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DE2344564C2 - Verfahren zur Herstellung aromatischer Kohlenwasserstoffe aus C↓2↓-bis C↓4↓-Paraffinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung aromatischer Kohlenwasserstoffe aus C↓2↓-bis C↓4↓-Paraffinen

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Publication number
DE2344564C2
DE2344564C2 DE2344564A DE2344564A DE2344564C2 DE 2344564 C2 DE2344564 C2 DE 2344564C2 DE 2344564 A DE2344564 A DE 2344564A DE 2344564 A DE2344564 A DE 2344564A DE 2344564 C2 DE2344564 C2 DE 2344564C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
zeolite
paraffins
oxide
aromatics
catalyst
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2344564A
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English (en)
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DE2344564A1 (de
Inventor
John Camberley Surrey Cattanach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ExxonMobil Oil Corp
Original Assignee
Mobil Oil Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to BE134981A priority Critical patent/BE804071A/xx
Application filed by Mobil Oil Corp filed Critical Mobil Oil Corp
Priority to DE2344564A priority patent/DE2344564C2/de
Publication of DE2344564A1 publication Critical patent/DE2344564A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2344564C2 publication Critical patent/DE2344564C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J29/00Catalysts comprising molecular sieves
    • B01J29/04Catalysts comprising molecular sieves having base-exchange properties, e.g. crystalline zeolites
    • B01J29/06Crystalline aluminosilicate zeolites; Isomorphous compounds thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2/00Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing a smaller number of carbon atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2529/00Catalysts comprising molecular sieves
    • C07C2529/04Catalysts comprising molecular sieves having base-exchange properties, e.g. crystalline zeolites, pillared clays
    • C07C2529/06Crystalline aluminosilicate zeolites; Isomorphous compounds thereof
    • C07C2529/40Crystalline aluminosilicate zeolites; Isomorphous compounds thereof of the pentasil type, e.g. types ZSM-5, ZSM-8 or ZSM-11

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung aromatischer Kohlenwasserstoffe aus Cr bis Q-Paraffinen> -Olefinen oder deren Gemischen, bei Drücken von ca. 1 bis 71 bar, in Gegenwart von ionenausgetauschten Zeolithen als Katalysator und einem Verhältnis von Wasserstoff zu Kohlenwasserstoffen von 0 bis 20.
Es ist seit langem bekannt, verschiedene Kohlenwasserstofffraktionen allgemein mit sauren Katalysatoren und im speziellen mit festen kieselsäurehaltigen sauren Katalysatoren einschließlich solcher, die als kristalline Aluminosilicat-Zeolithe bezeichnet werden, zu kontaktieren. Der Kontakt der Kohlenwasserstoffbeschickung mit den sauren Katalysatoren wurde für eine große Vielzahl von Reaktionen durchgeführt einschließlich Krackung, Isomerisierung, Hydrokrackung und dergleichen. Das Kontaktieren verschiedener Kohlenwasserstofffraktionen mit kristallinen Aluminosilicaten ist in J5 den US-PS 31 40 249,31 40 251,31 40 253 und 31 40 322 und der DE-OS 15 18 745 beschrieben.
Der Kontakt paraffinischer Beschickungsmaterialien mit kristallinen Aluminosiiicat-Zeolithen ist auch bekannt, und der bei weitem vorherrschende Grund für die Kontaktierung paraffinischer Materialien mit Zeolithen bestand im Zweck der Krackung, d. h. deren Umwandlung in Produkte mit niedrigerem Molekulargewicht. Eine typische Anwendung auf diesem allgemeinen Gebiet ist die Verwendung kristalliner Aluminosilicat-Zeolithe zur Durchführung der Entwachsungsreaktionen, d. h. die Krackung von Paraffinen zu Materialien mit niedrigem Molekulargewicht
In der US-PS 34 00 072 ist ein Entwachsungsverfahren mit kristallinen Aluminosilicaten allgemein be- so schrieben.
Die Bildung aromatischer Verbindungen aus Paraffinen mit niedrigem Molekulargewicht ist bekannt, jedoch erfordern diese Verfahren nach dem Stand der Technik stets die Anwesenheit einer starken Hydritr-/Dehydrierkomponente. Verfahren dieses Typs sind in den US-PS 32 96 324 und 33 74 281 beschrieben.
Die DE-OS 15 18 745 betrifft die Verwendung von kristallinen zeolithischen Melallaluminiumsiiicaten als Katalysatoren zum Aromatisieren von Kohlenwasser· stoffen. Wie ersichtlich, wird jedoch gemäß dieser Literaturstelle als Katalysator ein Zeolith X verwendet, der sich von den gemäß der vorliegenden Erfindung verwendeten Zeolithmaterialien wesentlich unterscheidet. Aus dem später gebrachten Vergleichsversuch, worin einerseits ein ausgetauschter Zeolith X und ein Zeolith ZSM-5 eingesetzt wurde, ergibt es sich, daß wesentlich bessere Umwandlungen und Ausbeuten an Aromaten erhalten werden, wenn der erfindungsgemäß eingesetzte Zeolith vom Typ ZSM-5 verwendet wird,
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens zur Umwandlung von Kohlenwasserstoffen, die im wesentlichen aus Cj-Ct-Paraffinen, -Olefinen und deren Gemischen bestehen, zu aromatischen Verbindungen,
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Erfindung durch die Schaffung eines Verfahrens zur Herstellung aromatischer Kohlenwasserstoffe aus Cr bis CVParaffinen, -Olefinen oder deren Gemischen, bei Drücken von ca. 1 bis 71 bar, in Gegenwart von ionenausgetauschten Zeolithen als Katalysator und einem Verhältnis von Wasserstoff zu Kohlenwasserstoffen von 0 bis 20, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man die Umsetzung bei 300 bis 6500C ausführt und als Zeolith einen Zeolith vom Typ ZSM-5 einsetzt, der gegebenenfalls noch eine Hydrier-/DehvG/ier-Komponente enthält
Gemäß der Erfindung werden aromatische Verbindungen gebildet indem der im wesentlichen aus C2—C4-Paraffinen, -Olefinen oder deren Gemischen bestehender Beschickungsstrom mit einem kristallinen Aluminosilicatzeolith kontaktiert wird, der
i) ein Verhältnis von Kieselsäure zu Aluminiumoxid von über 15 aufweist;
ii) aus einer organische Kationen enthaltenden Lösung kristallisiert worden ist so daß er direkt nach der Herstellung organische Kationen enthält und
iii) eine solche Porengröße aufweist, daß er Methylparaffine bei den angewandten Bedingungen sorbiert,
wobei diese Bedingungen
a) eine Temperatur von 300 bis 6500C,
b) einen Druck von ca. 1 bis 71 bar,
c) einen WHSV-Wert von 0,5 bis 400, und
d) ein Verhältnis von Wasserstoff zu Kohlenwasserstoff von 0 bis 20 umfassen.
Es scheint daß sich ein neuer Reaktionsmechanismus ergibt, da es erstmals nicht notwendig ist, eine Hydrier'/Dehydrier-Komponente in Verbindung mit dem kristallinen Aluminosilicatzeolith zu verwenden.
Das neue Verfahren der Erfindung ist sehr wirtschaftlich, da die verwendeten Katalysatoren unter den angewendeten Reaktionsbedingungen überraschend stabil sind, so daß sie über lange Zeiträume aktiv bleiben, wodurch die Notwendigkeit häufiger Regenerierung beseitigt ist. Wie ersichtlich, bestand ein allgemeines Charakteristikum sämtlicher bisheriger sauren Katalysatoren, gleich ob amorph oder kristallin, darin, daß sie rasch in Abwesenheit einer Hydrier-/Dehydrier-Komponente alterten. Die Erfindung liefert demgegenüber ein Verfahren zur direkten Umwandlung von C2—C4-Paraffinen oder -Olefinen in Aromaten, das über lange Zeiträume ohne nachteilige Einwirkungen auf die Katalysatorwirksamkeit oder die Produktselektivität betrieben werden kann.
Als Zeolithe vom ZSM-5-Typ sind ZSM-5-Zeolithe gemäß der US-PS 37 02 886, ZSM-8-Zeolithe gemäß der DE-OS 20 49 755 und ZSM-11-Zeolithe gemäß der US-PS 37 09 979 einsetzbar.
In den erfindungsgemäß verwendeten Zeolithen sind gewöhnlich die damit verbundenen ursprünglichen Kationen durch eine große Vielzahl anderer Kationen
gemäß bekannten Techniken ersetzt Zu typischen Ersatzkationen gehören Wasserstoff, Ammonium- und Metallkationen einschließlich deren Gemischen, Von den Ersatzkaüonen werden Kationen von Wasserstoff, Ammonium, seltenen Erden und deren Gemischen s besonders bevorzugt
Typische Ionenaustauschtechniken bestehen darin, den speziellen Zeolith mit einem Salz des gewünschten Ersatzkations oder der erwünschten Ersatzkationen zu kontaktieren. Obgleich eine große Vielzahl von Salzen ι ο verwendet werden kann, werden Chloride, Nitrate und Sulfate besonders bevorzugt
Typische Ionenaustauschtechniken sind in einer großen Vielzahl von Patentschriften einschließlich der US-PS 31 40 249, 31 40 251 und 31 40 253 beschrieben.
Nach Kontaktierung mit der Salzlösung des gewünschten Verdrängungskations können die Zeolithe mit Wasser gewaschen und bei einer Temperatur im Bereich von 65 bis etwa 316°C getrocknet werden und anschließend in La!t oder einem anderen inerten Gas bei Temperaturen im Bereich von 260 bis 816°C während eines Zeitraums im Bereich von 1 bis 48 Stunden oder mehr erhitzt werden.
Es ist auch möglich, den Zeolith mit Dampf bei erhöhten Temperaturen im Bereich von 427 bis 87 Γ C und bevorzugt 538 bis 816°C, falls dies erwünscht ist, zu behandeln. Die Behandlung kann in Atmosphären erfolgen, die teilweise oder vollkommen aus Wasserdampf bestehen.
Eine ähnliche Behandlung kann bei niedrigeren Temperaturen und erhöhten Drücken erfolgen, beispielsweise bei 177 bis 37 Γ C bei etwa 200 bar.
Eine Ausführungsform der Erfinduwg besteht in der Verwendung einer porösen Matrix, zusammen mit dem vorher beschriebenen Zeolith vom 2. ίΜ-5-Typ. Der Zeolith vom ZSM-5-Typ kann mit einer porösen Matrix in solchen Mengen kombiniert dispergiert oder in anderer Weise innig vermischt werden, daß das erhaltene Produkt 1 bis 95 Gew.-% und bevorzugt 50 bis 80 Gew.-% des Zeoliths in der fertigen Masse enthält
Der Ausdruck »poröse Matrix« umfaßt anorganische Massen, mit denen die Aluminosilicate kombiniert dispergiert oder in anderer Weise innig vermischt werden können, worin die Matrix aktiv oder inaktiv sein kann. Es sei bemerkt daß die Porosität der als eine Matrix verwendeten Massen entweder in dem speziellen Material inhärent vorliegen kann oder durch mechanische oder chemische Mittel eingebracht werden kann. Zu typischen verwendbaren Matrizen gehören Metalle und deren Legierungen, gesinterte Metalle und gesintertes Glas, Asbest, Siliciumcarbidaggregate, Bims, Schamottstein, Diatomeenerde und anorganische Oxide. Anorganische Massen, insbesondere solche einer kieselsäurehaltigen Natur, werden bevorzugt. Von diesen Matrizen werden insbesondere anorganische Oxide, ivie beispielsweise Ton, chemisch behandelter Ton, Kieselsäure oder Kieselsäure-Aluminiumoxid wegen ihrer überlegenen Porosität, Abriebsbeständigkeit und Stabilität bevorzugt.
Die Vereinigung des Aluminosilicate mit einem anorganischen Oxid kann durch verschiedene Methoden erreicht werden, worin die Aluminosilicate auf eine Teilchengröße von weniger als 40μπι, bevorzugt weniger als ΙΟμπι, verringert werden und mit einem anorganischen Oxid innig vermischt werden, während h> letzteres in einem wasserhaltigen Zustand, wie beispielsweise in Form eines Hydrosols, Hydrogels, feuchter gelatinöser Ausfällung oder in einem trockenen Zustand oder einem Gemisch davon vorliegt Somit können fein zerteilte Aluminosilicate direkt mit einem kieselsäurehaltigen Gel, aas durch Hydrolysierung einer basischen Lösung eines Alkalimetallsilicats mit einer Säure, wie beispielsweise Chlorwasserstoffsäure, Schwefelsäure oder Essigsäure, gebildet wurde, vermischt werden. Das Vermischen der drei Komponenten kann in jeder beliebigen Weise erfolgen, beispielsweise in einer Kugelmühle oder in anderen Mühlenarten. Lie Aluminosilicate können auch in einem Hydrosol dispergiert werden, das durch Umsetzung eines Alkalisilicats mit einem sauren oder alkalischen Koaguliermittel erhalten wurde. Das Hydrosol läßt man dann sich in der Masse zu einem Hydrogel verfestigen, das anschließend getrocknet ~md in Stücke der gewünschten Gestalt zerbrochen wird oder durch übliche Sprühtrocknungstechniken getrocknet oder durch eine Düse in ein ölbad oder ein Bad aus anderem, mit Wasser nicht mischbaren Suspendiermedium dispergiert wird, wobei kugelförmig geformte Perlenteilchen des Katalysators, wie in der US-PS 23 84 946 beschrieben, erhalten werden. Das so erhaltene kieselsäurehaltige Aluminosilicat-Kieselgel wird von löslichen Salzen freigewaschen und anschließend getrocknet und/oder gegebenenfalls calciniert
In ähnlicher Weise kann in die Aluminosilicate ein tonerdehaltiges Oxid eingearbeitet werden. Derartige Gele und wasserhaltige Oxide sind bekannt und können beispielsweise durch Zugabe von Ammoniumhydroxid, Ammoniumcarbonat und dergleichen zu einem Aluminiumsalz, wie beispielsweise Aluminiumchlorid, Aluminiumsulfat Aluminiumnitrat und dergleichen in ausreichender Menge zur Bildung von Aluminiumhydroxid, das nach Trocknung in Aluminiumoxid überführt wird, hergestellt werden. In das Aluminosilicat kann das tonerdehaltige Oxid eingearbeitet werden, während letzteres in Form eines Hydrosols, Hydrogels oder eines gelatinösen Niederschlags oder eines wasserhaltigen Oxids oder im getrockneten Zustand vorliegt
Die katalytisch wirksame Matrix aus anorganischem Oxid kann auch aus einem mehrfachen Gel bestehen, das eine vorherrschende Menge Siliciumdioxid mit einem oder mehreren Metallen oder deren Oxiden der Gruppen IB, II, III, IV, V, VI, VH und VIII des Periodischen Systems aufweist. Besonders bevorzugt sind Mehrfachgele oder Siliciumdioxid mit Metalloxiden der Gruppen HA, III und IVa des Periodischen Systems, insbesondere solche, in denen das Metalloxid ein Oxid der seltenen Erden, Magnesiumoxid, Aluminiumoxid, Zirkoniumoxid, Titandioxid, Berylliumoxid, Thoriumoxid oder deren Kombination darstellt. Die Herstellung der Mehrfachgele ist bekannt und besteht im allgemeinen entweder in der getrennten Ausfällung oder gleichzeitigen Ausfällungsverfahren, bei denen ein geeignetes Salz des Metalloxids zu einem Alkalisilicat zugegeben wird und je nach Bedarf eine Säure oder Base zur Ausfällung des entsprechenden Oxids zugesetzt wird. Der Kieselsäuregehalt der hier in Betracht kommenden kieselsäurehaltigen Gelmatrix liegt im allgemeinen im Bereich von 55 bis 100Gew.-%, wobei der Metalloxidgehalt im Bereich von 0 bis 45% liegt.
Das anorganische Oxid kann auch aus rohem Ton oder einem Tonmineral bestehen, das mit einem sauren Medium behandelt worden ist, um es aktiv zu machen. Das Aluminosilicat kann in den Ton in einfacher Weise durch Vermischen der beiden und Ausbildung des Gemischs zu den gewünschten Formen eingearbeitet werden. Zu geeigneten Tonen gehören Attapulgit, Kaolin, Sepiolit, Polygarskit, Kaolinit, Hallosit, plasti-
sehe Kugeltone, Bentonit, Montmorillonit, lllit oder Chlorit
Zu anderen geeigneten Matrizen gehören Pulver feuerfester Oxide, wie beispielsweise Aluminiumoxid oder «-Aluminiumoxid mit sehr geringem inneren Porenvolumen, Vorzugsweise besitzen diese Materialien aus sich selbst praktisch keine innewohnende kataJytische Wirksamkeit
Das Katalysatorprodukt kann in Wasserdampf oder in anderer· Atmosphären, z. B. Luft, nahe der zur in Umwandlung beabsichtigten Temperatur erhitzt werden, kann jedoch auch auf anfängliche Betriebstemperaturen während der Anwendung des Umwandlungsprozesses erhitzt werden. Im allgemeinen wird der Katalysator bei etwa 65 bis 316" C getrocknet und kann anschließend in Luft, Wasserdampf, Stickstoff, Helium, Rauchgas oder anderen für das Katalysatorprodukt nicht schädlichen Gasen bei Temperaturen im Bereich von etwa 260 bis 8700C während eines Zeitraums von 1 bis 48 Stunden oder mehr calciniert werden. Es sei auch bemerkt, daß das Aluminosilicat vor der Einarbeitung in das anorganische Gxidgei calciniert werden kann. Es ist auch darauf hinzuweisen, daß das Aluminosilicat oder die Aluminosilicate vor der Einarbeitung ic eine Matrix nicht dem Ionenaustausch unterzogen werden müssen, jedoch während oder nach der Einarbeitung in eine Matrix so behandelt werden können.
Das neue Verfahren der Erfindung wird in einfädler Weise durchgeführt, indem ein im wesentlichen aus C2—CrParaffinen und/oder -Olefinen (Äthan, Propan, Butan, Isobutan, Äthylen, Propylen, Buten, Isobuten und deren Gemischen) bestehender Beschickungsstrom mit einem Zeolith der vorstehend definierten Art bei einer Temperatur von etwa 100 bis 7000C kontaktiert wird und die erzeugten aromatischen Verbindungen gewonnen werden. Die Umsetzung kann bei Atmosphärendruck und in Abwesenheit von Wasserstoff erfolgen. Die erzeugten aromatischen Verbindungen sind vorwiegend Ce- Cio-Aromaten.
Es ist jedoch darauf hinzuweisen, daß es nicht notwenoig ist, eine Hydrier-zTJehydrier-Komponente zu verwenden, und es nicht notwendig ist, die Umsetzung in Gegenwart von zugesetztem Wasserstoff durchzufahren, obwohl diese beiden Merkmale, falls erwünscht, angewendet werden können. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß die bevorzugte Ausführungsfofm der Erfindung in der Durchführung des Verfahrens in Abwesenheit von Wasserstoff und in Abwesenheit einer Hydrierkomponente besteht
Wenn eine Hydrier-ZDehydrier-Komponente verwendet wird, muß sie keine starke Hydrierkomponente, sein, sondern kann irgendeine üblicherweise bekannte Hydrierkomponerte sein. Zu diesen Komponenten gehören Metalle, Oxide und Sulfide von Metallen, die in die Gruppe VlB einschließlich Chrom, Molybdän, Wolfram und dergleichen, die Gruppe HB einschließlich Zink und Kadmium, die Gruppe VIIB einschließlich Mangan und Rhenium und die Gruppe VIII einschließlich Kobalt, Nickel, Platin, Palladium, Ruthenium und Rhodium und Kombinationen von Metallen, Sulfiden und Oxiden von Metallen der Giuppe. VIB und VIII des periodischen Systems, wie beispielsweise Nickel-Wolfram-su'üd, Kobaltoxid-Molybdänoxid fallen.
Bevorzugte Arbeitsbedingungen bei der Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung sind Temperaturen von 400 bis 6500C1 Atmosphärendruck bis 22 bar, Abwesenheit von Wasserstoff und WHSV-Werte von 0,5 bis 400.
Die folgenden Beispiele erläutern die Ausführung der Erfindung.
Beispiele 1 bis 4
Die Beispiele 1 bis 4 erläutern die Herstellung von C6+-Aromaten durch Kontaktierung von Propylen bei verschiedenen Temperaturen mit einer Katalysatormasse, die aus 80 Gew.-Teilen H-ZSM-5 (hergestellt nach dem Verfahren gemäß Beispiel 5 der britischen Patentschrift 13 23 7)0) und 20 Gew.-Teilen Aluminiumoxid besteht. Die Katalysatormasse enthielt keine Hydrier-/Dehydrier-Komponente, und es wurde kein zusätzlicher Wasserstoff verwendet Sämtliche Versuche wurden bei Atmosphärendruck durchgeführt.
Weitere Verfahrensbedingungen und Ergebnisse sind in der Tabelle 1 wiedergegeben.
Tabelle I Propylen 7,72 g 300 400 500
Beschickung 3,9
WHSV-Wert 200 96 96 95
Temperatur (°C) 61 52 55
Produk gewinnung (Gcw.-%) 99
Gesamtprodukt (-196°) 59 35,5 12,5 2,8
flüssiges Produkt (0°) 1,1 2,0 10,4
Produktausbeute (g/100 C3H6) 44,0 6,3 23,3 35,9
P+O+N 2,9 6,0 9,2 4,0
C6-Aromaten 3,5 12,5 4,5 2,1
C7-Aromaten 3,8 61 52 55
Cg-Afömaten 5,1 26 39 52
Cg-Aromaten 59 4 8 17
flüssiges Produkt 15 30 47 69
Qi-Aromaten 31
C2-C4-Olefine 46
Aromaten und Olefin
Beispiel 5
Dieses Beispiel erläutert die Möglichkeit der Verwendung zusätzlicher schwacher Hydrier/Dehydrier-Komponenten.
In diesem Beispiel war der verwendete Katalysator ein durch Ammonium und Zink als Hydrier-/Dehydrier-Komponente ausgetauschter ZSM-5-Katalysator (Zn/ HZSM-5, hergestellt nach Beispiel 7 der britischen Patentschrift 13 23 710). Die Umsetzung erfolgte bei 500° C in Abwesenheit von zugesetztem Wasserstoff und bei Atmosphärendruck.
Die Ergebnisse sind in Tabelle Il wiedergegeben.
Tabelle Il
Propan (g)
Gesamtes kondensiertes Produkt (g)
Gesamtes flüssiges Produkt (g)
GLC-Analyse (üew.-%)
Paraffine und Olefine
Q-Aromaten
C7-Aromaten
C8-Aromaten
Cs-Aromaten
C6-C9-Aromaten (g)
Gew.-% der Beschickung
Schweres Gas
Gewicht (g)
Analyse M.S.
C:-C4-Olefine (Gew.-%)
Paraffine (Gew.-%)
C;-C4-Olefine (g)
Gew.-% der Beschickung
Olefine plus Aromaten
Gew.-% der Beschickung
Vergleichs versuch
Es wurden Umwandlungen bei Atmosphärendruck mit einem erfindungsgemäß einzusetzenden ZSM-5-Zeolithen im Vergleich zu einem ausgetauschten ZSM-X-Zeolithen gemäß der DE-OS 15 18 745 in Glasreaktoren ausgeführt, wobei die in der nachstehenden Tabelle angegebenen Bedingungen eingehalten wurden. Die dabei erhaltenen Ergebnisse sind ebenfalls in den nachstehenden Tabellen III bis V aufgeführt.
3.4
1.877
0,347 -"'
0,9
48,6
39.6 -'"'
7.1
2,5
0.348 K) '"
1,53
12
87
0,184
15
Tabelle III
Umwandlung von η-Butan, 450°C, 0,5 WHSV
Betriebs- Na-Zeolith X
HZSM-5
dauer in min
Umwand- Aromalen- Umwand- Aromatenlung Uew.-%
ausbeule Gew.-%
lung Oew.-%
ausbeute Gew.-%
5,1 3,6 2.7 1.1 0.8
0.0
0.0 li.O 0,0 0.0
97 97 97 97
17 17 17 18
Tabelle IV
Umwandlung von 1-Butcn, 35O°C. 0,5 WHSV
HZSM-5
Umwand- Aromaten Umwand- Aromatenlung*) ausbeute lung ausbeute
Gew-% Gew.-*,;, Gew.-% Gew.-",
Betriebs- Na-Zeolith X dauer in
32
0,0 0,0
95
93
32 33
·) Zu anderen Produkten als Butenen.
Tabelle V
Umwandlung von 1-Buten. 35O°C, 0.5 WHSV
Betriebs Ca-Zeolith X HZSM-5 Aromaten-
dauer in Umwand Aromaten- Umwand ausbeute
mm lung*) ausbeute lung Gew.-%
Gew.-% Gew.-% Gew.-%
20 14 12
0.2 0,1 0,1
96 95 93
28 32 33
*) Zu anderen Produkten als Butenen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch;
    Verfahren zur Herstellung aromatischer Kohlenwasserstoffe aus Cr bis (^-Paraffinen, -Olefinen oder deren Gemischen, bei Drücken von ca, 1 bis 71 bar, in Gegenwart von ionenausgetauschten Zeolithen als Katalysator und einem Verhältnis von Wasserstoff zu Kohlenwasserstoffen von 0 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung bei 300 bis 6500C ausführt und als Zeolith einen Zeolith vom Typ ZSM-5 einsetzt, der gegebenenfalls noch eine Hydrier-ZDehydrier-Komponente enthält
    15
DE2344564A 1973-08-27 1973-09-04 Verfahren zur Herstellung aromatischer Kohlenwasserstoffe aus C↓2↓-bis C↓4↓-Paraffinen Expired DE2344564C2 (de)

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