DE2344864C3 - Zylinderkopf einer Viertaktbrennkraftmaschine - Google Patents
Zylinderkopf einer ViertaktbrennkraftmaschineInfo
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- DE2344864C3 DE2344864C3 DE19732344864 DE2344864A DE2344864C3 DE 2344864 C3 DE2344864 C3 DE 2344864C3 DE 19732344864 DE19732344864 DE 19732344864 DE 2344864 A DE2344864 A DE 2344864A DE 2344864 C3 DE2344864 C3 DE 2344864C3
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf einen gegossenen Zylinderkopf für eine Viertaktbrennkraftmaschine mit
Fremdzündung, V-förmiger Zylinderblockanordnung und mit innerhalb des freien V-Raumes angeordnetem
Saugrohrkörper sowie mit gesondert vorgesehener, zwangweiser Luftzufuhr zu den Auslaßkanälen durch
von einer in Längsrichtung des Motorblocks verlaufenden Längsleitung ausgehende Querleitungc η zu den
einzelnen Auslaßkanälen.
Ein Zylinderkopf dieser Art mit zahlreichen der an-'
gegebenen Merkmale ist durch die US-PS 36 53 212 bekannt. Ferner ist durch die GB-PS 13 18 123 eine längs
des Motorblocks liegende, zur Zufuhr von Nachverbrennungsluft
dienende Leitung bekannt, von der Querleitungen zu den einzelnen Auslaßkanälen abzweigen,
die als Bohrungen im gegossenen Zylinderkopf ausgeführt sind.
Zur Verbesserung der Zusammensetzung des Abgases von derartigen Viertaktbrennkraftmaschinen ist
vorgeschlagen worden. Luft zwangweise dem Abgas direkt nach seinem Verlassen des Zylinders zuzuführen.
Bei Motoren mit V-förmig angeordneten Zylindern wurde zunächst versucht, die der zwangweisen Luftzuführung
dienende Leitung zwischen dem im V-Raum angeordneten Saugrohrkörper und dem Motorgehäuse
anzuordnen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß eine derart angeordnete Leitung durch Abgasrückschläge und
durch mangelnde Möglichkeit, Kühlluft zuzuführen, sehr stark aufgeheizt wurde. Dies sollte aber vermieden
werden, damit der Luftduichsatz nicht verschlechtert
wird. Die Anordnung einer Luftzuführungsleitung als in den Zylinderkopf eingegossener oder gebohrter Kanal
schied deshalb aus, weil für eine derartige Konstruktion unter Beachtung der sonstigen notwendigen Eigenarten
des Zylinderkopfes kein Platz zur Verfügung stand.
Aufgabe der Erfindung ist es, die aufgezeigten Mängel zu beseitigen und trotz aller entgegenstehender
Schwierigkeiten noch einen Platz zu finden, der die Luftzufuhr zu den Auslaßkanälen ermöglicht, der nicht
den Gefahren einer Erwärmung durch seine Umgebung in dem geschilderten Maße ausgesetzt ist und außerdem
gekühlt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch gelöst,
daß die Längsleitung aus einem auf der Saugrohrseite des Zylinderkopfes ausgebildeten Schlitz besteht,
der auf seiner offenen Seite vom Flansch des Saugrohrkörpers abgedeckt ist, daß die Querleitungen in an sich
bekannter Weise im Zylinderkopf gebohrte Kanäle sind und daß der Schlitz einerseits mit einem neben
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einem der im ^j...,»w»»|,. Uw.«.%...w..w·· '-luaiauiianaie
eingegossenen Luftzufuhrkanal und andererseits durch eine im Saugrohrkörper angeordnete Bohrung mit dem
im anderen Zylinderkopf der Maschine in gleicher Weise vorgesehenen Schlitz in Verbindung steht.
Durch diese Verbindungsleitung zwischen den beiden Zylinderköpfen ist es möglich, den auf einer Seite
eingegossenen Luftzufuhrkanal beim anderen Zylinderkopf einzusparen und trotzdem die beiden Luftschlitze
in ausreichendem Maße mit der den Auslaßkanälen zuzuführenden Luft zu versorgen. Außerdem entsteht dadurch,
daß diese Bohrung noch mit im Saugrohrkörper untergebracht werden kann, kein besondrer Aufwand,
zumal die Abdichtung hier wie auch bei den Luftschlitzen einfach ist, da die für die Befestigung des Saugrohrkörpers
an den Zylinderköpfen vorgesehenen Flansche auch zur Abdichtung der Luftschlitze und der Eingangsöffnungen der Bohrung mit herangezogen werden
können.
Durch die Erfindung ist es möglich, bei begrenztem Raumangebot die Lufteinblasung mit vertretbaren Änderungen
durchzuführen. Dabei ergeben sich gegenüber den bekannten Ausführungen wesentliche Vereinfachungen
der Gesamtanlage. So wird beispielsweise der Motorraum von zusätzlichen Leitungen mit Haltern
und isolierung freigehalten. Als Folge entfallen dadurch Platzschwierigkeiten im Motorraum eines Fahrzeugs.
Auch viele Abdichtungsprobleme treten nicht mehr auf, da viele Rohranschlüsse wegfallen. Außerdem
kann die erfindungsgemäße Ausführung billiger hergestellt werden, da der Schlitz leicht und ohne besonderen
Aufwand gefräst werden kann, und das Eingießen des Luftzufuhrkanals in nur einem der Zylinderköpfe
keine besonderen Schwierigkeiten macht. Weiterhin können die im Zylinderkopf vorgesehenen Querbohrungen
leicht in die Arbeitsgänge der Transferstraße einbezogen werden. Außerdem liegt als weiterer
Vorteil der Luftschlitz auf der kalten Seite des Motors und kann leicht in die Motorkühlung mit einbezogen
werden. Schließlich läßt sich die volliniegrierte Bauart der Luftzuführung bei allen Motorbauarten anwenden,
bei der aus bautechnischen Gründen ein Schlitz möglich ist und er sich durch ein entsprechend gestaltetes
Saugrohr abdecken läßt. Deswegen ist insbesondere die erfindungsgemäße Bauart bei V-Motoren wegen
der dabei erzielten Raumersparnis von ganz besonderer Bedeutung.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles in der folgenden
Beschreibung näher erläutert, der auch weitere Einzelheiten des Gegenstandes der Erfindung entnommen
werden können. Es zeigt
F i g. 1 die Luftzufuhreinrichtung an einem Zylinderkopf in vereinfachter Darstellung,
Fig.2 einen V-förmigen Motor mit der erfindungsgemäßen
Luftzufuhreinrichtung in Vorderansicht teilweise im Schnitt.
F i g. 3 einen Teil des in F i g. 2 gezeigten Motorblocks
in Draufsicht.
Durch eine Luftpumpe 1 wird über eine Ansaugöffnung 2 und eine Leitung 3 Luft angesaugt und über ein
Abblaseventil 4 mit einem DämpfungstUter 5, über das überschüssige Luft ins Freie abgegeben wird, über ein
Rückschlagventil 6 einer Luftzufuhrleitung 7 zugeführt. Die in F i g. 3 angedeuteten Schnitte 11-11, die einerseits
durch den Luftzufuhrkanal 7, andererseits durcH den Auslaßkanal 8 und weiterhin durch die als Verbindungsleitung
dienende Bohrung 9 gelegt sind, sind in F i g. 2 dargestellt. Aus den F i g. 2 und 3 ergibt sich
snmit HaR nphpn Hprvi prctpn Ht*r in *»in<»m ηοηΛΡΓοηοη
Zylinderkopf 11 befindlichen Auslaßkanäle 8 ein Luftzufuhrkanal 7 eingegossen ist. Dieser Luftzufuhrkanal 7
steht über eine Nische 12 mit einem auf der Seite des Saugrohrkörpers 13 in Längsrichtung des Motorblocks
14 verlaufenden Schlitz 15 in Verbindung. Dieser Schlitz 15 ist auf seiner offenen Seite vom Flansch 16
des Saugrohrkörpers 13 abgedeckt Im übrigen ist der Schlitz 15 mit den einzelnen Auslaßkanälen 8 durch im
Zylinderkopf 11 vorgesehene Kanäle 17 mil den einzelnen Auslaßkanälen 8 verbunden. Im durch die Flansche
16 auf den beiden Zylinderköpfen 11 befestigten Saugrohrkörper 13 ist eine Bohrung 9 angebracht, die im
Zusammenwirken mit den Nischen \2 den Luftzufuhrkanal 7 und die Schlitze 15 und 15' miteinander verbindet.
Dadurch wird die durch den Luftzufuhrkanal 7 zugeführte Luft sowohl dem Schlitz 15 auf der rechten
Seite des Motors (Zylinderkopf 11) als auch dem Schütz 15' auf der !inker. Seite des Meters 'Zylinder
kopf 1Γ), auf der sich kein Luftzufuhrkanal 7 befindet, zugeführt. Die als Verbindungsleitung dienende Bohrung
9 kann im vorhandenen Saugrohrkörper 13 mit den Saugrohren 18 und 18' ohne besondere Änderungen
des Gußteils noch mit angebracht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Gegossener Zylinderkopf für eine Viertaktbrennkraftmaschine mit Fremdzündung, V-förmiger Zylinderblockanordnung und mit innerhalb des freien V-Raumes angeordnetem Saugrohrkörper sowie mit gesondert vorgesehener, zwangweiser Luftzufuhr zu den Auslaßkanälen durch von einer in Längsrichtung des Motorblocks verlaufenden Längsleitung ausgehende Querleitungen zu den einzelnen A-Jslaßkanälen, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsleitung aus einem auf der Saugrohrseite des Zylinderkopfes (11) ausgebildeten Schlitz (15) besteht, der auf seiner offenen Seite vom Flansch (16) des Saugrohrkörpers (13) abgedeckt ist, daß die Querleitungen in an sich bekannter Weise im Zylinderkopf (11) gebohrte Kanäle (17) sind und daß der Schlitz (15) einerseits mit einem neben einem der im Zylinderkopf (11) befindliehen Auslaßkanäle (8) eingegossenen Luftzufuhrkanal (7) und andererseits durch eine im Saugrohrkörper (13) angeordnete Bohrung (9) mit dem im anderen Zylinderkopf (1 Γ) der Maschine in gleicher Weise vorgesehenen Schlitz (15') in Verbindung steht.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732344864 DE2344864C3 (de) | 1973-09-06 | Zylinderkopf einer Viertaktbrennkraftmaschine | |
| GB3762374A GB1442247A (en) | 1973-09-06 | 1974-08-28 | Fou-stroke internal-combustion engine |
| IT52834/74A IT1021617B (it) | 1973-09-06 | 1974-09-02 | Motore a combustione interna a quattro tempi |
| FR7430045A FR2243329B1 (de) | 1973-09-06 | 1974-09-04 | |
| US05/502,942 US3948229A (en) | 1973-09-06 | 1974-09-04 | Manifold structure for a four-cycle internal combustion engine |
| JP49101443A JPS5233252B2 (de) | 1973-09-06 | 1974-09-05 | |
| SE7411223A SE401712B (sv) | 1973-09-06 | 1974-09-05 | Anordning vid fyrtaktsforbrenningsmotorer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732344864 DE2344864C3 (de) | 1973-09-06 | Zylinderkopf einer Viertaktbrennkraftmaschine |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2344864A1 DE2344864A1 (de) | 1975-04-03 |
| DE2344864B2 DE2344864B2 (de) | 1975-12-18 |
| DE2344864C3 true DE2344864C3 (de) | 1976-08-05 |
Family
ID=
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