DE2344292A1 - Anordnung zum spurfuehren von gleisfreien fahrzeugen - Google Patents
Anordnung zum spurfuehren von gleisfreien fahrzeugenInfo
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Description
R. 16 96
2*1.8.1973 Ve/Mn
Anlage zur
Patentanmeldung
Patentanmeldung
Anordnung zum Spurführen von gleisfreien Fahrzeugen
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Spurführen von gleisfreien
Fahrzeugen mittels eines elektromagnetischen Feldes, das um einen entlang eines Fahrweges des Fahrzeugs verlegten, von
elektrischem Strom durchflossenen Leitdraht aufgebaut und durch einen Sollwertgeber abtastbar ist, mit einem mit der Lenkungseinrichtung des Fahrzeugs gekuppelten Istwertgeber der Lenkstellung.
Die als Sollwertgeber bezeichnete Abtastvorrichtung für den Leitdraht
stellt zwar für die Position des Fahrzeugs relativ zum Leitdraht eine Istwerterfassung dar, wirkt jedoch als Sollwertgeber
für die Lenkungseinrichtung, d.h. für die Lenkstellung.
Die automatische Spurführung von gleisfreien Fahrzeugen mittels eines Leitdrahtes ist bekannt. Die Umwandlung des Signals des
Sollwertgebers, das die Abweichung des Fahrzeugs vom Leitdraht
beinhaltet, in ein Stellsignal für die Lenkungseinrichtung ist jedoch problematisch. Insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten
des Fahrzeuges kann es durch die Trägheit der Stellvorrichtung
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leicht geschehen, daß das Fahrzeug vom Leitdraht abweicht und •nicht mehr geführt ist. Um dies zu verhindern, werden oft aufwendige
Schaltungsanordnungen eingesetzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektronische Regelanordnung für die Lenkungsstellvorrxchtung zu schaffen,
die einen minimalen technischen Aufwand erfordert und dabei Punktionseigenschaften besitzt, die ein schnelles Ansprechen
der Lenkungsstellvorrichtung gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Regelabweichung
einem Taktgenerator zur Veränderung des TastVerhältnisses
seiner Ausgangs-Rechtecksignale zuführbar ist, daß Schaltstufen zur Steuerung der Richtung des elektrischen Steuerstroms
in einer Lenkungsstellvorrichtung und damit der Stellrichtung vorgesehen sind, daß die Rechtecksignale den Schaltstufen
zuführbar sind und daß dadurch in Abhängigkeit vom Tastverhältnis die Stellrichtung der Lenkungsstellvorrxchtung festlegbar
ist.
Um ein noch schnelleres Ansprechen der Lenkungsstellvorrichtung zu erreichen, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die
an der Lenkungsstellvorrichtung anliegende Spannung und/oder die beiden abgegriffenen Spannungen zweier Stroraineßi'/iderstände, von
denen jeweils einer einer Stromrichtung in der Lenkungsstellvorrichtung
zugeordnet ist, wenigstens einem Differenzverstärker zugeführt,
dessen Ausgangssignal zur Unterstützung der jeweiligen Bewegung der Lenkungsstellvorrichtung dem zur Veränderung des
Tastvörhältnisses dienenden Eingang des Taktgenerators zuführbar ist.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß bei minimalem technischen Aufwand eine sicher funktio-
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--* TL «
nierende und dynamisch günstige Regelanordnung erzielt wird, durch die ein sehr schnelles Ansprechen der Lenkungsstellvorrichtung
ereichbar ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in dev Zeichnung
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 das Blockschaltbild des Ausführungsbeispiels,
Pig. 2 ein AusfUhrungsbeispiel der Leistungsstufe der Lenkungsstellvorrichtung,
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel einer Spannungs-Mitkopplungsstufe
und einer Strom-Mitkopplungsstufe,
Fig. Ü ein AusfUhrungsbeispiel einer Strombegrenzungsstufe und
Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel einer Endabschaltungsstufe.
In dein in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel tastet ein
Sollwertgeber 10 das elektromagnetische Feld eines entlang eines Fahrweges des Fahrzeuges verlegten stromdurchflossenen Leitdrahte
ab und gibt ein Sollwertsignal ab, dessen Betrag in Abhängigkeit von der Abweichung des Fahrzeuges vom Leitdraht steht.
Solche Geber bestehen in bekannten Anordnungen aus zwei senkrecht zueinander stehenden induktiven Spulen. Ein Istwertgeber
ist mit der Lenkungseinrichtung des Fahrzeugs gekuppelt und kann im einfachsten Fall aus einem Stellwiderstand bestehen. Sollwert
und Istwert sind einem Soll-Istwertgeber 12 zugeführt, dessen
Ausgang zur Verstärkung der Regelabweichung mit einer Verstärkerstufe 13 verbunden ist. Die verstärkte Regelabweichung wird
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- 4 - *' \ 6 9 δ
über eine Addierstufe 14 dem Eingang eines Taktgenerator 15
zugeführt. Dieser Taktgenerator 15 liefert ausgangsseitig Rechtecksignale,
deren Tastverhältnis durch die eingangsseitig anliegende
Spannung beeinflußt werden kann. Ein solcher Taktgenerator kann in Operationsverstärker-Bauweise hergestellt werden
und ist in dieser Ausführung beispielsweise aus der deutschen Offenlegungsschrift 2 100 929 bekannt. Diese Rechteckspannung
steuert über eine Leistungsstufe 16 eine Lenkungsstellvorrichtung 17>
die im Ausführungsbeispiel als Stellmotor ausgeführt ist. Die Steuerung erfolgt so, daß bei einem Tastverhältnis der
Rechteckspannung < als 1 die Drehrichtung in der einen und bei einem Tastverhältnis
> als 1 die Drehrichtung in der anderen Richtung erfolgt. Dieser Zusammenhang wird anhand von
Figur 2 noch näher beschrieben werden. Um einen Stellbefehl für den Stellmotor 17 zu verstärken, ist die Leistungsstufe 16 sowohl
über eine Spannungs-Mitkopplungsstufe 18 wie auch über eine •Strom-Mitkopplungsstufe 19 über die Addierstufe 14 rückgekoppelt.
Dadurch wird in Abhängigkeit von der am Stellmotor 17 anliegenden Spannungjbzw. Abhängigkeit von der durch den Stellmotor 17
fließenden Strom der Stellbefehl verstärkt. Um insbesondere die Endstufen-Transistoren und den Stellmotor 17 vor Überlastung zu
schützen, ist die Leistungsstufe 16 über .eine Strombegrenzungsstufe
20 ebenfalls über die Addierstufe. 14 rückgekoppelt. Es
liegt, hier eine Gegenkopplung vor. Damit der Stellmotor 17 nicht gegen die Anschläge des mechanischen Stellbereichs arbeiten kann,
wird er mit einem notwendigen Sicherheitsabstand jeweils vorher elektrisch ausgeschaltet und kann nur in der entgegengesetzten
Drehrichtung wieder in Betrieb genommen werden. Dies erfolgt durch die Endabsehaltungsstufe 21. Die entgegengesetzte Drehrichtung
wird durch den Spannungswert der Addierstufe 14 festgelegt. Im Stellmotor 17 sind zwei Endschalter vorgesehen, die ebenfalls
auf die Endabschaltungsstufe 21 einwirken.
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ι 6 9 C ;
Die Steuerung des Stellmotors 17 durch die Leistungsstufe 16,
bzw. den Taktgenerator 15 ist in Fig. 2 dargestellt.. Zur Vereinfachung der weiteren Beschreibung sollen die insbesondere
in der Digitaltechnik üblichen Begriffe O-Signal und 1-Signal
eingeführt werden. Dabei entspricht dem O-Signal ein Potential, das näherungsweise gleich dem Massepotential ist,und ein 1-Signal
entspricht einem Potential, das in der Größenordnung der positiven Betriebsspannung liegt.
Eine mit dem Ausgang des Taktgenerators 15 verbundene Klemme
100 ist sowohl an den Steuereingang einer ersten Schaltstufe 101, wie auch über eine Umkehrstufe 102 an den Steuereingang
einer zweiten Schaltstufe 103 angeschlossen. Eine Versorgungsbatterie 104 ist über eine, die Plusspannung führende Klemme
105, einen Schalter 106, die Schaltstrecke der ersten Schaltstufe 101, die Schaltstrecke der zweiten Schaltstufe"103 und
einen ersten Strommeßwiderstand 107 mit Masse verbunden. Parallel zu den Bauteilen 101, 103, 107 ist die Reihenschaltung
der Schaltstrecke einer dritten Schaltstufe 108, der Schaltstrecke einer vierten Schaltstufe 109 und eines zweiten Strommeßwiderstandes
110 geschaltet. Der Verknüpfungspunkt zwischen den beiden Schaltstrecken der Schaltstufen 101, 103 ist sowohl mit dem
Steuereingang der vierten Schaltstufe 109, wie auch über eine Umkehrstufe 111 mit dem Steuereingang der dritten Schaltstufe
108, wie auch über einen Widerstand 112 mit dem Schalter 106, wie auch über die Reihenschaltung einer Glättungsdrossel 113
mit dem Stellmotor 17 mit dem Verknüpfungspunkt zwischen den Schaltstrecken der beiden Schaltstufen 108, 109 verbunden. Die
beiden Anschlüsse des Stellmotors 17 sind mit zwei Klemmen 114, 115 verbunden. Die den Masseanschlüssen gegenüberliegenden Anschlüsse
der Strommeßwiderstände 107, 110 sind jer mit Klemmen
116, 117 verbunden. Die Schaltstufen 101, 103, 108, 109 können
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beispielsweise in Transistortechnik oder Thyristortechnik ausgeführt
sein·
Liegt, bedingt durch die Rechteckspannung, an der Klemme 100 zu einem Zeitpunkt ein 1-Signal, so ist die erste Schaltstufe
101 stromleitend, die zweite Schaltstufe 103 dagegen stromsperrend. Dadurch liegt am Verknüpfungspunkt der beiden Schaltstrecken
der Schaltstufen 101, 103 ein 1-Signal, wodurch die vierte Schaltstufe 109 stromleitend und die dritte Schaltstufe
108 stromsperrend ist. Der Strom fließt somit bei geschlossenem Schalter 106 von der Batterie 10Ί über die erste Schaltstufe
101, den Stellmotor 17, die vierte Schalt stufe 109* und den zweiten
Strommeßwiderstand 110 nach Masse. Liegt zu einem darauffolgenden Zeitpunkt an der Klemme 100 ein O-Signal, so ist die
Schaltstufe 101 stromsperrend und die Schaltstufe 103 stromleitend. Da der Strommeßwiderstand 107 einen sehr geringen Widerstandswert
aufweist, liegt am Verknüpfungspunkt zwischen den beiden Schaltstrecken der Schaltstufen 101, 103 ein O-Signal,
durch das die Schaltstufe 108 stromleitend und die Schaltstufe
109 stromsperren.d wird. Der Strom fließt jetzt über die Schaltstufen
108, 103 in umgekehrter Richtung durch den Stellmotor 17·
Der Stellmotor verändert seine Drehrichtung. Ist das Tastverhältnis der Rechteckspannung an der Klemme 100 gleich 1, so sind
die beiden Stromf!^richtungen durch den Motor 17 taktweise immer
gleich lang geöffnet und aufgrund des integralen Verhaltens des Motore und der in Reihe geschalteten Glättungsdrossel 113 dreht
sich der Stellmotor 17 nicht. Sobald sich das Tastverhältnis in die eine oder andere Phasenrichtung verschiebt, wird im jeweiligen
Brückenzweig infolge der länger Werdenden Einschalttakte ein Motorstrom gezogen. Hierbei wirkt sich die Brückenschaltung der
Schaltstufen bezüglich der kleinzuhaltenden Totzone im Wendebereich des Motors auf die Lenkeigenschaften sehr günstig au3.
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ί .
In dem in Fig. 3 dargestellten Ausführunßsbeispiel für eine Spannungs-Mitkopplungsstufe 18, eine Strom-Mitkopplungsstufe 19
und eine Addierstufe 14 sind die Koppluiigsstufen in Operationsverstärker-Bauweise
ausgeführt. Die Spannungs-Mitkopplungsstufe 18 enthält einen Operationsverstärker 180, dessen beide Eingänge
mit den Klemmen 114, 115 verbunden sind und der als Differenzverstärker
geschaltet ist, Die Rückkopplung erfolgt über einen Widerstand 181. Der Ausgang des Operationsverstärkers 180 ist
über einen aus einem Widerstand 182 und einem Kondensator 183 bestehenden Tiefpaß mit dem Ausgang der Spannungs-Mitkopplungsstufe
verbunden. Die Strom-Mitkopplungsstufe 19 ist analog zu der Stufe 18 aufgebaut; die Bauteile tragen jedoch ein um die
Zahl 10 erhöhtes Bezugszeichen. Die Eingänge des Operationsverstärkers
190 sind mit den Klemmen 116, 117'verbunden. Die Ausgänge
der beiden Kopplungsstufen 18, 19 sind in der Addierstufe 1*4 über Widerstände 1*10, 1*11 miteinander verknüpft und an die
Klemme 200 angeschlossen, die wiederum mit dem Eingang des Taktgenerators 15 verbunden ist.
Die Wirkungsweise der in Fig. 3 dargestellten Mitkopplungsstufen 18, 19 besteht darin, daß die Ausgangssignale der beiden Stufen
18, 19 für jede Drehrichtung des Stellmotors 17 auf den Taktgenerator 15 eine unterstützende Wirkung ausüben, indem sie das
Tastverhältnis der Rechtecksignale in Richtung der jeweiligen Motordrehrichtung verändern. Dies geschieht in der Spännungsmitkopplungsstufe
in Abhängigkeit von der jeweils am Stellmotor 17 anliegenden Spannung und in der Strom-Mitkopplungsstufe 19 in
Abhängigkeit vom jeweils durch den Stellmotor 17 fließenden Strom. Ein dem Strom proportionales Spannungssignal wird an den Strommeßwiderständen
107, HO abgegriffen. Die Tiefpässe 182, 183 bzw. 192, 193 dienen der Optimierung des dynamischen Verhaltens des
Systems. Die Signale werden geglättet und für die Strom-Mitkopp-' lung ergibt sich ein Ausgleich für den hohen Anzugsstrom des Stell·
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16 9 6
motors 17. Die Drehzahl der Regelstrecke wird durch die Strom-Mitkopplung
weitgehend lastunabhängig.
Das in Pig. H dargestellte Ausführungsbeispiel der Strombegrenzungsstufe
20 ist ebenfalls in Operationsverstärker-Bauweise ausgeführt. Die Klemme 117 ist mit dem nichtinvertierenden Eingang
eines Operationsverstärkers 300 verbunden, dessen invertierender Eingang durch einen Spannungsteiler 301 auf ein festes
Potential gelegt ist. Der Rückkopplungszweig des Operationsverstärkers
300 enthält die Parallelschaltung eines Widerstandes
302,einer aus drei Dioden 303, 304, 305 bestehenden Diodenstrecke
und der Reihenschaltung einer Diode 3O6 mit einer Zenerdiode 307·
Die Diode 306 und die Zenerdiode 307 sind gegensinnig gepolt. Der Ausgang des Operationsverstärkers 3OO ist an den invertierenden
Eingang eines Operationsverstärkers 308 angeschlossen,
dessen nichtinvertierender Eingang durch einen Spannungsteiler
309 auf ein festes Potential gelegt ist. Der Operationsverstärker
3O8 ist durch einen Widerstand 310 rückgekoppelt. Die Klemme
116 ist an den nichtinvertierenden Eingang eines Operationsverstärkers 320 angeschlossen, dessen übrige Besehaltung der des
Operationsverstärkers 3OO entspricht. Die einzelnen Bauteile
tragen ein um die Zahl 20 erhöhtes Bezugszeichen. Die Ausgänge
der Operationsverstärker 308, 320 sind über Entkopplungsdioden 328, 329 mit der Klemme 200 verbunden.
Die Strombegrenzungsstufe dient als Überlastungsschutz der Sch.altstufen
und des Motors. Erfaßt wird der Motorstrom auf die gleiche
Weise wie bereits für die Strom-Mitkopplung beschrieben wurde. Statt einer Mitkopplung erfolgt jedoch eine Gegenkopplung. Jeder
Stromrichtung durch den Stellmotor 17 ist ein eigener Steuerzweig 3OO, 308 bzw. 32O zugeordnet. Der mit drei Dioden in Reihe geschaltete
Rückführungszweig sorgt dafür, daß die Ausgangsspannungen der Operationsverstärker 300, 320 bis zu einem festlegbaren Grenzwert
des Stellmotorstroms annähernd konstant bleiben. Dieser Wert hängt
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< t
• < t ·«■ ,
• < t ·«■ ,
von der Durchlaßspannung der Dioden, sowie von der spannungsmässigen
Pestsetzung der Eingänge der Operationsverstärker 300, 320 ab. Ab einem bestimmten Stromwert durch den Stellmotor 17 steigt
die Spannung am Ausgang jeweils eines der Operationsverstärker 300, 320 an und beeinflußt über die Klemme 200 den Eingang des
Taktgenerators 15 derart, daß der Motorstrom verringert wird. Es liegt somit eine Gegenkopplung vor. Da die Operationsverstärker
300, 320 entgegengesetzten Drehrichtungen des Stellmotors 17 zugeordnet sind, ist dem Operationsverstärker 300 eine Phasenumkehrstufe
nachgeschaltet, die in Operationsverstärker-Bauweise ausgeführt ist und aus den Bauteilen 308 bis 310 besteht. Wird
der Strom durch den Stellmotor 17 in noch stärkerem Maße erhöht, z.B. wenn Kurzschluß vorliegt, so wird die Durchbruchspannung der
Zenerdioden 307, 327 erreicht, die Verstärkung der Operationsverstärker
300, 320 schwächt sich ab und die Gegenkopplung wird ebenfalls abgeschwächt. Diese Beschaltung ist notwendig, damit
z.B. im Kurzschlußfall eine Ansteuerung in den jeweils für die andere Drehrichtung zuständigen Spannungsbereich vermieden wird.
In dem in Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiel für die Endabs
ehalt ungs stufe 21 ist die Klemme 200 mit einer Schwellwertstufe
400 verbunden. Diese Schwellwertstufe 490 kann vorzugsweise als Schmitt-Trigger ausgebildet sein. Der Ausgang der Schwellwertstufe
400 ist sowohl über eine Umkehrstufe 1IOl und über einen Endschalter
402, wie auch direkt über einen zweiten , der entgegengesetzten
Drehrichtung des Stellmotors 17 zugeordneten Endschalter 403 an den Eingang eines Verstärkers 404 angeschlossen. Der
Ausgang des Verstärkers 404 ist über die Magnetwicklung eines Schaltrelais 405 mit Masse verbunden. Im nicht erregten Zustand
der Magnetwicklung des Relais 405 ist der Schalter 106 geschlossen und ein zweiter Schalter, der die Klemmen 114, 115 verbindet, geöffnet.
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ie::
Die Endabsehaltungsstufe 21 dient dazu, daß der Motor nicht gegen
die Anschläge des mechanischen Stellbereichs arbeiten kann und mit einem notwendigen Sicherheitsabstand jeweils vorher
elektrisch ausgeschaltet wird und nur in entgegengesetzter Drehrichtung wieder in Betrieb genommen x-jerden kann. Der Schwellwert
der Schwellwertstufe 400 entspricht dem Spannungswert, der über die Klemme 200 am Taktgenerator 15 ein Tastverhältnis der Rechteckspannung
von 1 bewirkt. Ist das Tastverhältnis über 1, so liegt am Ausgang der Schwellwert3tufe '1IOO ein 1-Signal, im anderen
Fall ein 0-Signal. An den Schaltern 402, 403 liegt daher gleichzeitig immer ein 1-Signal und ein O-Signal.· Liegt beispielsweise
in einer Drehrichtung am Endschalter 403 ein. 1-Signal und
wird durch mechanischen Endanschlag dieser Schalter 403 betätigt,
so wird dieses 1-Signal im Verstärker 404 verstärkt und das Relais 405 betätigt. Der Schalter 106 für die Versorgungsspannung
des Stellmotors 17 wird geöffnet und gleichzeitig die Klemmen 114, 115 kurzgeschlossen. Der Motor kann sich nicht mehr drehen. Erst
wenn ein Stellbefehl in die andere Drehrichtung erfolgt, d.h. die Spannung an der Klemme 200 unter den Schwellwert des Schwellwertschalters
400 abgesunken ist, erscheint am immer noch geschlossenen Schalter 403 ein 0-Signal, das Relais 405 fällt ab und es kann
wieder eine Drehbewegung d.ea Stellmotors 17 in der umgekehrten
Drehrichtung erfolgen. Die Punktion der Anordnung beim Anschlag des anderen Endschalters 402 ist entsprechend.
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Claims (10)
1. Anordnung zum Spurführen von gleisfreien Fahrzeugen mittels eines elektromagnetischen Feldes, das um einen entlang eines
Fahrweges des Fahrzeugs verlegten, von elektrischem Strom durchflossenen Leitdraht aufgebaut und durch einen Sollwertgeber
abtastbär ist, mit einem mit der Lenkungseinrichtung des Fahrzeugs gekuppelten Istwertgeber, dadurch gekennzeichnet,
daß die Regelabweichung einem Taktgenerator (15) zur
Veränderung des Tastverhältnisses seiner Ausgangs-Rechtecksignale
zuführbar ist, daß Schaltstufen (101, 103, 108, 109) zur Steuerung der Richtung des elektrischen Steuerstroms in
einer Lenkungsstellvorrichtung (17) und damit der Stellrichtung vorgesehen sind, daß die Rechtecksignale den Schaltstufen
(101, 103i .108, 109) zuführbar sind und daß dadurch in
Abhängigkeit vom Tastverhältnis die Stellrichtung der Lenkungsstellvorrichtung (17) festlegbar ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Lenkungsstellvorrichtung (17) anliegende Spannung einem
Differenzverstärker (18) zuführbar ist, dessen Ausgangssignal zur Unterstützung der jeweiligen Bewegung der Lenkungsstellvorrichtung (17) dem zur Veränderung des Tastverhältnisses
dienenden Eingang des Taktgenerators (15) zuführbar ist.
*·
der Lenkstellung
der Lenkstellung
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3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stromrichtung in der Lenkungsstellvorrichtung (17)
ein Strommeßwiderstand (107* 110) zugeordnet ist, und daß
die beiden dort abgegriffenen Spannungen einem Differenzverstärker (19) zuführbar sind, dessen Ausgangssignal zur Unterstützung
der jeweiligen Bewegung der Lenkungsstellvorrichtung (17) dem zur Veränderung des TastVerhältnisses dienenden
Eingang des Taktgenerators (15) zuführbar ist.
J}. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Strombegrenzung des durch die Lenkungsste11vorrichtung
(17) fließenden Stromes die an den Strommeßwiderständen (107, 110) abfallenden Spannungen einer
Strombegrenzungsstufe (20) zuführbar sind.
5. Anordnung nach Anspruch hy dadurch gekennzeichnet, daß in
der Strombegrenzungsstufe (20) jedem Strommeßwiderstand (107, 110) ein Operationsverstärker (300, 320) zugeordnet ist, in
dessen RUckkopplungszweig Haibleitierstrecken vorgesehen sind.
6. Anordnung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß im
Rückkopplungszweig die Parallelschaltung eines Widerstandes
(302, 322),einer Diodenstrecke (303 bis 305, 323 bis 325)
und einer Zenerdiode (327) vorgesehen ist.
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, ν
7. Anordnung nach·Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß einem Operationsverstärker (300) eine Phasenumkehrstufe (308) nachgeschaltet ist.
8. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden entgegengesetzten Anschlägen
der Lenkungseinrichtung Endschalter (402, 403) vorgesehen sind, durch die zusammen mit der zur Veränderung des Tastverhältnisses
der Rechteckspannung erzeugten Signalspannung eine Endabschaltungsstufe (21) steuerbar ist, die nach Abschaltung
eine Wiedereinschaltung der Lenkungsstellvorrichtuhg (17) nur in der entgegengesetzten Drehrichtung gestattet.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Signalspannung einer Schwellwertstufe (400) zuführbar ist, daß durch das Ausgangssignal der Schwellwertstufe (400) sowohl
direkt über einem Endschalter (403) wie auch über eine Umkehrstufe (401) und über den anderen Endschalter (402) eine
Schaltstufe (405) zum An- und Abschalten der Lenkungsstellvorrichtung (17) steuerbar ist.
10. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprich·, dadurch
gekennzeichnet, daft insbesondere zur Glättung von Signalfol-
: gen den einzelnen Stufen Tiefpäße (182, 153; 192, 193)'augeordnet
sind.
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|---|---|---|---|
| DE2344292A Expired DE2344292C2 (de) | 1973-09-03 | 1973-09-03 | Anordnung zum Spurführen von gleisfreien Fahrzeugen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2344292C2 (de) |
| FR (1) | FR2242906A5 (de) |
| NL (1) | NL7411623A (de) |
| SE (1) | SE404728B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1208391B (de) * | 1961-06-20 | 1966-01-05 | Philips Nv | Vorrichtung zum selbstaetigen Lenken eines frei beweglichen Fahrzeuges laengs eines wechselstromdurchflossenen Leiters |
-
1973
- 1973-09-03 DE DE2344292A patent/DE2344292C2/de not_active Expired
- 1973-12-06 FR FR7343613A patent/FR2242906A5/fr not_active Expired
-
1974
- 1974-09-02 SE SE7411084A patent/SE404728B/xx unknown
- 1974-09-02 NL NL7411623A patent/NL7411623A/xx not_active Application Discontinuation
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1208391B (de) * | 1961-06-20 | 1966-01-05 | Philips Nv | Vorrichtung zum selbstaetigen Lenken eines frei beweglichen Fahrzeuges laengs eines wechselstromdurchflossenen Leiters |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE7411084L (de) | 1975-03-04 |
| SE404728B (sv) | 1978-10-23 |
| FR2242906A5 (en) | 1975-03-28 |
| NL7411623A (nl) | 1975-03-05 |
| DE2344292C2 (de) | 1983-01-13 |
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