DE2344264A1 - Greifvorrichtung einer hubeinrichtung, insbesondere in einem kernreaktor zum absetzen und aufnehmen von brennelementen und regelstaeben - Google Patents
Greifvorrichtung einer hubeinrichtung, insbesondere in einem kernreaktor zum absetzen und aufnehmen von brennelementen und regelstaebenInfo
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Description
PRIED. ICRUPP GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HiIFTUKG in ESSEN
Greifvorrichtung einer Hubeinrichtung, insbesondere in einem Kernrealetor zum Absetzen und Aufnehmen von
Brennelementen und Regelstäben
Zusatz zu Patentanmeldung P 23 17 014.1
Die Hauptanmeldung betrifft eine Greifvorrichtung einer Hubeinrichtung für langgestreckte Körper, die wenigstens
zwei verschiedenen Gruppen mit unterschiedlichen Funktionen angehören, insbesondere in einem Kernreaktor
zum Absetzen und Aufnehmen von Brennelementen und Regelstäben, mit einem heb— und senkbaren Greiferkörper.
Die Greifvorrichtung nach der Hauptpatentanmeldung ist dadurch gekennzeichnet, daß von verschiedenen Greifwerkzeugen,
von denen jedes für eine Gruppe von langgestreckten Körpern bestimmt ist, jeweils nur eines
mit dem Greiferkörper kuppelbar ist und dieser ein zur Betätigung aller Greifwerkzeuge geeignetes Kraftgerät
enthält.
Bei einer Greifvorrichtung nach der Hauptpatentanmeldung erfolgt das Ankuppeln jeweils eines der Greifwerkzeuge
an den Greiferkörper z.B. in der Weise, daß ein von dem Greiferkörper nach unten ragender Kragen
in eine Bohrung des Greifwerkzeuges bis zu einem Anschlag eintaucht und Kugeln, die in Radialbohrungen
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des Kragens liegen, in eine Ring-Nut in der erwähnten Bohrung eintreten sowie an einem Heraustreten durch
einen Schieber gehindert v/erden, der von einem weiteren
Kraftgerät, das oberhalb des ersten Kraftgerätes innerhalb des Greiferkörpers angeordnet ist, gehoben
und gesenkt werden kann. Beide Kraftgeräte haben Kolben, auf welche innerhalb der zugehörigen Zylinder
Druckfedern mit nach unten gerichteten Kräften wirken, die bestrebt sind, einen Regelstabkopf oder einen
Brennelement-Kopf an ein Greifwerkzeug bzw. das Greifwerkzeug
an den Greiferkörper anzukuppeln. Die Kolben der beiden Kraftgeräte können zum Lösen der erwähnten
Kupplungen von unten mit Druckluft beaufschlagt werden.
Der vorliegenden, in den Ansprüchen gekennzeichneten Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Betriebsbedingungen
für eine Greifvorrichtung der genannten Art noch günstiger zu gestalten. Die Erfindung bringt den
Fortschritt, daß die zu den beiden Kraftgeräten gehörende Federn leichter beobachtet werden können und
besser zugänglich sind, so daß das -Auswechseln der Federn erleichtert wird. Hiermit ist der weitere Yor- teil
verbunden, daß günstige Voraussetzungen für die Anbringung einer Sperrvorrichtung geschaffen sind,
die verhindert, daß die Kolben der Kraftgeräte durch Druckluft in die Lösestellungen nach oben gebracht
werden, solange das Greifwerkzeug und gegebenenfalls ein mit diesem gekuppeltes Brennelement oder Bündel
von Regelstäben von der Hubeinrichtung in der Schwebe gehalten wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt; und zwar zeigen
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Pig. 1 den unteren Teil einer Greifvorrichtung und einen Brennelement-Kopf in einem Axialschnitt
nach der Linie I-I in Fig. 3,
J?ig. 2 den Schnitt durch die Greifvorrichtung und
den Brennelement-Kopf im unteren Teil nach der Linie II-II und im oberen Teil nach der
Linie Ha-IIa in Pig. 3,
Pig. 3 in der linken Hälfte die Ansicht mit der Blickrichtung nach dem Pfeil A in Pig. 1 und
in der rechten Hälfte den Schnitt nach der Linie III-III in Pig. 1,
Pig. 4 den unteren Teil der Greifvorrichtung mit einem anderen Greifwerkzeug und einem Regebstab-Kopf
in einem Axialschnitt entsprechend dem Schnitt nach Pig. 1 und
Pig. 5 einen Ausschnitt aus Pig. 1 in größerem Maßstab.
Innerhalb des nicht dargestellten Pührungsmastes, der
von dem Rahmen eines Ladegerätes nach unten ragt, ist ein Greiferkörper mit Hilfe von Rollen in lotrechter
Richtung schiebbar geführt, .der aus einem längeren oberen Teil 1 und einem unteren, kürzeren Teil 2 besteht.
Der Teil 1 hängt mit Seilen an einem auf dem Ladegerät befindlichen, nicht dargestellten Hubwerk.
Die beiden Teile 1, 2 sind Hohlkörper von quadratischen Querschnitten und teleskopartig ineinander geführt.
Der obere Teil 1 des Greiferkörpers endet unten in einem nach unten offenen Kasten 3. Dieser hat
auf seiner Oberseite einen Kragen 4, der mit einem Plansch an den nach oben anschließenden Abschnitt 5
des oberen Teiles 1 des Greiferkörpers angeschraubt ist.
Der untere Teil 2 des G-reiferkörpers hat einen Zwischenboden
6. Von diesem erstrecken sich Wände 7 nach oben, die einen nach oben offenen Raum umfassen und
an den Innenflächen der Wände des Kastens gleitbar anliefen.
— 3 —
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Die Wände des Kastens 3 haben lotrechte, oben und unten geschlossene Schlitze 8. In diese greifen Köpfe 9
von Schrauben ein, die in den Wänden 7 sitzen. Hierdurch wird die Bewegung des unteren Teiles 2 des Greiferkörpers
gegenüber dem oberen Teil 1 nach unten begrenzt. Wie Pig. 1 zeigt, liegen bei der untersten
Stellung des Teiles 2 des Greiferkörpers die Schrauben 9 an den unteren Begrenzungsflächen der Schlitze
an. Die Bewegung des unteren Teiles 2 nach oben wird dadurch begrenzt, daß die oberen Stirnflächen 10 der
Wände 7 zur Anlage an einer Ringfläche 11 auf der Unterseite einer Schulter des Kastens 3 gelangen. Der
hierdurch ermöglichte Hub ist durch das Maß h gekennzeichnet. Im Inneren des Kastens 3 und innerhalb des
von den Wänden 7 umschlossenen Raumes ist eine Schrauben-Druckfeder 12 untergebracht, die sich nach unten
auf den Zwischenboden 6 stützt und oben an der Ringfläche 11 anliegt.
Der untere Teil 2 des Greiferkörpers hat einen sich von dem Zwischenboden 6 aus nach unten erstreckenden
zylindrischen Kragen 13, dessen zylindrische Umfangsflache 14 nach oben in eine sich kegelförmig erweiternde
Hache 15 bis zu einem Bund 16 fortsetzt, während
sie sich am unteren Ende des Kragens 13 verjüngt.
Der Kragen 13 dient dazu, eine formschlüssige Kupplungsverbindung zwischen dem unteren Teil 2 des Greiferkörpers
und einem Greifwerkzeug herzustellen. Alle Grelfwerkzeuge haben den gleichen quadratischen Querschnitt
wie der Kasten 3 und der Abschnitt 5 des oberen Teiles 1 des Greiferkörpers.
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Sie haben auch, alle die gleiche Höhe und stimmen auch
hinsichtlich der das Ankuppeln an den Greiferkörper ermöglichenden Gestaltung ihrer oberen Seile überein.
Alle Greifwerkzeuge haben nämlich oben weite Bohrungen
17 gleichen Durchmessers und gleicher Tiefe. In die Bohrung 17 jedes Greifwerkzeuges paßt der Kragen
des unteren Teiles 2 des Greiferkörpers mit seiner Umfangfläche, Pig. 1, 2 und 4 zeigen, daß der Kragen 13
in die Bohrung 17 eines GreifWerkzeuges bis zur Auflage
des Bundes 16 auf dem oberen Rand des Greifwerkzeuges eingeschoben ist, wobei die kegelförmige Hache 15
an einer entsprechenden Fläche anliegt, mit der sich die Bohrung 17 nach oben hin erweitert. Ein Boden 18,
der den Kragen 13 unten abschließt, hat dabei von dem
die Bohrung 17 unten abschließenden Boden 19 des Greifwerkzeuges einen Abstand.
In Radialbohrungen, die sich in dem Kragen 13 etwa.in
•halber Höhe befinden, liegen Kugeln 20, deren Durchmesser nahezu gleich dem Durchmesser der Bohrungen und
etwas größer als die Dicke des Kragens 13 ist. In dem dargestellten Kupplungszustand greifen die Kugeln in
eine Ring-Nut 21 in der Bohrung 17 ein. An einem Heraustreten aus dieser Ring-Nut werden die Kugeln 20
durch einen topfartigen, nach unten offenen Schieber gehindert, der innerhalb des Kragens 13 schiebbar geführt
ist und in der dargestellten tiefsten lage die Radialbohrungen nach innen abschließt. Auf diese Weise
ist das Greifwerkzeug an den unteren Teil 2 des Greiferkörpers angekuppelt. Hierbei ist es gegenüber dem
Kasten 3 so ausgerichtet, daß seine Seitenflächen mit den Seitenflächen des Kastens fluchten.
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Das geschieht mit Hilfe eines Zapfens 23, der passend in einen nach oben offenen Schlitz in einer Wand des
GreifWerkzeuges eingreift.
Die Pig. 1, 2 und 3 zeigen, daß an den Greiferkörper
ein Brennelement-Greifwerkzeug 24 angekuppelt ist.
Dieses hat auf jeder Seite einen nach unten ragenden, gegabelten Finger 25, die mit ihren Innenflächen an
von einem Brennelement-Kopf 26 nach oben ragenden Fingern 27 anliegen. Auf deren oberer Stirnfläche
stützt sich das Brennelement-Greifwerkzeug 24 mit einer
Schulter-Fläche 28 ab. Dabei reichen die unteren, verjüngten Enden der Finger 25 bis nahe über Schulterflächen
29 des Brennelement-Kopfes. Dieser hat zwischen den nach oben ragenden Fingern 27 Wände 30 mit je zwei
etwa rechteckigen Fenstern 31. In zwei Paare von einander gegenüberliegenden Fenstern 31 können, wie es
insbesondere in Fig. 2 dargestellt ist, die unteren, hakenförmigen Enden von Greiferklinken 32 eingreifen,
die in dem Brennelement-Greifwerkzeug 24 nahe unterhalb
des Bodens 19 mit waagerecht angeordneten Gelenkbolzen 33 schwenkbar' gelagert sind. Je zwei einander
gegenüberliegende Greiferklinken 32 sind durch ein Kniehebel-Gestänge miteinander verbunden. Dieses hat
zwei gleiche Lenker 34, die einerseits mit Gelenkbolzen 35 nahe unterhalb der Gelenkbolzen 33 an den Greiferklinken
32 angreifen und andererseits durch einen gemeinsamen Gelenkbolzen 36 mit dem unteren Ende einer
Stange 37 verbunden sind, die in einer sich von dem Boden 19 nach unten erstreckenden Buchse 38 in lotrechter
Richtung schiebbar geführt ist.
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Die beiden zu je einem Paar von Greiferklinken 32 gehörenden
Bolzen 37 sind mit ihren oberen Enden durch eine Jochplatte 39 oberhalb des Bodens 19 miteinander
verbunden. In der Mitte des GreifWerkzeuges 24 ist in
einer von dem Boden 19 nach unten ragenden Sülle 40 eine Druckfeder 41 untergebracht, welche die Jochplatte 39 nach oben zu- bewegen sucht.
Zur Betätigung der Greiferklinken 32 dient ein pneumatisches Kraftgerät mit einem Zylinder 42, der auf
dem Boden 18 sitzt und einen Kolben 43 enthält. Durch eine Bohrung in dem den Zylinder 42 unten abschließenden
Boden 18 ist ein an dem Kolben 43 sitzender Stempel 44 hindurch geführt, der auf der Jochplatte 39
aufliegt. Nach oben hin setzt sich der Stempel 44 in eine Kolbenstange 45 fort, die durch eine Bohrung in
einem den Zylinder 42 oben abschließenden Deckel 46 hindurch nach oben geführt ist.
Ein weiteres , gleichartiges pneumatisches Kraftgerät, das zum Heben und Senken des topfartigen Schiebers 22
dient, ist innerhalb des unteren Teiles 2 des Greiferkörpers oberhalb des anderen Kraftgerätes angeordnet.
Sein Zylinder 47 sitzt auf dem Zwischenboden 6. Von dem zugehörigen Kolben 48 ist eine hohle Kolbenstange
nach unten durch eine Bohrung des Zwischenbodens 6 geführt; an ihrem unteren Ende ist der topfartige Schieber
22 befestigt, !fach oben hin ist die hohle Kolbenstange
49 durch eine Bohrung in einem den Zylinder 47 abschließenden Deckel 50 hindurch geführt. Oberhalb
des Deckels 50 eitzt an der hohlen Kolbenstange 49
eine Ringscheibe 51, die als unteres Widerlager für eine Schrauben-Druckfeder 52 dient.
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Diese stützt sich. nach, oben hin gegen einen Riegel in
einem auf dem Deckel 50 sitzenden Aufbau 54.
In der Bohrung der hohlen Kolbenstange 49 ist die Kolbenstange 45 geführt. Diese ragt durch eine Bohrung in
dem Riegel 53 hindurch über diesen hinaus und trägt an ihrem oberen Ende eine Ringscheibe 55, die als unteres
Widerlager für eine Schrauben-Druckfeder 56 dient. Diese stützt sich nach oben hin gegen einen weiteren Riegel
57 des Aufbaues 54.
Die Kolbenstange 45 ist auf ihrer Länge durchbohrt. In der Bohrung ist eine Taststange 58 schiebbar geführt.
Sie trägt an ihrem über den Riegel 57 hinausragenden Ende einen Nockenkolben 59, auf den eine Schrauben—
Druckfeder 60, die sich nach oben gegen einen weiteren Riegel 61 des Aufbaues 5'4 stützt, mit einer nach unten
gerichteten Kraft wirkt. An dem Hockenkolben 59 liegt ein Grenztaster 62 an, der durch eine Signalleitung
mit einem Anzeigeinstrument in dem Bedienungsstand des
Ladegerätes verbunden ist.
An jeden der beiden Zylinder 42, 47 ist unterhalb und oberhalb des Kolbens 43 bzw. 48 eine Luftleitung 63,
64, 65, 66 angeschlossen. (Die Schlauch-Kupplungen 67 sind nach der Montage geschlossen.)
Für die Druck-Schraubenfedern 52 und 56 ist die folgende Verriegelungsvorrichtung vorgesehen. An dem Aufbau
54 ist ein doppelarmiger Hebel 72 um eine waagerechte
Achse 73 wippbar gelagert. An einem Hebelarm dieses Hebels sitzt ein Zapfen 74, der mit Spiel
durch eine Öffnung in dem Kragen 4 greift.
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Am Ende des anderen Hebelarmes befindet sich unten eine als Abweiser dienende, abgerundete Kante 75.
Oberhalb von dieser Kante bildet dieser Hebelarm eine Nase 76. Auf Ansätzen der Ringscheiben 51 und
52 sind zwei jflaehstäbe 77} 78 kippbar gelagert,-die
seitwärts gegeneinander versetzt sind. Der Flachstab 77 ist mehr als doppelt so lang -wie der
ilachstab 78. Sie werden durch Blattfedern 150, 151. mit ihren oberen Enden in Anlage an dem die Kante
und die Nase 76 aufweisenden Ende des Doppelhebels gehalten.
-8a-
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Die Wände des Kastens 3 sowie die in diesem geführten
Wände 7 haben Durchbrechungen 80, 81, die sich teilweise
überdecken.
Pig. 4 zeigt ein Regelstab-Greifwerkzeug 82, das in
der gleichen Weise wie das Brennelement-Greifwerkzeug
mittels der Kugeln 20 an den unteren Teil 2 des Greiferkörpers angekuppelt ist. Bs hat die gleichen Finger
25 wie das Brennelement-Greifwerkzeug 24 und sitzt
in der gleichen Weise wie dieses auf einem Brennelement-Kopf 26 auf. In Bohrungen des zugehörigen Brennelements
sind Regelstäbe 83 von oben her eingeschoben. Ihre beträchtlich über das Brennelement herausragenden Enden
sind oben durch einen Stabkopf 84 miteinander verbunden. In diesem sitzt mittig eine Hülse, die sich unterhalb
des Stabkopfes 84 in einen Kragen 85 fortsetzt. Dieser taucht bei der in Pig. 4 dargestellten Lage passend
in eine Bohrung einer Hülse 86 ein, die von der unteren Platte 87 des Brennelement-Kopfes 26 nach oben
ragt und eine Ring-Nut enthält, in welche Kugeln 91 aus Radialbohrungen des Kragens 85 eintreten können. Auf
die obere Stirnfläche der Hülse 86 stützt sich über einen Ring 88, der den Kragen 85 umschließt, der Stabkopf
84. In einer mittigen Bohrung der Hülse ist eine Steuerstange 89 schiebbar geführt. Die Schiebebewegungen
sind begrenzt durch einen waagerechten Bolzen 90, der mit seinen beiden Enden fest in Bohrungen des Ringes
88 und des Kragens 85 sitzt und einen Schlitz in der Steuerstange 89 durchsetzt. Unterhalb dieses Schlitzes
hat die Steuerstange 89 eine Ausdrehung 92. Die erwähnte Hülse ragt von dem Stabkopf 84 nach oben. Der betreffende
Hülsen-Teil 93 ' hat eine erweiterte Bohrung innerhalb welcher die Steuerstange 89 mittels eines Kolbens
94 geführt i£b. Auf diesen wirkt von unten her eine Druckfeder 95.
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Irijdie Bohrung des Hülsen-Teiles 93 taucht passend ein
Kragen 96 ein, der sich von dem Boden 19 des Stabgreifwerkseuges 82 nach unten erstreckt. In radialen Bohrungen
dieses Kragens liegen Kugeln 97» die bei der in Pig. 4 dargestellten Kupplungsstellung in eine Ring-Nut
des Hülsen-Teiles 93 eingreifen. An einem Heraustreten aus der Ring-Nut sind die Kugeln 97 durch einen
Bolzen 98 gehindert, .der in einer Bohrung des Kragens lotrecht schiebbar geführt ist. Sein über den Boden 19
hinausragendes Ende ist an einer Joehplatte 99 befestigt, auf deren beiden Enden Schraubenfedern mit nach oben gerichteter
Kraft wirken, welche in von dem Boden 19 nach unten gerichteten Killen untergebracht sind. Bei der
dargestellten Lage liegt auf der Jochplatte 99 der Stempel 44 des zugehörigen Kraftgerätes auf.
Gemäß der Darstellung nach Pig. 1, 2 und 3 ist an den
unteren Teil 2 des Greiferkörpers in der beschriebenen
V/eise das Brennelement-Greifwerkzeug 24 mittels der Kugeln 20 angekuppelt, und sitzt dieses Werkzeug auf dem
Brennelement-Kopf 26. Die Greiferklinken 32 befinden sich gemäß der Darstellung mit ausgezogenen Linien in
Pig. 2 in der Schließstellung. Ihre hakenförmigen Enden greifen also durch die Penster 31. Dieser Schließstellung
entspricht es, daß der Kolben 43 des unteren Kraftgerätes durch die obere Druck-Schraubenfeder 56
in die untere Endlage gebracht ist. Demgemäß drückt der Stempel 44 über die Jochplatte 39 die Stangen 37
nach unten, was der Schließstellung der Greiferklinken 32 entspricht. Sonach befindet sich die Ringscheibe
55 in ihrer unteren Endlage. Aus dieser Lage kann die Ringscheibe 55 nicht angehoben werden. Denn der
obere Teil 1 des Greiferkörpers ist gegenüber dem unteren Teil 2 um den Hub h nach oben ausgefahren,
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so daß der Doppelhebel 72 in die aus Pig. 1 und 5 ersichtliche
Sperrstellung im Uhrzeigerdrehsinn geschwenkt ist und in dieser Stellung festgehalten wird. Hierbei
liegt die Hase 76 auf den oberen Enden der Hachstäbe 77, 78, so daß die Ringscheiben 51 und 55 in ihren unteren
Lagen gehalten werden. Es ist daher nicht möglich, die Kolben 43 und 48 durch Druckluft, die etwa in die unteren
Räume der Zylinder 42 bzw. 47 eingebracht würde, nach oben zu bewegen und demgemäß die Druck-Schraubenfedern
52 bzw. 56 zusammenzudrücken. Damit ist sowohl die Kupplung zwischen dem Brennelement-Greifwerkzeug
und dem Brennelement-Kopf 26 mittels der G-reiferklinken
als auch die Kupplung zwischen dem unteren Teil 2 des Greiferkörpers und dem Brennelement-Greifwerkzeug 24
durch die Kugeln 20 gesichert. Infolgedessen besteht, wenn durch Anheben des Greiferkörpers 1, 2 das Brennelement
aus seinem Positions-Lager herausgezogen worden ist, nicht die Gefahr, daß es infolge Lösens einer der
beiden Kupplungen abfällt.
Wenn der Brennelement-Kopf 26 von dem Brennelement-Greifwerkzeug 24 abgekuppelt werden soll, wird das
Brennelement in ein Positionslager abgesenkt, so daß das Brennelement-Greifwerkzeug 24 und der untere Teil 2
des Greiferkörpers sich nicht weiter nach unten bewegen können. Wenn darauf der obere Teil 1 des Greiferkörpers
weiter abgesenkt wird, bewegt er sich nach unten, bis sich die Ringfläche 11 auf die obere Stirnfläche
10 der Yiande 7 aufsetzt. Hierbei wird die Schrauben-Druckfeder
12 um das h zusammengedrückt, was eine Dämpfung des Stoßes beim Aufsetzen des Greifwerkzeuges
bewirkt.
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Hierdurch -wird der Doppelhebel 72 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn
in die Lösestellung gedreht, die in I1Xg, 1 lind 5 mit strichpunktierten Linien angedeutet ist. Dabei
drängt die Kante 75 als Abweiser die ELachstäbe 77, 78 gegen den Widerstand der Blattfedern 150, 151 aus
den in Mg. 5 mit ausgezogenen Linien dargestellten
KupplungsStellungen in kupplungsbereite Stellungen, -wobei
die oberen Enden der !lachstäbe 77, 78 aus dem Bereich der läse 76 heraustreten. Darauf wird zum Abkuppeln
des Brennelementes 26 unter den Kolben 43 durch die Leitung 63 Druckluft gegeben, wobei durch die Leitung
64 aus dem Zylinder 42 Luft entwicht.Infolgedessen wird der Kolben 43 unter Zusammendrückung der leder 56
nach oben bewegt, wodurch die Greiferklinken 32 unter dem Einfluß der Jeder 41 in die Freigabestellung geschwenkt werden. Bei der Bewegung des Kolbens 43 nach
oben wird der an dieser Bewegung teilnehmende Flachstab
78 an der Kante 75 entlang geschoben, so daß sein oberes Ende in die in J1Ig. 5 mit strichpunktierten
Linien dargestellte Freistellung gekippt wird, Hingegen verbleibt der Flachstab 77 in seiner kupplungsbereiten
Stellung. Dabei kommen die an den unteren Enden der Greiferklinken sitzenden,Nasen 100 τοη den oberen Kanten
der betreffenden Fenster 31 frei, weil das Brennelement-Greifwerkzeug
24 bei dem Absetzen auf dem auf dem Positionslager abgesetzten Brennelement-Kopf 26
gegenüber diesem nach unten um eine Strecke abgesenkt worden ist, die etwas größer ist als die Höhe der Nasen
100.
Wenn nunmehr der obere Teil 1 des Greiferkörpers angehoben
wird, bewegt er sich zunächst gegenüber dem stillstehenden unteren Teil 2 um den Hub h.
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Hierdurch wird der Doppelhebel 72 in die Sperrstellung im Uhrzeigerdrehsinn gedreht. Hierbei bewegt sich die
Fase 76 an dem oberen Ende des ELachstabes 78 vorbei, so daß der Kolben 43 unter der Wirkung der Druckluft
in seiner oberen Stellung bleibt, also die Greiferklihken 32 die Spreizstellung beibehalten. Demzufolge
wird beim weiteren Anheben des Greiferkörpers 1, 2
der Brennelement-Kopf 26 nicht mitgenommen. Erst -wenn
das Greifwerkzeug 24 von ihm abgezogen ist, wird die Druckluft unterhalb des Kolbens 43 abgelassen. Infolgedessen
bewegt sich unter der Wirkung der Feder 56 der Kolben 43 und mit ihm der Flachstab 78 nach unten.
Dessen oberes Ende gleitet hierbei an der Nase 76 entlang und rastet, wenn der Kolben 43 in seine untere
Endlage gelangt ist, unter dem Druck der Feder 151 in die Kupplungssteilung ein, in welcher sein oberes Ende
unter der Nase 76 liegt. Hierdurch werden die Greiferklinken
32 in die Schließstellung gebracht und in dieser verriegelt. Der ELachstab 77 hingegen ist beim Anhäben
des oberen Teiles 2 des Greiferkörpers aus seiner kupplungsbereiten Stellung sofort in die Kupplungsstellung getreten, in welcher sein oberes Ende unter
der Nase 76 liegt. Demgemäß ist der Kolben 48 in seiner unteren Stellung .gesichert, so daß die Kupplungs-·
verbindung zwischen dem Greifwerkzeug 24 und dem unteren Teil 2 des Greiferkörpers nicht gelöst werden
kann.
Das Abkuppeln des Brennelement-GreJrwerkzeuges 24 von
dem unteren Teil 2 des Greiferkörpers geschieht in entsprechender Weise. Voraussetzung hierfür ist, daß
das Brennelement-Greif werkzeug 24 auf eine Unterlage
aufgesetzt wird, so daß bei einer weiteren Abwärtsbewegung des oberen Teiles 1 des Greiferkörpers dieser
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sich gegenüber dem nicht mehr nach unten "bewegten ■unteren Teil 2 nach unten schiebt. Infolgedessen wird
der Doppelhebel 72 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn in
die-Iiösestellung gedreht, so daß die ilachstäbe 77,78
durch die Kante 75 in die kupplungsbereiten Stellungen gekippt werden. Darauf wird der Kolben 48 durch
Druckluft aus der Leitung 65 unter Zusammendrückung der Feder 52 angehoben, so daß der Schieber 22 in
die Ereigabesteilung gehoben, wird und die Kugeln 20
aus der Ring-Nut 21 heraustreten können. Hierbei wird der Plachstab 77 an der Kante 75 entlang in die
Frei-Stellung nach oben geschoben. "Wenn danach der
obere Teil 1 des Greiferkörpers angehoben wird und gegenüber dem unteren Teil den Hub h zurücklegt, gelangt
der Doppelhebel 72 in die Sperrstellung, ohne daß der Plachstab 77 "von der Hase 76 nach unten mitgenommen
wird. Daher bleibt der Kolben 48 in der oberen Stellung. Erst wenn, nachdem die Hülse 13 aus der
Bohrung 17 herausgezogen ist, die Druckluft unterhalb
des Kolbens 48 abgelassen worden ist, sinkt dieser in seine untere Lage, so daß die Kugeln 20 aus den Radialbohrungen
der Hülse 13 heraustreten. Dabei wird der Plachstab 77 durch die Blattfeder 150 in die Kupplungsstellung
gedrückt, so daß der Kolben 48 gesperrt ist.
Wenn ein Greifwerkzeug - das gilt sowohl für das Brennelement-Greifwerkzeug
24 als auch für das Regelstab-Greif werkzeug 82 - an den unteren Teil 2 des Greiferkörpers
angekuppelt werden soll, wird der Teil 2 zunächst soweit abgesenkt, daß sieh die nach außen vorstehenden
Kugeln 20 auf die kegelförmige !Fläche 15
aufsetzen.
-U-
509810/0181
Infolgedessen bewegt sich der obere 'feil 1 des G-reiferkörpers
beim weiteren Absenken um das Maß h nach unten, so daß die Verriegelung der Ringscheiben 51 und 55 aufgehoben
wird. Nunmehr wird der Schieber 22 durch Druckluft, die unter den Kolben 48 gebracht wird, angehoben.
Folglich werden die Kugeln 20 durch die Schrägfläche 15 nach innen gedruckt, so daß der Kragen 13 in die Bohrung
17 eintreten kann, bis der Bund 16 auf der oberen Stirnfläche des Werkzeuges aufliegt. Hierbei treten die
Kugeln 20 in die Ring-Hut 21 ein, wenn der Schieber 22 in die aus Pig. 1, 2 und 4 ersichtliche lage nach unten
gebracht ist. Das geschieht, wenn die Druckluft aus dem Zylinderraum unter dem Kolben 48 abgelassen wird^unter
der Wirkung der Druckschraubenfeder 52, ggfs. unterstützt
durch Druckluft aus der Leitung 66. Beim darauffolgenden Anheben des oberen Teiles 1 des Greiferkörpers
bewegt dieser sich gegenüber dem unteren Teil 2 wieder um das Maß h nach oben, so daß die Verriegelung
beider Kraftgeräte wieder hergestellt ist.
Das Ankuppeln des Stabkopfes 84 an das Regeistab-Greifwerkzeug
82 geschieht dadurch, daß der Stempel 44 in die aus Pig. 4 ersichtliche Weise nach unten bewegt
wird, und zwar unter der Wirkung der Feder 56, wenn die Druckluft unterhalb des Kolbens 43 abgelassen worden
ist. Demnach tritt der Bolzen 98 hinter die Kugeln 97, so daß diese in der Ring-Nut des Hülsen-Teiles
93 verbleiben müssen. Gleichzeitig ist über den Bolzen 98 die Steuerstange 89 in die in Fig. 4 dargestellte
untere Endlage gebracht, so daß die Kugeln 91 in die Ausdrehung 92 treten, also der Stabkopf 84 von
der Hülse 86 des Brennelement-Kopfes 26 abgekuppelt ist.
- 15 -
509810/0181
Wenn danach durch Anheben des Greiferkörpers die Regelstäbe.
83 aus ihren Positions-Bohrungen herausgezogen und schwebend weiterbefördert werden, bleibt
die Kupplung sowohl zwischen dem Regelstab-Greifwerkzeug
82 und dem unteren Teil 2 des Greiferkörpers als auch die Kupplung zwischen dem Stabkopf 84 und
dem Regeistab-Greifwerkzeug 82 gesichert, da die Kolben
43 und 48 in ihren unteren Endlagen durch die Flaehstäbe 77 und 78 unter Yermittelung des Doppelhebels
72 gesichert sind, welcher durch das Hachoben-ziehen des oberen Teiles 1 des Greifergehäuses
gegenüber dem unteren Teil 2 im Uhrzeigerdrehsinn geschwenkt
ist.
Das Abkuppeln des Stabkopfes .84 von dem Regelstab-G-reifwerkzeug
82 kann nur erfolgen, wenn die Regelstäbe 83 in ihre Positions-Bolirungen eingefahren sind
und daher der Stabkopf 84 sich nicht weiter abwärts bewegen kann. Hierbei wird durch weitere Abwärtsbewegung
des oberen Teiles 1 des Greiferkörpers gegenüber
dem stillstehenden unteren Teil 2 die Verriegelung nach Maßgabe einer Schwenkung des Doppelhebels 72 entgegen
dem "ührz eigerdr ehs inn aufgehoben, so daß der Kolben 43 in die lösesteilung nach oben gegen den Widerstand
der Feder 56 durch Druckluft gefahren werden kann und die Kugeln 97 aus der Ringnut der Hülse 93
heraustreten können. In dieser Stellung verbleibt der Kolben 43, auch wenn danach der obere Teil 1 des Greiferkörpers
um den Hub h gegenüber dem unteren Teil 2 angehoben und der Doppelhebel 72 in die Sperrstellung
gedreht wird. Denn hierbei ist das angehobene obere Ende des Flaehstabes 79 in die Freistellung gebracht
worden.
- 15a-509810/0181
Erst wenn der Kragen 96 aus der Hülse 93 herausgezogen
worden ist, wird die Druckluft unter dem Kolben 43 abgelassen, so daß die Kugeln 97 wieder in die Sperrstellung
treten. Dabei rastet der mit dein Kolben 43 abgesenkte Flachstab 7'ß in die Kupplungsstellung unter der
Fase 76 ein.
Die Durchbrechungen 80 und 81 ermöglichen bei allen Zuständen der Greifvorrichtung eine verhältnismäßig
leichte Beobachtung der im Innern des Kastens 3 befindlichen Teile, insbesondere der Drucksehraubenfedern-52
und 56. Auch ein Auswechseln dieser Teile ist infolgedessen verhältnismäßig leicht möglich.
Patentansprüche:
- 16 -
509810/0181
Claims (1)
- Patentansprüche :Goafvorrichtung mit einem an einer Hubeinrichtung hängenden Greiferkörper, an den jeweils eines von mehreren Greifwerkzeugen angekuppelt werden kann, von denen jedes für eine von verschiedenen Gruppen langgestreckter Körper bestimmt ist, wobei der Greiferkörper ein zur Betätigung aller Greifwerkzeuge geeignetes unteres Kraftgerät sowie oberhalb von diesem ein weiteres, oberes Kraftgerät enthält, mittels dessen die Mittel zum Ankuppeln der Greifwerkzeuge an den Greiferkörper betätigt werden, wobei ferner jedes der beiden Kraftgeräte einen Zylinder mit einem Kolben aufweist, den eine Peder im Sinne des Ankuppelns nach unten zu schieben sucht, während zum Abkuppeln ein Kraftmittel unterhalb des Kolbens in den Zylinder eingebracht wird, insbesondere in einem Kernreaktor zum Absetzen und Aufnehmen von Brennelementen und Regelstäben od. dgl., nach Patentanmeldung P 23 17 014.1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (52, 56) der beiden Kraftgeräte oberhalb des oberen Kraftgerätes (47, 48, 50) übereinander zwischen "Widerlagern (53, 57) am Greiferkörper (2) und an von den Kolben (43, 48) nach oben ragenden Stangen (45, 49) angeordnet sind, wobei die eine Stange (45) von dem Kolben (43) des unteren Kraftgerätes aus durch eine Bohrung der anderen Stange (49) hindurchgeführt ist.Greifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiciinet, daß der Greif erliörper aus einem oberen Teil (1) und einem unteren Seil (2) besteht,- 17 -509810/0181die um einen begrenzten Hub (h) gegeneinander in Höhenrichtung schiebbar geführt sind, und daß durch die Schiebebewegung der beiden Teile (1, 2) gegeneinander eine Riegelvorrichtung (72 bis 79) in eine Sperrstellung gebracht wird, in der dann, wenn der obere Teil (1) des Greiferkörpers gegenüber dem unteren (2) um den begrenzten Hub (h) nach oben bewegt ist, die Kolben (43, 48) der beiden Kraftgeräte', sofern sie sich in ihren unteren, den Ankupplungs-Zuständen entsprechenden Lagen befinden, in diesen Lagen gehalten werden.Greifvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelvorrichtung ein Stellglied (72) aufweist, das beim Schieben des oberen (1) und des unteren Teiles (2) des Greiferkörpers gegeneinander von einer Lösestellung in eine Sperrstellung oder umgekehrt gebracht wird, sowie zwei Kupplungsglieder (77, 78) aufweist, die an den von den Kolben (48, 43) nach oben ragenden Stangen (49, 45) derart befestigt sind, daß sie dann, wenn die Kolben ihre: unteren Lagen einnehmen, durch Federn (150, 151) od. dgl. in kupplungsbereiten Stellungen oder Kupplungsstellungen gegenüber dem Stellglied (72) gehalten werden, während dann, wenn sich das Stellglied (72) in der Lösestellung befindet, jedes der Kupplungsglieder (77, 78) unabhängig von dem anderen beim Schieben des zugehörigen Kolbens (48, 43) nach oben gegen den Widerstand der Feder (150, 151) od. dgl. mit seinem oberen Ende an dem Stellglied (72) vorbei in eine Frei-Stellung gebracht werden kann, aus der heraus es beim darauffolgenden Überführen des Stellgliedes (72) in die Sperrstellung von dem Stellglied nicht mitgenommen wird.- 18 -509810/01814. Greifvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied ein am unteren Teil (2) des G-reiferkörpers um eine -waagerechte Achse schwenkbarer Doppelhebel (72) ist, dessen einer Schenkel (74) in Mitnahme-Terbindung mit dem oberen leil (1) des Greiferkö'rpers steht, während der andere Schenkel des Doppelhebels (72) Anschläge (76) hat, welche sich beim Schwenken des Doppelhebels in die Sperrstellung über die Kupplungsglieder (77» 78) legen, sofern diese in die kupplungsbereiten Stellungen gebracht waren, und daß der andere Schenkel des Doppelhebels (72) einen Abweiser (75) bildet, der beim Schwenken des Doppelhebels in die lösestellung die Kupplungsglieder (77, 78) aus den KupplungsStellungen in die kupplungsbereiten Stellungen bringt und danach jeweils dasjenige Kupplungsglied (z.B. 78), das zusammen mit dem zugehörigen Kolben (43) nach oben bewegt wird, aus der kupplungsbereiten Stellung heraus in die Preist ellung drängt.5. G-r elf vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsglieder (77, 78) kippbar an den von den■ Kolben (48, 43) nach oben ragenden Stangen (49, 45) gelagert sind und, seitwärts gegeneinander versetzt nach oben ragend, durch die Federn (150, 151) od. dgl. in Anlage an dem den Abweiser (75) bildenden Ende des Doppelhebels (72) gehalten werden.- 19 -509810/0181
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732344264 DE2344264A1 (de) | 1973-04-05 | 1973-09-01 | Greifvorrichtung einer hubeinrichtung, insbesondere in einem kernreaktor zum absetzen und aufnehmen von brennelementen und regelstaeben |
| US05/485,265 US3936089A (en) | 1973-09-01 | 1974-07-02 | Gripping device for a lifting mechanism, especially in a core reactor for depositing and picking up fuel elements and control rods |
| ES429512A ES429512A2 (es) | 1973-09-01 | 1974-08-24 | Un dispositivo de agarre de una instalacion de elevacion pa-ra cuerpos alargados. |
| GB3782874A GB1432753A (en) | 1973-09-01 | 1974-08-29 | Mechanism for changing fuel elements and control rods in a nuclear reactor |
| SU742058681A SU667170A3 (ru) | 1973-09-01 | 1974-08-30 | Перегрузочное устройство дерного реактора |
| JP49100800A JPS5050592A (de) | 1973-09-01 | 1974-09-02 |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2317014A DE2317014A1 (de) | 1973-04-05 | 1973-04-05 | Greifvorrichtung einer hubeinrichtung, insbesondere in einem kernreaktor zum absetzen und aufnehmen von brennelementen und regelstaeben |
| DE19732344264 DE2344264A1 (de) | 1973-04-05 | 1973-09-01 | Greifvorrichtung einer hubeinrichtung, insbesondere in einem kernreaktor zum absetzen und aufnehmen von brennelementen und regelstaeben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2344264A1 true DE2344264A1 (de) | 1975-03-06 |
Family
ID=25764917
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732344264 Pending DE2344264A1 (de) | 1973-04-05 | 1973-09-01 | Greifvorrichtung einer hubeinrichtung, insbesondere in einem kernreaktor zum absetzen und aufnehmen von brennelementen und regelstaeben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2344264A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11289222B2 (en) | 2018-03-16 | 2022-03-29 | Framatome Inc. | Method and device for unlatching control rod drive shafts in pressurized water reactors |
| CN115947216A (zh) * | 2023-03-10 | 2023-04-11 | 滨州富明化工有限公司 | 一种危险废物容器用转运吊具 |
-
1973
- 1973-09-01 DE DE19732344264 patent/DE2344264A1/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11289222B2 (en) | 2018-03-16 | 2022-03-29 | Framatome Inc. | Method and device for unlatching control rod drive shafts in pressurized water reactors |
| CN115947216A (zh) * | 2023-03-10 | 2023-04-11 | 滨州富明化工有限公司 | 一种危险废物容器用转运吊具 |
| CN115947216B (zh) * | 2023-03-10 | 2023-05-16 | 滨州富明化工有限公司 | 一种危险废物容器用转运吊具 |
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