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DE2117357A1 - Elektrischer, an eine Gleichspannungsquelle angeschlossener Zeitverzögerungsschalter - Google Patents

Elektrischer, an eine Gleichspannungsquelle angeschlossener Zeitverzögerungsschalter

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Publication number
DE2117357A1
DE2117357A1 DE19712117357 DE2117357A DE2117357A1 DE 2117357 A1 DE2117357 A1 DE 2117357A1 DE 19712117357 DE19712117357 DE 19712117357 DE 2117357 A DE2117357 A DE 2117357A DE 2117357 A1 DE2117357 A1 DE 2117357A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
time delay
switch
resistor
capacitor
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712117357
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor 8752 Breunsberg; Püschel Siegfried 8750 Aschaffenburg. HOIc 9-02 Abels
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Linde GmbH
Original Assignee
Linde GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Linde GmbH filed Critical Linde GmbH
Priority to DE19712117357 priority Critical patent/DE2117357A1/de
Priority to FR7146869A priority patent/FR2133413A5/fr
Priority to GB1373272A priority patent/GB1343256A/en
Priority to US240475A priority patent/US3884318A/en
Priority to IT22856/72A priority patent/IT951209B/it
Publication of DE2117357A1 publication Critical patent/DE2117357A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • H02P5/68Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors controlling two or more DC dynamo-electric motors
    • H02P5/685Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors controlling two or more DC dynamo-electric motors electrically connected in series, i.e. carrying the same current
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/28Modifications for introducing a time delay before switching
    • H03K17/292Modifications for introducing a time delay before switching in thyristor, unijunction transistor or programmable unijunction transistor switches
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
    • H03K17/56Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices
    • H03K17/72Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices having more than two PN junctions; having more than three electrodes; having more than one electrode connected to the same conductivity region
    • H03K17/735Switching arrangements with several input- or output-terminals, e.g. multiplexers, distributors
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/54Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switching device and for which no provision exists elsewhere
    • H01H9/548Electromechanical and static switch connected in series

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

(A 439) LINDE AKTIENGESELLSCHAFT
TP/St/Do
7. 2^ 1971
Elektrischer, an eine Gleichspannungsquelle angeschlossener Zeitverzögerungsschalter
Die Erfindung betrifft einen elektrischen,an eine Gleichspannungsquelle angeschlossenen Zeitverzögerungsschalter mit einem Transistor und einem aus einem Widerstand und einem Kondensator gebildeten Glied (sogenanntes RC-Glied).
Bekannt ist bereits ein elektronischer Steuerschalter mit einem Zeitglied , bei welchem eine vom Fahrpedal des mit diesem Steuerschalter ausgerüsteten Fahrzeuges proportional zur Auslenkung des Fahrpedals vorgegebene Spannung an einen Transistor gelegt wird. Diese vorgegebene Spannung bewirkt die Aussteuerung eines Zeitgliedes durch einen weiteren Transistor, welche eine .ieit-verzögert zur vom Pedal vorgegebenen Spannung proportionale Spannung an die Spannungsteiler der einzelnen Fahrstufen gibt. Bei Erreichen der den einzelnen Fahrstufen zugeordneten Schwellspannungen schalten die jeweiligen Transistoren durch, dadurch werden über Relais die einzelnen Fahrstufenschütze
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geschaltet. Ein Nachteil dieser Schaltordnung ist, daß zum Schalten der einzelnen Leistungsschütze Relais erforderlich sind, damit die Schaltströme für die einzelnen Transistoren klein gehalten werden können. Weiterhin müssen die einzelnen Relais entsprechend beschaltet werden, um die Transistoren vor den induktiven Spannungsspitzen beim Abschalten zu schützen. Damit wird diese Schaltung sehr aufwendig (DTOS 1513646).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Zeitverzögerungsschalter zu schaffen, der nicht oder nur in sehr geringem Maße temperaturabhängig und Verschleiß unterworfen ist und trotzdem mit geringem Aufwand zu erstellen und somit preiswert ist«
Gemäß der Erfindung ist das aus einem Widerstand und einem Kondensator bestehende RC-Glied zwischen die beiden Pole der Spannungsquelle geschaltet und ist zwischen Widerstand und Kondensator eine Leitung angeschlossen, die zu dem Emitter-Anschluß eines programmierbaren Unijunction-Transistors führt, dessen erster Basisanschluß an die Mitte eines aus zwei Widerständen gebildeten Spannungsteilers angeschlossen ist und dessen auf der zweiten Basis liegender Ausgang zum Steuertor eines Thyristors führt, dessen Eingang am gleichen Pol liegt wie der Widerstand des aus Widerstand und Kondensator bestehenden Gliedes und dessen Ausgang zu dem zu schaltenden Relais führt. Dabei liegt der Widerstand des aus Widerstand und Kondensator bestehenden Gliedes und der Eingang des Thyristors am positiven (+) Pol und ist über diesen mit einem willkürlich zu betätigenden Schalter verbunden.
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(A 439) - 3 - UNDEAKTIENGESELLSCHAFT
Zweckmässigerweise ist parallel zum Kondensator eine Diode geschaltet, die zum Schutz des Kondensators dient.
Durch sinngemäßes Hintereinanderschalten mehrerer derartiger Zeitverzögerungsschalter kann eine Schalteinrichtung für mehrerer nacheinander zu betätigende Relais oder ähnliche Organe geschaffen werden, wobei die Schalteinrichtung durch Hinzufügen weiterer bz.w. jeweils eines weiteren Zeitverzögerungsschalters beliebig ergänzt und erweitert werden kann. Dabei kann jede einzelne Stufe individuell für die jeweils erforderliche zeitliche Verzögerung ausgelegt werden. Zweekmäßigerweise ist dabei die zu dem Widerstand des aus Widerstand und Kondensator bestehenden RC-Gliedes des jeweils nächsten Zeitverzögerungsschalters führende Leitung an den Ausgang des Thyristors des jeweils vorangegangenen Zeitverzögerungsschalters angeschlossen.
Gemäß einem weiteren Schritt der Erfindung wird der Zeitverzögerungsschalter bzw. eine aus mehreren solchen Zeitverzögerungsschaltern aufgebaute Schalteinrichtung für den Fahrantrieb eines Fahrzeuges angewendet, vorzugsweise eines Flurförderzeuges, insbesondere eines Gabelstaplers, wobei die mit zeitlicher Verzögerung geschalteten Stufen Widerstände in den Leitungen zu den Fahrmotoren überbrücken.
In Weiterausgestaltung der Erfindung für eine Schalteinrichtung für einen Fahrzeugantrieb mit zwei Fahrmotoren, die wahlweise hintereinander oder parallel geschaltet werden können, ist vorgesehen, daß der nach den das Ausschalten der einzelnen Widerstände bewirkenden Zeitverzögerungsschaltern wirksam werdende nächste Zeitverzögerungsschalter das die Umschaltung von Hintereinanderschaltung der Fahrmotoren auf Parallelschaltung derselben bewirkende Umschaltrelais schaltet und parallel zu dessen Spule ein Hilfsrelais
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U 43Θ) - 4 - LINDE AKTIENGESELLSCHAFT
geschaltet ist, welches den durch die Spule des oder der zuletzt geschalteten, vorzugsweise aller bis auf das zuerst geschaltete, jeweils einen Widerstand überbrückenden Relais, gehenden Stromkreis unterbricht, und daß an jeweils die Ausgangsleitung, die von jeweils einem der Thyristoren,deren Ausgangsleitung durch den Schalter eines Hilfsrelais unterbrochen werden kann, ausgehende Leitung eine weitere Leitung angeschlossen ist, die den Schalter des Hilfsrelais überbrückt und in der ein Lastwiderstand angeordnet ist. Dieser Lastwiderstand (Zusatzwiderstand) bewirkt, daß der zugeordnete Thyristor auch dann leitend bleibt, wenn der Schalter des Hilfsrelais geöffnet ist, so daß sofort dann, wenn von Parallelschaltung wieder auf Hintereinanderschaltung zurückgeschaltet wird und entsprechend das Hilfsrelais zurückgeschaltet wird, auch durch die Spulen der Relais, die das Überbrücken der Widerstände an den Leitungen zu den Motoren bewirken, wieder ein Strom fließt, so daß diese Widerstände sofort wieder eingeschaltet werden. Die Schalteinrichtung ermöglicht, mit Sicherheit die einzelnen Widerstände in solcher zeitlicher Folge auszuschalten, daß unzuläßig große Anfahrstromspitzen vermieden werden. Durch entsprechende Wahl des Widerstandes und des Kondensators in dem aus diesen beiden Elementen gebildeten Verzögerungsglied können alle zweckmäßigen Verzögerungszeiten, von einigen Millisekunden bis zu Sekunden» willkürlich eingestellt werden. Auch bei plötzlichem Durchtreten des Fahrpedals bis in die Endlage wird deshalb kein ruckartiges Anfahren und keine unzuläßige Stromspitze auftreten, bei entsprechender Zeitwahl kann jedoch ein optimales Beschleunigen erzielt werden. Das Abschalten der Schütze erfolgt durch Kontakte, Es ist somit keine Beschaltung der Spulen erforderlich. Die Einrichtung ist insgesamt mit sehr geringem Aufwand zu erstellen. Gleichzeitig wird höchste Schonung aller elektrischen und mechanischen Teile erzielt. Verglichen mit den bisher üblichen pneumatischen, hydraulischen oder Wirbelstromverzögerungen ist die Schalteinrichtung gemäß der Erfindung wesentlich kleiner, billiger und wesentlich weniger störanfällig.
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_ 5 - BAD ORIGINAL
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Gemäß einem weiteren Sehritt der Erfindung ist dem Umschaltrelais ein weiterer Zeitverzögerungsschaltet naehgeschaltet, der ein zweites Hilfsrelals schaltet, welches den Stromkreis durch die die Überbrückung der Widerstände bewirkenden Relais wieder schließt« Da an diesen Stromkreisen die Thyristoren leitend gehalten wurden, werden also in der nächsten Fahrstufe die V/iderstände wieder überbrückt, so daß nun in Parallelschaltung ohne Widerstände gefahren wird.
Gemäß einem weiteren Schritt der Erfindung ist in der Zuleitung zu dem die Umschaltung von Hintereinanderschaltung auf Parallelschaltung bewirkenden Relais steuernden Thyristor ein vom Lenkeinschlag abhängiger Unterbrechungsschalter vorgesehen, der bei Erreichen eines bestimmten vorgegebenen Lenkeinschlages der Lenkräder des Fahrzeuges die Stromzufuhr zu diesem Thyristor unterbricht und damit bewirkt, daß von Parallelschaltung auf Hintereinanderschaltung zurückgeschaltet wird· Dieser Schaltvorgang hat zwei Gründe nämlich einerseits den Grund, daß gesichert werden soll, daß Kurven mit dem vorgegebenen Lenkeinschlag oder einem stärkeren Lenkeinsehlag als dieser nicht mit der höchsten Geschwindigkeit gefahren werden können, sondern nur mit der höchsten Geschwindigkeit, die mit Hintereinanderschaltung der Motoren noch erzielt werden kann, Darüberhinaus liegen bei Parallelschaltung beide Motoren an gleicher Spannung und haben deshalb das Bestreben, mit gleicher Drehzahl zu laufen, während sich bei Hintereinanderschaltung das Spannungsgefälle auf die beiden Motoren abhängig von deren Drehzahl verteilt, so daß bei Kurvenfahrt das kurveninnere Rad langsamer laufen kann.
6 ORIGINAL INSPECTED
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(A 439) -e-LINDEAKTIENGESELLSCHAFT
Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels, zu dem in der Zeichnung das Schaltschema dargestellt ist, ausführlicher erläutert, wobei als Ausführung st> ei spiel eine Schalteinrichtung für den Fahrantrieb eines Gabelstabiers gewählt wurde, die mit mehreren Zeitverzögerungsschaltern versehen ist.
Figur 1 zeigt das Schaltschema der Zeitverzögerungssehalteinriehtung von den Fahrschaltern bis zu den Spulen der die Widerstände überbrückenden Relais und
Figur 2 zeigt das ßesamtantriebsseiiema mit den Motoren.
An den positiven Pol i der Batterie ist eine Sammelleitung angeschlossen, während an öen negativen Pol 3 eine Sammelleitung 4 angeschlossen ist. Itorch Betätigen des in der Zeichnung nicht mehr dargestellten Fahrpedals wird zunächst entweder ein die Schützen eil und c21 betätigender Schalter oder bei Wahl der anderen Fahrtrichtung ein die Schützen el2 und c22 betätigender Sehalter eingeschaltet und werden bei weiterem Durchtreten nacheinander die Schalter b2, b3, b'4, b5 und b6 geschaltet» 1st nur das Schütz eil und das Schütz c21 geschlossen, fließt der Strom vom Anschluß 1 über die Leitung und das Schütz cli durch den Motor ml über die Widerstände r2, rl, r3 zum Motor m2 und von hieraus über das Schütz c21 zur Sammelleitung 4·* Bei Wahl der umgekehrten Fahrtrichtung bleiben die Schützen eil und e2i geöffnet, während die Schützen ci2 und c22 geschlossen werden. Der Stromfluß bleibt jedoch der gleich·
Mit weiterem Durchtreten des Fahrpedals soll zunächst bei Schließen des Schalters b2 der Widerstand rl überbrückt
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werden; bei Schließen des Schalters b3 der Widerstand r2 überbrückt iverden und bei Schließen des Schalters b4 der Widerstand r3 überbrückt werden, so daß die Motoren nunmehr hintereinander an der vollen Batteriespannung liegen. Bei weiterem Durchtreten des Fahrpedals wird der Schalter b5 geschlossen und dadurch soll bewirkt werden, daß die Motoren zueinander parallel geschaltet werden, jedoch in der Zuleitung zu jedem Motor ml und js2 ein Widerstand eingeschaltet bleibt. Während bei Durchtreten des Fahrpedals bis in die Lage, die bewirkt, daß auch der Schalter b6 geschlossen ist, jeder der beiden Motoren ml und m2 an der vollen Pahrspannung liegen soll. Auch bei plötzlichem Durchtreten des Fahrpedals bei stillstehendem Fahrzeug bis in eine beliebig tiefe Lage sollen jedoch nicht die Widerstände alle gleichzeitig ausgeschaltet werden bzw· die Umschaltung von Hintereinanderschaltung in Parallelschaltung sofort erfolgen, sonderen die Widerstände ri und r2 und r3 sollen mit eolcher zeitlicher Verzögerung nacheinander ausgeschaltet werden, daß die Anfahrstromspitze jeweils abgebaut ist, wenn der nächste Widerstand ausgeschaltet ist und ebenso, wenn nach Ausschalten des letzten Widerstandes von Hintereinanderschaltung auf Parallelschaltung umgeschaltet wird.
Wir-d das Fahrpedal soweit durchgetreten, daß der Schalter b2 geschlossen wird, so fließt von der Sammelleitung 2 der Strom über den Schalter b2 in die Leitung 5 und von dieser über den Widerstand rlO und lädt den Kondensator kl auf, so daß nach einer bestimmten, durch die Größe des Widerstandes rl und die Kapazität des Kondensators ki gegebenen Zeit am Anschluß 6 eine bestimmte Spannung herrscht. Der zweite Anschluß des Kondensators kl ist über die Leitung und die Spule des Schützes ei an die Leitung 4 angeschlossen.
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Hier sei bemerkt, daß es möglich ist, die Leitung 7 auch unmittelbar an die Leitung 4 anzuschließen, also unter Umgehung der Spule des Schützes eie
An die Leitungen 5 und 7 ist ein Spannungsteiler angeschlossen, der aus den Widerständen r20 und r30 besteht und dessen dritter Anschluß mit 8 bezeichnet ist. Der Anschluß 6 ist mit dem Emitter-Anschluß des programmierbaren Unijunction-Transistor nl verbunden, dessen erster Basisanschluß an die Mitte 8 des aus den Widerständen r20 und r30 gebildeten Spannungsteilers gelegt ist. Sobald durch Aufladen des Kondensators kl die Spannung im Anschlußpunkt 6 die durch das Verhältnis der Widerstände r20 und r30 zueinander bestimmte Spannung im Punkt 8 erreicht hat, zündet der Transistor nl. Dadurch ist ein geschlossener Stromkreis vom Kondensator kl über den Anschluß 6, den Transistor nl, die Leitung 9, das Tor des Thyristors 1, die Leitung 10 und die Leitung 7 gebildet, über den siel5 der Kondensator kl entlädt. Dieser Entladungsstrom fließt somit durch das Steuertor des Thyristors ThI, so daß dieser gezündet wird und nunmehr Strom von der Leitung 2 über den Schalter b2, den Thyristor ThI, die Leitung 10 und die Spule el eines Schützes fließt. Wie in Figur 2 zu erkennen ist, schließt das Schütz el einen Schalter, der den Fahrwiderstand rl überbrückt. Bei Durchtreten des Fahrpedals soweit, daß der Schalter b2 geschlossen wird, wird also die Spule el des Schützes nicht sofort an Spannung gelegt, sondern erst mit einer zeitlichen Verzögerung, die durch den Widerstand rlO und die Kapazität des Kondensators kl bestimmt ist. Diese Verzögerungszeit wird durch Wahl des Widerstandes rlO und des Kondensators kl, derart gewählt, daß sie in der Größenordnung von einigen hundert Millisekunden liegt,
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d.h. eine Zeit, die ausreicht, um beim Anfahrvorgang die durch fehlende Ankerrückwirkung im Motor entstehenden Stromspitzen, abzuhauen. Andererseits ist diese Zeit so klein, daß sie sich für den Fahrer nicht störend bemerkbar »acht, wenn dieser das Fahrpedal so langsam durchtritt, daß infolge des langsamen Durchtretens schon an sich keine störende Stromspitzen auftreten würden bzw. ist dann bei Schließen des Fahrschalters das Steuertor des Thyristors bereits stromdurehflossen.
Ist der Kondensator ein Kondensator, der infolge seines Aufbaues gegen Ladung mit falscher Polung empfindlich ist oder der aus anderen Gründen geschützt werden muß, wird parallel zu diesem eine Diode n2 geschaltet.
Hier sei bemerkt, daß auch eine weitere Schaltmöglichkeit gegeben ist, nämlich die, den Ausgang des Transistors nl über einen Widerstand mit dem Steuertor des Thyristors ThI zu verbinden und zwischen den Ausgang des Transistors nl und diesen zusätzlichen Widerstand eine weitere Leitung anzuschließen, die über einen weiteren Widerstand an die Sammelleitung 4 angeschlossen ist. Die in der Zeichnung dargestellte Ausgestaltungsform hat sich jedoch als in vielen Fällen in der Charakteristik stabiler erwiesen. Jedoch ist auch die genannte Ausgestaltung mit zwei weiteren Widerständen möglich, und zwar insbesondere dann, wenn die Leitung 7 unmittelbar mit der Leitung 4 verbunden ist.
Der gleiche Vorgang, wie er hier anhand des Vorgangs in dem Zeitverzögerungsschaltelement, welches aus dem Widerstand rlO, dem Kondensator kl, dem Spannungsteiler r20, r30, dem Transistor ni und dem Thyristor Thi gebildet ist, beschrieben ist, läuft ab, wenn der Schalter b3 geschlossen
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wird, und zwar wird dann über den Widerstand ril der Kondensator kll aufgeladen, bis infolge Erreichens der vorgesehenen Emitter»Spannung als gleiche Spannung, wie durch den Spannungsteiler rl2, ri3 bestimmte Spannung der Transistor nil gezündet wird und dadurch den Thyristor Th2 zündet« Hierbei ist jedoch jetzt zu beachten, daß die von der Spule des Schützes e2 ausgehende Leitung Ii über die Kontaktes eines Hilfsschützes dl an die Leitung 4 angeschlossen ist. Im übrigen ist der Aufbau und Vorgang der gleich, wie in Zusammenhang mit dem zu dem Schalter b2 gehörigen Zeitverzögerungssehalt element besehrieben.
Das Gleiche gilt für das dem Schalter b4 zugeordnete Zeitverzögerungsschaltelement, welches aus dem Widerstand r21, dem Kondensator k21, dem Spannungsteiler r22, r23, dem Transistor n21 und dem Thyristor Th3 gebildet ist, und durch welches die Spule des Schützes c3 an Spannung gelegt wird, welches ebenfalls über die Kontakte des Schützes dl mit der Leitung 4 verbunden ist.
Ebenso das Gleich gilt für das Zeitverzögerungsschaltelement, welches dem Schalter b5 zugeordnet ist und aus dem Widerstand r31, dem Kondensator k3i, dem Spannungsteiler r32, r33, dem Transistor n3i und dem Thyristor Th4 besteht. Hier ist jedoch als schaltungstechnisehe Besonderheit zu beachten, daß zu der Spule des Relais c4 die Spule des Hilfsschützes dl parallel geschaltet ist.
Wie aus Figur 2 zu erseheil ist, überbrückt der Kontakt des Relais c2 den Widerstand r2 und der Kontakt des Relais c3 den Widerstand r3, so daß dann, wenn die Spulen der Relais c2 und c3 an Spannung liegen, alle Widerstände ausgeschaltet s ind.
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Das Relais c4 verbindet die Leitung 12 (Figur 2) und die Leitung 13 und den Widerstand r3, den Motor m2 mit der Sammelleitung 4. Gleichartig verbindet das Schütz c4 die Leitung 4 über die Leitung 14 und die Leitung 15, den geschlossenen Kontakt des Schützes el und den Widerstand r2 den Motor ml mit der Sammelleitung 2, Da die Spule des Hilfsschützes dl parallel zur Spule des Relais 4 geschaltet ist, schaltet das Hilfsschütz dl gleichzeitig um, so daß die Spulen der Relais c2 und c3 nicht mehr von Strom durchflossen werden und die Kontakte dieser Relais c2 und c3 deshalb öffnen, so daß die Widerstände r2 und r3 nicht mehr überbrückt sind.
Durch den zweiten Anschluß des Hilfsschützes dl wird jedoch die Spule des Hilfsschützes d2 mit der Sammelleitung 4 verbunden. Das ermöglicht, daß nach Schließen des Schalters b6 und Zünden des Thyristors Th5 über das aus dem Widerstand r41, dem Kondensator k41, dem Transistor n41, dem Spannungsteiler r42, r43 gebildete Zeitverzögerungsglied die Spule des Hilfsschützes d2 von Strom durchflossen wird. Damit schließt d2 wieder und legt die Spulen der Schütze c2 und c3 wieder an Spannung, so daß die Widerstände r2 und r3 wieder überbrückt werden. In diesem Schaltzustand liegen jetzt die Motoren ml und m2 parallel zueinander unmittelbar an voller Spannung und alle Widerstände sind überbrückt. Daß die Spulen der Relais c2 und c3 sofort nach Ansprechen des Hilfsschützes d2 wieder von Strom durchflossen werden, ist dadurch ermöglicht, daß die Thyristoren Th2 und Th3 gezündet bleiben und zwar bleibt der Thyristor Th2 gezündet, weil über den Widerstand r26 ein Strom fließen kann, und der Thyristor Th3 bleibt leitend, weil über den Widerstand r36 ein Strom fließen kann^ und zwar auch dqnn fließen kann, wenn tier Schalter des zugeordneten Hilfsrelais dl bzw. d2 geöffnet
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Diese Widerstände r26 und r36 mit der ihrer Funktion, den jeweils zugeordneten Thyristor Th2 bzw. Th3 leitend zu halten, sind nicht nur wesnetlieh im Zusammenhang mit dem Schalten des Eilfsschützes d2, sondern haben auch eine Aufgabe in Zusammenhang mit dem Schalter b51.
Der Schalter b51 wird von der Lenkeinrichtung des Fahrzeuges betätigt, wenn ein bestimmter Lenkeinschlag, beispielsweise ein Lenkeinschlag der Lenkräder von 40°, erreicht wird. Bei Erreichen oder Überschreiten des vorbestimmten Lenkeinschlages wird der Schalter b51 geöffnet, so daß die Stromzufuhr zu sowohl dem Relais c4 als auch dem Hilfsschütz dl unterbrochen wird. Dadurch schaltet das Relais c4 die Motoren wieder in Hintereinanderschaltung und das Schütz dl schaltet wieder in den Schaltzustand um, in dem die Spulen der Relais c2 und c3 über den Hilfsschütz dl an die Leitung 4 angeschlossen sind. Dadurch wird erzwungen, daß bei Kurvenfahrt mit einem Lenkeinschlag, der gleich oder größer ±sis als der vorbestimmte Lenkeinschlag, die Motoren nur hintereinander geschaltet werden können, sodaß. die Drehzahlen der Motoren sich den verschiedenen Wegen auf Kurveninnen- und Kurvenaußenseite anpassen können und verhindert ist, daß das Fahrzeug mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit in die Kurve fährt. Wird der Lenkeinschlag wieder unter den vorbestimmten Wert verringert, so schließt der Schalter b51 wieder und der Thyristor wird wieder über das Zeitverzögerungsglied r3i, k31, n3i, r 32, r33 gezündet, so daß das Relais 4 wieder von Strom durchflossen wird.
.Patentansprüche - 13 -
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Claims (8)

(A 439) - 13 - LINDEAKTIENGESELLSCHAFT Patentansprüche:
1) Elektrischer, an eine Gleichspannungsquelle ange-
-.*^ schlossener Zeitverzögerungsschalter mit einem Transistor und einem aus Widerstand und Kondensator gebildeten Glied, dadurch gekennzeichnet, daß das aus Widerstand (riO) und Kondensator (kl) bestehende Glied zwischen die beiden Pole (l und 3) der Spannungsquelle geschaltet ist und zwischen Widerstand (riO) und Kondensator (kl) eine Leitung (6) angeschlossen ist, die zu dem Emitter-Anschluß eines programmierbaren Unijunctions-Transistors (nl) führt, dessen erster Basisanschluß an die Mitte eines aus zwei Widerständen (r20, r30) gebildeten Spannungsteilers angeschlossen ist und dessen Ausgang auf der zweiten Basis zum Steuertor eines Thyristors (ThI) führt, dessen Eingang am gleichen Pol liegt wie der Widerstand des aus Widerstand (riO) und Kondensator (kl) bestehenden Gliedes.
2) Zeitverzögerungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Kondensator (kl) eine Diode (n2) geschaltet ist.
3) Schalteinrichtung mit mit mehreren Zeitverzögerungsschaltern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu dem Widerstand (riO, rll, r2l) des aus Widerstand (riO, rll, r2i) und Kondensator (kl, kll, k2l) bestehenden Gliedes des jeweils nächsten Zeitverzögerungsschalters führende Leitung an den Ausgang des Thyristors (ThI, Th2) des jeweils vorausgeschalteten Zeitverzögerungsschalters angeschlossen ist.
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4) Anwendung eines Zeitverzögerungsschalters nach einem eier Ansprüche 1 oder 2 oder vorzugsweise einer Schalteinrichtung nach Anspruch 3 für den Fahranti/reb eines Fahrzeuges, vorzugsweise eines Flurförderzeuges, insbesondere Gabelstaplers, wobei die mit zeitlicher Verzögerung geschalteten Relais (el, c2, c3) Widerstände (rl, r2, r3) in den Leitungen zu den Fahrmotoren (ml, m2) überbrücken.
5) Schalteinrichtung für einen Fahrzeugantrieb nach Anspruch mit zwei Fahrmotoren, die hintereinander oder parallel geschaltet werden können, dadurch gekennzeichnet, daß der nach dem das Ausschalten der Widerstände (rl, r2t r3) bewirkenden Zeitverzögerungsschaltern wirksam werdende Zeitverzögerungsschalter (r31, k31, n31, r32, r33) das die Umschaltung von Hintereinanderschaltung der Motoren (ml und m2) auf Parallelschaltung derselben bewirkende Umschaltrelais (c4) schaltet und daß parallel zu dessen Spule die Spule eines Hilfsrelais (dl) geschaltet ist, welche* den durch die Spule zumindest des zuletzt geschalteten, einen Widerstand überbrückenden Relais, vorzugsweise der beiden zuletzt geschalteten, die Widerstände (r2 und r3) überbrückenden Relais (c2 und c3) gehenden Stromkreis unterbricht.
6) Schalteinrichtung nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß an jeweils die Ausgangsleitung jedes Thyristors (Th2, Th3) dessen Ausgangsleitung durch den Schalter (dl, d2) eines Hilfsrelais unterbrechbar ist, eine den Schalter (dl, d2) des Hilfsrelais überbrückende Leitung^in der ein Lastwiderstand (r26, r36) angeordnet ist, angeschloisen ist.
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209843/04(H
(A 439) - 15 - LINDE AKTIENGESELLSCHAFT
7) Schalteinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß dea Umsehaltrelais (c4) ein weiterer Zeitverzögerungssehalter (r41, k41, n41, r42, r43) nachgeschaltet ist, der ein zweites Hilfsrelais (d2) schaltet, welches den Stromkreis durch die die Überbrückung der Widerstände (r2 und r3) bewirkenden Relais (c2 und c3) wieder schließt.
8) Sehalteinrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen vom Lenkeinschlag abhängigen Unterbrechungsschalter (b5i) in der Zuleitung zu dem die Umschaltung von Hintereinanderschaltung auf Parallelschaltung bewirkenden Beiais (c4) steuernden Thyristor (Th4).
209843/040Λ
DE19712117357 1971-04-08 1971-04-08 Elektrischer, an eine Gleichspannungsquelle angeschlossener Zeitverzögerungsschalter Pending DE2117357A1 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712117357 DE2117357A1 (de) 1971-04-08 1971-04-08 Elektrischer, an eine Gleichspannungsquelle angeschlossener Zeitverzögerungsschalter
FR7146869A FR2133413A5 (de) 1971-04-08 1971-12-27
GB1373272A GB1343256A (en) 1971-04-08 1972-03-23 Electric vehicle drive systems
US240475A US3884318A (en) 1971-04-08 1972-04-03 Electric-powered vehicle with time-delay switch circuitry, especially for electrical vehicles
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