegeschlaffer Zustand der Flughaut herbeigeführt werden, ehe sich die Querstäbe 1», 21 einklappen lassen. Ua
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andererseits einen gefalteten Drachen flugfähig zu machen, müssen erst die Querstäbe 11, 21 ausgeklappt werden, ehe sich der kürzere, zu der Drachenspitze führende Längsstab 41 unter progressiver Spannung der Flughaut ausklappen läßt.
Es wird damit ein Kreuzstück für das Stabkreuz eines Faltdrachens bereitgestellt, das sich aufgrund der beschriebenen Konstruktion für eine bleibende Anordnung der einzelnen Spreizstäbe eignet. Der damit ausgerüstete Faltdrachen läßt sich deshalb überaus rasoh und weitgehend mühelos entfalten und ebenso wieder zusammenlegen, wobei die Flughaut in optimaler Weise vor möglichen Beschädigungen geschützt wird. Das Kreuzstück ist insgesamt so beschaffen, daß es im Flug des Drachens keinerlei Instabilitäten ergibt, weil es eine Steifheit besitzt, die derjenigen der bekannten Kreuzstücke vergleichbar ist.
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Claims (16)

  1. Ansprüche *- S 4 b I b Z
    , 1 J Kreuzstück für das aus zwei quer und zwei längs angeordneten Spreizstäben gebildete Kreuz eines Faltdrachens, wobei die Stäbe mit ihren einen Enden an dem Kreuzstück, vorzugsweise in dem Sackloch einer jeweiligen Steckhülse desselben, und mit ihren anderen Enden an der durch sie gespannten Flughaut befestigt sind, vorzugsweise über jeweils eine zur Steckverbindung mit diesen anderen Enden vorgesehene, an der Flughaut befestigte formsteife Kunststoff tasche, dadurch gekennzeichnet , daß an dem Kreuzstück drei so angeordnete Schwenkachsen (16, 20) zur jeweiligen Einklappbarkeit der beiden Querstäbe (11, 2·) und des zur Drachenspitze führenden kürzeren Längsstabes (41) gegen den weiteren Längsstab (31) ausgebildet sind, daß bereits beim Einklappen des ersten dieser drei Stäbe die gesamte Spannung der Flughaut aufgehoben wird.
  2. 2. Kreuzstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände zwischen den Schwenkachsen (16, 20) und dem Befestigungsende des jeweils zugeordneten Stabes (1', 21, 41) an der Flughaut so gewähli^ind, daß erst der eine Längsstab (4() gegen den weiteren Längsstab (31) eingeklappt werden muß bevor die Querstäbe (11, 21) einklappbar sind.
  3. 3. Kreuzstück nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (20) des einen Längsstabes (4f) für ein Einklappen desselben über die mit dem Stabkreuz unterlegte Flughaut ausgebildet ist.
  4. 4. Kreuzstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet , daß mindestens der Schwenkachse (20) des einen Längsstabes (41) eine bei gespannter Flughaut wirksame Sperre (21, 35, 36) zugeordnet ist.
  5. 5. Kreuzstück naoh einem der Ansprüche 1 bis 4« dadurch gekennzeichnet , daß die Schwenkachse (20) des einen Längsstabes (4f) quer ausgerichtet lot zu dem weiteren Längsstab (31) und den dazu getrennten Schwenkachsen (16)
    der Querstäbe (1·, 2').
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  6. 6. Kreuzstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß die Schwenkachsen durch Gelenkstifte (16, 20) gebildet sind, über welche die Steckhtilsen (22, 25) für die beiden Querstäbe (1», 2») und den einen Längsstab (41) an dem durch eine Steckhülse (11) für das eine Ende des weiteren Längsstabes (31) gebildeten Kreuzstück angelenkt sind.
  7. 7. Kreuzstück nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß den Steckhülsen (22, 25) für die Querstäbe (11, 2') und den einen Längsstab (41) jeweils bei gespannter Flughaut wirksame BegrenzungsanscHäge (12) am Kreuzstück zur Begrenzung der Ausklappbewegung des jeweiligen Stabes zugeordnet sind.
  8. 8. Kreuzstück nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Sperre als eine Rastverbindung (21, 55, 36) zwischen der Steckhülse (25) des einen Längsstabes (4f) und dem Kreuzstück ausgebildet ist.
  9. 9. Kreuzstück nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß die entweder an den Steckhülsen (22) oder an dem Kreuzstück angeordneten Gelenkstifte (16, 20) eine lösbare Rastrerbindung mit dem jeweils anderen Teil haben.
  10. 10. Kreuzstück nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß an die Steckhülsen (22) für die Qu«rstäbe (11, 21) jeweils zwei Gelenklaschen (19, 23) zur endseitigen Halterung des jeweiligen Gelenkstiftes (16) angeformt sind, der in seinem zwischen den Gelenklaschen liegenden Abschnitt in einen U-förmigen Rastschlitz (15) eines jeweiligen Yorsprungee (13, H) des Kreuzstückes einrastbar ist.
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  11. 11. Kreuzstück nach einem der Ansprüche 6 Ms 10, dadurch gekennzeichnet , daß an die Steokhülse (25) für den einen Längsstab (4f) zwei Gelenklaschen (26, 27) angeformt sind, die zur !festverbindung mit dem an das Kreuzstück angeformten Gelenkstift (20) vorgesehene, U-förmige Rastschlitze (28, 29) aufweisen.
  12. 12. Kreuzstück nach den Ansprüchen 8 und 11, dadurch gekennzeichnet , daß an den Gelenklaschen (26, 27) der Steckhülse (25) für den einen Längsstab (41) fluchtend zu deren Rastschlitzen (28, 29) angeordnete Rastkerben (35, 36) ausgebildet sind, mit welchen bei ausgeklapptem Längsstab ein an dem Kreuzstück ausgeformter stiftartiger Torsprung (21) in Wirkverbindung steht.
  13. 13. Kreuzstück nach den Ansprüchen 7 und 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge der beiden Steckhülsen (22) für die Querstäbe (11, 2») durch eine an das Kreuzstück angeformte, gemeinsame Konsole (12) und der Anschlag für die Steckhülse (25) des einen Längsstabes (41) durch das zugeordnete Ende der Steckhülse (11) für den weiteren Längsstab (31) gebildet sind.
  14. 14. Kreuzstück naoh den Ansprüchen 10 und 13» dadurch g e kenn zeichnet, daß die die Rastschlitze (15) für die Gelenkstifte (16) der Steckhülsen (22) für die Querstäbe (1·, 21) aufweisenden Vorsprünge (13, 14) an die Konsole (12) angeformt sind und ihnen jeweils ein weiterer Vorsprung (17, 18) in einem Abstand zugeordnet ist, der im wesentlichen der Dicke der einen, im montierten Zustand der zugeordneten Steckhülse zwischen den beiden Vorsprüngen geführten Gelenklasche (19) entspricht.
  15. 15. Kreuzstück mindestens naoh Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß es aus vier getrennt gefertigten Porastücken (8, 9, 10) aus Kunststoff od.dgl. besteht, die über die Gelenkstifte (16, 20) zu einer unverlierbaren Einheit montierbar sind.
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  16. 16. Faltdrachen, dessen Stabkreuz ein Kreuzstück nach einem der Ansprüche 1 bis 15 aufweist.
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