DE2343939A1 - Verankerungsbock, insbesondere fuer die verankerung einer vortriebs- oder gewinnungseinrichtung - Google Patents
Verankerungsbock, insbesondere fuer die verankerung einer vortriebs- oder gewinnungseinrichtungInfo
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- E21D23/00—Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
- E21D23/08—Advancing mechanisms
- E21D23/081—Advancing mechanisms forming parts of the roof supports
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Description
Patentanmeldung
der Firma
Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4628 Altlünen
Verankerungsbock, insbesondere für die Verankerung einer Vortriebs-
oder Gewinnungseinrichtung
Die Erfindung betrifft einen Verankerungsbock für Untertagebetriebe,
insbesondere für die Verankerung einer Vortriebs- oder Gewinnungseinrichtung, deren Vortriebs- bzw.
Gewinnungsmaschine an einer Maschinenführung am Abbaustoß entlangfahrbar ist, mit der der aus zwei parallel zueinander
geführten rückbaren Ausbaugliedern bestehende Verankerungsbock über einen an ihm geführten Abspannbalken
gekuppelt ist.
Es ist bekannt, Ausbaurahmen über eine Parallelführungs-
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und Rückvorrichtung, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Gelenken oder kurbelartigen Schwenkarmen, so zu einem
Gespann zu koppeln, daß die Rahmen unter wechselseitiger Abstützung und aneinander geführt in Aufeinanderfolge gerückt
werden können, wobei sich die lahmen zugleich unabhängig voneinander auf Unebenheiten des Liegenden einstellen
können (DAS 1 097 932 und DAS 1 202 238).
Ferner ist es bekannt, Ausbauglieder, wie Ausbauböcke oder Ausbaugespanne, zugleich für die Abspannung und Verankerung
eines Strebförderers in geneigter Lagerung heranzuziehen, der seinerseits zur Führung einer Gewinnungsmaschine, wie
z.B. eines Hobels oder einer Schrämmaschine, dient (DAS 1 817 054-, DOS 2 146 811). Zur Abspannung des Strebförderers
sind dabei an dessen Versatzseite Spannzylinder angeordnet, die über ein Zwischengeschirr mit dem Förderer
verbunden sind und sich an den Ausbaugliedern abstützen. Die Abstützung der Spannzylinder erfolgt z.B. an Spannbalken,
die in einer Teleskopführung des Auebaugliedes verschieblich geführt sind.
Für Kurzfrontbetriebe, insbesondere für das Auffahren von
Maschinenställen, sind auch Vortriebseinrichtungen bekannt,
bei denen die Vortriebsmaschine an einer rückbaren Maschinenführung, welche ihrerseits mit rückbaren Ausbaugliedern
verbunden ist, am Stoß entlanggeführt ist. Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art sind zur Verankerung der
Maschinenführung Verankerungsböcke vorgesehen, die jeweils
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aus zwei zu einem Gespann verbundenen Rahmen bestehen
(DBP 1 158 929). Der eine der beiden Rahmen ist mit der Maschinenführung zu einer rückbaren Einheit verbunden, während
der andere Rahmen über einen Rückzylinder mit dem erstgenannten Rahmen so gekoppelt ist, daß die beiden Rahmen
unter Mitnahme der Maschinenführung in Aufeinanderfolge
gerückt werden können.
Schließlich ist es auch bekannt, für die Steuerung des Schnitthorizontes einer Gewinnungsmaschine besondere Hubbzw·
Steuerzylinder vorzusehen, mit welchen die Maschinenführung in der Vertikalebene gekippt werden kann (DAS
1 219 892). Die Steuerzylinder stützen sich an rückbaren
Ausbaugliedern ab, während sie mit ihren Kolbenstangen en der Maschinenführung so angelenkt sind, daß sie diese um
ein am Ausbau angeordnetes Anschlußgelenk zu verschwenken
vermögen.
Die Erfindung betrifft insbesondere einen Verankerungsbock für die Verankerung der Maschinenführung einer am kurzen
Stoß arbeitenden Vortriebs- oder Gewinnungsmaschine, wie sie vor allem für das Auffahren von Maschinenställen oder
von Flöestrecken u.dgl. verwendet wird. Aufgabe der Erfindung
ist es vornehmlich, einen Verankerungsbock zu schaffen, der mit besonderem Vorteil als integrierender Bestandteil
einer Vortriebseinrichtung bzw. ihrer Maschinenführung
verwendet werden kann und mit dem sich eine besonders zuverlässige und stabile Verankerung der Maschinenführung bei zu-
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gleich guter Führung der Teile in Rückrichtung insbesondere in geneigter Lagerung erreichen läßt. Dabei soll die Maschinenführung
sowie die zu dem Verankerungsbock zusammengeschlossenen, vorzugsweise aus Ausbaurahmen bestehenden
Ausbauglieder sich unabhängig voneinander auf Unebenheiten des Hangenden und Liegenden einstellen können. Wichtig ist
hierbei, daß die Abspannung und Verankerung der Maschinenführung auch während des Rückens der Ausbauglieder zuverlässig
erhalten bleibt. Schließlich soll vorzugsweise auch eine Höheneinstellbarkeit der Maschinenführung zwecks
Steuerung des Schnitthorizontes der Vortriebs- oder Gewinnungsmaschine möglich sein.
Der erfindungsgemäße Verankerungsbock ist dadurch gekennzeichnet, daß beide Ausbauglieder des Verankerungsbockes
jeweils einen an ihrer Liegendschwelle geführten Abspannbalken aufweisen, und daß die Abspannbalken der beiden Ausbauglieder
endseitig über eine Gelenkverbindung mit horizontaler Gelenkachse an ein gemeinsames Joch angeschlossen
sind, welches seinerseits mit der Maschinenführung gelenkig verbunden ist.
Die Gelenkverbindung zwischen den Abspannbalken und dem Joch besteht vorzugsweise aus einem Parallellenkersystem
mit horizontalen Gelenkachsen. Bei einer solchen Gelenkkupplung können sich die Ausbauglieder und die Maschinenführung
unabhängig voneinander weitgehend auf Unebenheiten des Liegenden einstellen, ohne daß hierbei die Parallel-
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führung der Ausbauglieder oder die Führung der Abspannbalken an den Ausbaugliedern in Frage gestellt wird. Da beide
Ausbauglieder des Verankerungsbockes jeweils einen Abspannbalken aufweisen, ergibt sich eine stabile Verankerung der
Maschinenführung und zugleich eine gute Führung der Ausbauglieder und der Maschinenführung während des Rückens. Es
empfiehlt sich, jedem Abspannbalken der beiden Ausbauglieder einen eigenen Rückzylinder zuzuordnen, der in dem als
Hohlbalken ausgebildeten Abspannbalken raumsparend und geschützt untergebracht werden kann, wobei der Abspannbalken
zweckmäßig in teleskopartigen Führungen der Liegendschwellen der Ausbauglieder verschieblich geführt ist. Beim Rükken
der Maschinenführung werden beide Rückzylinder in Rückrichtung beaufschlagt, so daß über beide Abspannbalken des
Verankerungsbockes die Maschinenführung vorgeschoben wird. Hierbei sind beide zu einem Gespann gekoppelten Ausbauglieder
des Verankerungsbockes zwischen Hangendem und Liegendem verspannt, so daß auch bei stärkerem Einfallen die Verankerung
und Abspannung der Maschinenführung während des Rückvorgangs gewährleistet bleibt. Nach dem Rücken der Maschinenführung
können die Ausbauglieder des Verankerungsbockes einzeln nachgeholt werden, wobei das jeweils verspannte
Ausbauglied die Führung des im Rücken begriffenen Ausbaugliedes und die Verankerung der Maschinenführung übernimmt
.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das die Abspannbalken
verbindende Joch über ein Kugelgelenk mit der
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Maschinenführung oder einem Anbauteil derselben verbunden. Auf diese Weise können sich die über das Joch gekoppelten
Teile weitgehend unabhängig voneinander auf Unebenheiten des Liegenden einstellen. Zugleich bietet das Kugel- oder
Kardangelenk die Möglichkeit, die Maschinenführung in der Horizontalebene bzw. in der Flözebene mit Hilfe der Rückzylinder
xu verschwenken, um z.B. die Maschinenführung gegegenüber
dem Abbaustoß auszurichten oder den Abbaustoß entsprechend dem gewünschten Verlauf der Strecke od.dgl.
zu schwenken.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Joch an einem Führungsglied angeschlossen, welches an der Maschinenführung
längsverschieblich geführt ist. Das Führungsglied besteht vorzugsweise aus einem Führungsbalken, dessen
Länge vorteilhafterweise mindestens etwa gleich der
Breite des Verankerungsbockes ist. Es empfiehlt sich, das Führungsglied bzw. den Führungsbalken über eine T-Nutfuarung
an der Maschinenführung zu führen. Diese Anordnung ermöglicht es, die Anschlußstelle des Verankerungsbockes gegenüber
der Maschinenführung in deren Längsrichtung zu versetzen. Dabei empfiehlt es sich, die Anordnung so zu treffen,
daß das Führungsglied bzw. der Führungsbalken gegenüber der Maschinenführung festgelegt werden kann, was z.B.
mittels Klemmzylinder od.dgl. erreicht werden kann. Mit dem Führungsglied bzw. dem Führungsbalken ist vorzugsweise mindestens
ein Spannzylinder verbunden, der seinerseits an der
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Maschinenführung oder einem Anbauteil derselben angeschlossen
ist und mit dem sich die gesamte Maschinenführung in Längsrichtung bzw. in Richtung des Einfallens abspannen
und/oder das Führungsglied bzw. der Führungsbalken in Längsrichtung gegenüber der Maschinenführung verstellen läßt.
Um eine Höhensteuerung der Maschinenführung und damit eine Steuerung des Schnitthorizontes der Vortriebs- bzw. Gewinnungsmaschine
zu erreichen, kann zwischen der Maschinenführung und dem Abspannbalken oder einem hiermit verbundenen
Teil mindestens ein die Maschinenftihrung in der Vertikalebene schwenkender Steuerzylinder angeordnet sein. Vorzugsweise
ist die Anordnung so getroffen, daß die Abspannbalken im vorderen Bereich jeweils eine aufragende Konsole aufweisen,
an der ein an dem Führungsglied angelenkter Steuerzylinder bzw. dessen Kolbenstenge angreift. Die Steuerzylinder
befinden sich hierbei in etwa horizontaler Lage unmittelbar oberhalb des die Abspannbalken mit dem Joch verbindenden
Parallellenkersystems.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die parallel
zueinander geführten Liegendschwellen der den Verankerungsbock bildenden Auebauglieder in der Vertikalebene gegeneinander
verstellbar, um eine weitgehende Anpassung der Ausbauglieder an Unebenheiten des Hangenden und Liegenden
zu erreichen. Besonders zweckmäßig ist in diesem Fall eine Anordnung, bei der an der Liegendschwelle des einen Ausbaugliedes
erfindungsgemäß eine Vertikalftihrung angeordnet ist,
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in der ein Gleitstein vertikal beweglich und um eine quer
but Hückrichtung verlaufende Achse drehbar geführt ist.
Der Gleitstein ist dabei zugleich an einer in Rückrichtung verlaufenden Parallelführung.der Liegendschwelle des anderen
Ausbaugliedes geführt. Man erreicht auf diese Weise mit verhältnismäßig einfachen Mitteln eine exakte Parallelführung
der Ausbauglieder, wobei diese jedoch in der Vertikalebene Schwenk- oder Verschiebebewegungen gegeneinander ausführen
können. Die genannte Vertikalführung besteht vorzugsweise aus einer T-Nutführung. Der Gleitstein weist hierbei
ein in dieser Nut vertikal bewegliches und drehbares, nach Art eines Gelenkzapfens ausgebildetes rundes Gleitstück
auf, welches über ein verjüngtes Halsstück mit einem Führungsstück einstückig verbunden ist, das eine die Parallelführung
bildende, vorzugsweise rohrförmige, Führungsschiene umgreift. TJm die Ausbauglieder des Verankerungsbockes auch oberhalb der Liegendschwellen zu führen und
auf Parallelabstand zu halten, empfiehlt es sich, hier ein Parallelogramm-Hebelsystem mit vertikalen Gelenkachsen
in die Parallelführung einzuschalten, wobei dieses Parallelogramm-Hebelsystem mit einem diagonal angeordneten Richtzylinder
für das Ausrichten der Ausbauglieder versehen ist.
Die Maschinenführung weist zweckmäßig einen Fahrzylinderkasten auf, der den Fahrzylinder der Vortriebs- bzw. Gewinnungsmaschine
aufnimmt und mit dem der Verankerungsbock in der genannten Weise gekoppelt ist. Der Fahrzylinder kann
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an einem am Liegenden abgestützten Führungsbalken od.dgl.
angeordnet sein, der mit einer Führungsschiene für die Vortriebs- bzw. Gewinnungsmaschine versehen ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 in Seitenansicht eine Vortriebseinrichtung gemäß der Erfindung mit der an einer Maschinenführung
geführten Vortriebs- bzw. Gewinnungsmaschine und einem versatzseitig mit der Maschinenführung
verbundenen Verankerungsbock;
Fig. 2 die Einrichtung gemäß Fig. 1 schematisch in Draufsicht;
Fig. 3 in größerem Maßstab und in Seitenansicht einen Verankerungsbock gemäß der Erfindung im Bereich
seiner Liegendschwellen;
Fig. 4 die Anordnung gemäß Fig. 3 in einer Ansicht
von der Versateseite her;
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Liegendschwellen des Verankerungsbockes gemäß den Fig. 3 und 4-t wobei
zur Darstellung der gelenkbeweglichen Liegendführung die Liegendschwellen im versatzseitigen
Bereich aufgebrochen dargestellt sind;
Fig. 6 in größerem Haßstab und in perspektivischer Darstellung den bei der Liegendführung verwendeten
Gleitstein.
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Die in den Pig. 1 und 2 dargestellte Vortriebseinrichtung dient vorzugsweise für das Auffahren von Ma schinen st all en,
Flözstrecken sowie für den Einsatz in sonstigen Kurzfrontbetrieben.
Hit 10 ist der Abbaustoß, mit 11 das Hangende und mit 12 das Liegende bezeichnet. Die Vortriebs- bzw.
Gewinnungsmaschine ist in ihrem Grundaufbau an sich bekannt. Sie weist an einem Ausleger 13 zwei zylindrische
oder geringfügig konische Schrämtrommeln 14 und 14' auf, die mit (nicht dargestellten) Schrämwerkzeugen bestückt
sind und um horizontale, parallel zum Stoß 10 verlaufende Achsen umlaufen. Der Ausleger 13 mit den Schrämtrommeln
ist an einem Maschinengestell 15 um ein Gelenk 16 mit horizontaler
Gelenkachse schwenkbar, so daß die Schrämtrommeln, wie in Pig. 1 angedeutet, vom Liegenden 12 zum Hangenden
11 hin und umgekehrt geschwenkt werden können. Das Maschinengestell 15 ist mittels Gleitkufen 17 und 18 auf
einer Maschinenführung M in Pfeilrichtung S am Abbaustoß entlanggeführt. Die Maschinenführung M besteht im wesentlichen
aus einem auf dem Liegenden 12 ruhenden Führungsbalken
19« der stoßseitig eine Rampe 20 und oberhalb derselben
eine Führungsschiene 21 aufweist, an der das Maschinengestell der Vortriebs- oder Gewinnungsmaschine mit ihren
vorderen Führungsschuhen 17 geführt ist. Mit dem Führungsbalken 19 ist versatzseitig ein Fahrzylinderkasten 22 verbunden,
der an seiner Oberseite eine Führungsschiene 23 trägt, an der die Führungsschuhe 18 geführt sind. Der Fahrzylinderkasten
kann den Fahrantrieb der Vortriebs- basw. Ge-
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winnungsmaschine aufnehmen. Der Fahrantrieb besteht dabei
zweckmäßig aus einem in dem Fahrzylinderkasten 22 angeordneten (nicht dargestellten), verhältnismäßig langhubigen
Fahrzylinder, dessen Hubbewegungen über Zugmittel auf das Maschinengestell 15 übertragen werden können. Die Zugmittel
sind dabei einerseits an dem Maschinengestell und andererseits an dem Fahrzylinderkasten verankert und über
Öffnungen aus dem Fahrzylinderkasten herausgeführt.
Das von der Vortriebs- bzw. Gewinnungsmaschine am Stoß 10
gelöste Gut wird beim Bücken der Maschinenführung M in Rückrichtung E über die Bampe 20 auf den Führungsbalken
aufgeschoben, der eine Förderrinne bildet oder aufnimmt, in der das Gut zu einer Übergabestelle abgefördert wird.
Bei ausreichendem Einfallen rutscht das Gut von selbst in
der Rutsche abwärts. Es besteht aber auch die Möglichkeit, auf dem Balken 19 ein Fördermittel, z.B. einen Kettenkratzförderer
herkömmlicher Art anzuordnen, der das Gut abfördert.
Zur Abspannung und Verankerung der Maschinenführung M sind
an deren Rückseite in Abständen mehrere Verankerungsböcke A angeordnet, die im folgenden insbesondere im Zusammenhang
mit den Fig. 3 bis 6 näher erläutert werden.
Jeder Verankerungsbock besteht aus zwei miteinander gekoppelten, rahmenartigen Ausbaugliedern I und II, die jeweils
zwei in Rückrichtung R hintereinander stehende hydraulische
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Stempel 24 und 25 bzw. 24' und 25' aufweisen, welche mit
ihren Füßen 26 (Fig. 3) auf einer Liegendschwelle 27 bzw. 27' abgestützt eind. Die Liegendschwellen weisen topfartige
Aufsatzstücke 28 auf, in denen die Stempel mit ihren Füßen
gehalten sind. Die Stempel eines jeden Ausbaugliedes tragen auf ihren Köpfen Mehrteilige Kappen 29, die über ein
Zwischenglied 30 miteinander verbunden sind.
Die beiden Liegendschwellen 27, 27' weisen jeweils eine
sich in ihrer Längsrichtung erstreckende Führungsöffnung auf, in der ein Abspannbalken 32 geführt ist. Die beiden
Abspannbalken sind, wie bekannt, als Eohlbalken ausgebildet}
sie nehmen jeweils einen Rückzylinder 33 auf, dessen Kolbenstange 34 über einen Gelenkbolzen 35 am hinteren Ende
der Liegendschwelle bzw. der Teleskopführung abgestützt ist. Die Rückzylinder 33 sind jeweils im vorderen Bereich
über ein Gelenk 36 mit den Abspannbalken verbunden. Werden
die Rückzylinder 33 in Ausschubrichtung beaufschlagt, so werden demgemäß die Abspannbalken 32 in Rückrichtung R
zu der Maschinenführung M hin ausgeschoben, wobei sich die
Kolbenstangen 34 der Rückzylinder an den Liegendschwellen abstützen.
Am vorderen, aus der Führungsöffnung 31 herausragenden Ende
der Abepannbalken 32 ist jeweils eine nach oben aufragende,
gabelförmige Konsole 37 befestigt, die über ein Parallellenkersystem
mit einem gemeinsamen Joch 38 verbunden ist. Die beiden Farallellenkersysteme bestehen jeweils aus zwei
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Paaren an übereinander angeordneten parallelen Lenkern 39 und 40, die über Gelenke 41 bis 44 mit horizontalen Gelenkacheen
mit den Konsolen 37 bzw. dem Joch 38 verbunden sind.
Die beiden Abspannbalken 32 der Ausbauglieder I und II sind somit in der Tertikaiebene gelenkig an dem gemeinsamen Joch
38 angeschlossen, so daß die Auebauglieder unabhängig voneinander sich auf Unebenheiten des Liegenden einstellen können.
An dem Joch 38 ist mittig zwischen den Parallellenkersystemen eine Gelenkkugel 45 angeordnet, die mittels eines
Steckzapfens 46 an dem Joch befestigt ist und in eine Lagerschale eines Führungsbalkens 47 einfaßt. Die Gelenkkugel
ist zugfest, jedoch allseitig gelenkbeweglich mit dem !Führungsbalken
47 verbunden. Die Maschinenführung M weist an ihrer Rückseite eine T-Nutführung 48 auf, in der der Führungsbalken
47 mittel» eines entsprechend profilierten Vorsprunges 49 in Längsrichtung der Maschinenführung (Pfeil S)
verschiebbar geführt ist. Um den Führungsbalken 47, dessen Länge etwa der Gesamtbreite des Verankerungsbockes entspricht,
gegenüber der Führung 48 und damit gegenüber der Maschinenführung M lösbar festzulegen, ist eine besondere
Feststellvorrichtung vorgesehen, die z.B. aus hydraulischen Klemmzylindem 50 bestehen kann (Fig. 5)·
Oberhalb der Parallellenkersysteme sind etwa horizontal liegende doppeltwirkende hydraulische Steuerzylinder 51
angeordnet, die über Gelenke 52 mit an dem Führungsbalken
47 angeordneten aufragenden Gabelkonsolen 53 verbunden
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sind und deren Kolbenstangen 54 bei 55 an den Konsolen 37 der beiden Abspannbalken angelenkt sind. Vie insbesondere
Pig. 5 zeigt, ist jedem Ausbauglied ein gesonderter Steuerzylinder 51 zugeordnet. Die Anschlußgelenke 52 und 55 können als Kardangelenke ausgebildet sein. Es ist erkennbar,
daß bei Druckbeaufschlagung der Steuerzylinder 51 in Einschübrichtung die Maschinenführung M mit ihrer Rampe 20
nach oben zum Hangenden hin geschwenkt wird, während bei entgegengesetzter Druckbeaufschlagung der Steuerzylinder
die Maschinenführung in entgegengesetzter Richtung geschwenkt wird. Auf diese Weise läßt sich die Schnitthöhe
der Vortriebs- bzw. Gewinnungsmaschine einstellen.
An den Jührungsbalken 47 ist über ein Gelenk 56 ein Spannzylinder 57 angeschlossen, dessen Kolbenstange 58 bei 59
rückseitig an der Maschinenführung bzw. dem Ifahrzylinderkasten 22 angelenkt ist. Mit Hilfe der den einzelnen Verankerung sböcken zugeordneten Spannzylinder 57, die in den
?ig. 1 und 2 fortgelassen sind, kann die gesamte Maschinenführung entgegen dem Einfallen abgespannt werden, wie dies
bei der Abspannung von Strebförderern an sich bekannt ist. Außerdem kann mit Hilfe des Spannzylinders 57 der Führungsbalken 47 gegenüber der Maschinenführung in Pfeilrichtung S
verstellt werden, nachdem zuvor die Verriegelung durch die Klemmsylinder 50 od.dgl. aufgehoben worden ist. Dies ermöglicht eine Versetzung der Anschlußstellen der einzelnen Verankerungsböcke an der Maschinenführung.
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Die beiden rahmenartigen Ausbauglieder I und II sind mit
ihren Liegendschwellen 27 und 27* aneinander geführt. Dabei weist die Liegendschwelle 27' des Ausbaugliedes I an
ihrer dem iusbauglied II zugewandten Seite eine rohrartige
Führungsschiene 60 (Fig. 5) aufr an der sich ein Gleitstein
61 führt. Dieser Gleitstein weist ein nach Art eines Drehzapfens ausgebildetes rundes Gleitstück 62 auf, welches
über ein verjüngtes Halsstück 63 und ein Zwischenstück 64 mit einem Führungsstück 65 einstückig verbunden ist, welches die Führungsschiene 60 klauenartig umfaßt. Das Gleitstück 62 ist in einer Vertikalführung 66 des Ausbaugliedes II
in Vertikalrichtung verschieblich und zugleich um seine Achse 67 drehbar geführt. Die Vertikalführung besteht gemäß Fig.
aus einer T-Nutführung, welche das Gleitstück 62 formschlüssig umgreift. Aus Fig. 5 ist erkennbar, daß beim Bücken des
Ausbaugliedes II in Bückrichtung B sich der Gleitstein 61 an der Führungsschiene 60 führt, so daß das Ausbauglied II
parallel zu dem Ausbauglied I verschoben wird. Dabei kann das Ausbauglied II aufgrund der Vertikalführung 66 Bewegungen in der Vertikalebene ausführen, so daß sich die Ausbauglieder unabhängig voneinander unter Beibehaltung ihrer
Parallelführung auf Unebenheiten des Liegenden einstellen können.
Oberhalb der Liegendschwellen 27, 27' ist zwischen den beiden Auebaugliedern I und II eine weitere Parallelführung 70 eingeschaltet (Fig. 1 und 2), die mit einem Parallelogrammlenkersystem 72 versehen ist, dessen über Gelenke
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mit vertikalen Gelenkachsen verbundene Lenker ein scherenartig
ausgebildetes Distanzorgan für die Abstandseinstellung der beiden Ausbauglieder bilden. Zwischen die Lenker
iet ein Richtzylinder 71 diagonal eingeschaltet, mit dem
das Parallelogrammlenkersystem mehr oder weniger weit gespreizt und damit der Abstand zwischen den Ausbaugliedern
eingestellt werden kann. Das Parallelogrammlenkersystem ist, wie Fig. 1 zeigt, über Rohrschellen 75 nri.t den Unterstempeln
der hydraulischen Stempel 24 und 25 des Ausbaugliedes
II vertikal verstellbar verbunden, wobei es mit einem Führungsorgan 74- versehen ist, welches an einer Längsführung
des anderen Ausbaugliedes I geführt ist und durch Druckbeaufschlagung dee Richtzylinders 71 quer zur Rückrichtung
verstellt werden kann.
Um die Maschinenführung M mit der Vortriebs- bzw. Gewinnungsmaschine
in Rückrichtung R vorzuschieben, werden die Rückzylinder 33 der "beiden Ausbauglieder I und II der Verankerung
sböcke A in Ausschubrichtung beaufschlagt, so daß die Abspannbalken 32 gemeinsam ausschieben und dabei die
Maechinenführung M über die Parallellenkersysteme und das Joch 38 sowie den Führungsbalken 47 zum Stoß 10 hin drükken.
wahrend dieses Vorgangs sind die beiden Ausbauglieder
»wischen Hangendem und Liegendem verspannt. Anschließend werden die beiden Ausbauglieder einzeln nachgeholt. Zu diesem
Zweck werden zunächst die Stempel 24 und 25 des Ausbaugliedes
II entlastet, worauf dann der diesem Ausbauglied
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zugeordnete Rückzylinder 33 in Einschubrichtung beaufschlagt
wird, so daß das Ausbauglied II, an dem verspannten Ausbauglied
I geführt, über seinen Abspannbalken gerückt wird. Bei diesem Vorgang übernimmt das Ausbauglied I allein die
Abspannung und Verankerung der Maschinenführung M. Nach
Viederverspannung des Ausbaugliedes II wird dann das Ausbauglied
I entlastet und ebenfalls nachgeholt.
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Claims (1)
- Ansprüche1. Verankerungsbock, insbesondere für die Verankerung einer Vortriebs- oder Gewinnungseinrichtung, deren Vortriebsbzw. Gewinnungsmaschine an einer Maschinenführung am Stoß entlangfahrbar ist, mit der der aus zwei parallel zueinander geführten rückbaren Ausbaugliedern bestehende Verankerungsbock über einen an ihm geführten Abspannbalken gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß beide Auebauglieder (I, II) des Verankerungsbockes (A) jeweils •inen an ihrer Liegendschwelle (27) geführten Abspannbalken (32) aufweisen, und daß die Abspannbalken der beiden Ausbauglieder endseitig über eine Gelenkverbindung mit horizontaler Gelenkachse an ein gemeinsames Joch (38) angeschlossen sind, welches seinerseits mit der Maschinenführung (M) gelenkig verbunden ist.2. Verankerungsbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkverbindung zwischen den Abspannbalken (32) und dem Joch (38) aus einem Parallellenkersystem (39 bis 44) besteht.3· Verankerungebock nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Joch (38) über ein Kugelgelenk (45) mit der Maschinenführung (M) verbunden ist.4. Verankerungsbock nach einem der Ansprüche 1 bis 3« dadurch gekennzeichnet, daß jedem Abspannbalken (32) der5098 11/0 14 7beiden Ausbauglieder (I, II) ein eigener Rückzylinder (33) zugeordnet ist.5. Verankerungsbock nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abspannbalken (32) nit den darin befindlichen Rückzylindern (33) in teleskopartigen Führungen (31) der Liegendschwellen der Ausbauglieder verschiebbar angeordnet sind.6. Verankerungsbock nach einem der Ansprüche 1 bis 5f dadurch gekennzeichnet, daß das Joch (38) an einen Führungsglied (47) angeschlossen ist, welches an der Maschinenführung (M) längsverschieblich geführt ist.7. Verankerungsbock nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsglied (47) aus einem Führungsbalken besteht, dessen Länge mindestens etwa gleich der Breite des Verankerungsbockes ist.8. Verankerungsbock nach Anspruch 6 oder 7» dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsglied (47) bzw. der Führungsbalken über eine 37-Nutführung (48, 49) an der Maschinenführung geführt ist.9* Verankerungsbock nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Führungeglied (47) bzw. Führungebalken und Maschinenführung (M) mindestens ein Spannzylinder (57) angeordnet ist.50981 1 /0U710. Verankerungsbock nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsglied (4-7)» »·Β. Mittels Klemmzylinder (50)» lösbar gegenüber der Maschinenführung (M) festlegbar ist.11. Verankerungsbock nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Maschinenführung (M) und den Abspannbalken (32) oder hiermit verbundenen Teilen mindestens ein die Maschinenführung in der Vertikalebene schwenkender Steuerzylinder (51) angeordnet ist.12. Verankerungsbock nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abspannbalken (32) im vorderen Bereich jeweils eine aufragende Eonsole (37) aufweisen, an der der an dem Führungsglied (47) angelenkte Steuerzylinder bzw. dessen Kolbenstange angreift.13. Verankerungebock nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel zueinander geführten Liegendschwellen (27, 27') der Ausbauglieder (I, II) in der Vertikalebene gegeneinander verstellbar sind.Verankerungsbock nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet, daß an der Liegendschwelle (27) des einen Ausbaugliedes eine Vertikalführung (66) angeordnet ist, in der ein Gleitstein (61) vertikal beweglich und um eine quer zur Rüekrichtung verlaufende Achse drehbar geführt50981 1/0U7ist, und daß der Gleit stein an einer in Rückrichtung verlaufenden Führungsschiene (60) der Liegendschwelle (27') des anderen Ausbaugliedes geführt ist.15. Verankerungsbock nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalführung aus einer T-Nutführung besteht und daß der Gleitstein (61) ein in dieser Nut vertikal bewegliches und drehbares Gleitstück (62) aufweist, welches über ein Halsstück (63) mit einen Führung s stück (65) einstückig verbunden ist, das die Führungsschiene (60) umgreift.16. Verankerungsbock nach einem der Ansprüche 1 bis 15« dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbauglieder (I, II) oberhalb der Liegendschwellen über ein Parallelogramm-Hebelsystem (72) mit vertikalen Gelenkachsen und einem diagonal eingeschalteten Eichtaylinder (7I) gegeneinander abgestützt und geführt sind.17. Verankerungsbock nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschinenführung (H) einen Fahrzylinderkasten (22) aufweist, der den Antrieb der Vortriebs- bzw. Gewinnungsmaschine aufnimmt und mit dem der Verankerungsbock (A) gekoppelt ist.18. Verankerungsbock nach Anspruch 17» dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrzylinderkasten (22) an einem auf dem Liegenden abgestützten Führungsbalken (19) angeordnet ist, der mit einer Führungsschiene (21) für die Vortriebs- bzw. Gewinnungsmaschine versehen ist.lung31150981 T/0U7Leerseite
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|---|---|---|---|---|
| DE3340606A1 (de) * | 1983-11-10 | 1985-05-23 | Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4670 Lünen | Vortriebs- und abbaueinrichtung fuer kurzfrontbetriebe |
| DE3340605A1 (de) * | 1983-11-10 | 1985-05-23 | Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4670 Lünen | Kurzfrontmaschine fuer bergbaubetriebe |
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| CN104612677B (zh) * | 2014-12-31 | 2017-03-29 | 太重煤机有限公司 | 交流液压冲击式采煤机 |
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- 1974-02-11 FR FR7404470A patent/FR2242559A1/fr not_active Withdrawn
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|---|---|---|---|---|
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| DE3340605A1 (de) * | 1983-11-10 | 1985-05-23 | Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4670 Lünen | Kurzfrontmaschine fuer bergbaubetriebe |
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| FR2242559A1 (en) | 1975-03-28 |
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