DE234356C - - Google Patents
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- DE234356C DE234356C DENDAT234356D DE234356DA DE234356C DE 234356 C DE234356 C DE 234356C DE NDAT234356 D DENDAT234356 D DE NDAT234356D DE 234356D A DE234356D A DE 234356DA DE 234356 C DE234356 C DE 234356C
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- coupling
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D15/00—Clutches with wedging balls or rollers or with other wedgeable separate clutching members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 234356 -KLASSE 47c. GRUPPE
LUIS WIRTZ in BIRMINGHAM, Engl.
Mitnehmerkupplung mit Kugeln als Mitnehmer.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Mitnehmerkupplung. mit Kugeln als Mitnehmer.
Gemäß der. Erfindung sind die Kugeln in dem einen Kupplungsteil in unter 5. radialem Federdruck stehenden Kugelträgern
angeordnet, während der andere Kupplungsteil mit Graten versehen ist, die an ihrem
einen Ende als leicht gekrümmte Erhöhungen auf dem Umfang des Kupplungsteiles ausgebildet
sind, damit sie die federnd gelagerten Kugeln über sich hinweggleiten lassen können
; die Grate treten dann allmählich aus dem Umfang des Kupplungsteiles weiter hervor,
bis sie eine scharf abgegrenzte Ausbildung erreichen, damit die Kugeln schließlich nicht
mehr über sie hinweggleiten können und eine sichere Kupplung beider Wellenenden bewirken.
Der Vorteil der vorliegenden Kupplung besteht darin, daß sie beim Beginn des Einrückens
die getriebene Welle allmählich und ohne Stoß mitnimmt und auf die Geschwindigkeit
der treibenden "bringt, wahrend sie gegen Ende des Einrückens eine zwangläufige Verbindung beider Wellen bewirkt.
In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Querschnitt durch eine Kupplung, bei der die Grate auf dem äußeren Umfang
des verschiebbaren Kupplungsteiles angeordnet sind; Fig. 2 zeigt diese Kupplung
im Längsschnitt; Fig. 3 zeigt schematisch /einen Grat im Grundriß sowie im Querschnitt
nach den verschiedenen punktiert gezeichneten Schnittlinien ; Fig. 4 ist ein Längsschnitt
durch eine Kupplung, bei der die Grate auf der Innenfläche des festen Kupplungsteiles
sitzen; hierbei erläutern die beiden Hälften der Figur zwei Stellungen der Kupplung;
Fig. 5 zeigt im Querschnitt die letzte Kupplung in den Stellungen gemäß Fig. 4; Fig. 6
zeigt den die Grate tragenden Kupplungsteil im Längsschnitt, und Fig. 7 ist eine Ansicht
des Kugelträgers; Fig. 8 zeigt im Längsschnitt eine Kupplung in zwei Stellungen, bei
der die Grate sowohl auf der Innen- als auf der Außenseite des festen Kupplungsteiles angeordnet
sind; Fig. 9 ist ein Querschnitt durch diese Kupplung.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 liegen, die Kugeln α in Taschen von Trägern b
und umgeben den mit Graten oder Wellen d auf seiner Oberfläche versehenen, achsial verschiebbaren
Kupplungsteil c.
Die Träger b sind nachgiebig mit dem festen Kupplungsteil e verbunden, der auf
einer Welle f aufgekeilt ist und sich mit dieser
dreht, während der verschiebbare Teil c auf der Welle g sitzt und mit dieser umläuft.
Die Verbindung der Träger b mit dem Glied e erfolgt durch die Federn //.. Die Träger fo.werden
ferner an den Kupplungsteil c durch Fe- ■ dem i angedrückt. Alle diese Federn sind in
der angedeuteten Weise einstellbar. Die Grate oder Wellen d auf dem Teil c sind bei
dieser Ausführungsform achsial auf dem Umfang angeordnet; doch können sie auch schraubenförmig verlaufen, wie dies bei der
Ausführungsform der Kupplung gemäß Fig. 4 bis 7 veranschaulicht ist. In jedem Falle be-
ginnen sie in der gewöhnlichen Umfangsebene, treten dann mehr hervor und erhalten
eine schärfere Abgrenzung, bis sie schließlich eine solche Ausbildung erreichen, daß die
Kugeln α nicht mehr über sie hinweggleiten können.
Die Wirkungsweise der Kupplung ist folgende : Angenommen, die Welle / sei treibende
Welle; sind die Wellen entkuppelt,
ίο dann liegen die Kugeln α auf dem glatten Umfang/
des Kupplungsteiles c (Fig. 3). Wird nun letzterer weiter in den Teil e durch die übliche
Umschaltgabel o. dgl. achsial hineinbewegt, so gelangen die Kugeln zunächst gegen
diejenigen Enden der Grate d, die geringe Abweichungen von dem Durchmesser des
Umfanges / darstellen. Beim Drehen der Welle f und des Teiles e gleiten die Kugeln
über die Anfangsenden der Grate hinweg, wobei eine leichte Kupplungswirkung erzielt
wird. Bei einer weiteren Bewegung des Teiles c in den Teil e hinein gelangen die
Kugeln gegen schärfer hervortretende Teile der Grate, und es wird auf die Federn i beim
Hinübergleiten der Kugeln über die Grate ein größerer Druck ausgeübt und eine stärkere
Kupplungswirkung erzielt. Da die Einschaltbewegung andauert, nimmt der Kupplungseingriff ganz allmählich zu, bis die AVelle g
die Geschwindigkeit der Welle / angenommen hat und schließlich eine zwangläufige Kupplung
gebildet wird, wobei die Kugeln zwischen den am schärfsten hervortretenden Teilen der Grate liegen.
Falls erforderlich, können mehrere Sätze von Kugeln benutzt werden, um eine größere
Sicherheit zu erzielen. Diese weiteren Kugeln können in Verbindung mit einer weiteren
Ausführungsform der Kupplung verwendet werden, wie sie in Fig. 4 bis 7 veranschaulicht
: ist. Hierbei erhalten die Grate Spiralform, um eine gleichmäßigere Wirkung in den Anfangsstufen
des Kupplungsvorganges zu erreichen.
Bei der Ausführungsform der Kupplung nach Fig. 4 bis 7 liegen die Kugeln α in einem
Träger k, der auf der Welle I achsial verschiebbar angeordnet ist. Die Grate oder
Wellen d sind auf der Innenfläche einer Hülse m angeordnet,, die auf der anderen
Welle oder dem zu kuppelnden Teil aufgekeilt ist. Die Kugeln werden durch Federn η nach
außen gedrückt. Die stufenweise Kupplungswirkung beim achsialen Hineinbewegen des
Trägers in die Hülse m verläuft so, daß schließlich eine zwangläufige Kupplung erzielt
wird.
Bei dieser Ausführungsform besitzt die
Hülse m eine schwach kegelförmige Nabe 0, wodurch die Federn η weiter zusammengedrückt
werden und eine größere Kraft beim Einwärtsbeweg'en des Trägers auf die Kugeln ausüben. Diese Ausbildung ist jedoch nicht
wesentlich, da das Ende der Feder einfach in einem Ausschnitt des Trägers ruhen kann,
wie dies bei der in Fig. 8 veranschaulichten Kupplung angedeutet ist. Wird der Kegel
benutzt, so kann er zweckmäßig von außen her einstellbar sein.
Bei dieser in den Fig. 4 bis 7 dargestellten Ausführungsform sind die Grate d in der
Hülse spiralförmig angeordnet. Dies hat den Zweck, um einen längsameren und allmählicheren
Eintritt der Kupplungskugeln zu sichern. Diese Ausführungsform ist besonders für Motorwagen geeignet und alsdann
mit einer Feder p auf der Rückseite des Trägers . versehen, so daß bei Bedienung der
Kupplungsgabel durch das übliche Pedal die Kupplung unter -der Wirkung der Feder sich
hineinbewegt. Bei diesen Kupplungen ist die Verwendung des Kegels 0 besonders vorteilhaft,
da er dazu dient, den achsialen Druck der Feder p aufzuspeichern und ihn auf die radialen
Federn hinter den Kugeln während der Kupplungswirkung abzugeben.
Selbstverständlich können die schraubenförmigen Grate bei dieser Ausführungsform
der Kupplung durch gerade ersetzt werden, falls dies mit Rücksicht auf eine schnellere
Wirkungsweise wünschenswert sein sollte.
Wie aus Fig. 7 hervorgeht, kann bei dieser Kupplung mehr als ein Kugelsatz in verschiedenen
Ebenen Verwendung finden. In einem solchen Fall greift alsdann der eine Satz gerade
in die schraubenförmigen Grate oder Wellen ein, wenn der andere Satz sie verläßt,
so daß ein möglichst gleichmäßiges Einrücken der Kupplung in den Anfangsstufen . des
Kupplungsvorganges erzielt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 und 9 liegen die Grate d auf jeder Seite einer den
festen Kupplungsteil bildenden Hülse q, in die die Kugeln α und r eingreifen. Die Kugeln
sind, wie bei dem letzten Ausführungsbeispiel, mit Federn versehen, doch besitzt der
Träger k einen Anschlußteil s, in dem der zweite äußere Kugelsatz r ruht.
Die Kupplungswirkung· ist dieselbe wie bei den anderen Ausführungsformen, doch kann
durch, diese Ausführungsform eine größere Kraft bei einer Kupplung mit kleinem Durchmesser
erzielt werden. Da die Flülse q durch die beiden Kugelsätze gleichzeitig von außen
und innen her belastet wird, so wird ein Zusammendrücken oder Aufreißen der Hülse mit
Sicherheit vermieden.
Bei allen Ausführungsformen können die Federn mit Anschlägen t versehen sein, die
das Zusammendrücken der Federn über eine gewisse Grenze hinaus verhindern, so daß in
der Endstellung der Kugeln zwischen den am ■.
schärfsten hervortretenden Teilen der Wellen die Kugeln nicht über die Grate oder Wellen
hinweggleiten können.
Claims (5)
1. Mitnehmerkupplung mit Kugeln als Mitnehmer, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kugeln (a) in dem einen Kupplungsteil in unter radialem Federdruck stehenden
Kugelträgern (b) angeordnet sind, während der andere Kupplungsteil (c) mit
Graten (d) versehen ist, die an ihrem einen Ende als leicht gekrümmte Erhöhungen
(Fig. 3) auf dem Umfang des Kupplungsteiles (c) ausgebildet sind, damit sie
die federnd gelagerten Kugeln (a) über sich hinweggleiten lassen können, und daß
die Grate (d) dann allmählich aus dem Umfang des Teiles (c) weiter hervortreten,
bis sie eine scharf abgegrenzte Ausbildung erreichen, damit die Kugeln
schließlich nicht mehr über sie hinweggleiten können und eine sichere Kupplung beider
Wellenenden bewirken.
2. Ausführungsform der Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kugeln (a) in zwei oder mehreren parallelen Ebenen hintereinander angeordnet
sind, und daß die Grate (d) keil- oder schraubenförmig verlaufen, so daß beim
Beginn des Kuppeins der eine Kugelsatz gerade auf die Grate aufzulauferi anfängt,
wenn der vorhergehende Satz die letzten verläßt, zum Zweck, ein möglichst gleichmäßiges
Einrücken der Kupplung zu erzielen.
3. Ausführungsform der Kupplung nach Anspruch 1, bei der die Grate auf der
Innenseite des äußeren Kupplungsteiles liegen, dadurch gekennzeichnet, daß jede
der Kugeln unter dem Druck einer besonderen Feder (n) steht, die sich mittels
einer Druckplatte auf die kegelförmige Nabe (0) des äußeren Kupplungsteiles
(m) stützt.
4. Aus f ühr ungs form der Kupplung
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grate (d) sowohl auf der Innenais
auch auf der Außenfläche des einen Kupplungsteiles (q) vorgesehen sind, während der andere Kupplungsteil (k)
zwei entsprechende Kugelsätze (a und r) trägt.
5. Aus führ ungs form der Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß Anschläge (t) vorgesehen sind, welche ein Zusammendrücken der die Kugelträger
belastenden Federn (n) über eine gewisse Grenze hinaus verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE234356C true DE234356C (de) |
Family
ID=494220
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT234356D Active DE234356C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE234356C (de) |
-
0
- DE DENDAT234356D patent/DE234356C/de active Active
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