DE1810376A1 - Photographische Kamera mit Abtastblende und elektronischer Zeitbildungseinrichtung - Google Patents
Photographische Kamera mit Abtastblende und elektronischer ZeitbildungseinrichtungInfo
- Publication number
- DE1810376A1 DE1810376A1 DE19681810376 DE1810376A DE1810376A1 DE 1810376 A1 DE1810376 A1 DE 1810376A1 DE 19681810376 DE19681810376 DE 19681810376 DE 1810376 A DE1810376 A DE 1810376A DE 1810376 A1 DE1810376 A1 DE 1810376A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- exposure
- aperture
- photographic camera
- time
- scanning
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 27
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 17
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 7
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims description 3
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 4
- 230000009471 action Effects 0.000 description 3
- 238000005286 illumination Methods 0.000 description 3
- 230000008859 change Effects 0.000 description 2
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000008569 process Effects 0.000 description 2
- 241000446313 Lamella Species 0.000 description 1
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 239000012777 electrically insulating material Substances 0.000 description 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000002955 isolation Methods 0.000 description 1
- 230000007774 longterm Effects 0.000 description 1
- 239000012811 non-conductive material Substances 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/12—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device a hand-actuated member moved from one position to another providing the energy to move the setting member, e.g. depression of shutter release button causes a stepped feeler to co-operate with the pointer of the light-sensitive device to set the diaphragm and thereafter release the shutter
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Exposure Control For Cameras (AREA)
Description
FHOMTOEr-WERK.
ALFRED GAUTHIER GMBH
ALFRED GAUTHIER GMBH
Calmbach/Schwarzwald 29. Februar 1968
Fhotographische Kamera mit Abtastblende und elektronischer
Zeitbildungseinrichtung
Die Erfindung betrifft eine photographische Kamera mit Belichtungsmesser
und Blenden-Abtastmechanik sowie einer elektronischen,
RG-Glieder einschließenden Zeitbildungseinrichtung, wobei
die Beleuchtungsverhältnisse bei der Blenden- und Zeitbildung mittels eines Fhotowiderstands berücksichtigt werden.
Bei Kameras mit elektronischer sowie beleuchtungsabhängiger Belichtungssteuerung
ist die Anordnung zumeist so getroffen, daß die Blende vorgewählt wird, während sich die Belichtungszeit
unter Berücksichtigung der voreingestellten Blende und der Beleuchtungsverhältnisse
automatisch ergibt. Wenngleich sich mit solchen Kameras recht gute Belichtungsergebnisse erzielen lassen,
so ist der Anwendungsbereich dieser Kameiss doch eingeschränkt.
Dies ist darauf zurückzuführen, daß bei Blendenvorwahl
schneller die Grenzen der Einstellmöglichkeiten an der Kamera erreicht werden als wenn zunächst die Belichtungszeit vorge.wählt
und anschließend die entsprechende Blende eingestellt wird, da der für Aufnahmen aus der Hand geeignete Belichtungszeitenbereich
bei der Mehrzahl der Kameras weniger Stufen aufweist als der Blendenbereich. Nun ist aber gerade für die meisten
Aufnahmen die Belichtungszeit von ausschlaggebender Bedeutung, während die Blende an sich eine untergeordnete Rolle
spielt. Die Anpassung der Belichtungszeit an das aufzunehmende Objekt kann bei den in Rede stehenden Kameras nur auf dem Umweg
über die Blendeneinstellung erfolgen,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kamera der eingangs
genannten Art unter Ausnutzung der Vorteile einer beleuchtung sabhängigen, auf elektronischer Basis arbeitenden Zeitbildungseinrichtung
dahingehend zu vervollkommnen, daß einerseits
909842/1008
— 2 —
richtig belichtete Aufnahmen ohne "besondere photographische
Kenntnisse ei^zielbar sind» andererseits eine motivgebundenp
!Einstellung der Kamera sowohl hinsichtlich der Belichtungszeit
als auch der Blende möglich ist. ,
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst * daß der Stromkreis der
elektronischen Zeitbildungseinrichtung mehrere, der Anzahl
der Stufen des Abtastorgana der Abtastmechanik entsprechende, mit Je einer Kontaktfläch© elektrisch verbundene Ausgleichskondensetoren.
unterschiedlicher Kapazität aufweist, von denen jeweils einer mittels eines abhängig vom Belichtungsmesserzeiger
bewegbaren Kontaktteils zur Bildung eines RC-Glieds in den
Stromkreis der Zeitbildungseinrichtung einrückbar ist, ferner daß der Belichtungsmesser mittels einer der Zeitvorwahl die-
fc nenden Handhabe einstellbar ist. Auf diese Weise konnte eine
Elektronik-Kamera geschaffen werden, bei welcher trotz der Möglichkeit der Zeitvorwahl eine automatische sowie von der Beleuchtung
abhängige Einstellung von Belichtungszeit und Blende verwirklicht ist. Mit einer solchen Kamera kann daher der in
der Fhotographie Unkundige auf Anhieb richtig belichtete Aufnahmen
machen, da er sich, um die Faktoren Belichtungszeit und
Blende nicht zu kümmern braucht. Die Kamera genügt aber auch den Ansprüchen eines erfahrenen Photoamateurs, welcher Belichtungszeit
oder Blende desn aufzunehmenden Objekt anpassen will,
da sich mittels des einstellbaren Belichtungsmessers der Schlüssel für die Aufteilung des Belichtungswerts in Belichtungszeit
und Blende vorgeben läßt. Die vorgewählte Belichtungszeit wird
w aufgrund der Anwendung der Ausgleichkondensatoren auch effektiv
gebildet, wenn sie mit einer der Blenden der Kamera eine der Beleuchtung entsprechende Belichtung ergibt. Wird aber selbst
bei größter oder kleinster Blendenöffnung keine beleuchtungsrichtige
Belichtung mehr erzielt, so wird unter Beibehaltung
des Extremwerts der Blende die vorgewählte Belichtungszeit variiert und den vorliegenden Beleuchtungsverhältnissen entsprechend
verlängert oder verkürzt. Dieses Variieren der Belichtungszeit
erfolgt stufenlos und kann bis in den Langzeitenbereich ausgedehnt werden.,
Eine für den Verschluß in räumlicher Hinsicht günstige Anordnung
909842/1008
der Kontaktflächen und gegebenenfalls der Ausgleiehskondensatoren
wird erreicht» wenn die Kontaktflächen einem am "bewegbaren
Teil des Belichtungsmessers angeordneten Kontaktteil zugeordnet sind. Hierbei läßt sich eine teilesparende Bauweise dadurch erzielen,
daß der bewegliche Kontaktteil durch den Belicbtungsmesserzeiger gebildet wird.
Eine andere zweckmäßige Ausführung wird dadurch erzielt, daß die Kontaktflächen einem in Abhängigkeit von der Bewegung des
Abtastorgans bewegbaren Kontaktteil zugeordnet sind. Wird hierbei der Kontaktteil an dem durch das Abtastorgan bewegbaren
Blendenstellring angeordnet, so lassen sich die Ausgleichskondensatoren auch im Verschluß unterbringen.
Um in einfacher Weise die eingestellten bzw. von der Vorwahl
abweichenden Belichtungsfaktoren vor Durchführung einer Belichtung ablesen zu können, ist ein mit dem Rahmen des Belichtungsmessers
bewegbarer, Skalen für Belichtungszeit und Blende tragender Skalenstreifen vorgesehen und diesem eine mit einer Blendenskala
versehene ortsfeste Skalenplatte zugeordnet, wobei diese Skalen mit einem beleuchtungsabhängig ausscl'.wingbaren Zeiger
des" Belichtungsmessers zusammenarbeiten.
Die Erfindung ist in der Zeichnung anhand von zwei nachstehend näher beschriebenen Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt:
Fig.1 in teilweise perspektivischer sowie schematischer Darstellungsweise
die von einem Belichtungsmesser gesteuerte Abtastmechanik für die Blende sowie einen elektronisch gesteuerten
Verschluß, wobei dem Belichtungsmesserzeiger die Kontaktflächen der Ausgleichskondensatoren zugeordnet
sind,
Fig.2 das ochaltschema der elektronischen Zeitbildungseinrichtung,
in dem Beiichtungsmesserzeiger und Ausgleichskondensstcren
angedeutet sind,
Fig.^ in einem weiteren Ausführungsbeispiel ähnlich der Darstellung
in Fig.1 die Zuordnung der Kontaktflächen der
909842/1008
Ausgleichskonclensatoren au einem am Blendenstellring "befestigten
Kontaktteil,
Fig.4- die mit einem Zeiger des Belichtungsmessers zusammenarbeitenden
Skalen in auseinandergezogener Darstellungsweise,
Fig.5 die Skalen in Deckungslage bei verschiedenen vorgewähl-
und 6 ten Belichtungszeiten.
"In einem nur andeutungsweise, wiedergegebenen Kameragehäuse 1 ist
ein federbelesteter ßtößel 2 verschiebbar geführt, welcher der
Auslösung des nachstehend beschriebenen Kameraverschlusses dient. Mit dem Auslösestift 2 arbeitet eine in Fig.1 gleichfalls
nur schematisch angedeutete Abtastmechanik zusammen, die in bekannter Weise vor Auslösung der Kamera den Zeiger 4 eines
DrehspulmeSwerks 5 abtastet und hierbei die Cbjektivblende mechanisch
auf eine bestimmte Öffnungsweite einstellt. Hierzu ist ein Abtastschieber 6 vorgesehen, .der mittels eines Ansatzes
7 unter der Zugwirkung einer Feder 8 an einem Bund 2a des Auslösestößels
2 anliegt. Der Abtastschieber 6 ist mit Stufen 6a bis 6g versehen, von denen eine sich beim Abtastvorgang auf den
Belichtungsmesserzeiger 4 auflegt. Die Abtastbewegung wird mittels
einer Stift-Schlitz-Verbindung Gh, 1Ca auf einen Blendenstellring
10 übertragen, der mehrere Steuerschlitze 10b aufweist, von denen in der Zeichnung nur einer veranschaulicht ist.
In jeden Steuerschlitz 10b greift ein Stift 12a einer Blendenlamelle. 12 ein, die ihrerseits noch auf einem ortsfesten Stift 13
gelagert ist.
Wie Fig.1 weiter entnehmbar, befindet sich im Bereich des Meßwerkzeigers'
4 eine Leiterbahn 15, welche Kontaktflächen 15a bis
15g trägt. Diese Kontaktflächen, deren Bedeutung unten noch erläutert wird, decken sich mit den Stufen 6a bis 6g des Abtastschiebers
6. Die" den Extremwerten der Blende,· beispielsweise "2,3" und "22" zugeordneten Kontaktflächen 15a und 15g sowie
die zugehörigen Stufen 6a und 6g des Abtastschiebers 6 sind bis an die Enden des Drehbereichs des Belichtungsmesserzeigers
4- verlängert. Der mit den Kontaktflächen 15a bis 15g zusammen-
909842/1008
arbeitende BelicLtungsmesserzeiger 4- dient als Kontaktteil und
sitzt in einer IaolierhLllse 16. Der Abtastschieber 6, welcher
den Zeiger 4- mit einer der Kontaktflächen 15a bis 15g in Verbindung
bringt, ist aus einem elektrisch isolierenden Stoff, beispielsweise Kunststoff, hergestellt. Ss können aber auch lediglich
die Stufen 6a bis 6g des Abtastschiebers6 mit einem elektrisch nichtleitenden Stoff beschichtet sein. Auf diese
Isoliermaßnahme kann verzichtet werden, wenn der Abtastschieber mit der blasse elektrisch verbunden wird.
Die Kamera ist ferner mit einer mechanischen Verschlußanordnung ausgerastet, die mit einer beleuchtungsabhängig gesteuerten elektronischen
Zeitbildungseinrichtung zusammenarbeitet. Der besseren Übersicht wegen iat in ]?ig.1 die Verschlußanordnung gegenüber
der Blende versetzt dargestellt, während in der Praxis "
bekanntlich der Cbjektivdurchgang des Blendenstellrings 1C achsglaich
mit einer Belicitungsöffnung 18 der Verschlußgrundplatte
2C angeordnet ist. Dei> in der Zeichnung dargestellte Verschluß
weist Sektoren 21 auf, die mittels eines an einem Gektorenring 22 angreifenden Kurbeltriebs in an sich bekannter '»Veise hin-
und herbewegbar sind. Der Kurbeltrieb besteht im wesentlichen aus einer federgetriebenen Antriebsscheibe 23 sowie einer am
Sektorenring 22 formschlüssig angreifenden Treibklinke 24 und
kann mittels eines ortsfest gelagerten Sperrhebels 25 in der Gespanntloge gemäß Pig.1 gehalten werden. Der Sperrhebel 25 arbeitet
mit einem Auslcsehebel 27 zusammen, der durch einen am Auslösestößel 2 angeordneten Mitnehmer 2b betätigbor ist. Die Jj
Anordnung ist so getroffen, daß beim Niederdrücken des Auslösestößels
2 der Auslösehebel 27 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, wobei der Sperrhebel 25 die Antriebsscheibe 23 freigibt.
Diese läuft hierauf im Uhrzeigersinn ab und führt dabei die Sektoren 21 in Cffen- und Schließstellung.
Auf der Verschlußgrundplatte 2C ist- ferner ein elektromagnetisch-mechanischer
Sperrmechanismus angeordnet, welcher von der nachfolgend noch beschriebenen elektronischen Zeitbildungseinrichtung
gesteuert wird und den Verschlußantrieb in der Offenstellung der Verschlußblätter für eine bestimmte Zeitdauer zu
blockieren vermag. Dieser Sperrmechanismus weist einen auf
909842/1008 . - 6 -
ORIGINAL
"6 " 1*10376
einem ortsfesten Stift 30 gelagerten Ankerhebel 31 auf, wel- :
eher einenends eine abgefederte Lasche 32, andernends 'einen .
mit einem Elektromagnet M zusammenarbeitenden Anker 33 trägt. Am Ankerhebel 31 kommt ein abgewinkelter Fanghebel y\ zur Abstützung,
dessen einer Arm im Bewegungsbereich eines auf der Antriebsscheibe 23 angeordneten Anschlaglappens 23a liegt.
In der in Fig.1 gezeigten Gesranntlage des Verschlusses wird
der Anker 33 entgegen der Wirkung einer Rückstellfeder 36 vom
Elektromagnet M gehalten.
Die vorerwähnte elektronische Zeitbildungseinrichtung ist
schematisch in Fig.2 dargestellt und als Transistor-Kippschaltung
ausgebildet. Diese umfaßt die drei Transistoren T^, T-,
und T^, wobei im Kollektorkreis des letzteren der Elektromagnet
M liegt. Zur Erzielung einer beleuchtungsabhängigen Belichtungszeitsteuerung
ist ein Photowiderstond H^ vorgesehen,
welcher einerseits am Funkt A der ZeitsteuerRchaltung angeschlossen,
andererseits mit einem Umschalter S^ verbunden ist. Dieser Umschalter ist dazu vorgesehen, den Photowiderstand zunächst
an den Meßkreis des Belichtungsmessers 5 anzuschließen und nach beendigter Abtastung des Belichtungsmesserzeigers 4·
in den Stromkreis der elektronischen Zeitbildungseinrichtung einzufügen. Eiese enthält mehrere, der Ansah! der Stufen 6a
bis 6g des Abtastscniebera 6 entsprechende Ausgleichskondensatoren
C, bis Cr, unterschiedlicher Kapazität, die mit ihrer einen
Seite an die Basis des Transistors T,- angeschlossen sind.
Andererseits sind diese Kondensatoren mit je einer der vorerwähnten
Kontaktflächen 15a bis 15g verbunden, an denen der als
Kontaktteil wirkende Belichtungsmesserzeiger 4 zur Anlage kommt. Dieser ist mittels einer flexiblen Leitung 53 an den
Stromkreis der elektronischen Zeitbildungseinrichtung angeschlossen»
Ein Schalter 8- schließt sich beim Betätigen des
Auslösers 2 und verbindet dadurch die elektronische Zeitbildungseinrichtung mit einer Batterie B^. Eine weitere Batterie
Bo dient der Versorgung des Drehspulraeßwerks 5 mit Strom.
Schließlich ist noch ein Umschalter S7 vorgesehen, der in der
Ruhelage des Verschlusses den jeweils eingerückten Ausgleichskondensator kurzschließt, in der nicht dargestellten Kontaktlage
dagegen die Aufladung des speziellen Kondensators ermöglicht und gleichzeitig einen Parallelschluß bezüglich des
'9.09842/1008 -7- BADQRIGINAL
Hauptschalters S2 herstellt. Die vorerwähnten Ausgleichskondensatoren
Cj bis C17 sind hinsichtlich ihrer Kapazität so dimensioniert,
daß sich innerhalb eines gewissen Helligkeitsbereichs in Verbindung mit dem entsprechenden WIderstandswert des Ihotowiderstands
stets eine bestimmte Belichtungszeit ergibt. Fig.2 zeigt noch die Anordnung eines Graukeils 4C vor dem Fhotowiderst'and
R^ zwecks Berücksichtigung unterschiedlicher Filmempfindlichkeiten.
Bei der vorbeschriebenen Kameraanordnung mit selbsttätiger sowie
beleuchtungsabhangiger Steuerung von Blende und Belichtungszeit ist die Möglichkeit gegeben, den Verteilungsschlüssel zur
Aufteilung eines Belichtungswerts in Zeit und Blende vorzugeben, wobei zweckmäßigerweise die Belichtungszeit vorgewählt
wird, welcher die Blende entsprechend der Beleuchtung zugeordnet wird. Um dies zu erreichen, ist das Drehspulmeßwerk 5 in
der Kamera drehbar angeordnet und mit einer Handhabe gekuppelt, die in Fig.1 der Zeichnung lediglich schematisch angedeutet und
mit 41 bezeichnet ist. Das Drehspulmeßwerk 5 läßt sich damit gegenüber einer ortsfesten Belichtungszeitskala 42 einstellen.
Mit dem Drehspulmeiwerk 5 ist ein Skalenstreifen 44 bewegbar,
auf dem Belichtungszeit- und Blenaenskalen entsprechend der Darstellung in Fig.4 aufgetragen sind. Dem Skalenstreifen 44
ist eine ortsfeste Skalenplatte 45 zugeordnet, auf welcher die
an der Kamera einstellbaren Blendenwerte aufgetragen sind. Die Skalenplatte 45 ist ferner mit einem Fenster 45a versehen, in
welchem die vorgewählte, auf dem bewegbaren Skalenstreifen auf- |
getragene Belichtungszeit ablesbar ist.
Die Funktionsweise der vorbeschriebenen sowie in Fig.1 und 2 dargestellten Anordnung ist folgendermaßen:
Mittels der Handhabe 41 ist die Kamera beispielsweise auf die Belichtungszeit 1/500 see voreingestellt worden, was sowohl an
der Skala 42 als auch im Fenster 45a der ortsfesten Skalenplatte 45 ablesbar ist. In der Ruhestellung des Verschlusses
liegt der Photowiderstand Rx. im Meßkreis mit der Batterie B-
und dem Abgleichwiderstand R^. Solange der Ihotowiderstand R^
nicht oder nur sehr schwach beleutet wird, was beispielsweise bei ge chlossener Kameratasche der Fall ist, flieit im ließkreis
praktisch kein Strom, so daß der Belichtungsmesserzeiger 4 die
909842/1008 " 3 "
in Fig.1 und 2 gezeigte Grundstellung einnimmt. Wird nun die
Kamera auf das aufzunehmende Objekt gerichtet, welches von einer bestimmten Helligkeit (IiL) beleuchtet wird, so schlägt
der Belichtungsmesserzeiger 4 infolge des sinkenden Widerstandswerts des Photowiderstands R. aus und kommt beispielsweise
über die Kontaktfläche 15d zu liegen, welcher die Stufe
6d des Abtast Schiebers 6 zugeordnet ist. Die Spitze 46a
eines mit dem Belichtungsmesserzeiger 4- bewegbaren Arms 46 zeigt hierbei an der ortsfesten Skalenplatte 45 den Blendenwert "3" an, dem der im Fenster 45a sichtbare vorgewählte
Belichtungszeitwert "500" zugeordnet ist. Wird nun der Kam er ti auslöser
2 niedergedrückt, so folgt ihm der Abtastschieber 6 unter der Wirkung der Feder 3 nach, bis die Stufe 6d auf dem
Belichtungsmesserzeiger 4 liegt und diesen auf die Kontaktfläche 15d drückt. Dabei wird die Blende 12 auf den angezeigten
Wert "S" eingestellt und gleichzeitig der Kondensator C.
in die Steuerschaltung eingegeben.
Zu Beginn der Auslösebewegung wurde der Hauptschalter Sp geschlossen,
was die Durchsteuerung der Transistoren Tp^ und Ty
und damit die Beaufschlagung des Elektromagnets M mit Strom
zur Folge hat. Der Ankerhebel 31 wird nunmehr durch Magnetkraft in der in Fig.1 gezeigten Stellung festgehalten. Im weiteren
Verlauf der Auslösebewegung wird die Antriebsscheibe 23
freigegeben, die hierauf anläuft und die Sektoren 21 in Cffenstellung überführt. Mit Erreichen dieser Stellung trifft der
Lappen 23a der Antriebsscheibe 23 auf den am Ankerhebel 31 abgestützten
Fanghebel 34, wodurch die Weiterbewegung der Antriebsscheibe
23 zunächst blockiert ist. Während der Öffnungsbewegung des Sektorenrings 22 sind die beiden Schalter S^ und
Sz von der in Fig.1 und 2 gezeigten Kontaktstellung in die
nicht dargestellte Kontaktlage übergewechselt. Hierdurch wird einerseits der Fhotowiderstand R^ in den Stromkreis der elektronischen Zeitbildungseinrichtung einbezogen und andererseits
die Aufladung des eingerückten Kondensators CL eingeleitet. Das
RC-Glied wird bei der Helligkeit H^ durch den Fotowiderstand
R-1 und den Kondensator C^ gebildet. Nach Ablauf der vorgewählten
Zeit, im vorliegenden Fslle 1/5G0 see, hat der Kondensator
C^ das Basispotential des Transistors T. erreicht, welcher
909842/1008
hierauf durchsteuert, wogegen die beiden Transistoren T^ und
T* gesperrt werden. Infolgedessen wird auch der Elektromagnet
M stromlos. Unter dem Einfluß der Rückstellfeder 36 dreht sich der Ankerhebel 31 im Gegenuhrzeigersinn, wobei der Fanghebel
34- seine Abstützung verliert. Dies ermöglicht der Antriebsscheibe
23 die Fortsetzung ihrer Bewegung, wobei die Sektoren 21 wieder in die Schließstellung überwechseln.
Liegt eine schwächere Helligkeit (H-) vor, so schlägt der Belichtungsmesserzeiger
4 unter Beibehaltung der Grundstellung des Drehspulmeiiwerks 5 und damit auch der Belichtungzeit von
1/5CO see weniger aus und kommt beispielsweise über die Kontaktfläche
15b zu liegen. Dies ergibt in Verbindung mit der
Stufe 6b beim Abtastvorgang die Blende "4-'·. Der Belichtungs- *
messerzeiger 4 bringt in Verbindung mit der Kontaktfläche 15b
den Kondensator C- in die Steuerschaltung, dessen Kapazität im
Vergleich zu derjenigen ues Kondensators C^, kleiner ist, und
zwar um soviel, daß bei der geringeren Helligkeit und dem damit verbundenen größeren Ghmwert des Photowiderstands E. wiederum
die vorgewählte Belichtungszeit von 1/50C see gebildet wird.
Das gleiche Ergebnis wird auch erzielt, wenn unter Beibehaltung der Zeitverwahl von 1/5CC see der Belichtungsmesserzeiger 4
einen der Kondensatoren C2, Cn- oder Cc in den Stromkreis ein-
3 5 ο
rückt. In all diesen Fällen zeigt die Spitze 46a des mit dem
Belichtungsmesserzeiger 4 verbundenen Arms 46 auf einen der Blendenwerte "4" bis "16" der ortsfesten Skalenplatte 45.
Steht die Marke 46a dem Blendenwert "2,8" der Skalenplatte 45 (
gegenüber, so liegt der Belichtungsmesserzeiger 4 über dem der Kontaktfläche 15b benachbarten Ende der Kontaktfläche 15a. In
diesem Falle wird der Kondensator C1 eingerückt, der in Verbindung
mit dem Photowiderstand R^ ebenfalls noch die vorgewählte
Belichtungszeit von 1/50C see erbringt. Bei weiter abnehmender
Helligkeit wird entsprechend der Stufe 6a des Abtastschiebtrs 6 stets die grüßte Blendenöffnung eingestellt. Da jedoch
ein Austausch der Kondensatoren nicht mehr stattfindet sondern der Kondensator C^ eingeschaltet bleibt, wird trotz der
Zeitvorwahl von 1/500 see eine dem größeren Ohmwert des Fhotowiderstands
R^ entsprechende längere Belichtungszeit gebildet. Die vom vorgewählten Wert abweichexidenBelici tungszeiten können
hierbei mittels der Marke 46a an der auf dem bewegbaren Skalen-
909842/100 8. ' - 10 -
streifen 44 aufgetragenen Beliehtung3zeitskala 44a bzw. 44b.
abgelesen werden. Λ
Analog verhält sich die Zeitsteuerschaltung, wenn dar Beiich
tungsmesserzeiger 4 in den Bereich der Kontaktfläche 15g zu
liegen kommt. Da3 bedeutet,"daß die voreingestellte Belichtungszeit
noch gebildet wird, wenn die Marke 46a dem Wert "2Z"
auf der Skalenplatte gegenübersteht. Schlägt der Belichtungsmesserzeiger
noch weiter aus, so werden - falls dies mittels der Verschluimechanik überhaupt möglich ist - unter Beibehaltung
der kleinsteh Blendenöffnung noch kürzere Belichtungszeiten
gebildet. Ist jedoch bereits die kürzestiaögliche Belichtungszeit
eingestellt und nimmt der Belichtungsmesserzeiger 4 eine solche Lage ein, daß die Marke 46a über den Blendenwert
"22" hinaus zu liegen kommt, so steht diese Marke einem am bewegbaren Skalenstreifen 44 vorgesehenen Rotfeld 44c gegenüber.
Dies bedeutet, daß die Aufnahme bei einer solchen Helligkeit überbelichtet wird. Zeigt die Marke 46a auf den Buchstaben "L"
der Skala 44a oder auf den links neben diesem Buchstaben liegenden Bereich, so kommen Belichtungszeiten langer als 1/30 see
bis zur Grenze der Funktionsfähigkeit der Elektronik zustande. Der übergang von einer in der Skala 44a noch ausdrücklich genannten
Belichtungszeit auf die Angabe "L" liegt im dargestellten
Ausführungsbeispiel bei 1/30 see. Dies ist jedoch nicht
etwa als "kritische" Grenze zu werten.
Wünscht der Fhotographierende mit einer Belichtungszeit vcn
I/25O see zu arbeiten, so hat er lediglich die Handhabe 41 so
zu betätigen, daß im Fenster 45a die Zahl 250 erscheint. Damit
ist das Drehspulmeßwerk in seiner Grundstellung gegenüber der Leiterbahn 15 um einen Belichtungswert im Uhrzeigersinn gedreht
worden. Liegt wiederum die Helligkeit H^ vor, so achlägt
der Belichtungsmesserzeiger 4 um den gleichen Winkelbetrag aus, wie dies bei Einstellung von 1/500 see und der Helligkeit H^
der Fall war. Infolge der Vorverdrehung des Meßwerks kommt jedoch der Belichtungsmesserzeiger 4 nunmehr über die Kontaktfläche
15e zu liegen, was bei der nachfolgenden Auslösung die
Blende "11" ergibt. Der mit der Kontaktfläche 15e eingebrachte Kondensator C1- hat eine Kapazität, die größer ist alB diejenige
9098A2/1008
- 11 -
des Kondensators CL, so daß Cr zusammen mit dem der Helligkeit
H1 entsprechenden Chmwert des Ihotowiderstands R^. die vorgewählte
Belichtungszeit von 1/25C see tatsächlich erbringt.
Diese Belichtungszeit -A'ird solange erhalten, als die Marke 46β
des Belichtungsmesserzeigers 4- einem der Blendenv;erte der ortsfesten
Skalenplatte 4-5 gegenübersteht.
Bei Vorwahl einer relativ langen Belichtungszeit, beispielsweise
1/60 see (Fig.1;), kann der Be] ichtungsniesserzeiger 4- bei
starker Beleuchtung die Xcntnktfläche 15g erreichen. Innerhalb
des Bereichs dieser Fläche wird analog zu der Kontaktfläche 15a
cn e durch zunehmende Helligkeit bedingte Verringerung des V/iderstandsvvertes
des Photowiderstonds R.·, kompensiert. Es kommt deshalb
in diesem Bereich entsprechend der verlierenden Beleuchtung zu einer kürzeren al.3 der vorgewählten Belichtungszeit.
Bei der vorbeschriebenen Kamera^ncrdnung sind Vorkehrungen getroffen,
die gewährleisten, da3 der Belichtungynie.sjerzeiger 4·
beim Abtasten stets mit einer der Kcntaktflachen 113s bis 15g
eindeutig in Berührung kommt. Zu diesem Zweck sind die Stege zwischen den stufen 6a bis Gg aes Abtastachiebers 6 um den Betrag
der Fugenbreite zwischen den Kontaktflächen 15a bis 15g
schräg ausgebildet. Kommt der l-.eli?htungsmesserzeiger 4 auf
eine Fuge zv/ischen zwei Kentaktflächen zu liegen, so wird er
durch die darüberliegende Schräge des Schiebers 6 beim Abtastvorgong
auf die nächste Kontaktfläche gedrückt. Dadarch wird
die Belichtung nicht verfälscht, da der jeweils eingeschaltete Kondensator nur der zugehörigen Blende zugeordnet ist. Liegt
das Abtastergrbnis einmal fest, dann bildet sich auf jeden
Fall die der vorliegenden Beleuchtung entsprechende-richtige
Belichtungszeit. .Ändern sich zwischen dem Festklemmen des Zeigers
4 auf einer Fontaktfliiehe und dem Zeitxunkt der Auslösung
des Verschlusses die Beieuchtungsverhältnisse, so wird diese
Veränderung durch Abweichen von der vorgewählten Belichtungszeit
kompensiert. In gleicher Weise überbrückt die Zeitbildung durch entsprechende kleinere Abweichungen die Ctufigkeit der
Blende, die auch feiner gehalten werden kann, als dies aus Darstellungsgründen im Ausführungsbeispiel geschehen ist.
9 0 9-842/1008
- 12 -
Die in Fig.3 dargestellte Ausführung stimmt im wesentlichen
hinsichtlich Aufbau und Funktionsweise mit der vorbeschriebenen
Anordnung überein. Es sind daher diejenigen Teile, welche
mit denjenigen der Kameraanordnung nach Fig.1 und 2 übereinstimmen,
mit der gleichen Bezugszahl, zusätzlich aber noch mit einem Strich versehen. Abweichend von der zuerst beschriebenen
Ausführung ist bei der Darstellung in Fig.5 die Leiterbahn 48, welche die Kontaktflächen 43a bis 48g trägt, einem am
Blendenstellring 10* isoliert befestigten Kontaktschleifer 49
zugeordnet. Jede der Kontaktflächen 48a bis 48g ist mit einem
'Ausgleichskondensator CV bis C1V elektrisch verbunden und kann
mittels des Kontaktschleifers 49 in Abhängigkeit von der Abtestbewegung
des Abtastschiebers 6' abgegriffen werden. Es ~ wird somit in gleicher Weise wie bei der zuerst beschriebenen
Anordnung jeweils einer der Kondensatoren CV bis CV in den
Stromkreis der elektronischen Zeitbildungseinrichtung eingefügt. Dem Belichtungsmesserzeiger 41, welcher lediglich die Abtastbewegung
des Schiebers 6' steuert und daher nicht mehr aus elektrisch leitendem Material zu bestehen braucht, ist eine
ortsfeste Abstützleiste 50 zugeordnet. Die Schalter S,,' bis
S,1 sind in Fig.5 zweimal dargestellt, und zwar in Verbindung
mit der Schaltskizze der elektronischen Zeitbildungseinrichtung und mit ihren Betätigungsteilen. In der Praxis kommt jedoch
jeder Schalter nur einmal vor.
Wie bereits erwähnt, stimmen Handhabung und Funktion der in
^. Fig.3 gezeigten Anordnung mit derjenigen nach Fig.1 und 2 überein.
Vor der Auslösung ist daher lediglich die gewünscht? Belichtungszeit mittels der Handhabe 41' einzustellen. Während
der Auslösebewegung wird die Blende mittels des AbtastSchiebers
6' abhängig von der Zeigerstellung eingestellt und gleichzeitig der Kontaktschleifer 49 entsprechend der Abtestbewegung auf
eine der Kontaktflächen 48a bis 48g geführt. Damit ist einer der Ausgleichskondensatoren CV bis C7 1 in den Stromkreis der
elektronischen Zeitbildungseinrichtung eingefügt, so daß sich die vorgewählte Belichtungszeit ergibt, solange der Zeiger 46a1
auf einen der Blendenwerte der ortsfesten Skalenplatte 45'
zeigt. Kommt die Marke 46a1 außerhalb dieser Platte zu stehen,
909842/10 08
r- 13 -
so liegt der Kontaktschleifer 49 auf der Kontaktfläche 48a
bzw. 48g und es erfolgt ebenso wie beim Ausführungsbeispiel, gemäß Fig.1 und 2 eine der vorliegenden Beleuchtung entsprechende
Verlängerung bzw. Verkürzung der Belichtungszeit.
- 14 -
9098 42/1008
Claims (6)
1) Photographische Kamera mit Belichtungsmesser und Blendenabtastmechanik
sowie einer elektronischen, RC-Glieder einschließenden Zeitbildungseinrichtung, wobei die Beleuchtungsverhältnisse
bei der Blenden- und Zeitbildung mittels eines Photowiderstands berücksichtigt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stromkreis der elektronischen Zeitbildungseinrichtung mehrere, der Anzahl der Stufen (6a
bis 6g; 6a1 bis 6g1) des Abtastorgans (6; 6') der Abtastmechanik
entsprechende, mit je einer Kontaktfläche (15a
bis 15g; 4-Sa bis 4-Sg) elektrisch verbundene Ausgleichskondensatoren
(G^ bis C1-?; C^1 bis CUr) unterschiedlicher Kapazität
aufweist, von denen jeweils einer mittels eines abhängig vom Belichtungsmesserzeiger (4; 41) bewegbaren
Kontaktteils zur Bildung eines RC-Glieds in den Stromkreis
der Zeitbildungseinrichtung einrückbar ist, ferner daß der Belichtungsmesser (5; 5') mittels einer der Zeitvorwahl
dienenden Handhabe (41; 41') einstellbar ist.
2) Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktflächen (15a bis 15g) einem am bewegbaren Teil des Belichtungsmessers (5) angeordneten
Kontaktteil zugeordnet sind.
3) Photographische Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der bewegliche Kontaktteil durch den Belichtungsmesserzeiger
(4) gebildet wird.
4) Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktflächen (48a bis 48g) einem in Abhängigkeit von der Bewegung des Abtastorgans (61) bewegbaren
Eontaktteil (49) zugeordnet sind.
- 15 909842/1008
5) Fhotogrephische Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kontaktteil (49) an dem durch das Abtastorgan (61) bewegbaren Blendenstellring (10*) angeordnet
ist.
6) Fhotogrsphische Kamera nach einem oder mehreren der vorherigen
Ansprache, dadurch gekennzeichnet, da3 ein mit der. Hahnen des Belichtungsmessers (5; 5') bewegbarer,
Skalen für Belichtungszeit und Blende tragender Skalenstreifeh (44; 44') vorgesehen und diesem eine mit einer
Blendenskala versehene, ortsfeste Skalenplatte(45; 45')
zugeordnet ist, wobei diese Skalen mit einem beleuchtungsabhängig
ausschwingbaren Zeiger (46, 46a; 46', 46a1) des Belichtungsmessers zusammenarbeiten.
909842/1008
Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT213968A AT280772B (de) | 1968-03-05 | 1968-03-05 | Photographische Kamera mit Belichtungsmesser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1810376A1 true DE1810376A1 (de) | 1969-10-16 |
Family
ID=3528605
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681810376 Pending DE1810376A1 (de) | 1968-03-05 | 1968-11-22 | Photographische Kamera mit Abtastblende und elektronischer Zeitbildungseinrichtung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3611893A (de) |
| AT (1) | AT280772B (de) |
| DE (1) | DE1810376A1 (de) |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3914776A (en) * | 1969-06-17 | 1975-10-21 | Minolta Camera Kk | Shutter control device |
| US3911459A (en) * | 1972-03-02 | 1975-10-07 | Rollei Werke Franke Heidecke | Automatic and manual setting means for photographic diaphragms |
| JPS4982336A (de) * | 1972-12-09 | 1974-08-08 | ||
| JPS5018038A (de) * | 1973-06-19 | 1975-02-26 | ||
| JPS5165932A (de) * | 1974-12-04 | 1976-06-08 | Minolta Camera Kk | |
| US4168898A (en) * | 1975-07-21 | 1979-09-25 | Vivitar Corporation | Display system for camera |
| JPS5262950U (de) * | 1975-11-06 | 1977-05-10 | ||
| JPH0876222A (ja) * | 1994-09-02 | 1996-03-22 | Nikon Corp | 表示装置 |
Family Cites Families (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2179717A (en) * | 1939-11-14 | Automatic photographic shutter | ||
| US2978970A (en) * | 1956-08-23 | 1961-04-11 | Compur Werk Friedrich Deckel | Photographic shutter construction |
| US3063354A (en) * | 1959-05-23 | 1962-11-13 | Meopta Narodni Podnik | Device for automatically controlling the exposure time for photographic purposes |
| US3257919A (en) * | 1962-04-09 | 1966-06-28 | Copal Co Ltd | Photographic shutter with automatic control means for exposure time |
| US3460451A (en) * | 1966-03-05 | 1969-08-12 | Prontor Werk Gauthier Gmbh | Photographic shutter with an electronic timing device |
| US3464332A (en) * | 1966-05-12 | 1969-09-02 | Polaroid Corp | Automatic exposure control system |
| DE1258728B (de) * | 1966-05-14 | 1968-01-11 | Prontor Werk Gauthier Gmbh | Einrichtung zum Einsteuern der Belichtungszeit in eine mit elektronischer Zeitbildungseinrichtung ausgeruestete photographische Kamera |
| US3455219A (en) * | 1966-06-13 | 1969-07-15 | Polaroid Corp | Automatic aperture selection system |
-
1968
- 1968-03-05 AT AT213968A patent/AT280772B/de not_active IP Right Cessation
- 1968-11-22 DE DE19681810376 patent/DE1810376A1/de active Pending
-
1969
- 1969-03-04 US US804209A patent/US3611893A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT280772B (de) | 1970-04-27 |
| US3611893A (en) | 1971-10-12 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2116835C3 (de) | Belichtungssteuersystem für Kameras | |
| DE1810376A1 (de) | Photographische Kamera mit Abtastblende und elektronischer Zeitbildungseinrichtung | |
| DE1291616B (de) | Photographische Kamera mit selbsttaetiger, lichtgesteuerter Blenden- und Zeiteinstellung | |
| DE2647347C2 (de) | Fotografische Kamera mit einer Blendeneinstellvorrichtung | |
| DE2649212B2 (de) | BlendenverschluB | |
| DE2242904B2 (de) | Einäugige Spiegelreflexkamera mit automatischer Blendensteuerung und Innenmessung sowie mit Synchronkontakten für Blitzlichtfotografie | |
| DE2243440C3 (de) | ||
| DE2344032B2 (de) | Verschlusszeiteinstellvorrichtung einer kamera | |
| DE1230665B (de) | Photographische Kamera mit selbsttaetiger Blendeneinstellung bei Tageslicht- und Blitzlicht-Aufnahmen | |
| DE2243440B2 (de) | Vorrichtung fuer eine einaeugige spiegelreflexkamera mit auswechselbaren objektiven | |
| DE1597053C3 (de) | Fotografische Kamera mit einem Verzögerungschaltkreis und einer Belichtungsvorrichtung | |
| DE2214549C3 (de) | Elektronischer Verschluß | |
| DE2531062C3 (de) | Elektromagnetisches Steuersystem für eine Kamera | |
| DE1260969B (de) | Kamera fuer Tageslicht- und Blitzlicht-Automatik mit in seiner Grundeinstellung veraenderbarem Messwerk | |
| DE1241699B (de) | Lichtbildaufnahmeeinrichtung bestehend aus einer Kamera und einer eingebauten oder ansetzbaren Beleuchtungseinrichtung | |
| DE2753208A1 (de) | Blitzbelichtungssteuervorrichtung | |
| DE2731667C2 (de) | Laufbildkamera | |
| DE2155629C3 (de) | Belichtungssteuereinrichtung | |
| DE2004259C (de) | Fotografische Kamera mit einem zur selbsttätigen Belichtungssteuerung dienenden Drehspulmeßwerk | |
| DE2413777C3 (de) | Anzeigevorrichtung für eine Handeinstellung der Blendenöffnung mittels eines Blendeneinstellringes bei einer Kamera mit automatischer Belichtungssteuerung | |
| DE2558617A1 (de) | Vorrichtung zur automatischen belichtungssteuerung | |
| AT246554B (de) | Photographische Kamera mit selbsttätiger Blendeneinstellung bei Tageslicht- und Blitzlichtaufnahmen | |
| DE2548493C3 (de) | Belichtungssteuereinrichtung für eine einäugige Spiegelreflexkamera | |
| DE1119660B (de) | Fotografischer oder kinematografischer Aufnahmeapparat | |
| DE1472621C3 (de) | Photographische oder kinematographische Aufnahmekamera mit eingebautem photoelektrischem Belichtungsmesser |